Kuratorium Deutsche Alterhilfe veröffentlicht das Buch Die fünfte Generation: KDA-Quartiershäuser Ansätze zur Neuausrichtung von Alten- und Pflegeheimen
(ddp direct)Köln, 23. Januar 2012. Mit seinem Konzept der KDA-Quartiershäuser gibt das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) der Entwicklung von Alten- und Pflegeheimen neue Impulse. Die KDA-Quartiershäuser sind durch eine systematische Auswertung von Praxisbeispielen entstanden, die das KDA im Rahmen seiner Projekt- und Beratungsarbeit ...
(ddp direct)Köln, 23. Januar 2012. Mit seinem Konzept der KDA-Quartiershäuser gibt das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) der Entwicklung von Alten- und Pflegeheimen neue Impulse. Die KDA-Quartiershäuser sind durch eine systematische Auswertung von Praxisbeispielen entstanden, die das KDA im Rahmen seiner Projekt- und Beratungsarbeit kennengelernt hat. Mit dem Konzept können Alten- und Pflegeheime ihre Zukunft gestalten, erklärt Dr. Peter Michell-Auli, Geschäftsführer des KDA. Das neue Buch Die fünfte Generation: KDA-Quartiershäuser Ansätze zur Neuausrichtung von Alten- und Pflegeheimen beschreibt nun die KDA-Quartiershäuser erstmals ausführlich.
Das Konzept der KDA-Quartiershäuser umfasst drei Prinzipien. Im Buch stellen wir diese Prinzipien einzeln vor. So können auch Einrichtungen, die keine KDA-Quartiershäuser sind, einzelne Aspekte übernehmen, erklärt Christine Sowinski, Leiterin des Bereichs Beratung von Einrichtungen und Diensten im KDA. Die Erarbeitung des Konzeptes wurde mit Mitteln der Stiftung Deutsches Hilfswerk und ARD-Fernsehlotterie Ein Platz an der Sonne ermöglicht. Beim Prinzip Leben in Privatheit besitzen die Klientinnen und Klienten einen Rückzugsraum, der durch Symbole wie Schlösser, Türschilder und Klingeln gekennzeichnet wird. Ihre Räume können die Bewohnerinnen und Bewohner selbst gestalten, zum Beispiel mit eigenen Möbeln, Familienbildern oder persönlichen Wertgegenständen wie Gemälden. Durch diese Maßnahmen werden die Klientinnen und Klienten verstärkt als Individuen mit einem Recht auf Selbstbestimmung und nicht als Objekte der Pflege wahrgenommen. Größere Zimmer mit kleinen Einbauküchen verstärken diesen Effekt. Das Prinzip Leben in Gemeinschaft schafft familienähnliche Strukturen. Es wird bereits als KDA-Hausgemeinschaften oder 4. Generation von Alten- und Pflegeheimen erfolgreich umgesetzt. Das Prinzip basiert auf Wohnküchen, in denen eine Pflegekraft, eine so genannte Präsenzkraft, immer zugegen ist. Dort wird unter anderem gemeinschaftlich gekocht. Internationale Erfahrungen zeigen, dass das Leben und die Beschäftigungsangebote in solch kleinen Gemeinschaften von den Klientinnen und Klienten als angenehm empfunden wird und sich besonders auf das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz positiv auswirken. Für das Prinzip Leben in der Öffentlichkeit wird, ausgehend von den Bedürfnissen der Klientinnen und Klienten, analysiert, welche Angebote im Quartier also dem Viertel, Kiez oder Dorf von den Klientinnen und Klienten im oder außerhalb des KDA-Quartiershauses genutzt werden können. Berücksichtigt werden besonders Angebote, welche die Menschen bereits in der Vergangenheit gerne wahrgenommen haben, zum Beispiel den Besuch eines Museums oder einer Kneipe. Sollten Angebote fehlen, können entsprechende Angebote von den KDA-Quartiershäusern außerhalb im Quartier oder innerhalb der Einrichtung initiiert werden. Die KDA-Quartiershäuser tragen mit diesem Prinzip dem Gedanken der Inklusion Rechnung, der unter anderem besagt, dass Pflegebedürftigkeit kein Grund ist, in räumlicher, sozialer und kultureller Hinsicht ausgeschlossen zu werden. Dieser Gedanke ist in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert, die Umsetzung der Konvention ist rechtlich verbindlich. Die fünfte Generation: KDA-Quartiershäuser Ansätze zur Neuausrichtung von Alten- und Pflegeheimen erscheint innerhalb der siebenbändigen KDA-Buchreihe Zukunft gestalten Ansätze für die Praxis, die das KDA zu seinem 50-jährigen Bestehen 2012 veröffentlichen wird. In seiner 50-jährigen Arbeit hat das KDA die Entwicklung und Planung stationärer Wohnformen für alte hilfe- und pflegebedürftige Menschen maßgeblich beeinflusst und mitentwickelt. Ein Meilenstein dieser Arbeit sind die KDA-Hausgemeinschaften, welche auch als die Vierte Generation des Altenwohn- und Pflegeheimbaus bezeichnet werden. Bestellinformationen Peter Michell-Auli, Christine Sowinski Die fünfte Generation: KDA-Quartiershäuser Ansätze zur Neuausrichtung von Alten- und Pflegeheimen Köln: Kuratorium Deutsche Altershilfe, 2012 Reihe: Zukunft gestalten Ansätze für die Praxis ISBN 978-3-940054-27-2 Preis: 29,90 Euro Neben dem Buch bieten die Autoren zum Konzept der KDA-Quartiershäuser einen Workshop im Rahmen der KDA-Fortbildungen an. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.kda.de/fortbildungen-2012.html /> Das Buch kann beim Kuratorium Deutsche Altershilfe unter www.kda.de und versand@kda.de bestellt werden. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/88svpr /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/print-medien/altenheime-der-zukunft-gestalten-23871 Kuratorium Deutsche Altershilfe - Wilhelmine-Lübke-Stiftung Simone Helck An der Pauluskirche 3 50677 Köln - E-Mail: presse@kda.de Homepage: http://shortpr.com/88svpr Telefon: 0221-931847-0 Kuratorium Deutsche Altershilfe - Wilhelmine-Lübke-Stiftung Helck,Simone An der Pauluskirche 3 50677 Köln http:// presse[at]kda.de
Lebenshilfe sorgt für Integration behinderter Menschen
Dabei begrüßt Sie das Cafe Kaltenkirchen (http://www.regional.de/lp/47_6081) als Jedermann Bistro und Café sowie als lukullische Einrichtung der Lebenshilfe Kaltenkirchen. Seit 1969 steht der Name Lebenshilfe Kaltenkirchen für Integration behinderter Menschen, die auch in die Mitte unsere Gesellschaft gehören. Dort im wird ...
Dabei begrüßt Sie das Cafe Kaltenkirchen (http://www.regional.de/lp/47_6081) als Jedermann Bistro und Café sowie als lukullische Einrichtung der Lebenshilfe Kaltenkirchen. Seit 1969 steht der Name Lebenshilfe Kaltenkirchen für Integration behinderter Menschen, die auch in die Mitte unsere Gesellschaft gehören. Dort im Café Bistro Kaltenkirchen wird das Motto der Lebenshilfe ?Es ist normal, verschieden zu sein!? tagtäglich mit Leben gefüllt.
Schließlich ist dieses Motto für einen zeitgemäßen Umgang mit behinderten Menschen (Integration und Inklusion) richtungsweisend. Denn man sollte nicht immer nur Anpassung anstreben, sondern im Bezug auf den Inklusionsgedanken auch Menschen unterschiedlicher Fähigkeiten und Bedürfnisse am gesellschaftlichen Treiben teilnehmen lassen und dafür sorgen, dass sie dieses mitgestalten können. Dafür steht auch das Jedermann Café Bistro. In Bezug darauf hat es sich die Lebenshilfe Kaltenkirchen und damit auch das Bistro Kaltenkirchen zur Aufgabe gemacht, den Integrations- und Inklusionsgedanken mithilfe des Wohnquartiers Lindenhain in die Tat umzusetzen. In Schleswig-Holstein besitzt dieses Wohnprojekt Pilot-Charakter, dabei macht es das Miteinander verschiedener Gesellschaftsgruppen in einem großen Rahmen möglich. Das Jedermann Café Bistro ist dabei der zentrale Mittelpunkt des Wohnquartiers Lindenhain. Die Lebenshilfe Kaltenkirchen beschreitet mit diesem Café Bistro neue Wege und möchte mit schmackhafter Küche und modernem Ambiente, gepaart mit vernünftigen Preisen, für jedermann Anreiz bieten, sich dort zu treffen. Denn hier ist der Name Programm und steht nicht nur auf der Speisekarte ? denn jeder ist im Café Kaltenkirchen herzlich willkommen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob er groß oder klein, jung oder alt, behindert oder nichtbehindert ist ? im Café Jedermann ist auch jeder ein gern gesehener Gast! Deshalb lassen sich die erfrischenden Getränke und frisch zubereiteten Speisen, die vom freundlichen Servicepersonal kulinarisch anmutend präsentiert werden, auch hervorragend genießen. Außerdem stammen alle Produkte, die im Bistro Kaltenkirchen verwendet werden, aus ökologischer Landwirtschaft! Lebenshilfe Kaltenkirchen gemeinnützige GmbH Wencke Dworack Kieler Straße 24 24568 Kaltenkirchen Deutschland E-Mail: jedermann@lebenshilfe-kaltenkirchen.de Homepage: http://jedermann-lebenshilfe.de/ Telefon: 04191 - 9579 300 INTRAG Internet Regional AG INTRAG Internet Regional AG Wehrmeyer,Hartmut Sophienblatt 82-86 24114 Kiel http://www.intrag.de/ pressestelle[at]intrag.de
inkassolution - Dienstleister für Unternehmen und Selbstständige beim Abwickeln offener Rechnungen
Inkassolution unterstützt Schweizer Dachorganisation des Behindertensports<br /><br />Sport ist nicht nur gesund, sondern auch ein Spiegel unserer Gesellschaft. Für einen gleichberechtigten Zugang für Menschen mit Behinderung setzt sich "PluSport"ein. Ein erstrebenswertes Anliegen, findet man bei inkassolution. hat ...
Inkassolution unterstützt Schweizer Dachorganisation des Behindertensports
Sport ist nicht nur gesund, sondern auch ein Spiegel unserer Gesellschaft. Für einen gleichberechtigten Zugang für Menschen mit Behinderung setzt sich "PluSport"ein. Ein erstrebenswertes Anliegen, findet man bei inkassolution. Deswegen hat das Unternehmen mit 500 CHF dazu beigetragen, dass die Dachorganisation auch weiterhin mit ihren Zielen im Rennen bleibt. Ob Fussball, Reiten, Hockey, Schwimmen oder Ski fahren: Sport ist für alle da, und jeder sollte sich individuell nach seinen Fähigkeiten entwickeln können - davon sind die Inhaber bei inkassolution überzeugt. Genau das ermöglicht "PluSport" mit dem breiten Angebot an Sportarten und Trainingsmöglichkeiten. Darüber hinaus setzt sich der Verband bei ambitionierten Sportlerinnen und Sportlern für eine Teilnahme an regionalen und internationalen Wettkämpfen ein. Ein Dank an der Wand Für inkassolution sind das zwei gute Gründe, um der Dachorganisation finanziell unter die Arme zu greifen. Und das blieb seitens "PluSport" nicht unkommentiert: "Mit Ihrer grosszügigen Unterstützung haben Sie als Spender einen erheblichen Beitrag zur Förderung des Behindertensports geleistet", dankt der Präsident der Dachorganisation, Peter Keller, dem Unternehmen inkassolution auf einer Urkunde. Die hängt nun stolz an der Firmenpinnwand. Barrierefrei Abläufe schaffen Der eigentliche Geschäftsbereich von inkassolution liegt in der Abwicklung offener Rechnungen: Unternehmen und Selbstständigen bleibt das Hinterherlaufen hinter Zahlungsnachzüglern erspart. Die offene Rechnungssumme wird im höchstwahrscheinlichen Erfolgsfall ohne Provision oder andere Abzüge beglichen. Lediglich einen monatlichen Beitrag zahlen die Kunden, der sich in der Regel bereits nach zwei Inkasso-Fällen amortisiert hat. Mit der Spende für "PluSport" will das Unternehmen nun auch Menschen mit Behinderung im Sportbereich das Leben erleichtern, und damit einen kleinen Beitrag leisten, für mehr Gleichberechtigung und einen unbeschwerten Alltag. Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Milan Milic, Geschäftsführer +41 41 748 4343 milan.milic at inkassolution.ch www.inkassolution.ch inkassolution GmbH Milan Milic Hinterbergstrasse 26 6330 Cham Schweiz E-Mail: Info@inkassolution.ch Homepage: http://www.inkassolution.ch Telefon: +41 41 748 4343 pressestall.com Herrmann,Andreas Lelka-Birnbaum-Weg 7 22457 Hamburg http://www.Pressestall.com Info[at]Pressestall.com
Die Stiftung Leben pur fordert zum "Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung" eine Reform des deutschen Bildungssystems
München, 30.11.2010 ( rm ) - "Inkludieren ist mehr als Integrieren", so lautet der Appell der Stiftung Leben pur anlässlich des "Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung" am 3. Dezember an das deutsche Bildungssystem. Kleine Klassen, in denen Kinder mit und ohne Behinderung zusammen lernen ist die Vision der Sie ...
München, 30.11.2010 ( rm ) - "Inkludieren ist mehr als Integrieren", so lautet der Appell der Stiftung Leben pur anlässlich des "Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung" am 3. Dezember an das deutsche Bildungssystem. Kleine Klassen, in denen Kinder mit und ohne Behinderung zusammen lernen ist die Vision der Stiftung. Sie wünscht sich einen lernzieldifferenteren Unterricht. Also eine individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers, von der nicht nur Kinder mit Behinderungen profitieren, sondern auch jene ohne. Pressekontakt: Raphaela Maurer COMEO Public Relations Hofmannstr. 7A 81379 München Telefon: +49 ( 089 ) 74 888 2-40 EMail: maurer@comeo.de Internet: http://www.comeo.de/lebenpur
Im Wettbewerb um die begehrten EVA Event Awards hat die insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH auch in diesem Jahr den Sprung ins Finale geschafft. Als einzige Agentur sind die Spezialisten für Markeninszenierung und Live-Kommunikation auf der Liste der Nominees 2010 sogar dreimal vertreten.Mit dem EVA Event Award zeichnet das ...
Im Wettbewerb um die begehrten EVA Event Awards hat die insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH auch in diesem Jahr den Sprung ins Finale geschafft. Als einzige Agentur sind die Spezialisten für Markeninszenierung und Live-Kommunikation auf der Liste der Nominees 2010 sogar dreimal vertreten. Mit dem EVA Event Award zeichnet das Forum Marketing-Eventagenturen alljährlich herausragende Events und Maßnahmen der Live-Kommunikation aus, die über das gewisse Etwas verfügen, sprich Marketinginhalte besonders erlebnisorientiert und erfolgreich umsetzen. Über insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH
Veranstaltung zur Inklusion von Menschen mit BehinderungRendsburg, 16.09.2010. Es ist normal, verschieden zu sein!, so lautet das Motto des 1. Krachmachtachs am 19. September 2010 in Kiel. Mit dabei ist der bundesweite Telefonvermittlungsdienst für hörgeschädigte Menschen, die Tess Relay-Dienste GmbH aus Rendsburg. Mit viel Krach und an ...
Veranstaltung zur Inklusion von Menschen mit Behinderung Rendsburg, 16.09.2010. Es ist normal, verschieden zu sein!, so lautet das Motto des 1. Krachmachtachs am 19. September 2010 in Kiel. Mit dabei ist der bundesweite Telefonvermittlungsdienst für hörgeschädigte Menschen, die Tess Relay-Dienste GmbH aus Rendsburg. Mit viel Krach und Getöse demonstrieren an diesem Tag Menschen mit und ohne Behinderung für Chancengleichheit und volle Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben ( Inklusion ).
Feierliche Veranstaltung am 10. September 2010 in Berlin
Berlin, 7.9.2010 Am kommenden Freitag, den 10. September 2010, wird in Berlin erstmals der mitMenschPreis verliehen. Mit dem mitMenschPreis zeichnen der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) als Ausrichter und die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ( Curacon ) als Preisgeld-Stifter Projekte und Initiativen aus, die ...
Berlin, 7.9.2010 Am kommenden Freitag, den 10. September 2010, wird in Berlin erstmals der mitMenschPreis verliehen. Mit dem mitMenschPreis zeichnen der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) als Ausrichter und die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ( Curacon ) als Preisgeld-Stifter Projekte und Initiativen aus, die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Die feierliche Veranstaltung findet statt Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ist ein Fachverband im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Seine rund 600 Mitgliedseinrichtungen halten Angebote für mehr als 100 000 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen aller Altersstufen bereit. Damit deckt der BeB bundesweit annähernd 50 Prozent der Angebote der Behindertenhilfe sowie wesentliche Teile der Sozialpsychiatrie ab. Als Zusammenschluss von evangelischen Einrichtungen, Diensten und Initiativen fördert, unterstützt und begleitet der BeB Menschen mit Behinderungen oder psychischer Erkrankung und ihre Angehörigen.
Aktionstag Grundgesetz im Marmorsaal des Stadtschlosses Fulda
( Fulda ) Seit 19 Jahren wird der "Tag des Grundgesetzes" im Mai begangen, ein Feiertag ist er deshalb trotzdem nicht, eher ein Protesttag. Denn noch immer ist der Grundsatz der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen nicht verwirklicht, weder im Straßenverkehr, noch in der Freizeit und schon gar nicht in der Arbeitswelt, die in ...
( Fulda ) Seit 19 Jahren wird der "Tag des Grundgesetzes" im Mai begangen, ein Feiertag ist er deshalb trotzdem nicht, eher ein Protesttag. Denn noch immer ist der Grundsatz der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen nicht verwirklicht, weder im Straßenverkehr, noch in der Freizeit und schon gar nicht in der Arbeitswelt, die in diesem Jahr besonders in den Blick genommen werden sollte. Dass das so ist, daran ändert auch der Artikel 27 der UN-Konvention nichts. Das machte auch der kleine Sketch deutlich, der von Brigitte Oswald und Christine Osafo vorgetragen wurde. Die dargestellte Szene drehte sich um eine Frau, die "schnell mal" auf einem Behinderten-Parkplatz parkt und eine Rollstuhlfahrerin, die sich darüber beschwert und dafür von der eiligen Autofahrerin abgekanzelt wird. Das Streitgespräch der beiden führte dem Publikum im vollbesetzten Marmorsaal des Stadtschlosses vor Augen, wie wenig sich selbst jemand, der sich für sozial engagiert und aufgeklärt hält, mit der Situation eines Behinderten auseinandersetzt. Das Verständnis füreinander fehlt. Kein Wunder, dass auch Arbeitgeber heutzutage immer noch inzwischen eindeutig widerlegten Vorurteilen aufsitzen und behinderten Bewerbern kaum eine Chance geben sich zu bewähren und sich gewinnbringend in ihr Unternehmen einzubringen. Der Aktionstag Grundgesetz wurde von der Liga der freien Wohlfahrtspflege Fulda und dem Bündnis "Aktion Grundgesetz organisiert und von Christine Kircher von der Selbsthilfe Osthessen moderiert. Sämtliche Redebeiträge wurden von Werner Althaus vom Caritas Sozialdienst simultan für Gehörlose in Gebärdensprache übersetzt.
Tage der offenen Tür in Berlins größter Werkstatt für behinderte Menschen
BWB - Die Werkstatt für Arbeit und BildungDas Klischee der Kerzengießerei und Bastelstube hat die BWB längst überwunden. Eine moderne Werkstatt für behinderte Menschen sieht anders aus: CNC-Maschinen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedienen selbstständig Computer und führen präzise Montagearbeiten aus. Hier in ...
BWB - Die Werkstatt für Arbeit und Bildung Das Klischee der Kerzengießerei und Bastelstube hat die BWB längst überwunden. Eine moderne Werkstatt für behinderte Menschen sieht anders aus: CNC-Maschinen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedienen selbstständig Computer und führen präzise Montagearbeiten aus. Hier präsentiert sich ein moderner Betrieb, in dem Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht lediglich ein Abschnitt in der UN-Konvention ist, sondern gelebte Realität. Davon können sich Besucher am 20. April, am Tag der offenen Tür im Betriebsteil BWB-Südwest, überzeugen. Die Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH ist Berlins älteste Werkstatt und wurde vor 48 Jahren gegründet. Inzwischen ist sie Berlins größte Werkstatt für behinderten Menschen, insgesamt werden über 1.550 Werkstättenmitarbeiter in zwölf Betriebsteilen und Förderbereichen beschäftigt.
BeB zeigt bei Parlamentarierabend in Berlin Handlungsnotwendigkeiten für die Politik auf
Berlin, 18.3.2010 Die Lebenssituation von Menschen mit sehr schwerer oder komplexer Behinderung sowie die notwendigen Unterstützungsleistungen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Parlamentarierabends des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) am 18. März 2010 in Berlin. Zum 9. Mal hatte der BeB zum Austausch mit ...
Berlin, 18.3.2010 Die Lebenssituation von Menschen mit sehr schwerer oder komplexer Behinderung sowie die notwendigen Unterstützungsleistungen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Parlamentarierabends des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) am 18. März 2010 in Berlin. Zum 9. Mal hatte der BeB zum jährlichen persönlichen Austausch mit Vertretern des Bundespolitik, darunter zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestages, hochrangige Ministeriumsvertreter sowie weitere Gäste, eingeladen. Unter dem Motto "Teilhabe sichern - Menschen mit sehr schwerer Behinderung gehören dazu!" setzte sich der BeB für Menschen ein, die besondere Bedarfslagen und meist einen hohen Unterstützungsbedarf haben. Diese Menschen stoßen auf vielfältige Probleme im Alltagsleben, bei der Erlangung notwendiger Unterstützungsleistungen oder auch im Gesundheitswesen. Nach Begrüßung durch Markus Kurth, sozial- und behindertenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Gastgeber in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft, erläuterte der BeB-Vorsitzende Michael Conty die Handlungsnotwendigkeiten für die Politik. Der BeB strebt einen gesellschaftlichen Entwicklungsprozess an, der auf die volle, selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen mit und ohne Behinderung in einer in jeder Hinsicht barrierefreien, offenen und demokratischen Gesellschaft zielt. Menschliche Vielfalt ist eine Bereicherung und Menschen mit komplexer Behinderung gehören ohne jeden Zweifel dazu. Inklusion soll die gesamte Gesellschaft erfassen und insbesondere auch diejenigen, die heute marginalisiert und an den Rand gedrängt sind, in die Mitte der Gesellschaft holen. Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ist ein Fachverband im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Seine rund 600 Mitgliedseinrichtungen halten Angebote für mehr als 100 000 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen aller Altersstufen bereit. Damit deckt der BeB bundesweit annähernd 50 Prozent der Angebote der Behindertenhilfe sowie wesentliche Teile der Sozialpsychiatrie ab. Als Zusammenschluss von evangelischen Einrichtungen, Diensten und Initiativen fördert, unterstützt und begleitet der BeB Menschen mit Behinderungen oder psychischer Erkrankung und ihre Angehörigen.
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