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Ladakh: Eine Welt am Rande der ZeitMit Lotus Travel Service unterwegs im nordindischen Himalaya
Wüstenartige Gebirgszüge. Schneebedeckte Gipfel. Uralte Klöster. Bunte Gebetsfahnen, die im Wind flattern. Wer absolute Ruhe inmitten ungezähmter und dabei friedvoller Natur sucht, dem empfiehlt der Indienspezialist Lotus Travel eine Reise nach Ladakh. Das ehemalige Königreich liegt abgeschieden auf 3.500 Metern Höhe am Fuße des westlichen im ...
Wüstenartige Gebirgszüge. Schneebedeckte Gipfel. Uralte Klöster. Bunte Gebetsfahnen, die im Wind flattern. Wer absolute Ruhe inmitten ungezähmter und dabei friedvoller Natur sucht, dem empfiehlt der Indienspezialist Lotus Travel eine Reise nach Ladakh. Das ehemalige Königreich liegt abgeschieden auf 3.500 Metern Höhe am Fuße des westlichen Himalaya. Hier erleben Lotus-Gäste im Rahmen zweier Touren die einzigartige buddhistische Klosterkultur und die eigenwillige Schönheit der rauen Landschaft. Bei einem anschließenden Aufenthalt im Thagchokling Sanctuary können sie in die tibetisch-buddhistische Kultur eintauchen.
Unterwegs im „Land hinter den hohen Pässen“
Die erhabene Atmosphäre Ladakhs spüren Reisende besonders intensiv, wenn sie die Region zu Fuß erkunden. Lotus Travel bietet seinen Gästen Trekking-Touren an, die nach Pensum und Höhe individuell gestaltet werden können. Die elftägigen Touren starten und enden in der Hauptstadt Leh, die in einer der fruchtbaren Fluss-Oasen des Indus-Tals liegt. Nach Gewöhnung an die Höhe bringt der Guide die Wanderer nach Spituk, von wo aus sie zu einer achttägigen Fußreise aufbrechen. Rund sechs Stunden täglich sind sie unterwegs durch die karge und wilde Szenerie, durchwaten seichte Flüsse und besuchen Klöster und kleine Dörfer am Rande der Zeit. Wie in dieser Gegend üblich, transportieren Pferde Gepäck und Verpflegung. Bis auf über 5.000 Meter Höhe steigen die Lotus-Traveller auf bis zum Kongmaru-Pass – und werden dafür mit einem Panoramablick über die majestätische Ladakh-Kette bis nach Tibet belohnt. Preis: Die Trekking-Tour ist ab 654 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar. Eingeschlossen sind drei Übernachtungen in Leh und sieben Nächte im Zeltcamp, Vollpension und Tour-Guide.
Auch die zehntägige Samsara-Tour startet in der Hauptstadt Leh. Von hier aus geht es durch grüne Hochtäler, ockerfarbene Sanddünen und bizarre Felsen zum Kloster Tikse. Die weißen Gebäude halten sich eindrucksvoll am Felsen fest und türmen sich zum wohl schönsten Kloster Ladakhs. Im Inneren erleben Lotus-Reisende die spirituelle Aura in hölzernen Gebetsräumen mit goldenen Buddhas und kunstvollen Fresken. Neben weiteren Klöstern sehen Gäste zwei große Bergseen, welche die Landschaft mit geradezu surrealer Anmut spiegeln. Preis: Die zehntägige Tour kostet ab 626 Euro pro Person im Doppelzimmer inklusive Vollpension, drei Übernachtungen in Leh oder im Thagchokling Sanctuary und sechs Nächte im Zeltcamp.
Thagchokling Sanctuary – Begegnungsstätte am Dach der Welt
Von einem Deutschen als Begegnungsstätte für Ost und West gegründet, liegt das Thagchokling Sanctuary im Dorf Ney auf 3.500 Metern Höhe. Hier taucht der Reisende ein in eine Welt fernab von Zivilisation und westlicher Kultur und kann am Tagesablauf der hier zeitweise lebenden Mönche teilnehmen. Wer mag, nimmt an der stimmungsvollen morgendlichen Meditation teil, besucht die Einheimischen im Dorf oder die sozialen Projekte des Thagchokling-Zentrums. Die Mitarbeiter kennen auch die schönsten Wanderpfade durch die unberührte Gebirgslandschaft der Umgebung. Zudem können Gäste Expeditionen zum Mutterkloster Likir unternehmen oder machen sich auf zu einer Nachtwanderung durch die glasklare Luft und schlafen unter freiem Sternenhimmel – eingemummelt in einen dicken Schlafsack auf dem Dach des Sanctuary. Preis: Ein neuntägiger Aufenthalt kostet ab 1.429 Euro pro Person im Doppelzimmer inklusive Flug nach Delhi, Inlandsflug nach Leh, acht Übernachtungen in einem der sechs gut ausgestatteten Gästezimmer, vegetarischer Vollpension und Programm.
Weitere Auskünfte, Katalogbestellung und Buchung unter der Telefonnummer +49 (0)89 20 20 89 90 oder www.lotus-travel.com
Lotus Travel Service ist seit 15 Jahren Veranstalter individueller, maßgeschneiderter Reiseerlebnisse in Asien. Zu seinen Spezialgebieten gehören Reisen nach Indien und Ayurvedakuren. In dieser Saison präsentiert Lotus Travel in zwei Katalogen „Indien & Indischer Ozean“ und „Südostasien“ Erlebnis-, Kultur- und Gesundheitsreisen, sowie Strandurlaub in insgesamt 18 Destinationen. Behutsame Begegnung mit fernen Ländern und Menschen prägen das Angebot.
Angelika Hermann-Meier PR Schneegaß,Linda Prinz-Ludwig-Straße 23 86911 Diessen am Ammersee www.hermann-meier.delinda.schneegass[at]hermann-meier.de
China stiehlt massenhaft Tibets Naturschätze: Läuft das auf einen Genozid hinaus?IGFM München
von YC Dhardhowa, Herausgeber von The Tibet Post International, www.tibetpost.net/ Abgesehen von der kulturellen und religiösen Verfolgung sehen sich die Tibeter auch noch einem Genozid an ihren natürlichen Ressourcen ausgesetzt. Sie dürfen ihre wirtschaftlichen Rechte nicht wahrnehmen und müssen untätig zusehen, wie ihre und ...
von YC Dhardhowa, Herausgeber von The Tibet Post International, www.tibetpost.net/ Abgesehen von der kulturellen und religiösen Verfolgung sehen sich die Tibeter auch noch einem Genozid an ihren natürlichen Ressourcen ausgesetzt. Sie dürfen ihre wirtschaftlichen Rechte nicht wahrnehmen und müssen untätig zusehen, wie ihre Naturschätze abgebaut und verwertet werden. Die einseitige Politik Chinas hat die Tibeter der Basis für ihre kulturelle Identität beraubt. In ihrem eigenen Heimatland gehen sie ihrer Sprache, ihrer Kultur, der Grundlagen ihrer einstigen Handelsbeziehungen verlustig, und nun werden sie auch noch ihrer Naturschätze beraubt. Die Tibeter dürfen ihre geliebte buddhistische Religion nicht mehr frei praktizieren, sie können ihren traditionellen Lebensstil nicht mehr aufrechterhalten, ihre einst reine, ursprüngliche Landschaft und Natur wurde zerstört, und sie verlieren ihre Zuversicht als ein Volk, denn sie werden unter der Besatzung der Han-Chinesen in ihrem eigenen Land wie Bürger dritter Klasse behandelt. Wir haben Beweise, daß die Anwesenheit der Chinesen in Tibet von Monat zu Monat zunimmt, erklärte der Dalai Lama der internationalen Gemeinschaft schon mehr als einmal schwer besorgt, er nannte die Umschichtung der Bevölkerung eine Art kulturellen Genozid. Durch diese Masseneinwanderung von selbstzufriedenen und zukunftsgewissen Leuten werden die Tibeter marginalisiert, und der Rest des Volkes zu einer unbedeutenden Minderheit. Sie sind eine Minderheit, über die Han-Chinesen oder die Kader des kommunistischen Regimes im Wesentlichen hinwegsehen und die sie leicht ignorieren können, denn sie haben die ganze wirtschaftliche, militärische, finanzielle und politische Macht in Händen. Der Gedankengang der Han-Chinesen läuft etwa so: Wenn die Tibeter erst einmal als ein eigenständiges Volk verschwunden sind und ihr Land von einer Mehrheit von Chinesen besiedelt ist, dann ist die Besetzung und Annexion Tibets durch China legitimiert. Tibet kam in der Weltgeschichte jedoch stets eine separate nationale Idendiät zu. Wie die offiziellen chinesischen Medien unter Berufung auf das Regionalbüro für Landschaftspflege und Ressourcen mitteilten, wurden bisher über 3.000 Lagerstätten von Bodenschätzen und über 102 Mineralien in der sogenannten Autonomen Region Tibet ( TAR ) entdeckt ( 1 ). Welch liebliche Musik in den Ohren von Han-Chinesen! Wenn eine Besatzungsmacht die Naturschätze eines besetzten Landes ausbeutet, was zu Lasten von dessen angestammter Bevölkerung geht, dann baut sie ihr eigenes Staatsgebäude auf den Ruinen dessen auf, was sie zerstört hat. Ein Ressourcendiebstahl dieser Art liegt hier auf der Hand, selbst wenn die Besatzer versuchen, ihre Handlungen hinter edlen Motiven zu verstecken. Dieses gesetzwidrige Verhalten wird noch dadurch verschlimmert, daß die Besatzer den somit entstehenden Nutzen als finanziellen Gewinn für das Regime beanspruchen. Wenn solche Verbrechen noch durch die weiteren Greuel des Genozids gegen das tibetische Volk verschlimmert werden, indem im Zuge einer ethnischen Säuberung Tausende umgebracht und Hunderttausende enteignet werden, dann ist die Lage in der Tat als extrem ernst zu bezeichnen. Mehreren offiziellen Verlautbarungen zufolge werden die Reserven an Mineralien in der Himalaya-Region auf einen potentiellen Wert von bis zu 600 Mrd. Yuan ( US$ 100 Mrd. ) geschätzt. Unter der Vielfalt der Bodenschätze sollen sich Tibet große Lager an Chrom und Kupfer befinden, die diejenigen in China selbst weit übertreffen. Zwölf weitere Mineralreserven zählen zu den Spitzenvorräten im ganzen Land. Als ich das las, wurde ich richtig wütend, denn es enthüllt die Motivation der chinesischen Regierung vor den Augen der ganzen Welt. Wie kann die ganze Welt, die doch über den Genozid am tibetischen Volk und seiner kulturellen Identität informiert ist, nur so viele Geschäfte mit diesem Land machen. Man weiß doch, was seine Regierung tut! Es ist nicht zu fassen. Die kommunistischen Führer sind korrupt, sie mißbilligen die freie Rede, sie sorgen nicht für ihre Bürger, sie scheren sich nicht um die Umwelt, noch um die geistigen Bande, welche die Bewohner dieses Landes mit ihm verbinden. Stellen Sie sich nur den Schaden an der Umwelt vor, den ihre 21 Fernstraßen-Projekte in Tibet verursachen werden. Stellen Sie sich den Schaden vor, den das Land durch all die Aquädukte, Fernleitungen und Transportwege nehmen wird, auf denen Tibets natürliche Ressourcen gestohlen werden, nicht zuletzt das Mineralwasser. Und die Ausflüchte, die sie machen werden, um nicht für das, was sie anrichten, die Verantwortung übernehmen zu müssen. Es ist also kein Wunder, daß sie für ihre neuesten Projekte teilweise keine konkreten Fristen angegeben haben. Diese sollten ihnen endgültig die internationale Verurteilung einbringen, denn es ist ein himmelschreiendes Vorhaben, Tibet mit seinen heiligen Stätten und den Naturschätzen zu plündern, insbesondere den Wasserreichtum ( 2 ), und es ist gleichzeitig der Versuch, den Leuten dieses Landes nur um ihres eigenes Profits willen ihre Identität wegzunehmen. Legal oder illegal? China hat viele Gesellschaften und transnationale Ölriesen, darunter auch BP und Shell, eingeladen, die Erdöl- und Erdgaslagerstätten zu erschließen, nachdem es festgestellt hatte, daß es seinen eigenen Gesellschaften an Erfahrung und Wissen fehlt, um in einer Gegend, die für ihre komplizierten geologischen Verhältnisse bekannt ist, in die Tiefe zu bohren. ( 1 ) 8 February 2011, China to develop three major mineral bases in "TAR", http://www.phayul.com/news/article.aspx?id29064 ( 2 ) January 2011, Damming Tibet to save China: Hydropowers coming golden decade, http://www.flexform.de/tkxzkchh ( Tiny URL )
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Freizeit-Messe Nürnberg stimmt auf den Frühling ein
Die Freizeit-Messe Nürnberg verkürzt die Wartezeit auf den Frühling und wird vom 2. bis 6. März 2011 im Nürnberger Messezentrum auf die neue Urlaubs-, Freizeit- und Gartensaison einstimmen. Über 700 Aussteller aus 20 Ländern präsentieren in sechs Hallen mit rund 55.000 qm Bruttofläche ihre Angebote rund um ...
Die Freizeit-Messe Nürnberg verkürzt die Wartezeit auf den Frühling und wird vom 2. bis 6. März 2011 im Nürnberger Messezentrum auf die neue Urlaubs-, Freizeit- und Gartensaison einstimmen. Über 700 Aussteller aus 20 Ländern präsentieren in sechs Hallen mit rund 55.000 qm Bruttofläche ihre Angebote rund um Freizeitthemen. Schwerpunkte bilden die Bereiche Camping und Caravaning mit den neuesten Caravans und Reisemobilen, Urlaubstipps von nah bis fern bieten die Aussteller des Internationalen Reisemarktes, der Auto-Salon der Metropolregion Nürnberg wird zum Treffpunkt für alle PS-Fans und Nordbayerns größte Messe für Hobbygärtner macht Lust auf die neue Gartensaison. Eine Halle voller Outdoor-Aktivitäten und Angebote für die Freizeit zuhause komplettieren das Angebot. Bei ihrer 43. Durchführung legt die Freizeit-Messe bei der Zahl der Aussteller im Vergleich zum Vorjahr um 10% zu und auch das Angebot hat an Vielfalt gewonnen, denn 20% der ausstellenden Unternehmen sind erstmals dabei. Eine Spezialität der Freizeit-Messe sind aufwändig gestaltete Erlebnis- und Aktionsbereiche sowie viele Mitmachaktionen für Besucher bei. Gute Konsumstimmung stimmt die Freizeitbranchen zuversichtlich Die freizeitorientierten Branchen rechnen für 2011 mit einer positiven Entwicklung, bedingt durch die besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sinkende Arbeitslosenzahlen und die wieder anziehende Konsumbereitschaft der privaten Haushalte, die durch die neuesten Zahlen der GfK-Konsumklimastudie belegt sind. Kürzere Laufzeit von Mittwoch bis Sonntag Eine weitere Neuerung ist die auf fünf Tage verkürzte Laufzeit der Messe, die sich bereits bei anderen Publikumsmessen mit ähnlichen Angeboten bewährt hat und ein Wunsch der meisten Aussteller war. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil, denn der AUTOSALON der Metropolregion wird diesmal über den gesamten Zeitraum der Freizeit-Messe stattfinden und 13 in- und ausländische Marken stellen rund 140 verschiedene Modelle vor. Als Besonderheit kann man direkt ab Messehalle zu einer Probefahrt mit dem Wunschmodell starten. "Internationaler Reisemarkt" mit Urlaubskino und Reisetombola Nordbayerns größte Touristik-Messe liefert in Halle 7 Tipps für die nächste Urlaubsreise, von der Naherholung bis zur Fernreise. Reiseveranstalter, Fremdenverkehrsregionen aus dem In- und Ausland, Reisebüros, Hotels und Campingplätze präsentieren ein geballtes touristisches Angebot und selbst über außergewöhnliche Reiseziele wie die Mongolei, Tibet oder Kambodscha kann man sich auf der Messe informieren. Der Schwerpunkt liegt jedoch bei den deutschen und europäischen Reisezielen sowie den Naherholungsregionen. Im Urlaubskino kann man sich von den Filmen über Reiseziele im In- und Ausland inspirieren lassen, darüber hinaus können die Messebesucher an einer Reistombola teilnehmen und tolle Preise gewinnen. Top-Event "Vive la France" mit Beteiligung der mittelfränkischen Partnerregion Limousin Zu den Höhepunkten der diesjährigen Freizeit-Messe gehört die neue Erlebniswelt "Vive la France", die den Messebesuchern französische Lebensart nahe bringt. Hier wird sich auch Mittelfrankens französische Partnerregion Limousin mit vielen Aktivitäten vorstellen. Einen Schwerpunkt bilden touristische Informationen und auf der Bühne sorgen musikalische Darbietungen, Cancan-Tänze und Verlosungen von Urlaubsreisen für Unterhaltung. Kochshows französischer Köche und eine Präsentation französischer Oldtimer komplettieren das Programm. Caravaning + Camping Einer der größten Bereiche der Messe widmet sich in zwei Hallen der mobilen Freizeit und stellt die neuesten Caravans und Reisemobile vor. Ideen und Trends fürs grüne Wohnzimmer Ein geballtes Angebot rund ums grüne Hobby präsentiert Nordbayerns größte Gartenmesse, die nahezu alles bietet, was des Hobbygärtners Herz begehrt. Besondere Blickfänge sind sechs Showgärten zu den Themen "Die neue Diva - ohne Nelken geht es nicht", "Natürlich Weide", "Orchideen - Königin des Dschungels", "Blumen aus 1001 Nacht"; "Bromelien - Gute Laune-Farben" und "Das grüne Raritäten-Kabinett". Konkrete Gestaltungsbeispiele zeigen darüber hinaus auf über 400 qm vier Mitgliedsbetriebe des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. Zur fachlichen Kompetenz tragen auch diesmal zahlreiche Informations- und Beratungsstände einschlägiger Gartenverbände und Organisationen bei. Ebenfalls in Halle 4 wendet sich der Bereich der "Freizeit Selection" an Premium-Kunden, die einen gehobenen Lebensstil schätzen und das Besondere suchen. Rund um Outdoor-Aktivitäten Einen unübersehbaren Blickfang in der Outdoor-Halle bildet der Hochseilgarten. Bei dieser spektakulären Messe-Attraktion können abenteuerlustige Messebesucher hoch über dem Boden auf schwankenden Bohlen, Hängebrücken und Seilen laufen und beweisen, dass Höhenangst für sie kein Thema ist. Dabei werden sie natürlich mit Seil und Karabiner gesichert. Unter dem Motto "Fahrrad-Frühling" wendet sich die Messe an die große Schar begeisterter Radler und stellt die neuesten Fahrräder vor, wobei die trendigen Elektro-Bikes einen Schwerpunkt bilden. Auf einem speziellen Testparcours mit 10 % Steigung kann man diese einem Praxistest unterziehen. Lust auf einen kostenlosen Tauchgang im 40.000 Liter Tauchturm? Auch das ist möglich, denn das Tauchsport-Kompetenzzentrum bietet dazu die Möglichkeit in Begleitung eines Tauchlehrers. Allgemeine Freizeitangebote für Drinnen und Draußen runden das Angebot der Freizeit-Messe ab. Die AFAG Messen und Ausstellungen GmbH wurde 1948 gegründet und gehört zu den führenden privaten Veranstaltern von Fachmessen, Verbrauchmessen und Kongressen in der Bundesrepublik.
Pressekontakt: Wolfgang Heinrich AFAG Messen und Ausstellungen GmbH Messezentrum 1 90471 Nürnberg Telefon: 0911/98833145 EMail: wolfgang.heinrich@afag.de Internet: http://www.afag.de/
Nepalesische Polizei beschlagnahmt erneut Wahlurnen der Tibeter in KathmanduIGFM München
Nepalesische Polizei in Schutzausrüstung beschlagnahmte am 13. Februar die Wahlurnen der Tibeter und griff somit in einen demokratischen Wahlprozeß einDie Polizei von Kathmandu überfiel drei Lokale, in denen gerade die Vorsitzenden von Chushi Gangdruk ( 1 ) gewählt wurden: Swayambhu, Jawalakhel und Boudha. Die Wahlen von Chushi von ...
Nepalesische Polizei in Schutzausrüstung beschlagnahmte am 13. Februar die Wahlurnen der Tibeter und griff somit in einen demokratischen Wahlprozeß ein Die Polizei von Kathmandu überfiel drei Lokale, in denen gerade die Vorsitzenden von Chushi Gangdruk ( 1 ) gewählt wurden: Swayambhu, Jawalakhel und Boudha. Die Wahlen von Chushi Gangdruk gingen seit vielen Jahrzehnten regelmäßig von statten. Außerdem ließen die für die Durchführung der Wahl zuständigen Personen Vorsicht und Diskretion walten, um die Behörden nicht herauszufordern. Paradoxerweise drang die Polizei ausgerechnet an dem Tag in die Wahllokale ein, an dem eine hochrangige Vertreterin der US-Regierung in Kathmandu weilte, um Gespräche mit der nepalesischen Regierung zu führen. Maria Otero, Staatssekretärin für Demokratie und Weltpolitik, gleichzeitig Koordinatorin für die Tibet-Frage, informierte die nepalesischen Politiker über die fortgesetzte Unterstützung der USA für die tibetischen Flüchtlinge in Nepal. Die örtliche Polizei von Boudha, die ihre routinemäßige Kontrolle vornahm, als die Wahl begann, erhob keinen Einwand. Trotzdem traf um etwa 10 Uhr ein Mannschaftswagen voller Polizei in Kampfausrüstung, und mit Pistolen und Schlagstöcken ein, begleitet von einem Polizeifahrzeug, das typisch für den Abtransport festgenommener Personen ist. Ein Mitglied des Wahlkomitees von Chushi Gangdruk sagte einem Beobachter von International Campaign for Tibet ( ICT ) gegenüber, daß es bei dieser Abstimmung nur um die Wahl von Vertretern für die humanitäre Arbeit ihrer Organisation ginge und nicht um anti-chinesische Aktivitäten. Wir wählten die Vertreter unserer lokalen Gemeinschaft, damit sichergestellt werde, daß Mitglieder, die erkranken, ins Krankenhaus kommen, oder, wenn jemand stirbt, für die letzten Riten gesorgt werde. Wir helfen armen und obdachlosen Menschen, wir halten die Straßen sauber und kümmern uns um die Umwelt in unserer Gemeinschaft. Ein beteiligter Polizeioffizier erklärte den Mitgliedern von Chushi Gangdruk, daß die tibetischen Flüchtlinge überhaupt keine Wahlen egal aus welchem Anlaß abhalten dürften, und daß die Razzia von dem Polizeichef des Kreises angeordnet worden sei. Ein Polizist nahm den Wählern die Wahlurne weg und sagte, sie würde zusammen mit den im vergangenen Jahr beschlagnahmten Wahlurnen weggesperrt werden. Bereits am 3. Oktober 2010, als die tibetische Gemeinschaft die Vorwahlen für das tibetische Exilparlament abhielt, konfiszierte die Polizei in Kathmandu die Wahlurnen und setzte damit dem Wahlprozeß gewaltsam ein Ende ( 2 ). ( 1 ) Die Vereinigung Chushi Gangdruk sorgt hauptsächlich für das Wohl der Veteranen der tibetischen Widerstandsbewegung, die von 1958-1974 die chinesische Volksbefreiungsarmee bekämpften ( 2 ).3. Oktober 2010, Nepalesische Polizei sprengt Wahlen der Tibeter in Kathmandu, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/diir/2010/WahlurnenNepal_3.10.html Quelle: Radio Free Asia, www.rfa.org
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Lage der Tibeter in Nepal immer unsicherer
Während die Beziehungen zwischen China und Nepal enger und enger werden, werden die Tibeter schärferer Überprüfung unterzogen und geraten zunehmend unter Druck.In Nepal lebende tibetische Flüchtlinge können ihre nationale Identität nicht mehr so zum Ausdruck bringen, wie sie möchten, seit ihr Gastgeberland sich ...
Während die Beziehungen zwischen China und Nepal enger und enger werden, werden die Tibeter schärferer Überprüfung unterzogen und geraten zunehmend unter Druck. In Nepal lebende tibetische Flüchtlinge können ihre nationale Identität nicht mehr so zum Ausdruck bringen, wie sie möchten, seit ihr Gastgeberland sich seinem mächtigen nördlichen Nachbarn China immer mehr annähert. Schätzungsweise 20.000 Tibeter leben derzeit in Nepal genaue Zahlen sind kaum zu bekommen. Die meisten kamen nach der tibetischen Volkserhebung von 1959 nach Nepal, als Tausende südwärts über den Himalaya flohen. Auch jetzt noch erreichen jedes Jahr viele Flüchtlinge aus Tibet Nepal, in der Hoffnung, so nach Indien, dem Sitz ihres geistlichen Oberhaupts und der tibetischen Exilregierung, zu gelangen. Nun, wo die Beziehungen zwischen China und Nepal immer enger werden, können die in letzter Zeit zwischen den beiden Ländern getroffenen Vereinbarungen und Zusammenkünfte nur als schlechte Nachrichten für die Tibeter betrachtet werden, kommentierte der Autor Mikel Dunham, ein genauer Beobachter politischer Entwicklungen in Nepal und häufiger Besucher in dem Land. Dunham berichtete, daß China im November ein zweiwöchiges Sondertraining für nepalesische Polizisten abhielt, um sie in der Verhinderung pro-tibetischer, anti-chinesischer Aktivitäten und Demonstrationen zu schulen ( 1 ). Und im Dezember 2010 kamen Nepal und China überein, die Sicherheitsmaßnahmen entlang ihrer gemeinsamen Grenze zu verbessern, fuhr Dunham fort. Das dient ganz offensichtlich dazu, es den Tibetern zu erschweren, die Grenze von Tibet nach Nepal zu überschreiten. Die allgemeine Stimmung unter den in Nepal gestrandeten tibetischen Flüchtlingen kann man nicht anders als depressiv bezeichnen eigentlich ist schon es seit einigen Jahren so. Und die Tibeter beginnen nun zu verstehen, daß, gleichgültig welche politische Partei in Kathmandu die Macht innehat, die Regierung Nepals nicht von ihrer pro-chinesischen Haltung abrücken und daher für die Notlage der Tibeter keine große Sympathien - wenn überhaupt welche - aufbringen wird. Die Präsidentin von International Campaign for Tibet in Washington, Mary Beth Markey, sagte, sie habe ein Gefühl der Unsicherheit unter den Tibetern festgestellt, das sich zu bestimmten Zeiten noch viel mehr steigere. Es gibt allerlei Geschichten in diesem Zusammenhang: Tibeter in Nepal werden Ihnen zum Beispiel sagen, unter den Neuankömmlingen hier gäbe es eine Menge chinesischer Spitzel. Sogar religiöse Zeremonien und gesellschaftliche Zusammenkünfte der Tibeter werden von den Behörden in Nepal zunehmend mit Mißtrauen beäugt, fuhr Markey fort. Ich denke, wir haben es hier mit einer wachsenden Übereinstimmung mit der chinesischen Auffassung zu tun, daß alles, was in der tibetischen Gemeinschaft vor sich geht, einen anti-chinesischen Charakter trägt. Und die Nepalis neigen immer mehr zur Übernahme dieses Standpunkts. Die Chinesen haben ihnen ja wichtige wirtschaftliche Vorteile in Aussicht gestellt ( 2 ). Obwohl die nepalesischen Behörden im vergangenen Jahr eine Feier zum Geburtstag des Dalai Lamas erlaubten, konnte diese nur unter großen Einschränkungen abgehalten werden, sagte Tsering Passang vom Tibet Relief Fund in London. Das Ereignis fand in der Tibeter-Siedlung in Jawalakhel außerhalb Kathmandus statt; das Sicherheitspersonal hatte die Hauptzugangswege zu dieser Siedlung abgeriegelt, und nahm Tibeter, die von Boudhanath oder Swayambunath kamen, einfach fest. Deshalb konnten nur jene Flüchtlinge, die in dieser Siedlung wohnen und ein paar, denen es gelang, an der Polizei vorbei zu kommen, die Feierlichkeiten besuchen. Passang fügte hinzu, daß tibetische Wohlfahrtsverbände, die bisher in Nepal tätig waren, jetzt davon absehen, größere Versammlungen zu organisieren. Denn jeder weiß, daß die tibetische Flüchtlingsgemeinde unbestimmten Restriktionen ausgesetzt ist, denn jederzeit können die Behörden anordnen.. ( 1 ) 12. November 2010, China trainiert nepalesische Polizei für einen härteren Umgang mit den Tibetern, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/China-trainiert-Nepal_15.html ( 2 ) 30. Juli 2010, China bezahlt Nepal für die brutale Maßregelung der Tibeter, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/China_zahlt_Nepal_2.8.html Quelle: Radio Free Asia, www.rfa.org
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Extrem-Trekking wird immer beliebter
Leipzig, 17.02.11. Ob Alpenüberquerung, Wandern in Tibet auf Heinrich Harrers Spuren, oder Extrem-Trekking im Annapurna Massiv: Die Deutschen sind von der Kraxel- und Kletterlust infiziert, Trekkingtouren lösen langsam aber sicher den Marathon als Gradmesser körperlicher Fitness ab. So wichtig wie Kompass, Karte und Karabiner ist es, die ...
Leipzig, 17.02.11. Ob Alpenüberquerung, Wandern in Tibet auf Heinrich Harrers Spuren, oder Extrem-Trekking im Annapurna Massiv: Die Deutschen sind von der Kraxel- und Kletterlust infiziert, Trekkingtouren lösen langsam aber sicher den Marathon als Gradmesser körperlicher Fitness ab. So wichtig wie Kompass, Karte und Karabiner ist es, sich die passende Outdoor Bekleidung zuzulegen. Viele Online-Shops haben diesen Trend erkannt und ihr Sortiment danach ausgerichtet. Outdoor-, Trekking- und Freizeit-Fans gehen beim Kauf der Ausrüstung keine Kompromisse ein. Schließlich ist die Kleidung auf Reisen in beliebte Trekking Regionen wie Island, Neuseeland oder Tibet extremen Belastungen ausgesetzt. Wer ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, ist bei Travellerbekleidung.de bestens aufgehoben und findet eine riesige Auswahl der beliebten Qutdoor-Marke DEPROC, die seit 1994 für Qualität, Funktionalität und durchdachte Details steht. Das gut sortierte Sortiment ist im Onlineshop übersichtlich kategorisiert und bietet neben Bekleidung auch Rucksäcke, Schuhe, Sonnensegel und Tarps. Jedes Produkt kann online in sämtlichen erhältlichen Farben betrachtet werden. Details wie Reißverschlüsse, Nähte und Taschen können dank der Zoom-Funktion genau inspiziert werden. Da macht schon die virtuelle Shoppingtour Spaß und die Reisevorbereitungen nehmen weniger Zeit in Anspruch. Dank fünf Euro Rabatt für jeden Neukunden freut sich auch der Geldbeutel beim Kauf von Wanderhosen & Co. Travellerbekleidung.de ist ein Online-Shop der Outdoor-Shop.com GbR mit Stammsitz in Marienberg ( Erzgebirge/Sachsen ). Outdoor-Shop.com GbR vertreibt seit 8 Jahren Outdoor-Bekleidung und Accessoires der Marke DEPROC ACTIVE für Menschen, die Wert auf Qualität, Funktionalität und durchdachte Details legen. Travellerbekleidung.de steht für hochwertige Funktionskleidung und Ausrüstung für Trekking, Outdoor, Wandern und Freizeit. Viele Teile der Kollektion sind in Übergrößen bis hin zu 8XL ( Größe 56 ) erhältlich. Als besonderen Service bietet DEPROC markenspezifische Maßtabellen für Kurz-, Lang- und Übergrößen. Sämtliche Bestellungen werden innerhalb von 48 Stunden geliefert. Weitere Informationen unter Kundentelefon 03735-609903 ( Mo-Fr, 8-18 Uhr ) oder http://www.Travellerbekleidung.de Travellerbekleidung.de ist ein Online-Shop der Outdoor-Shop.com GbR mit Stammsitz in Marienberg ( Erzgebirge/Sachsen ). Outdoor-Shop.com GbR vertreibt seit 8 Jahren Outdoor-Bekleidung und Accessoires der Marke DEPROC ACTIVE für Menschen, die Wert auf Qualität, Funktionalität und durchdachte Details legen. Travellerbekleidung.de steht für hochwertige Funktionskleidung und Ausrüstung für Trekking, Outdoor, Wandern und Freizeit. Viele Teile der Kollektion sind in Übergrößen bis hin zu 8XL ( Größe 56 ) erhältlich. Als besonderen Service bietet DEPROC markenspezifische Maßtabellen für Kurz-, Lang- und Übergrößen. Sämtliche Bestellungen werden innerhalb von 48 Stunden geliefert. Weitere Informationen unter Kundentelefon 03735-609903 ( Mo-Fr, 8-18 Uhr ) oder http://www.Travellerbekleidung.de Kontakt: Outdoor-Shop.com GbR Andreas Frenzel Am Abrahamschacht 1 A 09496 Marienberg 03735-609903 service@outdoor-shop.com Travellerbekleidung.de
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Zwei Tibeter aus Kanlho, einer ein Jugendlicher, zu harten Strafen verurteiltIGFM München
Ein chinesisches Gericht in der TAP Kanlho ( chin. Gannan ), Provinz Gansu, verurteilte zwei Tibeter einer davon ein Jugendlicher wegen ihrer gegen die Regierung gerichteten Proteste zu Haftstrafen verschiedener Länge.Dies teilte der im Exil lebende Dolkar Kyab, der Kontakte zu der Region hat, dem Sender Voice of Tibet mit. Der 16jährige ...
Ein chinesisches Gericht in der TAP Kanlho ( chin. Gannan ), Provinz Gansu, verurteilte zwei Tibeter einer davon ein Jugendlicher wegen ihrer gegen die Regierung gerichteten Proteste zu Haftstrafen verschiedener Länge. Dies teilte der im Exil lebende Dolkar Kyab, der Kontakte zu der Region hat, dem Sender Voice of Tibet mit. Der 16jährige Thupten Dhargye wurde zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil er am 14. November 2010 zusammen mit seinem Freund Dorpel, 15, im Bezirk Machu antichinesische Parolen und Freiheit für Tibet gerufen hatte. Lang lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama riefen sie, ehe sie von den Sicherheitskräften festgenommen wurden. Dorpel wurde in der Untersuchungshaft so heftig gefoltert, daß seine Gesundheit schwer geschädigt wurde. Das Gericht überließ ihn seinen Angehörigen, ohne ihn zu verurteilen. Diese hatten keine Ahnung von der Festnahme ihres Sohnes gehabt. Dolkar Kyab fügte hinzu, das Mittlere Volksgericht von Kanlho habe das Urteil gefällt, ohne sich an das für Jugendliche per Gesetz im Strafprozess vorgeschriebene Verfahren zu halten. Dem Gesetz zuwider bekamen Thuptens Angehörige kein einziges Dokument, keinen Haftbefehl, nichts zu sehen. Sie durften ihn auch nicht in der Untersuchungshaft besuchen oder bei der Verhandlung dabei sein, sagte Kyab. Indessen verurteilte dasselbe Gericht am 26. November 2010 einen weiteren Tibeter, den 38jährigen Goshul Lobsang, wegen seiner angeblichen Beteiligung an den antichinesischen Protestaktionen von 2008 zu elf Jahren Gefängnis. Goshul, der aus einer armen Familie kommt, eine Frau und einen 9jährigen Sohn hat, wurde am 10. September 2010 festgenommen. Quelle Phayul, www.phayul.com
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Drei verurteilte tibetische Schriftsteller aus Ngaba in ein Gefängnis für Zwangsarbeit verlegtIGFM München
Die drei Essayisten, die Ende des Jahres zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden ( 1 ), verzichten darauf, gegen das Urteil Berufung einzulegen.Die drei wegen Aufhetzung zur Spaltung der Nation inhaftierten Schriftsteller sind nach ihrer Weigerung, gegen das Urteil Rechtsmittel einzulegen, in eine für Schwerarbeit berüchtigte Haftanstalt ...
Die drei Essayisten, die Ende des Jahres zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden ( 1 ), verzichten darauf, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Die drei wegen Aufhetzung zur Spaltung der Nation inhaftierten Schriftsteller sind nach ihrer Weigerung, gegen das Urteil Rechtsmittel einzulegen, in eine für Schwerarbeit berüchtigte Haftanstalt verlegt worden. Jangtse Donkho, Buddha und Kalsang Jinpa hatten nach dem Urteilsspruch am 30. Dezember durch das Mittlere Volksgericht von Ngaba zwei Wochen Zeit, Berufung einzulegen. Die drei Angeklagten wurden ohne die gesetzlich vorgeschriebene Verteidigung verurteilt. Der Richter, der in dem Fall zu urteilen hatte, sagte, er sei von höheren Instanzen angewiesen worden, die Schriftsteller hart zu bestrafen. Die drei wurden kürzlich aus dem Haftzentrum von Barkham in Ngaba in das Mianyang Gefängnis nach Sichuan transferiert, erfuhr RFA von einer dortigen Quelle. Dieser Gefängniskomplex befindet sich unweit von Chengdu, der Provinzhauptstadt von Sichuan. Sie wurden auch informiert, daß sie im April mit dem Training zur körperlichen Ertüchtigung beginnen müssen, ehe sie zur Zwangsarbeit eingesetzt werden. Alle drei waren sich einig, auf die Berufung zu verzichten. Sie sagten, daß eine Berufung sinnlos wäre, nachdem sie erleben mußten, wie unfair der Prozeß geführt wurde. Wir erfuhren auch, daß der Richter, der sie verurteilte, zugab, daß die Beamten vor Ort in ihren Fällen nichts tun konnten, weil sie ja bereits von höherer Stelle entschieden worden waren. Die drei Autoren wurden im Juni oder Juli 2010 festgenommen und wegen ihrer wuchtigen Essays angeklagt, die sie in der Zeitschrift Shar Dungri ( Östlicher Schneeberg ) über die blutig niedergeschlagenen Demonstrationen von 2008 geschrieben hatten ( 2 ). Alle beteuerten vor Gericht ihre Unschuld. Quellen zufolge erklärte der Richter, der bei der kurzen Gerichtsverhandlung den Vorsitz innehatte, ihre regierungskritischen Aufsätze in Shar Dungri seien der Hauptgrund für den Schuldspruch gewesen. Ein weiterer Grund sei die große Resonanz, die Shar Dungri bei jenen außerhalb Tibets erfahren habe, dem zweiten Schlachtfeld nach den Protestaktionen von 2008 in Tibet. Die Quelle fügte hinzu, einem der drei Autoren seien besondere Vergünstigungen angeboten worden, falls er die gegen ihn erhobenen Anklagen akzeptiere, aber er wollte nicht geködert werden und betonte, daß sein Kampf für das tibetische Volk sei und es ihm nicht um persönliche Vorteile gehe. Jangtse Donkho und Buddha bekamen vier Jahre Gefängnis, und Kalsang Jinpa drei Jahre. Viele Tibeter sind durch die chinesische Herrschaft, die ihre nationale Kultur ausgehöhlt und ihnen die Freiheit, ihre buddhistische Religion zu praktizieren, genommen hat, völlig zermürbt. ( 1 ) 30. Dezember 2010, Drei tibetische Schriftsteller aus Ngaba in einem Willkürverfahren verurteilt, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2010/BuddhaDonkhoKelsang_31.12.html ( 2 ) 5. November 2010, Drei früher verhaftete Schriftsteller aus Ngaba vor Gericht gestellt, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2010/TibetanWriters_5.11.html Quelle Radio Free Asia, www.rfa.org
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Tibetischer Schriftsteller Kalsang Tsultrim zum zweiten Mal festgenommenIGFM München
Kalsang Tsultrim, der auch unter dem Pseudonym Gyitsang Takmig bekannt ist, wurde am 16. Dezember 2010 im Bezirk Sangchu ( chin. Xiahe ), TAP Kanlho ( chin. Gannan ), Provinz Gansu, erneut verhaftet.Das Public Security Bureau der Stadt Tsoe lud ihn vor, aber ließ ihn nach der Vernehmung nicht mehr los. Das Tibetische Zentrum für und erfuhr ...
Kalsang Tsultrim, der auch unter dem Pseudonym Gyitsang Takmig bekannt ist, wurde am 16. Dezember 2010 im Bezirk Sangchu ( chin. Xiahe ), TAP Kanlho ( chin. Gannan ), Provinz Gansu, erneut verhaftet. Das Public Security Bureau der Stadt Tsoe lud ihn vor, aber ließ ihn nach der Vernehmung nicht mehr los. Das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie erfuhr von einer dortigen Quelle, daß er im Polizei-Haftzentrum der Stadt Tsoe festgehalten wird. Kalsang Tsultrim wurde erstmals am 27. Juli 2010 im Bezirk Dzoege, TAP Ngaba, Provinz Sichuan, wegen angeblichen politischen Fehlverhaltens festgenommen. Er hatte nämlich ein Video mit verbotenen Inhalten in Umlauf gebracht ( 1 ). Bei seiner Freilassung im Oktober 2010 befahl man ihm, seine alte Mobiltelefon-Nummer beizubehalten, und einer seiner Verwandten mußte sich schriftlich verpflichten, daß Kalsang sich an die von den Behörden gestellten Bedingungen halten würde. Sie sagten, daß sie ihn sechs Monate lang unter strenger Beobachtung halten würden, und falls er sich in dieser Zeit irgend etwas zuschulden kommen ließe, würde er erneut verhaftet werden, informierte ein Verwandter von Kalsang im Oktober 2010. Im August 2009, ein Jahr nach den massiven anti-chinesischen Unruhen in Tibet, war es Kalsang gelungen, seinen Video-Appell an den chinesischen Grenzkontrollen vorbei ins Ausland zu schicken. In dem Video fleht er die internationale Gesellschaft an, schnell zugunsten des tibetischen Volk zu handeln, damit die Repression ein Ende finde. Er sprach sich auch für die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet aus ( 2 ). In diesem Video informierte er ausführlich über die Ereignisse in Tibet seit der Flucht des Dalai Lama ins Exil, über das Leiden des tibetischen Volkes, seine Hoffnungen und Aspirationen. Er appellierte an die ganze Welt, sich dafür einzusetzen, daß die Repression in Tibet so schnell wie möglich ein Ende habe. Außer über die glorreichen vergangenen Zeiten Tibets sprach Kalsang auch von seiner Sorge um das Überleben der tibetischen Religion und Kultur, die Repression der letzten Jahre und die von den chinesischen Behörden begangenen schweren Menschenrechtsverletzungen in Tibet. Dem TCHRD zufolge nahm er sein einstündiges Video am 19. Juli 2009 auf. Später wurde es, ergänzt durch andere inhaltlich verwandte Videosequenzen und Bilder, in Form einer DVD herausgegeben. Diese fand in den tibetischen Gegenden von Gansu, Qinghai und Sichuan, also in Teilen der traditionellen Provinzen Amdo und Kham, weite Verbreitung. Kalsang wollte sein Video so viel wie möglich in Tibet verteilen, um in erster Linie das ungebildete und allgemeine Publikum aufzuklären über die wahre Geschichte des tibetischen Freiheitskampfes, die Forderung des Dalai Lama nach echter Autonomie und den Mittleren Weg sowie über die Menschenrechtssituation in Tibet. Er wollte der täglichen Dosis an Regierungspropaganda etwas entgegensetzen. Kalsang, der sich in dem Video als Gyitsang Takmig bezeichnet, ist ein Mönch des Klosters Gyitsang Gaden Choekhorling im Bezirk Sangchu, TAP Kanlho, Provinz Gansu. Dort kam es 2008 zu größeren Demonstrationen. Es heißt, er sei wegen seiner schriftstellerischen Tätigkeit in seiner Gegend ziemlich bekannt. Er schrieb u.a. das Buch Miyul la phulway jampa ( Dem Menschenreich dargebrachte Liebe ), das von den Sorgen und Nöten des tibetischen Volkes handelt. Kalsangs Festnahme fügt sich ein in das gegenwärtige Muster der Verfolgung tibetischer Intellektueller, wie Künstler, Schriftsteller, Blogger und anderer Kulturschaffender, ja sogar erfolgreicher Geschäftsleute, durch den Staat. ( 1 ) 23. August 2010, Noch ein tibetischer Intellektueller festgenommen - Kalsang Tsultrim, Autor eines mutigen Videos, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2010/KalsangTsultrim_.23.8.html ( 2 ) 1. September 2009: Videobotschaft von Kalsang Tsultrim an die freie Welt: Ruf nach der Rückkehr des Dalai Lama und dem Ende der Repression, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2009/KelsangTsultrimVideotext.html ( 3 ) Das Video in tibetischer Sprache gibt es bei Tibetonline: http://www.tibetonline.tv/videos/71/appeal-about-the-plight-of-tibetans Quelle: Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, www.tchrd.org
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Chinesischer Wissenschaftler bestätigt menschliches Verschulden an der Erdrutsch-Tragödie in DrugchuIGFM München
Im Bezirk Drugchu ( chin. Zhouqu ), Provinz Gansu, beutete der Mensch die Berge, das Wasser und die Flüsse aus - die Natur rächte sich durch mächtige Schlammlawinen ( 1 ).Die ungezügelte Ausbeutung der Naturschätze hat ein gewaltiges Risikopotential für Naturkatastrophen mit sich gebracht: Am 8. August 2010 kam es zu den ...
Im Bezirk Drugchu ( chin. Zhouqu ), Provinz Gansu, beutete der Mensch die Berge, das Wasser und die Flüsse aus - die Natur rächte sich durch mächtige Schlammlawinen ( 1 ). Die ungezügelte Ausbeutung der Naturschätze hat ein gewaltiges Risikopotential für Naturkatastrophen mit sich gebracht: Am 8. August 2010 kam es zu den verheerenden Erdrutschen in der Gegend von Drugchu, die Tausende von Menschen töteten. Das schrieb ein führender chinesischer Wissenschaftler in einem Artikel in China Dialogue. Über 1.239 Menschen kamen ums Leben, und von 505 fehlt jegliche Spur. Jiang Gaoming, der Forschungsleiter an dem Institut für Botanik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, führt drei Hauptfaktoren an, welche zusammengenommen für die Katastrophe verantwortlich sind: rücksichtslose Abholzung, die Anlage von Staudämmen zur Wasserkraftnutzung und den Bau von Wohnhäusern direkt an den Flußufern. Die Gegend war für ihre Wälder, reichen Wasservorräte, fruchtbaren Böden und ihr angenehmes Klima bekannt. Aber nach dem Schlagen von 10 Milliarden Kubikmetern Holz sic! Es handelt sich offenbar um die ohnehin bereits sehr beachtliche Menge von mehreren Dutzend Millionen Kubikmeter Holz und der Anlage einer großen Anzahl von Stauwehren zur Nutzung der Wasserkraft blieben die Berge der Gegend kahl zurück, so daß sie die Niederschlagsmengen nicht mehr aufnehmen können, sagte er. Jiang belegte seine Befunde durch Statistiken über die Waldbestände in der Gegend. Der Bezirk Drugchu, der für seine reiche Vegetation bekannt ist, besteht zu 65% oder 1.940 qkm aus für Wälder tauglichen Geländes; 820 qkm oder 45% davon waren tatsächlich bewaldet, was über dem natürlichen Durchschnitt von 22% liegt. Unglücklicherweise wurden diese Wälder durch drei Jahrzehnte Abholzung erschreckend dezimiert. In den 70er Jahren wurden bereits jedes Jahr 80.000 Kubikmeter Holz geschlagen. Unkontrolliertes Baumfällen und Holzhandel resultierten schließlich darin, daß die Waldbestände des Bezirks jedes Jahr um 100.000 Kubikmeter verringert wurden, führte er weiter aus. Auf die verheerenden Schlammlawinen vom vergangenen August hin stellten Reporter fest, daß die Abhänge über dem Tal des Sanyan, eine der am schlimmsten betroffenen Zonen, gänzlich baumlos und nur spärlich mit Gebüsch bewachsen waren. Ohne die Vegetation konnte der starke Regen ungehindert das Erdreich und die Steine lockern, und dadurch Erdrutsche auslösen, welche Leib und Leben und Hab und Gut der Bewohner weiter unten bedrohten. Zweitens hat der massenhafte Stauwehrbau zusätzlich zu der Entwaldung die Gegend äußerst fragil gemacht. Es wurden, ohne der Ökologie weiter stromaufwärts auch nur einen einzigen Gedanken zu schenken, sage und schreibe eintausend größere und kleinere Stauwehre am Verlauf des Hauptflusses Bailong gebaut, wodurch die Wahrscheinlichkeit wuchs, daß Schlammlawinen entstehen. Der Bailong fließt zudem durch eine erdbebengefährdete Zone, und das Brechen von Steinen am Ufer des Flusses zum Bau der Dämme hat die Abhänge weiter destabilisiert, sagte Herr Jiang. Ferner beobachtete er, daß Anlagen zur Wasserkraftnutzung oft mit den Zielen des Umweltschutzes in Konflikt geraten So führte der Bau von Staudämmen immer wieder zur Zerstörung der Waldreserven, aber wenn die Forstwissenschaftler Einspruch erhoben, war das meistens wirkungslos. Von 2003 bis 2007 wurden in Drugchu Verträge für 53 Wasserkraftprojekte unterzeichnet, 41 davon sind inzwischen fertiggestellt worden oder befinden sich im Bau, und die restlichen 12 werden bald folgen. Insgesamt machen sie 80% der Entwicklungsprojekte des Bezirks aus. Schätzungen zufolge führt die Anlage von 41 Stauwehren zum Aushub von 38,3 Millionen Kubikmeter Sediment und zum Verlust von 749.000 Tonnen Erdreich. Nach Fertigstellung der Staudämme durchtränkt das Wasser die Abhänge und löst die Erde heraus, was eine Situation schafft, in der es jederzeit zu Erdrutschen kommen kann. Die Entnahme großer Sandmengen läßt ein von Steinbrocken übersätes Flußbett zurück. Sie können vom Hochwasser mitgerissen werden, was diese Wasserfluten noch viel gefährlicher macht, sagte er. Das dritte Hauptproblem ist der Mangel an urbaner Planung und der Bau von Wohnhäusern nahe am Flußufer. Obwohl die Schlammlawinen und Erdrutsche die Bewohner vor Ort für die drohende Gefahr sensibilisiert haben, läßt die urbane Planung immer noch zu wünschen übrig, und es wird weiterhin auf riskantem Gelände gebaut. Die enge Talsohle, in der Drugchu liegt, macht gerade mal 12 qm aus. Die Bevölkerung wuchs seit Jahrzehnten, und der einzige Ort, wo man noch bauen kann, ist am Flußufer. Bauträger sehen die Flüsse Sanyan und Luojia nun als ihre einzig noch vorhandene Option und kaufen dort Land zu Bauzwecken auf, fügte Jiang hinzu. Die Errungenschaften der Wirtschaftsentwicklung sind weit weniger wertvoll als grüne Berge und klare Flüsse. Und es ist gewöhnlich die lokale Bevölkerung, welche die volle Wucht der Umweltkatastrophen abbekommt. Das Leid in Drugchu ist ein umweltbedingtes Leid. Es ist an der Zeit, die menschliche Entwicklung so zu gestalten, daß vermieden wird, die Umwelt, das Leben und den Besitz der Menschen nur um des wirtschaftlichen Gewinns willen zu gefährden, schloß Herr Jiang. Jiang Gaoming verwendete für Drugchu natürlich den chinesischen Namen Zhouqu in seinem Artikel. ( 1 ) 10. August 2010,. Die Erdrutschkatastrophe in Zhouqu ( Drugchu ) - von Menschenhand gemacht? http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2010/Mudslide-manmade_10.8.html Bild: Die Schlammlawine hinterläßt eine Spur der Verwüstung
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