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MAV Invest wird VL-fähigFonds für Vermögenswirksame Leistungen geöffnet
Der von der MAV Vermögensverwaltung initiierte und beratene Aktienfonds MAV Invest (Wertpapierkennnummer: A0Q8ES) wird für die Anlage Vermögenswirksamer Leistungen (VL) geöffnet. Die Einlage von VL ist über die FFB (FIL Fondsbank; früher: Frankfurter Fondsbank) möglich. Vermögenswirksame Leistungen sind im Tarifvertrag oder in einer durch an ...
Der von der MAV Vermögensverwaltung initiierte und beratene Aktienfonds MAV Invest (Wertpapierkennnummer: A0Q8ES) wird für die Anlage Vermögenswirksamer Leistungen (VL) geöffnet. Die Einlage von VL ist über die FFB (FIL Fondsbank; früher: Frankfurter Fondsbank) möglich. Vermögenswirksame Leistungen sind im Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung vereinbarte Geldleistungen durch den Arbeitgeber. Sie werden direkt vom Arbeitgeber auf das vom Arbeitnehmer benannte Anlagekonto überwiesen. Eine Direktauszahlung an den Arbeitnehmer ist nicht möglich. Bei Unterschreiten bestimmter Einkommensgrenzen besteht ein Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage.
Der MAV Invest - Aktienfons ist ein von Axxion in Luxemburg aufgelegter Fonds, der von der MAV Vermögensverwaltung beraten wird.
MAV Vermögensverwaltung GmbH Bake,Ralf Badener Str. 43 68239 Mannheim www.mavinvest.deralf.bake[at]mavinvest.de
MAV Vermögensverwaltung: Stöhr mit 2,40 € Eigenkapital und Steuerrisiko Die Stöhr AG hat ihren Geschäftsbericht 2011 vorgelegt
Die in Auflösung befindliche Stöhr AG meldet zum Jahresende ein Eigenkapital von 14,9 Mio €; das entspricht 2,33 € pro Aktie. Hinzu kommt ein Anfang 2012 erzielter Gewinn aus der Veräußerung der portugiesischen Tochter von gut 0,5 Mio oder 0,08 € pro Aktie. Unsicherheit bringt das Ergebnis einer steuerlichen Betriebsprüfung. Stöhr daraus ...
Die in Auflösung befindliche Stöhr AG meldet zum Jahresende ein Eigenkapital von 14,9 Mio €; das entspricht 2,33 € pro Aktie. Hinzu kommt ein Anfang 2012 erzielter Gewinn aus der Veräußerung der portugiesischen Tochter von gut 0,5 Mio oder 0,08 € pro Aktie. Unsicherheit bringt das Ergebnis einer steuerlichen Betriebsprüfung. Stöhr rechnet daraus mit einem Steuerbescheid über 6 Mio €. Die Verwaltung hält die Forderung für völlig unbegründet und hat deswegen keine Rückstellung dafür gebildet. Sie will sich mit Einspruch und Klage zur Wehr setzen. Ansonsten ist bis auf ein Gebäude in Mönchengladbach praktisch das gesamte Stöhr-Vermögen verkauft worden. Die von der letzten Hauptversammlung beschlossene Sonderprüfung wegen des Verkaufs einer Beteiligung an ein Unternehmen des Mutterkonzerns ist noch nicht beendet. Hier hatten Minderheitsaktionäre bemängelt, der Kaufpreis sei niedriger als der tatsächliche Wert ausgefallen. Im Erfolgsfalle könnte es hier noch eine Nachbesserung für Stöhr geben, deren Höhe allerdings noch nicht beziffert werden kann.
Ralf Bake
Hinweis: Von der MAV beratene Fonds halten Aktien der Stöhr AG. Die vorstehende Mitteilung ist weder eine Empfehlung, Stöhr-Aktien zu kaufen noch sie zu verkaufen. Sie dient lediglich der Information interessierter Anleger.
MAV Vermögensverwaltung GmbH Bake,Ralf Badener Str. 43 68239 Mannheim www.mav invest.de ralf.bake[at]mavinvest.de
MAV Vermögensverwaltung: Wickeder Westfalenstahl kauft Dnick-Aktien
Nachdem die Wickeder Westfalenstahl zusammen mit einem Unternehmen ihres Geschäftsführers (Lustre Beteiligungs UG) im Sommer 2011 die Mehrheit an der Dnick Holding (Mutterunternehmen der Deutschen Nickel) übernommen hat, weitet sie ihren Anteilsbesitz jetzt aus. Wickeder Westfalenstahl erwirbt das bei Goldman Sachs liegende Aktienpaket, das im Es ...
Nachdem die Wickeder Westfalenstahl zusammen mit einem Unternehmen ihres Geschäftsführers (Lustre Beteiligungs UG) im Sommer 2011 die Mehrheit an der Dnick Holding (Mutterunternehmen der Deutschen Nickel) übernommen hat, weitet sie ihren Anteilsbesitz jetzt aus. Wickeder Westfalenstahl erwirbt das bei Goldman Sachs liegende Aktienpaket, das zuletzt im Juni 2011 mit 22,85% der Dnick-Aktien angegeben wurde. Damit steigt der Anteil der Wickeder auf 48,79%; zusammen mit Lustre ergeben sich knapp 75%. Es verbleibt ein Streubesitz von rund 25%. Wenn man die Zahlen mit den letzten Unternehmensangaben vom Juni 2011 vergleicht, als die Mehrheitsübernahme bekannt gemacht wurde, fällt auf, dass Wickeder Westfalenstahl noch mehr Aktien gekauft haben muss, vermutlich an der Börse. Im Juni 2011 wurde für Wickeder ein Anteil von 24,89% gemeldet. Wenn man nun das Goldman-Sachs-Paket dazu rechnet, ergeben sich 47,74%. Es müssen also in der Zwischenzeit weitere gut 1% der ausstehenden Aktien am Markt erworben worden sein. Auch die Angaben zum Streubesitz zeigen in diese Richtung. Im Juni 2011 waren es 26,38%. Heute werden rund 25% genannt. Wenn das Lustre-Paket unverändert ist und Goldman Sachs soviele Aktien verkaufte, wie sie noch im Juni 2011 besaß, müsste der Streubesitz bei genau 25,33% liegen, während die Wickeder-Gruppe entsprechend 74,67% hielte. Das sind 23,95% mehr als noch Mitte 2012 und damit gut ein Prozentpunkt Zuwachs über das Goldman-Sachs-Paket hinaus.
Wie der Großaktionär weiter bei Dnick vorgehen wird, ist noch unbekannt. Im vergangenen Jahr berichtete die Lokalpresse von Gerüchten, Dnick solle in die Wickeder-Westfalenstahl-Gruppe komplett integriert werden. Dazu würden die Aktienkäufe jedenfalls passen.
Hinweis: Von der MAV beratene Fonds halten Aktien der Dnick Holding. Die vorstehende Mitteilung ist weder eine Empfehlung, Dnick-Aktien zu kaufen noch sie zu verkaufen. Sie dient lediglich der Information interessierter Anleger.
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Börsenrückblick der MAV Vermögensverwaltung: Januar 2012
Die Aktienmärkte erlebten in den ersten Wochen des Jahres 2012 einen deutlichen Kursaufschwung. Positive Konjunkturnachrichten und die Aussicht auf zusätzliche Liquidität von den Zentralbanken sorgten für eine positive Stimmung, insbesondere für Finanzwerte wie Banken und Versicherungen. Hinzu kam der zu Jahresbeginn traditionell große niedrig ...
Die Aktienmärkte erlebten in den ersten Wochen des Jahres 2012 einen deutlichen Kursaufschwung. Positive Konjunkturnachrichten und die Aussicht auf zusätzliche Liquidität von den Zentralbanken sorgten für eine positive Stimmung, insbesondere für Finanzwerte wie Banken und Versicherungen. Hinzu kam der zu Jahresbeginn traditionell große Anlagebedarf institutioneller Anleger. Angesichts niedrig verzinslicher Anleihen bonitätsstarker Emittenten und Ungewissheiten über die Preisentwicklung auf den Immobilienmärkten hat die Aktienanlage zur Zeit wenig Konkurrenz.
Der von der MAV Vermögensverwaltung betreute Aktienfonds MAV Invest legte im Januar 2012 deutlich zu, wenn auch weniger stark als die großen Indizes. Die im Fonds enthaltenen deutschen Standardwerte sorgten in erster Linie für den Anstieg des Anteilswertes. Die Nebenwerte, die im vergangenen Jahr den Fonds stabilisiert hatten, bremsten aber mit insgesamt wenig veränderten Kursen die Wertentwicklung etwas. Positiv entwickelten sich Dnick Holding. Deren Aktien profitierten von der kartellrechtlichen Freigabe der Mehrheitsübernahme durch einen Wettbewerber. BB Biotech legten in Folge eines wieder erwachten Interesses für Biotechnologie-Aktien deutlich zu.
Verfasser: Ralf Bake ist Aktienanalyst und Geschäftsführer der MAV Vermögensverwaltung GmbH, die Finanzportfolioverwaltung und Beratung von Investmentfonds (insbes. des MAV Invest – Aktienfonds) anbietet. Die MAV Vermögensverwaltung und ihr Fonds MAV Invest haben traditionell einen Schwerpunkt in Aktien von kleineren bis mittleren Unternehmen vorwiegend aus Deutschland.
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MAV Vermögensverwaltung: BVB 09 will Borussia-Aktien kaufen
Der nach diversen Kapitalerhöhungen nur noch mit 7,2% an der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beteiligte Mutterverein BV Borussia 09 e. V. Dortmund beabsichtigt in den nächsten Jahren in deutlichem Umfang Aktien seiner ausgegliederten Profifußball-Sparte zu kaufen. Das sagte BVB-Präsident Reinhard Rauball auf der BVB-Mitgliederversammlung am am ...
Der nach diversen Kapitalerhöhungen nur noch mit 7,2% an der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beteiligte Mutterverein BV Borussia 09 e. V. Dortmund beabsichtigt in den nächsten Jahren in deutlichem Umfang Aktien seiner ausgegliederten Profifußball-Sparte zu kaufen. Das sagte BVB-Präsident Reinhard Rauball auf der BVB-Mitgliederversammlung am 20.11.2011. Zur Einordnung: Die meisten am Fußball-Bundesliga-Betrieb teilnehmenden Teams gehören indirekt vollständig oder zumindest mehrheitlich immer noch dem jeweiligen Verein. Eine Ausnahme ist die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH, die zu 100% Volkswagen gehört. Der Verein VfL Wolfsburg hält keine Anteile mehr. An der FC Bayern München AG halten Adidas und Audi jeweils 9,09%, während beim FC Bayern München e. V. 82,82% liegen. Andere Bundesligisten wie Werder Bremen, Hamburger SV oder Schalke 04 haben überhaupt keine externen Anteilseigner, während bei Borussia Dortmund noch über 90% in fremden Händen liegen. Letzteres erklärt sich daraus, dass die vor einigen Jahren erfolgte Sanierung der hochverschuldeten Borussia im Wesentlichen durch Ausgabe einer großen Menge von Aktien an Finanzinvestoren erfolgte. Der Anteil des damals ebenfalls finanziell beengten Vereins wurde entsprechend verwässert. Das soll nach der Gesundung auch des Vereins Borussia Dortmund nun wohl zum Teil korrigiert werden.
Auf der Hauptversammlung der Borussia Dortmund KGaA gab es von der Geschäftsführung die Ankündigung, sicher eine Dividende für das laufende Geschäftsjahr vorschlagen zu wollen, sofern die Mannschaft zum Ende der Saison 2011/2012 wieder einen Startplatz in der Champions League erreichen kann. Im anderen Falle sei es offen, ob eine Dividende vorgeschlagen werde. Zu den weiteren wirtschaftlichen Aussichten äußerte sich die Geschäftsführung angesichts der Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Erfolg nur vage. Sie verwies aber darauf, dass alleine die stillen Reserven im Mannschaftskader (also die Gewinne, die man bei der Abgabe von Spielern an andere Vereine aus den Ablösesummen kassieren könnte) einen doppelt so hohen Aktienkurs wie zur Zeit (gut 2 Euro) rechtfertigen würden.
Hinweis: Von der MAV beratene Fonds halten Aktien der Borussia Dortmund KGaA. Die vorstehende Mitteilung ist weder eine Empfehlung, Borussia-Dortmund-Aktien zu kaufen noch sie zu verkaufen. Sie dient lediglich der Information interessierter Anleger. MAV Vermögensverwaltung GmbH Bake,Ralf Badener Str. 43 68239 Mannheim www.mav invest.de ralf.bake[at]mavinvest.de
MAV Vermögensverwaltung: Edeka bleibt bei Wasgau engagiert
Edeka Südwest beabsichtigt ihre 24,98%-Beteiligung an der Supermarktkette Wasgau AG aus Pirmasens zu behalten, meldet am 14.10.2011 die Lebensmittel-Zeitung (LZ). Edeka Südwest habe das auf Nachfrage mitgeteilt. Hintergrund des Interesses der LZ ist die gerade erfolgte Beteiligung des schärfsten Edeka-Konkurrenten Rewe an der Wasgau AG, mit der , ...
Edeka Südwest beabsichtigt ihre 24,98%-Beteiligung an der Supermarktkette Wasgau AG aus Pirmasens zu behalten, meldet am 14.10.2011 die Lebensmittel-Zeitung (LZ). Edeka Südwest habe das auf Nachfrage mitgeteilt. Hintergrund des Interesses der LZ ist die gerade erfolgte Beteiligung des schärfsten Edeka-Konkurrenten Rewe an der Wasgau AG, mit der gleichzeitig eine 2017 beginnende Einkaufskooperation vereinbart wurde. Die Mitteilung der Edeka Südwest ist insofern überraschend, als ein Angebot von Rewe für das bei Edeka liegende Wasgau-Aktienpaket zwar eigentlich nahe liegend , aber wohl kaum vor erteilter Zustimmung der Kartellbehörde zu erwarten gewesen wäre. Warum Edeka sich so früh festlegt, ist damit offen. Sie selbst kann trotz Interesses angesichts einer gemeinsamen Mehrheit des langjährigen Großaktionärs Hornbach und der Rewe kaum direkten Einfluss auf Wasgau ausüben. Andererseits kann sie mit ihrer faktischen Sperrminorität Kapitalerhöhungen bei der Wasgau AG verhindern und damit den Expansionsdrang der Pirmasenser bremsen. Die Kleinaktionäre haben durch die Edeka-Beteiligung faktisch einen Schutz vor wertverwässernden Kapitalmaßnahmen, insbesondere der Ausgabe neuer Aktien.
Hinweis: Von der MAV beratene Fonds halten Aktien der Wasgau AG. Die vorstehende Mitteilung ist weder eine Empfehlung, Wasgau-Aktien zu kaufen noch sie zu verkaufen. Sie dient lediglich der Information interessierter Anleger. MAV Vermögensverwaltung GmbH Bake,Ralf Badener Str. 43 68239 Mannheim www.mav invest.de ralf.bake[at]mavinvest.de
MAV Vermögensverwaltung: Stöhr-HauptversammlungSonderprüfung beschlossen
Am 25.8.2011 fand in Mönchengladbach die Hauptversammlung der Stöhr & Co. AG i. L. statt. Stöhr ist ein ehemaliges Textilunternehmen, dessen Auflösung beschlossen wurde. Das operative Geschäft ist bereits komplett verkauft. Das Vermögen Gesellschaft besteht nun noch aus gut 20 Mio Euro Liquidität, die zu 3,15% bei der Mutter angelegt sind, in ...
Am 25.8.2011 fand in Mönchengladbach die Hauptversammlung der Stöhr & Co. AG i. L. statt. Stöhr ist ein ehemaliges Textilunternehmen, dessen Auflösung beschlossen wurde. Das operative Geschäft ist bereits komplett verkauft. Das Vermögen Gesellschaft besteht nun noch aus gut 20 Mio Euro Liquidität, die zu 3,15% bei der Mutter Kap-Beteiligungs-AG angelegt sind, sowie einigen Forderungen.
Im Mittelpunkt der Hauptversammlungsdebatte stand der bereits in 2010 erfolgte Verkauf der 26%-Beteiligung an der MEP-Olbo, einem Hersteller von Festigkeitsträgern für Kautschuk-Produkte, an eine Tochter der Stöhr-Mutter Kap-AG.
Veräußert wurde die MEP-Olbo-Beteiligung indirekt, nämlich als Bestandteil einer Zwischenholding. Bewertet wurden die MEP-Olbo-Anteile mit rund 8,1 Mio Euro. Davon abgezogen wurden in der Zwischenholding bestehende Verbindlichkeiten von rund 3 Mio Euro, so dass die Stöhr AG rund 5,1 Mio Euro überwiesen bekam.
Schon auf der Hauptversammlung 2010 kritisierten Minderheitsaktionäre den Wertansatz von 8,1 Mio für die Beteiligung als zu niedrig und verlangten eine Sonderprüfung. Nach dem im Vorjahr darüber keine Einigung mit der Großaktionärin erzielt werden konnte, beantragte der Rechtsanwalt Thomas Hechtfischer für die DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz) die Bestellung eines Sonderprüfers in Sachen Bewertung MEP-Olbo. Er ließ durchblicken, dass bei einer Ablehnung dieses Antrags Aktionäre vor Gericht ziehen würden, um die Sonderprüfung durchzusetzen. Die Stöhr-Großaktionärin Kap-AG hätte mit ihrem Aktienanteil von über 76% an der Stöhr AG für eine Ablehnung des Antrags sorgen können. Nach längerer Diskussion erklärte sich der Großaktionär (Vorstand und Aufsichtsrat von Kap und Stöhr sind weitgehend personenidentisch) damit einverstanden, der Sonderprüfung zuzustimmen. Er wolle damit gegebenenfalls Jahre dauernde, kostspielige Auseinandersetzungen vermeiden. Alle Anträge wurden nach dieser Einigung dann fast einstimmig verabschiedet. Zum Sonderprüfer wurde ein Wirtschaftsprüfer von Warth & Klein Grant Thornton aus Düsseldorf bestellt.
Hinweis: Von der MAV beratene Fonds halten Aktien der Stöhr AG. Die vorstehende Mitteilung ist weder eine Empfehlung, Stöhr-Aktien zu kaufen noch sie zu verkaufen. Sie dient lediglich der Information interessierter Anleger.
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MAV Vermögensverwaltung: Insiderkäufe bei Nordwest Handel
Mitten in der aktuellen Börsenschwäche meldet Nordwest Handel Insiderkäufe durch ihr Aufsichtsratsmitglied Dr. Christoph Weiß. Der im März auf Vorschlag des neuen Großaktionärin Rothenberger-Gruppe in den Aufsichtsrat gewählte Unternehmensberater Weiß kaufte zwischen dem 11.8. und dem 19.8. St. 5.000 Aktien zu Kursen zwischen 10,10 und sind ...
Mitten in der aktuellen Börsenschwäche meldet Nordwest Handel Insiderkäufe durch ihr Aufsichtsratsmitglied Dr. Christoph Weiß. Der im März auf Vorschlag des neuen Großaktionärin Rothenberger-Gruppe in den Aufsichtsrat gewählte Unternehmensberater Weiß kaufte zwischen dem 11.8. und dem 19.8. St. 5.000 Aktien zu Kursen zwischen 10,10 und 10,50 Euro. Auffällig sind diese Käufe deshalb, weil die Rothenberger-Gruppe 29,95% an Nordwest Handel hält und selber praktisch keine Aktien mehr zukaufen darf, ohne den übrigen Aktionären (bei einem Überschreiten der 30%-Marke) ein Übernahmeangebot machen zu müssen. Rothenberger ist ein Lieferant von Nordwest Handel. Der Einstieg war bei den anderen Lieferanten umstritten, da die Gruppe den Vertrieb der eigenen Produkte über Nordwest forcieren möchte. Nordwest Handel ist aus einer Einkaufsgenossenschaft mittelständischer Großhändler entstanden, in deren Händen vermutlich immer noch ein Großteil der Aktien liegt.
Hinweis: Von der MAV beratene Fonds halten Aktien der Nordwest Handel AG. Die vorstehende Mitteilung ist weder eine Empfehlung, Nordwest Handel-Aktien zu kaufen noch sie zu verkaufen. Sie dient lediglich der Information interessierter Anleger.
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MAV Vermögensverwaltung: Hauptversammlung Bien-Zenker AGSteigende Auftragseingänge und verhaltener Optimismus
Am 8.7.2011 fand in Frankfurt die ordentliche Hauptversammlung der Bien-Zenker statt. Die MAV Vermögensverwaltung nahm teil und vertrat die Stimmen der von ihr beratenen Aktienfonds. Der Vorstandsvorsitzende Baum erläuterte die Zahlen des vergangenen Jahres und gab einen Überblick über die ersten fünf Monate in 2011.
Die stiegen bis ...
Am 8.7.2011 fand in Frankfurt die ordentliche Hauptversammlung der Bien-Zenker statt. Die MAV Vermögensverwaltung nahm teil und vertrat die Stimmen der von ihr beratenen Aktienfonds. Der Vorstandsvorsitzende Baum erläuterte die Zahlen des vergangenen Jahres und gab einen Überblick über die ersten fünf Monate in 2011.
Die Auftragseingänge stiegen bis Ende Mai 2011 um 11,1% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum auf 64 Mio € an. Hiervon entfielen auf das Kernsegment Fertighausbau 62,3 Mio (+ 12,4%) und auf das Segment Wohnbau (Konventioneller Bau einschl. Altbausanierungen) 1,7 nach 3 Mio. Ursache für den scharfen Rückgang im Wohnbau sei die Verschiebung eines Großauftrags. Der Umsatz stieg im selben Zeitraum geringfügig von 34,4 auf 34,7 Mio €. Hier legte der Fertighausbau um 9,2% auf 33,2 Mio zu, während es im Wohnbau von 4 auf 1,5 Mio zurück ging.
Für das Gesamtjahr 2011 werden für den Fertighausbau Gewinne und für den Wohnbau Verluste erwartet. Insgesamt wird für 2011 ein ausgeglichenes bis leicht positives Ergebnis in Aussicht gestellt. Dieses vergleicht sich mit hohen Verlusten in den Vorjahren. Die Umsatzprognosen für 2011 bzw. 2012 lauten auf 117 bzw. 125 Mio €. Zum Vergleich: In 2010 waren es 109,4 Mio. Mittelfristig wird eine Ebit-Marge von 3% angestrebt und ab 2012 soll die Dividendenfähigkeit wieder hergestellt sein. Auf Nachfrage berichtete der Vorstand, dass trotz der Umsatzausweitung in den nächsten Jahren keine großen Investitionen geplant seien. Der Marktanteil in Deutschland stieg im vergangenen Jahr von 3,5 auf 3,75%. Ziel seien 4%.
Anschließend berichtete der Vertriebsvorstand über die Vertriebsaufstellung und das neue Produktprogramm. Der kurzweilige Vortrag und die Begeisterung des Vertriebschefs für seine Produkte kamen bei der Hauptversammlung gut an. Alle Tagesordnungspunkte wurden bei nur wenigen Gegenstimmen verabschiedet. Die Präsenz lag bei 89,85%, wobei 87,55% der Aktien von der österreichischen Elk Fertighaus AG gehalten werden.
Hinweis: Von der MAV beratene Fonds halten Bien-Zenker-Aktien. Die vorstehende Mitteilung ist weder eine Empfehlung, Bien-Zenker-Aktien zu kaufen noch sie zu verkaufen. Sie dient lediglich der Information interessierter Anleger.
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Hauptversammlung der Wasgau AGWeitere Expansion, vorsichtiger Ausblick
Am 22.6.2010 fand in Pirmasens die Hauptversammlung der Wasgau Produktions & Handels-AG statt. Wasgau betreibt Lebensmittelmärkte vor allem in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Über 300 Aktionäre nahmen teil. 53,1% der Aktien liegen nach wie vor bei einer Beteiligungsgesellschaft der Hornbach-Familie, die auch den Aufsichtsrat dominiert, während ...
Am 22.6.2010 fand in Pirmasens die Hauptversammlung der Wasgau Produktions & Handels-AG statt. Wasgau betreibt Lebensmittelmärkte vor allem in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Über 300 Aktionäre nahmen teil. 53,1% der Aktien liegen nach wie vor bei einer Beteiligungsgesellschaft der Hornbach-Familie, die auch den Aufsichtsrat dominiert, während 24,98% der frühere Kooperationspartner Edeka Südwest hält.
Der Vorstandsvorsitzende Kettern berichtete über ein rückläufiges operatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in 2010. Der Jahresüberschuss wurde, wie im Vorjahr auch, durch positive Sondereffekte geprägt. In 2010 wurden rund 2 Mio € Sondergewinn aus dem Verkauf der Luxemburger Tochtergesellschaft erzielt.
Für die ersten Monate 2011 sprach der Vorstandsvorsitzende von über den Planungen liegendem Umsatz und Ergebnis, wollte aber die Prognose von rund 10% Minus beim operativen Ergebnis für das Gesamtjahr 2011 bisher nicht anheben. Als Belastungen werden insbesondere die steigenden Energiekosten ausgemacht. Eine Belebung gab es im C+C-Geschäft (Großhandel für Kunden insbesondere aus der Gastronomie). Hier soll ein weiterer Großmarkt (der achte) in Bad Kreuznach weitere Impulse bringen.
Zur Finanzierung des Unternehmens war zu erfahren, dass der 2012 auslaufende Konsortialkreditvertrag mit mehreren Bank soeben um fünf Jahre bis 2017 erneuert wurde. Die Investitionen sollen sich auch in den kommenden Jahren in einer Größenordnung von 15 Mio € bewegen und ebenfalls pro Jahr drei neue bzw. erweiterte Supermärkte ermöglichen. Die Wasgau AG befindet sich damit weiterhin auf Expansionskurs und will von ihrem hochwertigem Sortimenten in Fleischprodukten, Backwaren (für beide Segmente gibt es eigene Produktionsbetriebe), Obst und Gemüse sowie Wein profitieren.
Hinweis: Von der MAV beratene Fonds halten Aktien der Wasgau AG. Die vorstehende Mitteilung ist weder eine Empfehlung, Wasgau-Aktien zu kaufen noch sie zu verkaufen. Sie dient lediglich der Information interessierter Anleger.
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