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Billige Heizölpreise im InternetHeizölportal hilft bei der Suche nach dem besten Heizöllieferant.
Die Heizoel-Preisanfrage GbR hat unter der Domain www.heizoel-preisanfrage.de ein zentrales Anfrageportal für Heizöl in Deutschland entwickelt. Auf der Internetseite erhalten Heizölkäufer mit nur einer Anfrage Angebote von den örtlichen Heizölhändlern. So ist für den Heizölinteressenten ein schneller Preis- ...
Die Heizoel-Preisanfrage GbR hat unter der Domain www.heizoel-preisanfrage.de ein zentrales Anfrageportal für Heizöl in Deutschland entwickelt. Auf der Internetseite erhalten Heizölkäufer mit nur einer Anfrage Angebote von den örtlichen Heizölhändlern. So ist für den Heizölinteressenten ein schneller regionaler Preis- und Anbietervergleich mit nur einem Mausklick möglich. Das Eintragen von Anfragen ist absolut kostenlos und unverbindlich. "Aus Sicht der Heizölkäufer haben wir mit unserem Portal eine Möglichkeit geschaffen, welche die Angebotseinholung bei den regionalen Händlern extrem vereinfacht", so Geschäftsführer Egon Baumann. Übersichtlichkeit und ein klares Layout der Internetseite vereinfachen das Eintragen der Anfragen. Laut Baumann sind maximal zwei Minuten nötig um eine Anfrage im Portal einzustellen. Die angeschlossenen Heizölhändler übermitteln dann ein individuelles Angebot direkt an den Interessenten. Der anschließende eventuelle Heizölkauf erfolgt direkt zwischen Heizölkäufer und dem ausgewählten Heizölhändler. Eine Gebühr oder Provisionszahlung an das Portal fällt nicht an. Wer sich bisher, auf Grund der Anonymität des dann ausliefernden Heizölhändlers, nicht getraut hat seinen Heizölbedarf über eines der vielzähligen Internetportal zu beziehen, für den bietet dieses Portal die ideale Lösung. "Wer bestellt schon gerne bei einem anonymen Händler im Internet - da bleibt bei vielen Käufern ein ungutes Gefühl zurück", weiß Baumann aus vielen Gesprächen mit Endverbrauchern zu berichten und verweist zudem auf zusätzliche Services die die regionalen Händler vielerorts bieten, wie individuelle Liefertermine, Samstagslieferung, Notfall-Hotline und weitere. Mehr Informationen unter: http://www.heizoel-preisanfrage.de Regionale Heizölpreise direkt per Mausklick. Aktuelle Heizölpreise direkt von den örtlichen Händlern. Wir sind das Heizölpreis-Anfrage Portal im Internet.
Pressekontakt: Hubert Baumann Heizoel-Preisanfrage GbR Zum Natzental 36 78054 Villingen-Schwenningen Telefon: 07720 9683347 EMail: h.baumann@heizoel-preisanfrage.de Internet: http://www.heizoel-preisanfrage.de
HeizOel24 - Neuer Presse-AccountZeit für Neues! Eben noch Sommerloch bald schon Heizperiode.
Als bundesweit bekanntes Heizölportal startet HeizOel24 pünktlich zur nahenden Heizperiode einen Presseaccount mit umfangreichem Datenmaterial zum Heizölmarkt. Wie entwickeln sich die Heizölpreise? Wo finde ich den günstigsten Lieferanten und was ist bei einer Heizöllieferung zu beachten? Für über sechs deutsche ...
Als bundesweit bekanntes Heizölportal startet HeizOel24 pünktlich zur nahenden Heizperiode einen Presseaccount mit umfangreichem Datenmaterial zum Heizölmarkt. Wie entwickeln sich die Heizölpreise? Wo finde ich den günstigsten Lieferanten und was ist bei einer Heizöllieferung zu beachten? Für über sechs Millionen deutsche und eine Million österreichische Haushalte ist diese Frage derzeit aktuell. Jedes Jahr im Spätsommer diskutieren Handel und Verbraucher besonders leidenschaftlich über Ölpreis und Börsentrends. HeizOel24 kennt den Markt und versorgt die Presse mit Preisdaten und Informationen. Täglich aktuell und zuverlässig. Nach der kostenlosen Registrierung unter www.heizoel24.de/pressepartner-werden erhalten interessierte Redakteure Zugriff auf exklusive Inhalte. Neben Preischarts und einem Heizölrechner zur Einbindung in Online-Angebote gibt es die Fotostrecke einer kompletten Heizöllieferung zum Download.
HeizOel24 vermittelt Heizöllieferungen ortsansässiger Partnerhändler zu günstigen Internetpreisen. Aus einem Pool von über 200 Heizölhändlern ermittelt HeizOel24 automatisch das günstigste verfügbare Angebot der jeweiligen Region, zu dem gleich online bestellt werden kann. Nach der Onlinebestellung bekommt der Kunde einen Anruf des vom System ermittelten Heizölhändlers zwecks Bestellbestätigung und Terminabsprache. Geliefert wird dann innerhalb weniger Werktage. Kunden, die über HeizOel24 bestellen, erhalten ausschließlich Heizöl in Qualität nach DIN und haben die Wahl zwischen den drei Heizölsorten Standard, Super und Schwefelarm ( Heizöl mit einem Schwefelgehalt von max. 50 mg ). Qualität und Service der HÖ24-Partnerhändler werden regelmäßig überprüft. Besonders erwähnenswert bei HeizOel24 ist die sogenannte Preis-Mengen-Lieferstellen-Matrix. Eine wesentliche Erleichterung für Heizöl Sammelbestellungen. Um über einen Mengenrabatt Geld zu sparen ist es üblich, dass sich Verbraucher zu Einkaufsgemeinschaften zusammenschließen. Dabei ist der Heizölpreis abhängig von der Gesamt-Bestellmenge und der Anzahl der zu befüllenden Heizöltanks. Diese Rabattstaffeln zeigt HeizOel24 in einer Komplettübersicht auf einer Seite. Bisher musste man, egal ob online oder telefonisch, alle Preise einzeln beim Händler abfragen.
Oliver Klapschus ( Geschaftsfhrung ) interaid GmbH, HeizOel24 Mohriner Allee 28 12347 Berlin Telefon: 030 703 70 600 Fax: 030 703 70 608 Internet: http://www.heizoel24.de EMail: klapschus@interaid.de
Ölpreis bremst Sinkflug ab.
Der Ölpreis ist bis Freitag vier Tage in Folge gesunken. Am Freitagabend und heute Morgen in Fernost stabilisiert er sich nun bei USD 76. Damit liegt er etwa auf der Mittellinie der Ölpreis-Bandbreite, die seit Sommer 2009 beansprucht wurde. Das zweite wichtige Element für den Heizölpreis, der Dollar, bewegt sich mit CHF 1.05 im der ...
Der Ölpreis ist bis Freitag vier Tage in Folge gesunken. Am Freitagabend und heute Morgen in Fernost stabilisiert er sich nun bei USD 76. Damit liegt er etwa auf der Mittellinie der Ölpreis-Bandbreite, die seit Sommer 2009 beansprucht wurde. Das zweite wichtige Element für den Heizölpreis, der Dollar, bewegt sich mit CHF 1.05 im unteren Drittel der Bandbreite zwischen CHF 0.99 und 1.17, die im gleichen Zeitraum beansprucht worden ist. Daraus resultiert ein mittelprächtiger Schweizer Heizölpreis, der für eine Ergänzung des Heizöl-Vorrates nicht schlecht ist. Aufgrund der Welt-Wirtschaftslage mit einer sich nur gemächlich wachsenden Ölnachfrage und dem seit Monaten vorherrschenden Über-Angebot auf dem Ölmarkt wäre zwar noch etwas Luft für günstigeres Heizöl vorhanden. In die Gegenrichtung ziehen jedoch die Einflüsse der Finanzmärkte. Die weiterhin nicht gelösten Finanz-Probleme in der Euro-Zone lösen tendenziell eine Fluchtbewegung spekulativer Mittel in andere Währungen wie den Dollar aus. Die deshalb entstehende höhere Nachfrage nach der US-Währung hebt ihren Preis und kompensiert für Schweizer KonsumentInnen günstigere Ölpreise. Ein teurerer Dollar macht an den Rohwarenbörsen Ölzertifikate teurer und für Anleger ausserhalb des Dollar-Raumes unattraktiver. Das drückt auf den Ölpreis. Dieser sich gegenseitig neutralisierende Dollar-Ölpreis-Effekt ist seit Monaten zu beobachten. Die tiefen Leitzinsen limitieren den Spielraum für günstigeres Rohöl nach unten. Sie ermöglichen günstige Spekulationen mit diesem Rohstoff, bzw. minimieren das Risiko für Spekulationen damit. Wundersame Ölpreis-Senkungen sind deshalb ebenso wenig zu erwarten wie explosionsartige Erhöhungen Krisen, Natur-Katastrophen ( Hurricanes ) und anderes Ungemach einmal augeschlossen.
Ernst Willi netpooler AG Oberrtelistrasse 13 8753 Mollis Telefon: +41 55 612 11 35 Fax: +41 55 612 10 53 Internet: http://www.oelpooler.ch EMail: willi@netpooler.com
Stimmung umgedreht.
Gestern ist der Ölpreis an den Rohwarenbörsen fast drei Dollar in die Höhe geschnellt. Damit kompensiert er den kurzzeitigen Ölpreis-Nachlass des Vortages komplett. Einzig der etwas schwächere Dollar verhindert das vollständige Durchschlagen der höheren Rohölpreise auf den Heizölpreis im Inland. Anlass die ...
Gestern ist der Ölpreis an den Rohwarenbörsen fast drei Dollar in die Höhe geschnellt. Damit kompensiert er den kurzzeitigen Ölpreis-Nachlass des Vortages komplett. Einzig der etwas schwächere Dollar verhindert das vollständige Durchschlagen der höheren Rohölpreise auf den Heizölpreis im Inland. Anlass für die geänderte Stimmung an den Rohwarenbörsen sind positive Unternehmenszahlen in Europa. In den USA bleiben die wirtschaftlichen Perspektiven auch nach jüngsten Quartalsberichten eingetrübt. Handfestere Gründe für den starken Preisanstieg sind keine erkennbar. Die Versorgungslage bleibt ausgezeichnet. Die Nachfrage trotz einer leichten wirtschaftlichen Erholung tief. Die Förderreserven bleiben erheblich. So gesehen ist der jüngste Ölpreis-Anstieg auf etwas viel Optimismus gebaut.
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Ölpreis trotz starker Schwankungen stabil.
Der Ölpreis bewegt sich während des gestrigen Handelstages im Band zwischen 76 und 77.60 USD stark auf und ab, beendet den Handelstag aber auf ähnlichem Niveau wie er ihn begonnen hat. Der amerikanische Dollar verliert hingegen gegenüber dem Schweizer Franken an Boden, was den Heizölpreis in der Schweiz insgesamt etwas Der in ...
Der Ölpreis bewegt sich während des gestrigen Handelstages im Band zwischen 76 und 77.60 USD stark auf und ab, beendet den Handelstag aber auf ähnlichem Niveau wie er ihn begonnen hat. Der amerikanische Dollar verliert hingegen gegenüber dem Schweizer Franken an Boden, was den Heizölpreis in der Schweiz insgesamt etwas vergünstigt. Der Heizölpreis in der Schweiz liegt damit weiterhin etwa in der Mitte des Preisbandes seit letzten Sommer. Die Ölpreis-Bildung hängt leider nicht nur vom Verhältnis von Angebot und Nachfrage ab, sondern zur Hauptsache von der Stimmung an den Rohwarenbörsen. Würden die harten wirtschaftlichen Fakten zählen, müsste der Ölpreis günstiger sein, denn das Angebot ist weiterhin komfortabel wie selten und die weltweite Nachfrage erholt sich nur langsam von der Finanz- und Wirtschaftskrise. Damit sind wir beim wichtigeren Ölpreis-Bildungs-Faktor. Die derzeitige Geldmengen-Politik ist eine erstklassige Einladung für die Spekulation mit Edelmetallen, Rohwaren, Währungen und Aktien. Die historisch tiefen Leitzinsen, die wegen der schwachen Wirtschaftslage weiterhin eine Notwendigkeit sind, ermöglichen eine fast kostenlose Refinanzierung spekulativer Kredite. Da Hedge-Fonds und Investmentbanking nicht von den übrigen Tätigkeiten der Finanz-Institute getrennt sind und nur geringe Einschränkungen bei den Eigenmitteln oder bei der Transparenz ihrer Handelsaktivitäten bestehen, haben diese spekulativ orientierten Player auch ungehinderten Zugang zu diesen milliardenschweren Krediten. Und sie beherrschen obendrauf praktischerweise einen direkten Absatzkanal für ihre Käufe, die Depots ihrer Anleger. Das ist ein ideales Treibhausklima für eine Ölpreis-Bildung, die mit der wirtschaftlichen Realität nur am Rande etwas zu tun hat. Immer dann, wenn diese preistreibende Stories produziert. Etwa das Tiefsee-Bohrungs-Moratorium. Oder die Hurricans in der Karibik. Oder die amerikanischen Ölvorräte. Solange keine Reform der Finanzmärkte dieses Treiben aufhält, ist es konsequenterweise also falsch, auf stark sinkende Ölpreise zu hoffen.
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Gedrückte Stimmung. Gedrückter Ölpreis.
Der Ölpreis kommt am Donnerstag von mehreren Seiten unter Druck. Da ist einmal die soeben beschlossene Finanz-Reform in den USA, welche den spekulativen Handel u.a. auch mit Rohwaren einschränken wird ( wenn auch nicht im maximal möglichen Ausmass ). Da sind aber auch schlechte Wirtschaftsdaten aus dem grössten Verbraucherland, den ...
Der Ölpreis kommt am Donnerstag von mehreren Seiten unter Druck. Da ist einmal die soeben beschlossene Finanz-Reform in den USA, welche den spekulativen Handel u.a. auch mit Rohwaren einschränken wird ( wenn auch nicht im maximal möglichen Ausmass ). Da sind aber auch schlechte Wirtschaftsdaten aus dem grössten Verbraucherland, den USA. Die Notenbank senkt die Wachstumsprognose leicht. Die Arbeitslosenzahlen werden anderseits weiter zunehmen. Dann ist da auch die Statistik über den amerikanischen Ölverbrauch. Sie weist auch dieses Jahr eine Abnahme aus, nachdem die meisten Finanz-Jongleure wie schon in den Vorjahren mit ihren Prognosen wieder steigender Verbrauchszahlen auf die vor allem auf den Benzinpreis wirkende amerikanische Fahr-Saison ( Urlaubszeit ) gesetzt hatten. Und dann ist da auch China, dessen Wirtschaft sich leicht abkühlen dürfte. Die Summe dieser Faktoren hat gestern den Ölpreis zweitweise deutlich gedrückt, gegen Handelsende sprang er aber vor allem des günstigeren Dollars wegen beinahe wieder auf das morgendliche Ausgangs-Niveau zurück. Der Dollar sinkt gegenüber dem Schweizer Franken z.B. auf 1.04. Noch vor wenigen Wochen lagen diese Werte bei CHF 1.17. ( Ein güngstigerer Dollar macht Ölpapiere für Anleger ausserhalb des Dollarraumes attraktiver und erhöht deren Nachfrage und Preis. )
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Ölpreis bei 75 USD stabil.
Der deutliche Ölpreis-Anstieg von vergangener Woche um rund 4 USD stabilisiert sich seit Freitag. Zusammen mit dem Dollar, der mit CHF 1.05 im letzten Monat wieder deutlich nachgegeben hat, resultiert daraus ein Heizölpreis in der Schweiz, der ins mittlere Preisband der letzten zwölf Monate gehört. Nicht spektakulär aber auch ...
Der deutliche Ölpreis-Anstieg von vergangener Woche um rund 4 USD stabilisiert sich seit Freitag. Zusammen mit dem Dollar, der mit CHF 1.05 im letzten Monat wieder deutlich nachgegeben hat, resultiert daraus ein Heizölpreis in der Schweiz, der ins mittlere Preisband der letzten zwölf Monate gehört. Nicht spektakulär günstig, aber auch nicht teuer. Ohne sich weit aus dem Fenster zu lehnen, darf man damit eine mindestens teilweise Ergänzung des Heizöl-Vorrates empfehlen. Es gibt grundsätzlich zwei Einflussfaktoren, die für die Ölpreis-Bildung in den letzten anderthalb Jahren eine wichtige Rolle spielen. Die reale Angebots-/Nachfrage-Situation und das Spiel der Finanzmärkte. Ersteres ist rasch erzählt und müsste einen günstigeren Ölpreis auslösen. Die Versorgungslage ist bestens. Die Nachfrage erholt sich nur zögerlich von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Im Finanzmarkt sollte diese Woche in den USA eine Reform in Kraft treten, die bei scharfer Auslegung eine Auswirkung auf das spekulative Treiben an den Finanz- und Rohwarenmärkten gehabt hätte. Sie würde den Eigenhandel der Banken unterbinden. Hedge-Fonds müssten mit mehr Eigenkapital versehen sein und würden schärfer kontrolliert. Investment-Banking-Abteilungen müssten aus den üblichen Geschäftsfeldern eines Finanzinstitutes ausgegliedert werden. Diese Hindernisse sollten den Zugang zu den dank günstigster Leitzinsen fast kostenfreien Krediten der Notenbanken erschweren und damit die spekulativen Akitivitäten abkühlen. Ob es soweit kommt, entscheidet das US-Repräsentantenhaus diese Woche. Es ist davon auszugehen, dass wegen des grossen Einflusses der Finanzwelt nicht die schärfste Gesetzes-Version beschlossen wird. Was wiederum die ölpreis-treibende Spekulation wahrscheinlich zuwenig einschränkt. Deshalb ist der Spielraum für günstigere Ölpreise aus unserer Optik beschränkt.
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Euphorie folgt nahtlos auf Pessimismus.
Mit einem deutlichen Sprung von USD 71 auf USD 74 schliesst der Ölpreis gestern Abend an den Rohwarenbörsen erheblich teurer als am Vortag. Damit schliesst sich das vergleichsweise günstige Heizöl-Einkaufsfenster der letzten Tage teilweise wieder. Für den plötzlichen und eigentlich unmotiviert ausbrechenden Optimismus die ...
Mit einem deutlichen Sprung von USD 71 auf USD 74 schliesst der Ölpreis gestern Abend an den Rohwarenbörsen erheblich teurer als am Vortag. Damit schliesst sich das vergleichsweise günstige Heizöl-Einkaufsfenster der letzten Tage teilweise wieder. Für den plötzlichen und eigentlich unmotiviert ausbrechenden Optimismus sorgt die Perspektive von weiterhin tiefstmöglichen Leitzinsen in Europa und den USA sowie durchsickernde Ergebnisse über den offenbar für die meisten locker überlebbaren Stresstest für Europas Finanzhäuser. Die Finanzwerte zogen dann weltweit die Aktienbörsen in die Höhe, gefolgt von den ebenfalls von plötzlicher Euphorie befallenen Rohwarenmärkten. An der Situation bei der weltweiten Ölversorgung hat sich aber über Nacht natürlich nichts geändert. Diese Situation ist aber offensichtlich weniger entscheidend als die Stimmung der Analysten an den Aktien- und Rohwarenbörsen. Die weltweite Ölnachfrage ist seit Monaten schwach, die Wirtschaft kommt ( mit Ausnahme der Finanz-Industrie ) nicht recht in die Gänge. Die Vorratslager voll wie selten. Und die Förderreserven sind hoch. Der Ölpreis gehört deshalb nicht auf das aktuelle Niveau, sondern darunter. Das verhindert aber die erwähnte, bisher unregulierte Finanzwelt, die bei jeder sich bietenden Einkaufsgelegenheit mit kostenlos von den Notenbanken geborgten Milliarden-Krediten wieder in neue Wetten einsteigt und mit lukrativem Eigenhandel auf Kosten höherer Energiepreise für alle ihre eigene, kurzfristige Bilanz aufpoliert. Solange diese Aktivitäten nicht durch weltweit gültige Reformen der Finanzmärkte unterbunden werden, dürfte man konsequenterweise nicht mit günstigeren Rohwarenpreisen rechnen.
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Ölpreis weiter unter Druck.
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat mit grosser Mehrheit der seit langem geplanten Reform der Finanzmärkte zugestimmt. Eine Woche nach dem US-Nationalfeiertag soll noch der Senat darüber befinden. Man darf davon ausgehen, dass der jetzige Kompromiss durchgeht. Er verzichtet zwar auf eine letztlich für den Konsumenten teure aber ...
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat mit grosser Mehrheit der seit langem geplanten Reform der Finanzmärkte zugestimmt. Eine Woche nach dem US-Nationalfeiertag soll noch der Senat darüber befinden. Man darf davon ausgehen, dass der jetzige Kompromiss durchgeht. Er verzichtet zwar auf eine letztlich für den Konsumenten teure Bankensteuer, enthält aber nachhaltig wirksame Elemente zur Bekämpfung der Spekulation. Der Banken-Eigenhandel soll untersagt werden. Investment-Banking-Abteilungen sollen aus den normalen Geschäftsfeldern eines Finanzhauses ausgegliedert werden. Eine Verbraucher-Schutz-Behörde soll Missbräuche wie vor der Finanzkrise verhindern. Für Hedge-Fonds werden schärfere Eigenkapital-Vorschriften gelten. Das heisst, dass insgesamt der Zugang zu leicht erhältlichem Spielgeld der Notenbanken bzw. zu leicht zugänglichem Anlegergeld via unübersichtliche Finanzvehikel erschwert werden. Kaum war die Nachricht draussen, tauchten weltweit die Aktien- und Rohwarenpreise. Das ist ein erster Schritt auf die richtige Seite. Aktien und Rohwaren sind gemessen am aktuellen Leistungsvermögen der Weltwirtschaft überbewertet und gehörten längst nach unten korrigiert. Die erwähnte Finanzmarkt-Reform hat seit 1998 gefehlt. Damals hat der beliebte US-Präsident Clinten den sog. Glass-Steagall-Act ausser Kraft gesetzt, um jedem Amerikaner Wohneigentum zu ermöglichen und damit ungewollt den Grundstein für die Finanzkrise gelegt. Die geplante Reform, die nun eine Woche nach dem US-Nationalfeiertag etwas verspätet eingeführt werden soll, enthält im wesentlichen wieder dieselben Zutaten wie der 1998 abgeschaffte Gesetzestext. Im Falle des Ölpreises beträgt die spekulative Überhöhung auch nach den jüngsten Korrekturen dieser Woche noch immer etwa 10 bis 15 Dollar. Es ist nicht auszuschliessen, dass diese Überhöhung nun abgebaut wird und der Ölpreis sich den realen Verhältnissen von Angebot und Nachfrage anpasst. D.h., einem Überangebot und einer schwachen weltweiten Nachfrage. Die Situation ist nicht neu, genau genommen besteht sie seit März 2009. Vielleicht steht nun der Moment der Korrektur aber unmittelbar bevor.
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Ölpreis im Sinkflug.
Das Konsumenten-Vertrauen in den USA sinkt offenbar. Jedenfalls stellen das die Messgeräte des US-Conference-Board fest. Die Erkenntnis ist wenig erstaunlich und auch nicht neu, wenn man einen scharfen Blick in die Arbeitslosen-Statistiken und die Anzahl der Immobilien-Verkäufe der grössten Wirtschaftsnation wirft. Ebenfalls ( auf den ) ...
Das Konsumenten-Vertrauen in den USA sinkt offenbar. Jedenfalls stellen das die Messgeräte des US-Conference-Board fest. Die Erkenntnis ist wenig erstaunlich und auch nicht neu, wenn man einen scharfen Blick in die Arbeitslosen-Statistiken und die Anzahl der Immobilien-Verkäufe der grössten Wirtschaftsnation wirft. Ebenfalls ( auf den Markt ) geworfen werden an den Aktien- und Rohwarenbörsen Firmenanteile und Ölpapiere. Was zum stärksten Ölpreis-Rückgang des laufenden Monates führt. Derzeit beherrscht offenbar der Pessimismus den Aktien- und Rohwarenhandel. Die Korrektur beim Ölpreis bleibt bisher allerdings im Rahmen, gemessen an den realen Verhältnissen zwischen Angebot und Nachfrage hätte die Korrektur längst und stärker ausfallen sollen. Derzeit bewegt sich der Ölpreis etwa im Mittelfeld der vergangenen zwölf Monate, hätte also noch allerhand Potenzial, um weiter nachzugeben. Bisher wurde das allerdings durch den spekulativ orientierten Teil der Finanzindustrie verhindert, die dank tiefer Leitzinsen kostenlos zu milliardenschwerem Spielgeld der Notenbanken kommt. Wohin deren Handeln führt, zeigt die Verurteilung eines britischen Rohwarenhändlers, der Ende Juni 2009 sturzbetrunken und ohne Auftrag seiner Kunden/Anleger 7 Mio. Fass Brent gekauft hatte. Darauf stieg der Ölpreis nicht nachvollziehbar auf den damaligen Jahres-Höchststand, nur, um nach Bekanntwerden der Ursache ein paar Tage auf den seither tiefsten Wert zu fallen. Der peinliche Vorgang zeigt, welche Reformen diese Branche nötig hat. Verbot des Eigenhandels. Abtrennung des Investment-Banking vom normalen Geschäftsfeld eines Finanzhauses. Schärfere Kontrolle von Hedge-Fonds, kombiniert mit wesentlich höheren Eigenkapitalquoten. Höhere Einstiegshürden bei der Kreditbeschaffung also. Solang dieser Markt nicht in diesem Sinne reformiert wird, müssen wir alle jederzeit mit einem weiteren sturzbetrunkenen Rohwarenhändler rechnen. Manchmal reicht es hier ja schon, rasch etwas Geld verdienen zu wollen. Beides führt zu gleichen Verzerrungen der realen Verhältnisse der Rohwaren-Preis-Bildung.
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