Obdachloser braucht zweite Chance
<p> Der in Hamburg an den Landungsbrücken lebende obdachlose Max Bryan (35) war einer der Teilnehmer des diesjährigen Supertalent-Wettbewerbs (RTL) und ist vor Dieter Bohlen und der Supertalent-Jury tragisch gescheitert. Max wünscht sich eine 2. Chance und hofft auf eine Antwort von der Jury, doch die Macher der Show an ...
Der in Hamburg an den Landungsbrücken lebende obdachlose Max Bryan (35) war einer der Teilnehmer des diesjährigen Supertalent-Wettbewerbs (RTL) und ist vor Dieter Bohlen und der Supertalent-Jury tragisch gescheitert. Max wünscht sich eine 2. Chance und hofft auf eine Antwort von der Jury, doch die Macher der Show ächten ihn.
http://www.facebook.com/pages/Max-Bryan/161102710574227?v=wall (Quelle: Max Bryan´s offener Brief an die Supertalent-Jury, an Dieter Bohlen, Sylvie van der Vaart und Bruce Darnell)
[PRC] Das Kölner Projekt Office hat mit Max persönlich gesprochen und ihn zu den Details seines Auftritts vom 7. August befragt. Er erzählte uns, wie schlecht er gesungen hat und dass er im entscheidenden Moment versagt habe, sich überhaupt nicht konzentrieren konnte und daran ein großer Traum zerplatzt ist.
18 Jahre hat Max auf keiner Bühne mehr gestanden, es war seine erste Berührung mit einem Mikrofon seit dieser langen Zeit überhaupt und er hat wohl auch verlernt über eine Lautsprecheranlage zu singen. Viel zu laut und viel zu hoch habe er angefangen (falsche Tonart, die Begleitmusik wurde ihm verwehrt) und die völlig falsche Gesangstechnik habe er benutzt. Er hatte Angst überhaupt die Augen zu öffnen, stand da vor 1400 Zuschauern, wo er doch jahrelang kaum einer Menschenseele begegnete. Bryan lebte 15 Jahre allein und isoliert in einer 20qm Dachkammer hatte kaum Kontakt zu anderen Menschen.
Wochenlang hatte er sich auf diesen Moment vorbereitet, fuhr täglich in eine kleine Kirche, wo er vor leeren Bänken stand und übte. Genützt hat es ihm wenig, es fehlte einfach die Erfahrung auch vor realem Publikum aufzutreten und mit einem Mikrofon zu singen. Beides hatte er nicht zum üben, schließlich ist er wohnungslos, wie keiner der anderen Kandidaten, schon allein deshalb sollte man ihm eine zweite Chance geben.
Bryan hat uns auch von den Zweifeln des Produzenten Grundy Light Entertainment erzählt, in Bezug auf „sein weißes Hemd, die scheinbar unbenutzt Isomatte und die porentief reine Haut“, so jemand könne gar nicht obdachlos sein, soll angeblich jemand hinter der Bühne zu ihm gesagt haben.
Soll heißen, ein Obdachloser muss dreckig sein und darf sich nicht waschen ?
Das weiße Hemd hatte Bryan sich aufgespart, nur für diesen einen Auftritt, er hatte es sorgfältig verpackt, in einer kleinen Plastiktüte, es war sein einziges noch sauberes Kleidungsstück, erzählt er uns, und er wollte es am wichtigsten Tag seines Lebens auch tragen.
Das selbe mit der Isomatte. Bryan schläft auf einer sauberen, glatten Unterlage (aus Metall), die Bilder von der Fischpfanne (Restaurant) sind bekannt, daher gibt es auch so gut wie keine Einkerbungen oder Gebrauchsspuren an der Isomatte und er schläft nun mal nicht im Dreck.
Bryan wäscht sich jeden Tag, auf Bahnhöfen, öffentlichen Toiletten und wo immer Gelegenheit dazu ist, jeder andere, der plötzlich seine Wohnung verliert, würde das vermutlich auch tun, deshalb auch die saubere Haut.
Dies alles hätte man ihn fragen können, b-e-v-o-r er die Bühne betritt, so aber wurde es ihm regelrecht zum Vorwurf gemacht und zwar vor laufender Kamera, direkt nach seinem Auftritt.
Fair war das nicht und diffamierend sind die Vorwürfe obendrein, aber das ist eine andere Geschichte.
Max wünscht sich eine 2. Chance und wir richten unseren Appell hiermit und direkt an den RTL-Unterhaltungschef, an Herrn Tom Sänger. Es kann nämlich nicht angehen, dass „Penismaler“ und „Tittenmonster“ wichtiger sind, als einem Obdachlosen von der Straße zu helfen.
Angeblich werden nur rund 30% der im Sommer aufgezeichneten Kandidaten auch gesendet „Die Besten zuerst“, heißt es !
Mal schauen, gesendet wurden: Penismaler, Tittenmonster, Gehirn-Tackerer, Leute die sich brennende Feuerwerkskörper in den Allerwertesten stecken und noch eine Reihe weiterer Kuriositäten. Das Schicksal eines Obdachlosen sei einfach „nicht unterhaltsam genug“, Zitat Astrid F., Mitarbeiterin bei Grundy: „Es gibt unterhaltsamere Kandidaten“ und dies sei nun mal eine Unterhaltungsshow !
Dabei sind Schicksalsgeschichten ein wesentlicher Bestandteil der Show. In die engere Wahl kommen fast ausschließlich nur Leute, die auch einen schweres Schicksal tragen.
Im 3. Halbfinale (11.12.) ließ Bruce wieder Tränen fließen, weil Michael Holderbusch es angeblich so schwer hatte im Leben, dabei ist er einer von Millionen Arbeitslosen in diesem Land, hat eine Wohnung, ist gesund und nicht behindert, könnte vermutlich sogar arbeiten gehen.
Max Bryan hingegen lebt seit 9 Monaten auf der Straße, kann nirgendwo anders hin und er hat große Probleme, sowohl körperlich als auch im Geiste. 15 Jahre lebte er im Zwiespalt mit sich selbst und hat am Ende alles verloren. Die Teilnahme beim Supertalent war sein Strohhalm, sein Rettungsanker, seine große Hoffnung auf Veränderung und auf „Loslassen“ von Dingen die ihn 15 Jahre geißelten. Seinen für ihn so wichtigen Moment hat RTL nicht mal gesendet, nicht weil der Sender seinen Auftritt für sonderlich überflüssig hält, nein, weil die Macher der Show ihm die Popularität nicht gönnen (unsere Meinung!). Hintergrund ist eine Geschichte, die sich Anfang September an den Landungsbrücken im Hamburger Hafen per Zufall ereignete, es war die Begegnung zwischen dem Boxweltmeister Vitali Klitschko und dem Obdachlosen Max Bryan (Medien hatten berichtet) und als Grundy davon erfuhr, „gingen alle Türen zu“, beschreibt Bryan in seinem Tagebuch.
http://www.maxbryan.com
Warum der Produzent Grundy Light Entertainment so reagiert, ist bis heute nicht geklärt. Mehrere Anfragen, auch die von uns, wurden nicht beantwortet. Dabei lief die Sache mit Klitschko völlig autark. Max konnte nicht wissen, dass Klitschko dort joggt und Vitali Klitschko konnte nicht wissen, dass Max dort schläft. Es war Zufall, Schicksal, und RTL bestraft den Obdachlosen dafür ? Das ist nicht fair !
Offenbar ist Max Bryan inzwischen so was wie das Aschenputtel dieser Supertalent-Staffel. Fast täglich gibt es neue Gerüchte und Spekulationen darüber, warum der Sender den Kandidaten so vehement versteckt. Jüngste Enthüllungen sprechen gar von einem Skandal, ein verbaler Ausrutscher der Supertalent-Jurorin Sylvie van der Vaart, http://www.google.de/#q=%22max+bryan%22+supertalent und wir wollen das nicht näher kommentieren, auch weil es um Bryan´s große Chance geht.
Viele andere haben diese Chance auch bekommen.
Da gab es beispielsweise dieses Mädchen, in der Sendung vom 24.09., die Kandidatin bekam sogar noch während ihres Auftritts eine 2. Chance, durfte also ein 2. Lied vor der Jury singen und es wäre für Dieter und die Jury daher auch ein Leichtes gewesen, auch Max Bryan aufzufordern, ein 2. Lied zu singen, hatten die doch gehört, dass er verpatzt hatte und das Lied in der völlig falschen Tonart sang.
In der Sendung vom 24.09. sagte Bruce Darnell zudem auch: „Jeder verdient eine 2. Chance“.
Legt man die Gleichheit aller Kandidaten zur Grunde, wäre es sogar verpflichtend, vor all diesem Hintergrund, auch Max Bryan eine zweite Chance zu geben, ihn also ein 2. Lied singen zu lassen.
Wir bitten hiermit um Unterstützung und wir richten unseren Appell direkt an den Verantwortlichen der RTL-Unterhaltungsabteilung, an Herrn Tom Sänger. Bitte geben Sie Max Bryan eine zweite Chance. Laden Sie ihn ein ins Finale von „Das Supertalent“, außerhalb der Wertung, vielleicht während der Stimmenauszählung aus dem Telefon-Voting. Max könnte singen und zeigen, dass er es besser kann, und vielleicht ist sogar jemand unter den Zuschauern, der einen Ort kennt, wo Max den Winter über bleiben kann, ein Ort, der nicht mit seinen Ängsten kollidiert, das wäre doch eine herrliche Weihnachtsgeschichte und ein großartiges Happy End, nur müssen Sie das auch wollen.
10 gute Gründe sprechen dafür, dies zu wollen.
Bitte lesen Sie hier: http://www.projektoffice.org/permalink/MaxBryan/Max-Bryan-10-Gruende-Fuers-Finale.html
Besonders vor dortigem Hintergrund wäre es nur fair, wenn die Verantwortlichen bei RTL sich persönlich dafür einsetzen, dass Max diese zweite Chance bekommt.
Beverly Hoffmann - Pressedesk -
Projekt Office Koeln Bonner Str. 484-486 MBE 274 D-50968 Köln Germany T: 0221-291990-920 F: 0221-291990-921 post@projektoffice.org http://www.projektoffice.org/permalink/pressefach/index.html
Supertalent, Grundy Light Entertainment, Grundy, RTL, Max Bryan, Obdachloser, Hamburg, Hafen, Aschenputtel, Geächtet, Vergessen, Verleugnet, Verschwiegen, Boykott, Tom Sänger, Zweite Chance Projekt Office Köln Hoffmann,Beverly Bonner Str. 484-486 MBE 274 50968 Köln presse[at]projektoffice.org
Hat Sylvie van der Vaart ihn schlimm beleidigt ?
<p> Die 4. Supertalent-Staffel hat ihren ersten handfesten Skandal. Supertalent-Jurorin Sylvie van der Vaart soll während einer Aufzeichnungen für die RTL-Show „Das Supertalent“ einen obdachlosen Casting-Kandidaten schwer beleidigt haben, berichtet eine Augenzeugin, die eigenen Angaben zu Folge am 7. August ? ...
Die 4. Supertalent-Staffel hat ihren ersten handfesten Skandal. Supertalent-Jurorin Sylvie van der Vaart soll während einer Aufzeichnungen für die RTL-Show „Das Supertalent“ einen obdachlosen Casting-Kandidaten schwer beleidigt haben, berichtet eine Augenzeugin, die eigenen Angaben zu Folge am 7. August im Wiesbadener Staatstheater unmittelbar hinter der Jury im Publikum saß.
(TNN) „Und auch Deine Ausstrahlung ist nichts für die Bühne“, soll van der Vaart dem obdachlosen Max Bryan entgegnet haben, als sie aufgerufen war, seinen Auftritt zu bewerten. „Unter Tränen nahm Max sein Urteil entgegen, nachdem er ängstlich sein Lied vorgetragen hatte“, beschreibt Giesela F. (47, Name geändert).
Und dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass Frau van der Vaart in einem Interview mit RTL stolz verkündete, dass „Jeder in dieser Show, egal wie er aussieht, eine Chance bekommt“ [Quelle: RTL, Trailer Okt. 2010].
Inzwischen trägt Max Bryan einen dicken Rauschebart und stark verschmutzte Kleidung, denn Max lebt auf der Straße. Vor neun Monaten verlor er seine Wohnung und findet seitdem auch nichts Neues, wie er selbst in seinem Internet-Tagebuch berichtet.
http://www.maxbryan.com
Bryan ist vermutlich der erste Obdachlose mit eigenem Laptop und eigener Facebookseite. Vielen ist das unheimlich, so auch der Jury und den Machern der Show, die nämlich glauben ihm „kein Wort“, schreibt Bryan in einer Selbsteinschätzung der aktuellen Situation.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/8-grad-minus-und-schuhe-geklaut-/173905229294067
„Die glauben mir meine Geschichte nicht. Sie glauben nicht, dass ich 15 Jahre in einer Dachkammer lebte und sie glauben nicht, dass ich seit März auf der Straße lebe. Sie haben mich verkauft und verraten, beleidigt und gedemütigt, und ich werde dazu nicht länger schweigen.“, erklärt Bryan wild entschlossen.
Dazu muss man wissen, Max hat Schlimmes durchgemacht. 15 Jahre lebte er eingepfercht auf nur 20qm in einer schmalen Dachkammer, irgendwo im Norden Deutschlands. Körper und Geist haben schwer unter dem Martyrium gelitten. Seine Psyche habe sich „aufgespalten“, in zwei unterschiedliche Personen, „es gibt Max den Sänger und Bryan den Autor, und beide leben im selben Körper“, heißt es im Tagebuch des Max Bryan. Unter vorgehaltener Hand und im Interview spricht er sogar noch von einer 3. Person, die unter der er geboren wurde, aber diese Person ist schon seit Mitte der 90er „tot“, „sie besitzt kein eigenes Leben mehr, es gibt keine sozialen Kontakte“, weshalb auch der Kontakt zur Familie abbrach. Mediziner sprechen in solchen Fällen von einer multiplen Person, Menschen mit gespaltener Persönlichkeit und die Pathologie ist äußerst ernst zu nehmen.
Grundy und RTL wussten davon, denn.Bryan hatte in seiner Supertalent-Bewerbung auf mehr als 25- Seiten ausführlich darüber berichtet und dennoch hat RTL bzw. Grundy (der Produzent) den Kandidaten in die Sendung eingeladen, offenbar nur um ihn lächerlich zu machen und zu demütigen.
Die Augenzeugin berichtet: „Max kam auf die Bühne und schon im ersten Satz, den er sprach, versagte ihm die Stimme. Unter Tränen sprach er vom Verlust seiner Wohnung und dem Leben auf der Straße und Dieter Bohlen legte den Finger noch in die Wunde, fragte, warum er nicht arbeiten ginge. Er fragte das in einem Ton, der verriet, wie sehr er das Schicksal des Obdachlosen anzweifelte und er las dabei ab“, was einmal mehr den Verdacht nahe legt, dass die Zweifel an Bryan´s Geschichte bereits im „Drehbuch“ standen.
Angeblich wissen die Juroren nichts von dem Kandidaten, solange er nicht die Bühne betritt. Man kenne nur Namen, Alter und Beruf. Im Fall des Max Bryan aber, muss die Jury mehr gewusst haben, denn sie war dem Kandidaten „äußerst feindlich gesonnen, in jedem der Worte konnte man das hören“, berichtet die Augenzeugin.
Wurde Bryan mit Absicht aus der Sendung entfernt ? Sollte er von vornherein ausscheiden ? Wurde er nur eingeladen, um ihn der Lächerlichkeit preiszugeben ?
Seine Aufnahmen wurden nicht gesendet, „weil RTL nicht das bekam, was sie von Bryan wollten“, berichtet ein Insider aus dem näheren Umfeld des Senders. Seiner Aussage zu Folge wollte RTL die Lachnummer, „ein angeblich Obdachloser, der gar nicht obdachlos ist, live und vor laufender Kamera wollten sie ihn überführen“, aber die Sache ging schief. Max wirkte auf der Bühne dermaßen authentisch, dass keiner in diesem Moment seine Geschichte anzweifelte. Bruce stockte sogar der Atem: Zitat: „Das ist sehr, sehr schwer für mich, überhaupt ein Urteil zu fällen“, und weiter: „Das ist sehr traurig“, sagt die selbe Frau, die ihn nach dem Auftritt noch schwer beleidigen wird, Frau Sylvie van der Vaart. Und zwar nicht, weil sie das selbst so fühlte, sondern weil es im Drehbuch stand. Die Storyliner hatten Bryan bereits aus der Sendung rausgeschrieben, „er m-u-s-s-t-e ausscheiden, das war eine klare Anweisung“, berichtet der Informant, der namentlich nicht genannt werden will.
Seine Aussage deckt sich auch mit dem Statement einer Casting-Verantwortlichen, Astrid F. (Grundy), die nämlich teilte dem Obdachlosen Max Bryan am Telefon mit, das Schicksal eines Obdachlosen sei „einfach nicht unterhaltsam genug“, und dies sei nun mal eine „Unterhaltungsshow“, er solle damit doch lieber zu Spiegel-TV gehen, heißt es in einem Gedächtnisprotokoll des wohnungslosen Max Bryan.
Nun stellt sich natürlich die Frage, weshalb man den Obdachlosen dann überhaupt zur Aufzeichnung der Sendung „Das Supertalent“ eingeladen hatte. Wenn das Schicksal eines Obdachlosen doch angeblich nicht in die Sendung passt, warum hatte man ihn dann eingeladen ? Warum sollte Max Bryan am 7. August im Wiesbadener Staatstheater vor Dieter Bohlen und der Jury und 1400 Zuschauern singen, wenn es doch angeblich niemanden interessiert ? Hatte man ihn nur eingeladen, um die Zweifel an seiner Geschichte öffentlich zu machen ?
Die Antwort auf diese Frage bleibt das Unternehmen bislang schuldig. Eine offizielle Anfrage an die Unternehmenssprecherin Anke Eickmeyer wurde bislang nicht beantwortet, offenbar Usus im Fall Max Bryan, und das kommt nicht von ungefähr.
Denn auch in der Anmoderation zum Beitrag von RTL-Explosiv v. 18.10. (Klitschko und der Obdachlose) spricht der Moderator von „angeblich obdachlos“, will heißen, der Sender zieht Bryan´s Geschichte durchaus in Zweifel.
Nun ist die Sendung „Das Supertalent“ auch dafür bekannt, dass nahezu ausschließlich Leute weiterkommen, die ein schweres Schicksal vorzuweisen haben und es wäre wohl kaum auszudenken, was passieren würde, wenn einer der Kandidaten ein unwahres Schicksal vorgibt, nur um seine Chancen bei der Teilnahme zu erhöhen. Das Format wäre quasi ruiniert.
Im Fall des obdachlosen Max Bryan muss man dennoch umdenken. Zu viele Zeugen, die inzwischen bestätigt haben, was der „Zwangs“-Hamburger derzeit durchmacht. So beispielsweise die Putzfrau, die jeden Morgen um 7.00 Ihr die Tür zu dem Fischrestaurant aufschließt, vor dessen Toren Max Bryan seit 7 Monaten nächtigt. Jeden Morgen weckt sie den wohnungslosen Max, denn bevor die Touristen kommen, muss er seinen Schlafplatz dort geräumt haben. Oder der Mann von der Brückenreinigung, der ihn jeden Morgen die Brücke raufkommen sieht und „Wolle“, ein Leidensgenosse, der das selbe bestätigen kann, „sie alle haben vor laufender Kamera bezeugt, dass Max seit 7 Monaten dort schläft“, erklärt ein Sprecher vom Kölner Projekt Office, die den wohnungslosen Bryan derzeit betreuen.
Sogar eine enge Vertraute des Senders, in dem Fall „Dorothee D.“ (RTL Explosiv), die tagsüber und am 16.10. die Leute von der Fischpfanne (ein Restaurant) befragt hatten, auch sie habe nur „beste Eindrücke“ und könne bestätigen, dass alles wohl auch der Wahrheit entspricht, heißt es in einem Schreiben der Kölner Projektagentur an den Sender RTL.
Die Äußerung von Sylvie van der Vaart, jedenfalls, war diskriminierend und diffamierend und wirkt wie ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen in Not.
Sowohl der Sender, als auch der ausführende Produzent und die Jury, sollte sich für diese menschenverachtende Handlungsweise öffentlich entschuldigen.
Sean Quentin Dexter für TeleNewsNet
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Sylvie van der Vaart: Wie diskriminierend war Ihre Äußerung ? Die RTL-Supertalent-Jurorin soll einen Obdachlosen schlimm beleidigt haben
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Insider sprechen von einem Skandal !
<p> Neue Erkenntnisse im Fall des obdachlosen Max Bryan, der sich bereits im Juni diesen Jahres bei einem der Supertalent-Castings (RTL) bewarb. Die Ausstrahlung seines Auftritts wurde bislang zurückgehalten, wonach Gerüchte die Runde machten, der Kandidat solle erst in einer der Halbfinal-Shows oder im Finale von „Das ...
Neue Erkenntnisse im Fall des obdachlosen Max Bryan, der sich bereits im Juni diesen Jahres bei einem der Supertalent-Castings (RTL) bewarb. Die Ausstrahlung seines Auftritts wurde bislang zurückgehalten, wonach Gerüchte die Runde machten, der Kandidat solle erst in einer der Halbfinal-Shows oder im Finale von „Das Supertalent“ als Überraschungsgast auftreten. (TNN) Welch eine Kehrtwende und offenbar ist der Name Max Bryan im Hause RTL inzwischen so was wie ein „Rotes Tuch“. So stellt sich nunmehr heraus, nicht der Sender, sondern das Kölner Projekt Office hatte zunächst interveniert und um Ausstrahlung des Materials gebeten. „Wir hatten angefragt, wie es denn sein könne, dass ein obdachloser Teilnehmer des Wettbewerbs so rigoros ignoriert und totgeschwiegen wird. Wir wollten gern wissen, was der Grund dafür ist. Die Anfrage wurde nie beantwortet“, berichtet ein Sprecher vom Kölner Pressedesk. Die Stellungnahme der RTL-Unternehmenssprecherin gegenüber TNN vom 1. Dezember ist somit auch die erste offizielle Erklärung des Senders überhaupt und in Sachen Max Bryan. Rückmeldung gab es indes nicht nur vom Sender, mehrere Augenzeugen hatten sich nach unserer Veröffentlichung in der Redaktion gemeldet und was sie berichten, ist skandalös. Demnach wurde Max Bryan mit seinem Auftritt im Wiesbadener Staatstheater nicht nur aufs übelste vorgeführt, sondern auch aufs schlimmste gedemütigt, unser ausführlicher Bericht dazu erscheint kommenden Dienstag. (Das Interview mit einer Zuschauerin vom 7. August, dem Tag der Aufzeichnung, dauert zur Stunde noch an). Demnach hat der Sender den Kandidaten mit der Teilnehmer-Nummer 1933*** offenbar nur deshalb eingeladen, um ihn maximal zu erniedrigen, ihn zu beleidigen und bloß zu stellen, aber der Plan ging nicht auf. Max stand mit Tränen in den Augen auf der Bühne, erzählte von seiner Obdachlosigkeit, dass er im März seine Wohnung verlor „und die Zuschauer waren gerührt“, erzählt die Augenzeugin. Dieter Bohlen hingegen wirkte „eingleisig“, für ihn sei Bryan´s Schicksal kein Grund nicht auch noch den Finger in die Wunde zu legen, so fragte er den Obdachlosen Max Bryan doch allen Ernstes, warum er nicht arbeiten ginge und das obwohl Bryan in einem 25-seitigen Expose seiner Biografie alle Umstände seiner Behinderung beschrieben hatte. Geholfen hat´s ihm wenig, denn was die Jury ihm entgegnete, war pure Feindschaft und nicht nur das. Insider wissen, die Jury bekommt Vorgaben von den „Editorials“ (den Storylinern), die im Hintergrund die Fäden ziehen, sie seien die wahren Mächtigen des Formats, „sie entscheiden über Abwahl oder Weiterkommen eines Kandidaten, nicht die Jury“, behauptet ein Informant aus dem näheren Umfeld des Senders. TNN hatte den Mann nach Verifizierung der Augenzeugenberichte kontaktiert und auch seine eigenen Beobachtungen stützen die Aussagen der Augenzeugen. Wenn das stimmt, wäre das nicht nur eine rassistische, sondern auch zu tiefst diskriminierende Bemerkung und ein Riesen-Skandal noch dazu. Letzteres könnte auch der Grund gewesen sein, weshalb der Sender die Aufnahmen bislang zurückhielt und den Auftritt des Max Bryan mit aller Macht unter Verschluss hält. Und schlimmer noch ! Sollte sich herausstellen, dass der Produzent (Grundy Light Entertainment) nur in dieser einen verwerflichen Absicht handelte, dass die Macher der Show den obdachlosen Max Bryan nur deshalb einluden, um ihn maximal zu demütigen, wäre das wohl auch der erste wirklich große Skandal dieser Show, auch in Betrachtung der Gesamtheit des Konzepts. Sean Quentin Dexter für Telenewsnet TeleNewsNet | Trevor Barnes (V.i.S.d.P) Supertalent 2010: Warum versteckt RTL diesen Obdachlosen ? http://www.themenportal.de/pressemappe/telenewsnet/pressemitteilungen
Supertalent 2010: Warum versteckt RTL diesen Obdachlosen ? Insider sprechen von einem Skandal !
Foto: Pressedesk / MB Diary
(c) TNN 2010. Abdruck und Verwendung für redaktionelle Zwecke honorarfrei gemäß IPTC.
TAGS: RTL, Supertalent, Singender Jesus, Halbfinal-Shows, Max Bryan, Obdachloser, Hamburg Hafen, Landungsbrücken, Vitali Klitschko, ppnews, Skandal, Demütigung, Sylvie van der Vaart, Dieter Bohlen, Jury, Storyliner, Editorials, Wiesbaden, Staatstheater, August 2010 TeleNewsNet | Trevor Barnes (V.i.S.d.P) Barnes,Trevor An Groß St. Martin 6 Office 255 50667 Köln tvdesk[at]telenewsnet.com
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