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Mittels Petition zur Schonzeit für FüchseMittels Petition zur Schonzeit für Füchse
Rotfüchse sind die letzten weitverbreiteten größeren Raubtiere in unserer Natur. Man bezeichnet sie zu Recht als die "Gesundheitspolizei" des Waldes. Nicht nur weil der Fuchs das Aas verunfallter Tiere und anderer Geschöpfe vertilgt, auch weil er als Beutegreifer eine besondere ökologische Funktion innehat: er sich - ...
Rotfüchse sind die letzten weitverbreiteten größeren Raubtiere in unserer Natur. Man bezeichnet sie zu Recht als die "Gesundheitspolizei" des Waldes. Nicht nur weil der Fuchs das Aas verunfallter Tiere und anderer Geschöpfe vertilgt, auch weil er als Beutegreifer eine besondere ökologische Funktion innehat: er betätigt sich quasi als "Fitness-Trainer" seiner Beutetiere, indem er Kranke und Reaktionsschwache unter ihnen ausselektiert. So vermehren sich nur die Starken und die Gesunden - dadurch wird auch die Gefahr von großflächigen Krankheiten z.B. im Hasenbestand erheblich reduziert. Als Mäusefänger ist Vulpes vulpes, so sein lateinischer Name, ungeschlagen. Selbst unter einer dicken Schneedecke macht er zielsicher seine Beute aus. Ein ausgewachsener Fuchs vertilgt gut 1.000 Mäuse im Jahr. Da wo Füchse fehlen, beklagen sowohl Waldbesitzer als auch Landwirte Verbiss- und Fraßschäden durch kleine Nager. Nicht selten greift der Bauer dann ins Giftregal - wobei es da inzwischen allerdings erhebliche Einschränkungen gibt. "Der Fuchs zu trägt maßgeblich zum Gleichgewicht in der Natur bei", erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland, "der Vernichtungsfeldzug, den viele Jäger gegen den Fuchs unternehmen, ist wissenschaftlich überhaupt nicht nachvollziehbar." Kauertz, der gemeinsam mit Dag Frommhold, dem Betreiber der größten deutschen Internetseite über den Fuchs und 70 unterstützenden Organisationen die Initiative "Schonzeit für Füchse" ins Leben gerufen hat, widerspricht der Argumentation der Jäger vehement. Ohne Bejagung - das zeigen Studien in jagdfreien Gebieten - wächst der Bestand der Füchse keineswegs ins Unermessliche. Innerhalb ungestörter stabiler Familienstrukturen vermehren sich wesentlich weniger geschlechtsreife Fähen, und die Anzahl der Welpen pro Wurf ist geringer. Die Anzahl der Füchse in einem Revier wird einerseits über das Nahrungsangebot, andererseits durch die komplexe soziale Struktur der Tiere reguliert. Da wo diese Strukturen durch die Jagd zerstört werden, steigen die Geburtenraten jedoch drastisch. Selbst erhebliche Verluste werden somit schon im nächsten Jahr kompensiert - Untersuchungen zeigen, dass eine großflächige Reduktion der Fuchsbestände durch die Jagd schlichtweg nicht möglich ist. Für Füchse besteht bislang in den meisten Bundesländern keine geregelte Schonzeit; die Tiere werden das ganze Jahr über mit Flinte und Falle gejagt. Selbst während der Jungenaufzucht sind zumindest Fuchswelpen vor Nachstellungen nicht sicher. Um dem Fuchs wenigstens ein Mindestmaß an Schutz zu gewähren, setzt sich die Initiative für eine bundesweite Schonzeit von Anfang Januar bis Ende September ein. Damit wäre der Zeitraum von der Paarungszeit bis zur Selbständigkeit der Jungtiere abgedeckt. Um dieser Forderung weiteren Nachdruck zu verleihen, hat die Initiative Schonzeit für Füchse nun eine Online-Petition ins Leben gerufen. Auf der Website http://www.openpetition.de/petition/online/schonzeit-fuer-fuechse kann man diese unterzeichnen und das Anliegen der Fuchsfreunde so unterstützen.
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5
55435 Gau-Algesheim
Deutschland
E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com
Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/
Telefon: 0177 7230086 Wildtierschutz Deutschland e.V. Kauertz,Lovis Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim http://www.wildtierschutz-deutschland.de/lovis.kauertz[at]gmail.com
Moderne Technik sichert die VergangenheitZeutschel: Weltmarktführer bei Buchscannern
(ddp direct)Vom Ingenieurbüro mit zwei Mitarbeitern zum Weltmarktführer mit 65 Beschäftigten: Zeutschel ist eine mittelständische Erfolgsgeschichte par excellence. Gegründet 1961 von Heinz Zeutschel entwickelt und produziert das Tübinger Unternehmen Buchscanner und Mikrofilmgeräte. Jetzt im Jubiläumsjahr werden ...
(ddp direct)Vom Ingenieurbüro mit zwei Mitarbeitern zum Weltmarktführer mit 65 Beschäftigten: Zeutschel ist eine mittelständische Erfolgsgeschichte par excellence. Gegründet 1961 von Heinz Zeutschel entwickelt und produziert das Tübinger Unternehmen Buchscanner und Mikrofilmgeräte. Jetzt im Jubiläumsjahr werden die Grundlagen für zukünftiges Wachstum geschaffen. Mit zeta bringt Zeutschel einen Büro-Kopierer für Bücher, Magazine, Ordner und andere große Dokumente auf den Markt. Viele wichtige historische Dokumente sind heute frei im Internet zugänglich ob die Originalhandschriften des Komponisten Johann Sebastian Bach oder die Petition der neuseeländischen Frauenbewegung, die 1893 dazu führte, dass Neuseeland als erstes Land der Welt das Frauenwahlrecht einführte. Möglich machen dies Buchscanner des Unternehmens Zeutschel, das im Dezember sein 50-jähriges Bestehen feiert. Die Tübinger haben sich seit jeher dem Ziel verschrieben, die Vergangenheit in Form von papierenen Kulturgütern mittels Mikrofilmgeräten und Buchscannern zu bewahren. Dabei profitiert Zeutschel von dem Trend zur Digitalisierung von Büchern. Archive und Bibliotheken wollen damit zum einen ihre Papierbestände für zukünftige Generationen sichern und vermehrt auch Wissen in digitaler Form im Internet zur Verfügung stellen. Das schwäbische Unternehmen ist heute Weltmarktführer bei Buchscannern. In jedem Nationalarchiv und in jeder Nationalbibliothek der Welt ist mindestens ein Zeutschel System im Einsatz, erklärt der jetzige Inhaber und Geschäftsführer Jörg Vogler. Der Umsatz hat sich seit Mitte der 90er Jahre verdreifacht und liegt heute bei ca. 10 Millionen Euro. Das Unternehmen ist in über 100 Ländern vertreten, der Exportanteil liegt zwischen 70 und 80 Prozent. Am Standort Tübingen-Hirschau sind 65 Mitarbeiter beschäftigt. Die Entwicklung und Produktion der Geräte findet ausschließlich am Standort Deutschland statt. Grundlage des Unternehmenserfolgs ist der schwäbische Tüftlergeist, der immer wieder bahnbrechende Innovationen hervorbrachte. So produzierte Zeutschel als erste europäische Firma den Vorläufer moderner Kopiersysteme. Das erfolgreichste und modernste Mikrofilm-Kamerasystem im Archiv- und Bibliothekswesen stammt ebenso von Zeutschel wie der erste Buchscanner, der 1993 zusammen mit Kodak im Markt etabliert wurde. Konsequent arbeitet man bei dem Tübinger Unternehmen an der Zukunft. Gerade wird das Angebot um Software und Dienstleistungen für digitale Bibliotheken erweitert. Und mit zeta zeigt Zeutschel, wie einfach und bequem sich Seiten aus Büchern, Magazinen oder Ordnern kopieren lassen. Mit dem neuen Scan- und Kopiersystem wollen wir neue Zielgruppen im Büroumfeld erschließen und den Umsatz in den nächsten drei Jahren jährlich um 20 Prozent steigern, so Jörg Vogler. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/16nw9c /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/unternehmen/moderne-technik-sichert-die-vergangenheit-18694 /> === Neuer Zeutschel Kopierer für das moderne Büro (Bild) ===
Der neue Zeutschel zeta soll Kopierarbeiten im Büro wesentlich erleichtern. Das Gerät scannt von oben somit entfällt das ständige Umdrehen bei Büchern und anderen gebundenen Dokumenten weg.
Shortlink: http://shortpr.com/47140d /> Permanentlink: http://www.themenportal.de/bilder/neuer-zeutschel-kopierer-fuer-das-moderne-buero
neitzel communications
Jürgen Neitzel
Löwenstr. a 46
70597 Stuttgart
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E-Mail: jneitzel@neitzel-services.de
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Telefon: 0711 440 800-63 neitzel communications Neitzel,Jürgen Löwenstr. a 46 70597 Stuttgart http:// jneitzel[at]neitzel-services.de
Die Gesetzgebungswillkür der Lucia PuttrichTierschutz und Grundgesetz werden mit Füßen getreten
Unter der Führung der Umweltstaatsministerin Lucia Puttrich hat der hessische Gesetzgeber vor der Sommerpause mit den Stimmen von CDU und FDP die Novellierung des Hessischen Jagdgesetzes beschlossen. Auf Bitten des Landesjagdverbandes wurde auch die Jagdzeit auf Dachse von bisher 3 Monaten auf nunmehr 7 Monate verlängert. Während der zum ...
Unter der Führung der Umweltstaatsministerin Lucia Puttrich hat der hessische Gesetzgeber vor der Sommerpause mit den Stimmen von CDU und FDP die Novellierung des Hessischen Jagdgesetzes beschlossen. Auf Bitten des Landesjagdverbandes wurde auch die Jagdzeit auf Dachse von bisher 3 Monaten auf nunmehr 7 Monate verlängert. Während der Anhörung zum Gesetzentwurf vorgebrachte Bedenken des Tierschutzbeirats und diverser Natur- und Tierschutzorganisationen wurden von der Ministerin ignoriert. Begründet wird die Verlängerung der Jagdzeit lapidar mit dem Hinweis "Im Juli sind die Dachse sehr aktiv und können gut bejagt werden. .... Einer Verlängerung der Jagdzeit steht wildbiologisch nichts entgegen." Eine Begründung, die für Lovis Kauertz, Wildtierschutz Deutschland e.V., mangelhafter nicht hätte ausfallen können. "Was sich die Staatsministerin Puttrich hier herausnimmt, ist reine Gesetzgebungswillkür." Die Regelung trete das Grundgesetz hinsichtlich des Schutzes der Tiere mit Füßen und die Begründung mache nicht einmal den Versuch, den gemäß Tierschutzgesetz geforderten "vernünftigen Grund" auch nur ansatzweise darzulegen. Von Willkür spricht Kauertz auch deshalb, weil es in Hessen weder die Möglichkeit der Popularklage noch ein Verbandsklagerecht in Tierschutzsachen gebe. Nicht zuletzt deshalb macht Wildtierschutz Deutschland mittels Öffentlichkeitsarbeit auf diesen Missstand aufmerksam und mobilisiert über Facebook und Twitter den Aufstand. Eine Petition zur Rücknahme der Verlängerung der Jagdzeit ist über www.wildtierschutz-deutschland.de zugänglich.
Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz
Am Goldberg 5
55435 Gau-Algesheim
Deutschland
E-Mail: lovis.kauertz@gmail.com
Homepage: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/
Telefon: 0177 7230086 Wildtierschutz Deutschland e.V. Kauertz,Lovis Am Goldberg 5 55435 Gau-Algesheim http://www.wildtierschutz-deutschland.de/lovis.kauertz[at]gmail.com
Petition der Deutschen Schmerzliga ist Beispiel für Europäische "Best Practice"Bürger werden aktiv
Einen Preis für ein gelungenes Beispiel an Bürgerbeteiligung im Bereich Gesundheitswesen hat die Organisation Active Citizenship Network im Rahmen des Europäischen Patientenrechtstages vergeben.<br />Bewertungsgrundlage war die Umsetzung der 3 Rechte für aktive Bürgerschaft, wie sie in der Europäischen Charta sind. ...
Einen Preis für ein gelungenes Beispiel an Bürgerbeteiligung im Bereich Gesundheitswesen hat die Organisation Active Citizenship Network im Rahmen des Europäischen Patientenrechtstages vergeben. Bewertungsgrundlage war die Umsetzung der 3 Rechte für aktive Bürgerschaft, wie sie in der Europäischen Charta für Patientenrechte deklariert sind. Von den 33 aus diversen europäischen Ländern eingereichten Aktivitäten wurde als Gewinner prämiert: Chance fürs Leben, eine Aktion der Organisation Association of Women with Cancer and Adherents aus Bulgarien ( http://varna.bgcancer.org/english/chanceforlife.html). Als deutsches Beispiel ist die Koalition gegen den Schmerz mit ihrer Forderung nach Abschaffung einer automatischen Austauschpflicht für Opioide. Diese Forderung, die in der Petition der Deutschen Schmerzliga, starke Schmerzmittel nicht automatisch auszutauschen, ihren vorläufigen Höhepunkt fand, wurde gestern in einer öffentlichen Anhörung vor den Petitionsausschuss des deutschen Bundestages gebracht. Die Koalition gegen den Schmerz, bestehend aus Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP), Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. (DGS), Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS), Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V. (DGVP), Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) und Interdisziplinäre Gesellschaft für orthopädische und unfallchirurgische Schmerztherapie e.V. (IGOST) ist für die Abschaffung der seit 2008 geltenden automatischen Austauschpflicht für Opioide, die der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) unterliegen. Denn auch stark wirksame Opioide sind davon nicht ausgeschlossen, obwohl bei dieser speziellen Substanzklasse selbst bei gleichem Wirkstoff und gleicher Dosis erhebliche Unterschiede in der Wirkung entstehen können. Viele der zirka 15 Millionen chronischen Schmerzpatienten und etwa 1,5 Millionen Krebspatienten in Deutschland benötigen diese Opioide der WHO-Stufe III. Für sie habe die Austauschpflicht gravierende Konsequenzen, wie zum Beispiel stärkere Schmerzen und vermehrte Nebenwirkungen. Der medizinisch nicht begründbare Austausch eines Opioids birgt somit zahlreiche Risiken für die Gesundheit der Patienten. Die überwältigende Zahl von über 72.000 Stimmen, die diese Petition unterstützen machen die Aktualität und Notwendigkeit dieser Forderung deutlich. Ziel der preisgekrönten Initiative aus Bulgarien war die geltende Rechtsprechung dahingehend zu ändern, dass Krebspatienten in Remission hinsichtlich ihrer Arbeitsfähigkeit nochmals begutachtet werden können. Durch intensiven Dialog konnte die Initiative auch dank der Unterstützung der Medien das Bewusstsein in der Öffentlichkeit und bei den Politikern dahin gehend ändern, die Notsituation der Krebspatienten anzuerkennen. Seit der Verabschiedung einer neuen Richtlinie Mai 2010 sind alle Krebspatienten berechtigt, sich auch nach 5 Jahren noch begutachten zu lassen. Bis zu 50% Behinderung kann zugesprochen werden. Deutschland sollte sich ein Beispiel am Europäischen Preis für Bürgerbeteiligung nehmen und die aktive Stimme der Bürger bei so wegweisenden Fragen hören. Die Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V. appelliert an den Deutschen Bundestag, dem wichtigen Anliegen der Betroffenen zu entsprechen und Opioide von der automatischen Austauschpflicht auszunehmen.
Bürgeriniative Gesundheit DGVP
Katja Rupp
c/o Residenz am Dt. Theater, Reinhardtstr. 29
10117 Berlin
Deutschland
E-Mail: info@dgvp.de
Homepage: http://www.dgvp.de
Telefon: 030-2800 81981 Bürgeriniative Gesundheit DGVP Rupp,Katja Brückenstr. 2 67551 Worms www.dgvp.depresse[at]dgvp.de
LANDSPIEGEL - Wir sind Vielfalt! Aktion Vielfalterleben!Wir sind Vielfalt! Viele für die Vielfalt. In der Natur, in der Landwirtschaft, auf dem Teller. Aktionen gegen Agro-Gentechnik
Bad Honnef : Die zweite Ausgabe des LANDSPIEGEL - natürlich leben und genießen - ist jetzt im Zeitschriftenhandel unter dem Titel "Kuschelwinter - Jetzt wird's romantisch" erhältlich. Der LANDSPIEGEL hat innerhalb des Segments der Country-Magazine sein Alleinstellungsmerkmal klar definiert: Genuss und Lebensart mit Verstand ...
Bad Honnef : Die zweite Ausgabe des LANDSPIEGEL - natürlich leben und genießen - ist jetzt im Zeitschriftenhandel unter dem Titel "Kuschelwinter - Jetzt wird's romantisch" erhältlich. Der LANDSPIEGEL hat innerhalb des Segments der Country-Magazine sein Alleinstellungsmerkmal klar definiert: Genuss und Lebensart mit Verstand und Bewusstsein. Neben Tipps rund um's Wohnen und Anregungen zu Garten, Mode und Wellness finden sich im Heft auch Rezeptideen, Beiträge zu Gesellschaftsfragen und Naturschutz. Das Magazin richtet sich an Leser, die einer gesunden und nachhaltigen Lebensweise aufgeschlossen sind, ohne auf die angenehmen Seiten des Lebens zu verzichten. Das Wahre, Echte, Schöne und althergebracht werteorientierte Lebensweise werden hierbei neu inszeniert und erreichbare Ziele für die Erhaltung einer lebenswerten Welt vermittelt. Gewohntes wird hinterfragt und Altes wieder belebt, um den Entwicklungen in der schnelllebigen Zeit voraus zu sein, voraus zu denken, anstatt kritiklos der Masse zu folgen. Monokulturen, Sorten-Einfalt und Gentechnik sind heute bestimmend für die moderne Agrarindustrie. Das bedroht nicht nur unsere Ökosysteme, die Vielfalt in der Natur und die Existenz einer nachhaltigen Landwirtschaft. Auch unsere Wahlfreiheit als Verbraucher wird dadurch zunehmend eingeschränkt - insbesondere durch die Ausbreitung von gentechnischveränderten Organismen ( GVO ). Die weltweite Präsenz von gentechnisch manipulierten Organismen ist eine Gefahr für den Fortbestand einer gentechnikfreien Landwirtschaft. Durch den zunehmenden Einsatz von GVO wird die Landwirtschaft in arge Bedrängiss gebracht die nicht mit Gentechnik zu tuen haben wollen. So kommt es mehr und mehr zu unbeabsichtigten gentechnischen Verunreinigungen, die dem Verbraucher keine echte Wahl lassen. Der Mehrheit der Bevölkerung gefällt das nicht: Die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid im Auftrag des Bundesumweltministeriums vom Oktober 2010 kommt zu einem deutlichen Ergebnis: 87 Prozent der Deutschen lehnen Agro-Gentechnik ab. Diese Mehrheitsmeinung bei der Politik deutlich hörbar zu machen, hat sich die Initiative Vielfalterleben zum Ziel gesetzt. In diesem Bündnis haben sich auf Initiative von Alnatura viele gleichgesinnte Partner aus den Bereichen Umwelt- und Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Lebensmittel-Verarbeitung sowie Handel zusammen geschlossen. Gemeinsam mit möglichst vielen Verbrauchern werden sie sich gegen Gentechnik auf dem Acker und in unserem Essen engagieren. Es geht um viel: Es geht um unsere Zukunft, die Vielfalt in der Natur und auf unseren Tellern. Wichtigster Meilenstein der Aktion ist eine öffentliche Petition, um eine Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu erreichen. Offizieller Start von Vielfalterleben ist am 15. Februar 2011; an diesem Tag geht auch die Kampagnen-Website www.vielfalterleben.info online. Hier finden interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher laufend neue Informationen, alle aktuellen Termine ( z. B. den Beginn der Zeichnungsfrist für die Petition ) und die verschiedenen Mitmachoptionen. Der LANDSPIEGEL unterstützt und begleitet die Aktionen der Initiative Vielfalterleben mit Berichterstattung im Heft, eigenen Aktionen und auf der Website www.landspiegel.de. Über LANDSPIEGEL: LANDSPIEGEL - natürlich leben und genießen - ist das Magazin für eine werteorientierte, nachvollziehbar nachhaltige Lebenskultur und steht für zukunftsfähige gesellschaftspolitische Anliegen und lebendige Wohlfühl-Themen. Trendige LOHAS-Themen und brennende gesellschaftspolitische Anliegen finden ebenso Einzug wie Interessantes über gesunde Ernährung, Naturgarten, Bauen & Wohnen, Energie, Entwicklungspolitik, Gesellschaft, Ressourcen uvm. Leben mit der Natur, ländlich wohnen und gesund genießen für ein natürliches und genussvolles Leben: LANDSPIEGEL Als Ergänzung und Erweiterung zum Magazin finden Leser unter www.landspiegel.de, nutzwertige Zusatzangebote. Die Druckauflage beträgt 200.000 Magazine. Der Vertrieb erfolgt bundesweit bei zweimonatlicher Erscheinungsweise. Der Copypreis beträgt 3,90EUR Das Magazin wird über das Verlags- und Medienhaus FOOXX GmbH aus Bad Honnef verlegt, das neben dem LANDSPIEGEL auch Gewusst WIE!-Technik und Multimedia - und das Finanz- und Wirtschaftsmagazin Gewusst WIE! verlegt. Das Medienhaus ist zudem führender Vermarkter von digitalen Mehrwertprodukten in Europa. Kontakt: LANDSPIEGEL - Magazin Ralph M. Bloemer Rathausplatz 6 53604 Bad Honnef 02224-9390-26 ralph.bloemer@fooxx.eu www.landspiegel.de
Pressekontakt: Ralph M. Bloemer LANDSPIEGEL-Magazin / FOOXX Verlag GmbH Rathausplatz 6 53604 Bad Honnef Telefon: 02224-9390-26 EMail: presse@landspiegel.de Internet: http://www.landspiegel.de
Österreich: Bundesverfassungsgesetz über die Rechte von Kindern geplantEntwurf ist keine adäquate Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Österreich
Die Plattform EduCare begrüßt es ausdrücklich, dass nach vielen Jahren politischer Absichtserklärungen die Regierung bzw. die Parteien eine Verbesserung des rechtlichen Status der Konvention in Angriff genommen haben. Wir bedauern aber gleichzeitig und sind sehr enttäuscht, dass dieses Vorhaben offensichtlich in der Fassung - ...
Die Plattform EduCare begrüßt es ausdrücklich, dass nach vielen Jahren politischer Absichtserklärungen die Regierung bzw. die Parteien eine Verbesserung des rechtlichen Status der Konvention in Angriff genommen haben. Wir bedauern aber gleichzeitig und sind sehr enttäuscht, dass dieses Vorhaben offensichtlich in der vorliegenden Fassung unzureichend - weil unvollständig und sachlich teilweise in nicht nachvollziehbarer Weise - vorgenommen werden soll
Der vorliegende Entwurf greift nur einzelne Kinderrechte heraus, lässt andere unberücksichtigt so findet sich insbesonder keine Verankerung der Bildung als Kinderrecht und es fehlen besondere Verfahrensgarantien zur Sicherstellung etwa einer kindgerechten Verfahrensausgestaltung zur Unterstützung der Geltendmachung der Kinderrechte. Ausgerechnet die vom Kinderrechtsausschuss zu Grundprinzipien der Kinderrechtskonvention erklärten Bestimmungen zu Kindeswohl und Kinderpartizipation werden unter einen Gesetzesvorbehalt gesetzt was angesichts der Erfahrungen bei der Abschiebung von Minderjährigen aus Österreich besonders betroffen macht. Und das, obwohl SPÖ, ÖVP, Grüne und BZÖ im Petitionsausschuss anlässlich der Anhörung zum Thema "Kinder in Schubhaft" die Anliegen der Petition ausdrücklich unterstützten. Ein Hinweis darauf, dass mit dem Begriff Kinder nicht nur bis 7-Jährige, sondern die Personengruppe bis unter 18 Jahre verstanden wird, fehlt. Im Kontext Kinder mit Behinderung wäre wohl auch ein Verweis etwa auf die von Österreich ratifizierte Behindertenrechtskonvention angebracht gewesen wäre Den vorliegenden Entwurf kann die Plattform EduCare so jedenfalls zusammenfassend nicht als adäquate verfassungsrechtliche Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Österreich betrachten
Johannes-Maria Lex ( ffentlichkeitsarbeit ) Plattform EduCare Krausegasse 7a/10 1110 Wien Telefon: +43 ( 1 ) 7485469 Fax: +43 ( 1 ) 7485469 Internet: http://www.Plattform-EduCare.org EMail: Informationsdienst@Plattform-EduCare.org
Wer hat sie schon gesehen? Hanf-Rikschas fahren ab heute in Berlin.Mit Rad und Tat für die Entkriminalisierung von Cannabis - erstmals Cannabis-Werbekampagne in Deutschland.
Berlin, 5. November 2010, Deutscher Hanf Verband macht Rikschas in Berlin mobil: die Briten haben es vorgemacht: letztes Jahr sorgte eine Werbekampagne der Britischen Organisation "Release" in London für Aufsehen. Release ist in England das nationale Kompetenzzentrum für Drogen und Drogengesetze. Der plakative Werbeslogan, der auf ...
Berlin, 5. November 2010, Deutscher Hanf Verband macht Rikschas in Berlin mobil: die Briten haben es vorgemacht: letztes Jahr sorgte eine Werbekampagne der Britischen Organisation "Release" in London für Aufsehen. Release ist in England das nationale Kompetenzzentrum für Drogen und Drogengesetze. Der plakative Werbeslogan, der auf Bussen überall in der Stadt zu sehen war, lautete "Nice people take drugs". Es ging darum, "die Öffentlichkeit zu einem anspruchsvolleren und ehrlichen Drogen- Dialog aufzufordern". Ein Jahr später macht auch ein deutscher Verband öffentlich auf die Gesetzeslage hinsichtlich Marijuana-Konsums und Besitzes aufmerksam. Der Deutsche Hanfverband ( DHV ) setzt in Deutschland als erster ein Zeichen und traut sich mit der Botschaft "Schluss mit Krimi - Cannabis normal" im Rahmen seiner Aufmerksamkeit erregenden Kampagne für die Entkriminalisierung von Cannabis ab dem 5.November in Berlin auf die Straßen. Velotaxis zeigen Flagge: Nachdem die Münchner Verkehrsgesellschaft ein vom DHV ursprünglich geplantes Busplakat ablehnte, hat sich der Fokus auf die Hauptstadt verlagert. Als Werbefläche wurden hier die bekannten Berliner Bike Taxis ausgewählt, ganz nach Marshall McLuhans Leitsatz: "the medium is the message". Das Berliner Unternehmen BikeTaxi stellt dem DHV seine Velo-Rikschas als Ambient-Werbefläche zur Verfügung. Zwei Taxis fahren derzeit durch die Straßen Berlins, darüber hinaus werden die charmanten Fahrer ihre Fahrgäste über die Kampagne informieren. Die Velotaxis sind ideal, um das Anliegen des DHVs zu vertreten. Ob Prenzlauer Berg, Kreuzberg oder Friedrichshain, ob Kaufhaus oder Weihnachtsmarkt: die Rikschas sind überall dort, wo das Berliner Leben spielt. Sie werden mit allen Infos rund um die Cannabisentkriminalisierung ausgestattet und erreichen die Öffentlichkeit so direkt und nachhaltig. Schon am Morgen des Launch-Tages gab es große Resonanzen. Die Marijuana-Taxis sorgten nach wenigen Stunden für Aufruhr auf den Straßen und ganze Horden von Menschen drängten sich um das Gefährt um Fotos zu machen. Der DHV erhofft sich durch die charmante Aktion viel Aufmerksamkeit, auch von Gruppen, die dem Thema nicht nur positiv gegenüberstehen. Der DHV hofft, diese Gruppen von seinen Absichten überzeugen zu können und gleichzeitig eine Sensibilisierung für die Thematik zu erwirken. Der Fall Entkriminalisierung Viele Deutsche tappen immer noch im Dunkeln, wenn es um die deutsche Drogenpolitik geht. So ist es ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Cannabiskonsumenten in Deutschland entkriminalisiert sind. Darüber hinaus steht der ungerechte und repressive Umgang mit Kiffern in keinem Verhältnis zur eigentlichen "Tat" und wird weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit umgesetzt und vollzogen. Obwohl in der Presse immer wieder von Repressionen gegen Drogenkonsumenten berichtet wird, bleibt die Bevölkerung davon weitgehend unberührt, denn schließlich sind Razzien wie zuletzt in Neu-Ulm offiziell nur Teil der deutschen "verantwortungsbewussten Drogenpolitik", die "Prävention, Hilfe zum Ausstieg für Süchtige und eine Bekämpfung der Drogenkriminalität mit allen rechtsstaatlichen Mitteln" verbindet. ( Auszug Regierungsprogramm CDU/CSU 2009 ). Die Realität sieht leider ganz anders aus. Neben der rigorosen Strafbehandlung, der Cannabiskonsumenten ausgesetzt sind, verstoßen die Gesetzeshüter zudem regelmäßig gegen die Datenschutzgesetze, indem Anzeigen nicht aus der Kriminalakte der Betroffenen gelöscht, bzw. ihre persönlichen Daten behalten werden. Schluss mit Krimi Um dem ein Ende zu setzen, leistet der Hanfverband schon seit 2002 Pionierarbeit in Sachen Aufklärung und Entkriminalisierung. Georg Wurth, Vorsitzender des Deutschen Hanfverbandes, wird nun auch mit der Zeichnung einer Petition auf bundespolitischer Ebene aktiv. Dass er jetzt, zu einem Zeitpunkt, an dem nicht nur in Kalifornien, sondern weltweit heiß über die Legalisierung von Cannabis diskutiert wird, auch Rikschafahrer für sein Anliegen gewonnen hat, wird der Cannabisentkriminalisierung in Deutschland zusätzlichen Schwung verleihen. Die Website des deutschen Hanf Verbandes liefert mehr Infos zum Thema: http://hanfverband.de http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1358-wer-hat-sie-schon-gesehen-hanf-rikschas-fahren-ab-heute-in-berlin Der DHV strebt eine legale, verbraucherfreundliche Marktregelung für das Genussmittel Cannabis an - von der Produktion über den Verkauf unter klaren Jugendschutzauflagen bis zum Eigenanbau. Die Diskriminierung und Verfolgung von Cannabiskonsumenten wollen wir beenden. Außerdem geht es uns um die Förderung des Rohstoffs Hanf in seinen verschiedenen Erscheinungsformen und bessere Bedingungen für die Nutzung von Cannabis als Medizin. Kontakt: Deutscher Hanf Verband Georg Wurth Dunckerstraße 70 10437 Berlin 030-44716653 Georg.Wurth@hanfverband.de http://www.hanfverband.de
Pressekontakt: Volker Berlin Werbeagentur Berlin Bossestraße 10 10245 Berlin Telefon: 030 297735750 EMail: mail@werbeagentur-berlin.de Internet: http://www.werbeagentur-berlin.de
20 tibetische Studenten in Chabcha festgenommen, die Protestaktionen gehen weiterIGFM München
Am Sonntag kam es zu weiteren Protesten gegen die Bildungspolitik der chinesischen Regierung. Tausende von Studenten gingen im Bezirk Chentsa, TAP Malho, Qinghai, auf die Straße und forderten, daß die Regierung ihre Entscheidung, Tibetisch als Unterrichtssprache an den tibetischen Schulen durch Chinesisch zu ersetzen, zurücknehme.Aus ( ...
Am Sonntag kam es zu weiteren Protesten gegen die Bildungspolitik der chinesischen Regierung. Tausende von Studenten gingen im Bezirk Chentsa, TAP Malho, Qinghai, auf die Straße und forderten, daß die Regierung ihre Entscheidung, Tibetisch als Unterrichtssprache an den tibetischen Schulen durch Chinesisch zu ersetzen, zurücknehme. Aus Quellen aus der Region verlautet, daß auf die Proteste vom Samstag im Bezirk Chabcha hin 20 Studenten festgenommen worden seien. ( 1 ) Am Sonntag gab es mindestens eine weitere Protestaktion im Bezirk Chentsa, wo über 2000 Schüler und Lehrer der Mittelschulen No. 1 und 2 zu den chinesischen Verwaltungsgebäuden marschierten. Am Montag wurde der Unterricht wieder aufgenommen, und es gab keine weiteren Zeichen von Protesten mehr. Ein Lehrer, der in Rebkong von AP befragt wurde, antwortete: Sprechen wir nicht über dieses Thema, darüber dürfen wir jetzt nicht reden. Die Schüler in Chentsa hätten auch am 19. und 21. Oktober protestiert, und an dem Protestmarsch vom Sonntag, der um 7.30 Uhr morgens startete, seien auch Lehrer und Schulpersonal beteiligt gewesen, heißt es weiter. Es gibt Berichte über ähnliche Proteste auch in anderen Gegenden. Die erste Kundgebung fand am 19. Oktober in Rebkong statt, wo die Schüler von sechs verschiedenen Lehranstalten Gleichheit der Nationalitäten, Freiheit für die Sprache auf ihre Banner geschrieben hatten. In den letzten Tagen war es zu Protestaktionen Tausender tibetischer Schüler und Studenten in Chabcha, Chentsa, Khrigha ( Trika ), Golok und sogar in Peking gekommen, wo 400 tibetische Studenten gegen die Einführung von Chinesisch als Unterrichtssprache demonstriert hatten. Schon am 15. Oktober wurde der Präfekturverwaltung von Qinghai ein von etwa 300 Lehrern unterschriebenes Gesuch unterbreitet, in dem sie diese auffordern, ihre Entscheidung der Umstellung der Unterrichtssprache von Tibetisch auf Chinesisch zu revidieren. Khabda, eine tibetischsprachige Blog-Seite, www.khabdha.org, erhielt einen Teil der auf Tibetisch und Chinesisch verfaßten Petition, die 103 Lehrer unterschrieben haben. Die Lehrer berufen sich auf den Artikel 4 der chinesischen Verfassung: Allen Nationalitäten steht es frei, ihre eigene Sprache und Schrift anzuwenden und zu entwickeln; es steht ihnen frei, ihre Sitten und Gebräuche beizubehalten oder zu reformieren. ( Es gibt ein RFA-Video von diesem Protestmarsch: http://www.youtube.com/user/RFATibetan#p/a/u/1/DH9KzrRhWlY
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Mindestens 10 Tibeter in Nagchu wegen Protesten gegen Bergbau festgenommenIGFM München
Die Behörden sind entschlossen, die Arbeiten an einem umstrittenen Projekt fortzusetzen.Die chinesischen Behörden in der Autonomen Region Tibet ( TAR ) unterdrückten Protestaktionen gegen den Abbau von Bodenschätzen an einem heiligen Berg, sperrten die Protestierenden ein und warnten die dortige Bevölkerung vor weiteren Seit ( ...
Die Behörden sind entschlossen, die Arbeiten an einem umstrittenen Projekt fortzusetzen. Die chinesischen Behörden in der Autonomen Region Tibet ( TAR ) unterdrückten Protestaktionen gegen den Abbau von Bodenschätzen an einem heiligen Berg, sperrten die Protestierenden ein und warnten die dortige Bevölkerung vor weiteren Demonstrationen. Seit September haben Tibeter im Bezirk Driru ( chin. Biru ) der Präfektur Nagchu in der TAR versucht, chinesische Arbeiter daran zu hindern, am Salween ( Gyalmo Ngulchu ), der in der Nähe eines heiligen Berges vorbeifließt, einen Staudamm zu bauen. Sie glauben, daß die Chinesen dort nicht nur einen Staudamm bauen, sondern auch nach Bodenschätzen graben wollen. Der heilige Berg, der Lhachen Naglha Dzambha heißt, ist für die Tibeter seit alters her als Stätte der Anbetung von Bedeutung. Ein tibetischer Mönch in Indien sagte unter Berufung auf Quellen in Tibet: Es wird gemunkelt, daß die chinesischen Geologen in dem Berg Spuren reicher Goldvorkommen entdeckt haben. Die meisten Tibeter, die bei den Protestaktionen im September gegen den Abbau von Bodenschätzen führende Rollen spielten, sind jetzt inhaftiert worden, verlautet aus einer Quelle aus Tibet, die anonym bleiben möchte. Drei andere Tibeter, die nicht direkt an dem Protest beteiligt waren, reichten bei den Lokalbehörden in Nagchu eine Petition ein. Alle drei, die die Quelle als Buphel, Tsegon und Samten nannte, wurden sofort in Gewahrsam genommen, heißt es weiter. Die drei Männer seien am 28. September festgenommen und zwei Tage lang inhaftiert gewesen. Später habe man sie auf Zahlung eines Lösegeldes von 50.000 Yuan ( US$ 7.500 ) wieder laufen lassen, aber Tsegon und Samten seien am 30. September erneut festgenommen worden. Wegen der Proteste seien die Arbeiten an dem Projekt vorerst eingestellt worden. Beamte der lokalen Behörden gingen in die einzelnen Dörfer der Gegend und zwangen die Bewohner, sich durch einen Daumenabdruck auf ein Schriftstück zu verpflichten, daß sie nicht weiter protestieren würden. Es wurde ihnen erklärt, daß der Staudamm ein größeres staatliches Entwicklungsprojekt sei und man drohte ihnen mit Festnahme, Gefängnis oder gar dem Tod, falls sie ihren Widerstand nicht aufgeben würden, sagte der Mann weiter. Der tibetische Mönch aus Indien nannte zwei der Anführer des ursprünglichen Protests mit Dorje Draktsel und Palden Choedrak. Indessen sagte Ngawang Tharchin, ein Reporter aus Dharamsala, er habe erfahren, daß etwa zehn tibetische Anführer auf die Protestaktionen hin festgenommen worden seien. Weitere Details weiß ich nicht, die Leute dort haben zu große Angst, mehr zu sagen. Am 4. oder 5. Oktober wandten sich Bewohner und Beamte der Ortschaften Dathang und Tsachu an die Behörden und ersuchten diese, die Bauaktivitäten an dem heiligen Berg einzustellen. Statt ihrer Bitte stattzugeben, wurden zwanzig Personen festgehalten, und etliche geschlagen. Als sich dann die Frauen der zwei Ortschaften um die Freilassung ihrer Männer bemühten, versprachen die Behörden, sie alle bis auf einen wieder laufen zu lassen. Den Behörden zufolge sollen die Arbeiten an dem Projekt nächstes Jahr beginnen. Ein Polizeioffizier des Bezirks Driru, den RFA telefonisch kontaktierte, meinte: Ich weiß nicht viel über diese Vorfälle, und verwies an eine andere Telefonnummer, von der aber keine Antwort erfolgte. Ein Reporter eines staatlichen tibetischen Volkssenders in Lhasa sagte, er wisse nichts über die Vorfälle, und außerdem sind wir gar nicht berechtigt, über solche Ereignisse zu berichten, sie müssen geheim bleiben, wir dürfen über nichts berichten, was die harmonische Gesellschaft in Frage stellen könnte. Der Bergwerksbetrieb in tibetischen Gebieten führte schon mehrfach zu Konfrontationen mit den ansässigen Tibetern, die den chinesischen Firmen vorwerfen, daß sie bei der Ausbeutung der Naturschätze Tibets ihre Stätten spiritueller Bedeutung verwüsten und die Umwelt verschmutzen. Im August feuerten chinesische Sicherheitskräfte in der Provinz Sichuan in eine Menge von Tibetern, die gegen den Bergwerksbetrieb im Bezirk Palyul in der TAP Kardze protestierten ( 1 ), und im Mai wandten sich Dorfbewohner im Bezirk Markham in der TAR gegen den Abbau von Bodenschätzen an einem ihnen heiligen Berg ( 2 ). Viele Tibeter glauben, daß das verheerende Erdbeben in Kyegudo in der Provinz Qinghai und die Erdrutsche und Murenabgänge in Drugchu in der Provinz Gansu mit durch den Bergwerksbetrieb und den Aushub des Erdreiches verursacht wurden. ( 1 ) Polizei schießt auf Tibeter, die gegen Goldabbau protestieren - vermutlich vier Todesopfer ( RFA ), http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2010/VierTotePalyaul_26.8.html ( 2 ) Protest gegen Abbau von Bodenschätzen in Markham, 13 Tibeter festgenommen ( RFA ), http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2010/MarkhamMining_17.5.html Quelle: Radio Free Asia, www.rfa.org
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Aktion Nein zur Selektion - Ja zum LebenTiqua e.V. startet Unterschriftensammlung für den Lebensschutz
Die Initiative "Nein zur Selektion - Ja zum Leben" startete eine Unterschriftensammlung für eine Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel und an den Deutschen Bundestag mit der Forderung nach einem ausdrücklichen Verbot der Präimplantationsdiagnostik ( PID ). Die Initiative fordert ein striktes "Nein zur Selektion von ...
Die Initiative "Nein zur Selektion - Ja zum Leben" startete eine Unterschriftensammlung für eine Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel und an den Deutschen Bundestag mit der Forderung nach einem ausdrücklichen Verbot der Präimplantationsdiagnostik ( PID ). Die Initiative fordert ein striktes "Nein zur Selektion von Menschen" und ein eindeutiges PID-Verbot durch eine entsprechende Ergänzung des Embryonenschutzgesetzes. Darüber hinaus will die Initiative die Öffentlichkeit grundsätzlich für den Lebensschutz ab der Zeugung sensibilisieren. Anlass für die Initiative ist eine Entscheidung des Bundesgerichtshof vom 6. Juli 2010 zugunsten eines Arztes, der das Präimplantationsdiagnostik-Verbot missachtet hatte. Die Höchstrichter stießen damit eine Diskussion zur Änderung des Gesetzes an, mit der das PID-Verbot aufgehoben oder zumindest aufgeweicht werden soll. Nein zur Selektion - Ja zum Leben ist eine Initiative von Tiqua e.V.
Pressekontakt: Sonja Dengler Tiqua e.V. Reichensteinstr. 54 69151 Neckargemünd Telefon: 06223-990245 EMail: info@nein-zur-selektion.de Internet: http://tiqua.org
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