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Immobilien: Marktanalyse US-REITsPositive Renditen und weitere Wachstumssignale im Apartmentsektor
Nach der Finanzkrise zeigen sich im REIT-Sektor erste Zeichen von Erholung. Im ersten Halbjahr 2010 lieferte der Bereich mit einem Plus von 5,6% eine solide Gesamtperformance. Darüber hinaus übertrafen REITs laut NAREIT-Bericht mit einem jährlichen Gesamtmittelrückfluss vor Steuern von 13,4% klassische Immobilienfonds mit 7,7% bis ...
Nach der Finanzkrise zeigen sich im REIT-Sektor erste Zeichen von Erholung. Im ersten Halbjahr 2010 lieferte der Bereich mit einem Plus von 5,6% eine solide Gesamtperformance. Darüber hinaus übertrafen REITs laut NAREIT-Bericht mit einem jährlichen Gesamtmittelrückfluss vor Steuern von 13,4% klassische Immobilienfonds mit durchschnittlich 7,7% bis 12,1%. REITs profitieren von qualitativ hochwertigen Assets und sind meist in lukrativen Märkten und Submärkten vertreten, deren Performance über dem nationalen und regionalen Durchschnitt liegt. Apartmentsektor Mit einer gestiegenen Gesamtrendite von 6% im zweiten Quartal schnitt der Apartmentsektor innerhalb des Immobilienspektrums am besten ab. Längere Mietzeiten, eine größere Zahl von Haushalten, ein geringes Neuangebot und niedrige Leerstandsraten von 7,8% im zweiten Quartal 2010 haben den Aufwärtsdruck auf die Mieten erhöht. Effektive Mietsätze stiegen im zweiten Quartal um 0,7%. Aufgrund der instabilen Wirtschaft, welche den Beschäftigten hohe Flexibilität abverlangt, ist die Mietbereitschaft gestiegen. Besonders bei den 20-34-jährigen ist ein starker Zuwachs zu verzeichnen. Denn schlechte Bedingungen bei Hypothekenkrediten führen bei vielen Interessenten dazu, von Bauvorhaben abzulassen. "Wir rechnen mit einer Fortsetzung dieses Trends im zweiten Halbjahr", teilt Thomas Hartauer, Vorstand der Lacuna AG, mit. "Entscheidend für eine positive Performance ist jedoch weiterhin die perspektivisch gute Lage der Immobilien." Büroimmobilien Dank der wirtschaftlichen Erholung seit Ende 2009 stieg die Zahl der vermieteten US-Büroimmobilien. Laut Jones Lang LaSalle, einem Beratungsunternehmen im Immobilienbereich, sank die nationale Leerstandsrate aufgrund der soliden Nachfrage im zweiten Quartal auf 18,3%. Entscheidend ist hier die Lage da die Leerstandsrate bei Premium-Immobilien in Zentrumslage bei etwa 15% liegt. In Vororten und Randgebieten erreicht sie dagegen bis zu 20%. Mit einer Leerstandsrate von 11% sind REITs im Bürobereich gut aufgestellt. Niedrige Mieten wurden von kapitalstarken Kunden vielfach genutzt, um auf hochwertigere Immobilien umzusteigen. Auch Investoren richten den Fokus verstärkt auf das Premiumsegment. Industrie Auch die Industriesparte hat die Finanzkrise nicht verschont, mit einer Leerstandsrate von nahezu 12% erreicht der Sektor die Höchstmarke in 20 Jahren. Positive Signale zeigen sich in steigenden Leasingraten. Eine vollständige Erholung des Bereiches wird sich jedoch hinziehen. Auch hier ist der Standort entscheidend. So erholen sich Märkte in Küstennähe wie Südkalifornien und Miami schneller und werden sich voraussichtlich noch in diesem Jahr stabilisieren. Immobilienstandorte wie Phoenix und Las Vegas werden sich dagegen nur langsam erholen. Lagerhallen Trotz des niedrigen Angebots und einer schleppende Nachfrage entwickelt sich die Preisbildung positiv, das Schlimmste scheint überstanden. Zwar wird eine Rückkehr zu den positiven Nachfragewerten von 2006 bis 2008 vorerst nicht erwartet, in einzelnen Märkten zeichnet sich jedoch eine höhere Auslastung ab. Ausblick US-REIT Markt "Dank verbesserter Kapitalmarktbedingungen und guter Betriebsergebnisse rechnen wir im US- REIT-Sektor mit einem jährlichen Ertragsplus von 8 bis 10%", erklärt Al Atero, Fondsmanager bei European Investors und verantwortlich für die Assetallokation des Lacuna - US REIT. Von den positiven Entwicklungen profitiert auch der Lacuna-Fonds, der in nordamerikanische Immobilienaktien investiert und auf erstklassige Immobilien in attraktiven Lagen setzt. Etwa ein Drittel des Investitionsvolumens fließt in dynamische Nischenanbieter, darunter Titel aus dem Bereich Lagerhallen. Ein weiteres Drittel investieren die Regensburger in Büros und Industriegebäude, weitere 14,6% in Wohnanlagen. "Lacuna erwartet einen weiteren Auftrieb im REIT-Sektor aufgrund des moderaten Wirtschaftswachstum gepaart mit einer anziehenden Nachfrage im zweiten Halbjahr ", berichtet Thomas Hartauer. Zur Veröffentlichung frei gegeben. Für weiteres Bildmaterial, Informationen oder Interview-Termine wenden Sie sich bitte an: gemeinsam werben Kristina Reichmann T. 040. 76 97 25 60 F. 040. 44 40 58 96 E. k.reichmann(AT)gemeinsam-werben.de Lacuna AG Thomas Hartauer T. 0941-99 20 88-0 F. 0941-99 20 88-38 E. hartauer(AT)lacuna.de
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