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Erstes Frauenmuseum der Welt feiert JubiläumBonner Frauenmuseum wird 30 Jahre alt - Festakt am 20.Februar 2011 "30 Jahre investiert - jetzt wird geerntet!"
Das Bonner Frauenmuseum hat einiges geschafft: Mehr als 2.500 nationale und internationale Künstlerinnen haben Im Krausfeld ausgestellt, 600 Ausstellungen wurden durchgeführt, darunter 30 "Riesenprojekte" auf jeweils 2.000 qm, 200 Kataloge ediert und mit mehr als 1000 Veranstaltungen wissenschaftlich oder spartenübergreifend In ...
Das Bonner Frauenmuseum hat einiges geschafft: Mehr als 2.500 nationale und internationale Künstlerinnen haben Im Krausfeld ausgestellt, 600 Ausstellungen wurden durchgeführt, darunter 30 "Riesenprojekte" auf jeweils 2.000 qm, 200 Kataloge ediert und mit mehr als 1000 Veranstaltungen wissenschaftlich oder spartenübergreifend untermauert. In den Archiven wird zu Geschichte, Zeitgeschichte und Kunst gesammelt, allein die Bibliothek der Künstlerinnen umfasst 12.000 Kataloge. Die Sammlung wächst stetig; sie ist ausschließlich auf Schenkungen angewiesen: Nachlässe, Stiftungen, Sponsoren. Marianne Pitzen und ihr Team sind auch neue Wege gegangen - das Kinderatelier, die Kunst- und Designmessen - sind Projekte, die in den letzten 10 Jahren entstanden sind. Der Aufbau des historischen Bereichs ist in den letzten Jahren stärker in den Focus gerückt. Das Frauenmuseum verbindet auf einzigartige Art und Weise Geschichte mit Gegenwartskunst. Gerade in der laufenden Ausstellung MONETA zeigt sich, dass dieses Konzept aufgeht: Die Historikerinnen zeigen die Pionierinnen der Finanzgeschichte, gehen der Frage nach, warum das Thema "Frauen und Geld" bis heute konfliktträchtig ist. 50 Künstlerinnen haben sich in Malerei, Bildhauerei und medialen Inszenierungen mit dem Thema beschäftigt. 30 Jahre im Fokus der Öffentlichkeit, spannend auch der Blick hinter die Kulissen: Welche Meilensteine setzten die Museumsfrauen? Welche Karrieren wurden hier gemacht? Welche Niederlagen mussten die Initiatorinnen einstecken? Was treibt das Team des Frauenmuseum seit nunmehr drei Jahrzehnten an, weiterzuarbeiten an einem Projekt, das noch immer seine Daseinsberechtigung verteidigen muss? Das Jubiläum ist ein guter Anlass auch auf das Morgen zu schauen: Was bringt die Zukunft für das Frauenmuseum? Das Bonner Frauenmuseum ist wichtiger Bestandteil der Bonner Kultur - die wachsenden Besucherzahlen sprechen für sich - und das soll es auch in Zukunft bleiben. Natürlich schauen auch die Museumsfrauen mit Argusaugen auf die Sparpläne der Bonner Lokalpolitik. Die geplanten Kürzungen wären, so die Direktorin, das "Aus" für das Museum. So leicht wird man sich allerdings nicht geschlagen geben, schließlich gibt es für die Zukunft noch Pläne: "Unsere Aufgaben sind immer noch riesig", so Marianne Pitzen. "Es gibt immer wieder neue Themen, Projekte, die in der Luft liegen, z.B. alleinerziehende Mütter, Migrantinnen, Frauen in den Weltreligionen... Unser Museum ist zwar nicht direkt eine Einrichtung zur Verbesserung der Lage der Frauen, aber wir zeigen Entwicklungen auf. Wir lernen von der Geschichte, permanent. Mit anderen Worten: Wir werden auch weiterhin ein investigatives Museum sein, - könnte man so locker sagen - , das die Verhältnisse kritisch hinterfragt, das etwas für Veränderungen tut, aber die musealen Grundaufgaben bleiben natürlich: Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln. Letzteres machen wir mit besonders viel Engagement und Vergnügen!" ( 2674 Z.o.L. ) Keyfacts: Bonner Frauenmuseum ?1981 gegründet von Marianne Pitzen, Künstlerinnen, Architektinnen und Frauen aus verschiedenen Berufen in einem ehemaligen Kaufhaus von 3000 qm. ?Seither ca. 600 Ausstellungen mit Werken von über 2.500 Künstlerinnen, international und regional. Dazu bisher 20 Kunstmessen, 5 Designmessen und über 1000 Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte, Lesungen, Theater und Diskussionen, nicht zuletzt ein üppiges Kinderprogramm des Kinderateliers. ?Ausstellungskonzepte verbinden Geschichte der Frauen mit aktueller Kunst, - ein Novum. Beispiele: "Die Bonnerinnen" - 2000 Jahre Bonns weibliche Seite oder "Stadt der Frauen" - vom Spätmittelalter zur NS-Zeit, "Politeia" - 1945-89, "MONETA" - Frauen und Geld in Geschichte und Gegenwart. ?Archive: 12.000 Künstlerinnenkataloge, 200.000 Karten, dazu in der historischen Sammlung Material zu Politikerinnen und relevanten Themen unserer Zeit. ?Atelierräume für Künstlerinnen. ?Finanzen: Basis Stadt Bonn; Projektförderung: EU, Bundesregierung, NRW, LVR, Stiftungen, Spenden, Sponsoren. ?Direktorin: Marianne Pitzen. ?Mehr unter www.frauenmuseum.de ( 971 Z.o.L. ) Abdruck honorarfrei - Belegexemplar erbeten. Copyright: Foto bitte nur mit Quellenangabe FRAUENMUSEUM BONN PAMPOLHA verwenden Das Bonner Frauenmuseum wurde 1981 von der heutigen Direktorin Marianne Pitzen und einer Gruppe interdisziplinär arbeitender Frauen gegründet. Zu diesem Zeitpunkt existierte weltweit noch keine Institution gleichen Namens oder vergleichbarer Zielsetzung. Das Frauenmuseum ist kein statischer Ort mit festem Bestand, sondern ein lebendiges Haus, das sich aus der Fülle der weiblichen Kreativität und Vielfalt immer wieder erneuert. Neben Kunst von Frauen gibt es Themenausstellungen zur Frauengeschichte, Design- und Modemessen sowie ein Kinderatelier. Zum Verein Frauenmuseum - Kunst, Kultur, Forschung e.V. zählen mitlerweile ca. 350 Mitglieder.
Pressekontakt: Klaudia Nebelin Frauenmuseum Im Krausfeld 53111 Bonn Telefon: 0228 92655160 EMail: klaudia.nebelin@frauenmuseum.de Internet: http://www.frauenmuseum.de
Am 09.09. ist Freundinnentag
PRESSEINFORMATION Am 09.09. ist Freundinnentag! Der Kölner Frauengeschichtsverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielfach verschüttete Geschichte der Frauen sichtbar zu machen. Seit 25 Jahren bietet er die unterschiedlichsten frauengeschichtlichen Führungen an. Dabei steht der Alltag der Kölnerinnen im Mittelpunkt. Die der ...
PRESSEINFORMATION Am 09.09. ist Freundinnentag! Der Kölner Frauengeschichtsverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielfach verschüttete Geschichte der Frauen sichtbar zu machen. Seit 25 Jahren bietet er die unterschiedlichsten frauengeschichtlichen Führungen an. Dabei steht der Alltag der Kölnerinnen im Mittelpunkt. Die Stadtführerinnen gehen der Frage nach, wie Frauen früher gearbeitet, gelebt und geliebt haben. Persönliche Aspekte sind genauso wichtig wie historische Fakten. Die jüngste Initiative des Kölner Frauengeschichtsvereins ist die Einrichtung eines Freundinnentags. Irene Franken, im Vorstand tätig, hatte die Idee dazu. Bekanntlich gibt es den Mutter-, den Vater- und sogar den Kindertag, aber noch keinen Tag, der speziell guten Freundinnen gewidmet ist. Für diesen besonderen Tag wurde der 09.09. ausgewählt - ein rundes, sehr weibliches Datum. Der Kölner Frauengeschichtsverein ist dabei, den Tag offiziell registrieren zu lassen. Als erste Aktion wurde eine kleine Postkartenserie erstellt mit Freundinnenpaaren verschiedenen Alters. Die Resonanz ist sehr positiv, die Nachfrage groß. Weitere Postkartenmotive mit Seniorinnen, Migrantinnen und altersgemischten Freundinnen werden folgen. Im nächsten Jahr will sich der Verein auch historischen Freundinnen widmen und fängt nun an, alte Fotos von Freundinnen zu sammeln. Die Mitarbeiterinnen freuen sich, wenn ihnen solche Abbildung zur Reproduktion zur Verfügung stellen werden. Anlässlich des Freundinnentages erhalten Freundinnen, die sich im September zusammen zu einer Führung anmelden, pro Person 2 EUR Rabatt. Das ist eine gute Gelegenheit, einer Freundin den Besuch einer Stadt-, Museums- oder Kirchenführung zu schenken. Kontakt: 0221-248265 oder info@frauengeschichtsverein.de Der Kölner Frauengeschichtsverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielfach verschüttete Geschichte der Frauen sichtbar zu machen. Seit 25 Jahren bietet er die unterschiedlichsten frauengeschichtlichen Führungen an, hat Straßenbenennungen angeregt, Bücher herausgebracht und ein Archiv zur Neuen Frauenbewegung in Köln angelegt.
Pressekontakt: Bettina Bab Kölner Frauengeschichtsverein Marienplatz 4 50676 Köln Telefon: 0221 248265 EMail: info@frauengeschichtsverein.de Internet: http://www.frauengeschichtsverein.de
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