Alm-Auftrieb der anderen Art: Mit dem E-Bike durch Oberbayern
Auf den Sattel, fertig, los! In Oberbayern fällt mit den ersten warmen Sonnenstrahlen der Startschuss für die Rad-Saison. Neben dem herkömmlichen „Drahtesel“ sind E-Bikes in allen Variationen stark gefragt: Längst haben die modernen Elektroräder Einzug gehalten in den gesunden Freizeitspaß. Ob flache Wege im Tal oder sanfte Berghänge, der ...
Auf den Sattel, fertig, los! In Oberbayern fällt mit den ersten warmen Sonnenstrahlen der Startschuss für die Rad-Saison. Neben dem herkömmlichen „Drahtesel“ sind E-Bikes in allen Variationen stark gefragt: Längst haben die modernen Elektroräder Einzug gehalten in den gesunden Freizeitspaß. Ob flache Wege im Tal oder sanfte Berghänge, gemütliche Gruppentouren oder individuelle Trips: Oberbayern bietet Radgenuss für jedermann. Übrigens: Auch neben der Strecke gibt es jede Menge zu entdecken. Radwege im Tal führen durch Wald- und Wiesenlandschaften vorbei an Seen, Klostermauern oder Burgen. Dabei immer im Blick: die Alpenkulisse, entweder ganz nah oder in Fernsicht. Wer es sportlicher mag, erklimmt das hügelige Alpenvorland und genießt die Mittagsrast auf der Alm. Je nach Bedürfnis stehen für den unbeschwerten Rad-Genuss E-Bike-Modelle vom Faltrad übers Tandem bis hin zum Mountainbike zur Wahl. Fachgeschäfte beraten, welches Antriebskonzept – zum Beispiel Front- oder Heckantrieb, mit Tretsensor oder Pulsfrequenzsteuerung – den individuellen Bedürfnissen am besten entspricht. Für längere Touren kann ein Zweitakku mitgenommen oder eine Ladestation entlang der Strecke genutzt werden.
Rund ums Rad
Für Individualisten und Gruppen
Pedal-Genuss mit Zusatz-Plus
movelo-Regionen Übrigens: Mit der OBERBAYERNMap bietet der Tourismusverband München-Oberbayern eine interaktive Kartenlösung für die oberbayerischen Urlaubsregionen an, die sowohl für den heimischen PC als auch mobil nutzbar ist. E-Bikern ermöglicht die „App“ eine einfache Routenplanung und die Orientierung vor Ort. Außerdem kann sie als Navigationssystem genutzt werden. Darüber hinaus stehen zahlreiche Informationen über Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Kultur und Natur zur Verfügung. http://maps.oberbayern.de/
Service-Info: Was sind eigentlich E-Bikes? Weitere Informationen und Tourentipps unter www.oberbayern.de Der Tourismusverband München-Oberbayern e.V. ist der touristische Dachverband im Regierungsbezirk Oberbayern. Der größte touristische Verband Deutschlands bündelt die Interessen von über 350 Mitgliedern und steht für 32 Millionen Übernachtungen (in Betrieben ab neun Betten). Angelika Hermann-Meier PR Boyn,Julia Lachener Straße 4 86911 Diessen am Ammersee www.hermann-meier.de julia.boyn[at]hermann-meier.de
Bunt bemalt und gut versteckt
Eifrig suchen Kinder auf Oberbayerns Berggipfeln nach Ostereiern, während die Eltern entspannt die Aussicht genießen. Ein Spaß für die ganze Familie ist die 1. Bayerische Oarscheibn (Eierrollen) Meisterschaft auf dem Wendelstein. Im Chiemgau verwandelt sich gleich das ganze Dorf Ruhpolding in ein einziges großes Osternest. Andernorts ziehen die ...
Eifrig suchen Kinder auf Oberbayerns Berggipfeln nach Ostereiern, während die Eltern entspannt die Aussicht genießen. Ein Spaß für die ganze Familie ist die 1. Bayerische Oarscheibn (Eierrollen) Meisterschaft auf dem Wendelstein. Im Chiemgau verwandelt sich gleich das ganze Dorf Ruhpolding in ein einziges großes Osternest. Andernorts ziehen festliche Umzüge durch die Straßen und Ostermärkte laden Besucher zum Stöbern ein.
Der Tourismusverband München-Oberbayern e.V. ist der touristische Dachverband im Regierungsbezirk Oberbayern. Der größte touristische Verband Deutschlands bündelt die Interessen von über 350 Mitgliedern und steht für 32 Millionen Übernachtungen (in Betrieben ab neun Betten).
Oberbayern feiert die Biergartenverordnung von 1812
2012 wird in Münchens und Oberbayerns „traditionellen“ Biergärten gefeiert. Vor 200 Jahren, am 4. Januar 1812, erließ Bayerns König Max I. die Biergartenverordnung. Wer kennt ihn nicht – den fragenden Blick der „Zuagroastn“, wenn Einheimische in den Biergarten kommen, sich an einen Tisch setzen und Tischdecke sowie mitgebrachte Speisen ...
2012 wird in Münchens und Oberbayerns „traditionellen“ Biergärten gefeiert. Vor 200 Jahren, am 4. Januar 1812, erließ Bayerns König Max I. die Biergartenverordnung. Wer kennt ihn nicht – den fragenden Blick der „Zuagroastn“, wenn Einheimische in den Biergarten kommen, sich an einen Tisch setzen und Tischdecke sowie mitgebrachte Speisen auspacken. „Ist das denn überhaupt erlaubt?“ liest man dann in den Augen vieler. Ja, in München und Oberbayern darf man das in einem „echten“ Biergarten und es hat eine lange Tradition. Alle wissenswerten Infos zum Jubiläum und zum Thema Biergarten gibt es unter www.200-jahre-biergarten.de.
… bis heute 2012 feiern die Brauereien und Biergärten in München und Oberbayern dieses Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen und Festivitäten. Die schönsten Biergärten in München und Oberbayern und alle Infos zum Jubiläum finden sich unter www.oberbayern.de sowie www.200-jahre-biergarten.de. Das 200-jährige Biergarten-Jubiläum ist ein Gemeinschaftsprojekt des Tourismusverbandes München-Oberbayern e.V. und der Landeshauptstadt München. Zahlreiche „traditionelle“ Biergärten schließen sich diesen Feierlichkeiten 2012 an. Der Tourismusverband München-Oberbayern e.V. ist der touristische Dachverband im Regierungsbezirk Oberbayern. Der größte touristische Verband Deutschlands bündelt die Interessen von über 350 Mitgliedern und steht für 32 Millionen Übernachtungen (in Betrieben ab neun Betten). Angelika Hermann-Meier PR Boyn,Julia Lachener Straße 4 86911 Diessen am Ammersee www.hermann-meier.de julia.boyn[at]hermann-meier.de
Schäfflertänze, Maschkera, Maibäume und fromme Seefahrer
Nur alle sieben Jahre, so auch 2012, tanzen die Schäffler. Gaudiwürmer und Maschkera vertreiben alle Jahre wieder den Winter. Kräftige Männerbeine stemmen tonnenschwere Baumstämme in den weiß-blauen Himmel. Gläubige Oberbayern begeben sich in farbenfroher Frömmigkeit aufs Wasser. Schäfflertänze, Fasching, Maibaum- und sind die sehenswerten ...
Nur alle sieben Jahre, so auch 2012, tanzen die Schäffler. Gaudiwürmer und Maschkera vertreiben alle Jahre wieder den Winter. Kräftige Männerbeine stemmen tonnenschwere Baumstämme in den weiß-blauen Himmel. Gläubige Oberbayern begeben sich in farbenfroher Frömmigkeit aufs Wasser. Schäfflertänze, Fasching, Maibaum- und Fronleichnams-Bräuche sind die sehenswerten Feste im ersten Halbjahr des oberbayerischen Brauchtumskalenders. All diese und weitere sind im Brauchtums-Lexikon von A bis Z unter www.oberbayern.de gelistet.
Das ist alles nur geklaut Der Tourismusverband München-Oberbayern e.V. ist der touristische Dachverband im Regierungsbezirk Oberbayern. Der größte touristische Verband Deutschlands bündelt die Interessen von über 350 Mitgliedern und steht für 32 Millionen Übernachtungen (in Betrieben ab neun Betten). Angelika Hermann-Meier PR Boyn, Julia Lachener Straße 4 D-86911 Diessen am Ammersee www.hermann-meier.de julia.boyn[at]hermann-meier.de
Zur Heim-WM 2012 bietet Ruhpolding Biathlon-Schnupperkurse an
Rasante Aufholjagden, spannende Sprints, spektakuläre Läufe – das erwartet die Zuschauer bei der Biathlon-WM vom 29. Februar bis 11. März 2012 im oberbayerischen Ruhpolding. Für Magdalena Neuner, Star der Biathlon-Szene, soll der Wettkampf das Finale einer Ausnahmekarriere werden. Wem das Zusehen nicht reicht, der kann Schnupperkurse beim und ...
Rasante Aufholjagden, spannende Sprints, spektakuläre Läufe – das erwartet die Zuschauer bei der Biathlon-WM vom 29. Februar bis 11. März 2012 im oberbayerischen Ruhpolding. Für Magdalena Neuner, Star der Biathlon-Szene, soll der Wettkampf das Finale einer Ausnahmekarriere werden. Wem das Zusehen nicht reicht, der kann Schnupperkurse beim ehemaligen Olympiasieger Fritz Fischer buchen und gleich Wettkampf-Erfahrung sammeln: Am Ende des Tages treten mehrere Mannschaften im Staffellauf gegeneinander an – WM-Feeling inklusive.
Weitere Informationen unter www.oberbayern.de Angelika Hermann-Meier PR Boyn,Julia Lachener Straße 4 86911 Diessen am Ammersee www.hermann-meier.de julia.boyn[at]hermann-meier.de
Besondere Märkte in Oberbayern im Wald, im Kloster und im Freilichtmuseum
Glühweinduft im Wald schnuppern, regionale Köstlichkeiten im Kloster probieren, Geschenkideen in einem Freilichtmuseum sammeln und überall an vielen bunten Ständen stöbern – in Oberbayern stimmen zahlreiche traditionelle Weihnachtsmärkte an ungewöhnlichen Orten aufs Christkind ein.
Strahlende Kinderaugen, ein Plausch mit Freunden, in ...
Glühweinduft im Wald schnuppern, regionale Köstlichkeiten im Kloster probieren, Geschenkideen in einem Freilichtmuseum sammeln und überall an vielen bunten Ständen stöbern – in Oberbayern stimmen zahlreiche traditionelle Weihnachtsmärkte an ungewöhnlichen Orten aufs Christkind ein. Große Weihnachtsmärkte wie in den Städten München, Neuburg an der Donau oder Rosenheim sind bekannt und beliebt. Mit eher außergewöhnlichen Ständen und Produkten präsentieren sich jedoch viele Märkte in kleineren Orten, in Museen und Klöstern in Oberbayern: In Bad Tölz sorgt das historische Altstadt-Ambiente vom 25. November bis 23. Dezember für einen perfekten Rahmen. Im Kloster Seeon lauschen Besucher vom 3. bis 4., 10. bis 11. und 17. bis 18. Dezember Lesungen aus „Wilmas weihnachtliche Geschichtenküche“ oder betätigen sich kreativ in der Schmuckwerkstatt. Die Ruhpoldinger Waldweihnacht mit Freilichtbühne, Holzknechtmuseum und Bergkulisse gilt in ihrer Art als einzigartig im deutschsprachigen Raum. Sie lädt nur alle drei Jahre zum Besuch ein: 2011 vom 3. bis 4. und 9. bis 10. Dezember. Etwas höher in Ruhpolding gelegen findet am 3. und 4. sowie am 10. und 11. Dezember die Bergweihnacht auf dem 1.670 Meter hohen Rauschberg statt. Vor der Klosterkirche Marienmünster in Diessen am Ammersee geht es am 3. und 4. Dezember besonders nostalgisch zu: Das einzige erlaubte Licht sind Kerzen und wärmendes Lagerfeuer. Alle Weihnachtsmärkte in Oberbayern und weitere Informationen unter: www.oberbayern.de Der Tourismusverband München-Oberbayern e.V. ist der touristische Dachverband im Regierungsbezirk Oberbayern. Der größte touristische Verband Deutschlands bündelt die Interessen von über 300 Mitgliedern und steht für 30 Millionen Übernachtungen (in Betrieben ab neun Betten). Angelika Hermann-Meier PR Boyn,Julia Lachener Straße 4 86911 Diesssen am Ammersee www.hermann-meier.de julia.boyn[at]hermann-meier.de
Wellness aus der Natur in Oberbayern
Herbst-Zeit – Wohlfühl-Zeit. Wenn die Tage langsam kürzer werden und das Wetter launisch, dann sehnt sich der Körper nach wohliger Entspannung. Gesundheit und Wellness stehen im Vordergrund. In Oberbayern darf bei diesem Thema das Motto „Zurück zu den Wurzeln“ durchaus wörtlich genommen werden. Denn die Süddeutschen setzen verstärkt auf ...
Herbst-Zeit – Wohlfühl-Zeit. Wenn die Tage langsam kürzer werden und das Wetter launisch, dann sehnt sich der Körper nach wohliger Entspannung. Gesundheit und Wellness stehen im Vordergrund. In Oberbayern darf bei diesem Thema das Motto „Zurück zu den Wurzeln“ durchaus wörtlich genommen werden. Denn die Süddeutschen setzen verstärkt wieder auf ureigene Traditionen und Zutaten. Die urbayerischen Wohlfühl-Rituale erleben ihr Comeback – und mit ihnen die wertvollen Zutaten aus der Natur wie Heu, Schafwolle, Molke, Kräuter oder Früchte. In den Thermen, in modernen Hotel-Spas und unterwegs mit fachkundigen Führern bekommen Gäste somit die volle Packung Wellness mit altem Wissen verabreicht.
Rundum Schaf: Wollebad in Mittenwald
Moorzeremonien und Abtauchen mit Tiefenwärme: Bayerns ältestes Moorbad in Bad Aibling
AlmYURVEDA – das Wissen vom almerischen gesunden Leben
Unterwegs mit der Kräuterhexe: Wildkräuter-Wanderung in Farchant
Aktiv-Fasten im Isarwinkel
Echt dufte: Kräuter im Dirndlstoff
Weitere Informationen unter www.oberbayern.de
Der Tourismusverband München-Oberbayern e.V. ist der touristische Dachverband im Regierungsbezirk Oberbayern. Der größte touristische Verband Deutschlands bündelt die Interessen von über 300 Mitgliedern und steht für 30 Millionen Übernachtungen (in Betrieben ab neun Betten).
In Oberbayern lässt Urlauber die Sommerhitze kalt
Eine Höhle ist in Oberbayern nur schwer zu finden – trotz modernster Technik. Forscher wie Peter Hofmann greifen deshalb oft auf ganz simple Methoden zurück und fragen einfach nach, statt mit komplizierten Geräten zu hantieren: „Meistens sind es die Einheimischen, die genau wissen, wo es in der umliegenden Landschaft noch unerforschte Höhlen ...
Eine Höhle ist in Oberbayern nur schwer zu finden – trotz modernster Technik. Forscher wie Peter Hofmann greifen deshalb oft auf ganz simple Methoden zurück und fragen einfach nach, statt mit komplizierten Geräten zu hantieren: „Meistens sind es die Einheimischen, die genau wissen, wo es in der umliegenden Landschaft noch unerforschte Höhlen gibt“, sagt Hofmann, Mitglied im Verein für Höhlenkunde mit Sitz in München. Jeder neu entdeckte Natur-Tunnel, jeder größere Hohlraum unter der Erdoberfläche wird hier mit Nummer und Skizze in die Datenbank eingespeist, die mittlerweile allein für Oberbayern rund 600 Stück speichert. Jedes Jahr kommen neue dazu – nur die wenigsten können touristisch erschlossen werden. Die zugänglichen Gewölbe sind vor allem in der Hitze des Hochsommers willkommene und spektakuläre Ausflugsziele. Auf Temperaturen um den Gefrierpunkt müssen sich Hartgesottene einstellen, die sich in die einzige Eishöhle Deutschlands bei Marktschellenberg im Berchtesgadener Land begeben. Bis zu 30 Meter dicke und über 3000 Jahre alte Eismassen erzeugen dort bizarre Formationen und leichtes Frösteln – und das 1.570 Meter über dem Meeresspiegel. Möglich macht’s das Schmelzwasser, das im Frühjahr durch die Spalten und Klüfte in die Höhle dringt und dort gefriert. Die Schellenberger Eishöhle ist deshalb nur von Mitte Mai bis Oktober zugänglich und lässt sich bequem mit einem Ausflug zum erfrischenden Naturspektakel Almbachklamm kombinieren, die sich wenige Kilometer südlich durch den Berg schlängelt. Direkt am Eingang der mit sicheren Steigen erschlossenen Schlucht gurgelt, rattert und klimpert die älteste Kugelmühle Deutschlands; sozusagen die Murmel-Mutter der Nation: Seit 1683 schleift die vom Almwasser gespeiste Mühle schier unermüdlich feinste Marmorkugeln. Die Brocken stammen aus dem Untersberg, dessen mächtigen Kalkstein-Körper über 400 Höhlen durchlöchern – darunter auch einige, die wohl noch kein Mensch von innen gesehen hat. Zugänglich für jedermann ist dagegen das über 50 Millionen Jahre alte Höhlensystem, das den Gipfel des Wendelsteins durchsiebt. Besucher können nur wenige Meter vom Bahnhof der Zahnradbahn entfernt über 82 Stufen in die Tiefe des Berges steigen. Auf dem rund 170 Meter langen Weg gelangen sie im Zickzack zum so genannten Dom, einem unterirdischen Gewölbe und weiter zum natürlichen Eingang, der tiefsten und damit kühlsten Stelle. „Der Reiz der Wendelstein-Höhle liegt darin, dass man sie ganz alleine erkunden kann“, sagt Höhlenforscher Peter Hofmann, der im Sommer Wanderungen zu den schönsten Grotten rund um seinen Wohnort Oberaudorf anbietet. Weit über 100 hat der 50-jährige Diplom-Kaufmann schon auf der ganzen Welt bereist – und doch kann er sich gerade für die Höhlen der Heimat begeistern, in denen man oft sogar auf den Spuren der Geschichte wandeln kann. Einer der Höhepunkte seiner speziellen Wanderungen ist die Fliehburg „Grafenloch“, die rund 100 Meter über Oberaudorf den Berg höhlt. Auf einer Leiter gelangt man in das steinerne Gewölbe, das der Bevölkerung im Dreißigjährigen Krieg als sicheres Versteck diente. Weiter geht’s zum „Weber an der Wand“, einem Gasthof, halb Haus, halb Höhle. Schon bayerische Könige wie Ludwig II., Max I. und auch der russische Zar Alexander I. sollen die sehenswerte Symbiose besucht haben – heute stärken sich Wanderer hier mit Brotzeiten und genießen die Ausblicke über die Wendelstein-Region und die zackigen Gipfel der Alpenkette. „Dort gibt es noch viele Höhlen zu entdecken“, freut sich der Fachmann und Buchautor Hofmann. Wer in den alpinen Landschaften Oberbayerns nach weiteren, erfrischenden Abenteuern sucht, wird schnell fündig: Durch die Berge graben sich zahlreiche wilde Klammen und Schluchten – viele davon sind mit Steigen und Tunneln für Besucher erschlossen. Ein ganz neues Spektakel lockt nach Mittenwald in die Zugspitz-Region, wo seit Kurzem die gesamte Leutaschklamm durchwandert werden kann. Ein rund 800 Meter langer Stahl-Steig windet sich nun durch die Schlucht. Zwei neue Rundwege machen zudem die urwüchsige Umgebung der Schlucht erlebbar. Wenige Kilometer weiter in Garmisch-Partenkirchen wartet schon die Partnachklamm: Links und rechts ragen die Felsen bis zu 80 Meter steil in den Himmel. Von oben stürzen kleine Wasserfälle herab. Im Nachbarort Grainau braust das Gletscherwasser der Zugspitze durch die Höllentalklamm. Das tosende Spektakel erleben Besucher auf einem anderthalb Kilometer langen Weg, der über enge Stege, Felstreppen und durch beleuchtete Tunnel führt. Vom Ausgang der Klamm genießt man den Blick auf die Zugspitze. Dort oben auf rund 2.900 Metern lässt sich ein heißer Sommertag übrigens auch sehr gut aushalten: Das Thermometer klettert so gut wie nie über die 15 Grad-Marke. Wer den Gipfel oder die umliegenden Berge per Pedes erklimmen möchte, „sollte an heißen Tagen möglichst früh aufbrechen“, rät Robert Krinninger, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer aus Garmisch-Partenkirchen. Und zudem schon vor dem Start viel trinken. „Generell sollte man seine Touren auf die Hitze abstimmen“, sagt der 48-Jährige, der als eine Art alpiner Personal-Coach Gäste auf die Berge führt. Beim Abstieg also die Route durch den kühlen Wald vorziehen und, falls möglich, den auserkorenen Berg über die schattige Nordseite erklimmen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann den Profi zu Tagessätzen ab 250 Euro buchen und kann sich auf ungetrübten Wanderspaß in den oberbayerischen Alpen freuen. Zahlreiche Routen durch schattige Wälder und an kühlen Ufern hat die Ammerschlucht zu bieten, die auch als „Grand Canyon“ Oberbayerns bezeichnet wird. Das ursprüngliche Naturschauspiel erstreckt sich zwischen dem Pfaffenwinkel und der Zugspitz-Region. Von Rottenbuch aus geht’s über abenteuerliche Pfade am glasklaren Fluss entlang – unterwegs laden zahlreiche kleine Buchten zum Baden und Pausieren ein. Ursprüngliche Natur lässt sich auch in der Chiemsee-Region entdecken, zum Beispiel auf der zwölf Kilometer langen Etappe des „Prientalwanderweges“, der Aschau mit Sachrang verbindet. Auf der eher flachen Tour passiert man Schluchten, Wälder und Wasserfälle. Letztere gibt es auch im Tölzer Land zu sehen: Nur rund anderthalb Stunden von Kochel am See aus türmen sich die imposanten Kaskadenwasserfälle des Lainbachs auf, die sich urwüchsig ihren Weg durch den Fels bahnen. Ein natürliches Kneippbecken erreichen Wanderer bequem vom Parkplatz der Herzogstandbahn bei Walchensee aus, wo in der nahen Schlucht das seichte, flache Flussbett des Dainingsbaches dazu verführt, Schuhe und Strümpfe auszuziehen und durch das Wasser zu waten. An tieferen Stellen kann man sogar im glasklaren Bach schwimmen. Direkt zu idyllischen Badestellen mitten in der Natur führen zahlreiche Touren rund um den Tegernsee. Von Rottach-Egern aus folgt man dem Pfad Richtung Moni-Alm und Suttensee. Unterwegs bieten sich ein keltischer Baumkreis sowie meterhohe Wasserfälle zu einer kleinen Pause an, bevor man dann nach rund zwei Stunden Gehzeit am Ufer des Sees die Seele baumeln lassen kann. Wer sich lieber mit einem eiskalten Klosterbier erfrischen möchte, kann von Herrsching aus nach Andechs wandern. Die rund vier Kilometer lange Strecke führt durch die klare Luft des Kientals, einem imposanten Relikt der Eiszeit. Oben angekommen, kann man sich im Klosterbiergarten stärken und dabei den Blick über das Fünf-Seen-Land schweifen lassen. Auch das Münchner Umland bietet an heißen Tagen die Möglichkeit, nach Herzenslust durch kühle Wälder zu streifen und die Füße im Fluss zu kühlen: Die Künstlerkolonie Dachau etwa ist ein idealer Ausgangspunkt für entspannende Wanderungen entlang des Amper-Ufers. Weitere Informationen unter www.oberbayern.de Der Tourismusverband München-Oberbayern e.V. ist der touristische Dachverband im Regierungsbezirk Oberbayern. Der größte touristische Verband Deutschlands bündelt die Interessen von über 300 Mitgliedern und steht für 30 Millionen Übernachtungen (in Betrieben ab neun Betten). Angelika Hermann-Meier PR Boyn,Julia Prinz-Ludwig-Straße 23 86911 http://www.hermann-meier.de julia.boyn[at]hermann-meier.de
Oberbayern aus der Vogelperspektive
Frei wie ein Vogel in der Luft zu schweben, davon träumen viele. Mit seinen Berglandschaften, weiten Fluren und lebhaften Städten ist Oberbayern für die Erfüllung dieses Wunsches besonders geeignet – ob bei einer Ballonfahrt, beim Gleitschirm- oder Segelfliegen. Eine gute Gelegenheit, Oberbayern einmal „von einer ganz anderen Seite“ zu Wem ...
Frei wie ein Vogel in der Luft zu schweben, davon träumen viele. Mit seinen Berglandschaften, weiten Fluren und lebhaften Städten ist Oberbayern für die Erfüllung dieses Wunsches besonders geeignet – ob bei einer Ballonfahrt, beim Gleitschirm- oder Segelfliegen. Eine gute Gelegenheit, Oberbayern einmal „von einer ganz anderen Seite“ zu erleben. Wem das zu abgehoben ist, der hat auch mit festem Boden unter den Füßen aussichtsreiche Möglichkeiten.
Augen auf! Hoch oben gibt es viel zu sehen Fahren und doch fliegen lautet das Motto bei einem Ausflug mit dem Heißluftballon im Fünf-Seen-Land – zum Beispiel am Ammersee. In einer Höhe von 150 bis 3.000 Metern haben Ballonfahrer den besten Rundumblick auf Oberbayerns Gewässer, Almen und Fluren. Übrigens: Im Winter geht es noch höher hinaus, dann kann der Ballon bis zu 7.000 Meter steigen – beste Voraussetzungen also für eine Alpenüberquerung der anderen Art. www.ammersee-region.de, www.sta5.de Weit mehr als heiße Luft erwartet Ballonfahrer in der Region Chiemsee-Alpenland. Die Fahrt führt vorbei am Chiemsee, an majestätischen Bergen und der Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte mit 18 malerisch gelegenen Einzelseen, hinweg über typisch oberbayerische Landschaften und Orte. Von hier oben reicht die Sicht uneingeschränkt bis nach Österreich. Ballonfahrer heben zum Beispiel mit „Chiemseeballoning“ ab – zur Flotte gehört auch der weiß-blaue Thermenballon Bad Aibling. Alle weiteren Anbieter von Ballonfahrten, Gleitschirm-Taxis und Tandemflügen mit dem Paraglider in der Region Chiemsee-Alpenland sind unter www.chiemsee-alpenland.de/Startseite/Entdecken/Alpin Sommer zusammengefasst. Ein ganzjährig-luftiges Vergnügen bietet die Deutsche Alpen-Segelflugschule Unterwössen in den Chiemgauer Alpen bei Rundflügen mit Segelfliegern und Motorseglern an. Der Alpensegelflug gilt wegen des schwierigen Geländes als „Krönung des Segelflugs“ – das natürlich auch wegen des Naturerlebnisses: schroffe Felsen, gigantische Berge, weite Felder, Seen und Nachbargemeinden wie Marquartstein, Reit im Winkl oder Ruhpolding warten nur darauf, aus der Vogelperspektive erkundet zu werden. Weitere Flugangebote im Chiemgau unter www.chiemgau-tourismus.de
Wer lieber festen Boden unter den Füßen behalten und dabei trotzdem den ultimativen Weitblick haben möchte, hat in Oberbayern ebenso viele aussichtsreiche Möglichkeiten.
Die perfekte Mischung von Aussichten auf Land- und Stadtleben, architektonische Wahrzeichen und Bergpanoramen bietet sich über den Dächern Münchens. In der Landeshauptstadt gibt es zahlreiche Stufen zu erklimmen, an deren Ende die schönsten Aussichten der Stadt warten. Zum Beispiel auf dem Alten Peter, wie der Turm der Pfarrkirche St. Peter nahe des Marienplatzes genannt wird oder dem Südturm der bekannten Frauenkirche. Gemütlicher ist der „Aufstieg“ mit dem Lift auf den Rathausturm. Auf stolze 190 Meter Höhe bringt der Aufzug die Besucher des Olympiaturms. In allen Fällen breitet sich zu Füßen des Betrachters München mit seinen Sehenswürdigkeiten aus, eingerahmt von den stolz herausragenden Bergen mitsamt der Zugspitze am Horizont. Romantiker mit Hang zur freien Sicht zieht es zum Monopterus. Dieser Rundtempel im griechischen Stil liegt in exponierter Lage auf einem Hügel im Englischen Garten und gibt freie Sicht auf München. Ein Ausflug zur Aussichtsplattform AlpspiX auf rund 2.080 Meter, oberhalb der Bergstation der Alpspitzbahn, ist nur etwas für Schwindelfreie. Am Ende der x-förmigen Konstruktion, die 13 Meter über den Abgrund hinaus ragt, erwartet die Gäste ein uneingeschränkter Blick in fast 1.000 Meter Tiefe. Adrenalinkick und Aussichten auf felsiges Alpenpanorama mit der Zugspitze und dem Höllental inklusive. www.zugspitze.de
Übrigens: Einen virtuellen Vorgeschmack auf „Oberbayern von oben“ finden Interessierte im youtube-Kanal des Tourismusverbands München-Oberbayern in Form eines 3D-Rundflugs über das Land:
Der Tourismusverband München-Oberbayern e.V. ist der touristische Dachverband im Regierungsbezirk Oberbayern. Der größte touristische Verband Deutschlands bündelt die Interessen von über 300 Mitgliedern und steht für 30 Millionen Übernachtungen (in Betrieben ab neun Betten).
IOC gibt am 6. Juli Austragungsort für die Olympischen Winterspiele 2018 bekannt
Die Spannung steigt. Am 6. Juli gibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Durban bekannt, wo die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 ausgetragen werden. Die oberbayerischen Bewerber-Orte München, Garmisch-Partenkirchen und Königssee verkürzen am Entscheidungstag das Warten auf das Ergebnis mit Bühnenprogrammen, Fanmeilen, ...
Die Spannung steigt. Am 6. Juli gibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Durban bekannt, wo die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 ausgetragen werden. Die oberbayerischen Bewerber-Orte München, Garmisch-Partenkirchen und Königssee verkürzen am Entscheidungstag das Warten auf das Ergebnis mit Bühnenprogrammen, Biergartenatmosphäre, Fanmeilen, Live-Schaltungen nach Durban und jeder Menge Party-Stimmung. Attraktive Preise verlost der Tourismusverband München-Oberbayern ab sofort auf seiner Homepage www.oberbayern.de und auf den Homepages der Bewerberorte www.muenchen-tourist.de, www.berchtesgadener-land.com und www.gapa.de.
Weitere Auskünfte: Der Tourismusverband München-Oberbayern e.V. ist der touristische Dachverband im Regierungsbezirk Oberbayern. Er ist der größte touristische Verband Deutschlands, bündelt die Interessen von über 300 Mitgliedern und steht für 30 Millionen Übernachtungen (in Betrieben ab neun Betten). Angelika Hermann-Meier PR Hofmann,Aletta Prinz-Ludwig-Straße 23 86911 Diessen am Ammersee http://www.hermann-meier.de aletta.hofmann[at]hermann-meier.de
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