Deutscher Jagdschutzverband: Fallenjagd ist "Nutzung natürlicher Ressourcen"
In einem aktuellen Positionspapier zur Fallenjagd spricht der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) in diesem Zusammenhang von "Nutzung natürlicher Ressourcen". <br /><br />Widerspruch zur Fallenjagd kommt inzwischen nicht nur vom Deutschen Tierschutzverband und von ökologischen Jagdgruppierungen, auch viele Natur- und NABU 2 ...
In einem aktuellen Positionspapier zur Fallenjagd spricht der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) in diesem Zusammenhang von "Nutzung natürlicher Ressourcen".
Widerspruch zur Fallenjagd kommt inzwischen nicht nur vom Deutschen Tierschutzverband und von ökologischen Jagdgruppierungen, auch viele Natur- und Umweltschutzverbände, darunter NABU und BUND distanzieren sich von der Erfordernis der Fallenjagd. "Zielgruppe" dieser heftig umstrittenen Jagdmethode sind meist nachtaktive Beutegreifer wie Waschbär, Marderhund, Dachs und Fuchs. Wissenschaftler wie Bellebaum, Langgemach und viele andere weisen darauf hin, dass die Jagd auf diese Tiere mit dem Ziel der Reduktion der Bestände vollkommen ineffizient ist und auch dem Artenschutz in der Fläche nicht dient. Von der "Nutzung natürlicher Ressourcen" kann bei dieser Art zu Jagen keineswegs die Rede sein. Von mehr als einer Millionen Beutegreifern, die jedes Jahr Opfer der Jagd in Deutschland werden, werden kaum mehr als 2 - 3 % einer Verwertung zugeführt, zum Beispiel zur Aufbereitung von Fellen. Der überwiegende Großteil dieser Jagdstrecke wird vergraben, auf dem Luderplatz ausgelegt oder der Tierkörperverwertung zugeführt. "Es findet nicht nur keine sinnvolle Nutzung der getöteten Tiere statt, " erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland, "Stress, Panik und schwerste Verletzungen der Opfer werden bei der Fallenjagd billigend in Kauf genommen, um vordergründig dem Artenschutz zu dienen - tatsächlich aber geht es wohl darum, der Öffentlichkeit weiszumachen, dass die Hobbyjagd ihre Berechtigung habe." Weitere Links: www.wildtierschutz-deutschland.de Wildtierschutz Deutschland e.V. Lovis Kauertz Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim Deutschland E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ Telefon: 0177 7230086 Wildtierschutz Deutschland e.V. Kauertz,Lovis Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ lovis.kauertz[at]gmail.com
Deutscher Jagdschutzverband für die Fallenjagd im Siedlungsbereich
Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) bekräftigte kürzlich mit einem Eckpunktepapier sein Festhalten an der umstrittenen Fallenjagd. In einer ersten Kontra-Position legte Wildtierschutz Deutschland bereits dar, dass die Fallenjagd und generell die Jagd auf Beutegreifer wie Marder, Waschbär, Fuchs und Dachs keineswegs zum Artenschutz So ...
Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) bekräftigte kürzlich mit einem Eckpunktepapier sein Festhalten an der umstrittenen Fallenjagd. In einer ersten Kontra-Position legte Wildtierschutz Deutschland bereits dar, dass die Fallenjagd und generell die Jagd auf Beutegreifer wie Marder, Waschbär, Fuchs und Dachs keineswegs zum Artenschutz beiträgt. So unter anderem nachzulesen in einer Forschungsarbeit von Langgemach/Bellebaum (Prädation und der Schutz bodenbrütender Vogelarten in Deutschland, 2005).
Der DJV argumentiert, dass er mittels der Fallenjagd Schaden vom Menschen im Siedlungsbereich abwenden könne, dort wo die Jagd mit der Waffe nicht erlaubt ist. Richtig ist, dass zum Beispiel Steinmarder (berüchtigt als "Automarder") oder Waschbären erhebliche Schäden anrichten können und der Schutz davor (zumindest beim Waschbären) ins Geld gehen kann. Insbesondere aus zwei Gründen ist die Fallenjagd aber keine Lösung für dieses Problem: Erstens, das Töten dieser Tiere ist aus verschiedenen Gründen nicht tierschutzkonform. Es gibt Möglichkeiten Steinmarder und Waschbär entweder zu vergrämen oder durch Schutzvorrichtungen davon abzuhalten, Schaden anzurichten. Es liegt aufgrund nur einer potentiellen Schadenverursachung vermutlich kein vernünftiger Grund für das Töten dieser Tiere vor. Das Fangen und Töten der Vierbeiner ist für diese zudem mit erheblichem Stress verbunden. Zweitens, eine effektive Fallenjagd, die Steinmarder, Waschbär und andere Säuger nachhaltig reduziert, ist kaum möglich - in städtischen Revieren schon gar nicht. Leere Reviere werden zumindest beim Steinmarder unverzüglich neu besetzt. "Die Ausbreitung und rapide Bestandszunahme des Waschbären wurde auch durch eine Bejagung ohne Schonzeit nicht ansatzweise verhindert, wahrscheinlich nicht einmal verlangsamt" (Bellebaum 2005). Ähnlich argumentiert der Waschbärforscher Michler. Auch ist die Seuchenprävention kein haltbares Argument für den Einsatz von Fallen - weder im Siedlungsgebiet noch im ländlichen Revier. Von Waschbär und Fuchs gehen derzeit nachweisbar keine signifikanten epidemiologischen Gefahren aus - weder für den Menschen noch für unsere Haustiere. Deutschland ist gemäß WHO seit 2008 auch frei von terrestrischer Tollwut. Der Tollwuterreger ist also nicht mehr aufgetaucht, eine Ansteckungsgefahr besteht nicht. Darüber hinaus wäre der Tollwut auch mit jagdlichen Mitteln - wie die Vergangenheit gezeigt hat - nicht beizukommen, im Gegenteil: Wissenschaftler weisen darauf hin, dass durch die Bejagung der Füchse die Verbreitung der Tollwut sogar begünstigt wurde. Erst Impfköder haben die Tollwut ausgemerzt. Auch die vermeintliche Gefährdung durch den kleinen Fuchsbandwurm ist reine Panikmache und dient keineswegs einer sachlichen Diskussion. Gemäß Robert-Koch-Institut gab es im letzten Jahrzehnt im Durchschnitt pro Jahr 23 Neuerkrankungen durch den Fuchsbandwurm - bezogen auf 80 Millionen BürgerInnen. Es gibt zahlreiche Forschungsarbeiten, die den Sinn des Einsatzes von Fallen zum Zwecke der Reduktion von Beutegreifern widerlegen. Sowohl das Friedrich-Löffler-Institut für Viruskrankheiten der Tiere als auch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung weisen darauf hin, dass sich die Jagd im Hinblick auf eine Seuchenprävention bei Füchsen überhaupt nicht eignet. Ökologische Jagdgemeinschaften haben sich schon lange von der Fallenjagd verabschiedet, auch Tier- und Naturschutzverbände distanzieren sich von der Erfordernis der Fallenjagd. Links zu weiteren Informationen über www.wildtierschutz-deutschland.de Wildtierschutz Deutschland e.V. Lovis Kauertz Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim Deutschland E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ Telefon: 0177 7230086 Wildtierschutz Deutschland e.V. Kauertz,Lovis Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ lovis.kauertz[at]gmail.com
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Seit Monaten werden in vielen ukrainischen Städten im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 Straßenhunde brutal getötet. Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) forderte nun die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel auf, von Besuchen der Ukraine anlässlich der Fußball-EM abzusehen.<br /><br der ...
Seit Monaten werden in vielen ukrainischen Städten im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 Straßenhunde brutal getötet. Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) forderte nun die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel auf, von Besuchen der Ukraine anlässlich der Fußball-EM abzusehen.
"Der Boykott der Fußball-EM durch Vertreter der Bundesregierung wäre ein wichtiges Zeichen gegen den Hundemord in der Ukraine.", so die Botschafterin des ETN, Maja Prinzessin von Hohenzollern. Bisher hielten sich deutsche Politiker zum Thema Straßenhunde in der Ukraine eher bedeckt. Daher forderten Maja von Hohenzollern, und Dieter Ernst, Präsident des ETN e.V., Frau Dr. Merkel nun auf, klar Stellung zu beziehen. Dies wäre auch ein wichtiges Signal in Richtung UEFA, die leider, trotz aller Bemühungen des ETN, bisher keinerlei Unterstützung für Tierschutzprojekte in der Ukraine zugesagt hat. Auch der DFB setzte sich bisher nicht für einen Stopp der Hundetötungen ein. Maja von Hohenzollern: "Mit einem Verzicht auf einen Besuch in der Ukraine anlässlich der Fußball-EM hätte die Kanzlerin nun die Chance ein nachhaltiges Zeichen für eine bessere Behandlung von Mensch und Tier in der Ukraine zu setzen." ------------------------------------------------ Bundeskanzleramt Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Willy-Brandt-Straße 1 10557 Berlin www.bundeskanzlerin.de Angela.Merkel@Bundestag.de 29.04.2012 Offener Brief Boykott der Fußball EM 2012 in der Ukraine im Namen der ermordeten Straßenhunde Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, wir würden es ausdrücklich begrüßen und als wichtiges Zeichen erachten, wenn Sie und Vertreter der Bundesregierung anlässlich der Fußball-EM 2012 nicht in die Ukraine reisen und nicht an entsprechenden Veranstaltungen im Rahmen der EM 2012 teilnehmen würden. In der Ukraine werden nicht nur Menschenrechte, sondern auch Tierrechte verletzt. Seit Monaten werden in der Ukraine in Vorbereitung auf die Fußball-EM 2012 die Straßen "gesäubert". Dabei wurden tausende unschuldige Straßenhunde auf brutalste Art und Weise ermordet. Die Tiere wurden in fahrenden Krematorien lebendig verbrannt oder in Massengräbern teilweise lebendig verschüttet. Diese Bilder haben Menschen auf der ganzen Welt erschüttert. Der ETN e.V. macht seit Monaten auf diese Verbrechen gegen Straßenhunde in der Ukraine aufmerksam und protestiert dagegen. Wir forderten die ukrainische Regierung zur sofortigen Beendigung dieser illegalen und inhumanen Tötungsmaßnahmen von Straßentieren auf und übergaben der Regierung der Ukraine 500. 000 Petitionsunterschriften von Menschen aus aller Welt, die gegen den Massenmord im Namen des Fußballs ihre Stimme erhoben. Seit Sept. 2010 reisen wir jeden Monat in die Ukraine und verhandeln dort mit Bürgermeistern, dem Umweltministerium und der UEFA über eine Beendigung der Tötung der Straßentiere. In Kiew und Donetsk konnten wir Erfolge erzielen, dort gelang es uns, in Kooperation mit der Stadt, die Tötungen weitestgehend einzudämmen. Dennoch finden auch hier noch einzelne Vergiftungen von Straßenhunden statt. Wir haben die Behörden der Ukraine stets dahingehend aufgeklärt, dass das Töten der Straßentiere nicht nur gegen das ukrainische Tierschutzgesetz (2006) und internationale Konventionen verstößt, sondern auch ineffektiv ist. Nur durch "Neuter & Release" Maßnahmen (Kastrieren & Freilassen) kann man die Population der Straßentiere legal, human und nachhaltig um das achtfache (gemäß Studie WHO 1990) reduzieren. Aus diesem Grund haben wir mit dem ETN e.V. umfangreiche Kastrationsmaßnahmen in der Ukraine durchgeführt, örtliche Veterinäre in modernen Operationsmethoden geschult und eine Quarantänestation in Kiew für ca. 50 Hunde gebaut. Zudem haben wir Bildungsprogramme zum Thema Tierschutz in Schulen initiiert, öffentliche Aufklärung über die Notwendigkeit der Kastration der Tiere in der Ukraine betrieben, den Bau von stadtnahen Tierheimen angeregt und bautechnische Beratung beim Errichten von Tierheimen in der Ukraine geleistet. Darüber hinaus konnten wir die erste TV- Sendung zur Vermittlung von Straßentieren ("Agent für 4 Beine" TV 1+1) in der Ukraine ins Leben rufen. Trotz dieser Fortschritte in einigen Orten, gibt es nach wie vor in vielen Städten der Ukraine Massentötungen von Straßentieren und keinerlei Einsicht oder gar moralische Bedenken seitens der Behörden. So werden beispielweise in Lugansk Straßenhunde auf offener Straße, vor den Augen von Kindern, brutal erschossen. Auch in Sewastopol oder dem EM -Austragungsort Charkiw ist die Situation der Straßentiere unerträglich. Leider hat die UEFA , trotz all unserer Bemühungen, bisher keinerlei Unterstützung für Tierschutzprojekte in der Ukraine zugesagt und war auch nicht bereit öffentliche Kampagnen durch bekannte Fußballspieler zu initiieren. Auch seitens des DFB gab es bisher keine Unterstützung zur Rettung der Straßenhunde. Mord im Namen des Fußballs ist mit der friedlichen Botschaft des Sports, mit Fairplay, Toleranz und Teamgeist aus unserer Sicht nicht vereinbar und stellt einen Verrat an den Werten des Sports dar. Die Vorbildwirkung für Kinder und Jugendliche ist verheerend. Niemand sollte einen Sportevent besuchen, sponsern oder unterstützen, in dessen Vorfeld tausende unschuldige Straßentiere grausam ermordet wurden. Kommerzielle Interessen dürfen nicht ständig über das Leben von Tieren gestellt werden. Wer keinen Respekt vor dem Leben von Tieren hat, der hat auch keinen Respekt vor dem Leben von Menschen. Tierschutz ist auch Menschenschutz. Durch die EM 2012 hat sich für die ukrainische Bevölkerung bisher nichts verbessert, gewünschte infrastrukturelle Maßnahmen blieben genauso aus, wie demokratische Fortschritte. Das sehen wir gerade am Fall Timoschenko. Sie haben die historische Chance ein Zeichen zu setzen und etwas zu verändern, für Tiere und für Menschen. "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran bemessen, wie sie mit ihren Tieren umgeht" Mahatma Gandhi Mit freundlichen Grüßen Maja Prinzessin von Hohenzollern (ETN-Botschafterin) Dieter Ernst (ETN-Präsident) ------------------------------------------------- Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. Julia Vasbender Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt . 53804 Much Deutschland E-Mail: j.vasbender@etn-ev.de Homepage: http://www.etn-ev.de Telefon: +49 (0)22 45-61 90-18 Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. Vasbender,Julia Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt . 53804 Much http://www.etn-ev.de j.vasbender[at]etn-ev.de
Deutscher Jagdschutzverband bekräftigt seine Einstellung zur Fallenjagd
Nach Auskunft von Wildtierschutz Deutschland werden hierzulande im Rahmen der Jagdausübung jedes Jahr über eine Millionen Beutegreifer getötet, viele durch den Einsatz von Fallen. Der von Jägern immer wieder beschworene Nutzen für die Artenvielfalt ist nicht gegeben. Selbst eine vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) als die an ...
Nach Auskunft von Wildtierschutz Deutschland werden hierzulande im Rahmen der Jagdausübung jedes Jahr über eine Millionen Beutegreifer getötet, viele durch den Einsatz von Fallen. Der von Jägern immer wieder beschworene Nutzen für die Artenvielfalt ist nicht gegeben. Selbst eine vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) als vermeintliche Argumentation für die Fallenjagd zitierte Studie von Bellebaum/Langgemach konstatiert, dass beispielsweise die Ausbreitung von Marderhund und Waschbär durch die Jagd nicht einmal ansatzweise verhindert oder verlangsamt wurde und sich selbst bei Zahlung von Abschussprämien an Jäger Fuchsbestände nicht nachhaltig reduzieren ließen.
Allenfalls in sehr kleinen, intensiv bejagten Habitaten, die von der Zuwanderung abgeschottet sind, mag sich die Reduzierung von Fuchs und Marder auch mittels des Einsatzes von Fallen kurzfristig positiv auf Restbestände von Bodenbrütern auswirken. Der Grund ist einleuchtend: nicht Fuchs, Marder, Waschbär und Co. sind für den Verlust geeigneter Lebensräume für Bodenbrüter und Niederwild verantwortlich, sondern Flurbereinigung und industrielle Landwirtschaft. Die Jagd betreibt keine Ursachen-, sondern reine Symptombekämpfung, die auch noch nach hinten losgeht, weil Bestandsverluste durch höhere Geburtenraten und Zuwanderung schnell kompensiert und sogar überkompensiert werden. Dass die Jagd auf Füchse keineswegs ein Beitrag zum Artenschutz ist, belegen auch folgende Zahlen: nach Angaben des DJV sind in den vergangenen 10 Jahren über 6 Millionen Füchse getötet worden, die Anzahl der Rebhühner hat sich seitdem etwa halbiert und ist seit den 1990er Jahren sogar auf weniger als ein Viertel eingefallen. Das Rebhuhn wird im Übrigen - obwohl es auf den Roten Listen gefährdeter Arten steht - nach wie vor bejagt. Ähnliches gilt für den Feldhasen: sein Bestand ist trotz der hohen Fuchsstrecke kontinuierlich rückläufig und hat - bei nach wie vor intensiver Bejagung - in der vergangenen Jagdsaison einen Bestandstiefstand von etwa 1,2 Millionen Tieren erreicht. Natur- und Tierschutzorganisationen und selbst ökologisch orientierte Jagdgemeinschaften lehnen, gestützt auf den gegenwärtigen fachlichen Wissensstand, den Einsatz von Fallen, der das Ziel hat, Bestände von Raubsäugern zu reduzieren, schon lange ab. Aus gutem Grund - die Jagd auf Beutegreifer, egal ob mittels Falle oder Bleimunition, ist im Hinblick auf den Artenschutz nicht zielführend; da die getöteten Tiere in der Regel auch nicht verwertet werden, gibt es keinen vernünftigen Grund, warum Dachs, Fuchs, Marder und Co. nachgestellt wird. Weiterführende Links auf www.wildtierschutz-deutschland.de Wildtierschutz Deutschland e.V. Lovis Kauertz Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim Deutschland E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ Telefon: 0177 7230086 Wildtierschutz Deutschland e.V. Kauertz,Lovis Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ lovis.kauertz[at]gmail.com
Helfen Sie einem Tier in Not mit einer Flugpatenschaft
Tiervermittlung.de (http://www.tiervermittlung.de), die bekannte Vermittlungsplattform für Hunde, Katzen u.a. Haustiere aus dem Tierschutz, bietet nun zusätzlich eine Flugpatenvermittlung unter der Domain "flugpatenvermittlung.de" an.<br /><br />Beenden Sie ihren Urlaub mit einer guten Tat und übernehmen Sie ein in ...
Tiervermittlung.de (http://www.tiervermittlung.de), die bekannte Vermittlungsplattform für Hunde, Katzen u.a. Haustiere aus dem Tierschutz, bietet nun zusätzlich eine Flugpatenvermittlung unter der Domain "flugpatenvermittlung.de" an.
Beenden Sie ihren Urlaub mit einer guten Tat und übernehmen Sie für ein Tier, welches sich in Not befindet, eine Flugpatenschaft. Viele Tiere in den südlichen Ländern Europas fristen ihr Leben in Tötungsstationen oder stammen aus katastrophalen Haltungsbedingungen. Um diesen Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen, gibt es vor Ort engagierte Tierschützer die ihr Möglichstes tun, diesen Tieren zu helfen, unter anderen auch mit der Durchführung von nachhaltigen Maßnahmen durch Kastrationsprojekte. Mit der Übernahme einer Flugpatenschaft kann der Hund oder die Katze nach Deutschland o.a. Länder gebracht werden und vorübergehend in eine Pflegestelle oder bereits wartende Familie vermittelt werden. Bei Beendigung ihres Urlaubes oder ihrer Geschäftsreise können Sie ein Tier als "Sondergepäck" einchecken lassen. Die Tierschutzorganisation bringt das Tier mit allen notwendigen Papieren zum Abflughafen und macht mit Ihnen gemeinsam den Check-In. Sie müssen nach der Landung lediglich die Tier-Box vom Gepäckband in die Flughafen-Halle mitnehmen, wo bereits Tierschützer warten und das Tier abholen. Ihnen entstehen keine zusätzlichen Wege. Die eventuellen Zusatzkosten für das Sondergepäck übernimmt die jeweilige Tierschutzorganisation. Es sollte sich jedoch um einen Direktflug ohne Zwischenlandung handeln, um den ohnehin schon vorhandenen Stress für das Tier, möglichst gering zu halten. Geben Sie auf www.flugpatenvermittlung.de (http://www.flugpatenvermittlung.de) einfach ihren Abflughafen und Zielflughafen an und suchen nach Tieren, welche auf ihrer Flugroute noch einen Flugpaten benötigen. Sie können sich ein Tier auswählen und über ein Formular oder per Telefon Kontakt zu der für dieses Tier zuständigen Tierschutzorganisation aufnehmen. Tiervermittlung.de Karsten Rosenlöcher Weg zum Steinbergsanger 2 06667 Tagewerben Deutschland E-Mail: webmaster@tiervermittlung.de Homepage: http://www.tiervermittlung.de Telefon: 03443-294305 Internetagentur K. Rosenlöcher Rosenlöcher,Karsten Weg zum Steinbergsanger 2 06667 Tagewerben http://www.tiervermittlung.de webmaster[at]tiervermittlung.de
Müssen Jäger Katzen töten?
Es gibt wenig öffentlich zugängliche Zahlen über die Anzahl der im Rahmen der Jagdausübung getöteten Katzen. Offizielle Statistiken weisen z.B. für Nordrhein-Westfalen für das Jagdjahr 2010/2011 eine Katzenstrecke von 12.249 Tieren aus, in Schleswig-Holstein wurden 6.183 Katzen als offizielle Strecke gemeldet. der der ...
Es gibt wenig öffentlich zugängliche Zahlen über die Anzahl der im Rahmen der Jagdausübung getöteten Katzen. Offizielle Statistiken weisen z.B. für Nordrhein-Westfalen für das Jagdjahr 2010/2011 eine Katzenstrecke von 12.249 Tieren aus, in Schleswig-Holstein wurden 6.183 Katzen als offizielle Strecke gemeldet. "Eine Hochrechnung der offiziellen Zahlen anhand der Anzahl der Jäger ergäbe für Deutschland etwa 55.000 bis 110.000 getötete Katzen, inklusive Dunkelziffer dürfte deren Anzahl aber weit über 200.000 liegen" erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland.
Wie auch immer - einhundertausend oder zweihunderttausend bedeuten emotional gesehen tausendfaches Leid für Familien, die geliebte Familienmitglieder verlieren, und rechtlich gesehen nicht nur einen Widerspruch zu geltendem Tierschutzrecht, sondern auch einen Eingriff in das Eigentumsrecht. Der Gesetzgeber hat die entsprechende Regelung weitgehend unverändert aus dem Reichsjagdgesetz von 1934 übernommen, davor war die "Tötung revierender Hunde und Katzen" bereits im Preußischen Jagdgesetz von 1848 geregelt. Zur Rechtfertigung des Katzenabschusses gibt es keine nennenswerte Literatur - was schon die geringe Bedeutung des Themas für den Artenschutz belegt. In einigen von Jägern zitierten Studien, wird die Auswirkung von Katzenprädation auf Singvögel allenfalls am Rande erwähnt. Es gibt aber keinerlei Belege dafür, dass Hauskatzen in Deutschland irgendeine Tierart im Bestand gefährden könnten. Selbst wenn man einräumt, dass Katzen eine besondere Gefahr gerade für Jungvögel sind, so muss man doch wissen, dass Vögel ihre Jungtierverluste von Natur aus mittels mehrerer Bruten im Jahr ausgleichen. Die Sinnlosigkeit des Tötens von Katzen aus vermeintlichen Gründen des Artenschutzes verdeutlichen auch folgende Zahlen: Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 6 Millionen Katzen, die als Freigänger und potentielle Vogeldiebe unterwegs sind. Durch den jagdlichen Eingriff werden weniger als 5 % dieses Bestandes getötet, was aus Sicht des vorgegaukelten Artenschutzes aber vollkommen ineffizient ist. In einer Pressemitteilung spricht der Deutsche Jagdschutzverband davon, dass etwa 2 Millionen verwilderte Katzen jährlich 6 Millionen Singvögel erbeuten - nach Berechnungen des Deutschen Rates für Vogelschutz kommen in Deutschland jedes Jahr über 300 Millionen Jungvögel zur Welt. Auch diese Relation macht anschaulich, dass das Töten von Katzen nicht einmal ansatzweise dem Artenschutz dient. Selbst wenn man davon ausginge, dass freigehende Katzen jedes Jahr theoretisch die Hälfte des Jungvogelbestandes erbeuten würde, wie es Vogelschützer vorrechnen - der Jagdschutz würde diese Menge lediglich um 5 % reduzieren. Dazu Wildtierschutz Deutschland: "Der konservativen Jägerschaft ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, eine grundlegende an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Novellierung der Jagdgesetzgebung zu verhindern. Man könnte den Eindruck haben, ihnen das Privileg des Jagdschutzes zu nehmen, also des Tötens von Katzen und Hunden, sei für sie die Vorstufe zum Weltuntergang." Wildtierschutz Deutschland e.V. Lovis Kauertz Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim Deutschland E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ Telefon: 0177 7230086 Wildtierschutz Deutschland e.V. Kauertz,Lovis Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ lovis.kauertz[at]gmail.com
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Seit Monaten werden in verschiedenen ukrainischen Städten im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 Straßenhunde brutal getötet. Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) engagierte sich bereits in Kiew und Donezk erfolgreich für einen Stopp der Tötungen und hat seine Arbeit nun auf die Stadt Lugansk im ...
Seit Monaten werden in verschiedenen ukrainischen Städten im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 Straßenhunde brutal getötet. Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) engagierte sich bereits in Kiew und Donezk erfolgreich für einen Stopp der Tötungen und hat seine Arbeit nun auf die Stadt Lugansk im Osten der Ukraine ausgeweitet.
Auch in Lugansk wurden in den letzten Monaten Hunderte der schätzungsweise 8.000 Straßenhunde erschossen oder vergiftet. Vor kurzem erreichte den ETN ein Hilferuf von Tierschützern der Stadt, woraufhin am 12.04.2012 eine Delegation des ETN mit Maja Prinzessin von Hohenzollern und Dieter Ernst, Präsident des ETN, zu Gesprächen in die Stadt reiste. Erste Verhandlungen Bei ersten Gesprächen zeigte sich der Bürgermeister von Lugansk, Sergey Kravchenko, gegenüber den Vorwürfen des ETN anfänglich wenig einsichtig und verwies auf die angespannte Finanzlage der Stadt, die eine Kastration der Streuner angeblich nicht erlaube. Die Tötung der Tiere wurde als einzig mögliche Maßnahme zur Reduktion der Streunerpopulation präsentiert. Auch tauchte das weit verbreitete Argument auf, die Tiere seien aggressiv, und man müsse Kinder vor Angriffen der Straßenhunde schützen. Obwohl beide Argumente nachweislich falsch sind, werden sie von ukrainischen Behörden immer wieder angeführt, um die Massentötung von streunenden Tieren zu rechtfertigen. Entgegen der Behauptungen ist erwiesen, dass nur ein sehr geringer Prozentsatz der Straßentiere aggressiv gegenüber Menschen ist, und die Kastration der Tiere weniger Kosten verursacht als deren Tötung. Zudem führt die Tötung eines Tieres zum Nachrücken eines Artgenossen, so dass diese Maßnahme unter keinen Umständen zur Verkleinerung der Population führt. Die Existenz von Massengräbern, die von Tierschützern nahe Lugansk entdeckt wurden, bestritt Sergey Kravchenko ebenfalls, erklärte sich aber vorläufig bereit, das vom ETN propagierte "Neuter-and-Release" Programm ("Kastrieren-und-Freilassen") nach weiteren Verhandlungen anzunehmen. Nach hitzigen Diskussionen wurde die Ausarbeitung eines Vertrages vereinbart, in dem beide Parteien ihre Vorschläge zur Lösung des Problems äußern. Der ETN stellte unmissverständlich klar, dass Hilfen in Form von Beratungen beim Bau eines Kastrationszentrums, der Durchführung einer Kastrationsaktion und der Schulung von Tierärzten unter der Voraussetzung möglich seien, dass die Tötungen von Straßentieren eingestellt werden. Nur wenn sichergestellt ist, dass keine Streuner mehr getötet werden, macht eine Hilfsaktion des ETN Sinn. Gute Voraussetzungen Platz für eine groß angelegte Kastrationsaktion gäbe es in Lugansk durchaus, wie sich bei einem anschließenden Besuch in der Tierklinik von Tatiana Lozovskaya, Vorsitzende der Tierschutzorganisation "City of friends", zeigte. Das ETN-Team fand eine gut organisierte und geräumige Klinik und viele engagierte Tierschützer und Ärzte vor, die allesamt die Bereitschaft des ETN zu einer Hilfsaktion begrüßten. Die Verantwortung liegt also nun bei der Stadtverwaltung von Lugansk, Hilfestellungen des ETN zu akzeptieren. Ein Baustein zur Lösung des Problems wäre auch der Bau eines Kastrationszentrums mit angegliedertem Tierheim, da es in Lugansk bisher keine staatlichen Tierheime gibt. Das Ausmaß dieses Problems zeigte sich deutlich beim Besuch einer Tierschützerin in einem Vorort von Lugansk, die wie andere Tierschützer gezwungen ist, bedrohte Straßentiere privat aufzunehmen. Auf dem richtigen Weg: Die Kinder von Lugansk Bildungsprogramme zum Umgang des Menschen mit anderen Lebewesen sind ein Pfeiler erfolgreicher Tierschutzarbeit. Maja Prinzessin von Hohenzollern und Dieter Ernst konnten bei ihrem Besuch in Lugansk feststellen, dass die Schule Nr. 20 diese Programme bereits erfolgreich in die Tat umgesetzt hat. Kinder verschiedener Altersklassen präsentierten der begeisterten ETN-Delegation die Ergebnisse ihrer Tier- und Naturschutzprojekte und wurden dafür von Prinzessin von Hohenzollern mit einer Urkunde ausgezeichnet. Der ETN vereinbarte mit der Schule eine Kooperation bei zukünftigen Tier- und Naturschutzprojekten und lud die Kinder zu einem Besuch der Tierschutzhöfe nach Deutschland ein. Während ihres Besuchs fand die ETN-Delegation in Lugansk einige vielversprechende Ansätze zur Tierschutzarbeit vor Ort und zur tiergerechten Behandlung von Straßentieren vor; es zeigte sich aber auch, dass auf politischem Wege noch ein langer Weg zu bewältigen sein wird. Dies verdeutlichte Maja Prinzessin von Hohenzollern am Abend auf einer Pressekonferenz, die im Fernsehen, Radio und Internet (www.cxid.info (http://www.cxid.info)) live übertragen wurde. Maja von Hohenzollern bot noch einmal Beratungen, Schulungen und Kastrationsaktionen von Seiten des ETN an und forderte die Einstellung der grausamen Tötungen. Maja von Hohenzollern: "Tiere lieben Sie auf eine einzigartige, ehrliche Weise ohne jede Berechnung; egal, ob Sie arm, alt, hübsch oder hässlich oder gehandicapt sind. Überlegen Sie, wie viele menschliche Freunde Sie mit diesen Qualitäten haben." Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. Julia Vasbender Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt . 53804 Much Deutschland E-Mail: j.vasbender@etn-ev.de Homepage: http://www.etn-ev.de Telefon: +49 (0)22 45-61 90-18 Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. Vasbender,Julia Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt . 53804 Much http://www.etn-ev.de j.vasbender[at]etn-ev.de
Ohne die Jagd wäre der Hasenbestand nicht gefährdet
Dieser Tage las und hörte man viel über die kontinuierlich rückläufigen Hasenbestände in Deutschland. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) spricht von einem Restbestand von gerade mal 350.000 Hasen, eine Hochrechnung des Deutschen Jagdschutzverbandes dagegen kommt auf 4 Millionen Feldhasen. Einig ist man ...
Dieser Tage las und hörte man viel über die kontinuierlich rückläufigen Hasenbestände in Deutschland. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) spricht von einem Restbestand von gerade mal 350.000 Hasen, eine Hochrechnung des Deutschen Jagdschutzverbandes dagegen kommt auf 4 Millionen Feldhasen. Einig ist man sich dahingehend, dass die Hasenpopulation rückläufig ist und die Hauptursache des Rückgangs in der Veränderung der Lebensräume durch die Landwirtschaft liegt.
Wildtierschutz Deutschland hat nun die Hasenbestände anhand von Jagdstrecken, Sommer- und Wintersterblichkeit und der Junghasenmortalität ermittelt und kommt zu einem aktuellen Bestand von etwa 1,2 Millionen Langohren in Deutschland. Das sei die niedrigste Bestandszahl im Betrachtungszeitraum der 2000er Jahre; noch in 2003 und 2004 gab es etwa 1,9 Millionen Tiere. Bei den sehr niedrigen BUND-Zahlen wäre die Hasenpopulation in Deutschland nicht länger überlebensfähig; die Jäger-Zahlen dagegen seien weit überzogen: bei 4 Millionen Hasen und einer in dieser Relation geringen Abschussquote von ca. 10 % würde die Populationsdynamik für einen Anstieg der Bestände sorgen. Das Gegenteil ist der Fall, wie auch die WILD-Studie des Deutschen Jagdschutzverbandes bestätigt. "In der aktuellen Situation halten wir eine weitere Bejagung des Feldhasen im Hinblick auf die Bestandserhaltung für unverantwortlich", sagt Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland. Anhand der offiziellen Streckenstatistiken ist ersichtlich, dass in den letzten 10 Jahren mindestens 5.186.304 Hasen durch die Jagd umgekommen sind. "Wäre der Hase in dieser Zeit nicht bejagt worden, hätten wir heute etwa fünf bis sechsmal so viele Hasen", erläutert Kauertz weiter. Die Vollschonung des Feldhasen sei die einzige Stellschraube, die ein zügiges Einlenken zum Erhalt der Hasenbestände ermögliche. Wildtierschutz Deutschland beruft sich im Wesentlichen auf ein Rechenmodell des Wildbiologen M. Pegel. Der Verein geht dabei von 4 - 12 Jungtieren pro Häsin pro Jahr aus, arbeitet mit Mortalitätsraten von 84 - 92 % des Junghasenbestandes eines Jahrgangs, 30 % des Sommerbestandes der Althasen und weiteren 14 % des Herbstbestandes. Wildtierschutz Deutschland plädiert dafür aus Artenschutzgründen die Hasenjagd für mindestens 5 bis 10 Jahre vollkommen einzustellen und alle Bemühungen auf die Schaffung geeigneter Lebensräume für den Feldhasen zu richten. Aus Gründen des Tierschutzes wird die Hasenjagd vom Verein grundsätzlich abgelehnt. Wildtierschutz Deutschland e.V. Lovis Kauertz Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim Deutschland E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ Telefon: 0177 7230086 Wildtierschutz Deutschland e.V. Kauertz,Lovis Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ lovis.kauertz[at]gmail.com
Vier Millionen Vögel Opfer der Jagd
In Deutschland werden Jahr für Jahr etwa vier Millionen Vögel im Rahmen der Jagdausübung getötet. Diese Zahl weist Wildtierschutz Deutschland e.V. für das Jagdjahr 2010/2011 aus. <br /><br />Während eine vom Deutschen Jagdschutzverband veröffentlichte Jagdstrecke lediglich gemeldete Abschüsse von und ...
In Deutschland werden Jahr für Jahr etwa vier Millionen Vögel im Rahmen der Jagdausübung getötet. Diese Zahl weist Wildtierschutz Deutschland e.V. für das Jagdjahr 2010/2011 aus.
Während eine vom Deutschen Jagdschutzverband veröffentlichte Jagdstrecke lediglich gemeldete Abschüsse von Fasanen, Enten, Gänsen und Tauben, darüber hinaus selten gewordenen Rebhühnern und Waldschnepfen ausweist (insgesamt 1.516.446 Vögel), umfassen die Zahlen von Wildtierschutz Deutschland auch die hohe Dunkelziffer verendeter und nicht gemeldeter Tiere sowie nicht zentral erfasste Rabenkrähen, Elstern, Eichelhäher und geschützte Arten wie Dohle und Saatkrähe, darüber hinaus Kormoran, Reiher, Schwäne und andere. Nach Untersuchungen in Skandinavien muss man annehmen, dass auf je zwei erlegte Wildgänse eine weitere entfällt, die ebenfalls von Schroten getroffen, aber nicht sofort getötet wurde. Dänische Biologen nehmen nach Auswertung umfangreichen Untersuchungsmaterials an, dass die Zahl der mit Schrot beschossenen und verletzten Vögel die Zahl der erlegten sogar übertrifft. Sehr viele Greifvögel verenden aufgrund einer Bleivergiftung, weil sie zuvor entsprechend kontaminiertes Wildfleisch zu sich genommen haben. Der bundesweit tätige Verein geht von jährlich etwa 924.000 getöteten Rabenvögeln aus - nach offiziellen Angaben der zuständigen Ministerien werden zur Streckenstatistik allein aus Nordrhein-Westfalen 160.000 und aus Niedersachsen 150.000 dieser intelligenten und anmutigen Tiere gemeldet. Rabenvögel sind eigentlich gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie geschützt. Die Länder haben wohl auf entsprechenden Druck aus Reihen der Agrar- und der Jagdlobby Ausnahmen erlassen. Man geht davon aus, dass durch diese Vögel u.a. erhebliche Schäden in der hoch subventionierten Landwirtschaft verursacht werden - diese werden allerdings nirgendwo zentral erfasst. Obwohl es schon lange Belege dafür gibt, dass der Kormoran einerseits nicht Ursache für den Rückgang bestimmter Fischbestände ist und andererseits die Bejagung dieses ebenfalls durch die EU-Vogelschutzrichtlinie geschützten Zugvogels sogar kontraproduktiv ist, setzen viele Bundesländer weiterhin auf seine Verfolgung - z.B. in Rheinland-Pfalz mit dem Ergebnis, dass nach einer Jagdsaison mehr Tiere gezählt wurden, als zuvor. Freigewordene Reviere sind durch Zuzug unverzüglich neu besetzt worden und ganze Kolonien haben sich neue bisher ungestörte Plätze an kleineren Flüssen gesucht. Wildtierschutz Deutschland plädiert für eine vollständige Einstellung der Jagd auf Federwild, Zug- und Singvögel und andere Vogelarten. Sie ist ökologisch überflüssig, ökonomisch unbedeutend und aus der Sicht des Tierschutzes häufig nicht vertretbar. Ein weiterer tierschutzrechtlicher Aspekt wäre, dass sich die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Enten erübrigen würde. Wildtierschutz Deutschland e.V. Lovis Kauertz Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim Deutschland E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ Telefon: 0177 7230086 Wildtierschutz Deutschland e.V. Kauertz,Lovis Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim http://www.wildtierschutz-deutschland.de/ lovis.kauertz[at]gmail.com
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Seit bekannt wurde, dass in der Ukraine in Vorbereitung auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 tausende Straßentiere getötet werden, setzt sich die Rinat Akhmetov-Stiftung "Entwicklung der Ukraine" für eine humane Lösung des Streunerproblems ein. Seit November vergangenen Jahres wird sie dabei vom Tier- und e.V. - ...
Seit bekannt wurde, dass in der Ukraine in Vorbereitung auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 tausende Straßentiere getötet werden, setzt sich die Rinat Akhmetov-Stiftung "Entwicklung der Ukraine" für eine humane Lösung des Streunerproblems ein. Seit November vergangenen Jahres wird sie dabei vom Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) beraten.
Nun veranstaltete die Stiftung vom 15. bis zum 18. März 2012 ein Seminar in Donezk, das zum Ziel hatte, die Situation der Straßentiere in der ukrainischen Stadt zu verbessern. Neben der Nutzung moderner Kastrations- und schonender Fangmethoden ging es außerdem um den Ausbau des Tierheims PIF zu einem modernen Kastrationszentrum. Um sich über diese Themen auszutauschen, waren Experten verschiedener ukrainischer Organisationen geladen, und als einzige ausländische Organisation sandte auch der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Netzwerk "Network for Animal Protection" (NetAP) und der Firma Teledart ein Spezialistenteam nach Donezk. Stiftung bringt zukunftsweisendes Projekt auf den Weg Die Mitarbeiter der Akhmetov-Stiftung haben verstanden, wie man die Population der Straßentiere effizient und auf humane Weise verkleinern kann. Ihr ambitioniertes Ziel: Ein Tierschutzmodell in Donezk zu entwickeln, das beispielhaft für die ganze Ukraine steht und auch Verwaltungen anderer Großstädte animieren soll, dem Projekt nachzueifern. In Donezk werden zurzeit das stiftungseigene Tierheim PIF sowie das städtische Tierheim zu modernen Kastrationszentren umgebaut. Beide Zentren werden anschließend Platz für insgesamt 2.500 Tiere bieten und jeden Monat die Kastration von mindestens 1.000 Tieren ermöglichen. Kastrierte Streuner werden, nach dem vom ETN propagierten "Neuter-and-Release"("Kastrieren-und-Freilassen")-Prinzip, markiert, gechippt und wieder auf die Straße zurück gesetzt. So wird eine weitere Vermehrung und Einwanderung von Streunern nachhaltig verhindert. Für Kastrationen und Unterhalt der Tierheime stellt die Stiftung ein Jahresbudget von mindestens 600.000 Euro zur Verfügung. Langfristig soll Donezk so streunerfrei werden. Reger Austausch zum Wohl der Streuner Für den Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. nahm der ETN-Geschäftsführer und Bauingenieur Heinz Wiescher am Seminar der Akhmetov-Stiftung teil, um Stiftungsmitarbeiter beim Umbau der Tierheime zu beraten. Bauleiter der Stiftung konnten vom vorhandenen Fachwissen profitieren, und eine Besichtigung des ETN-Tierschutzhofes in Bad Karlshafen wurde vereinbart. Um eine gute Schulung der Tierärzte zu gewährleisten, tauschten sich Experten während des Seminars auch über die Möglichkeiten moderner Kastrationsmethoden aus. Dabei ist das vorrangige Ziel, die Aufenthaltsdauer der Tiere im Kastrationszentrum ohne Risiko zu verkürzen. Für die Schweizer Organisation "NetAP" nahm die erfahrene Tierärztin Dr. Bettina Becker engagiert an den Fachgesprächen in Donezk teil. Sie gab bei Operationen hilfreiche Tipps und konnte auch bei der Verwendung diverser Operationsgeräte neue Impulse geben. Vom Saulus zum Paulus - Die neue Aufgabe der Hundefänger in Donezk Die Aufgabe von Hundefängern in der Ukraine war bisher klar definiert: So viele Tiere wie möglich fangen, um sie schließlich auf kostensparende Weise zu töten. Nicht so in Donezk. Dort setzt die Akhmetov-Stiftung alles daran, Hundefänger in schonenden Fangmethoden auszubilden, die dem Tierschutzziel der Stiftung dienen. Experten verschiedener lokaler Fangunternehmen tauschten sich darüber mit dem Spezialisten für Distanzimmobilisation, Herrn Friedek (Firma Teledart), aus, und es wurden praktische Übungen durchgeführt. Aufgrund des großen Interesses und der Gesprächsbereitschaft aller Anwesenden wird es auch in Zukunft einen regen Austausch zwischen den Seminarteilnehmern und dem ETN geben. Mit der Ausbildung professioneller und tierfreundlicher Hundefänger hat man sich in Donezk endgültig von der Tötung der Straßenhunde abgewandt. Durch den unermüdlichen Einsatz der Stiftungsmitarbeiter veranlasst die Stadtverwaltung keine Tötungsaktionen mehr, berät Ende des Monats über eine Registrierungspflicht für alle Hunde und führte Tier- und Naturschutzunterricht für Schulkinder ein. Die Stiftung "Entwicklung der Ukraine" hat mit ihrer Arbeit in Donezk ein für den Tierschutz weltweit einzigartiges Projekt geschaffen, das auch über die Fußball-EM hinaus Bestand haben wird. "Herr Akhmetov versicherte uns persönlich, dass sein Projekt in Donezk als Beispiel für andere Städte der Ukraine dienen soll und so helfen wird, die Situation der Straßentiere im ganzen Land zu verbessern.", so Dieter Ernst, Präsident des ETN. Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. Julia Vasbender Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt . 53804 Much Deutschland E-Mail: j.vasbender@etn-ev.de Homepage: http://www.etn-ev.de Telefon: +49 (0)22 45-61 90-18 Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. Vasbender,Julia Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt . 53804 Much http://www.etn-ev.de j.vasbender[at]etn-ev.de
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