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Jahr des Kirchenaustritts ausgerufenMehr Netto, mehr Freiheit, mehr Solidarität!
Unter dem Motto Mehr Netto, mehr Freiheit, mehr Solidarität! rufen Organisationen der säkularen Szene zum 11.11. das Jahr des Kirchenaustritts aus. Es ist ein Mythos, dass die Kirchensteuer primär für mildtätige Zwecke eingesetzt wird. Deshalb muss sich auch niemand wegen eines Kirchenaustritts ein schlechtes Gewissen machen ( ...
Unter dem Motto Mehr Netto, mehr Freiheit, mehr Solidarität! rufen Organisationen der säkularen Szene zum 11.11. das Jahr des Kirchenaustritts aus. Es ist ein Mythos, dass die Kirchensteuer primär für mildtätige Zwecke eingesetzt wird. Deshalb muss sich auch niemand wegen eines Kirchenaustritts ein schlechtes Gewissen machen lassen, sagt René Hartmann, Vorsitzender des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ), der die Aktion federführend unterstützt. Wer aus der Kirche austritt, kann nicht nur Geld sparen, sondern zugleich auch ein Zeichen gegen den staatlichen Kirchensteuereinzug und für die Trennung von Kirche und Staat setzen. Ziel der Aktion ist es zu verdeutlichen, dass Menschen, die aus der Kirche austreten, keineswegs Trittbrettfahrer im Sozialstaat sind. Ein Normalverdiener mit einem Bruttogehalt von 25.000 Euro kann durch einen Kirchenaustritt im Jahr etwa 170 Euro sparen. Wenn nur die Hälfte des eingesparten Geldes direkt an soziale Organisationen gespendet wird, dient dies dem Allgemeinwohl mehr als eine Kirchenmitgliedschaft. Denn nur etwa 10% der Kirchensteuer werden für öffentliche soziale Zwecke aufgewendet, rechnet Hartmann vor. Detaillierte Information dazu und weitere Argumente für einen Kirchenaustritt finden Interessierte unter www.kirchenaustrittsjahr.de. Die Organisatoren der Aktion wollen ferner mittels Informationsveranstaltungen, Vorträgen und Plakataktionen über das Finanzgebahren der Kirchen informieren. Zu den Unterstützern der Aktion gehören: Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ), Giordano Bruno Stiftung ( gbs ), Bund für Geistesfreiheit Bayern ( bfg )-Bayern, denkladen.de Hintergrund: Alle Jahre wieder wird die Forderung erhoben, dass Konfessionslose zu einer Sondersteuer herangezogen werden sollen. Im Dezember 2009 war es der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Ulrich Blum, der behauptete, ein Kirchenaustritt wirke sich aus wie moralisch verwerfliche Steuerhinterziehung und daran die Forderung nach einer Ethiksteuer anknüpfte. Mittels dieser wollte er das konfessionslose Drittel der Bevölkerung um 3,5 Milliarden Euro erleichtern. Als Begründung führte er unter anderem an, auch Konfessionslose würden soziale Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft nutzen. Dass diese Einrichtungen ( wie alle anderen sozialen Einrichtungen auch ) zum größten Teil durch die Sozialversicherungen und staatliche Zuschüsse finanziert werden, erwähnte er nicht. Zudem verschwieg er, dass aufgrund des Subsidiaritätsprinzips in einigen Regionen Deutschlands überhaupt kein weltanschaulich neutrales Angebot zur Verfügung steht und Konfessionslose keine andere Möglichkeit haben, als auf kirchliche Sozialeinrichtungen zurückzugreifen. Der Beitrag erschien am 24. Dezember 2009 auf RP-online.de. LINK: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Kirchenaustritt-ist-Steuerhinterziehung_aid_799736.html
Frank Welker ( MIZ-Redakteur ) Telefon: ( 01512 ) 0668983 Internet: http://www.kirchenaustrittsjahr.de EMail: info@kirchenaustrittsjahr.de
Verpflichtung auf christliches Menschenbild nicht akzeptabelKonfessionslosenverband protestiert gegen Merkels Äußerungen zur Säkularisierung
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ) wendet sich nachdrücklich gegen die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, wonach in Deutschland fehl am Platze sei, wer das christliche Menschenbild nicht akzeptiere. "Der Staat ist Heimstatt aller Bürger und hat das Grundrecht der Weltanschauungsfreiheit zu Die zu ...
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ) wendet sich nachdrücklich gegen die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, wonach in Deutschland fehl am Platze sei, wer das christliche Menschenbild nicht akzeptiere. "Der Staat ist Heimstatt aller Bürger und hat das Grundrecht der Weltanschauungsfreiheit zu schützen. Die Kanzlerin wurde auf die Wahrung der Verfassung vereidigt und missachtet deren Prinzipien, wenn sie Nichtchristen quasi rhetorisch ausbürgert", sagt Rudolf Ladwig, Zweiter Vorsitzender des IBKA.
"Der Staat ist Heimstatt aller Bürger und hat das Grundrecht der Weltanschauungsfreiheit zu schützen. Die Kanzlerin wurde auf die Wahrung der Verfassung vereidigt und missachtet deren Prinzipien, wenn sie Nichtchristen quasi rhetorisch ausbürgert", sagt Rudolf Ladwig, Zweiter Vorsitzender des IBKA. "Grundwerte wie Selbstbestimmung und Gleichberechtigung der Frau wurden gegen das Christentum errungen, sie auf ein "christliches Menschenbild" zurückzuführen ist dreister Etikettenschwindel. Noch heute ist es um die freiheitlichen Grundwerte in etlichen Religionen oft schlecht bestellt." Als Affront gegen die nichtreligiösen Bürger Deutschlands empfindet der IBKA die Aussage von Kanzlerin Merkel, die schleichende Säkularisierung sei "ebenso beunruhigend wie Integrationsprobleme". "Die Emanzipation vieler Menschen von religiösen Dogmen trägt zum innergesellschaftlichen Frieden bei. Eine Bundeskanzlerin sollte die Säkularisierung anerkennen, statt zu diffamieren. Es wird Zeit, dass Frau Merkel sich endlich integriert, statt den geistigen Bürgerkrieg zu schüren", erklärt Ladwig. Über den IBKA: Im IBKA haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte insbesondere die Weltanschauungsfreiheit und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.
Auf der CDU-Regionalkonferenz am 15. Oktober erklärte Angela Merkel: "Wir fühlen uns dem christlichen Menschenbild verbunden, das ist das, was uns ausmacht." Wer das nicht akzeptiere, der sei "bei uns fehl am Platz". Weiterhin äußerte sie, sie empfinde die schleichende Säkularisierung ebenso beunruhigend wie Integrationsprobleme. Links: Seehofer und Merkel befeuern Leitkultur-Debatte http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,723466,00.html Das Multikulti-Eiapopeia http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/das-multikulti-eiapopeia/ Regionalkonferenz: Spannende Diskussionen - auch im Internet http://www.cdu.de/portal2009/26423_31713.htm
Rudolf Ladwig ( 1. Vorsitzender ) IBKA e.V. Postfach 1745 58017 Hagen Telefon: 0170 3212545 Fax: 02331 3480411 Internet: http://ibka.org EMail: rudolf.ladwig@ibka.org
Konfessionslosenverband trauert um Oswalt Kolle
"Oswalt Kolles Leben war seit den 1960er Jahren geprägt von seinem unermüdlichen Einsatz für sexuelle Selbstbestimmung", sagt René Hartmann, Erster Vorsitzender des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA )."Sexuelle Selbstbestimmung, wie wir sie heute kennen und leben, ist ein hohes Gut. im ...
"Oswalt Kolles Leben war seit den 1960er Jahren geprägt von seinem unermüdlichen Einsatz für sexuelle Selbstbestimmung", sagt René Hartmann, Erster Vorsitzender des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ). "Sexuelle Selbstbestimmung, wie wir sie heute kennen und leben, ist ein hohes Gut. Generationen von Menschen wurde sie im Namen verkorkster Moral- und Ehrvorstellungen vorenthalten. Hauptgegner der selbstbestimmten und aufgeklärten Sexualität waren und sind die Religionen mit ihren rigiden Keuschheits-, Moral- und Lustverhinderungsvorschriften. Oswalt Kolle hat auch den Kirchen gegenüber kein Blatt vor den Mund genommen. Sein Tod ist ein großer Verlust im Kampf um ein menschenfreundliches und lebensbejahendes Miteinander."
Hintergrund: Der IBKA hat Oswalt Kolle in diesem Jahr den IBKA-Preis "Sapio" verliehen, um seinen unermüdlichen Einsatz für die sexuelle Selbstbestimmung zu würdigen. Leider konnte Oswalt Kolle den Preis nicht mehr persönlich entgegennehmen. Über den IBKA: Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. ( IBKA ) ist eine Vereinigung nichtreligiöser Menschen. Seine Ziele sind die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte, insbesondere der Weltanschauungsfreiheit, und die konsequente Trennung von Staat und Religion. Er setzt sich ein für individuelle Selbstbestimmung, will vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.
Rainer Ponitka ( Vorstandssekretr ) IBKA e.V. Steinbach 19 51789 Lindlar Telefon: 02266 9015244 Internet: http://www.ibka.org EMail: rainer.ponitka@ibka.org
Kirchliches Sonderarbeitsrecht beendenKonfessionslosenverband fordert Konsequenzen aus dem Urteil des EGMR
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ) begrüßt, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Kündigung eines Organisten wegen Ehebruchs für unrechtmäßig erklärt hat. Zugleich fordert er den Gesetzgeber dazu auf, aus dem Urteil für das deutsche Arbeitsrecht zu zu ...
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ) begrüßt, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Kündigung eines Organisten wegen Ehebruchs für unrechtmäßig erklärt hat. Zugleich fordert er den Gesetzgeber dazu auf, aus dem Urteil für das deutsche Arbeitsrecht Konsequenzen zu ziehen. "Es verstößt gegen die Menschenrechte, dass Mitgliedern kirchlicher Einrichtungen aufgrund ihres Privatlebens gekündigt werden kann, selbst wenn sie keine verkündigungsnahe oder Leitungsfunktion ausüben", sagt René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA.
Der IBKA fordert, kirchliche Einrichtungen, soweit sie nicht rein innerkirchliche Belange wahrnehmen, dem allgemein gültigen Arbeitsrecht zu unterwerfen. Der IBKA weist darauf hin, dass viele Menschen ihren Beruf mangels Alternativen faktisch nur bei kirchlichen Arbeitgebern ausüben können. Dies gelte insbesondere für Sozialberufe. Er hält es einen unhaltbaren Zustand, dass diesen Arbeitnehmern der Schutz des allgemeinen Arbeitsrechts vorenthalten wird.
Hintergrund: Am 23.September 2010 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden, dass die Kündigung eines Organisten durch die katholische Kirchengemeinde wegen einer außerehelichen Beziehung unrechtmäßig war. Kirchen dürfen Ehebrechern nicht mehr kündigen ( Welt online ) http://www.welt.de/politik/deutschland/article9823313/Kirchen-duerfen-Ehebrechern-nicht-mehr-kuendigen.html Der EGMR schießt das deutsche Kirchenarbeitsrecht sturmreif - Oder: Menschenrechte auch für Kirchenmitarbeiter ( Reuter: Arbeitsrecht ) http://www.reuter-arbeitsrecht.de/grundsatzliches/der-egmr-schiest-das-deutsche-kirchenarbeitsrecht-sturmreif-oder-menschenrechte-auch-fur-kirchenmitarbeiter.html Über den IBKA: Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. ( IBKA ) ist eine Vereinigung nichtreligiöser Menschen. Seine Ziele sind die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte, insbesondere der Weltanschauungsfreiheit, und die konsequente Trennung von Staat und Religion. Er setzt sich ein für individuelle Selbstbestimmung, will vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.
Ren Hartmann Telefon: 0170-1853277 Internet: http://www.ibka.org EMail: rene.hartmann@ibka.org
Interreligiöser Religionsunterricht ist keine Lösung
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ) Hessen kritisiert den interreligiösen Unterricht an einem beruflichen Gymnasium in Offenbach. "Ein Unterricht, der mehrere Konfessionen umfasst, andere Religionen und nichtreligiöse Auffassungen aber nicht behandelt, verstößt gegen das Gebot der sagt Hartmann, ...
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ) Hessen kritisiert den interreligiösen Unterricht an einem beruflichen Gymnasium in Offenbach. "Ein Unterricht, der mehrere Konfessionen umfasst, andere Religionen und nichtreligiöse Auffassungen aber nicht behandelt, verstößt gegen das Gebot der weltanschaulichen Neutralität", sagt René Hartmann, Regionalbeauftragter Hessen des IBKA.
Ein solcher Unterricht sei im Unterschied zum konfessionellen Religionsunterricht nicht durch Artikel 7( 3 ) Grundgesetz gedeckt. Daher müsse er als verfassungswidrig angesehen werden. Zwar sei ein nicht nach Konfessionen getrennter Unterricht ein erstrebenswertes Ziel. Dieses Ziel kann nach Auffassung des IBKA nur durch einen weltanschaulich neutralen Unterricht auf religionswissenschaftlicher Grundlage erreicht werden. "Ein lediglich multireligiöser Unterricht ist weltanschaulich einseitig und damit abzulehnen", betont Hartmann.
In einem Projekt des Theodor-Heuss-Berufsschulzentrums in Offenbach wird interreligiöser Unterricht erteilt, der u.a. den evangelischen und den katholischen Lehrplan fast vollständig aufnimmt. Schule in Hessen erprobt interreligiösen Unterricht http://www.echo-online.de/nachrichten/hessenundrhein-main/Schule-in-Hessen-erprobt-interreligioesen-Unterricht;art175,1193823
Ren Hartmann ( Hessen ) Frankfurter Landstrae 7 61440 Oberursel Telefon: 0170-1853277 Internet: http://ibka.org EMail: hessen@ibka.org
Atheistenverband zum Sparpaket: Bei Kirchensubventionen sparenFür ein Ende der Kirchenfinanzierung aus öffentlichen Mitteln
Die Nichtberücksichtigung der staatlichen Zuwendungen an die Kirchen bei den geplanten Sparmaßnahmen beklagt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ). "Der Staat finanziert in erheblichem Umfang rein kircheninterne Tätigkeiten. Hierbei handelt es sich nicht um Sozialausgaben, sondern um sagte René ...
Die Nichtberücksichtigung der staatlichen Zuwendungen an die Kirchen bei den geplanten Sparmaßnahmen beklagt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ). "Der Staat finanziert in erheblichem Umfang rein kircheninterne Tätigkeiten. Hierbei handelt es sich nicht um Sozialausgaben, sondern um Subventionen", sagte René Hartmann, der Erste Vorsitzende des IBKA. Es sei nicht einzusehen, warum im Sozialbereich gekürzt werden soll, die Zuwendungen an die Kirchen jedoch aus der Spardebatte herausgehalten werden.
Als naheliegende Option zur Entlastung der öffentlichen Haushalte nennt der IBKA die Abschaffung der direkten Staatsleistungen an die Kirchen. Hierdurch würde zugleich die Forderung im Grundgesetz nach Ablösung dieser Leistungen erfüllt. Die Absetzbarkeit der Kirchensteuer gehört nach Auffassung des IBKA ebenfalls auf den Prüfstand. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Kirchensteuer unbegrenzt von der Steuer absetzbar ist, während Spenden an gemeinnützige Vereine nur zu einer bestimmten Höhe abgesetzt werden können. Dies gilt umso mehr, als höchstens 10% der Kirchensteuer in öffentliche gemeinnützige Tätigkeiten fließen", kritisiert Hartmann.
Nach Angaben des Spiegel wendet der deutsche Staat über 442 Millionen Euro jährlich für die Entlohnung von Kirchenpersonal auf. Die Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen wird vom Grundgesetz seit dessen Inkrafttreten gefordert. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699422,00.html Die Absetzbarkeit der Kirchensteuer als Sonderausgabe verursachte im Jahr 2009 Steuermindereinnahmen von 2,94 Mrd. Euro. Quelle: 22. Subventionsbericht der Bundesregierung, S. 79
Rainer Ponitka ( Vorstandssekretr ) IBKA e.V. Steinbach 19 51789 Lindlar Telefon: 02266 9015244 Internet: http://www.ibka.org EMail: rainer.ponitka@ibka.org
NRW-Atheisten: Stärker nach VorstandswahlLandesversammlung und Sommerfest in Köln
( Lindlar ) Vergangenen Samstag wählte der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ) in Nordrhein-Westfalen seinen Landesvorstand. Nach knapp vier Jahren im Amt wurde Rainer Ponitka mit überwältigender Mehrheit erneut zum Landessprecher gewählt."Ich sehe diese Wahl als Bestätigung unserer Arbeit der ...
( Lindlar ) Vergangenen Samstag wählte der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ) in Nordrhein-Westfalen seinen Landesvorstand. Nach knapp vier Jahren im Amt wurde Rainer Ponitka mit überwältigender Mehrheit erneut zum Landessprecher gewählt. "Ich sehe diese Wahl als Bestätigung unserer Arbeit der letzten zwei Jahre an," sagt Ponitka. "Wir werden uns weiterhin für den Fall der Tanzverbote an religiösen Feiertagen, für die Abschaffung der Kirchenaustrittsgebühr sowie für eine weltanschaulich neutrale Bildung an den öffentlichen Schulen des Landes einsetzen." Weiter wurden Petra Daheim ( Lindlar ) als Ponitkas Stellvertreterin, Richard Gündogdu ( Neuss ) und Dr. Chrisian Brücker ( Hagen ) wiedergewählt. Neue Mitglieder im Landesvorstand sind Manfred Müller ( Mülheim/Ruhr ) sowie Jörg Schnückel ( Dortmund ). Laut Ponitka könne der Landesvorstand durch den Zuwachs von zwei Mitgliedern seine Arbeit in den nächsten zwei Jahren intensivieren.
Über den IBKA: Im IBKA haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte - insbesondere die Weltanschauungsfreiheit - und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.
Rainer Ponitka IBKA e.V. Steinbach 19 51789 Lindlar Telefon: 02266 9015244 Fax: 02266 8059948 Internet: http://ibka.org/nrw EMail: presse-nrw@ibka.org
Wunstorf: Gesamtschule funktioniert auch ohne KircheAtheistenverband begrüßt Start in staatlicher Trägerschaft
Den Aufschub der kirchlichen Trägerschaft der Integrierten Gesamtschule ( IGS ) in Wunstorf begrüßt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. ( IBKA ) als Chance zum Umdenken: "Im kommenden Schuljahr werden alle Beteiligten feststellen, dass eine IGS auch sehr gut ohne Kirche funktioniert", prognostiziert ...
Den Aufschub der kirchlichen Trägerschaft der Integrierten Gesamtschule ( IGS ) in Wunstorf begrüßt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. ( IBKA ) als Chance zum Umdenken: "Im kommenden Schuljahr werden alle Beteiligten feststellen, dass eine IGS auch sehr gut ohne Kirche funktioniert", prognostiziert Hans-Jürgen Rosin, Landessprecher für Niedersachsen und Bremen. Die Landeskirche verfolgt mit der Übernahme allgemeinbildender Schulen das Ziel, kirchenferne Menschen zu erreichen. "Die Stadt handelt verantwortungslos, wenn sie allein wegen der Einsparung eines kleinen Teils der Kosten sämtliche Kinder dem Zwangs-Religionsunterricht der Kirchen zuführt", so Rosin. "Für den IBKA sind Konfessionsschulen Relikte aus einer Zeit der Glaubensfehden. Sie verdienen keinerlei Unterstützung durch Staat und Kommunen." Hintergrund: Die IGS in Wunstorf startet im August 2010 aus formalen Gründen zunächst in staatlicher Trägerschaft. Erst zum Schuljahr 2011/2012 soll diese an die Landeskirche abgegeben werden. Link: Politischer Leitfaden des IBKA: Jugend und Bildung http://www.ibka.org/leitfaden/lf-j.html
Hans-Jrgen Rosin ( LV Niedersachsen-Bremen ) IBKA Hauptstrae 32 31079 Almstedt Telefon: +49-((0)) 151 16203110 Internet: http://www.ibka.org/nds-hb EMail: nds-hb@ibka.org
Ja zur Abschaffung der WehrpflichtAtheistenverband gegen jede Art von Zwangsdienst
Die aktuellen Pläne zur Abschaffung der Wehrpflicht stoßen beim Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. ( IBKA ) auf nachdrückliche Zustimmung. "Eine Abschaffung der Wehrpflicht ist überfällig", meint René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA.Ausschlaggebend für die Haltung des IBKA ...
Die aktuellen Pläne zur Abschaffung der Wehrpflicht stoßen beim Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. ( IBKA ) auf nachdrückliche Zustimmung. "Eine Abschaffung der Wehrpflicht ist überfällig", meint René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA. Ausschlaggebend für die Haltung des IBKA sind nicht finanz- oder militärpolitische, sondern rechtspolitische Erwägungen. "Ein verpflichtender Wehrdienst stellt einen Eingriff in die individuellen Freiheitsrechte dar, für es den keine Rechtfertigung gibt", so Hartmann. Der IBKA lehnt entsprechend auch die Einführung neuer Zwangsdienste, wie beispielsweise ein allgemeines soziales Pflichtjahr, ab. Über den IBKA: Im IBKA haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte insbesondere die Weltanschauungsfreiheit und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.
Rainer Ponitka ( Vorstandssekretr ) IBKA e.V. Steinbach 19 51789 Lindlar Telefon: 02266 9015244 Internet: http://www.ibka.org EMail: rainer.ponitka@ibka.org
Atheistenverband: Empörung über Overbeck verfehlt den Kern der Sache
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ) kritisiert die Haltung deutscher Politiker zum Themenkomplex Kirche und Homosexualität."Bischof Overbeck ist für seine herabsetzenden Äußerungen über Lesben und Schwule von Politikern zu Recht kritisiert worden. Diese Kritiker weigern sich aber zur zu der ...
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ( IBKA ) kritisiert die Haltung deutscher Politiker zum Themenkomplex Kirche und Homosexualität. "Bischof Overbeck ist für seine herabsetzenden Äußerungen über Lesben und Schwule von Politikern zu Recht kritisiert worden. Diese Kritiker weigern sich aber zur Kenntnis zu nehmen, dass der Bischof lediglich die Grundsätze der katholischen Kirche dargelegt hat", sagte der IBKA-Vorsitzende René Hartmann. Hiervon könne sich jeder leicht überzeugen, der den Katechismus der Katholischen Kirche zur Hand nimmt. "Die Katholische Kirche wertet gelebte Homosexualität in ihren Grundsatzdokumenten eindeutig als Sünde und kann sich dabei auf die Bibel berufen. Indem diese unbequemen Tatsachen ausgeblendet werden, möchte man eine Wunschprojektion von Kirche und ein selektives Weichzeichnerbild der Bibel aufrechterhalten. Auf diese Weise sollen praktische Konsequenzen aus den inakzeptablen Positionen der Kirche vermieden werden", erklärte Hartmann. Sinnvoller als eine folgenlose öffentliche Empörung über einzelne Kirchenvertreter seien konkrete Schritte zur Trennung von Staat und Kirche. Hintergrund: In der TV-Sendung "Anne Will" am Sonntag hatte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck Homosexualität als Sünde bezeichnet, die der Natur von Mann und Frau widerspreche. Link zum Thema: Overbeck soll sich bei Lesben und Schwulen entschuldigen http://www.derwesten.de/nachrichten/Overbeck-soll-sich-bei-Lesben-und-Schwulen-entschuldigen-id2847141.html Über den IBKA: Im IBKA haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte - insbesondere die Weltanschauungsfreiheit - und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.
Rainer Ponitka ( Vorstandssekretr ) IBKA e.V. Steinbach 19 51789 Lindlar Telefon: 02266 9015244 Internet: http://www.ibka.org EMail: rainer.ponitka@ibka.org
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