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Deutscher Jagdschutzverband für die Fallenjagd im SiedlungsbereichDeutscher Jagdschutzverband für die Fallenjagd im Siedlungsbereich
Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) bekräftigte kürzlich mit einem Eckpunktepapier sein Festhalten an der umstrittenen Fallenjagd. In einer ersten Kontra-Position legte Wildtierschutz Deutschland bereits dar, dass die Fallenjagd und generell die Jagd auf Beutegreifer wie Marder, Waschbär, Fuchs und Dachs keineswegs zum Artenschutz So ...
Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) bekräftigte kürzlich mit einem Eckpunktepapier sein Festhalten an der umstrittenen Fallenjagd. In einer ersten Kontra-Position legte Wildtierschutz Deutschland bereits dar, dass die Fallenjagd und generell die Jagd auf Beutegreifer wie Marder, Waschbär, Fuchs und Dachs keineswegs zum Artenschutz beiträgt. So unter anderem nachzulesen in einer Forschungsarbeit von Langgemach/Bellebaum (Prädation und der Schutz bodenbrütender Vogelarten in Deutschland, 2005). Der DJV argumentiert, dass er mittels der Fallenjagd Schaden vom Menschen im Siedlungsbereich abwenden könne, dort wo die Jagd mit der Waffe nicht erlaubt ist. Richtig ist, dass zum Beispiel Steinmarder (berüchtigt als "Automarder") oder Waschbären erhebliche Schäden anrichten können und der Schutz davor (zumindest beim Waschbären) ins Geld gehen kann. Insbesondere aus zwei Gründen ist die Fallenjagd aber keine Lösung für dieses Problem: Erstens, das Töten dieser Tiere ist aus verschiedenen Gründen nicht tierschutzkonform. Es gibt Möglichkeiten Steinmarder und Waschbär entweder zu vergrämen oder durch Schutzvorrichtungen davon abzuhalten, Schaden anzurichten. Es liegt aufgrund nur einer potentiellen Schadenverursachung vermutlich kein vernünftiger Grund für das Töten dieser Tiere vor. Das Fangen und Töten der Vierbeiner ist für diese zudem mit erheblichem Stress verbunden. Zweitens, eine effektive Fallenjagd, die Steinmarder, Waschbär und andere Säuger nachhaltig reduziert, ist kaum möglich - in städtischen Revieren schon gar nicht. Leere Reviere werden zumindest beim Steinmarder unverzüglich neu besetzt. "Die Ausbreitung und rapide Bestandszunahme des Waschbären wurde auch durch eine Bejagung ohne Schonzeit nicht ansatzweise verhindert, wahrscheinlich nicht einmal verlangsamt" (Bellebaum 2005). Ähnlich argumentiert der Waschbärforscher Michler. Auch ist die Seuchenprävention kein haltbares Argument für den Einsatz von Fallen - weder im Siedlungsgebiet noch im ländlichen Revier. Von Waschbär und Fuchs gehen derzeit nachweisbar keine signifikanten epidemiologischen Gefahren aus - weder für den Menschen noch für unsere Haustiere. Deutschland ist gemäß WHO seit 2008 auch frei von terrestrischer Tollwut. Der Tollwuterreger ist also nicht mehr aufgetaucht, eine Ansteckungsgefahr besteht nicht. Darüber hinaus wäre der Tollwut auch mit jagdlichen Mitteln - wie die Vergangenheit gezeigt hat - nicht beizukommen, im Gegenteil: Wissenschaftler weisen darauf hin, dass durch die Bejagung der Füchse die Verbreitung der Tollwut sogar begünstigt wurde. Erst Impfköder haben die Tollwut ausgemerzt. Auch die vermeintliche Gefährdung durch den kleinen Fuchsbandwurm ist reine Panikmache und dient keineswegs einer sachlichen Diskussion. Gemäß Robert-Koch-Institut gab es im letzten Jahrzehnt im Durchschnitt pro Jahr 23 Neuerkrankungen durch den Fuchsbandwurm - bezogen auf 80 Millionen BürgerInnen. Es gibt zahlreiche Forschungsarbeiten, die den Sinn des Einsatzes von Fallen zum Zwecke der Reduktion von Beutegreifern widerlegen. Sowohl das Friedrich-Löffler-Institut für Viruskrankheiten der Tiere als auch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung weisen darauf hin, dass sich die Jagd im Hinblick auf eine Seuchenprävention bei Füchsen überhaupt nicht eignet. Ökologische Jagdgemeinschaften haben sich schon lange von der Fallenjagd verabschiedet, auch Tier- und Naturschutzverbände distanzieren sich von der Erfordernis der Fallenjagd. Links zu weiteren Informationen über www.wildtierschutz-deutschland.de
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5
55435 Gau-Algesheim
Deutschland
E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com
Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/
Telefon: 0177 7230086 Wildtierschutz Deutschland e.V. Kauertz,Lovis Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim http://www.wildtierschutz-deutschland.de/lovis.kauertz[at]gmail.com
Mittels Petition zur Schonzeit für FüchseMittels Petition zur Schonzeit für Füchse
Rotfüchse sind die letzten weitverbreiteten größeren Raubtiere in unserer Natur. Man bezeichnet sie zu Recht als die "Gesundheitspolizei" des Waldes. Nicht nur weil der Fuchs das Aas verunfallter Tiere und anderer Geschöpfe vertilgt, auch weil er als Beutegreifer eine besondere ökologische Funktion innehat: er sich - ...
Rotfüchse sind die letzten weitverbreiteten größeren Raubtiere in unserer Natur. Man bezeichnet sie zu Recht als die "Gesundheitspolizei" des Waldes. Nicht nur weil der Fuchs das Aas verunfallter Tiere und anderer Geschöpfe vertilgt, auch weil er als Beutegreifer eine besondere ökologische Funktion innehat: er betätigt sich quasi als "Fitness-Trainer" seiner Beutetiere, indem er Kranke und Reaktionsschwache unter ihnen ausselektiert. So vermehren sich nur die Starken und die Gesunden - dadurch wird auch die Gefahr von großflächigen Krankheiten z.B. im Hasenbestand erheblich reduziert. Als Mäusefänger ist Vulpes vulpes, so sein lateinischer Name, ungeschlagen. Selbst unter einer dicken Schneedecke macht er zielsicher seine Beute aus. Ein ausgewachsener Fuchs vertilgt gut 1.000 Mäuse im Jahr. Da wo Füchse fehlen, beklagen sowohl Waldbesitzer als auch Landwirte Verbiss- und Fraßschäden durch kleine Nager. Nicht selten greift der Bauer dann ins Giftregal - wobei es da inzwischen allerdings erhebliche Einschränkungen gibt. "Der Fuchs zu trägt maßgeblich zum Gleichgewicht in der Natur bei", erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland, "der Vernichtungsfeldzug, den viele Jäger gegen den Fuchs unternehmen, ist wissenschaftlich überhaupt nicht nachvollziehbar." Kauertz, der gemeinsam mit Dag Frommhold, dem Betreiber der größten deutschen Internetseite über den Fuchs und 70 unterstützenden Organisationen die Initiative "Schonzeit für Füchse" ins Leben gerufen hat, widerspricht der Argumentation der Jäger vehement. Ohne Bejagung - das zeigen Studien in jagdfreien Gebieten - wächst der Bestand der Füchse keineswegs ins Unermessliche. Innerhalb ungestörter stabiler Familienstrukturen vermehren sich wesentlich weniger geschlechtsreife Fähen, und die Anzahl der Welpen pro Wurf ist geringer. Die Anzahl der Füchse in einem Revier wird einerseits über das Nahrungsangebot, andererseits durch die komplexe soziale Struktur der Tiere reguliert. Da wo diese Strukturen durch die Jagd zerstört werden, steigen die Geburtenraten jedoch drastisch. Selbst erhebliche Verluste werden somit schon im nächsten Jahr kompensiert - Untersuchungen zeigen, dass eine großflächige Reduktion der Fuchsbestände durch die Jagd schlichtweg nicht möglich ist. Für Füchse besteht bislang in den meisten Bundesländern keine geregelte Schonzeit; die Tiere werden das ganze Jahr über mit Flinte und Falle gejagt. Selbst während der Jungenaufzucht sind zumindest Fuchswelpen vor Nachstellungen nicht sicher. Um dem Fuchs wenigstens ein Mindestmaß an Schutz zu gewähren, setzt sich die Initiative für eine bundesweite Schonzeit von Anfang Januar bis Ende September ein. Damit wäre der Zeitraum von der Paarungszeit bis zur Selbständigkeit der Jungtiere abgedeckt. Um dieser Forderung weiteren Nachdruck zu verleihen, hat die Initiative Schonzeit für Füchse nun eine Online-Petition ins Leben gerufen. Auf der Website http://www.openpetition.de/petition/online/schonzeit-fuer-fuechse kann man diese unterzeichnen und das Anliegen der Fuchsfreunde so unterstützen.
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5
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Pressespiegel Wildtierschutz DeutschlandPressespiegel Wildtierschutz Deutschland
Die unermüdliche Öffentlichkeitsarbeit von Wildtierschutz Deutschland zeigt Wirkung - mit zahlreichen Erwähnungen in der regionalen und bundesweiten Presse. In den ersten sechs Wochen des Jahres konnte der deutschlandweit agierende Verein zahlreiche jagdkritische Artikel lancieren oder inhaltlich dazu beitragen. <br /><br und ...
Die unermüdliche Öffentlichkeitsarbeit von Wildtierschutz Deutschland zeigt Wirkung - mit zahlreichen Erwähnungen in der regionalen und bundesweiten Presse. In den ersten sechs Wochen des Jahres konnte der deutschlandweit agierende Verein zahlreiche jagdkritische Artikel lancieren oder inhaltlich dazu beitragen. Im Januar und Februar beherrschten zwei Themen die jagdkritischen Medien: das Unvermögen der Jäger durch jagdliche Mittel den Wildschweinbestand im Zaum zu halten und das massenhafte Töten eines der nützlichsten Tiere unserer Fauna - des Fuchses. Gleich zu Beginn des Monats titelt FOCUS: "Mitschuld der Jäger - die Zahl der Wildschweine explodiert" und greift dieses Thema im Februar nochmals auf. Auch für die rheinland-pfälzische Allgemeine Zeitung ist das "Wildschweinproblem jägergemacht". Anlässlich sogenannter Fuchswochen diskutiert die Rems-Murr-Rundschau im Januar die gegensätzlichen Argumente von Jägern und von Tierschützern und beleuchtet diesen Aspekt der Jagd aus beiden Blickwinkeln. Vielleicht ist das ja der Anfang einer kritischen journalistischen Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Aspekten der Jagd, die gesellschaftlich derzeit ganz gut Gegenwind hat - auch wenn Umfragen im Umfeld von Jagdmessen das nicht so sehen. Lang genug wurden die Aussagen von Kreisjägermeistern, Hegeringen und Jagdvereinen von vielen Medien weitgehend unkritisch widergegeben. In diversen Fernsehbeiträgen des SWR hatte die Initiative ?Schonzeit für Füchse? die Möglichkeit ihre Positionen deutlich zu machen. Hohe Resonanz hatte wohl auch Der Spiegel mit seinem großartigen Beitrag zur Krähenjagd in Deutschland, die für einige revierlose Spaßjäger nicht mehr als Gruppengaudi zu sein scheint. In diesen Tagen beherrschten dann sechs verwaiste Frischlinge, die mithilfe von Wildtierschutz Deutschland in die Auffangstation Lehnitz bei Oranienburg vermittelt werden konnten, die bundesdeutsche Presse: das ans Herz gehende Thema schaffte es in über 70 Artikel und Videos. Um Freunde, Unterstützer und Interessenten künftig hinsichtlich seiner Veröffentlichungen auf dem Laufenden zu halten, informiert der Verein ab sofort über www.wildtierschutz-deutschland.de über seinen Pressespiegel. Direkt zum Pressespiegel Wildtierschutz Deutschland: http://wildtierpresse.blogspot.com/
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5
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E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com
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Tier- und Naturschützer zeigen Sinnlosigkeit der Fuchsjagd aufTier- und Naturschützer zeigen Sinnlosigkeit der Fuchsjagd auf
Zurzeit hat der Fuchs besonders unter Nachstellungen zu leiden: Jäger nutzen die Paarungszeit der Füchse, um die sonst so vorsichtigen Tiere vor die Flinte zu bekommen. Zudem werden vielerorts sogenannte "Fuchswochen" veranstaltet, bei denen revierübergreifend versucht wird, so viele Füchse wie irgend möglich zu Um zu ...
Zurzeit hat der Fuchs besonders unter Nachstellungen zu leiden: Jäger nutzen die Paarungszeit der Füchse, um die sonst so vorsichtigen Tiere vor die Flinte zu bekommen. Zudem werden vielerorts sogenannte "Fuchswochen" veranstaltet, bei denen revierübergreifend versucht wird, so viele Füchse wie irgend möglich zu töten. Um diese erbarmungslose Verfolgung unseres letzten größeren Beutegreifers zu rechtfertigen, behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd sei "notwendig", weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen. Fuchsbestände müssen nicht "reguliert" werden Die 2011 gegründete Initiative "Schonzeit für Füchse", der bereits über 70 Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet angehören, widerspricht dieser Behauptung vehement: Wie wir aus jagdfreien Gebieten wissen, sorgt die Sozialstruktur von Fuchspopulationen dafür, dass die Tiere sich nicht über Gebühr vermehren. Verfolgt man Füchse nicht, so leben sie in stabilen Familiengemeinschaften zusammen, in denen nur die ranghöchste Füchsin Nachwuchs bekommt. Die Geburtenrate ist relativ gering und die Populationsdichte bleibt konstant. Englische Forscher um den Fuchsexperten Stephen Harris konnten zeigen, dass selbst ein 150faches Nahrungsüberangebot die Fuchsdichte nicht weiter wachsen lässt. Werden Füchse dagegen stark bejagt, so brechen die Gemeinschaften auseinander, und nahezu jede Füchsin wird befruchtet. Studien zeigen, dass zudem auch die Anzahl der Welpen pro Wurf wächst. Jagd ist kontraproduktiv Je stärker Füchse also bejagt werden, desto mehr Nachwuchs gibt es - eine "Regulation" von Fuchsbeständen ist also weder nötig, noch ist sie mit jagdlichen Mitteln überhaupt möglich. Selbst als man in den 1970er Jahren Füchsen zur Tollwutbekämpfung nicht nur mit Flinten, Fallen und Hunden, sondern sogar mit Giftgas zu Leibe rückte, konnte die Fuchsdichte bundesweit nicht verringert werden. Mehr noch: Die Tollwut breitete sich noch schneller aus als zuvor, da das Chaos in der stark bejagten Fuchsgesellschaft dafür sorgte, dass die nun zahlreich vorhandenen vagabundierenden Jungfüchse die Tollwut erst in neue Gebiete einschleppten. Die Schweizerische Tollwutzentrale folgerte daher, dass eine jagdliche Reduktion von Fuchspopulationen offensichtlich nicht möglich und die Jagd zur Tollwutbekämpfung sogar kontraktproduktiv sei. Erst tierfreundliche Impfköder konnten die Tollwut besiegen - sie gilt heute in Deutschland und in weiten Teilen Europas als ausgerottet. Diese Erfahrung ist geradezu symptomatisch für unseren Umgang mit Wildtieren: Manche Jäger wollen uns glauben machen, man müsse die Natur mit der Flinte "zurechtschießen". Dass es anders wesentlich besser geht, zeigen jene wenigen Gebiete, in denen Füchse nicht bejagt werden. Ob in Nationalparks im In- und Ausland, in jagdfreien Naturschutzgebieten, in Dünengebieten Nordhollands, im Kanton Genf oder im "Urwald" bei Saarbrücken: Nirgendwo war nach der Einstellung der Jagd eine Zunahme der Fuchspopulation zu verzeichnen. Fuchsjagd: Jagdlust als Motiv Die intensive Verfolgung des Fuchses, der in den meisten Bundesländern nicht einmal eine Schonzeit hat, ist vollkommen unnötig. Sie fügt Tieren - ohne dass der vom Tierschutzgesetz geforderte "vernünftige Grund" vorliegt - Schmerz und Leid zu. Die Initiative "Schonzeit für Füchse" fordert daher in einer bundesweiten Kampagne eine mindestens neunmonatige Schonzeit für Meister Reineke. "Die angebliche Notwendigkeit der Fuchsverfolgung ist eine reine Alibibehauptung", erläutert Lovis Kauertz, einer der Initiatoren der Kampagne. "Tatsächlich geht es um die Lust an der Fuchsjagd, wie zahlreiche Fotos und Beiträge in einschlägigen Jagdforen im Internet eindrucksvoll beweisen."
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5
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70 Organisationen fordern bundesweite Schonzeit für Füchse70 Organisationen fordern bundesweite Schonzeit für Füchse
Etwa 600.000 Füchse werden in Deutschland jedes Jahr erlegt. Der Rotfuchs ist eine der wenigen einheimischen Wildtierarten, die in den meisten Bundesländern ganzjährig bejagt werden. Dabei kommen auch besonders umstrittene Jagdarten wie die Bau- oder die Fallenjagd zum Einsatz. Da Fuchspelze kaum noch gefragt sind, werden die meisten in ...
Etwa 600.000 Füchse werden in Deutschland jedes Jahr erlegt. Der Rotfuchs ist eine der wenigen einheimischen Wildtierarten, die in den meisten Bundesländern ganzjährig bejagt werden. Dabei kommen auch besonders umstrittene Jagdarten wie die Bau- oder die Fallenjagd zum Einsatz. Da Fuchspelze kaum noch gefragt sind, werden die meisten erlegten Füchse kurzerhand in der Tierkörperbeseitigung entsorgt. "Notwendigkeit" der Fuchsjagd ist Jägerlatein Anders als von Jägern behauptet, kann von einer wie auch immer gearteten Notwendigkeit, Füchse flächendeckend zur Bestandsreduktion zu bejagen, keine Rede sein. Die Geburtenrate bei Füchsen passt sich mit geringer zeitlicher Verzögerung der Sterberate an - in Gebieten, in denen Füchsen intensiv nachgestellt wird, kommen weitaus mehr Welpen zur Welt als in fuchsjagdfreien Gegenden. Verluste werden somit rasch ausgeglichen; die Jagd hat keine nachhaltige Auswirkung auf den Fuchsbestand. Neben Tier- und Naturschutzorganisationen fordern daher auch kritische Jäger seit Jahren die Einführung einer umfassenden Schonzeit für Füchse. Das Saarland ist dieser Argumentation im letzten Jahr bereits mit dem Beschluss einer sechsmonatigen Jagdruhe gefolgt. Forderung: Schonzeit für Füchse! Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben sich zahlreiche Initiativen und Verbänden aus dem Natur- und Tierschutzbereich zu der "Initiative Schonzeit für Füchse" zusammengeschlossen. Derzeit unterstützen bereits 70 Organisationen das Mindestziel einer neunmonatigen Schonzeit für Meister Reineke, und regelmäßig kommen neue hinzu. Eine gemeinsame Erklärung auf der Website www.schonzeit-fuer-fuechse.de dokumentiert das Ziel der Initiative und seine Begründung. Fuchsjagd ist sinnlose Tierquälerei Einen vernünftigen Grund für die derzeitige rücksichtslose Verfolgung des Rotfuchses, eines intelligenten, mit Hund und Wolf verwandten Wildtiers, gibt es nicht. Mehr noch - Fuchsjagd verursacht kaum vorstellbares Tierleid. Ein großer Teil der von Jägern beschossenen Füchse wird nur angeschossen und stirbt dann qualvoll an den von Kugel oder Schrot zugefügten Verletzungen. Bei der Baujagd sollen Füchse mit scharfen Hunden vor die Flinten wartender Jäger getrieben werden, doch es kommt oft zu schweren Kämpfen zwischen Hund und Fuchs, mit Verletzungen auf beiden Seiten. Und Studien zeigen, dass beim Fang von Füchsen in angeblich "sofort tötenden" Schlagfallen viele Tiere an Pfote oder Brustkorb schwer verletzt werden und dann stundenlang blutend darauf warten müssen, bis der Jäger sie schließlich mit Pistole oder Knüppel erlöst.
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5
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Weihnachtsauktion: Wildtierschutz Deutschland versteigert einen FuchsWeihnachtsauktion: Wildtierschutz Deutschland versteigert einen Fuchs
"Das Spendenaufkommen für einen noch recht kleinen Verein wie Wildtierschutz Deutschland e.V. ist sehr übersichtlich", erläutert Lovis Kauertz, Mitbegründer des gemeinnützigen Vereins, "deshalb müssen wir neue Wege gehen."<br /><br />Die Auktion eines schönen Rotfuchses zugunsten des in ...
"Das Spendenaufkommen für einen noch recht kleinen Verein wie Wildtierschutz Deutschland e.V. ist sehr übersichtlich", erläutert Lovis Kauertz, Mitbegründer des gemeinnützigen Vereins, "deshalb müssen wir neue Wege gehen." Die Auktion eines schönen Rotfuchses zugunsten des Vereins ist eine solche Möglichkeit, von welcher sich Kauertz nicht nur Aufmerksamkeit für sein Anliegen, sondern auch einen Weg für zusätzliche Spenden verspricht. Der bundesweit agierende Verein engagiert sich für eine Änderung der Jagdgesetzgebung. Diese stammt noch aus den 1950er Jahren, ist seitdem nur unwesentlich geändert worden und in vielen Aspekten nicht mehr tierschutzkonform. Die Einführung des Tierschutzgesetzes und die Aufnahme des Schutzes der Tiere in unsere Verfassung seien weitgehend spurlos an der Jagdgesetzgebung vorbeigegangen. So dürften nach wie vor Hunde und Katzen durch Jäger getötet, Tiere mit Fallen gejagt und Jagdhunde an lebenden Tieren ausgebildet werden. Für viele Tiere, wie zum Beispiel den Fuchs, gebe es in den meisten Bundesländern nicht einmal eine Schonzeit. Versteigert wird kein Kuscheltier: der Fuchs in Acryl auf Leinwand wurde vom Airbrush-Künstler Rolf Tingler 2010 gemalt und Wildtierschutz Deutschland für seine erste Weihnachtsauktion zur Verfügung gestellt. Die Versteigerung läuft über Ebay bis zum 23. Dezember und ist dort über die Stichworte "Fuchs, Acryl" abrufbar. Informationen zur Versteigerung und zu vielen Themen rund um die Jagd und die Jagdgesetzgebung in Deutschland findet der Interessent auf www.wildtierschutz-deutschland.de.
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
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Werden tierschutzkonforme Änderungen der Jagdgesetze jetzt Mainstream?Werden tierschutzkonforme Änderungen der Jagdgesetze jetzt Mainstream?
B90/Die Grünen scheinen es ernst zu meinen. Im Saarland sieht ein Gesetzentwurf zum neuen Landesjagdrecht die Abschaffung des Haustierabschusses, der Fallenjagd und der Baujagd vor. Eine erfolgreiche Schonzeit für Füchse wurde bereits eingeführt. Ebenso steht die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Füchsen und Enten auf der ...
B90/Die Grünen scheinen es ernst zu meinen. Im Saarland sieht ein Gesetzentwurf zum neuen Landesjagdrecht die Abschaffung des Haustierabschusses, der Fallenjagd und der Baujagd vor. Eine erfolgreiche Schonzeit für Füchse wurde bereits eingeführt. Ebenso steht die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Füchsen und Enten auf der Streichliste. Die Bundesgrünen setzen das Verbot von bleihaltiger Munition auf die Tagesordnung und in Schleswig-Holstein wird eine generelle Verkürzung der Jagdzeiten gefordert. Auch in Baden-Württemberg steht das Thema "tierschutzkonformes Jagdrecht" auf der Tagesordnung. Inzwischen gibt es mit Sachsen selbst ein CDU-regiertes Bundesland, welches sich für die Abschaffung der Jagd mit Totschlagfallen einsetzt. Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (B90/Die Grünen) ist wie sein Kollege im Saarland konsequenterweise für ein generelles Verbot von Fallen, gegen die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren, für das Verbot des Abschusses von Hunden und Katzen und für eine signifikante Reduzierung der Liste der jagdbaren Tierarten. Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland unterstützt die Forderungen an ein neues Jagdrecht: "Fallenjagd, der Abschuss von Hunden und Katzen, das Töten von Tieren im Rahmen der Jagdhundeausbildung stimmen lange nicht mehr mit der gesellschaftlichen Einstellung zu Tieren und deren Schutz überein. Sinn und Zweck der Fallenjagd wird auch durch viele wissenschaftliche Arbeiten widerlegt. Und wozu Jagdhunde an lebenden Tieren ausbilden, wenn man doch ohne große ökologische und ökonomische Konsequenzen auf die Baujagd und die Jagd auf Wasservögel verzichten kann?" Der Landesjagdverbandes NRW unter seinem Präsidenten, dem ehemaligen Landwirtschaftsminister Borchert (CDU), unterstützt von Bauernverbänden, will sich gegen das neue Gesetz wehren: "Warum antasten, was sich seit Jahrzehnten bewährt hat?" Dabei lässt der Landesjagdpräsident außer Acht, dass das aktuelle deutsche Jagdrecht aus den 1950er Jahren stammt und immer noch wesentliche Züge des Reichsjagdgesetzes von 1934 trägt, welches unter anderem sehr auf Trophäenjagd ausgerichtet war. Weder hat die Einführung des Tierschutzgesetzes noch die Änderung unserer Verfassung hinsichtlich des Schutzes der Tiere bisher eine relevante Anpassung der Jagdgesetzgebung an tierschutzkonforme Normen bewirkt. Es gibt aber auch Jäger, die anders denken als die meisten der etwa 320.000 Mitglieder des Deutschen Jagdschutzverbandes. So lehnt beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft Naturnahe Jagd (AGNJ), gestützt auf den gegenwärtigen fachlichen Wissensstand, den Einsatz von Fallen, der das Ziel hat, Bestände von Beutegreifern zu reduzieren, ab. Man sieht vielmehr den ökologischen Nutzen von Fuchs, Dachs und Steinmarder. Ähnlich denken der Ökologische Jagdverband und der mit ca. 450.000 Mitgliedern stärkste Naturschutzverband NABU. In seiner Resolution zur Neuausrichtung der Jagd finden sich auch die im Saarland und in Nordrhein-Westfalen anstehenden Änderungen wieder.
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Entspannen im FerienhotelVielseitiges Angebot lockt Gäste
Wie jedes Jahr beginnt meist schon im Februar die Suche nach dem individuellem Urlaubsziel. Viele Reisewillige stöbern in diversen Angeboten und wählen dann das entsprechende Reiseziel aus. Damit die vielen Erwartungen an Unterhaltung, Entspannung und Urlaubserlebnis erfüllt werden, informiert das Buchungsportal www.hotelreservierung.de ...
Wie jedes Jahr beginnt meist schon im Februar die Suche nach dem individuellem Urlaubsziel. Viele Reisewillige stöbern in diversen Angeboten und wählen dann das entsprechende Reiseziel aus. Damit die vielen Erwartungen an Unterhaltung, Entspannung und Urlaubserlebnis erfüllt werden, informiert das Buchungsportal www.hotelreservierung.de über die Wahl des richtigen Urlaubsdomizils. Ferienzeit steht für Schonzeit und Erholung. Die Entscheidung für das richtige Ferienhotel ( www.hotelreservierung.de/themenhotel/site/id/9/Ferienhotel ) ist dabei genauso wichtig wie die Entscheidung für das Reiseziel. Wer die Qualität eines Hotels bewerten will, sollte einen Blick auf die Speisekarte des hauseigenen Restaurants werfen. Sie ist quasi die Visitenkarte des Hauses. Ebenso gehört geschultes und aufmerksames Personal zur Etikette. Ferienhotels bieten zudem zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge oder spezielle Freizeitangebote. So gehören hauseigene Sportstätten wie Tennisplätze, Schwimmhallen und Golfanlagen längst zum Standard. Die Wellness-, Fitness- und Spabereiche sollen ebenso zur Erholung dienen wie die liebevoll eingerichteten Zimmer. Die umfassenden Wellnessangebote schließen Entspannungskurse und individuelle Schönheitsbehandlungen ein. Auch Unternehmen haben den Wert dieser Hotels als Tagungsstätten für sich entdeckt und lassen sich ihre Veranstaltungen und Konferenzen professionell in den eigens hierfür bereitstehenden Räumlichkeiten organisieren. Weitere Informationen zu Themenhotels: www.hotelreservierung.de/themenhotel Kontakt: Lisa Neumann Unister Media GmbH Barfußgässchen 12 04109 Leipzig Tel: +49/341/49288-240 Fax: +49/341/49288-59 lisa.neumann(AT)unister-media.de Die Unister Media GmbH vermarktet erfolgreiche deutschsprachige Internetportale im Reisebereich wie www.ab-in-den-urlaub.de, www.fluege.de, www.hotelreservierung.de, www.reisen.de und www.travel24.com. Außerdem tritt die Unister GmbH mit www.urlaubstours.de als Reiseveranstalter auf und versteigert Reisen über www.auvito.de, dem kostenlosen Online-Auktionshaus. Komplementäre Produkte und Dienstleistungen werden aus den Bereichen Finanzen mit www.private-krankenversicherung.de und Verbraucherinformation mit www.preisvergleich.de angeboten.
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Jan Fragel (Marketing) kostenlos.com Forstweg 11 29313 Hambühren Telefon: 015228925820 Fax: 015228925820 Internet: http://www.kostenlos.com EMail: jan.fragel@online.de
Filmkritiken, Buchbesprechungen, Spieletests: Neues Portal bietet umfangreiche Sammlung von NutzerberichtenRezension.org präsentiert sich als Online-Magazin für Produktbewertungen
Nutzerberichte und Online-Bewertungen liegen im Trend. Wer sich vorab gezielt über ein Produkt informieren will, schaut heute in aller Regel erst einmal ins Internet. Unter dem programmatischen Titel Rezension.org bietet ein brandneues Portal dem interessierten Konsumenten jetzt eine umfangreiche Sammlung aktueller Kritiken zu Filmen, Spielen und ...
Nutzerberichte und Online-Bewertungen liegen im Trend. Wer sich vorab gezielt über ein Produkt informieren will, schaut heute in aller Regel erst einmal ins Internet. Unter dem programmatischen Titel Rezension.org bietet ein brandneues Portal dem interessierten Konsumenten jetzt eine umfangreiche Sammlung aktueller Kritiken zu Filmen, Büchern, Spielen und verwandten Produkten. Der Clou dabei sind clevere Bewertungssysteme und Rankings, mit deren Hilfe sich einzelne Titel gegeneinander abwägen lassen. Vor dem Kauf eines Produktes die kritische Meinung anderer einzuholen, gehört gerade in Zeiten knapper Kassen standardmäßig zum Anschaffungsprozess dazu. Das Internet macht es einem da leicht und bietet eine Reihe passender Anlaufstellen. Doch es müssen nicht erst hochpreisige Produkte sein, die zum Stöbern im Netz motivieren. DVDs, Bücher, CDs " gerade dort, wo die konkurrierenden Angebote besonders umfangreich sind, gilt: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Gut also, wenn man sich darüber informieren kann, was andere denken und empfehlen. Speziell am genannten Produktsegment orientiert sich das brandneue Bewertungsportal Rezension.org, das binnen kurzer Zeit bereits eine beachtliche Anzahl qualifizierter Rezensionen in seinen Bestand aufnehmen konnte. Dabei ist das Projekt im Gegensatz zu anderen Webangeboten nicht auf Preisvergleiche oder forumsähnliche Kommentarsammlungen angelegt, sondern präsentiert sich vielmehr als gut strukturiertes Online-Magazin. Verpackt in ein ansprechendes Design, lädt ein klarer und übersichtlicher Aufbau unmittelbar zum Stöbern ein. Die Produkttypen und Unterkategorien sind mit großem Wert auf Überschaubarkeit sortiert, und wer gezielt einen bestimmen Titel sucht, wird über eine einfache Suchfunktion schnell fündig. Ebenso aufgeräumt präsentieren sich die einzelnen Rezensionen selber. Mit einem Minimum von 400 Worten beruht z.B. eine Film- oder Buchbesprechung auf der Kurzwiedergabe des Inhalts, einer persönlichen Stellungnahme, sowie einem standardisierten Bewertungssystem, das es dem Leser erlaubt, einzelne Produkte unmittelbar einzuschätzen und miteinander zu vergleichen. Eine eigene Bewertung des jeweiligen Titels (Buch, Film, Spiel, CD etc.) lässt sich darüber hinaus ebenfalls vornehmen. Spezifische Rankings listen auf dieser Grundlage die favorisierten Produkte von Lesern wie Rezensenten. "Wilddiebe und Kritiker kennen keine Schonzeit" " diese ebenso treffende wie ironische Feststellung des britischen Schriftstellers Noël Coward haben sich die Macher von Rezension.org zum Motto gewählt. Die rasch wachsende Anzahl von Rezensionen bestätigt die Richtigkeit dieser augenzwinkernden Weisheit. Und die Betreiber sind weiterhin offen für neue Autoren. Bewerben kann sich jeder, der Spaß am Schreiben von Kritiken hat und sich im Stil des Portals wiederfindet. Inhaltliche Vorgaben gibt es selbstverständlich keine. Nur eines gilt uneingeschränkt: Eigenwerbung ist ausgeschlossen.
Rezension.org ist ein Webportal mit qualifizierten Besprechungen von Filmen, Büchern, CDs, Spielen, Software und verwandten Produkten. Alle Beiträge bieten neben der individuellen Beschreibung und Einordnung des jeweiligen Titels auch dessen Bewertung nach vorgegebenen Kriterien. - Das Portal ist ein Projekt von Scheidle-Design mit Sitz in Tussenhausen. Betreiber ist Wolfgang Scheidle.
Wolfgang Scheidle Scheidle-Design Von-Stein-Weg 8 86874 Tussenhausen Telefon: 08268 / 90 49 95 Internet: http://www.rezension.org EMail: presse@scheidle-design.de
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