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Mediale Tierkommunikation & Spirituelle LebensberatungInformation zur Tierkommunikation & Lebensberatung Baden-Württemberg
Tiere können denken, haben Gefühle, haben Ansichten und wollen uns diese vermitteln. Nicht nur Dr. Dolittle versteht die Sprache der Tiere. Tiere kommunizieren mit Lauten, mit ihrer Körpersprache und auch telepathisch mit uns Menschen. Je nach unserer Wahrnehmungsfähigkeit können wir diese Nachrichten empfangen. Durch kann man ...
Tiere können denken, haben Gefühle, haben Ansichten und wollen uns diese vermitteln. Nicht nur Dr. Dolittle versteht die Sprache der Tiere. Tiere kommunizieren mit Lauten, mit ihrer Körpersprache und auch telepathisch mit uns Menschen. Je nach unserer Wahrnehmungsfähigkeit können wir diese Nachrichten empfangen. Durch telepathische Tierkommunikation ( http://www.regional.de/Baden-Württemberg/Reutlingen/Heilpraktiker-in-Roemerstein/Mediale_Tierkommunikation__u__Spirituelle_Beratung_Stefanie_Netz/Unternehmensvideo/100018710) kann man sich mit dem Tier in Verbindung setzen. Dazu braucht es einen speziellen Vermittler. Tierkommunikation kann man erlernen, aber es ist eher eine Berufung wenn man die besondere Gabe besitzt mit den Geschöpfen auf Gedankenebene in Verbindung zu treten. Frau Stefanie Netz mit dem Unternehmen Mediale Tierkommunikation & Spirituelle Beratung bietet Tierkommunikation nach Penelope Smith an. Stefanie Netz beherrscht Techniken, um mittels Gestik, Mimik,Körperhaltung und der Telepathie sich in das Tier hinein zu versetzen. Deshalb liegt Ihre besondere Stärke darin, mit dem Tier eine seelische Verbindung einzugehen in der sich Körperliche Symptome auf Ihren eigenen Körper übertragen. Somit kann Sie fühlen und sagen was das Tier für Beschwerden entwickelt hat. Mit dieser besonderen Gabe erfühlt sie Krankheiten und konnte schon viele Tieren und Menschen helfen. Diese Gabe zu besitzen ist eine Berufung, deren Ziel es ist, zu erfahren was das Tier und der Mensch fühlt um die Verbundenheit zwischen Mensch und Tier zu festigen. Die telepathische Verbindung mit einem Tier ist eine Sensibilisierung aller Sinne zum empfangen von Gefühlen, Gedanken oder Befindlichkeiten. Auch für Heilenergieübertragungen ist Stefanie Netz, Tierkommunikation Baden-Württemberg der richtige Anlaufpunkt. Lebensberatung, Sterbebegleitung oder Tierverhaltenstherapien sind weitere Spezialgebiete von Stefanie Netz. Dazu kommen noch Hilfestellung und Beratung bei der Anschaffung eines Tieres. Zusätzliche Information bietet ein Video, welches man unter dem Link http://www.youtube.com/watch?v=QVap0k-QUDA auf Youtube anschauen kann. Unter anderem können Sie Frau Netz auch vom 09.03.2012 - 11.03.2012 in der Stadthalle Sindelfingen auf der ESO Messe als Austeller kennen lernen.
Mediale Tierkommunikation & Spirituelle Beratung
Stefanie Netz
Brenntengasse 10a
72587 Römerstein
Deutschland
E-Mail: mediale.tierkommunikation@t-online.de
Homepage: http://www.mediale-tierkommunikation.de
Telefon: 07382/939689 INTRAG Internet Regional AG INTRAG Internet Regional AG Gleue,Tobyas Sophienblatt 82-86 24114 Kiel http://www.intrag.de/pressestelle[at]intrag.de
Leonard - Über Steine zu den Sternen Leonard - Über Steine zu den Sternen
Für den 13.01.2012 kündigte LEONARD sein neues Album „Über Steine zu den Sternen" an, desssen ungewöhnlicher Titel neugierig macht auf das neue musikalische Werk des erfolgreichen Schweizer Sängers und Produzenten. Als charmanter Präsentator von beliebten TV-Formaten wie „Hit auf Hit" ist er... zudem ein Aushängeschild für gute geworden. ...
Für den 13.01.2012 kündigte LEONARD sein neues Album „Über Steine zu den Sternen" an, desssen ungewöhnlicher Titel neugierig macht auf das neue musikalische Werk des erfolgreichen Schweizer Sängers und Produzenten. Als charmanter Präsentator von beliebten TV-Formaten wie „Hit auf Hit" ist er... zudem ein Aushängeschild für gute Fernsehunterhaltung geworden. Zur Zeit ist er mit dem Duett „Das Leben ist so wie das Meer" mit seinem Kollegen Wolfgang Frank zu hören, das als eines von vierzehn neuen Songs seines Longplays den Start markierte.
„Es wird auch diesmal wieder einen ausgewogenen Mix aus fröhlichen, mitreissenden Schlagern und einfühlsamen, anspruchsvollen Liedern auf meinem neuen Album geben", so LEONARD. „Und ich habe natürlich wieder Themen aufgegriffen, die mich im letzten Jahr besonders berührt und beschäftigt haben, soviel darf ich sicher verraten", schmunzelt der bescheidene Star aus der Schweiz. Dabei wagt sich der hervorragende Live-Sänger immer wieder auch an ungewöhnliche und sensible Themen. So beschäftigt er sich in dem Lied „Sei es wie´s sei" mit dem Älterwerden und mit „Deine letzte Reise" setzt er sich sogar mit dem Thema Sterbebegleitung auseinander, zu dem ihn der Spielfilm „Satte Farben vor Schwarz" mit Senta Berger inspirierte.
Aber es gibt natürlich auch wieder sehr heitere und selbstironische Lieder von ihm wie „Ich hörte Hildegard Knef" oder „Blas mir doch in die Schuhe" und natürlich Liebeslieder wie „Auf den Flügeln Deiner Liebe", oder die ungewöhnliche Liebeserklärung „Und jetzt sag´ ich Dir noch etwas". Also: Freuen wir uns auf Leonards musikalische Welt 2012, in der zwischen Himmel und Erde so einiges möglich und vieles menschlich ist.
Quelle: DA Music
Weitere Informationen: www.leonard.de, www.kuhn-management.de und www.da-music.de
Jäntsch Promotion Jäntsch,Daniela Hohenköthener Str. 44 06366 Köthen http://www.jaentsch-promotion.dedjaentsch[at]t-online.de
"Wer häusliche Pflege wünscht, muss diese auch fördern!"DGHS fordert mehr Unterstützung für pflegende Angehörige
Zum Hungertod einer 47-jährigen schwerstbehinderten Frau, deren als Betreuer eingesetzter Bruder in dieser Woche vom Landgericht Tübingen wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit Körperverletzung mit Todesfolge jeweils durch Unterlassen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden war, sagt Elke Baezner, Präsidentin ...
Zum Hungertod einer 47-jährigen schwerstbehinderten Frau, deren als Betreuer eingesetzter Bruder in dieser Woche vom Landgericht Tübingen wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit Körperverletzung mit Todesfolge jeweils durch Unterlassen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden war, sagt Elke Baezner, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ): "Ein solcher Missstand ist kein Einzelfall. Misshandlungen von Hilfsbedürftigen, die bisweilen in Polizeistatistiken bekannt, aber meist tabuisiert würden, und schlechte Versorgung sind ein Armutszeugnis für die Pflegesituation in Deutschland." Die Ankündigungen von Bundesgesundheitsminister Philip Rösler ( FDP ), mit dem "Pflegedialog" den Pflegeberuf durch bessere Rahmenbedingungen attraktiver zu machen, bezeichnet Elke Baezner als Lippenbekenntnis und unzureichend. Von den rund 2,3 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden etwa 1,6 Millionen zu Hause versorgt. Betroffen sind bis zu vier Millionen pflegende Angehörige, meist Frauen. Mehr als 20 Prozent von ihnen sind darüber hinaus berufstätig. Viele Experten fürchten schon bald einen Pflege-Kollaps. Denn bereits in zehn Jahren wird es rund drei Millionen Pflegebedürftige geben, besagen Rechnungen des Statistischen Bundesamts. "Der Staat muss für Kranke und Senioren mehr Verantwortung übernehmen. Die Menschen sind in häuslichen Pflege-Situationen viel zu sehr auf sich allein gestellt. Ähnlich wie die Jugendämter sollten Senioren-Ämter um das Wohl von Älteren und Kranken bemüht sein und sich einschalten, wenn Mängel bekannt werden. Zudem muss auch die professionelle Pflege als Beruf und Aufgabe von der Gesellschaft mehr wertgeschätzt und unterstützt werden", so Baezner. Der Berufsstand sei nach wie vor unterbezahlt, die Arbeit von pflegenden Familienangehörigen werde praktisch kaum honoriert. "Die Pflege unserer Alten und Kranken ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht am Einzelnen hängen bleiben darf." Ambulante Pflegedienste, die Angehörige unterstützen sollten, müssten in größerem Umfang eingesetzt und per Umlage finanziert werden. Seit Jahren fordert die DGHS, dass Missstände im Umgang mit Kranken und Sterbenden stärker kontrolliert, öffentlich bewusst gemacht und unverzüglich beseitigt werden. Elke Baezner: "Das müssen uns unsere alten Mitbürger wert sein!" DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN ( DGHS ) e.V. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit erste und älteste Organisation dieser Ausrichtung in Deutschland. Sie versteht sich als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens auch gegen Widerstand. Vorrang hat für die DGHS das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Als Patientenschutz-Organisation klärt die DGHS über Vorsorge-Möglichkeiten auf, hat schon früh eine Patientenverfügung entwickelt und zur Durchsetzung des Patientenverfügungsgesetzes beigetragen. Im 31. Jahr ihres Bestehens kämpft die DGHS für eine umfassende gesetzliche Regelung der Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Unter Berücksichtigung von Sorgfaltskriterien soll Artikel 1 des Grundgesetzes, die unantastbare Würde, auch im Sterben eine Selbstverständlichkeit werden.
Pressekontakt: Wega Wetzel Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. Kronenstr. 4 10117 Berlin Telefon: 030-21222337-22 EMail: wega.wetzel@dghs.de Internet: http://www.dghs.de
"Selbstbestimmungsrecht des Patienten entscheidend"Zum Freitod der wegen Totschlags angeklagten Ärztin Dr. Bach
Mit Betroffenheit nimmt die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. den Freitod der Ärztin Dr. Mechthild Bach zur Kenntnis, der am Dienstag bekannt wurde. Wegen 13-fachen Totschlags musste sich die Ärztin seit 2005 in einem der wohl größten Sterbehilfe-Prozesse in Deutschland vor dem Landgericht Hannover Vor in ...
Mit Betroffenheit nimmt die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. den Freitod der Ärztin Dr. Mechthild Bach zur Kenntnis, der am Dienstag bekannt wurde. Wegen 13-fachen Totschlags musste sich die Ärztin seit 2005 in einem der wohl größten Sterbehilfe-Prozesse in Deutschland vor dem Landgericht Hannover verantworten. Vor wenigen Tagen zog das Gericht in Betracht, zwei der Todesfälle sogar als "Mord" zu bewerten. Dann hätte der 61-Jährigen eine lebenslange Haft gedroht. "Ohne diesen Fall zu bewerten, muss klar sein: Kein Arzt darf sich über das Selbstbestimmungsrecht des Patienten hinwegsetzen", sagt deshalb DGHS-Präsidentin Elke Baezner. "Allein der Wille des Patienten, sei dieser in einer Patientenverfügung schriftlich hinterlegt oder mündlich geäußert, muss Maßstab allen ärztlichen Handelns oder Unterlassens sein." Eine Behandlung darf zwar nicht gegen den Willen des Patienten weitergeführt werden, nach dem jüngsten BGH-Urteil vom 25. Juni 2010 ist sogar ein Behandlungsabbruch durch "aktives Tun" nicht strafbar. Allerdings muss dies eindeutig dem Willen des Patienten entsprechen. Es ist zu bedauern, dass durch diese tragische Entwicklung keine Chance mehr besteht, eine für die ärztliche Praxis am Lebensende wichtige Grundsatzentscheidung herbeizuführen. DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN ( DGHS ) e.V. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit erste und älteste Organisation dieser Ausrichtung in Deutschland. Sie versteht sich als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens auch gegen Widerstand. Vorrang hat für die DGHS das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Als Patientenschutz-Organisation klärt die DGHS über Vorsorge-Möglichkeiten auf, hat schon früh eine Patientenverfügung entwickelt und zur Durchsetzung des Patientenverfügungsgesetzes beigetragen. Im 31. Jahr ihres Bestehens kämpft die DGHS für eine umfassende gesetzliche Regelung der Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Unter Berücksichtigung von Sorgfaltskriterien soll Artikel 1 des Grundgesetzes, die unantastbare Würde, auch im Sterben eine Selbstverständlichkeit werden.
Pressekontakt: Wega Wetzel Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. Kronenstr. 4 10117 Berlin Telefon: 030-21222337-22 EMail: wega.wetzel@dghs.de Internet: http://www.dghs.de
"Gleiche legale Möglichkeiten für alle!"DGHS fordert Zulassung von Natrium-Pentobarbital für Humanmedizin
Ein Mensch habe zwar die Freiheit, über Zeitpunkt und Art seines Todes selbst zu bestimmen, hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ( EGMR ) am Donnerstag befunden und die Klage eines Schweizers abgewiesen. Jedoch leite sich daraus nicht die "positive Verpflichtung" für einen Staat ab, seinen Bürgern eine ...
Ein Mensch habe zwar die Freiheit, über Zeitpunkt und Art seines Todes selbst zu bestimmen, hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ( EGMR ) am Donnerstag befunden und die Klage eines Schweizers abgewiesen. Jedoch leite sich daraus nicht die "positive Verpflichtung" für einen Staat ab, seinen Bürgern eine tödliche Medikamentendosis zur Verfügung zu stellen. Eine ähnliche Klage aus Deutschland ist zurzeit noch beim EGMR anhängig. Elke Baezner, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V., erklärt aus diesem Anlass: "Das Mittel der Wahl für Freitod-Beihilfe, das Natrium-Pentobarbital ( NaP ), das in der Schweiz verwendet wird, muss auch in Deutschland für die Humanmedizin zugelassen werden, zwar verschreibungspflichtig, aber mit normalem Rezept, nicht als Betäubungsmittel mit eingeschränkter Rezeptierungsmöglichkeit." "Es muss möglich sein, dass Ärzte in Deutschland dieses Mittel unter Einhaltung strenger Sorgfaltskriterien ihren Patienten verschreiben dürfen, wenn diese ihrem als unwürdig empfundenen, unerträglichen Leiden ein Ende setzen wollen. Wenn wir dunkle Geschäfte mit dem Tod und die menschenunwürdige Flucht in die Schweiz von Sterbenskranken verhindern wollen, brauchen wir legale Möglichkeiten der Freitodhilfe in Deutschland", so Baezner. In Deutschland findet Natrium-Pentobarbital bislang nur in der Tiermedizin Anwendung. DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN ( DGHS ) e.V. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit erste und älteste Organisation dieser Ausrichtung in Deutschland. Sie versteht sich als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens auch gegen Widerstand. Vorrang hat für die DGHS das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Als Patientenschutz-Organisation klärt die DGHS über Vorsorge-Möglichkeiten auf, hat schon früh eine Patientenverfügung entwickelt und zur Durchsetzung des Patientenverfügungsgesetzes beigetragen. Im 30. Jahr ihres Bestehens kämpft die DGHS für eine umfassende gesetzliche Regelung der Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Unter Berücksichtigung von Sorgfaltskriterien soll Artikel 1 des Grundgesetzes, die unantastbare Würde, auch im Sterben eine Selbstverständlichkeit werden.
Pressekontakt: Wega Wetzel Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. Kronenstr. 4 10117 Berlin Telefon: 030-21222337-22 EMail: wega.wetzel@dghs.de Internet: http://www.dghs.de
Arthur-Koestler-Preis 2010 der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. für Reto U. Schneider (NZZ)Sonderpreis "Lebensuhr" für Dr. med. Michael de Ridder für sein Buch "Wie wollen wir sterben? Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin" (2010)
( dgpd Augsburg/Berlin ) Der mit 5000 Euro dotierte Arthur-Koestler-Preis der Deutschen Ge-sellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. geht im Jahr 2010 an den Schweizer Journalisten Reto U. Schneider. Ausgezeichnet wird sein Text "Bea geht", der in der Januar-Ausgabe 2010 des "Folio" der Neuen Züricher Zeitung erschien. ...
( dgpd Augsburg/Berlin ) Der mit 5000 Euro dotierte Arthur-Koestler-Preis der Deutschen Ge-sellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. geht im Jahr 2010 an den Schweizer Journalisten Reto U. Schneider. Ausgezeichnet wird sein Text "Bea geht", der in der Januar-Ausgabe 2010 des "Folio" der Neuen Züricher Zeitung erschien. In der Jury-Begründung heißt es: "Der Beitrag ist nicht nur stilistisch sauber durchgearbeitet, sondern stellt ein Postulat in den Mittelpunkt, das in der öffentlichen Diskussion immer etwas zu kurz kommt: Es geht nicht nur um Selbstbestimmung, sondern auch um Eigenverantwortung, d.h. dass der/die Betroffene möglichst viel selbst in die Hand nimmt und andere möglichst wenig in die Verantwortung hineinzieht." Mit dem Sonderpreis "Lebensuhr" wird der Berliner Arzt Dr. med. Michael de Ridder für sein Buch "Wie wollen wir sterben? Ein ärztliches Plädoyer für eine Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin" ausgezeichnet. De Ridders Buch, so die Jury-Begründung, "trage da-zu bei, die Würde des Sterbenden wieder als Gradmesser ärztlichen Handelns zu achten und ein friedliches Sterben zu ermöglichen." Der Jury gehörten in diesem Jahr "Spiegel"-Redakteurin Beate Lakotta, DGHS-Präsidentin Elke Baezner und DGHS-Vizepräsident Gerhard Rampp an. Zum neunten Mal vergibt die DGHS damit den Arthur-Koestler-Preis. Die Ausschreibung für 2011 wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Übergabe der Preise findet am Freitag, 12. November 2010, 18 Uhr, im Office-Tower des Europa-Centers, Tauentzienstr. 11, 10789 Berlin-Charlottenburg, in einer öffentlichen Veranstaltung statt. Näheres unter www.dghs.de/Presse/Medienpreise. DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN ( DGHS ) e.V. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit erste und älteste Organisation dieser Ausrichtung in Deutschland. Sie versteht sich als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens auch gegen Widerstand. Vorrang hat für die DGHS das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Als Patientenschutz-Organisation klärt die DGHS über Vorsorge-Möglichkeiten auf, hat schon früh eine Patientenverfügung entwickelt und zur Durchsetzung des Patientenverfügungsgesetzes beigetragen. Im 30. Jahr ihres Bestehens kämpft die DGHS für eine umfassende gesetzliche Regelung der Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Unter Berücksichtigung von Sorgfaltskriterien soll Artikel 1 des Grundgesetzes, die unantastbare Würde, auch im Sterben eine Selbstverständlichkeit werden.
Pressekontakt: Wega Wetzel Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. Kronenstr. 4 10117 Berlin Telefon: 030-21222337-22 EMail: wega.wetzel@dghs.de Internet: http://www.dghs.de
30 Jahre Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben30 Jahre Kampf um Selbstbestimmung am Lebensende - eine Erfolgsgeschichte im Einsatz für die Rechte von Patienten
Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Am 7. November 1980 wurde die DGHS als Bürgerrechtsbewegung in Nürnberg gegründet und setzt sich seitdem dafür ein, Menschen ein subjektiv als unerträglich, sinn- und würdelos empfundenes Leiden ohne Aussicht auf zu ein ...
Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Am 7. November 1980 wurde die DGHS als Bürgerrechtsbewegung in Nürnberg gegründet und setzt sich seitdem dafür ein, Menschen ein subjektiv als unerträglich, sinn- und würdelos empfundenes Leiden ohne Aussicht auf Besserung zu ersparen. Bereits ein Jahr nach der Gründung wurde eine erste eigene Patientenverfügung entwickelt, im Jahr 1991 ein umfassender Patientenschutzbrief, der den DGHS-Mitgliedern Rechtsschutz gewährt. Seit 1999 bietet die DGHS allen Bundesbürgern die Möglichkeit an, ihre Patientenverfügungen in der Bundeszentrale für Patientenschutz der DGHS zu hinterlegen. DGHS-Mitglieder können zudem seit 2007 ihre Patientenverfügungen bei der DGHS einscannen lassen, so dass diese weltweit rund um die Uhr übers Internet abrufbar sind und nur noch ein kleiner Notfallausweis bei sich getragen werden muss. Immer wieder erstellte die DGHS Vorlagen für Juristentage und Ärzteverbände und wandte sich direkt an Politiker und Parteivorsitzende. Nach langem Kampf trat am 1. September 2009 endlich das Patientenverfügungsgesetz ( BGB § 1901 ) in Kraft, für das die DGHS lange ge-stritten hatte. "Das allein genügt aber noch nicht. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen müssen eingehalten werden, Ärzte und Pflegende besser geschult werden", sagt DGHS-Präsidentin Elke Baezner anlässlich des Jubiläums. Und weiter: "Es muss endlich auch in Deutschland möglich sein, selbstbestimmt zu sterben und dabei unter verschiedenen Optionen wählen zu können." Zurzeit hat die DGHS knapp 30.000 Mitglieder. Mehr Infos zu den zahl-reichen Hilfsangeboten der DGHS im kürzlich relaunchten Internet-Auftritt: www.dghs.de In einem Grußwort von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ( FDP ) anlässlich des Jubiläums heißt es: "Die Diskussion um aktive oder passive Sterbehilfe, die von der DGHS immer vorangetrieben wurde, ist zu Recht eine sehr schwierige Diskussion, die mit großer Vorsicht und gegenseitigem Respekt vor dem Glauben und den Befindlichkeiten jedes Menschen geführt werden muss. An einer solchen Debatte hat die DGHS immer respektvoll und maßvoll teilgenommen. Ich bin froh, dass wir in Deutschland, auch dank des Engagements der DGHS, ein Gesetz zur Patientenverfügung haben, das es jedem Bürger ermöglicht, selbst zu entscheiden, welche medizinischen Maßnahmen ergriffen werden sollen, um sein Leben zu verlängern." Am Freitag, 12. November, 18.00 Uhr, wird im Europa-Center Berlin der Arthur-Koestler-Preis der DGHS für herausragende Publikationen zum selbstbestimmten Sterben verliehen, der in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgeschrieben war. Die Festveranstaltung "30 Jahre DGHS" findet am Samstag, 13. November, ab 19.30 Uhr im Hotel Palace Berlin, Budapester Straße 45, 10787 Berlin statt. Beide Veranstaltungen sind öffentlich. U.A.w.g. DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN ( DGHS ) e.V. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit erste und älteste Organisation dieser Ausrichtung in Deutschland. Sie versteht sich als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens auch gegen Widerstand. Vorrang hat für die DGHS das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Als Patientenschutz-Organisation klärt die DGHS über Vorsorge-Möglichkeiten auf, hat schon früh eine Patientenverfügung entwickelt und zur Durchsetzung des Patientenverfügungsgesetzes beigetragen. Im 30. Jahr ihres Bestehens kämpft die DGHS für eine umfassende gesetzliche Regelung der Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Unter Berücksichtigung von Sorgfaltskriterien soll Artikel 1 des Grundgesetzes, die unantastbare Würde, auch im Sterben eine Selbstverständlichkeit werden.
Pressekontakt: Wega Wetzel Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. Kronenstr. 4 10117 Berlin Telefon: 030-21222337-22 EMail: wega.wetzel@dghs.de Internet: http://www.dghs.de
2. November 2010, 17 Uhr: Kundgebung zum Internationalen Tag des Rechts auf würdiges SterbenDrei-Länder-Treffen mit DGHS, Exit, EX International und ADMD
( dgpd Augsburg und Berlin ) Am Internationalen Tag des Rechts auf ein würdiges Sterben, der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal begangen wird, treffen sich Sterbehilfe-, Bürger- und Menschenrechtsorganisationen aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Im gemeinsamen Kampf um Selbstbestimmung am Lebensende und für gesetzliche zur ...
( dgpd Augsburg und Berlin ) Am Internationalen Tag des Rechts auf ein würdiges Sterben, der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal begangen wird, treffen sich Sterbehilfe-, Bürger- und Menschenrechtsorganisationen aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Im gemeinsamen Kampf um Selbstbestimmung am Lebensende und für gesetzliche Regelungen zur Sterbehilfe rufen führende Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e. V. ( Deutschland ), Exit ( Schweiz ), EX International ( Schweiz ), und ADMD ( Frankreich ) zu einer Kundgebung am 2. November 2010 um 17.00 Uhr auf der Dreiländerbrücke zwischen Huningue ( Frankreich ) und Weil am Rhein ( Deutschland ) auf. Die französische Organisation ADMD und deren Präsident, Jean-Luc Romero, eröffnen den Tag um 10.00 Uhr auf dem Platz der Menschenrechte ( Trocadero ) in Paris. Um 16. 15 Uhr lädt die ADMD zu einer Pressekonferenz Teilnehmer u.a.: Jean-Luc Romero, Präsident ADMD Elke Baezner, Präsidentin der DGHS.e.V., Noëlle Châtelet, Schauspielerin und Autorin, Patricia Schillinger, Abgeordnete von Haut-Rhin, Saskia Frei, Präsidentin Exit Schweiz, Margrit Weibel, Präsidentin EX International, Ort: Brasserie - 1, rue de"Etoile, Huningue ( Frankreich ), nahe Flughafen Basel Kontakt zum Veranstalter: Philippe Loheác, Délégué Général de l"ADMD 50, rue de Chabrol- Paris ( 7510 ) Tel. +33( 0 )1 48 00 04 16 Internet: www.admd.net E-Mail: p.loheac@admd.net DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN ( DGHS ) e.V. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit erste und älteste Organisation dieser Ausrichtung in Deutschland. Sie versteht sich als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens auch gegen Widerstand. Vorrang hat für die DGHS das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Als Patientenschutz-Organisation klärt die DGHS über Vorsorge-Möglichkeiten auf, hat schon früh eine Patientenverfügung entwickelt und zur Durchsetzung des Patientenverfügungsgesetzes beigetragen. Im 30. Jahr ihres Bestehens kämpft die DGHS für eine umfassende gesetzliche Regelung der Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Unter Berücksichtigung von Sorgfaltskriterien soll Artikel 1 des Grundgesetzes, die unantastbare Würde, auch im Sterben eine Selbstverständlichkeit werden.
Pressekontakt: Wega Wetzel Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. Kronenstr. 4 10117 Berlin Telefon: 030-21222337-22 EMail: wega.wetzel@dghs.de Internet: http://www.dghs.de
Bärchen und Kuchen auf dem Entdeckertag in HannoverLazaruslegion Hannover e. V. stellt sich auf dem 23. Entdeckertag in Hannovers Innenstadt vor
Hannover. Wenn sich die Kisten in der Geschäftsstelle der Lazaruslegion Hannover e. V. bis zur Decke stapeln, steht ein großes Ereignis an. Unmissverständlich wird somit angezeigt, dass es auf Tour geht. Bestecke, Geschirre, Zelte, Versorgungsleitungen, Kaffeemaschinen und Informationsmaterialien sind in den vergangenen Tagen und Man in ...
Hannover. Wenn sich die Kisten in der Geschäftsstelle der Lazaruslegion Hannover e. V. bis zur Decke stapeln, steht ein großes Ereignis an. Unmissverständlich wird somit angezeigt, dass es auf Tour geht. Bestecke, Geschirre, Zelte, Versorgungsleitungen, Kaffeemaschinen und Informationsmaterialien sind in den vergangenen Tagen geprüft und zusammengepackt worden. Man ist gerüstet für eine Veranstaltung, deren inhaltliche Ausrichtung auf die Mobilität und Vielfalt in der Landeshauptstadt wie der Region ausgerichtet ist. Der 23. Entdeckertag lockt die Besucher in guter alter Tradition mit attraktiven Angeboten, Stadt und Land zu erkunden. Zentrale Anlaufstelle wie auch End- und Zielpunkt aller Touren ist der Opernplatz. Gar nicht weit von Hannovers schmuckem Kulturpalast wird die Lazaruslegion Hannover e. V am Sonntag, den 12. September die noch ordentlich in den Kisten verstauten Zelte aufschlagen. In der Zeit von 10 bis 19 Uhr stehen die Mitglieder des gemeinnützigen Hilfevereins für HIV-Infizierte und AIDS-Kranke am Georgsplatz, direkt vor dem Honorarkonsulat Dänemarks. Und ebenso traditionell wie der Entdeckertag ausgerichtet wird, nimmt auch die Lazaruslegion e. V. wieder an dieser Veranstaltung teil. "Unser Ansinnen ist, Präsenz zu zeigen. Gerade solche Großveranstaltungen wie der Entdeckertag ermöglichen es uns, den Menschen aus Hannover und Region mitzuteilen, dass es uns als Hilfsorganisation gibt und welche Leistungen wir anbieten", erklärt der erste Vorsitzende Wolfgang Ester. Er ergänzt: "Darüber hinaus geht es uns natürlich auch darum, neue Kontakte zu knüpfen, Informationen rund um das Thema HIV und AIDS zu geben und noch offene Fragen zu beantworten." Ester betont dabei, dass die Immunschwächekrankheit eben nicht nur eine Sache sei, welche sich an einem Gedenktag festmachen lasse. Vielmehr sei es eine Aufgabe, der gesellschaftlichen Verharmlosung entgegen zu wirken und damit Neuinfektionen zu vermeiden. Mit selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Tee, welche gegen eine Spende serviert werden, empfangen die Mitglieder des christlichen Hilfevereins ihre Besucher. Und auch sie dürfen natürlich nicht fehlen: Die beliebten kleinen Stoffbären mit der roten Schleife. Noch harren sie in den Kisten auf ihren großen Auftritt während des Entdeckertages in Hannover. Gegründet im Frühjahr 1987 des damaligen Pfarrers der Alt-Katholischen Gemeinde Daniel Conklin, entwickelte sich die Lazaruslegion, Christenbeistand für AIDS-Kranke und HIV-Infizierte e. V. bis heute zu einer der wichtigsten Anlaufstellen in Hannover und Region für Betroffene wie deren Angehörige. Die Räumlichkeiten in der Geschäftsstelle an der Podbielskistraße 57 dienen der anonymen Beratung als auch für die vom Verein angebotenen Veranstaltungen und Betreuungsangebote. Die Lazaruslegion Hannover e. V. bietet im Rahmen ihrer Möglichkeiten folgende Leistungen kostenfrei an: - Beratungstselle in Form einer Tagungswohnung - ( anonyme ) persönliche und telefonische Beratung in Zusammenhang mit den Themen HIV und AIDS - ( anonyme ) Beratung und Betreuung Angehöriger - Hilfe beim Umgang mit Ämtern und Behörden - Vermittlung von Pflege- und Betreuungsangeboten - Sterbebegleitung - Gruppenaktivitäten für Mitglieder, Klienten, deren Angehörige und Interessenten - Präventionsveranstaltungen in Schulen und Gemeinden - Betreuung und Begleitung ehrenamtlicher MitarbeiterInnen - Fort- und Weiterbildungen für Menschen mit HIV und AIDS-Kranke, MitarbeiterInnen und Interessierte - Multiplikatorenschulung für medizinisches Personal Kontakt: Lazaruslegion, Christenbeistand für HIV-Infizierte und AIDS-Kranke Hannover e. V. Wolfgang Ester Podbielskistraße 57 30177 Hannover 0511 - 62 50 41 presse@lazaruslegion-hannover.de http://www.lazaruslegion-hannover.de
Pressekontakt: Ludger Brenner Inoki - Die PR>Indianer Nettemannstraße 11 30459 Hannover Telefon: 0511 - 600 38 33 EMail: ludger.brenner@inoki-pr.de Internet: http://www.inoki-pr.de
Ärztlicher Beistand wünschenswertZum Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September
( dgpd Augsburg/Berlin ) Zum Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September betont die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V., wie wichtig Prävention bereits in einem möglichst frühen Stadium ist. "Wenn wir spüren, dass sich labile, aber körperlich gesunde Menschen mit Suizid-Absicht an uns wenden, ...
( dgpd Augsburg/Berlin ) Zum Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September betont die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V., wie wichtig Prävention bereits in einem möglichst frühen Stadium ist. "Wenn wir spüren, dass sich labile, aber körperlich gesunde Menschen mit Suizid-Absicht an uns wenden, versuchen wir, sie an entsprechende kompetente Anlaufstellen zu vermitteln", betont die DGHS-Geschäftsstelle. Ein Suizid als Ultima Ratio bei aussichtslosem, unerträglichem und subjektiv als würdelos empfundenem Leiden am unvermeidlichen Lebensende wird dagegen als ein Akt der Selbstbestimmung von der DGHS respektiert. Wer diesen Schritt freiverantwortlich wählt, sollte sich sicher sein können, dass dies geachtet und im besten Fall sogar medizinisch unterstützt wird. "Jeder Paniksuizid unter Beeinträchtigung Dritter sollte mit allen Mitteln verhindert werden", so DGHS-Präsidentin Elke Baezner. Deshalb begrüßt die DGHS die Überlegungen innerhalb der Bundesärztekammer, ihre bislang restriktive Haltung gegenüber dem ärztlich assistierten Suizid aufzugeben und diesen eher als Gewissensentscheidung eines einzelnen Mediziners zu werten. Bislang mussten Ärzte standesrechtliche Konsequenzen fürchten, auch wenn das deutsche Strafrecht diese Beihilfe nicht ahndet. Jährlich sterben ca. 10.000 Menschen in Deutschland durch Selbsttötung. Der Welt-Suizid-Präventionstag war im Jahr 2003 von der Weltgesundheitsorganisation ( WHO ) ausgerufen worden. DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN ( DGHS ) e.V. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit erste und älteste Organisation dieser Ausrichtung in Deutschland. Sie versteht sich als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens auch gegen Widerstand. Vorrang hat für die DGHS das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Als Patientenschutz-Organisation klärt die DGHS über Vorsorge-Möglichkeiten auf, hat schon früh eine Patientenverfügung entwickelt und zur Durchsetzung des Patientenverfügungsgesetzes beigetragen. Im 30. Jahr ihres Bestehens kämpft die DGHS für eine umfassende gesetzliche Regelung der Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Unter Berücksichtigung von Sorgfaltskriterien soll Artikel 1 des Grundgesetzes, die unantastbare Würde, auch im Sterben eine Selbstverständlichkeit werden.
Pressekontakt: Wega Wetzel Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ( DGHS ) e.V. Kronenstr. 4 10117 Berlin Telefon: 030-21222337-22 EMail: wega.wetzel@dghs.de Internet: http://www.dghs.de
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