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Petra Ernstberger / Martin Burkert: Aufruf zur Teilnahme am Zukunftsdialog Wie wollen Sie leben?Die SPD-Bundestagsfraktion bereitet sich auf Regierungsverantwortung vor.
(ddp direct)Auf Initiative Petra Ernstbergers, Hofer Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagfraktion, steht ab sofort eine neue Internetplattform unter dem Titel "Zukunftsdialog online" zur Verfügung. Unter www.zukunftsdialog.spdfraktion.de können sich interessierte Bürgerinnen ...
(ddp direct)Auf Initiative Petra Ernstbergers, Hofer Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagfraktion, steht ab sofort eine neue Internetplattform unter dem Titel "Zukunftsdialog online" zur Verfügung. Unter www.zukunftsdialog.spdfraktion.de können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv an der politischen Entscheidungsfindung beteiligen. Für Petra Ernstberger ist das Projekt eine Antwort auf das Bedürfnis vieler Bürgerinnen und Bürger nach mehr Transparenz und Mitbestimmung: "Die Menschen möchten mitreden und bereits im Entstehungsprozess von Politik eingebunden sein. Es genügt nicht mehr, bereits fertige Antworten zu präsentieren", so die Abgeordnete. Deswegen seien alle aufgerufen diese neue und vor allem niederschwellige Form der Teilhabe auszuprobieren und aktiv mitzuwirken. Ziel ist es, Lösungen für drängende Modernisierungsfragen zu finden und ein tragfähiges Zukunftskonzept für Deutschland zu entwickeln. Die Menschen sollen frühestmöglich mitreden und mitentscheiden können, wie sie leben möchten. Dabei geht es um die Fragen: Was wünschen Sie sich für unser Land im Jahr 2020? Wie wollen Sie leben? Wie müssen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft heute dafür die Weichen stellen? Martin Burkert, Vorsitzender der Landesgruppe Bayern in der SPD Bundestagsfraktion, betrachtet den gestarteten Zukunftsdialog mit großem Interesse und Zuversicht: Das wird unsere Demokratie ein Stück weit positiv verändern. Die SPD etabliert mit www.zukunftsdialog.spdfraktion.de eine neue Kultur der politischen Mitwirkung. Natürlich hoffe ich, dass sich besonders aus Bayern viele Bürgerinnen und Bürger fraktionsübergreifend beteiligen. Auf Grundlage der Beteiligungs-Software "Adhocracy" können Bürger in verschiedenen Projektgruppen Änderungs- oder Ergänzungsvorschläge zu aktuellen Positionspapieren der Fraktion unterbreiten oder Antworten und Vorschläge zu wichtigen Zukunftsfragen einbringen, kommentieren und abstimmen. Die SPD ist die erste Fraktion im Bundestag, die eine solche Liquid-Democracy-Plattform im Internet betreibt. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/5alaq9 /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/politik/petra-ernstberger-martin-burkert-aufruf-zur-teilnahme-am-zukunftsdialog-wie-wollen-sie-leben-77214
Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion
Anne Jacobs
PLatz der Republik 1
11011 Berlin
-
E-Mail: presse@annejacobs.de
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Telefon: 030 / 227 53848 Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion Jacobs,Anne PLatz der Republik 1 11011 Berlin http:// presse[at]annejacobs.de
2. Kongress des Demokratischen Bundes für Euroland am 14./15. Januar in StuttgartSechs grundlegende Reformen für eine demokratische Governance Eurolands
(ddp direct)Am Samstag, 14. Januar, und am Sonntag, 15. Januar 2012, findet in Stuttgart der zweite Kongress des Demokratischen Bundes für Euroland statt. Sechs grundlegende Reformen für eine demokratische Governance Eurolands lautet das Thema, das in sechs Podiumsdiskussionen mit Teilnehmenden aus wenigstens sechs Staaten Eurolands wird. Da ...
(ddp direct)Am Samstag, 14. Januar, und am Sonntag, 15. Januar 2012, findet in Stuttgart der zweite Kongress des Demokratischen Bundes für Euroland statt. Sechs grundlegende Reformen für eine demokratische Governance Eurolands lautet das Thema, das in sechs Podiumsdiskussionen mit Teilnehmenden aus wenigstens sechs Staaten Eurolands diskutiert wird. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich ( www.newropmag.eu). Die weltweite und umfassende Krise (Franck Biancheri) hat die Integration der Euro-Länder beschleunigt. Dem Europäischen Stabilisierungsmechanismus folgte der Euro-Plus-Pakt mit dem Ziel, die wirtschaftspolitische Koordinierung und die Wettbewerbsfähigkeit der Staaten Eurolands zu verbessern. Als Ergebnis des Brüssler Gipfels vom 9. Dezember 2011 ist Euroland nun auf dem Weg zu einer Fiskalunion. Denn dort haben die Regierungschefs Eurolands (und wenigstens sechs weitere darüber hinaus) ihre Absicht geäußert, für die Haushaltsführung ihrer Staaten künftig striktere Regeln und einen automatischen Korrekturmechanismus zu akzeptieren. Damit wird ein weiteres Mal das wichtigste Recht demokratisch gewählter Parlamente geschwächt, nämlich das, den Haushalt zu beschließen. Um gemeinsam erfolgreich zu sein, ist die die wirtschafts- und finanzpolitische Integration Eurolands notwendig und richtig. Auf Dauer kann diese aber nicht gelingen, wenn die europäischen Bürgerinnen und Bürger von Entscheidungen, die ihr Leben und ihre Zukunft betreffen, ausgeschlossen sind. Es ist deshalb an der Zeit, dass sich die Menschen selbst zu Wort melden und ihre Beteiligung an der Regierung der Fiskalunion einfordern. Proteste und Demonstrationen in vielen Ländern Europas haben gezeigt, dass die Menschen bereit sind, für ihre Werte, ihre politische Teilhabe und ihre Zukunft zu streiten. Der Demokratische Bund für Euroland will deshalb eine Plattform sein für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich gemeinsam für die Demokratisierung Eurolands einsetzen. Eine kritische europäische Öffentlichkeit ist zudem Voraussetzung für die Einhaltung demokratisch beschlossener Regeln. Der erste Kongress zur Demokratisierung Eurolands fand im Juli 2011 in Paris statt. Nach Stuttgart sind die nächsten Kongresse in Lissabon und in Madrid geplant. Marianne Ranke-Cormier vom europäischen Online-Magazine NewropMag organisiert die Kongresse, die unterstützt werden von PROMETE, einer Non-Profit-Organisation zur Förderung von transeuropäischen Medien. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/u8563q /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/politik/2-kongress-des-demokratischen-bundes-fuer-euroland-am-14-15-januar-in-stuttgart-56627
Newropeans
Margit Reiser-Schober
-
65824 Schwalbach am Taunus
Hessen
E-Mail: mreiser-schober@newropeans.eu
Homepage: http://www.newropeans.eu
Telefon: - Newropeans Reiser-Schober,Margit - 65824 Schwalbach am Taunus http:// mreiser-schober[at]newropeans.eu
Mangelnde Teilhabe erhöht das Armutsrisiko für Menschen mit BehinderungVdK fordert zügige Umsetzung des NRW-Aktionsplans NRW inklusiv - eine Gesellschaft für alle
(ddp direct)Menschen mit Behinderung tragen - neben sozial benachteiligten Jugendlichen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte - immer noch das höchste Armutsrisiko in unserer Gesellschaft. Das ist ein eklatanter Missstand und im wahrsten Sinne des Wortes ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, sagte VdKLandesvorsitzender Karl-Heinz Fries ...
(ddp direct)Menschen mit Behinderung tragen - neben sozial benachteiligten Jugendlichen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte - immer noch das höchste Armutsrisiko in unserer Gesellschaft. Das ist ein eklatanter Missstand und im wahrsten Sinne des Wortes ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, sagte VdKLandesvorsitzender Karl-Heinz Fries heute im Vorfeld des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember. Grund dafür sei unter anderem ein Bildungssystem, in dem der größte Teil der Menschen mit Behinderung in Förderschulen unterrichtet und dem so die Teilhabe am Unterricht in den Regelschulen verwehrt werde. Nur etwa 19 Prozent der Menschen mit Behinderung beendeten erfolgreich die Realschule oder eine vergleichbare Bildungseinrichtung, nur etwa 12 Prozent erlangten die Fachhochschulreife oder das Abitur*. Durch geringere Bildungsteilhabe werde so frühzeitig die Möglichkeit einer Erwerbstätigkeit am ersten Arbeitsmarkt nahezu ausgeschlossen und damit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben behindert. Nicht ohne Grund lautete das Motto der Aktion Grundgesetz von 1997: Behindert ist man nicht, behindert wird man. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Menschen mit Behinderung europaweit, und damit auch in Deutschland, überproportional von Armut betroffen sind. Das belegt auch eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit dem Titel Sickness, Disability and Work aus dem Jahr 2010. Demnach hatten Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland bereits vor der Wirtschaftskrise eine 2,5-fach höhere Wahrscheinlichkeit von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, als ein Mensch ohne Handicap, so Fries. Darüber hinaus belegten Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, dass Menschen mit Behinderung nicht so am wirtschaftlichen Aufschwung partizipierten wie Menschen ohne Behinderung. Zwar würde die Zahl der Arbeitslosen - einschließlich der Langzeitarbeitlosen - in NRW insgesamt sinken, trotzdem sei bei Menschen mit Behinderung ein ungebrochen ansteigender Trend von Arbeitslosigkeit erkennbar. So waren im November 2011 in NRW 45.267 schwerbehinderte Menschen arbeitslos - zwei Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Unsere Gesellschaft definiert sich über Erwerbsarbeit. Ohne sie droht nicht nur materielle Armut, sondern auch soziale Exklusion. Dem muss und kann entgegengewirkt werden, denn moderne Gesellschaften können Partizipationsmöglichkeiten regulieren. Ausgrenzungsprozesse sind umkehrbar oder auch vermeidbar. In diesem Sinne sehen wir die Landesregierung in der Pflicht, den ursprünglich bereits für den Sommer angekündigten landesweiten Aktionsplan NRW inklusiv - eine Gesellschaft für alle endlich zu präsentieren und umzusetzen. Von dem Aktionsplan erwarten wir unter anderem klare Aussagen zu den geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Übergänge von der Schule in den Beruf, zur Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt und insbesondere zur Öffnung der Regelschule für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung, sagte der VdK-Landesvorsitzende. verantwortlich: Daniela von Jagow *Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland, Pressemitteilung Nr. 406 vom 30.10.2008: Lebenslagen von Menschen mit Behinderung. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/iumhg7 /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/sozialpolitik/mangelnde-teilhabe-erhoeht-das-armutsrisiko-fuer-menschen-mit-behinderung-56664
Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen
Daniela von Jagow
Fürstenwall 132
40217 Düsseldorf
Deutschland
E-Mail: von-jagow@vdk.de
Homepage: http://www.vdk.de/nrw
Telefon: (0211) 384 12 - 43 Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen von Jagow,Daniela Fürstenwall 132 40217 Düsseldorf http:// von-jagow[at]vdk.de
STAEDTLER startet großes Integrationsprojekt mit der Werkstatt für Behinderte der Stadt NürnbergSukzessive Schaffung von bis zu 30 Außenarbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen im Nürnberger Werk von STAEDTLER
(ddp direct)Am 28. November 2011 unterzeichneten die STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG und die Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg gGmbH (WfB) einen Kooperationsvertrag mit Vorbildcharakter für die gesamte Region. Damit wird der Grundstein zum Einzug von Mitarbeitern der WfB in die Räume von STAEDTLER gelegt. Beginnend ab ...
(ddp direct)Am 28. November 2011 unterzeichneten die STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG und die Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg gGmbH (WfB) einen Kooperationsvertrag mit Vorbildcharakter für die gesamte Region. Damit wird der Grundstein zum Einzug von Mitarbeitern der WfB in die Räume von STAEDTLER gelegt. Beginnend mit anfangs zwölf Mitarbeitern und einem Betreuer, werden sukzessive ab Februar 2012 bis zu 30 Arbeitsplätze geschaffen. Durch das Einrichten von Außenarbeitsgruppen der WfB in den Räumen der Firma STAEDTLER wird die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben in einem externen Betrieb ausgebaut. Gemäß dem Motto der WfB Integration leben gemeinsam Zukunft gestalten werden durch die Kooperation Menschen mit Behinderung in normale betriebliche Abläufe und Arbeitsorganisationen integriert. Um den langfristigen Erfolg und die Akzeptanz des Projektes sicherzustellen, erfolgte bei STAEDTLER im Vorfeld die Bildung eines projektbegleitenden Infokreises aus Mitarbeitern unterschiedlicher Abteilungen und Tätigkeitsfeldern. Diese tragen relevante Informationen in ihre Abteilungen hinein und gewähren einen ständigen Informationsaustausch mit der Projektleitung. Notwendige technisch-bauliche Voraussetzungen sind seitens STAEDTLER bereits umgesetzt. Die Mitarbeiter der WfB werden dieselben Werkseinrichtungen und systeme nutzen wie beispielsweise die Werkskantine, sanitäre Einrichtungen, STAEDTLER Parkplätze und das Werkstor, Zeiterfassungs-Chips sowie sonstige Werkszugänge. Dadurch ist die umfassende Integration der Mitarbeiter zweier eigenständiger Unternehmen unter einem Dach gewährleistet. Die Zusammenarbeit zwischen der WfB und STAEDTLER besteht bereits seit über 30 Jahren und das neu initiierte Integrationsprojekt kann als Höhepunkt dieser Partnerschaft bezeichnet werden STAEDTLER startete bereits im Jahr 2008 ein ähnliches, sehr erfolgreiches Integrationsprojekt mit der Westmittelfränkischen Lebenshilfe Werkstätten GmbH am Produktionsstandort Sugenheim, das zum Weiterentwickeln inspirierte. Die Integration von Menschen mit Behinderungen in normale betriebliche Abläufe und Arbeitsorganisationen sieht das Traditionsunternehmen als weitere Chance, seine soziale und gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. Die Mitarbeiter des Unternehmens profitieren davon, da Berührungsängste abgebaut und ihre Sozialkompetenzen gestärkt werden. Für die Mitarbeiter im STAEDTLER Werk Sugenheim ist es bereits zu einer Selbstverständlichkeit geworden, gemeinsam unter einem Dach zu arbeiten, ganz nach dem Motto der Lebenshilfe es ist normal, verschieden zu sein. Dadurch entwickelt sich ein positiver Einfluss auf das Unternehmen und dessen Unternehmenskultur, der nun auch auf das Werk in Nürnberg übertragen wird. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/7k6s03 /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/staedtler-startet-grosses-integrationsprojekt-mit-der-werkstatt-fuer-behinderte-der-stadt-nuernberg-22443 /> === Vertragsunterzeichnung (Bild) ===
Von links nach rechts: Werner Lindner [Geschäftsführer WERKSTATT für Behinderte der Stadt Nürnberg gGmbH (WfB)] und Axel Marx (Geschäftsführer STAEDTLER Noris GmbH) bei der Vertragsunterzeichnung.
Shortlink: http://shortpr.com/ah4wb4 /> Permanentlink: http://www.themenportal.de/bilder/vertragsunterzeichnung />
=== Das Team der WfB (Bild) ===
Von links nach rechts:
Hintere Reihe: Torsten Kuntze (Gruppenleiter), Armin Großberger, Jörg Guntermann, Christian Doreth, Joshua Long
Vordere Reihe: Helmut Lamprecht, Jürgen Graf, Claudia Pöhlmann, Karin Niklas, Jürgen Guth
Shortlink: http://shortpr.com/c20pxx /> Permanentlink: http://www.themenportal.de/bilder/das-team-der-wfb
Staedtler Mars GmbH & Co. KG
Erna Buchmüller
Moosäckerstr. 3
90427 Nürnberg
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E-Mail: erna.buchmueller@staedtler.de
Homepage: http://www.staedtler.de
Telefon: +49 (0)911 / 93 65 745 Staedtler Mars GmbH & Co. KG Buchmüller,Erna Moosäckerstr. 3 90427 Nürnberg http:// erna.buchmueller[at]staedtler.de
"Breitband für alle!" - Appell an den BundesratInitiative fordert gesetzliche Absicherung des Internetzugangs
"Breitband für alle!" - Appell an den Bundesrat<br />Initiative fordert gesetzliche Absicherung des Internetzugangs<br /><br />Mit einem eindringlichen Appell an die Mitglieder des Bundesrates versucht der Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e.V. in "letzter Sekunde" vor der über ...
"Breitband für alle!" - Appell an den Bundesrat Initiative fordert gesetzliche Absicherung des Internetzugangs Mit einem eindringlichen Appell an die Mitglieder des Bundesrates versucht der Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e.V. in "letzter Sekunde" vor der entscheidenden Abstimmung über das Telekommunikationsgesetz eine gesetzliche Absicherung des Internetzugangs zu erreichen. "Allein, dass heute immer noch hunderttausende Haushalte keinen ausreichenden Internetzugang erhalten können, ist ein Skandal. Noch skandalöser jedoch ist das Einknicken der Politik vor der Lobby der Anbieter.", meint Bernd Rudolph, 2. Vorsitzender des Verbandes, der sich seit Jahren für einen Breitbanduniversaldienst einsetzt. Kommt dieser Universaldienst nicht, muss Deutschland auf absehbare Zeit mit einem Zweiklasseninternet leben. In wirtschaftlich lukrativen Ballungsräumen explodieren die Bandbreiten, während für den Rest der Bevölkerung eine Minimalversorgung bereitsteht. "Auch das viel gepriesene LTE erweist sich immer mehr als ein Trugbild. Je nach Auslastung der Funkzellen sinken die Bandbreiten zum Teil drastisch. Außerdem steht die volle Leistung nur bis zum Erreichen eines relativ niedrigen Volumens zur Verfügung. Dann ist Schluss mit schnell.", so Rudolph. Noch im September deutete alles darauf hin, dass eine Ausbauverpflichtung ins Gesetz geschrieben würde. Insbesondere aus Kreisen der CSU und der Opposition wurde dies voran getrieben. Doch letztlich setzten sich die Markt- und Wettbewerbsanbeter mit der FDP als Vorreiter durch. Der Universaldienst wurde unter begeistertem Jubel der Lobby von der Agenda gestrichen. Rudolph: "Wider jeder Erfahrung wird nach wie vor mantrahaft behauptet, der Markt löse alle Probleme. Dabei weiß inzwischen jedes Kind, dass am Markt nicht das Gemeinwohl interessiert, sondern allein der Gewinn vor Steuern." Nun liegt es an den Mitgliedern des Bundesrates, Partei zu ergreifen. Dient man den Interessen der Wirtschaft oder denen der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land? "Der Zugang zum Internet ist heute entscheidend für die gesellschaftliche Teilhabe. Er darf den Menschen nicht nur versprochen, er muss ihnen tatsächlich garantiert werden.", sagt Rudolph und schließt: "Deshalb hoffen wir noch auf Einsicht der Verantwortlichen. Denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt."
Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e.V.
Bernd Rudolph
Lindenring 47
09387 Seifersdorf
Deutschland
E-Mail: presse1@geteilt.de
Homepage: http://www.geteilt.de
Telefon: 0173/3070615 Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e.V. Rudolph,Bernd Lindenring 47 09387 Seifersdorf http://www.geteilt.depresse1[at]geteilt.de
Wieder Hoffnung für breitbandlose Internetnutzer?Interessenverband fordert Politik zum Handeln auf.
Für hunderttausende Betroffene der digitalen Spaltung unseres Landes könnte neue Hoffnung aufkeimen. Presseberichten zufolge soll am Wochenende eine mögliche Versorgungsverpflichtung für Breitbandinternetzugänge erneut von den Spitzen der Regierungskoalition besprochen werden. Kürzlich hieß es noch, das Thema vom Nun ...
Für hunderttausende Betroffene der digitalen Spaltung unseres Landes könnte neue Hoffnung aufkeimen. Presseberichten zufolge soll am Wochenende eine mögliche Versorgungsverpflichtung für Breitbandinternetzugänge erneut von den Spitzen der Regierungskoalition besprochen werden. Kürzlich hieß es noch, das Thema "sei vom Tisch". Nun wurde eilends sogar die Abstimmung des Telekommunikationsgesetzes im Bundestag verschoben. "In diesen Zeiten sind wirklich starke Nerven gefragt.", meint Bernd Rudolph vom Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e.V. und ergänzt: "Wir haben in den letzten Wochen zahlreiche Abgeordnete nochmals über die Sachlage informiert und eine Nachbesserung des Gesetzentwurfs verlangt. Es wäre schön, wenn sich die Mühen im Interesse der Menschen unseres Landes doch noch lohnen würden." Die Branchenverbände hatten zuletzt mit allen Mitteln versucht, eine sogenannte Universaldienstregelung zu verhindern und erklärt, der Markt könne die Versorgungslücken auch ohne ordnungspolitische Eingriffe schließen. Für Rudolph ist dies reine Propaganda: "Was der Markt seit zehn Jahren nicht geschafft hat, soll nun plötzlich möglich sein? Daran glaubt doch keiner ernsthaft. Selbst die heute mantrahaft beschworene LTE-Technologie wird das Problem nicht lösen." Der Zugang zum Internet ist inzwischen von so grundlegender Bedeutung für die gesellschaftliche Teilhabe der Menschen, dass er jedem zur Verfügung stehen muss. Darüber wird inzwischen nicht mehr diskutiert. "Der Bürger muss diesen Anspruch aber auch einfordern können. Dazu bedarf es gesetzlicher Regelungen in Form einer Universaldienstverpflichtung, wie sie bei Strom, Wasser, Telefon und Briefzustellung längst üblich ist.", erklärt Rudolph und schließt: "Nach wie vor gilt: Wer 'Breitband für alle' will, muss das gesetzlich absichern. Sonst bekommen wir nur 'Breitband für die Meisten'. Das aber ist für uns inakzeptabel und für eine Hochtechnologienation blamabel. Deshalb ist jetzt die Politik zum Handeln gefordert!"
Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e.V.
Bernd Rudolph
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PROKON überzeugt 40.000 Anleger und sagt Danke[Itzehoe, 12.10.2011] Am 10.10.2011 war es soweit, das Genussrechtsmeter auf der PROKON Internetseite zeigte knapp 677 Mio. eingeworbenes Genussrechtskaptial, das sich auf mehr als 40.000 Anleger verteilt.
Wer hätte gedacht, dass PROKON sich einmal so erfolgreich als Anbieter von Genussrechten im Markt etablieren würde, als vor ziemlich genau 16 Jahren in dem kleinen Örtchen Arkebek in Schleswig-Holstein ein paar Enthusiasten begannen, Windparks zu planen. Selbstverständlich konnte PROKON heute nur zu einem soliden mittelständischen Unternehmen 8 ...
Wer hätte gedacht, dass PROKON sich einmal so erfolgreich als Anbieter von Genussrechten im Markt etablieren würde, als vor ziemlich genau 16 Jahren in dem kleinen Örtchen Arkebek in Schleswig-Holstein ein paar Enthusiasten begannen, Windparks zu planen. Selbstverständlich konnte PROKON heute nur zu einem soliden mittelständischen Unternehmen mit viel Dynamik werden, weil engagierte Mitarbeiter konsequent an den Ideen des Unternehmens mitarbeiten und die PROKON Anleger ihm seit vielen Jahren ihr Vertrauen schenken. Dafür möchte PROKON sich an dieser Stelle einmal ausdrücklich bedanken! PROKON ist schon ein bisschen stolz und fühlt sich bestätigt in der Art und Weise seines Wirtschaftens.
Mit den PROKON Genussrechten lässt PROKON seine Anleger an der Energiewende teilhaben und hat sich darüber hinaus in großen Teilen vom Diktat, den trägen Strukturen und den Gebührenforderungen der Banken und Finanzdienstleister unabhängig gemacht. PROKON investiert das eingeworbene Genussrechtskapital ohne Umwege in seine Projekte der Erneuerbaren Energien, denn damit kennt das Unternehmen sich aus! Und so sorgt PROKON seit der Einführung der Genussrechte im Jahre 2003 dafür, dass die Renditen aus den eigenen Projekten direkt an die Genussrechtsinhaber ausgezahlt werden. Seit 2006 können aus dem Erlös der Projekte 8 % Zinsen pro Jahr an die Anleger ausgezahlt werden, in den Vorjahren waren es jeweils 7,25 %.
Durchschnittlich hat jeder PROKON-Anleger knapp 17.000 Euro investiert. Viel deutlicher zeigen aber folgende Zahlen, dass PROKON seinem Anspruch gerecht wird, die Genussrechte in der gesellschaftlichen Mitte mit ihrer ganzen Breite zu platzieren: Die jüngste Inhaberin von PROKON Genussrechten hat gerade vor einem Monat das Licht der Welt erblickt, während die älteste Anlegerin stolze 105 Jahre alt ist. Über 60 % der Anleger haben bis zu 10.000 Euro PROKON Genussrechte gezeichnet und nur knapp 2 % haben mehr als 100.000 Euro angelegt. Die Statistik belegt: PROKON bietet sehr erfolgreich vielen Kleinanlegern eine Alternative zu Banken und Versicherungen und richtet sich eben nicht nur an wenige Wohlhabende.
PROKON Anleger gibt es im ganzen Bundesgebiet. Diese breite Verteilung ist dem Unternehmen besonders wichtig und so wurden die Genussrechte mit jeder neuen Auflage immer noch ein bisschen anleger-freundlicher gestaltet. Denn PROKON ist überzeugt, dass die Zukunft der Erneuerbaren Energien in dezentralen Strukturen des Mittelstandes liegen muss. PROKON versteht sich mit seiner Firmenphilosophie „Alles aus einer Hand“ seit 16 Jahren nicht nur als Planer und Betreiber von Windparks sowie als Anbieter ökologischer Kapitalanlagen, sondern ist überdies in den Bereichen Biogene Kraftstoffe und Biomasse tätig. Die vielen Möglichkeiten, durch die Anleger und Interessenten PROKON persönlich kennenlernen können, haben immer auch den Anspruch, Wissenswertes über die Erneuerbaren Energien zu vermitteln. So lädt PROKON regelmäßig zum Besuch seiner bundesweiten Beratungsbüros, zu Informationsveranstaltungen oder zu Windparkfesten ein.
PROKON wird sich selbstverständlich weiterhin mit persönlichem Engagement für eine faire Teilhabe seiner Anleger an den Erneuerbaren Energien einsetzen. Gemeinsam mit ihnen lebt PROKON seine Philosophie: „Wir haben wir Lust auf eine lebenswerte Zukunft“. Danke!
Die PROKON Unternehmensgruppe im Kurzüberblick:
Die PROKON Unternehmensgruppe ist mit ihren rund 900 Mitarbeitern im Bereich der Erneuerbaren Energien geschäftlich aktiv. Im Geschäftsfeld Windenergie ist sie als Projektentwickler und Betreiber von Windparks tätig und hat seit ihrer Gründung 1995 bereits 266 Windkraftanlagen in 38 Windparks realisiert. Die Anlagen verfügen über eine Gesamtleistung von 433 MW und haben bislang rund 4,3 Mrd. kWh Strom produziert. Ein weiteres Geschäftsfeld umfasst die Herstellung Biogener Kraftstoffe (Biodiesel). Dabei ist PROKON Mehrheitsgesellschafter des Bio-Ölwerks Magdeburg, einem der größten Biodiesel-Produzenten in Deutschland, mit einer verkauften Jahresmenge von über 160.000 t Biodiesel. Über die Kooperation im Bereich Biomasse mit der Holzindustrie Torgau OHG weitete die PROKON Unternehmensgruppe ihre Tätigkeit auf die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz aus. Neben der sinnvollen Erstnutzung des Holzes für die Herstellung von Holzpaletten ist für PROKON dabei die 100%-ige Weiterverwertung der Sägeabfälle, Holzreste und Rinden besonders wichtig.
Daneben ist PROKON mit der Emission von Genussrechten als Anbieter ökologischer Kapitalanlagen etabliert und betreut über 650 Mio. Euro gezeichnetes Kapital von rund 39.000 Anlegern. Seit 2006 beträgt die jährliche Verzinsung der Genussrechte 8%, in den Jahren 2003 bis 2005 waren es jeweils 7,25%.
PROKON Unternehmensgruppe de Buhr,Stefanie Kirchhoffstraße 3 25524 Itzehoe http://www.prokon.netpresse[at]prokon.net
Die elterliche Sorge für Väter nichtehelicher Kinder
Das Bundesverfassungsgericht hat im Juli 2010 die Rechte von Vätern nichtehelicher Kinder ausgeweitet. In ihrem folgenreichen Urteil (BVerfG, 1 BvR 420/09) kippten die Karlsruher Richter die bisherige gesetzliche Regelung, nach der Väter nichtehelicher Kinder für ein gemeinsames Sorgerecht auf die ausdrückliche Zustimmung der Mutter angewiesen & ...
Das Bundesverfassungsgericht hat im Juli 2010 die Rechte von Vätern nichtehelicher Kinder ausgeweitet. In ihrem folgenreichen Urteil (BVerfG, 1 BvR 420/09) kippten die Karlsruher Richter die bisherige gesetzliche Regelung, nach der Väter nichtehelicher Kinder für ein gemeinsames Sorgerecht auf die ausdrückliche Zustimmung der Mutter angewiesen waren, unabhängig des Wohls betroffener Kinder. Vor diesem Hintergrund sind derzeit alle deutschen Gerichte verpflichtet, beiden Elternteilen ein gemeinsames Sorgeecht einzuräumen, wenn dies im Interesse des Kindeswohls ist.
Die Familienrechtsspezialisten der Anwaltskanzlei Dobiasch & Richter verdeutlichen am Beispiel eines Urteils des Kammergerichtes Berlins vom 07. Februar 2011, wie die Vorgaben von Deutschlands höchster Rechtsinstanz praktisch umgesetzt werden.
Das Urteil des Kammergerichts Berlin bezog sich auf die Klage eines Vaters, der das gemeinsame Sorgerecht für seinen im Oktober 2007 nichtehelich zur Welt gekommenen Sohn beantragte. Die Mutter des Kindes widersetzte sich dem Begehren und hatte sich bisher geweigert, eine gemeinsame Sorgeerklärung abzugeben, die den Vater an der elterlichen Sorge hätte teilhaben lassen. Dies war noch vor Schaffung der neuen Rechtslage durch das Bundesverfassungsgericht vom zuständigen Familiengericht für rechtens befunden worden.
Der Kindesvater begehrte die Teilhabe an der elterlichen Sorge, da dies seiner Ansicht nach dem Kindeswohl am besten entsprach. Er argumentierte, aufgrund seiner persönlichen Charaktereigenschaften, seiner Bildung und seines Engagements könne er die Entwicklung seines Sohnes fördern. Weiterhin habe das Kind mit seiner Unterstützung bisher eine hervorragende Entwicklung erfahren. Es sei im Interesse des Kindes, wenn es ihn in wichtigen Entscheidungen über seine Lebensführung als gleichberechtigten Elternteil erfahre. Dies lasse sich nur durch eine Teilhabe an der elterlichen Sorge erreichen.
In seinem Urteil berief sich das Kammergericht Berlin auf die vom Bundesverfassungsgericht geschaffene Rechtslage. Solange es keine Neuregelung der entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen gäbe, müsse auf Antrag eines Elternteils beiden Eltern das gemeinsame Sorgerecht zugestanden werden, wenn dies für das Kindeswohl angeraten sei. Im verhandelten Rechtsstreit sah es dies als gegeben an. Der Kindesvater habe seit der Geburt seines Sohnes eine Vertrauensbeziehung zu dem Kind. Er sei zudem zweifellos willens und fähig zur bestmöglichen Sorge für seinen Sohn. Dem Kindeswohl entspräche es am besten, wenn beide Elternteile als vorbildhafte Orientierungsperson erfahren werden könnten, die gleichermaßen Einfluss auf wichtige Entscheidungen nähmen.
Die aus Art. 6 Abs. II GG hervorgehenden Elternrechte des Vaters bewertete das Gericht höher als das Interesse der Mutter an einer einmischungsfreien Erziehung des Kindes. Die für die Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts benötigte Kompromissbereitschaft sei ihr ebenso wie dem Kindesvater zuzumuten. Dem Begehren des Vaters auf Teilhabe an der elterlichen Sorge gab das Gericht darum Recht.
Wird vor Gerichten um das Sorgerecht für gemeinsame Kinder gestritten, sollten sich alle Parteien unbedingt eines erfahrenen Rechtsbeistandes versichern. Die Familienrechtsspezialisten der Kanzlei Dobiasch & Richter in Bergen auf Rügen stellen ihre langjährige Erfahrung hierfür gerne zur Verfügung.
Pressekontakt
Ansprechpartner:
Rechtsanwälte Alexander Dobiasch & Rupert Richter
Marktstraße 8
18528 Bergen auf Rügen
Telefon: +49 03838 / 25 71 10
Telefax: +49 03838 / 25 71 15
E-Mail: rae@dobiasch-richter.de
Homepage: www.dobiasch-richter.de
Rechtsanwälte Alexander Dobiasch & Rupert Richter Dobiasch,Alexander Marktstraße 8 18528 Bergen auf Rügen http://www.dobiasch-richter.depresse[at]deutsche-stadtauskunft.de
Thusnelda-von-Saldern-Haus: Optimale Förderung nach Unfall, Schlaganfall und erworbenen Behinderungen72 neue Betreuungsplätze in Potsdam
Rund 130 Gäste waren gekommen, um gemeinsam mit Nadja Uhl, Botschafterin des Thusnelda-von-Saldern-Hauses Nadja Uhl die Eröffnung in Potsdam zu feiern. Es freut mich zu sehen, dass unsere Arbeit sich gelohnt hat. Hier ist es gelungen, Wohnen und Therapie ideal miteinander zu verbinden. Das Haus und sein Team unterstützt die Menschen auf ...
Rund 130 Gäste waren gekommen, um gemeinsam mit Nadja Uhl, Botschafterin des Thusnelda-von-Saldern-Hauses Nadja Uhl die Eröffnung in Potsdam zu feiern. Es freut mich zu sehen, dass unsere Arbeit sich gelohnt hat. Hier ist es gelungen, Wohnen und Therapie ideal miteinander zu verbinden. Das Haus und sein Team unterstützt die Menschen auf ihrem Weg ins eigenständige Leben, sagte Nadja Uhl am Rande der Eröffnung. Beeindruckt war sie von dem Mut der Bewohnerinnen im Übergangswohnen, die sie bei einem Besuch kennengelernt hatte.
Ich bewundere die Disziplin, Geduld und den Mut, mit der hier Menschen nach einer Schädel-Hirn-Verletzung trainieren, um wieder fit für den Alltag zu werden. Einmalig in Brandenburg sind die zehn neu geschaffenen Plätze im Übergangswohnen. Hier werden Menschen mit einer erworbenen Behinderung ( Unfall, Schlaganfall, neurologische Erkrankung ) im Anschluss an die medizinische Rehabilitation bis zu drei Jahre auf ein selbständiges Leben vorbereitet. Bundesweit einmalig ist die neue Tagespflegestätte mit 15 Plätzen. Hier werden beispielsweise Menschen nach einem Schlaganfall tagsüber gezielt gefördert und therapiert. Diese wohnen in diesem Fall zuhause und erfahren in der Tagespflegestätte eine stimulierende, individuell ausgerichtete, aktivierende Pflege. Wichtig für die Betroffenen und ihre Angehörigen ist die persönliche Beratung und Begleitung mit und durch das Team. Bei dem Podiumsgespräch am Donnerstag erzählte Marlies Fahl von den Fortschritten ihres Sohnes Martin, der seit Juni 2010 im Thusnelda-von-Saldern-Haus in der Wohnpflege intensiv gefördert wird. Der heute 32-Jährige wurde mit 28 Jahren auf der eigenen Geburtstagsfeier brutal zusammengeschlagen. Nach einem Schädelbruch lag er fünf Monate im künstlichen Koma und aufgrund vieler bürokratischer Hürden, wurde er in ein Pflegeheim in Berlin verlegt. Inmitten älterer Menschen wurde er nicht ausreichend gefördert. Martin kann heute selbständig essen und trinken. Er sagt inzwischen Ja und Nein. Für mich sind das unglaubliche Fortschritte. Die intensive Förderung tut ihm sehr gut., sagte Marlies Fahl. Als Mutter bin ich im Haus sehr liebevoll aufgenommen worden. Die Beratung und Betreuung durch das Team erlebe ich als sehr zugewandt und für mich auch sehr hilfreich. Sich im Dschungel der Zuständigkeiten und Anträge zu Recht zu finden, ist eine Herausforderung. An dem Podiumsgespräch anlässlich der Eröffnung des Hauses nahmen auch Tilman Dominik, Geschäftsführer der BSH Hausgeräte Nauen GmbH, der Landesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel und der Geschäftsführende Vorstand der ZNS Hannelore Kohl Stiftung teil. Alle Hausgeräte im Thusnelda-von-Saldern-Haus wurden von Robert Bosch Hausgeräte gespendet. Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung hat zahlreiche Therapiegeräte im Haus gestiftet. Im Bereich der Wohnpflege ( 21 Plätze ) wird eine umfassende Pflege angeboten und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft unterstützt. Dabei geht es um Aktivitäten in der Selbstversorgung, Mobilität, Orientierung, Kommunikation und Beziehung. Insgesamt 36 Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung langfristig Unterstützung wünschen, können auch dauerhaft im Haus wohnen. In unserem Team haben wir seit kurzem auch einen Psychologen. Die psychologische Betreuung nach einem Unfall oder plötzlicher schwerer Erkrankung ist sehr wichtig. Das Erlebte muss verarbeitet werden, die Menschen begleitet werden, um mit der neuen Lebenssituation klar zu kommen. Versetzen Sie sich in die Situation eines Menschen, der plötzlich z.B. durch einen Unfall aus seinem bisherigen Leben gerissen wird, nun auf ständige Pflege und Unterstützung angewiesen ist und zuvor völlig selbständig gelebt hat erläutert Heike Judacz, Leiterin des Thusnelda-von-Saldern-Hauses. Insgesamt werden im rollstuhlgerechten Thusnelda-von-Saldern-Haus 72 Betreuungsplätze angeboten. Nach einer Bauzeit von 1,5 Jahren konnten im Juni 2010 die ersten Bewohner/innen einziehen. Für Rückfragen: Andrea Weingart, Tel. 0177 59 63 859
Das Oberlinhaus ist ein diakonisches Unternehmen aus Potsdam. Mit unseren Dienstleistungen sind wir in den Schwerpunkten Rehabilitation, Bildung und Gesundheit tätig. Unsere 1.500 Mitarbeitende sind verläss- liche Partner für jährlich mehr als 30.000 Menschen, die unsere Leistungen in Anspruch nehmen. Fachlich-keit, Innovation und persönliche Zuwendung bilden für uns eine Einheit. Der Geschäftsbereich LebensWelten bietet professionelle Beratung, Förderung und Wohnangebote für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen, Taubblindheit sowie Körper- und Mehrfachbehinderung. Zu den LebensWelten gehören ebenfalls Kindertagesstätten, Frühförderung und Familienentlastender Dienst.
Andrea Weingart ( Presse ) Oberlinhaus LebensWelten Rudolf-Breitscheid-Str. 24 14482 Potsdam Telefon: 01775963 859 Fax: 0331 763 3330 Internet: http://www.oberlinhaus.de EMail: lebenswelten@oberlinhaus.de
Menschen machen Energie Eine Bürgerbewegung nimmt Fahrt aufImmer mehr Kommunen entdecken die Energiegenossenschaft als wahren Impulsgeber für bürgerschaftliches Engagement.
Die Zeichen in unserem Land stehen auf KOOPERATION in vielfältigsten Formen und Facetten von Wirtschaft und Gesellschaft. Das belegte auch eindrücklich die Konferenz MENSCHEN machen ENERGIE, zu der das VerbändeNetzwerk Menschen Machen Wirtschaft nach Dessau eingeladen hatte. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten ...
Die Zeichen in unserem Land stehen auf KOOPERATION in vielfältigsten Formen und Facetten von Wirtschaft und Gesellschaft. Das belegte auch eindrücklich die Konferenz MENSCHEN machen ENERGIE, zu der das VerbändeNetzwerk Menschen Machen Wirtschaft nach Dessau eingeladen hatte. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten mit und über neue regionale Kooperations-Modelle deren Ziel es sein soll, das Prinzip SELBSTVERANTWORTUNG real erfahrbar und kommunal gestaltbar, zu beleben.
Einleitend umriss für das VerbändeNetzwerk das Vorstandsmitglied Gerd K. Schaumann das übergreifende Interesse der Konferenz: Signale und praxisnahe Impulse zu geben, um noch mehr und noch schneller lebendige Kooperationsfelder im Zusammenwirken von Bürgern und Gemeinden zu eröffnen. Warum sollte z.B. der erfolgreiche alte genossenschaftliche Selbsthilfegedanke von Raiffeisen und Schulze-Delitzsch nicht in jeder Gemeinde Fuß fassen können, z.B. in Form einer KOMMUNAL - oder BÜRGER-GENOSSENSCHAFT, in der Bürger und Politiker gemeinsam aktiv und systematisch eine praxisnahe, vielfältige Wirtschaftsförderung im Interesse ihrer Gemeindeentwicklung betreiben können? Dies wäre nicht nur gelebte Selbstverantwortung, sondern auch gelebte Demokratie. Das bereits in den Gemeinden bestehende rege Vereinsleben, hat sich bewährt und wäre deshalb sicherlich eine ideale Ausgangbasis für wirtschaftliche Erweiterungen, für die jedoch das Vereinsrecht schnell Grenzen aufzeigt. Die Bürger-Genossenschaft wäre die logische Fortsetzung, beinhaltet sie doch die wesentliche Elemente des Vereinsrechts, nur eben wirtschaftsbezogen. Gemessen an den zahlreichen Neugründungen von Genossenschaften, nimmt der Energiebereich eine dominante Stellung ein. In zahlreichen Gemeinden sind in jüngster Zeit regionale Energiegenossenschaften entstanden, allein in Baden Württemberg im Jahre 2010 in 33 Gemeinden. Ein erfreulicher TREND, den es zu verstetigen gilt. Im Rahmen der Fachkonferenz spielten gelungene Projekte, wie der Energieautrake Ortsteil Feldheim ( Stadt Treuenbrietzen ) deshalb eine wichtige Rolle, weil hier in hervorragender Weise Bürger, Politik und Wirtschaft etwas epochal Einmaliges geschaffen haben, eine komplette Selbstversorgung für ein Dorf durch ein intelligentes Mix diverser regenerierbarer Energiequellen ( Windkraft, Biogas, Hackholzschnitzel ) zu erreichen. Erfolg durch Kooperation heißt es zu Recht im Prospekt des Projektplaners ( Energiequelle GmbH ). Frank-Peter Evertz ( Varitas Genoservices eG, Berlin ), der sich u.a. mit der Übertragbarkeit und Finanzierung solcher Konzeptionen befasst, brachte es auf den Punkt: Das Projekt Feldheim ist für eine genossenschaftliche Lösung prädestiniert. Jedoch wies Evertz darauf hin, dass nach wie vor bezüglich von Genossenschaften ein erhebliches Informationsdefizit besteht, auch in weiten Bereichen der Anwaltschaft, Steuerberatern und Unternehmensberatern. Im Rahmen der Konferenz wurde das Modell BÜRGER-GENOSSENSCHAFT als eine Art Start-Plattform gesehen, aus der heraus sich sozusagen vielfältige Impulse entwickeln lassen, wie Lothar Kühne ( Liga Oeconomica ) die Ergebnisse der Arbeitsgruppe SOZIALE KOOPERATION zusammenfasste, die sich eingehend mit potenziellen Einsatzbereichen für BÜRGER-GENOSSENSCHAFTEN befasste ( Seniorengenossenschaften, Dorfläden, Schulen, Kindergärten, usw. ) Besondere Resonanz fanden auch solche Projekte wie die Gründung einer Gesamtschule in der Stadt Oranienbaum ( Gesamtschule im Gartenreich eG ), wo es darum ging, wieder eine wohnortnahe Beschulung zu erreichen. Beeindruckend dort, die Kooperation von Politik, Eltern und Bürger. Für Jürgen Bell ( WorldCompetenceNet ), ist Kooperation und Genossenschaft seit langem ein wichtiger Förderfaktor für die mittelständische Wirtschaft. In seinem Beitrag legte er den Schwerpunkt vor allem auf Bildung und Weiterbildung, sowie die Finanzierung innovativ-kooperativer Strukturen. Für ihn ist das Universitäts-Netzwerk ( Inua eG ) beispielhaft, wie breit gefächert sich das genossenschaftliche Prinzip entwickeln lässt. Der von Bell gewählte Hinweis, bei regionalen KOOPERATIONS-MODELLEN, besonders auch bei der Gründung von ENERGIE-GENOSSENSCHAFTEN, die mittelständische Wirtschaft gestaltend mit einzubeziehen, wurde nachhaltig unterstützt. Die Konsequenzen der Konferenz: Im VerbändeNetzwerk Menschen machen Wirtschaft wurde die Fachgruppe Regionale KOOPERATIONEN mit den Schwerpunkten BÜRGER- und ENERGIE-GENOSSESCHAFTEN konstituiert. Wesentliche Arbeitsgebiete dieser Fachgruppe werden neben der PROJEKTENTWICKLUNG und GRÜNDUNGSBERATUNG vor allem die FINANZIERUNG solcher Projekte sein, vor allem in der Startphase. Bezüglich der FINANZIERUNG von KOOPERATIONS-MODELLEN, besonders soweit sie auf weitgehender Bankenunabhängigkeit beruhen sollen, war der Vortrag von Rainer Stein ( Transparek eG ) sehr anregend. Steins Fazit: Genossenschaften unterliegen in vielfältiger Form wirksamen Kontroll- und Aufsichtsformen nach innen und außen, wie z.B. der Mitgliedschaft in einem Prüfungsverband. Sie bieten deshalb für finanzielle Teilhabe eine hervorragende Grundlage bezüglich Sicherheit und Verwendung der Mittel. Gleichwohl sind die Möglichkeiten für inovative Finanzierungsgestaltungen noch nicht voll ausgeschöpft. Stein ermunterte die Vorstände von Genossenschaften hierüber mit der Mitgliedschaft eingehender ins Gespräch einzutreten. Die Teilnehmer der Konferenz verabschiedeten einmütig eine Aufforderung an den Gesetzgeber, dem Beispiel zahlreicher EU-Länder zu folgen und kooperatives und genossenschaftliches Engagement gezielt zu fördern. Das sollte sich so Gerd K. Schaumann ( MMW ) sowohl auf entsprechende steuerliche Anreize für die Genossenschaft und deren Mitglieder beziehen, wie auch auf mehr Freiheit bei Gestaltungsformen der Selbstfinanzierung.
Gerd K. Schaumann ( Vorstand ) VerbndeNetzwerk Menschen machen Wirtschaft e.V. Wasserstadt 16-18 06844 Dessau-Rolau Telefon: 0340 / 2202424 Fax: 0340 / 2302891 Internet: http://www.menschen-machen-wirtschaft.de EMail: info@menschen-machen-wirtschaft.de
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