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Wasserkraft – Österreichs Energiequelle Nr. 1
Im Rahmen der 3. Internationale Energiefachmesse RENEXPO® Austria veranstaltet die REECO Austria GmbH vom 24. – 26. November 2011 die \\\\\\\\\\"Internationale Wasserkraft-Fachausstellung mit Kongress\\\\\\\\\\" im Messezentrum Salzburg. „Die RENEXPO® Austria hat sich mit der bewährten Kombination aus hochkarätigem Fachkongress und dem zu am ...
Im Rahmen der 3. Internationale Energiefachmesse RENEXPO® Austria veranstaltet die REECO Austria GmbH vom 24. – 26. November 2011 die \\\\\\\\\\"Internationale Wasserkraft-Fachausstellung mit Kongress\\\\\\\\\\" im Messezentrum Salzburg. „Die RENEXPO® Austria hat sich mit der bewährten Kombination aus hochkarätigem Fachkongress und dem hochspezialisierten Messeschwerpunkt „Wasserkraft“ zu einer der wichtigsten europaweiten Pattformen für die Wasserkraftbranche entwickelt“, unterstreicht Diana Röhm, Geschäftsführerin der REECO Austria GmbH und Projektleiterin der RENEXPO® Austria. Die jährlich am Standort Salzburg stattfindende \\\\\\\\\\"Internationale Wasserkraft-Fachausstel-lung\\\\\\\\\\" ist die größte Wasserkraft-Messe in Österreich, der Schweiz und Deutschland.
Die Nutzung von Wasserkraft hat in Österreich eine lange Tradition. Sowohl Groß- als auch Kleinwasserkraft ist in großem Umfang am Markt etabliert. Österreichweit sind bisher ca. 70 Prozent des ausbauwürdigen Wasserkraftpotentials erschlossen. Die noch zu erschließenden Potenziale liegen vor allem im Bereich der Kleinwasserkraft und der Anlagenrevitalisierung. Die technologische Innovation bei Wasserkraftwerken hat mittlerweile im Bereich von Verbesserungsinnovationen bei Fernüberwachungsanlagen beziehungsweise bei Anlagen der Steuerungs- und Regelungstechnik ihren Schwerpunkt. Im Bereich der hydraulischen und elektrischen Maschinen finden ebenfalls weitreichende Neuentwicklungen statt.
Die „Internationale Wasserkraft-Fachausstellung“ der RENEXPO® Austria hat sich zum wichtigsten Treffpunkt für die Wasserkraftbranche entwickelt. Der Messeschwerpunkt ist 2011 weiter gewachsen. \\\\\\\\\\"Mit 40 Ausstellern ist die „Internationale Wasserkraft-Fachausstellung“ die größte Wasserkraft-Messe im deutschsprachigen Europa\\\\\\\\\\", betont Diana Röhm. Einmal im Jahr treffen sich hier regelmäßig Experten aus Österreich und ganz Europa. Der Messestandort Salzburg liegt nicht nur sehr verkehrsgünstig, sondern hat auch eine starke Brückenfunktion in die angrenzenden Nachbarländer, allen voran Deutschland mit Bayern und Italien mit Südtirol. \\\\\\\\\\"Internationales Networking steht hier im Vordergrund\\\\\\\\\\", bestätigt Röhm.
Ob Maschinen, Komponenten oder Technologien zur Instandhaltung und Reaktivierung bestehender Anlagen – die RENEXPO® Austria deckt die gesamte Bandbreite der Wasserkraftbranche ab. Die Besucher erwartet in diesem Messebereich ein Wasserkraftzentrum mit Gemeinschaftsstand der europäischen Wasserkraftverbände, das auch einen eigenen Fachzeitschriftenstand und ein Wasserkraft-Ausstellerforum umfasst. Unterstützt wird die \\\\\\\\\\"Internationale Wasserkraft-Fachausstellung\\\\\\\\\\" unter anderem von der European Small Hydropower Association (ESHA), vom Verein Kleinwasserkraft Österreich, von der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e.V. und von der Arbeitsgemeinschaft Alpine Wasserkraft. Um die wertvollen Networking-Möglichkeiten und Synergieeffekte von Messe und Kongress ausgiebig nutzen zu können, wird als besonderer Bonus für die Wasserkraftbranche ein Hotelservice angeboten, der es ermöglicht, sich auch außerhalb der Messe zu treffen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Die „3. Internationale Kleinwasserkraftkonferenz: Neubau, Sanierung und Revitalisierung“ in Zusammenarbeit mit der European Small Hydropower Association (ESHA) ergänzt traditionell den Messeschwerpunkt. Die Konferenz zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen der internationalen Kleinwasserkraft. Wichtige Themen sind in diesem Jahr unter anderem aktuelle Kraftwerkskonzepte, ökologische Richtlinien, neue Entsanderkonzepte sowie Planung und Finanzierung. Internationale Referenten aus Österreich, Deutschland, Belgien, Frankreich und Litauen sind auf dem Kongress vertreten und tauschen die neuesten Erkenntnisse der Branche aus.
Die 3. Internationale Energiefachmesse RENEXPO® Austria ist die einzige Messe in Österreich, die eine derart große Vielfalt an Energiethemen aufgreift. Sie bildet die gesamte Bandbreite der dezentralen Energieerzeugung, intelligenten Energieverteilung und effizienten Energieverwendung ab. Die RENEXPO® Austria findet vom 24. – 26. November 2011 im Messezentrum Salzburg statt. Weitere Informationen zur Messe unter www.renexpo-austria.at.
REECO Austria GmbH
Mag.a Franziska Klug
Josef-Schwer-Gasse 9
AT - 5020 Salzburg
Tel: +43 (0) 662 8226 - 35
Fax: +43 (0) 662 8226 – 47
presse@reeco.eu
www.renexpo-austria.at
Zur REECO Austria GmbH:
Der Veranstalter REECO Austria GmbH, welche ihren Sitz in Salzburg/Österreich hat, ist Teil der „REECO Gruppe“. Diese hat ihren Hauptsitz in Deutschland, mit Niederlassungen in Brüssel/Belgien, Warschau/Polen, Budapest/Ungarn und Arad/Rumänien. Seit 1997 treffen sich jährlich rund 50.000 Fachleute aus 70 Ländern auf Fachmessen und Kongressen, die von REECO veranstaltet werden. Alle Messetermine sind unter www.reeco.eu zu finden.
REECO Austria GmbH Klug,Franziska Josef-Schwer-Gasse 9 5020 Salzburg www.renexpo-austria.atpresse[at]reeco.eu
Interxion Schweiz kompensiert C02-Emissionen durch Partnerschaft mit myclimateInterxion Schweiz kompensiert C02-Emissionen durch Partnerschaft mit myclimate
Frankfurt, 16. März 2011 - INTERXION HOLDING NV, (NYSE: INXN), ein führender europäischer Anbieter von Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation, ist ab sofort der erste Betreiber von Rechenzentren, der gemeinsam mit der Schweizer Non-Profit-Organisation myclimate eine umfassende Partnerschaft zur des eigenen 0 ...
Frankfurt, 16. März 2011 - INTERXION HOLDING NV, (NYSE: INXN), ein führender europäischer Anbieter von Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation, ist ab sofort der erste Betreiber von Rechenzentren, der gemeinsam mit der Schweizer Non-Profit-Organisation myclimate eine umfassende Partnerschaft zur Neutralisierung des eigenen CO2-Ausstoßes geschlossen hat. Das neue Programm sorgt dafür, dass Kunden von Interxion in der Schweiz künftig mit hundertprozentig CO2-neutralen Colocation-Services durch die Kompensation aller unvermeidbaren CO2-Emissionen mit Hilfe einer Vielzahl von Klimaschutzprojekten in Europa und in Entwicklungsländern versorgt werden. In diesem Zusammenhang erhalten alle Interxion-Kunden von myclimate ein Zertifikat zur eigenen Klimaneutralität, womit sie die von ihnen genutzte Rechenzentrumsinfrastruktur als Teil ihrer Bemühungen zum Klimaschutz ausweisen können. Die Berechnungen von Interxion und myclimate zu den Emissionen sind umfassend und beinhalten zur realistischen Einschätzung alle Aufwendungen zur Entwicklung, Umsetzung, Wartung und Betrieb von Rechenzentrumsdienstleistungen. Nur auf dieser Basis wird das Zertifikat zur Klimaneutralität gewährt. Die Non-Profit-Organisation myclimate hat ihre Wurzeln in der Schweiz und gehört zu den weltweit führenden Organisationen, wenn es um hochwertige Projekte zur freiwilligen Reduzierung von Treibhausemissionen geht. In diesem Kontext erfüllen die Klimaschutzprojekte von myclimate die höchsten internationalen Standards wie CDM und die "Gold Standards". Über die Reduzierung von Treibhausgasen hinaus tragen die Projekte ebenfalls zu nachhaltiger Entwicklung bei, sodass sowohl die einheimischen Bevölkerungen als auch das Klima generell profitieren. Darüber hinaus führt myclimate Emissionsbewertungen durch und engagiert sich dafür, das Bewusstsein für den Klimawandel und den Klimaschutz durch Aufklärungskampagnen zu erhöhen. Partner und Kunden von myclimate sind unter anderem Unilever, SEAT Schweiz, Bosch, Virgin Atlantic, SWISS und Lufthansa. "Wir begrüßen es sehr, dass Interxion große Anstrengungen unternimmt seinen CO2-Ausstoß zu minimieren und verbleibende Emissionen durch das Sponsoring von myclimate-Projekten zu neutralisieren", sagt René Estermann, CEO von myclimate. "Der Schlüssel zur Lösung von Umweltproblemen liegt darin, dass Unternehmen wie Interxion und seine Kunden mit gutem Beispiel vorangehen und sowohl die notwendige Sensibilität für das Thema erkennen lassen als auch adäquate Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausemissionen durch ihre IKT-Infrastruktur vornehmen." Als ein Teil der Initiative gleicht Interxion all seine CO2-Emissionen mit Neutralisierungsprojekten in der Schweiz und über die Grenzen hinweg aus. So werden beispielsweise Elektrizität aus Biomasse erzeugt, Wasserkraftwerke saniert und in ihrer Leistung optimiert sowie Solarherde verteilt. "Bei dieser Partnerschaft geht es nicht nur darum, Zertifikate zur Klimaneutralität an unsere Kunden zu vergeben. Für uns geht es vor allem um die Qualität des Projekts, was für uns höchste Priorität genießt und uns zur Zusammenarbeit mit myclimate veranlasste", erklärt Eddy Van den Broeck, Managing Director von Interxion Schweiz. "myclimate entwickelt und managt Projekte, die Treibhausgase unmittelbar reduzieren und somit das Klima schützen." "Dies ist ein großer Schritt vorwärts in unserem Bemühen, nachhaltige Rechenzentren zu etablieren", sagt Peter Cladingbowl, SVP Engineering und Operations Support bei Interxion. "Interxion unternimmt große Anstrengungen um die Auswirkungen seiner Rechenzentren auf die Umwelt durch energieeffizientes Design und Betrieb zu minimieren und seinen Kunden, sofern möglich, Energie mit geringem CO2-Anteil anzubieten. Die neue Vereinbarung setzt bei den verbleibenden Emissionen an und führt letztlich zu positiven Effekten für die Umwelt in Europa und in Entwicklungsländern. Darüber hinaus erreichen wir mit unserem Engagement zunehmend umweltbewusste Kunden für unsere Dienstleistungen."
Interxion Deutschland GmbH
Volker Ludwig
Hanauer Landstraße 298
60314 Frankfurt am Main
Deutschland
E-Mail: volkerl@interxion.com
Homepage: http://www.interxion.de
Telefon: 0 69 4 01 47-1 42 Interxion Deutschland GmbH Ludwig,Volker Hanauer Landstraße 298 60314 Frankfurt am Main www.interxion.devolkerl[at]interxion.com
Das größte Kraftwerk der Erde, ohne dem Europa hilflos wäreMillionen Kraftwerke liefern soviel Energie wie der Golfstrom
Der Golfstrom beeinflusst das Wetter in Europa. In den abendlichen Wettervorhersagen wird immer wieder auf den wichtigen Golfstrom verwiesen. Warum ist der Golfstrom für uns so wichtig? Der Golfstrom transportiert so viel Energie nach Europa, dass unser Klima maßgeblich beeinflusst wird. Ohne diesen Golfstrom lägen in Mitteleuropa etwa ...
Der Golfstrom beeinflusst das Wetter in Europa. In den abendlichen Wettervorhersagen wird immer wieder auf den wichtigen Golfstrom verwiesen. Warum ist der Golfstrom für uns so wichtig? Der Golfstrom transportiert so viel Energie nach Europa, dass unser Klima maßgeblich beeinflusst wird. Ohne diesen Golfstrom lägen in Mitteleuropa etwa an 6 Monaten im Jahr der Schnee. Die Ursache für den Golfstrom ist das kalte arktische Wasser, dass zwischen Grönland und Spitzbergen sehr schnell und in großen Mengen von der Meeresoberfläche bis in Tiefen von 2000m sinkt. Dabei entsteht eine Sogwirkung die den warmen Golfstrom nach Europa lenkt. Der Golfstrom ist entscheidend für das Klima in Europa. Bei dem Golfstrom handelt es sich um eine Meeresströmung im Atlantik, der das warme Wasser aus der karibischen See nach Europa bringt. Dabei wird nicht nur warmes Wasser sondern auch sehr viel Energie nach Europa transportiert. Die Energiemenge ist so gigantisch, das der Mensch für die Erzeugung einer solchen Energiemenge mehrere Millionen Kraftwerke bauen und betreiben müsste, was natürlich völlig ausgeschlossen ist ( zum Größenvergleich, in Deutschland gibt es weniger als 500 Kraftwerke ( kleinere und größere, Kernkraftwerke, Kohlekraftwerke, Gasturbinen, Wasserkraftwerke ) ). Der Golfstrom liefert so viel Energie nach Europa, dass die Temperatur durchschnittlich 10° wärmer ist, als es Europa nach der geografischen Breite her zustehen würde. In Kanada und Russland die auf dem gleichen Breitengraden liegen als Frankreich und Deutschland herrschen deutlich kältere Temperaturen im Sommer und Winter als dies in Mitteleuropa der Fall ist. Der Golfstrom ist die größte Klimaanlage der Welt und der Auslöser hierfür ist ein Wasserfall in der Region zwischen Spitzbergen und Grönland. Dort sinken pro Sekunde mehr als 17 Millionen Kubikmeter eiskaltes Wasser bis in einer Tiefe von ca. 2000m. Dabei entsteht eine gewaltige Sogwirkung die den Golfstrom in Richtung Europa zieht. Neben diesem Tiefenfall des kalten arktischen Wasser, gibt es noch die Passatwinde, die ebenfalls den Golfstrom beeinflussen. Die Wissenschaft hat jedoch herausgefunden, dass der Golfstrom bislang noch nie versiegt ist. Die Ursache hierfür ist eben das schnelle Absinken des eiskalten Wasser zwischen Grönland und Spitzbergen. Diese riesige Naturenergie nutzt uns allen in Europa. Wer mehr über Energiethemen fürs Haus wissen will besucht die Energiesprechstunde bei iKratos in Weißenohe. ikratos arbeitet bundesweit im Bereich Solartechnik
Pressekontakt: Willi Harhammer Ikratos GmbH Bahnhofstrasse 1 91367 Weissenohe Telefon: 09192992800 EMail: kontakt@ikratos.de Internet: http://www.ikratos.de
Hydropower made in SwitzerlandDie gmb elektrische Maschinen AG, Regensdorf (bei Zürich) stellt für Wasserkraftwerksbetreiber die neuen leistungsstarken WO 500 L4 Synchrongeneratoren mit Schwarzstarteigenschaften vor.
( Zürich, Januar 2011 ) Zu den zentralen Vorteilen der neuen 1.500 kVA Synchrongeneratoren zählt ihre Schwarzstarteigenschaft, also die Fähigkeit ohne Strom von außen angefahren zu werden. So kann ein Wasserkraftwerk ohne Energie aus dem Stromnetz stets 100% sicher angefahren werden. Darüber hinaus haben die Schweizer die neue ...
( Zürich, Januar 2011 ) Zu den zentralen Vorteilen der neuen 1.500 kVA Synchrongeneratoren zählt ihre Schwarzstarteigenschaft, also die Fähigkeit ohne Strom von außen angefahren zu werden. So kann ein Wasserkraftwerk ohne Energie aus dem Stromnetz stets 100% sicher angefahren werden. Darüber hinaus haben die Schweizer die neue Generatoren-Generation extrem platzsparend konstruiert. Selbst unter beengten Platzverhältnissen, wie z.B. in Kavernenkraftwerken können die Generatoren problemlos ein- und untergebracht werden. Die gmb AG bietet mit dem WO 500 L4 einen bürstenlosen Synchrongenerator mit einer Leistung von 1.500 kVA an, mit einer Nennspannung von 400 V, einem Nennstrom von 2.166 A ( 50 Hz ) bei einer Drehzahl von 1.500 min-1. Alltagstauglichkeit gehört zu den konstruktiven Vorgaben der Schweizer Ingenieure. Eine spezielle Gleitlagerlösung sorgt für hohe Betriebssicherheit und lange Lebensdauer. Durch die sehr stabile Konstruktion sind die Generatoren zudem sehr schwingungsarm. Die gmb Synchrongeneratoren entsprechen den spezifischen Anforderungen an Wasserkraftgeneratoren. Die gmb Generatoren sind mit einer Dämpferwicklung versehen und sind für den Insel- und Netzparallelbetrieb ausgelegt. Das Speicherkraftwerk Biasca, Tessin setzt auf gmb Know-How Die Naturgewalt des Wassers unter Kontrolle Seit Mai 2010 speisen Synchrongeneratoren der gmb AG die Eigenversorgung für insgesamt vier Gruppen horizontalachsiger Zwillings-Peltonturbinen im Kraftwerk Biasca, der Blenio Kraftwerke AG, Locarno. Die gmb Generatoren stellen damit als redundantes System den ausfallsicheren Betrieb der Anlage Biasca rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr sicher. Mit einer installierten Gesamtleistung von 400 MW und einer erzeugten Jahresleistung von 835 GWh ist die Blenio Kraftwerke AG der zweitgrößte Wasserkraftwerkproduzent des Kantons Tessin. Das Kraftwerk Biasca arbeitet vom Ausgleichsbecken Malvaglia gespeist mit 4 Gruppen horizontalachsiger Zwillings-Peltonturbinen, einer Gruppe von 80 MW, 333,33 U/Min. sowie drei Gruppen von 107 MW, 333,33 U/Min, die rund 100 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr turbinieren. KONTAKT gmb Elektrische Maschinen AG André Leibundgut, Geschäftsführer Allmendstrasse 10 CH-8105 Regensdorf ( bei Zürich ) Telefon + 41 44 870 94 00 Telefax + 41 44 870 94 01 E-Mail: info(AT)gmb-em.ch Internet: www.gmb-em.ch Über die gmb AG Die gmb AG, Regensdorf ( bei Zürich ) als Tochter der Gebrüder Meier AG verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Prüfung von elektrischen Neumaschinen. Als Spezialität gelten Synchrongeneratoren für Wasserkraftwerke, sowie permanenterregte Motoren. Referenzanlagen der gmb AG sind im weltweiten Einsatz.
Hans-Joachim Haller Hans Haller Kommunikation Im Flieder 2 70190 Stuttgart Telefon: 0711-72233664 Fax: 0711-72233665 Internet: http://www.hanshallerkommunikation.de EMail: hhaller@hanshallerkommunikation.de
Umweltschutz & Nachhaltigkeit im LCW Low Carb ShopVersand per
Umweltschutz & Nachhaltigkeit im LCW - Shop
Versand per "DHL go green"
GoGreen - klimafreundlicher Versand. Die Deutsche Post/ DHL bietet als erstes Logistikunternehmen die Möglichkeit, Pakete CO2 -neutral zu versenden. Mit GoGreen Produkten können Sie und wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Erlöse in ...
Umweltschutz & Nachhaltigkeit im LCW - Shop
Versand per "DHL go green"
GoGreen - klimafreundlicher Versand. Die Deutsche Post/ DHL bietet als erstes Logistikunternehmen die Möglichkeit, Pakete CO2 -neutral zu versenden. Mit GoGreen Produkten können Sie und wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Erlöse fließen komplett in interne als auch externe Klimaschutzprojekte ein (z.B. in ein Wiederaufforstungsprojekt des WWF), die nach international anerkannten Standards zertifiziert sind.
Papier und Briefumschläge aus 100% Recylingmaterial
Wir verwenden für alle Ausdrucke und Umschläge Recyclingpapier (ausgezeichnet mit blauem Engel).
Versandverpackungen aus Recyclingmaterial
Wir verwenden Kartonagen und Füllungen aus Recyclingmaterial.
Stromsparende EDV
Als Arbeitsstationen setzen wir Mini-PCs mit stromsparenden Intel Atom Prozessoren ein. Die Leistungsaufnahme eines solchen PCs liegt bei nur ca. 35 Watt unter Vollast.
Unser Webserver wird von Host Europe betrieben – einem Vorreiter in punkto Green IT! 100% der von Host Europe genutzten Elektrizität stammen aus erneuerbaren Energiequellen. Der Strom wird durch Wasserkraftwerke in Norwegen produziert und in das Europäische Verbundnetz eingespeist. LCW-Shop - Ihr Onlineshop für Low Carb, Diabetiker, Bio&Öko sowie Sportler&Fitness. Low Carb Produkte sind Lebensmittel, die wenig oder keine Kohlenhydrate enthalten. Sie dienen als Nahrungsmittel für verschiedenen Diätformen, speziell der Low Carb Diät. Auch Diabetikern bieten diese Low Carb Lebensmittel eine abwechslungsreichere Ernährung.
Pressekontakt: Hemmerling & Richling GbR (info[at]lcw-shop.de) LCW Low Carb Shop http://www.lcw-shop.de
AVK verleiht Innovationspreise 2010 an vier Preisträger
Produktionseffizienz bei FVK-Bauteilen / Individuelle Windkraftnutzung / Folie mit recycelten Kohlenstofffasern / Intelligente Wasserturbinenblätter-Systeme Einmal jährlich vergibt die AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. ihren beliebten Innovationspreis für besonders herausragende Entwicklungen im Bereich der die ...
Produktionseffizienz bei FVK-Bauteilen / Individuelle Windkraftnutzung / Folie mit recycelten Kohlenstofffasern / Intelligente Wasserturbinenblätter-Systeme Einmal jährlich vergibt die AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. ihren beliebten Innovationspreis für besonders herausragende Entwicklungen im Bereich der verstärkten Kunststoffe. 2010 zeichnet die AVK vier Preisträger in drei Kategorien aus. In der Kategorie Industrie geht der Innovationspreis ins westfälische Saerbeck an die Firma Saertex. In der Kategorie Umwelt freut sich das Faserinstitut Bremen über den ersten Platz, bei den Hochschulen gewinnt 2010 die Fachhochschule Nordwestschweiz. Einen Sonderpreis gewinnt in diesem Jahr die Windependence UG aus Leipzig. Kategorie Industrie: Saertex: Steigerung der Produktionseffizienz bei der Herstellung von FVK-Bauteilen durch SAERfix® EP In der Kategorie Industrie gewinnt die Firma Saertex den Innovationspreis für die Entwicklung des Produktes SAERfix® EP, das nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit und Erprobung nun in Serie hergestellt wird. SAERfix® EP-Produkte sind Gelege, die selbst haften und somit dem Anwender ermöglichen, textile Flächengebilde in ihrer komplexen Bauteilform beim Ablegen zu fixieren. Der EP-harzkompatible Reaktivklebstoff wird unter Vernetzung fest in das Matrixnetzwerk eingebunden und beeinflusst dabei die Härtungsreaktion und mechanische Kennwerte nicht. Die Ablage von textilen Flächengebilden an stark gewölbten oder senkrechten Flächen ist problematisch, weil Bahnen und Zuschnitte verrutschen, sich verziehen oder bei Überkopfarbeiten aus der Form fallen. Mit SAERfix® EP können textile Flächengebilde genau positioniert werden, das Material kann gestreckt und fixiert werden, es ist für automatisierte Prozesse geeignet, ersetzt bisherige Hilfsmittel und steigert damit die Produktivität durch verkürzte Belegungszeiten der Form. Der Kleberauftrag ist reproduzierbar, ermöglicht den Aufbau von geklebten Hybridstrukturen und wird auch zum Selbstapplizieren auf dem Trägermedium bereitgestellt. SAERfix® EP kann bei allen üblichen Harzinfusions- und Injektionsverfahren mit offenen oder geschlossenen Toolingsystemen eingesetzt werden. Die Gelege und andere textile Halbzeuge wie Abreißgewebe werden mit SAERfix® EP-Kleber selbsthaftend ausgerüstet und sind auch nach mehrmonatiger Lagerung noch funktionsfähig. Durch den Einsatz von SAERfix® EP werden die Belegzeiten von Formen jeder Größe um bis zu 50 % reduziert. Das spart Geld und steigert die Qualität der Ablage, weil sich Radien besser ausbilden lassen, sich das Material weniger verzieht und künftig trockene textile Halbzeuge automatisiert abgelegt werden können. Zudem gibt es weniger Materialverlust. Mit der Erfindung von SAERfix® EP will das westfälische Unternehmen künftig die Produktion von Faserverbundkunstoff-Bauteilen revolutionieren. Es kann unter anderem in der Produktion großer Bauteile wie Rotorblätter von Windkraftanlagen oder Flugzeugkomponenten eingesetzt werden. Kategorie Umwelt: Faserinstitut Bremen: Organofolie - Folie mit gerichteten, recycelten Kohlenstofffasern aus Verschnittresten und alten Bauteilen In der Kategorie Umwelt gewinnt in diesem Jahr das Faserinstitut Bremen mit der Organofolie den Innovationspreis. Die Organofolie ist ein hochwertiges Composite-Halbzeug aus aufbereiteten Verschnitt-Abfällen trockener Kohlenstofffasergewebe und pyrolysierten Altbauteilen mit Thermoplastmatrix. Das Kernstück des Herstellungsverfahrens ist die Vibrationstechnik. Sie gewährleistet ein schonendes Auftrennen identischer Gewebeverschnitte zu einzelnen "Stapelrovings", also Stapeln von Faserbündeln. Mit der Vibrationstechnik werden diese ausgerichtet und homogen gefördert. Zugleich wird eine Kunststofffolie extrudiert, auf der die gerichteten Fasern abgelegt werden. Die Bündel haften auf dieser Folie, weil sie sich noch im Schmelzzustand befindet. Um sie vollständig zu imprägnieren, durchlaufen die Organofolien dann eine Doppelbandpresse. Als nächstes werden die Folien übereinander gelegt und anschließend zusammengefügt. Danach wird ein Laminat mit einem definierten Lagenaufbau auf die gewünschte Dicke gebracht und zu neuen, hochwertigen Bauteilen umgeformt. Die Vorteile der Organofolie sind die hochwertige Aufbereitung der Faserabfälle, die homogene Faserorientierung in der Einzellage und die schnelle Verarbeitung des Halbzeugs im Tiefziehverfahren mit Mehrfachwerkzeugen. Somit lassen sich mit dieser Leichtbaulösung erstmals Massenbauteile aus kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen ( CFK ) herstellen, die eine erhebliche CO2-Emissionsreduzierung bewirken. Dieses innovative Recyclingverfahren wurde zum EU-Patent angemeldet und hat neben dem hohen CO2-Einsparpotential den Vorteil, dass es geringe Bauteilkosten verursacht und hohe Produktivität ermöglicht. Kategorie Hochschule: FH Nordwestschweiz: Intelligente Systeme für Wasserturbinenblätter Im Bereich der Hochschule geht der erste Preis an die Fachhochschule Nordwestschweiz für die Entwicklung intelligenter Systeme für Wasserturbinenblätter durch den Einsatz von Kohlefaser-Kunststoff-Verbundwerkstoffen ( CFK ). Der Energiemarkt in der Schweiz ist geprägt durch eine große Anzahl an Wasserkraftwerken. Wegen der Liberalisierung dieses wichtigen Marktes sind die Betreiber der Wasserkraftwerke gezwungen, sehr flexibel auf den Stromverbrauch zu reagieren. So müssen Turbinen häufig ein- und ausgeschaltet werden, um die höhere Abdeckung von Energiespitzen bewältigen zu können. Dies ist ineffizient, führt zu einem höheren Verschleiß der Turbinen und letztlich zu deren Versagen, weil sie nicht mehr im optimalen Betriebspunkt arbeiten. Mit Hilfe von Kohlefaser-Kunststoff-Verbundwerkstoffen ( CFK ) in Wasserturbinen können intelligente Turbinenblätter gestaltet werden. Vibrationen im Turbinenblatt, die durch Wirbelschleppen entstehen, können durch die hohe inhärente Dämpfung von CFK reduziert werden. Mit einem richtungsabhängigen Aufbau der CFK-Turbinenblätter können diese an die unterschiedlichen Lastbereiche angepasst werden. Dank des modularen Aufbaus der innovativen Turbinen können zudem die Wartungszeiten verkürzt werden. Die viel versprechenden Resultate der Simulationen an der FH Nordwestschweiz wurden durch Versuche im Wasserkanal bestätigt. Diese Studien zeigen das große Potential von CFK-Turbinenblättern für den effektiven Einsatz in der Wasserkraftindustrie - nicht nur in der Schweiz. Sonderpreis: Windependence UG: Leewise 1000 - Der individuelle Weg zur Windkraftnutzung Die Firma Windependence UG hat mit der Leewise 1000 eine leise und sehr effektive Kleinwindkraftanlage für Unternehmen und den individuellen, privaten Gebrauch entwickelt, die der AVK in diesem Jahr den einzigen Sonderpreis wert ist. Die Leewise 1000 ist mit sechs Kilogramm sehr leicht und damit mobil. Sie lässt sich problemlos in zwei Minuten aufbauen und einsatzfähig machen. Der Durchmesser beträgt einen Meter, die Leistung 350 Watt ( bei 13 Meter/Sekunde ). Die Leewise verursacht erstaunlich wenig Lärm: In einem Meter Abstand wurden bei 8 Meter/Sekunde nur 50 Dezibel gemessen. Möglich werden diese erstaunlichen Werte durch die neuartige und voluminöse Geometrie der Rotorblätter sowie den Einsatz von nur fünf möglichen Verschleißteilen. Wegen der sehr stabil gebauten Rotorblätter in CFK-Laminat gilt die Leewise 1000 als wartungsfrei und Service-freundlich. Die Leewise kann bei Herstellern von Telemetrie-Systemen, Kommunikationslösungen, Versorgungsanlagen eingesetzt oder privat vom Endverbraucher genutzt werden. So kann sie zum Beispiel auf Expeditionen, auf Booten, in Caravans, im Garten, auf der Hütte oder bei sonstigen Gelegenheiten eingesetzt werden, wenn die übliche Stromversorgung nicht gewährleistet ist. Die Leewise 1000 kann auch in eigenen Farben und mit eigenem Logo versehen werden und wird somit zu einem Werbeträger mit ökologischer Aussage. Preisverleihung bei der Composites Night auf der Internationalen AVK-Tagung Die AVK-Innovationspreise wurden am Abend des 13. September im festlichen Rahmen der "Composites Night" bei der Internationalen AVK-Tagung im Congress Center Ost, Messe Essen, verliehen. Während der Tagung haben die Preisträger ihre Innovationen dem internationalen Fachpublikum präsentiert. Detailliertere Beschreibungen finden Sie unter http://www.avk-tv.de/innovationaward.php Die AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. vertritt die Interessen der Erzeuger und Verarbeiter von verstärkten und gefüllten Kunststoffen, technischen Duroplasten sowie deren Rohstofflieferanten auf nationaler und europäischer Ebene. Die AVK ist Trägerverband des GKV - Gesamtverband Kunststoff-verarbeitende Industrie e.V. und Mitglied in der EuCIA - European Composites Industry Association.
Pressekontakt: Ursula Zarbock AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. Am Hauptbahnhof 10 60329 Frankfurt Telefon: 069/271077-13 EMail: ursula.zarbock@avk-tv.de Internet: http://www.avk-tv.de
China bahnt sich seinen Weg zur Macht über Asien durch StaudämmeIGFM München
Um von der schmutzigen Kohle-Energie loszukommen, hat China ein neues ehrgeiziges Programm der forcierten Nutzung der Wasserkraft ins Leben gerufen. Das Ziel ist, die Nutzung des in China zur Verfügung stehenden Potentials an Wasserkraft von jetzt einem Drittel bis zum Jahre 2020 auf 60% zu steigern.Dabei liegen die besten Stätten zur aus auf ...
Um von der schmutzigen Kohle-Energie loszukommen, hat China ein neues ehrgeiziges Programm der forcierten Nutzung der Wasserkraft ins Leben gerufen. Das Ziel ist, die Nutzung des in China zur Verfügung stehenden Potentials an Wasserkraft von jetzt einem Drittel bis zum Jahre 2020 auf 60% zu steigern. Dabei liegen die besten Stätten zur Energiegewinnung aus Wasserkraft fast ausschließlich auf dem tibetischen Hochland, wie Steven Solomon, der Autor von Water: The epic struggle for wealth, power and civilization, am 9. September in einem Artikel bei www.forbes.com schrieb ( 1 ). Während die erbarmungslos fortschreitende globale Klimaerwärmung Asien immer durstiger macht, ist es China, das dank seiner politischen Kontrolle über Tibet über die imposanten Höhen des Kontinents und damit über den Wasserturm Asiens gebietet. Und Solomon zufolge prescht China aggressiv und im Alleingang vorwärts, um diesen Wasserturm zu seinen eigenen Zwecken auszunutzen. Die mächtigen Flüsse Yangtse, Gelber Fluß, Mekong, Salween, Brahmaputra, Indus, Sutlej und viele andere haben alle ihren Ursprung auf den Schneehöhen und Gletschern des tibetischen Hochlandes, des Wasserturms Asiens. Über 1,5 Milliarden Menschen stromabwärts hängen von den Wassern dieser Flüsse ab. Nun, wo China in großem Umfang seine Staudämme baut und Wasserkraftwerke betreibt und seine Autorität geltend macht, wird dies, so Solomon, größere Auswirkungen auf das jahreszeitlich bedingte Wasservolumen, die Wasserqualität und das Ökosystem der Flüsse weiter abwärts haben, und damit auf die Nahrungsmittelsicherheit, die Energiegewinnung und die politische Stabilität ihrer Anrainerstaaten. Insbesondere beobachtet Indien mit großem Argwohn, wie China riesige Staudämme am Brahmaputra ( 2 ) baut, und ist all den gegenteiligen Behauptungen und Beschwichtigungen Pekings zum Trotz ( 3 ) sehr besorgt, daß China Wasser aus diesem Fluß ableiten könnte, um sein gigantisches Nord-Süd-Wasser-Umleitungsprojekt zu speisen. Solomon rechnet damit, daß China bis in 10 Jahren den gigantischsten Staudamm der Welt an der großen Flußbiegung des Brahmaputra ( tibetisch: Yarlung Tsangpo ) fertiggestellt haben wird ( 4 ), was schon jetzt Schlagzeilen über die chinesisch-indischen Grenzkonflikte macht. Er meint, daß die geostrategische Balance sich dann zu Chinas Gunsten neigen werde. Solomon stellt fest, daß Kooperation von Nutzen wäre, weil sie billige, erneuerbare regionale Elektrizität aus Wasserkraft liefern und die massiven monsunbedingten Schwankungen im Fließvolumen der Flüsse ausgleichen könnte. China möchte als kooperativ dastehen, und kündigte an, Daten und Fakten mit anderen Ländern zu teilen. Aber die große Frage ist, in welchem Umfange und wie schnell das geschieht. Doch die weit größere Gefahr ist, daß der Wasserturm selbst infolge der Auswirkungen der globalen Erwärmung allmählich versiegt. Und dann werden alle betroffen sein. ( 1 ) The Struggle for Asias Water begins, http://www.flexform.de/tysrycwd ( 2 ) Eine ausführliche Beschreibung des Yarlung Tsangpo und der Staudammprojekte mit technischen Angaben und anschaulichen Karten gibt es auf der Website des tibetischen Umweltexperten Tashi Tsering: Damming Yarlung Tsangpo Brahmaputra and other South Asian rivers http://www.flexform.de/tzmkrcke Der Stand der Staudämme am Oberlauf des Yarlung Tsangpo-Brahmaputra zeigt, daß 10 Staudämme vollendet sind, drei sich im Bau befinden, sieben in der Planungsphase sind und acht weitere in Aussicht genommen wurden. Ein Wasserkraftwerk wurde schon in Betrieb genommen. ( 3 ) Siehe: Times of India: Response from Chinese Officials, http://www.flexform.de/tyksvcyf ( 4 ) China baut vermutlich ein gigantisches Wasserkraftwerk mit einer Leistung von 39 Gigawatt an der Großen Flußbiegung des Yarlung Tsangpo bei Metog ( Motuo ). Siehe Artikel aus The Guardian: Chinese engineers propose world"s biggest hydro-electric project in Tibet, vom 25. Mai 2010 http://www.flexform.de/tyxllcmg Es besteht die Befürchtung, daß die chinesische Regierung hier Wasser vom Yarlung Tsangpo in die von häufiger Dürre betroffenen Gebiete Chinas ableiten könnte. Außerdem ist die Gegend seismisch instabil. Die Kontinentalplatte, auf der Indien liegt, schiebt sich nordwärts unter die asiatische Kontinentalplatte, wodurch der Himalaya angehoben wird, was zu verheerenden Erdbeben führt. Durch Staudämme wird weiterhin der Schlicksand zurückgehalten, der normalerweise in die Überflutungsebenen Indiens und Bangladeshs gespült wird und dort für ein fruchtbares Land und eine stabile Höhe des Geländes sorgt, was angesichts des steigenden Meeresspiegels lebensnotwendig ist. Quelle: Tibetan Review, http://www.tibetanreview.net/
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Host Europe pflanzt Speckbäume in Afrika für klimaneutrales HostingHosting-Anbieter unterstützt Aufforstungsprojekte von PRIMAKLIMA -weltweit- e.V.
Die Host Europe GmbH verdoppelt ihr Engagement für CO2-neutrales Hosting. Ab sofort ist bei Host Europe jede verbrauchte Kilowattstunde Energie gleich doppelt klimaneutral: Zum einen bezieht der Kölner Hosting-Spezialist seit Ende 2008 zu 100% RECS-zertifizierten Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen produziert wird. Zum anderen pflanzt ...
Die Host Europe GmbH verdoppelt ihr Engagement für CO2-neutrales Hosting. Ab sofort ist bei Host Europe jede verbrauchte Kilowattstunde Energie gleich doppelt klimaneutral: Zum einen bezieht der Kölner Hosting-Spezialist seit Ende 2008 zu 100% RECS-zertifizierten Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen produziert wird. Zum anderen pflanzt Host Europe ab Juli 2010 für jeden CPU Socket eines Servers, der bereitgestellt wird, 25 Bäume - und kompensiert damit die CO2-Menge, die der Server-Betrieb bei herkömmlichem Energiemix erzeugt hätte. Als einer der ersten Hostinganbieter in Europa hat sich Host Europe zu einem umfassenden Green IT-Programm verpflichtet. "Ökologisch verträglich zu wirtschaften war von Anfang an ein wichtiger Bestandteil unserer Firmenphilosophie", erklärt Uwe Braun, Gründer und Geschäftsführer von Host Europe. "Durch die Unterstützung der Aufforstungsprojekte von PRIMAKLIMA -weltweit- e. V. leisten wir einen sichtbaren und nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz - ohne dass es unsere Kunden einen Cent extra kostet." PRIMAKLIMA -weltweit- e. V. organisiert und finanziert Projekte zur Renaturierung der afrikanischen Buschvegetation. Die Bepflanzung und Renaturierung von Savannenflächen in Südafrika mit Speckbäumen ( Spekbooms ) drängt die Versteppung zurück und trägt zu einer Reduktion des CO2-Gehalts in der Atmosphäre bei. Zudem profitieren davon die lokale Bevölkerung und die Pflanzen- und Tierwelt der Region. 25 Bäume für jeden CPU-Socket eines Servers Bei einer Betriebsdauer von ca. drei Jahren würde ein Server pro CPU-Socket durch seinen Stromverbrauch - bei herkömmlichem Energiemix - rund 2.400 Kilogramm CO2-Ausstoß verursachen. Durch die Pflanzung von 25 Bäumen wird diese CO2-Menge in spätestens 12 Jahren wieder aus der Atmosphäre entfernt. Da die gepflanzten Speckbäume rund 50 Jahre lang wachsen, ist die neutralisierte CO2-Menge jedoch um mehr als das Vierfache größer. Auch nach 50 Jahren bleibt die Pflanzenmasse auf Dauer erhalten - es erfolgt kein Kahlschlag oder eine anderweitige Nutzung. Host Europe hat sich für den Energieverbrauch eines CPU-Sockets als Referenzgröße entschieden, um eine einheitliche und exakte Berechnungsgrundlage für das CO2-Neutralisationsprogramm zu schaffen, die das gesamte Host Europe-Produktprogramm umfasst. Weitere Informationen zum Baumpflanzprojekt von Host Europe finden Sie unter: www.hosteurope.de/content/Unternehmen/Plant-a-tree 100% grüne Energie aus Wasserkraft Host Europe verbessert die Energieeffizienz ihrer IT-Infrastruktur kontinuierlich durch den Einsatz innovativer Technologien und wird damit ihrer Vorreiterrolle bei Green IT gerecht. Schon seit 2008 stammen 100% der von Host Europe genutzten Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen. Der Strom wird durch Wasserkraftwerke in Norwegen produziert und in das Europäische Verbundnetz eingespeist. Die Zertifizierung der grünen Elektrizität erfolgt nach dem internationalen Standard RECS ( Renewable Energy Certificate System ). Mehr Informationen über RECS finden Sie unter www.recs-deutschland.de/erlaeterung.php Über die Host Europe GmbH Die Host Europe GmbH ist mit über 175.000 Unternehmens- und Privatkunden drittgrößter Anbieter von Internet- und Hosting-Dienstleistungen im deutschsprachigen Markt. Host Europe bietet seinen Kunden seit mehr als zehn Jahren hochwertige Hosting-Produkte mit umfassendem technischen Support. Unternehmen schätzen die hochausfallsichere Infrastruktur ebenso wie die individuellen Managed Hosting-Lösungen für hochverfügbare Internet-Anwendungen. Host Europe wurde vom Verband der deutschen Internetwirtschaft eco e.V. als "Bester Internet Hoster 2005", "Bester Hostinganbieter Geschäftskunden 2007" und "Bester Datacenter-Betreiber 2009" ausgezeichnet. 2008 erhielt die Host Europe GmbH für ihre nachhaltige Wirtschaftsweise von der Ethikbank den Förderpreis "Nachhaltiger Mittelstand", 2009 wurde Host Europe für sein "grünes" Rechenzentrum das Label "Good Practice Energieeffizienz" der Deutschen Energie-Agentur ( dena ) verliehen. Kontakt: Host Europe Christoph Selbach Welserstrasse 14 51152 Köln 0800 / 5 92 92 95 presse@hosteurope.de http://www.hosteurope.de
Pressekontakt: Christian Egle Agentur Frische Fische Mainzlohe 3 91207 Lauf Telefon: +49 ( 0 )9123 - 99 96 520 EMail: ce@frische-fische.com Internet: http://www.frische-fische.de
Woeser: Wo wird das nächste Drugchu sein? - Wo schlägt der Drache das nächste Mal zu?IGFM München
Wo passiert die nächste Katastrophe? ( Belog von Woeser ) Am 8. August, kurz vor Morgendämmerung, kam es in Drugchu zu verheerenden Erdrutschen, gewaltige Schlammlawinen gingen über die Stadt nieder ( 1 ). Der Bezirk Drugchu liegt in der TAP Gannan ( tib. Kanlho ), Präfektur Gansu.Der Distrikt Drugchu ( chin. Zhouqu ) war einst von ...
Wo passiert die nächste Katastrophe? ( Belog von Woeser ) Am 8. August, kurz vor Morgendämmerung, kam es in Drugchu zu verheerenden Erdrutschen, gewaltige Schlammlawinen gingen über die Stadt nieder ( 1 ). Der Bezirk Drugchu liegt in der TAP Gannan ( tib. Kanlho ), Präfektur Gansu. Der Distrikt Drugchu ( chin. Zhouqu ) war einst ausschließlich von Tibetern bewohnt. Heute ist nur etwa ein Viertel seiner Bevölkerung tibetisch, und es werden ständig mehr und mehr Han-Chinesen. Ein Student aus Drugchu schrieb in einem Essay: Die Tibeter von Drugchu sind zumeist auf den Oberlauf des Drugkar ( chin. Bailong ) und des Gonba ( ein Nebenfluß des Drugkar ) verteilt. Abgesehen von zwei Dörfern am östlichen Berg, die rein han-chinesisch sind, und ein paar Ortschaften, die gleichermaßen von Han und Tibetern bewohnt sind, leben in den meisten Dörfern nur Tibeter - über 2/3 der Fläche des Bezirks sind in der Tat von Tibetern besiedelt. Vor Ort wird kolportiert, daß die Erdrutsche nicht nur das Resultat der heftigen Regenfälle waren, sondern daß sie ebenso der Zerstörung des Ökosystems durch menschliches Handeln zuzuschreiben sind. Dank des Internets gibt es in dieser Hinsicht einiges an Information, und dazu braucht man nicht einmal den großen Firewall zu überspringen, alle offiziellen Daten, Berichte und Studien liefern genügend Beweismaterial. Die Jahrbücher des Bezirks Drugchu bezeugen, daß dieser Ort schon immer für seine grünen Hügel und seine klaren Wasserläufe bekannt war, für die tosenden Wasser des Bailong Flusses, der sich elegant und anmutig wie eine Khatag durch den ganzen Bezirk zieht, gesäumt von dichten Wäldern und tiefe Täler durchschneidend. Doch diese malerische Landschaft wurde im Laufe der vergangenen 50 Jahre zerstört. 2005 berichteten offizielle Medien, daß von August 1952, als das Forstwirtschaftsamt Drugchu eingerichtet wurde, bis 1990 der gesamte Waldbestand des Bezirks um jährlich 100.000 m3 vermindert worden sei. Die Vegetation litt ebenso, und der dem Ökosystem zugefügte Schaden ist ungeheuerlich. In der Tat sind derartige Situationen nichts Ungewöhnliches auf dem großen, weiten, tibetischen Hochland. Um nur die reichen Naturressourcen der Wälder von Kardze ( chin. Ganzi ) zu nennen, die als Nummer eins aller Wälder in ganz China gelten und die abgesehen von einigen kleineren Abschnitten, die den Einheimischen zum Tempelbau dienten, immer sich selbst überlassen waren und unberührt blieben. Ab 1950 fand dann die Abholzung in riesigem Ausmaße statt, mancher Einschlag war organisiert, andere wiederum willkürlich. Das endete in einem rücksichtslosen, ungeheuerlichen Kahlschlag. Mancherorts ging er so weit, wie beispielsweise im Bezirk Drango ( chin. Luhuo ), wo die Wälder total verschwunden sind und nur noch die kahlen Abhänge dastehen, so daß sogar das Forstamt des Bezirks aufgelöst werden mußte. Die Konsequenzen dieser exzessiven Abholzung machten sich Ende der 90er Jahre bemerkbar, als es am Oberlauf des Yangtse-Flusses zu verheerenden Überschwemmungen kam. Daraufhin führte die chinesische Regierung eine Reihe von neuen politischen Maßnahmen gemäß der Maxime: Besser zu spät als nie ein. In den letzten Jahren jedoch haben sich die Regionalregierungen in Überseinstimmung mit dem Programm der Großen Entwicklung des Westens und dem Ruf nach rascher Wirtschaftsentwicklung folgend überall wieder an die Ausbeutung der Naturressourcen gemacht. Sie sagen, das sei notwendig, um das BIP zu vermehren, aber in Wirklichkeit dient diese Argumentation nur als Deckmäntelchen für Korruption und Gier der Behörden. Ein Bezirk wie Drugchu, der nur etwas über 130.000 Einwohner und etwas über 20 Dörfer aufweist, mußte erleben, wie er seit 2003 mit 47 Projekten zur Wasserkraftnutzung überzogen wurde. 15 Wasserkraftwerke sind bereits im Betrieb, und 14 weitere werden gebaut. Man kann sich nur schwer vorstellen, wo in den reißenden Wassern des Flusses diese vielen Wasserkraftwerke überhaupt entstehen sollen. Ein anderer Netzbürger, der selbst in Drugchu war, wies auf den Schaden hin, der durch den Bergbau in der Gegend verursacht wurde: Als Folge des jahrelangen Goldabbaus weisen die entwaldeten Berghänge nur noch eine dünne Schicht grauschwarzer Erde auf, in den Flüssen und Bächen wimmelt es von Gerätschafen zur Goldschürfung und der Fluß führt eine grauschwarze Lehmbrühe. Nach Aussage der chinesischen Regierung waren die Erdrutsche jedoch eine Naturkatastrophe. Dieser Grund wird immer genannt, wenn es irgendwo zu Katastrophen kommt. Daß das Unglück von Menschenhand verursacht wurde, wird niemals zugegeben oder anerkannt. Doch gibt es ein paar Experten, die zu dem Schluß kamen, daß die entsetzlichen Erdrutsche in der Tat durch die exzessive Entwaldung, sowie durch die Anlage von Wassernutzungssystemen in großem Maßstab ausgelöst wurden, was die Wahrscheinlichkeit für noch mehr ernste ökologische Katastrophen erhöht. Außerdem trugen Fehler bei der urbanen Planung der Bezirkshauptstadt zu dem Desaster bei. Yin Yueping, ein berühmter Experte für die Verhütung ökologischer Katastrophen, sagte bereits angesichts der schweren Erdrutsche und Schlammlawinen, die sich vor zwei Jahren in Dartsedo ( chin. Kangding ) ereigneten: Als ich im Bezirk Kardze war, fragte ich den Bezirkschef, warum er all diese Kraftwerke bauen lasse, wo sie doch so viele Probleme mit sich brächten und außerdem die Gefahr von Erdrutschen in der Bezirksstadt erhöhten; da antwortete er, daß seine jährlichen Steuereinnahmen dank des Baus so vieler Wasserkraftwerke auf 400 Millionen RMB gestiegen seien. Der Geologe Yang Liankang erklärt geradeheraus: Der Bedarf des Staates an Wasserkraft kann doch nicht so dringend sein, daß man dafür auf Menschenleben verzichtet. Ich war nie selbst in Drugchu, aber ich sah umliegende Gegenden, die landschaftlich und den klimatischen Gegebenheiten nach Drugchu sehr ähnlich sind, ich wohnte auch viele Jahre in Kham, so daß mir nun natürlich der Gedanke kommt: Diesmal donnerten diese alles verschlingenden Erd- und Schlammassen wie ein riesiger Drache über Drugchu hinab, aber wo wird er das nächste Mal zuschlagen? Ein Artikel über Twitter setzte mir sehr zu: In den Jahrzehnten vor 1980 wurden fast die gesamten indigenen Wälder der Gegend von Muli ( 2 ) zerstört, in den folgenden Jahren wüteten die Goldgräber wie die Ratten, und im jetzigen Jahrhundert ist es der frenetische Bau der Wasserkraftwerke. Das ehemals ruhige, liebliche und friedvolle Shambala ist zu einem lauten, vulgären und unfreundlichen Ort geworden. Die Katastrophe von Drugchu ist die Ouvertüre für Muli. Die Namen vieler vertrauter tibetischer Landstriche ziehen einer um den anderen vor meinen Augen vorüber, und ich erschaudere! Peking, 10. August 2010 ( 1 ) Die Erdrutschkatastrophe in Zhouqu ( Drugchu ) - von Menschenhand gemacht? ( Woesers Blog ), http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2010/Mudslide-manmade_10.8.html Wie von der chinesischen Global Times berichtet, stieg die Zahl der Todesopfer bis zum 1. September auf 1.471, während noch 294 Personen vermißt werden. ( 2 ) Autonomer Kreis Muli der Tibeter in der Autonomen Präfektur der Yi, im äußersten Südosten von Kham Quelle: HighPeaksPureEarth, www.HighPeaksPureEarth.com
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Die Erdrutsch- und Flutkatastrophe in Zhouqu (Drugchu) - von Menschenhand gemacht?IGFM München
Am 8. August kam es zu verheerenden Erdrutschen und Überschwemmungen im Bezirk Drugchu ( chin. Zhouqu ) in der Provinz Gansu. Laut BBC vom 11. August stieg die Zahl der Opfer inzwischen auf 1.117, während noch 627 Menschen vermißt werden ( 1 ).Da die von den offiziellen Medien gelieferten Informationen ziemlich dürftig sind ( 2 ), ...
Am 8. August kam es zu verheerenden Erdrutschen und Überschwemmungen im Bezirk Drugchu ( chin. Zhouqu ) in der Provinz Gansu. Laut BBC vom 11. August stieg die Zahl der Opfer inzwischen auf 1.117, während noch 627 Menschen vermißt werden ( 1 ). Da die von den offiziellen Medien gelieferten Informationen ziemlich dürftig sind ( 2 ), führte die tibetische Schriftstellerin Woeser auf die Nachricht von der Katastrophe hin sogleich eine Untersuchung über Twitter durch. Die "Twitterer", die da und dorthin telefonierten und ältere Medienberichte und Daten ausgruben, fanden heraus, daß der Erdrutsch erstens dem Bau zahlreicher Wasserkraftwerke, zweitens den frenetischen Bergwerksaktivitäten und drittens dem Kahlschlag in der Region zuzuschreiben ist. Mit einem Wort, es handelt sich um eine von Menschenhand produzierte Katastrophe. Abgesehen von den starken Regenfällen der letzten Zeit wurden die Erdrutsche hauptsächlich von dem Bau einer ganzen Reihe von Wasserkraftwerken verursacht. Der Bezirk Drugchu ( Zhouqu ) in der TAP Kanlho ( Gannan ) in der Präfektur Gansu zählt 20 Ortschaften mit einer Bevölkerung von insgesamt 130.000 Menschen. In den letzten Jahren gab es 47 Projekte für Wasserkraftanlagen in diesem Gebiet, von denen bisher 15 Kraftwerke gebaut wurden, darunter auch die Anlage Bacang und das Kraftwerk Lijie. 14 weitere befinden sich im Bau, darunter Fujiaai und Lianhekou. Ortsansässige Tibeter sagen, der Erdrutsch habe mit den zahlreichen Infrastruktur-Projekten zu tun, welche das Ökosystem der Region nachhaltig schädigten. Sie drängen auf mehr Aufmerksamkeit in dieser Hinsicht. In einem Report der Provinzregierung von Gansu von 2009 steht Genaueres: Von 2003 bis 2007 wurden 53 Verträge zum Bau von Wasserkraftwerken abgeschlossen, von denen 41 bereits vollendet oder im Bau sind. 12 weitere sollen demnächst gestartet werden. Zusammen werden diese Kraftwerke 80% des Strombedarfs des Bezirks decken. Die gesamte Baufläche der 41 Projekte beläuft sich auf 323 Hektar. Das Volumen des Abraums erreichte 3,83 Mio. Kubikmeter, die Wasser- und Bodenerosion belief sich auf 749 Tausend Tonnen. Abgesehen von den Infrastrukturprojekten wurde das Land durch den Mineralabbau ausgebeutet. Eine Twitter-Zuschrift lautet: "Seit vielen Jahren werden in Zhouqu Bodenschätze gefördert. Alle Bäume auf den Abhängen der Berge wurden abgeholzt, und man konnte den dunklen Lehmboden in der Luft herumwirbeln sehen. Der Fluß wurde durch die Goldschürfungen verschmutzt und ist jetzt ganz trübe geworden. Die Gegend ist auf lange Zeit ruiniert. Die Stadt liegt unten im Tal. Über ihr ragen steile Felsen auf und sie ist von gefährlichen Abhängen umrahmt. Einige Gebäude stehen auch auf den Abhängen. Vor Jahren besuchte ich die Gegend: Sie ist ungeeignet für menschliche Ansiedelungen. In der Tat erlitt die Stadt auch bei dem Erdbeben vom 12. Mai 2008 Schäden". Ein weiterer "Twitterer" stellte eine Google-Landkarte ein, welche die räumliche Beschaffenheit der Stadt Zhouqu zeigt, und wies darauf hin, daß die Katastrophe u.a. der mangelnden Geländeüberwachung zugeschrieben werden kann: "Ist das, was in Zhouqu geschah, eine Naturkatastrophe oder ein von Menschen erzeugtes Unglück? Schauen Sie sich einmal die Karte an. Dem gesunden Menschenverstand nach würde ein Erdrutsch den See durch eine Barriere oder einen Damm blockieren. Das Wasser braucht jedoch einige Zeit, um den Damm bersten zu lassen. Wo waren die Medien in dieser Zeit? Wo waren all die Telefonverbindungen und die drahtlose Kommunikation? Wo waren all die Bloggers? Weil der Informationsfluß blockiert wurde, kam es zu so einem entsetzlichen Unglück." Warnungen seitens der Experten und in den Medienberichten: Tatsächlich stießen wir auf viele von Experten und Medienvertretern im Internet veröffentlichte Warnungen. Die "Human Flesh Search ( 3 ) über Twitter ergab, daß in mehreren Berichten und Forschungsarbeiten eindringlich vor dem Problem der Bodenerosion im Tal des Bailong Flusses im Bezirk Zhouqu gewarnt wurde. In einem dieser Artikel über Wasserressourcen steht: "Das Problem des Wasserverlustes und der Bodenerosion im Bezirk Zhouqu ist sehr ernst. Die natürliche Umwelt und Ökologie um den Bailong Fluß herum sind in einem verheerenden Zustand, und eine solche Lage ruft Überschwemmungen, Erdrutsche, Schlammlawinen und alle Arten von Naturkatastrophen hervor. Sie bedroht die Sicherheit der Bewohner." In einem Forschungsbericht über das Problem der Erdrutsche am Bailong Fluß, der 2006 von der Universität von Lanzhou erarbeitet wurde, heißt es: "Die Berge sind sehr unstabil geworden und prädestiniert für Naturkatastrophen wie Erdrutsche und Murenabgänge; diese Lage ist das Resultat der Abholzung, der exzessiven Bergbauaktivitäten, der Konstruktion von Wasserkraftwerken und anderen Entwicklungsprojekten". Ein Pressebericht von 2008 erwähnte, daß der Bezirk Zhouqu mit seinen Flüssen und Wäldern einst einer paradiesischen Landschaft glich: "Von den 50er bis zu den 80er Jahren war Zhouqu wie ein Jiangnan liebliche Gegend in Südchina in Gansu, umgeben von herrlichen Wäldern. Als Resultat der ausbeuterischen totalen Abholzung sind die Berghänge der Erosion ausgesetzt worden, und in der Regenzeit gerät das Erdreich häufig ins Rutschen, es gehen Muren und Schlammlawinen ab". Ein weiterer "Twitterer" fand eine andere Pressemeldung von 2008, die von der Erdrutschgefahr in Zhouqu handelt. "Es gab über 60 Erdrutsche in Zhouqu, 13 davon waren so gefährlich, daß sie die Sicherheit der dortigen Einwohner bedrohten. Das Erdrutschproblem sollte bei den Wiederaufbauarbeiten nach dem Erdbeben mit einbezogen werden." Die Geschichte der Abholzung geht bis auf 1958 zurück: "Die natürlichen Ressourcen von Zhouqu wurden seit 1958 ausgebeutet, der Zeit des Großen Sprungs Vorwärts. Öffentlichen Daten des Forstdepartments von Zhouqu zufolge wurde von 1952-1980 eine Fläche von 1,89 Mio. mu ( 4 ) abgeholzt. Der ursprüngliche Wald wurde zu einem künstlichen sekundären Wald degradiert. Zusätzlich hat die illegale Abholzung zu einem jährlichen Verlust von 100.000 Quadratmetern Waldgebiet geführt, mit dem Ergebnis, daß die Ökologie der stützenden Abhänge komplett ruiniert ist. ( 1 ): Radio Free Asia zitiert am 10. August einen tibetischen Bewohner von Drugchu": "Ich hörte von meinen Freunden, daß mindestens 2000 Häuser verschüttet wurden. Meiner Schätzung nach müßten mindestens 4000 Menschen darunter begraben liegen." Ein weiterer tibetischer Bewohner meinte, daß ein Drittel der Toten Tibeter seien und zwei Drittel Chinesen. ( 2 ) Melissa Chan, die China-Reporterin von Al Jazeera, meldete, daß ausländischen Journalisten der Zugang zu der Katastrophenregion verwehrt wird, während chinesische Journalisten willkommen sind. ( 3 ) Dabei geht es um das Aufspüren von Identitäten, Leuten einen Namen geben zu können, deren Bild oder Video man in welchem Zusammenhang auch immer im Internet gesehen hat. ( 4 ) Altes tibetisches Flächenmaß: 1 mu entspricht 67 Quadratmetern. Quelle: Global Voices, http://www.flexform.de/tkpvtbha ( Kurzlink )
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
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