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Im All Slots Casino ( http://www.allslotscasino.com/de/) geht die Kampf-Club-Aktion in die Endphase! Am 21. August begann die vierte Runde der Kampf-Club-Aktion ( http://www.allslotscasino.com/de/promotions.html). In dieser letzten Runde, die am 27. August die Aktion beendet stehen sich der Kathmandu Spielautomat und der "Big Kahuna Snakes and Ladders" Slot im Ring gegenüber. Beide Automaten verfügen über mystische Zivilisationen, welche die Welt scheinbar vergessen hat. Kathmandu ist die Hauptstadt von Nepal, dem orientalischen Königreich im Himalaya, wo der Hinduismus und Buddhismus in Eintracht praktiziert werden. Die Symbole auf den Walzen vermitteln die Spiritualität des Orte und zeigen Tempelanlagen, Städte, Gewürze, Gebetsglocken, eine Karte und Elefanten. Der Spielautomat bietet auch eine Freispielrunde und eine Glückspielfunktion. Der Big Kahuna Snakes and Ladders Spielautomat entführt die Spieler nach Hawaii und Kahuna bedeutet in der örtlichen Sprache "Zauberer". Die Symbole auf den Walzen erinnern an die fröhliche und helle Natur Hawaiis und zeigen Tiere, exotische Früchte, eine Maske, eine hawaiianisches Mädchen, einen Jungen und das "Big Kahuna"-Symbol. In der Aktion teilen sich die zehn erstplatzierten, im Aktionszeitraum, unterschiedliche Preispools. Das All Slots Casino zeichnet die Einsätze auf beiden Automaten auf und der Spielautomat mit mehr Einsätzen gewinnt und erhält den größeren Preispool. Der "Snakes and Ladders"-Bonus im zweiten Bildschirm sollte Big Kahuna Snakes and Ladders zum Sieg verhelfen. Die letzte Woche der sommerlichen Finanzspritzenaktion hat schon angefangen und findet vom 22. - 28. August statt. Die Spieler müssen im Aktionszeitraum nur 25EUR bei einem der Casinospiele im All Slots Casino einsetzen. Am Ende der Woche werden die 10 Spieler ausgelost, die einen starken 100%-Finanzspritzenbonus von bis 100EUR zu erhalten werden. Gewinner werden per E-Mail innerhalb von 48 Stunden nach Abschluss des Aktionszeitraums benachrichtigt und müssen die Annahme ihres Preises innerhalb von 72 Stunden bestätigen. Die Casino-Boni müssen mindestens dreimal eingesetzt werden. Sie können jederzeit in die Aktionsrunde einsteigen und bis zur letzten mitkämpfen! Möge der beste Spielautomat gewinnen und Ihnen reiche Preise bescheren!
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Nepalesische Polizei beschlagnahmt erneut Wahlurnen der Tibeter in KathmanduIGFM München
Nepalesische Polizei in Schutzausrüstung beschlagnahmte am 13. Februar die Wahlurnen der Tibeter und griff somit in einen demokratischen Wahlprozeß einDie Polizei von Kathmandu überfiel drei Lokale, in denen gerade die Vorsitzenden von Chushi Gangdruk ( 1 ) gewählt wurden: Swayambhu, Jawalakhel und Boudha. Die Wahlen von Chushi von ...
Nepalesische Polizei in Schutzausrüstung beschlagnahmte am 13. Februar die Wahlurnen der Tibeter und griff somit in einen demokratischen Wahlprozeß ein Die Polizei von Kathmandu überfiel drei Lokale, in denen gerade die Vorsitzenden von Chushi Gangdruk ( 1 ) gewählt wurden: Swayambhu, Jawalakhel und Boudha. Die Wahlen von Chushi Gangdruk gingen seit vielen Jahrzehnten regelmäßig von statten. Außerdem ließen die für die Durchführung der Wahl zuständigen Personen Vorsicht und Diskretion walten, um die Behörden nicht herauszufordern. Paradoxerweise drang die Polizei ausgerechnet an dem Tag in die Wahllokale ein, an dem eine hochrangige Vertreterin der US-Regierung in Kathmandu weilte, um Gespräche mit der nepalesischen Regierung zu führen. Maria Otero, Staatssekretärin für Demokratie und Weltpolitik, gleichzeitig Koordinatorin für die Tibet-Frage, informierte die nepalesischen Politiker über die fortgesetzte Unterstützung der USA für die tibetischen Flüchtlinge in Nepal. Die örtliche Polizei von Boudha, die ihre routinemäßige Kontrolle vornahm, als die Wahl begann, erhob keinen Einwand. Trotzdem traf um etwa 10 Uhr ein Mannschaftswagen voller Polizei in Kampfausrüstung, und mit Pistolen und Schlagstöcken ein, begleitet von einem Polizeifahrzeug, das typisch für den Abtransport festgenommener Personen ist. Ein Mitglied des Wahlkomitees von Chushi Gangdruk sagte einem Beobachter von International Campaign for Tibet ( ICT ) gegenüber, daß es bei dieser Abstimmung nur um die Wahl von Vertretern für die humanitäre Arbeit ihrer Organisation ginge und nicht um anti-chinesische Aktivitäten. Wir wählten die Vertreter unserer lokalen Gemeinschaft, damit sichergestellt werde, daß Mitglieder, die erkranken, ins Krankenhaus kommen, oder, wenn jemand stirbt, für die letzten Riten gesorgt werde. Wir helfen armen und obdachlosen Menschen, wir halten die Straßen sauber und kümmern uns um die Umwelt in unserer Gemeinschaft. Ein beteiligter Polizeioffizier erklärte den Mitgliedern von Chushi Gangdruk, daß die tibetischen Flüchtlinge überhaupt keine Wahlen egal aus welchem Anlaß abhalten dürften, und daß die Razzia von dem Polizeichef des Kreises angeordnet worden sei. Ein Polizist nahm den Wählern die Wahlurne weg und sagte, sie würde zusammen mit den im vergangenen Jahr beschlagnahmten Wahlurnen weggesperrt werden. Bereits am 3. Oktober 2010, als die tibetische Gemeinschaft die Vorwahlen für das tibetische Exilparlament abhielt, konfiszierte die Polizei in Kathmandu die Wahlurnen und setzte damit dem Wahlprozeß gewaltsam ein Ende ( 2 ). ( 1 ) Die Vereinigung Chushi Gangdruk sorgt hauptsächlich für das Wohl der Veteranen der tibetischen Widerstandsbewegung, die von 1958-1974 die chinesische Volksbefreiungsarmee bekämpften ( 2 ).3. Oktober 2010, Nepalesische Polizei sprengt Wahlen der Tibeter in Kathmandu, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/diir/2010/WahlurnenNepal_3.10.html Quelle: Radio Free Asia, www.rfa.org
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Lage der Tibeter in Nepal immer unsicherer
Während die Beziehungen zwischen China und Nepal enger und enger werden, werden die Tibeter schärferer Überprüfung unterzogen und geraten zunehmend unter Druck.In Nepal lebende tibetische Flüchtlinge können ihre nationale Identität nicht mehr so zum Ausdruck bringen, wie sie möchten, seit ihr Gastgeberland sich ...
Während die Beziehungen zwischen China und Nepal enger und enger werden, werden die Tibeter schärferer Überprüfung unterzogen und geraten zunehmend unter Druck. In Nepal lebende tibetische Flüchtlinge können ihre nationale Identität nicht mehr so zum Ausdruck bringen, wie sie möchten, seit ihr Gastgeberland sich seinem mächtigen nördlichen Nachbarn China immer mehr annähert. Schätzungsweise 20.000 Tibeter leben derzeit in Nepal genaue Zahlen sind kaum zu bekommen. Die meisten kamen nach der tibetischen Volkserhebung von 1959 nach Nepal, als Tausende südwärts über den Himalaya flohen. Auch jetzt noch erreichen jedes Jahr viele Flüchtlinge aus Tibet Nepal, in der Hoffnung, so nach Indien, dem Sitz ihres geistlichen Oberhaupts und der tibetischen Exilregierung, zu gelangen. Nun, wo die Beziehungen zwischen China und Nepal immer enger werden, können die in letzter Zeit zwischen den beiden Ländern getroffenen Vereinbarungen und Zusammenkünfte nur als schlechte Nachrichten für die Tibeter betrachtet werden, kommentierte der Autor Mikel Dunham, ein genauer Beobachter politischer Entwicklungen in Nepal und häufiger Besucher in dem Land. Dunham berichtete, daß China im November ein zweiwöchiges Sondertraining für nepalesische Polizisten abhielt, um sie in der Verhinderung pro-tibetischer, anti-chinesischer Aktivitäten und Demonstrationen zu schulen ( 1 ). Und im Dezember 2010 kamen Nepal und China überein, die Sicherheitsmaßnahmen entlang ihrer gemeinsamen Grenze zu verbessern, fuhr Dunham fort. Das dient ganz offensichtlich dazu, es den Tibetern zu erschweren, die Grenze von Tibet nach Nepal zu überschreiten. Die allgemeine Stimmung unter den in Nepal gestrandeten tibetischen Flüchtlingen kann man nicht anders als depressiv bezeichnen eigentlich ist schon es seit einigen Jahren so. Und die Tibeter beginnen nun zu verstehen, daß, gleichgültig welche politische Partei in Kathmandu die Macht innehat, die Regierung Nepals nicht von ihrer pro-chinesischen Haltung abrücken und daher für die Notlage der Tibeter keine große Sympathien - wenn überhaupt welche - aufbringen wird. Die Präsidentin von International Campaign for Tibet in Washington, Mary Beth Markey, sagte, sie habe ein Gefühl der Unsicherheit unter den Tibetern festgestellt, das sich zu bestimmten Zeiten noch viel mehr steigere. Es gibt allerlei Geschichten in diesem Zusammenhang: Tibeter in Nepal werden Ihnen zum Beispiel sagen, unter den Neuankömmlingen hier gäbe es eine Menge chinesischer Spitzel. Sogar religiöse Zeremonien und gesellschaftliche Zusammenkünfte der Tibeter werden von den Behörden in Nepal zunehmend mit Mißtrauen beäugt, fuhr Markey fort. Ich denke, wir haben es hier mit einer wachsenden Übereinstimmung mit der chinesischen Auffassung zu tun, daß alles, was in der tibetischen Gemeinschaft vor sich geht, einen anti-chinesischen Charakter trägt. Und die Nepalis neigen immer mehr zur Übernahme dieses Standpunkts. Die Chinesen haben ihnen ja wichtige wirtschaftliche Vorteile in Aussicht gestellt ( 2 ). Obwohl die nepalesischen Behörden im vergangenen Jahr eine Feier zum Geburtstag des Dalai Lamas erlaubten, konnte diese nur unter großen Einschränkungen abgehalten werden, sagte Tsering Passang vom Tibet Relief Fund in London. Das Ereignis fand in der Tibeter-Siedlung in Jawalakhel außerhalb Kathmandus statt; das Sicherheitspersonal hatte die Hauptzugangswege zu dieser Siedlung abgeriegelt, und nahm Tibeter, die von Boudhanath oder Swayambunath kamen, einfach fest. Deshalb konnten nur jene Flüchtlinge, die in dieser Siedlung wohnen und ein paar, denen es gelang, an der Polizei vorbei zu kommen, die Feierlichkeiten besuchen. Passang fügte hinzu, daß tibetische Wohlfahrtsverbände, die bisher in Nepal tätig waren, jetzt davon absehen, größere Versammlungen zu organisieren. Denn jeder weiß, daß die tibetische Flüchtlingsgemeinde unbestimmten Restriktionen ausgesetzt ist, denn jederzeit können die Behörden anordnen.. ( 1 ) 12. November 2010, China trainiert nepalesische Polizei für einen härteren Umgang mit den Tibetern, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/China-trainiert-Nepal_15.html ( 2 ) 30. Juli 2010, China bezahlt Nepal für die brutale Maßregelung der Tibeter, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/China_zahlt_Nepal_2.8.html Quelle: Radio Free Asia, www.rfa.org
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Zur Wiege Buddhas unter dem Dach der WeltNeue Touren in Nepal beim Asienspezialisten Lotus Travel Service
<p> Majestätische Achttausender, subtropische Wälder, hinduistische und buddhistische Kultur prägen das ehemalige Königreich Nepal. All das erleben Gäste des Münchener Asienspezialisten Lotus Travel Service fortan im Rahmen der siebentägigen Rundreise „Verborgene im die der ...
Majestätische Achttausender, subtropische Wälder, hinduistische und buddhistische Kultur prägen das ehemalige Königreich Nepal. All das erleben Gäste des Münchener Asienspezialisten Lotus Travel Service fortan im Rahmen der siebentägigen Rundreise „Verborgene Schätze im Himalaya“, die der Veranstalter in dieser Saison neu ins Programm genommen hat. Auf dem Weg vom nordindischen Varanasi nach Kathmandu besuchen sie zum Beispiel Lumbini, wo der Legende nach Siddharta Gautama, der spätere Buddha, geboren wurde. Und auf Safari im Chitwan Nationalpark spähen sie nach wuchtigen Panzernashörnern in meterhohem Elefantengras. Beste Reisezeit ist von Februar bis Mai und Oktober bis November. www.lotus-travel.com Eine Welt voller Spiritualität und majestätischer Natur erwartet Gäste von Lotus Travel bei der neuen siebentägigen Rundreise „Verborgene Schätze im Himalaya“. Ausgehend von Varanasi in Nordindien, der heiligsten Stadt und wichtigsten Pilgerstätte für Hindus, führt die Reise nach Norden. Vorbei an traditionellen Dörfern geht es durch das Ganges-Tiefland über die Grenze nach Lumbini in Nepal. Lumbini gehört zu den weihevollsten Orten für Buddhisten. Sie glauben, dass hier Siddharta Gautama, der spätere Buddha, in einer Vollmondnacht geboren wurde. An jener gesegneten Stelle seiner Geburt wurde zu Ehren seiner Mutter Maya der rote Maya-Devi-Tempel errichtet. Hier werden Lotus-Reisende Zeuge, wie unzählige Pilger Räucherstäbchen entzünden und sich im Gebet der Aura des Ortes hingeben. Weiteres Highlight der Tour ist eine Safari im Chitwan Nationalpark, der im Terai, der nepalesischen Tiefebene liegt. Bei Jeep- und Kanutouren durch subtropische Monsunwälder, Ebenen meterhohen Elefantengrases und Sumpfland begegnen die Reisenden neben dem großen Panzernashorn mit etwas Glück auch Leoparden, Bären, Krokodilen und sogar dem Bengalischen Tiger. Schließlich fahren die Lotus-Traveller weiter in das pulsierende Gewimmel der Hauptstadt Kathmandu, stets das erhabene Himalaya-Panorama vor Augen. Im Herzen der Stadt besuchen sie das eindrucksvolle Ensemble von Tempel- und Palastanlagen am Durbar Square, welches von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützt wird. Daneben haben sie Zeit, die vielen Pilger und Sadhus mit ihren orangenen Blumenketten zu beobachten, oder auf quirligen Märkten um Andenken zu feilschen. Unter den Augen der hoch über der Stadt gelegenen Swayambhunat Stupa, umflattert von bunten Gebetsfahnen, findet die Reise ihren Ausklang. Im Anschluss bietet Lotus seit dieser Saison auch zahlreiche Tagestouren in Kathmandu. Die siebentägige Rundreise ist auch in umgekehrter Richtung buchbar und kostet ab 694 Euro pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück (außer Vollpension im Chitwan). Im Preis enthalten sind außerdem alle Transfers, Jeep-Safaris und das Besichtigungsprogramm. Weitere Auskünfte, Katalogbestellung und Buchung unter der Telefonnummer +49 (0)89 20 20 89 90 oder www.lotus-travel.com Lotus Travel Service ist seit 15 Jahren Veranstalter individueller, maßgeschneiderter Reiseerlebnisse in Asien. Zu seinen Spezialgebieten gehören Reisen nach Indien und Ayurvedakuren. In dieser Saison präsentiert Lotus Travel in zwei Katalogen „Indien & Indischer Ozean“ und „Südostasien“ Erlebnis-, Kultur- und Gesundheitsreisen, sowie Strandurlaub in insgesamt 18 Destinationen. Behutsame Begegnung mit fernen Ländern und Menschen prägen das Angebot. Angelika Hermann-Meier PR Schneegaß,Linda Prinz-Ludwig-Straße 23 86911 Diessen am Ammersee www.hermann-meier.delinda.schneegass[at]hermann-meier.de
Wikileaks: China bezahlt Nepal für die Festnahme tibetischer FlüchtlingeIGFM München
China setzt die nepalesische Regierung auf vielfältige Weise unter Druck, gegen Peking gerichtete Proteste der Tibeter auf ihrem Staatsgebiet zu unterbinden. Am 2. Januar wurden wieder sechs Flüchtlinge festgenommen.Wie aus einer geheimen, von Wikileaks veröffentlichten US-Depeche hervorgeht, setzt China nun auch seine finanzielle ein, ...
China setzt die nepalesische Regierung auf vielfältige Weise unter Druck, gegen Peking gerichtete Proteste der Tibeter auf ihrem Staatsgebiet zu unterbinden. Am 2. Januar wurden wieder sechs Flüchtlinge festgenommen. Wie aus einer geheimen, von Wikileaks veröffentlichten US-Depeche hervorgeht, setzt China nun auch seine finanzielle Stärke ein, um die nepalesische Polizei dafür zu bezahlen, daß sie Angehörige der Exilgemeinde festnimmt. In den von der Whistle-Blower-Website veröffentlichten Botschaften spricht eine unbenannte Quelle der US-Botschaft in New Delhi immer wieder davon, daß die chinesische Regierung die Streitkräfte Nepals belohne, indem sie Grenzsoldaten finanzielle Anreize biete, auf der Flucht aus China befindliche Tibeter festzunehmen und auszuliefern. Gemäß einer Depeche vom 22. Februar 2010 wiederholte XXX diese Vermutung gegenüber dem Botschafts-Angehörigen ( political officer ) während einer XXX-Sitzung in Delhi: Die chinesische Regierung belohnt nepalesische Soldaten, indem sie denjenigen, die ihr Tibeter ausliefern, Geldgeschenke gibt. Die dem US-State Department unter dem Titel Tagebuch Delhi von der US-Botschaft gesandte Notiz, die als vertraulich eingestuft wurde, enthält auch eine Aussage über den tibetischen Flüchtlingsstrom, welche die Quelle dem Botschafts-Angehörigen am 4. Februar gemacht hatte. Wikileaks, das über 250.000 amerikanische diplomatische Depeschen veröffentlichte, hat die Namen der als Quelle genannten Personen, entfernt. Die Zahl der indischen Boden betretenden Tibeter ist stetig zurückgegangen, seitdem Peking von Kathmandu verlangte, die Patrouillen nepalesischer Grenztruppen zu verstärken, um die Tibeter daran zu hindern, nach Nepal zu kommen, wie aus der Depesche, die auch von myrepublica online, der Website der nepalesischen Tageszeitung Republica, veröffentlicht wurde, hervorgeht. Darin heißt es, die Zahl der in Indien eintreffenden Tibeter sei seit dem Volksaufstand von 2008 merklich zurückgegangen. In Nepal leben etwa 20.000 Exiltibeter, und seit den Unruhen 2008 in Lhasa gab es in der Hauptstadt mehrere anti-chinesische Demonstrationen. Nepal stand unter dem Druck westlicher Regierungen, diese Proteste zu erlauben, und gleichzeitig unter dem Druck Chinas, sie aufzulösen. Peking hat Nepal wiederholt aufgefordert, die tibetischen Flüchtlinge auf seinem Territorium besser zu kontrollieren und den Protesten Einhalt zu gebieten. Diese Protestaktionen brachten die Regierung Nepals, die solide Beziehungen zu China anstrebt, in Verlegenheit. Nepal bekennt sich zu der Ein-China-Politik, die Tibet als einen integralen Teil Chinas betrachtet. Nepal hat wiederholt seinem mächtigen Nachbarn im Norden versichert, daß es nicht gestatten werde, daß auf seinem Territorium gegen China gerichtete Aktionen stattfinden. Nepal hat die Kontrollen verstärkt und die Tibeter davor gewarnt, anti-chinesische Proteste zu organisieren. 4. Januar 2011: Nepalesische Behörden haben eine Gruppe von sechs Tibetern festgenommen, die kürzlich aus Tibet nach Nepal geflohen sind. Die vier Männer und zwei Frauen, die keine Reisedokumente bei sich hatten, wurden am 2. Januar im Distrikt Sindhupalchowk gefaßt. Sie wurden der Immigrationsbehörde zu Zwecken der Ermittlung und notwendiger Folgemaßnahmen überstellt. Unter dem wachsenden Druck des kommunistischen Regimes in China hat Nepal immer wieder tibetische Flüchtlinge, die Nepal von China aus illegal betraten, zurückbefördert. Zahlreiche Medienberichte bestätigen, daß die Behörden in Nepal in den letzten Jahren mehrfach tibetische Flüchtlinge den chinesischen Behörden auslieferten. Quelle: Phayul, www.phayul.com
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Drei von den Behörden steckbrieflich gesuchte Mönche erreichten Indien: China schreibt Tibets Geschichte umIGFM München
Drei tibetische Mönche aus dem Kloster Gonsar in der Gemeinde Zakhok, Bezirk Derge, TAP Kardze, Provinz Sichuan, die 2009 eine friedliche Demonstration gegen die verfehlte Politik Chinas in Tibet veranstalteten, bezeugten am 15. Dezember anläßlich einer Pressekonferenz in Dharamsala, daß die in Tibet lebenden Tibeter sich so nach ...
Drei tibetische Mönche aus dem Kloster Gonsar in der Gemeinde Zakhok, Bezirk Derge, TAP Kardze, Provinz Sichuan, die 2009 eine friedliche Demonstration gegen die verfehlte Politik Chinas in Tibet veranstalteten, bezeugten am 15. Dezember anläßlich einer Pressekonferenz in Dharamsala, daß die in Tibet lebenden Tibeter sich so nach der Gegenwart Seiner Heiligkeit des Dalai Lama sehnen wie die Kuckucksvögel nach den Regentropfen lechzen. Sie wünschen so stark, daß der Dalai Lama in ihr Heimatland zurückkehre, sagten sie. Die Mönche Lobsang Norbu, 30, Khedrup Gyatso, 24, und Kunga Rinchen, 26, haben ein Jahr riesiger Strapazen hinter sich. Auf ihren Protest am 10. September 2009 in der Gemeinde Zakhok im Bezirk Derge hin mußten sie sich in einsamen Nomadengegenden, Wäldern und den Bergen verstecken, weil ihnen die Festnahme drohte. Die chinesische Regierung verbot uns Mönchen im Kloster Gonsar, unser geistliches Oberhaupt, den Dalai Lama, zu verehren, informierte Lobsang Norbu. Wir stellten tibetische Nationalflaggen und Plakate her und hängten sie um das Kloster herum und in der Gemeinde Zakhok auf. Darauf brachten wir unseren tiefen Schmerz über die eklatante Verletzung der Grundrechte des tibetischen Volkes, wie der Rede- und Religionsfreiheit, zum Ausdruck. Im Kloster Gonsar leben etwa 200 Mönche, erzählten sie. Wir haben keine Menschenrechte, wir haben keine Religionsfreiheit und keine Freiheit, unsere Meinung zu sagen, erklärte Norbu. Die friedlichen Protestaktionen im Frühjahr 2008 waren eine deutliche Botschaft der unter dem kommunistischen Regime lebenden Tibeter an die ganze Welt. Wenn wir Tibeter nicht diesen friedlichen Protest veranstaltet hätten, um unseren Gefühlen, welche die Gefühle aller Tibeter sind, Ausdruck zu verleihen, hätten wir eine Chance verpaßt, der Welt die Wahrheit über das mitzuteilen, was in Tibet geschieht, fuhr er fort. Am 10. September 2009 demonstrierten zwei meiner Freunde und ich für Religionsfreiheit und Menschenrechte in Tibet, wir wollten vom Staat gehört werden. Die chinesische Regierung beteuert ständig, daß sie Fortschritte auf dem Gebiet der Menschenrechte gemacht hätte, aber in Wahrheit haben wir keine Rechte. Historisch gesehen war Tibet eine unabhängige Nation, aber China schreibt unsere Geschichte um. Wir wollten für unsere Rechte kämpfen, doch für eine kleine Meinungsbekundung wie diese wurden wir wie Verbrecher behandelt. Auf die Plakate schrieben die Mönche Parolen wie Tibet ist ein unabhängiges Land, wir wollen Menschenrechte, lang lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama. Wir unterzeichneten die Plakate mit unseren eigenen Namen, damit die anderen Mönche und die Allgemeinheit nicht in Schwierigkeiten geraten sollten. Trotzdem wurden zwei Mönche des Klosters, Lobsang Dhonyoe und Taygya, später festgenommen und zu sechs bzw. zwei Jahren verurteilt, weil sie bei der Beschriftung der Plakate mitgeholfen hatten. Nachdem wir in die Berge geflüchtet waren, belagerten etwa 300 chinesische Militärpolizisten die Umgebung des Klosters und nahmen Tibeter wahllos fest, um sie zu verhören. Mein Vater starb dabei durch die entsetzlichen Schläge und Folterungen, erklärte Lobsang Norbu. Die Polizei zwang die Bewohner, harte Arbeiten zu verrichten, Wasser für sie zu holen und zu kochen. Sie nahmen die Leute einfach fest, um etwas über unseren Aufenthaltsort aus ihnen herauszupressen. Als die Frauen sich gegen die Festnahme wehrten, schoß die Polizei auf sie, wobei zwei ernste Augenverletzungen davontrugen. Schließlich nahmen sie neun Leute in Gewahrsam, aber da diese nichts über uns preisgeben wollten, ließen sie sie nach Entrichtung einer Strafe von je 10.000 Yuan wieder laufen. Auf eine Frage über die Lage der tibetischen Nomaden antwortete Lobsang Norbu: Die Herden können nicht überleben, so viele Tiere sind schon eingegangen, weil die Regierung die Weidegründe mit Stacheldraht abgeriegelt hat. Die chinesische Polizei setzte eine Prämie von 20.000 Yuan aus für jeden, der sie über unseren Aufenthaltsort informieren würde, und als sie nichts in Erfahrung bringen konnten, erhöhten sie den Betrag auf 50.000 Yuan ( über 7.500 US$ ). Die Polizei suchte überall nach uns. Die Angst vor der Verhaftung zwang uns, unser Land am 7. Oktober 2010 zu verlassen. Nach 23 Tagen Fußmarsch von Lhasa aus über die nepalesisch-tibetische Grenze erreichten wir am 30. Oktober Kathmandu, und am 15. November trafen wir in Dharamsala in Indien ein. Quelle: Department of Information & International Relations ( DIIR ), www.tibet.net,
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Tibetischem Demonstrant von 2008 gelingt die Flucht nach IndienIGFM München
Ein Tibeter, der wegen seiner Beteiligung an Protestaktionen gegen die chinesische Herrschaft seit über zwei Jahren von der chinesischen Polizei gesucht wird, ist seinen Verfolgern entkommen und sicher in Indien angelangt.Namsa Wangden, der ursprünglich aus der Stadt Shusor im Bezirk Kardze ( chin. Ganzi ) in der westchinesischen Provinz mit ...
Ein Tibeter, der wegen seiner Beteiligung an Protestaktionen gegen die chinesische Herrschaft seit über zwei Jahren von der chinesischen Polizei gesucht wird, ist seinen Verfolgern entkommen und sicher in Indien angelangt. Namsa Wangden, der ursprünglich aus der Stadt Shusor im Bezirk Kardze ( chin. Ganzi ) in der westchinesischen Provinz Sichuan stammt, erreichte mit seiner Frau und seiner Tochter in der dritten Novemberwoche den indischen Bergort Dharamsala. Wie Wangden einem RFA-Reporter mitteilte, war die Familie zuvor von Tibet über die Grenze nach Nepal gelangt: Anfang November kamen wir im Flüchtlingszentrum von Kathmandu an. Das Vorgehen der nepalesischen Polizei machte uns jedoch Sorgen, daher sind wir so bald wie möglich nach Dharamsala weitergereist, gab er an. Nepal hat in den letzten Jahren enge Verbindungen zu China aufgebaut und schränkt die Bewegungsfreiheit und die Aktivitäten tibetischer Flüchtlinge im Land ein. Mitunter werden sie zwangsweise nach China zurückgeschickt, wenn sie versuchen, die Grenze zu überqueren. Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen Wangden, der mit seiner Familie in einer sechsköpfigen Gruppe nach Nepal floh, berichtete, dass die Sicherheitsmaßnahmen in der Gegend, die sie auf ihrem Weg durchquerten, verstärkt worden seien. Die Zahl der chinesischen Grenzpatrouillen war erhöht worden, und es war sehr schwierig für uns, unentdeckt zu bleiben, sagte er. Ich hatte vorher schon einmal die Grenze nach Nepal überquert, als es noch leicht war, aber diesmal sah das Ganze völlig anders aus. An der Grenze hatte man mehrere Kasernen für die Chinesen, die das Gebiet überwachten, gebaut, und es waren ( überall ) Kameras angebracht worden. Wie Wangden berichtete, gelang es der Gruppe beim dritten Versuch, unbemerkt an den Lagern der Grenzsoldaten vorbeizukommen. Wir hörten, daß eine Gruppe von acht Personen versuchte, hinter uns über die Grenze zu kommen, aber sie wurden entdeckt und festgenommen. Versteckt im Wald Wangden hatte sich, wie er sagte, zwei Jahre zuvor an einer Protestkundgebung in Kardze beteiligt. Gemeinsam mit anderen Tibetern hatte er mehr Freiheit gefordert und verlangt, dass das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, zurückkehren solle, der 1959 nach dem Scheitern des Volksaufstands gegen die chinesische Herrschaft ins indische Exil geflohen war. Als die chinesischen Sicherheitskräfte kamen, setzten sie Eisenstangen und Knüppel ein, und am Ende schossen sie auf uns, berichtete Wangden. Ein Freund rief uns zu, wir sollten wegrennen, aber er selbst schaffte es nicht, ihnen zu entkommen, und wurde mit zwölf weiteren Tibetern verhaftet. Ich konnte in den Wald fliehen und mich zum angrenzenden Kreis Nyagrong durchschlagen. Ich blieb etwa vier Monate in den Wäldern von Nyagrong. Tagsüber aß ich nichts. Dann schloss ich mich einer Gruppe tibetischer Nomaden an, die in der Gegend lebten. Mithilfe eines Freundes erreichte er Lhasa und entschloss sich gemeinsam mit seiner Familie zur Flucht nach Nepal. Er wählte mit seiner Frau, seiner Tochter und anderen dieselbe Route, die er schon einmal genommen hatte. Fast drei Jahre lang war ich auf der Flucht, sagte er. Gewaltsame Auseinandersetzungen des Jahres 2008 Viele Tibeter haben sich jahrelang unter der chinesischen Herrschaft aufgerieben, die, wie sie sagen, die Kultur ihres Landes zerstört und die Menschen in der freien Ausübung ihrer Religion stark eingeschränkt hat. Im März 2008 wurde Lhasa von Unruhen erschüttert, und die Proteste breiteten sich bis in die von Tibetern besiedelten Gebiete Westchinas aus. Dies brachte die Regierung vor den Olympischen Spielen im August 2008 in Beijing in Verlegenheit. Schätzungen der tibetischen Exilregierung in Indien zufolge wurden bei dem anschließenden scharfen Vorgehen mindestens 220 Tibeter getötet und weitere 7000 verhaftet. Quelle: Radio Free Asia, www.rfa.org
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Nepal nimmt sieben Tibeter fest, buddhistisches Fest verhindertIGFM München
Die nepalesischen Behörden nahmen am 25. Oktober in der Gegend von Thankote in Westnepal sieben Tibeter fest, wie von dem Sender Voice of Tibet berichtet wird. Noch am selben Tag wurden sie der Immigrationsbehörde in Kathmandu überstellt.In dem Immigrationsdepartment wurden sie stundenlang vernommen. Dabei stellte sich heraus, daß ...
Die nepalesischen Behörden nahmen am 25. Oktober in der Gegend von Thankote in Westnepal sieben Tibeter fest, wie von dem Sender Voice of Tibet berichtet wird. Noch am selben Tag wurden sie der Immigrationsbehörde in Kathmandu überstellt. In dem Immigrationsdepartment wurden sie stundenlang vernommen. Dabei stellte sich heraus, daß drei von ihnen chinesische Reisedokumente hatten, während vier im Besitz des indischen Registrierungsausweises waren ( eine den Tibetern von der indischen Regierung ausgestellte Aufenthaltsgestattung ). Den vier Tibetern mit dem indischen Ausweis wurde wegen illegalen Betretens nepalesischen Territoriums eine Geldstrafe von 15.000 Nepalesischen Rupien auferlegt und befohlen, innerhalb von sieben Tagen Nepal zu verlassen. Den anderen dreien wurden ihre chinesischen Reisedokumente abgenommen. Ihre Namen sind nicht bekannt, doch wurden sie als eine 70jährige Frau aus Utsang, einen 64jährigen Mann aus Amdo und einen 57jährigen Mann aus Kham beschrieben. Erst kürzlich sprengte die nepalesische bewaffnete Polizei die vorläufigen Wahlen der Tibeter und konfiszierte die Wahlurnen wenige Minuten vor dem Abschluß der Wahl. Die gewaltsame Beendigung des Wahlgangs folgte auf den Besuch einer hochrangigen 21 Personen umfassenden chinesischen Delegation unter der Führung von He Yong, dem Sekretär des 17. Zentralkomitees der KPCh, im vergangenen Monat in Nepal. Während des Besuchs habe die chinesische Delegation sich über die Ein-China-Politik Nepals und die Wachsamkeit der Regierung im Hinblick auf die Tibet-Problematik zufrieden geäußert. Vor dem Besuch der Delegation vereinbarten die Regierungen der beiden Länder, eine gemeinsame Einrichtung zu schaffen, damit Informationen über anti-chinesische Aktivitäten in Nepal einander sofort zugänglich gemacht werden können. Nepal, wo heute etwa 20.000 Tibeter leben, beherbergt seit Jahrzehnten tibetische Exilanten, wird aber nun von China immer stärker unter Druck gesetzt, keine politischen Aktivitäten der Tibeter mehr zuzulassen. Unter Pekings Einfluß und in der Abwesenheit einer stabilen Regierung in dem verarmten Land werden die tibetischen Flüchtlinge in Nepal immer angreifbarer, und die Flüchtlinge sehen sich der Gefahr der Festnahme und Abschiebung ausgesetzt. Indessen bekräftigte der Präsident Nepals, Dr Ram Baran Yadav, der kürzlich die tibetische Hauptstadt Lhasa besuchte, die Ein-China-Politik seines Landes. Er versicherte dem Gouverneur der Autonomen Region Tibet, Pema Thinley, daß sein Land keine anti-chinesischen Aktivitäten auf seinem Boden dulden werde. Zwei Tage nach dem Besuch des nepalesischen Präsidenten in Lhasa hinderte die Polizei in Kathmandu die Tibeter daran, ein religiöses Fest zu begehen. Die Behörden in Nepal gehen jetzt nicht nur gegen politische Zusammenkünfte sondern sogar gegen die religiösen Aktivitäten der Tibeter vor. Am Freitag waren zahlreiche Tibeter zu der Namgyal Mittelschule in der Nähe von Swayambhunath auf dem Weg, um das Fest Lhabab Dhuchen zu feiern und Gebete darzubringen. Bedauerlicherweise waren Hunderte von Sicherheitskräften und Polizisten im Einsatz, um uns das Fest zu vereiteln, sie ließen uns nicht dorthin gelangen, berichtete Rigzin aus Kathmandu der Tibet Post International. Dieses Fest symbolisiert den Herabstieg Buddhas vom Himmel auf die Erde, um den Dharma zu predigen. Es fällt auf den 22. Tag des 9. Monats des tibetischen Kalenders, also Ende Oktober/Anfang November. Der tibetisch-buddhistischen Tradition zufolge führen die Gläubigen an diesem Tag, der nichts mit der politischen Problematik Tibets zu tun hat, heilsame Handlungen durch und rezitieren Gebete. Quelle: Phayul, www.phayul.com, The Tibet Post International, http://www.thetibetpost.com
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Exil-Tibeter verurteilen Nepal wegen der Beschlagnahmung der WahlurnenIGFM München
Tibeter im Exil und Tibet-Unterstützer in der ganzen Welt übten scharfe Kritik an Nepal, nachdem die Polizei die vorläufigen Wahlen am Sonntag gewaltsam beendete. Sie sehen darin einen grotesken Kotau der nepalesischen Regierung vor China.Als Hunderte von tibetischen Bewohnern Nepals am Sonntag zu den Wahlurnen gingen, um für die in ...
Tibeter im Exil und Tibet-Unterstützer in der ganzen Welt übten scharfe Kritik an Nepal, nachdem die Polizei die vorläufigen Wahlen am Sonntag gewaltsam beendete. Sie sehen darin einen grotesken Kotau der nepalesischen Regierung vor China. Als Hunderte von tibetischen Bewohnern Nepals am Sonntag zu den Wahlurnen gingen, um für die Nominierung der Kandidaten für das Amt des tibetischen Premierministers und des tibetischen Parlaments-im-Exil abzustimmen, stürmte die nepalesische Polizei in Kampfausrüstung in die drei Wahllokale in Kathmandu und verwüstete die Wahlkabinen. Eine Stunde vor dem Ende des Wahlgangs nahm die Polizei die Wahlurnen gewaltsam an sich. Students for a Free Tibet ( SFT ), http://www.studentsforafreetibet.org, veranstalteten am Montag eine Protestaktion vor dem nepalesischen Konsulat in New York unter dem Motto Gebt uns unsere Wahlurnen zurück! Wir appellieren nachdrücklich an die Regierung Nepals, diese empörende Verletzung der Menschenrechte des tibetischen Volkes in Nepal wieder gut zu machen und sein Grundrecht auf friedliche Versammlungen und das Recht zu wählen, zu respektieren. Wir bitten auch die internationale Gemeinschaft, vor allem die Vereinten Nationen dringend, sofort in dieser Sache aktiv zu werden, sagte Tsewang Rigzin, der Präsident des Tibetischen Jugendkongresses, der größten tibetischen NGO im Exil. Nepal, wo etwa 20.000 Tibeter leben, geht seit 2008 sehr rigoros mit den tibetischen Flüchtlingen um, was dem zunehmenden Einfluß Chinas zuzuschreiben ist. Ich bin mir sicher, daß auch das Volk in Nepal schockiert darüber ist, wie seine politische Führung in ungebremstem Rowdietum bei vollem Tageslicht den Tibetern die Wahlurnen wegnehmen ließ, sagte der tibetische Autor und Aktivist Tenzin Tsundue, der diese Tat als unerhört und verdammenswert bezeichnete. Nepal kann doch nicht mit solchen Rowdie-Aktionen durchkommen. Wir wollen unsere Wahlurnen zurück. Nepal sollte sich unserer jahrhundertealten Bruderschaft erinnern und sich nicht von den süßen Verlockungen oder den Gewehrkugeln der Chinesen hinreißen lassen. Nepal muß stark bleiben, gerade jetzt, wo seine Freiheit und Demokratie im Inneren und nach außen hin auf dem Prüfstand sind, fügte er hinzu. Nach Aussage des Haupt-Wahlbeauftragten der tibetischen Regierung-im-Exil hatte der Vertreter der tibetischen Regierung in Nepal, Thinley Gyatso, die Obrigkeit rechtzeitig informiert und von der Distriktbehörde die Genehmigung für die Durchführung der Wahl erhalten. Trotz dieser Erlaubnis brachen auf Befehl des Innenministeriums nepalesische Sicherheitskräfte in mindestens zwei Wahllokale in Boudha und Swayambhu ein und konfiszierten die Wahlurnen, fügte der Wahlbeauftragte hinzu ( 1 ). Wir verurteilen diesen abscheulichen Akt der Repression durch die nepalesischen Behörden aufs Schärfste, sie treten die demokratischen Rechte des tibetischen Volkes auf die freie Wahl ihrer politischen Führung mit Füßen. Die Tibeter in Nepal haben sich jahrzehntelang ungehindert an dem demokratischen Prozeß der tibetischen Exilgemeinde beteiligt und sie sollten dies auch weiterhin tun können, sagte der Vorsitzende von SFT, Tenzin Dorjee, in einer Presseerklärung ( 2 ). Die Tibeter in Nepal waren entrüstet und fühlten sich angesichts dieses jüngsten anti-tibetischen Aktes der nepalesischen Polizeikräfte völlig hilflos. Wir waren in einem Schockzustand, wir konnten ja nichts tun. Dort, wo ich in Boudha zur Wahl ging, fühlte ich mich wie auf einem Schlachtfeld, als die nepalesische Polizei mit Gewehren und Schlagstöcken in das Wahllokal eindrang. Ein Tibeter sprang über die Mauer, um der Festnahme zu entgehen, nachdem er versucht hatte, die Polizei an der Konfiszierung der Wahlurnen zu hindern, sagte Tenzin Namgyal aus Boudha, die ihre Stimme nicht abgeben konnte. Im Juli hatte Nepal, das China fortwährend seiner Bindung an die Ein-China-Politik versichert, die Geburtstagsfeierlichkeiten für den Dalai Lama verboten. Und einen Monat zuvor hatte Nepal drei tibetische Flüchtlinge den chinesischen Behörden ausgeliefert. Chine versprach neulich, dem Innenministerium Nepals jährlich 10 Millionen Yuan ( 1,47 Mio. US$ ) zukommen zu lassen, damit das Land seinen Sicherheitsapparat stärken und anti-chinesische Aktivitäten auf seinem Territorium effektiv unterbinden kann. ( 1 ) RFA zufolge wurden aus den Wahllokalen in Swayambhunath, Boudha und Jawalakel 20 Wahlurnen entfernt ( 2 ) Bei Students for a Free Tibet gibt es die Möglichkeit, online der nepalesischen Außenministerin Sujata Koirala die Meinung zu sagen: http://sft.convio.net/site/R?iDCoZKClrC2dlAhEX1w4zLw.. Quelle: Phayul, www.phayul.com
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Nepalesische Polizei sprengt Wahlen der Tibeter in KathmanduIGFM München
Die nepalesische Polizei in Kathmandu setzte am Sonntag den vorläufigen Wahlen der Tibeter für das Amt des Premierministers der tibetischen Regierung-im-Exil und der Abgeordneten des tibetischen Parlamentes-im-Exil ein gewaltsames Ende. Eine Stunde vor dem Abschluß des Wahlgangs beschlagnahmte die Polizei Wahlurnen, in denen sich von in ...
Die nepalesische Polizei in Kathmandu setzte am Sonntag den vorläufigen Wahlen der Tibeter für das Amt des Premierministers der tibetischen Regierung-im-Exil und der Abgeordneten des tibetischen Parlamentes-im-Exil ein gewaltsames Ende. Eine Stunde vor dem Abschluß des Wahlgangs beschlagnahmte die Polizei Wahlurnen, in denen sich bereits Tausende von Stimmzetteln befanden. Wie ein Tibeter aus Boudha, einem vorwiegend von Tibetern bewohnten Stadtteil Kathmandus, Phayul mitteilte, stürmten mehrere bewaffnete Polizisten in die diversen Wahllokale, die im Tal von Kathmandu eingerichtet worden waren, und konfiszierten die mit Tausenden von Stimmzetteln gefüllten Urnen ( 1 ). Die Exiltibeter in der ganzen Welt gingen am Sonntag zu den Wahlurnen, um ihre Stimmzettel für die Nominierung der Kandidaten für das Amt des Premierministers der tibetischen Regierung-im-Exil und der Abgeordneten des tibetischen Parlamentes-im-Exil für die im nächsten Jahr stattfindenden allgemeinen Wahlen abzugeben. Die Abstimmung sollte zwischen 9.00 und 17.00 Uhr Ortszeit gleichzeitig auf der ganzen Welt stattzufinden. Nach der Information eines tibetischen Wählers namens Wangdu konfiszierten 50-60 bewaffnete Polizisten um etwa 16.00 Uhr alle Wahlurnen und brachten sie in einem Polizeiauto weg. Tsering Dhondup, dem für die Gegend Boudha-Jorpati zuständigen Wahlleiter, zufolge nahm die Polizei die Wahlurnen von mindestens drei Wahllokalen in Swayambhu, Boudha und der Innenstadt von Kathmandu mit. In Boudha entfernten sie 15 und in Swayambhu 5 Wahlurnen. Man sagte uns, daß dieser Befehl in letzter Minute direkt von dem Innenministerium erteilt worden sei. Im übrigen haben wir die nepalesischen Behörden rechtzeitig über die Orte und den Ablauf der Wahlen informiert und die einzige Auflage, die sie uns machten, war, daß wir den Wahlvorgang auf die genehmigten Wahllokale beschränken sollten. Anfänglich gab es sonst keine Einwände von ihrer Seite, fügte Dhondup hinzu. Es habe zwar keine Festnahmen gegeben, aber in einigen Fällen hätte die Polizei die Wähler geschlagen, ehe sie die Wahlurnen gewaltsam entfernte. Wir wissen nicht, wohin sie die Wahlurnen gebracht haben, und alle hier schauten sehr verdutzt und hilflos drein. Einige Tibeter, die zur Wahl gekommen waren, wollten sogar eine Protestaktion starten, doch die tibetischen Wahlleiter hielten sie davon ab, sagte Wangdu weiter. Ein tibetischer Augenzeuge der Beschlagnahmung der Wahlurnen sagte: Das war ein schrecklicher Tag für die Tibeter in Nepal, die Leute sind verzweifelt. Viele der älteren Tibeter unserer Gemeinschaft fingen zu weinen an, aber wir konnten nichts tun, weil es so viele Polizisten und sie sich so aggressiv waren. Der regionale Wahlleiter sagte weiter, man werde die nepalesische Regierung ersuchen, die entwendeten Wahlurnen zurückzugeben. Wir bitten auch Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen in Nepal um Hilfe, es ist jedoch völlig ungewiß ob wir die Wahlurnen zurückbekommen, fügte er hinzu. Die Tibeter in Nepal machen sich große Sorge wegen der Entwendung der Wahlurnen, denn auf den Wahlzetteln stehen ja die persönlichen Identifikationsdaten der Wähler. Die Regierung Nepals gelobte neulich, alle anti-chinesischen Aktivitäten zu unterbinden, um die freundlichen Beziehungen zu China zu festigen. China leistet dem verarmten Land massive Hilfe. Die gewaltsame Beendigung des tibetischen Wahlgangs am Sonntag folgt auf einen Besuch einer hochrangigen 21 Personen umfassenden chinesischen Delegation unter der Führung von He Yong, dem Sekretär des 17. Zentralkomitees der KPCh, im vergangenen Monat in Nepal. Während des Besuchs habe die chinesische Delegation sich über die Ein-China-Politik Nepals und die Wachsamkeit der Regierung im Hinblick auf die Tibet-Problematik zufrieden geäußert. Vor dem Besuch der Delegation vereinbarten die Regierungen der beiden Länder, eine gemeinsame Einrichtung zu schaffen, damit Informationen über anti-chinesische Aktivitäten in Nepal einander sofort zugänglich gemacht werden können. Nepal, wo heute etwa 20.000 Tibeter leben, beherbergt seit Jahrzehnten tibetische Exilanten, wird aber nun von China immer stärker unter Druck gesetzt, keine politischen Aktivitäten der Tibeter mehr zuzulassen. Unter Pekings Einfluß und in der Abwesenheit einer stabilen Regierung in dem verarmten Land werden die tibetischen Flüchtlinge in Nepal immer angreifbarer, und die Flüchtlinge sehen sich der Gefahr der Festnahme und Abschiebung ausgesetzt. ( 1 ) Ein kurzes Video des Polizeiüberfalls bei YouTube: http://www.youtube.com/watch?vZ2_N_iSu3DY Quelle: Phayul, www.phayul.com
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