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Wo ist die Notbremse?Studie prognostiziert: 2020 wandern 126 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll
Jeder Mensch in der Europäischen Union wirft jährlich rund 179 Kilogramm Lebensmittel in den Müll. Das macht insgesamt 89 Millionen Tonnen - Jahr für Jahr. Das geht aus einer Studie hervor, die die Europäische Kommission im September 2011 präsentierte. An der Verschwendung sind alle Akteure der Lebensmittelkette beteiligt: ...
Jeder Mensch in der Europäischen Union wirft jährlich rund 179 Kilogramm Lebensmittel in den Müll. Das macht insgesamt 89 Millionen Tonnen - Jahr für Jahr. Das geht aus einer Studie hervor, die die Europäische Kommission im September 2011 präsentierte. An der Verschwendung sind alle Akteure der Lebensmittelkette beteiligt: Erzeuger, Hersteller, Einzelhändler, Catering-Unternehmen und Verbraucher. Und die Dekadenz steigt: Die Kommission rechnet damit, dass das Volumen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent steigt: Auf 126 Millionen Tonnen. Es sei denn, man hält dagegen. Und genau das will sie tun und die Verschwendung bis 2025 um die Hälfte reduzieren. Verbraucher schmeißen am meisten weg - EHI bricht Lanze für den Lebensmitteleinzelhandel Dass der größte Teil der weggeworfenen Lebensmittel aus Privathaushalten stammt, belegt eine Forsa-Umfrage, die das Bundesministerium für Ernährung (BMELV) in Auftrag gegeben hat. Die Europäische Kommission beklagt fehlende Kenntnis bei den Verbrauchern, den Einkauf richtig zu planen, mit Lebensmitteln effizient umzugehen, Mindesthaltbarkeitsdaten einzuplanen und Speisereste sinnvoll zu verwerten. Viele Händler verfügen lediglich über ein veraltetes Warenwirtschaftssystem, das ihnen viel zu spät signalisiert, wenn Ware liegenbleibt - meist erst am nächsten Tag. Spenden Sie die Lebensmittel am Ende des Tages nicht an die Tafeln, wandern sie direkt in den Müll. Das EHI Retail Institute bricht allerdings eine Lanze für den Handel: Studienergebnisse belegten, dass der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) lediglich vier Kilogramm Lebensmittel pro Jahr und pro Verbraucher wegschmeiße. Jeder der 41.000 Betriebe vernichte somit pro Verkaufstag 25 Kilogramm Nahrungsmittel - also weniger als das, was 100 Verbraucher im gleichen Zeitraum wegwerfen. In der Gastronomie zählt zu den Ursachen, dass sie meist nur eine einzige Portionsgröße anbietet, sich die Zahl der Gäste nur schwer vorhersagen lässt und es sich in Europa nicht durchgesetzt hat, sich Speisereste für zu Hause einpacken zu lassen. Was ist die Lösung? Aigner: Wir sollten bewusster leben "Lebensmittel sind mehr wert, als auf dem Preisschild steht. Wir sollten bewusster leben, bewusster genießen, uns bewusster ernähren und auch bewusster einkaufen", erklärt Bundesministerin Ilse Aigner in einer Presseinformation des BMELV. Es gelte den Einkauf sinnvoll zu planen, Lebensmittel richtig zu lagern und mit Resten zu zaubern. Auch die Technologiehersteller sind bemüht, effizientere Warenwirtschaftssysteme für den Handel zu entwickeln. Das Unternehmen Bizerba etwa bietet ein System an, das sich in Echtzeit steuern lässt. Sind kurz vor Geschäftsschluss zu viel Erdbeeren übrig, lässt sich der Preis senken und sofort an Kassen, Waagen und elektronische Regal-Etiketten übertragen. Weitere Kernpunkte für Händler sind derzeit kürzere Dispositionsrhythmen, kleinere Bestelleinheiten und regionale Beschaffungssysteme mit kürzeren Lieferwegen.
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Media Markts neuer Onlineshop im Sparbote.de Experten-TestMediamarkt.de Onlineshop öffnet die Pforten - Eröffnungsangebote im unabhängigen Preisvergleich
Fast 60 % aller Internetnutzer beziehen laut einer repräsentativen Erhebung der FORSA Waren und Dienstleistungen im Internet. Dieser Trend geht an etablierten Elektronikmärkten offenbar nicht vorbei: nach dem Start von Saturn.de im Vorjahr öffnete am 16. Januar 2012 auch der zweite Onlineshop der Media Saturn AG seine virtuellen Pforten. ...
Fast 60 % aller Internetnutzer beziehen laut einer repräsentativen Erhebung der FORSA Waren und Dienstleistungen im Internet. Dieser Trend geht an etablierten Elektronikmärkten offenbar nicht vorbei: nach dem Start von Saturn.de im Vorjahr öffnete am 16. Januar 2012 auch der zweite Onlineshop der Media Saturn AG seine virtuellen Pforten. Der Start des Media Markt Onlineshops wurde neben intensiver Pressearbeit von breiter TV-Werbung begleitet. Grund genug für die Schnäppchen-Redaktion von Sparbote.de ( http://www.sparbote.de), genauer hinzusehen. Pünktlich zum Launch der virtuellen Media Markt Filiale um sechs Uhr morgens wurden alle Eröffnungsangebote akribisch unter die Lupe genommen und mit Hilfe gängiger Preisvergleichsseiten fachmännisch verglichen. Preise eher ernüchternd Schnell machte sich im Redaktionsteam Ernüchterung breit, wie Stefan Königsfeld (28) berichtet: "Der Großteil der beworbenen Eröffnungsangebote konnte preislich nicht mit den Preisen der Onlinemitbewerber mithalten. Echte Preisknaller waren eher die Ausnahme - nur rund 20 % der Angebote konnten preislich überzeugen". In vielen der untersuchten Fällen relativieren die vergleichsweise hohen Versandkosten von mind. 4,99 Euro die Ersparnis im Vergleich zu anderen Online-Shops - da bleibt nur der Gang in die Filiale, denn dahin kann man sich die Ware immer kostenfrei liefern lassen. Dies wird seitens Media Markt als eine der Stärken propagiert: die Möglichkeit des Ausprobierens von Produkten in einen der deutschlandweit 244 Märkten und Retouren vor Ort. "Aus unserer Sicht handelt es sich bei dem Media Markt Onlineshop um einen etwas verspäteten Versuch, auf zunehmende Online-Konkurrenz zu reagieren. Ob die Gratwanderung zwischen teurem Filialnetz mit vielen Mitarbeitern und günstigen Preisen auf Dauer funktioniert, bleibt abzuwarten.", so Daniel Linssen (29). Der Erfahrung der Schnäppchenexperten nach sind Kunden häufig durch Online-Recherche besser informiert als der Fachberater vor Ort. Die Redakteure bleiben die skeptisch, ob nach den Eröffnungsangeboten weiter konkurrenzfähige Preise erhalten bleiben und werden die Angebote des Media Markt Onlineshops weiter im Auge behalten. Gerade konkurrenzfähige Preise wären aber von Nöten, um sich langfristig gegen die Onlinekonkurrenz behaupten zu können. Der Preisvergleich ist hier kostenfrei abrufbar ( http://www.sparbote.de/43946/mediamarkt-de-online-shop-eroffnungsangebote-im-preisvergleich/).
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Bayernpartei lädt zu niederbayerischer BezirksversammlungBezirksparteitag in Kelheim zu Gast
Die Bayernpartei Niederbayern lädt alle Interessierten ganz herzlich zu ihrem Bezirksparteitag ein. Am 14. Januar 2012, 14 Uhr, werden die Mandatsträger und Delegierten der BP im Gasthof Berzl in Kelheim zusammenkommen und die politische Zukunft der Partei steuern. Neben der Neuwahl der Vorstandschaft werden auch wesentliche Entscheidungen im ...
Die Bayernpartei Niederbayern lädt alle Interessierten ganz herzlich zu ihrem Bezirksparteitag ein. Am 14. Januar 2012, 14 Uhr, werden die Mandatsträger und Delegierten der BP im Gasthof Berzl in Kelheim zusammenkommen und die politische Zukunft der Partei steuern. Neben der Neuwahl der Vorstandschaft werden auch wesentliche Entscheidungen im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen getroffen. Die Vorbereitungen stehen ganz im Zeichen der aktuellen Forsa-Umfrage zur Landtagswahl in Bayern, nach der sich 18 % der Bürger vorstellen können, ihre Stimme der BP zu geben. Bezirksversammlung der Bayernpartei am Samstag, den 14. Januar um 14.00 Uhr im Gasthof Berzl Hafnergasse 2 93309 Kelheim Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Ansprache der Ehrengäste 3. Rechenschaftsbericht und Entlastung der Vorstandschaft 4. Neuwahlen des Bezirksvorstands, der Delegierten und sonstigen Ämter 5. Ansprache des neuen Bezirksvorsitzenden 6. Diskussion und Beschlussfassung über politische Themen 7. Wünsche und Anträge Originaltext: http://niederbayern.bayernpartei.de/2011/bezirksparteitag
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Bayernpartei wertet Forsa-Umfrage ausLandtagswahl: Wählerpotential der Bayernpartei bei bis zu 18 %
18 % der Bayern könnten sich vorstellen, bei der nächsten Landtagswahl für die Bayernpartei zu stimmen. Dieses Ergebnis erbrachte nun eine repräsentative Umfrage des renommierten Forsa-Instituts, die Ende Oktober bis Ende November durchgeführt wurde. 1002 wahlberechtigte bayerische Bürger wurden hierfür befragt.<br ...
18 % der Bayern könnten sich vorstellen, bei der nächsten Landtagswahl für die Bayernpartei zu stimmen. Dieses Ergebnis erbrachte nun eine repräsentative Umfrage des renommierten Forsa-Instituts, die Ende Oktober bis Ende November durchgeführt wurde. 1002 wahlberechtigte bayerische Bürger wurden hierfür befragt. Florian Weber, Landesvorsitzender der Bayernpartei zeigte sich sehr erfreut: "Das ist natürlich ein enormer Vertrauensvorschuss für uns. Jetzt liegt es an uns, durch gute Politik vor Ort und vor allem durch klare programmatische Antworten auf die aktuellen Fragen und Probleme diese potentiellen Wähler auch an der Wahlurne für uns zu gewinnen. Dass wir bei der Sonntagsfrage derzeit ungefähr beim Ergebnis der letzten Landtagswahlen liegen, war zu erwarten. Wenn man die Bürger ohne vorgegebene Optionen fragt, wen sie wählen würden, dann kommen sie nicht sofort auf die Bayernpartei; dafür sind wir in den Medien noch zu wenig präsent. Spricht man sie aber konkret auf die BP an, dann sieht es schon anders aus." Aus der genauen Analyse der Daten ergibt sich auch, dass etwa 55 % derjenigen, die sich vorstellen könnten, der BP ihre Stimme zu geben, Frauen sind. Überproportional vertreten sind auch Arbeiter und Angestellte; von ersteren kann sich sogar jeder Dritte vorstellen, bei der nächsten Landtagswahl weiß-blau zu stimmen. Keine Überraschung war dagegen der Altersschnitt unter den jenigen, die sich eine Stimmabgabe für die BP vorstellen könnten: Hier sind die Unter-30-Jährigen deutlich überrepräsentiert. In dieser Gruppe könnten sich 22 Prozent vorstellen, die Bayernpartei zu wählen, bei der älteren Generation (über 60 Jahre) dagegen nur 14 %. Gleichzeitig warnte Weber aber davor, die kommenden Wahlen angesichts dieses Ergebnisses allzu leicht anzugehen. "Wir verfallen hier nicht in eine Selbstverliebtheit à la FDP und rufen das Projekt 18 % aus. Uns ist völlig klar, dass nicht jeder, der sich vorstellen kann, die BP zu wählen, dies auch tatsächlich tun wird. Aber je besser unsere Arbeit in den verbleibenden Jahren bis zur Landtagswahl ist, umso besser wird auch das Wahlergebnis sein." Weiterführend: Kommentare zur Forsa-Umfrage bayerische Landtagswahl (Dezember 2011). Quelle: http://landesverband.bayernpartei.de/2011/bayernpartei-wertet-forsa-umfrage-aus
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Mehr Infos, weniger Kosten: Was die Deutschen an Online-Geschäften liebenWeihnachten ist Shopping-Zeit. Vor allem im Web brummt das Geschäft. Besonders gerne gehen Internetnutzer auf Online-Einkaufstour, weil sie dort Angebote besser vergleichen können und Zeit und Geld sparen. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage i
(ddp direct)Saarbrücken, 15. Dezember 2011 Hektisch vor Weihnachten durch überfüllte Läden rennen, um auf den letzten Drücker Geschenke zu kaufen das sparen sich immer mehr Menschen gerne. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage unter 1.004 Internetnutzern finden 89 Prozent, dass sich Angebote im Netz besser vergleichen ...
(ddp direct)Saarbrücken, 15. Dezember 2011 Hektisch vor Weihnachten durch überfüllte Läden rennen, um auf den letzten Drücker Geschenke zu kaufen das sparen sich immer mehr Menschen gerne. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage unter 1.004 Internetnutzern finden 89 Prozent, dass sich Angebote im Netz besser vergleichen lassen. Drei Viertel der Befragten (76 Prozent) sind zudem der Meinung, dass sie online mehr Informationen über Produkte erhalten. Der Einkaufsbummel im Netz ist zudem beliebt, weil man rund um die Uhr schnell und günstig einkaufen kann (94 Prozent). 77 Prozent schätzen die Zeitersparnis beim Kauf per Mausklick, 67 Prozent finden Produkte im Internet günstiger. Jeder Zweite kauft und verkauft Produkte im Netz Das Internet ist längst zum virtuellen Marktplatz geworden, nicht nur zur Weihnachtszeit. Es ist die Geschäfts- und Informationsplattform schlechthin, sagt Dr. Frank Färber, Projektleiter Internet bei CosmosDirekt. So agieren laut Umfrage 46 Prozent der Internetnutzer als Verkäufer oder Käufer im Netz. 85 Prozent beschaffen sich online Informationen und jeder Zweite (51 Prozent) organisiert im Netz persönliche Angelegenheiten wie Bankgeschäfte. Ein Teil der Nutzer sieht aber auch Risiken: Jeder Dritte (37 Prozent) sorgt sich, einen Fehler beim Kauf eines Produktes zu machen. Das nehme die Unternehmen in die Pflicht, erklärt Färber: Es sind nicht nur Online-Experten im Netz unterwegs. Umso wichtiger ist es, Käufern sowohl Sicherheit als auch Orientierung, Beratung und Transparenz zu bieten. Mehr Durchblick mit innovativen Online-Services Um Versicherungsgeschäfte im Internet so einfach und verständlich wie möglich zu machen, bietet CosmosDirekt als führender Online-Versicherer auf seiner Website verschiedene Services und hohe Benutzerfreundlichkeit. Das Co-Browsing verzahnt zum Beispiel die Online- und Telefonberatung. Kunden können sich von einem Mitarbeiter telefonisch begleiten und persönlich beraten lassen, während sie auf den Internetseiten des Unternehmens navigieren. Beide sehen denselben Bildschirminhalt und klicken gemeinsam durch das Angebot. Das wissen immer mehr Versicherte zu schätzen: Bereits über die Hälfte der CosmosDirekt-Kunden schließen inzwischen ihre Verträge im Internet ab. Das Versicherungsportal ist damit die Nummer eins der Branche. Im persönlichen Online-Bereich meinCosmosDirekt erhalten Kunden zudem eine umfassende Übersicht über ihre Altersvorsorge-Verträge und sehen, wie hoch ihr aktuelles Guthaben sowie die voraussichtliche voraussichtliche Rente sind. Sie können hier unter anderem jederzeit Transaktionen vornehmen und Verträge wie Tagesgeld Plus und Flexible Vorsorge selbst gestalten. Mehr als 100.000 Kunden nutzen bereits meinCosmosDirekt. Dieser persönliche Online-Kundenbereich sorgt mit seinem Finanz- und Vorsorgecockpit für mehr Transparenz, die es einfacher macht, Geld für die Rente zurückzulegen und für das Alter vorzusorgen, so Färber. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/8u2upn /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/mehr-infos-weniger-kosten-was-die-deutschen-an-online-geschaeften-lieben-42703 /> === Internet/Online-Services (Dokument) ===
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Fatales MissverständnisVerbraucher interpretieren Mindesthaltbarkeitsdatum falsch und schmeißen zu viel Lebensmittel in den Müll
Berlin, 27. Oktober 2011 - Das Bundesverbraucherministerium (BMELV) hat jüngst schockierende Ergebnisse einer Forsa-Umfrage zum Wegwerfverhalten der Deutschen veröffentlicht: 58 Prozent der Befragten geben an, dass sie regelmäßig Lebensmittel wegschmeißen. 84 Prozent nennen als Hauptgrund, dass das Lebensmittel schlecht sei, ...
Berlin, 27. Oktober 2011 - Das Bundesverbraucherministerium (BMELV) hat jüngst schockierende Ergebnisse einer Forsa-Umfrage zum Wegwerfverhalten der Deutschen veröffentlicht: 58 Prozent der Befragten geben an, dass sie regelmäßig Lebensmittel wegschmeißen. 84 Prozent nennen als Hauptgrund, dass das Lebensmittel schlecht sei, sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) abgelaufen ist - ein fatales Missverständnis. Das MHD ist seit 1984 in der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung verankert. Und obwohl es ein Vierteljahrhundert alt ist, interpretieren es die meisten Verbraucher immer noch falsch. Denn es ist lediglich eine Art Gütesiegel, wie Petra Teitscheid von der Fachhochschule Münster in einem Bericht der Süddeutschen Zeitung erklärt: "Ein gutes Beispiel ist Mineralwasser in Kunststoffflaschen. Der Hersteller garantiert nur, dass die Kohlensäure so lange drinbleibt. Das hat überhaupt keinen Einfluss auf die Gesundheit". Der FDP-Bundestagsabgeordnete Hans-Michael Goldmann sagt, sollte in diesem Missverständnis eine Ursache für das viele Wegwerfen liegen, sei es an der Zeit, den Begriff auszutauschen. In einem Bericht des Informationszentrums für Landwirtschaft (Proplanta) heißt es: "Daher plädiere ich dafür, alle Lebensmittel mit zwei Angaben zu versehen: Voller Genuss bis zum Tag X und essbar bis zum Tag Y". Als Vorbild könne das englische "Best before..." dienen. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz (BMELV) hingegen will das MHD nicht abschaffen, sondern Hersteller, Handel und Verbraucher aufklären, wie man richtig damit umgeht. Es sei anders als das Verbrauchsdatum kein Verfallsdatum, sondern Gütesiegel und wichtige Orientierungshilfe, bestätigt auch Bundesministerin Ilse Aigner in einer Videobotschaft. Nach dessen Ablauf gelte es den eigenen Sinnen zu vertrauen. Verbraucher sollten das Produkt sorgfältig auf Konsistenz, untypische Gerüche und Schimmel prüfen - das Ministerium nennt dies den "Auge-Nasen-Zungen-Check". Es gibt mittlerweile auch Technologien, die das MHD ergänzen. Das baden-württembergische Unternehmen Bizerba bietet ein Etikett mit einer speziellen Druckfarbe an, die sich desto schneller entfärbt, je länger das Produkt warm gelagert wird. Marc Büttgenbach, Sales Director Labels and Consumables, erklärt: "Viele Verbraucher zeigen im Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum verunsichert, weil es eine sehr allgemeine Aussage macht. Das TTI-Etikett dokumentiert die Kühl-Historie jeder einzelnen Verpackung." Es zeige an, ob die Kühlkette an irgendeiner Stelle unterbrochen wurde - beim Hersteller, beim Händler oder auch beim Verbraucher selbst. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL) behauptet, das MHD sei besser als sein Ruf und unterstützt die Aufklärungsarbeit des BMELV. Die Mehrheit der Verbraucher gebe in einer Umfrage an, das Datum als Aufforderung zu verstehen, Produkte auf ihre Genießbarkeit hin zu prüfen. Eine neue Formulierung sei nicht zielführend, denn diese müsse der Verbraucher erst lernen und verstehen. "Daher setzt auch der deutsche Lebensmittelhandel in der Debatte auf Verbraucheraufklärung", erklärt Franz-Martin Rausch, Hauptgeschäftsführer des BVL. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Supermärkten haben allein schon durch ihren Beruf eine hohe Sensibilität für das Datum." Bereits heute nutzten sie in den Kundengesprächen ihre Fachkenntnisse und Erfahrungen, um Kunden aufzuklären.
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Sparbote.de: täglich die besten Schnäppchen im NetzZwei Kölner Schnäppchenjäger listen täglich die besten Schnäppchen im Netz
Fast 60 % aller Internetnutzer beziehen heute Waren und Services online (Stand 05/2010, repäsentative Erhebung der FORSA im Auftrag der BITKOM); nahezu ein Drittel der deutschen Bevölkerung sieht das Internet als unverzichtbaren Informationslieferanten - knapp 50 % mehr als noch 5 Jahre zuvor (laut ACTA 2010). Gründe sind hohe und nicht ...
Fast 60 % aller Internetnutzer beziehen heute Waren und Services online (Stand 05/2010, repäsentative Erhebung der FORSA im Auftrag der BITKOM); nahezu ein Drittel der deutschen Bevölkerung sieht das Internet als unverzichtbaren Informationslieferanten - knapp 50 % mehr als noch 5 Jahre zuvor (laut ACTA 2010). Gründe sind hohe Transparenz, Bequemlichkeit und nicht zuletzt das hohe Spartpotential. Beliebte Anlaufstelle sind Preisvergleichs-Websites, die für ein gewünschtes Produkt den günstigsten Preis finden. Echten Schnäppchenjägern reicht das jedoch nicht - denn möchte man losgelöst von einem bestimmten Produkt günstige Angebote im Netz finden, stößt der "normale Anwender" an seine Grenzen. Abhilfe schaffen da die Schnäppchenexperten Stefan Königsfeld und Daniel Linssen vom Schnäppchenportal Sparbote.de ( http://www.sparbote.de/?utm_source=prmax&utm_medium=pm), die seit mehr als 3 Jahren Tag für Tag das Internet nach den besten Schnäppchen durchforsten und redaktionell in ihrem Blog präsentieren. Dabei wird nicht nur der Preis verglichen, sondern auch die Qualität der angebotenen Produkte sowie die Seriosität der Händler genauestens unter die Lupe genommen: "Nur so kann sichergestellt werden, dass das vermeintliche Schnäppchen nicht zum Reinfall wird.", so Stefan Königsfeld, einer der Betreiber. Tägliche Schnäppchen aus Technik, Mode, Abos, Reisen und TelekommunikationBei der Vielfalt der im Schnäppchenblog vorgestellten Produkte sind kaum Grenzen zu erkennen: Angebote aus den Bereichen Technik, Mode, Abos, Reisen und Telekommunikation bilden den Kernbereich und werden abgerundet durch viele Kostenlos-Aktionen, einen eigenen Bereich für Facebook-Angebote und regelmäßige Gewinnspiele. Auch auf besonders spannende Discounter-Angebote weist der Sparbote hin und bringt pünktlich zum Wochenbeginn eine Übersicht der Sonderangebote bundesweiter Supermarktketten. Die Leser können somit auch beim nächsten Einkauf im Discounter vor Ort gezielter einkaufen. Abgerundet wird das redaktionelle Serviceangebot durch weiterführende Hinweise für die Schnäppchenjagd, beispielsweise detaillierte Informationen zum Einkauf im Ausland: "Wir räumen mit häufigen Gerüchten rund um Zoll und Einfuhrumsatzsteuer auf.", so Daniel Linssen, "Beispielsweise wissen viele Leser gar nicht, dass bei der Bestellung in England keinerlei Zusatzkosten anfallen.". Als Beispiele für weitere Themen sind Garantie und Gewährleistung oder Hinweise zu sogenannter "B-Ware" zu nennen. New York: Hin- und Rückflug für 200 Euro In dem "Testbereich" werden Schnäppchen genauer unter die Lupe genommen und Insidertipps gegeben. Häufig schlagen Stefan Königsfeld und Daniel Linssen bei den vorgestellten Angeboten auch selber zu: Highlights waren bislang beispielsweise ein Hin- und Rückflug nach New York für unter 200 Euro oder ein komplett kostenloses Jahresabo der FAZ. Die heißesten Schnäppchen sind nach Erfahrung der Website-Betreiber besonders schnell vergriffen, daher bietet Sparbote.de vielfältige Möglichkeiten, um kein Angebot zu verpassen. Neben der Website www.sparbote.de ( http://www.sparbote.de/?utm_source=prmax&utm_medium=pm) können sich Interessierte auch per RSS-Feed, Facebook ( http://facebook.com/Sparbote) oder Twitter über die Angebote informieren lassen. Besonderheit ist der bei Sparbote.de einzigartige "SMS Alarm", mit dem besondere Highlights kostenlos per SMS verschickt werden. Neben der schon für mobile Endgeräte optimierten Website arbeiten die Schnäppchen-Experten bereits an einer speziellen App mit Push-Benachrichtung für verbreitete Smartphones. Die Kommunikation mit den Lesern ist den Sparboten sehr wichtig: so können die Nutzer Schnäppchentipps einschicken oder die Blog-Einträge kommentieren. Sollte es einmal Probleme mit einem Anbieter geben, hat der Sparbote ein offenes Ohr und versuchen zur Problemlösung beizutragen, was bereits in vielen Fällen eine unkomplizierte Lösung bringen konnte.
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Forsa: So wollen die Deutschen dem Altersheim entgehenUmfrage im Auftrag der Johanniter zeigt Trend zur Nutzung von Hilfen im Alter
(ddp direct) Berlin, 21. September 2011 - Die Deutschen möchten möglichst in den eigenen vier Wänden und nicht in einem Pflegeheim alt werden. Neun von zehn Bundesbürgern wollen im Alter Hilfsmittel und Dienstleistungen wie ambulante Pflege, Hausnotruf oder eine altersgerechte Ausstattung der Wohnung nutzen, um so den Umzug in ein ...
(ddp direct) Berlin, 21. September 2011 - Die Deutschen möchten möglichst in den eigenen vier Wänden und nicht in einem Pflegeheim alt werden. Neun von zehn Bundesbürgern wollen im Alter Hilfsmittel und Dienstleistungen wie ambulante Pflege, Hausnotruf oder eine altersgerechte Ausstattung der Wohnung nutzen, um so den Umzug in ein Heim zu vermeiden. Dies ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe. Auch in der Betreuung durch die Familie sehen die Deutschen eine Alternative zum Pflegeheim. Sieben von zehn Bundesbürgern vertrauen darauf, dass im Alter ihre Familienangehörigen regelmäßig nach dem Rechten sehen werden. Diese Erwartung ist aber je nach Lebensalter unterschiedlich groß: Während 84 Prozent der jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren später auf Hilfe durch Angehörige hoffen, teilen nur noch 64 Prozent der über 60-Jährigen diese Zuversicht. Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer können sich vorstellen, einen ambulanten Pflegedienst zur Unterstützung zu beauftragen. Neben der Entlastung durch Pflegedienste schätzen 86 Prozent der Befragten ein Hausnotrufgerät als wichtige Hilfe für das altersgerechte Wohnen ein. Drei von vier Bundesbürgern sind der Meinung, dass ein Hausnotrufgerät den Umzug ins Pflegeheim verzögern kann oder sogar unnötig macht. Als weitere wichtige Unterstützung im Alter werden Fahrdienste, Einkaufshilfen und Mahlzeitendienste genannt. Die ausführlichen Umfrage-Ergebnisse können unter medien@johanniter.de angefordert werden. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/pf537h /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/gesundheit/forsa-so-wollen-die-deutschen-dem-altersheim-entgehen-95141
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Bundesgeschäftsstelle
Patrick Schultheis
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10785 Berlin
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Homepage: www.johanniter-medien.de
Telefon: 030 26997 360 Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Bundesgeschäftsstelle Schultheis,Patrick Lützowstraße 94 10785 Berlin medien[at]johanniter.de
Burn-out Syndrom - mit Zeitwertkonten vorbeugen
Neumünster, 21.09.2011 - Vier von fünf Arbeitnehmern in Deutschland (79 Prozent) fühlen sich in ihrer Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz eingeschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt der Fürstenberg Performance-Index 2011 (FPI) des Hamburger Fürstenberg Instituts in Zusammenarbeit gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa. Laut der Studie ...
Neumünster, 21.09.2011 - Vier von fünf Arbeitnehmern in Deutschland (79 Prozent) fühlen sich in ihrer Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz eingeschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt der Fürstenberg Performance-Index 2011 (FPI) des Hamburger Fürstenberg Instituts in Zusammenarbeit gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa. Laut der Studie klagen knapp 70 Prozent der deutschen Arbeitnehmer über psychische und soziale Probleme, ca. 84 Prozent fühlen sich durch die Bedingungen am Arbeitsplatz überlastet – das sind ca. 24 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Dabei ist der hohe Leistungsdruck für mehr als die Hälfte ausschlaggebend. Mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer leiden unter der fehlenden Anerkennung für ihre geleistete Arbeit. Psychische Störungen bis hin zum Burn-out verursachen hohe Kosten für die Unternehmen. Jedoch werden wenig bis keine Maßnahmen dagegen durchgeführt.
Burn-out und seine Folgen
Inzwischen sind psychische Überlastungen zur häufigsten Ursache für Arbeitsun- und ausfälle geworden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat errechnet, dass z.B. ein Burn-out-Fall im Schnitt 30,4 Krankheitstage pro Jahr mit sich bringt. Die Zahl der Fehltage, die auf Burn-out und andere psychische Störungen zurückzuführen sind, stieg in weniger als zehn Jahren um 70 Prozent[1].
Präventionsmaßnahmen gegen Burn-out
Arbeitgeber schaden ihrem Unternehmen, wenn sie sich nicht um die Gesundheit der Mitarbeiter kümmern und psychosoziale Belastungen nicht an der Quelle bekämpfen. „Präventive Maßnahmen, die es erst gar nicht so weit kommen lassen, dass Arbeitnehmer erkranken, sind gefragt. Beispielsweise sind motivierende, interessante Fortbildungsangebote, Schulungen für einen burn-out-präventiven Führungsstil oder eine ausgeglichene Life-Balance mit Hilfe von Zeitwertkonten zu benennen. Maßnahmen gegen psychosoziale Belastungen sind immer auch Maßnahmen gegen Burn-out“, so Dirk Carstens, Geschäftsführer Deutsche Zeitwert GmbH.
Mit Zeitwertkonten ein Burn-out vorbeugen
Ein Zeitwertkonto kann zu einer besseren Balance zwischen Arbeits- und Privatleben beitragen und wirkt sich so positiv auf Gesundheit und Arbeitsproduktivität der Arbeitnehmer aus. Ein geeignetes Instrument zur Vorbeugung des Burn-out-Syndroms könnte mit Hilfe eines Zeitwertkontos die Teilzeitarbeit bei Vollzeitgehalt sein. Oder es wird bei Vollzeitgehalt eine Auszeit für mehrere Wochen, Monate oder ein ganzes Jahr genommen. Diese flexiblen Möglichkeiten bietet nur ein Zeitwertkonto. Zur Finanzierung der Freistellung baut der Mitarbeiter im Laufe seiner Beschäftigung ein Wertguthaben auf. Der Arbeitnehmer zahlt Bestandteile seines Gehalts beispielsweise Anteile des regulären Gehalts, Weihnachtsgeld oder Zeitanteile, wie Überstunden oder Resturlaubstage unversteuert und ohne Abgaben an die Sozialversicherungsträger (= brutto) in ein Wertkonto ein und erhält dafür bezahlte Freizeit. „Zeitwertkonten in einem Unternehmen zu implementieren ist mit geringen Kosten verbunden. Die ökonomischen Vorteile liegen in der Arbeitsproduktivität und in der Erhöhung der Attraktivität des Arbeitgebers durch die gebotenen Möglichkeiten. Damit wird einem Burn-out sowohl auf Seiten der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer vorgebeugt“, resümiert Dirk Carstens, Geschäftsführer Deutsche Zeitwert GmbH.
Über die Deutsche Zeitwert GmbH
Die Deutsche Zeitwert GmbH steht für die produkt- und anbieterunabhängige Verwaltung insolvenzgeschützter Zeitwert- oder Wertkontenmodellen. Unsere Kunden sind Unternehmen und Vertriebspartner (Banken, Versicherungen, Makler-Pools), in deren Auftrag wir die Verwaltung insolvenzgeschützter Zeitwert- oder Wertkonten vollständig durchführen und den Rechenzentrums- und Produktionsbetrieb übernehmen.
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.deutsche-zeitwert.de
Zeitwertkonten - ein unterschätztes Arbeitszeitmodell
Murmann Verlag
ISBN: 978 – 3-86774-088-3
Preis 16,90 €
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich
Buchholz PR Buchholz,Regina Weckmarkt 9 60311 Frankfurt am Main regina.buchholz[at]buchholz-pr.de
Wie viele Lebensmittel landen im Müll?Bundesverbraucherministerium kündigt belastbare Zahlen bis Ende des Jahres an
Berlin, 14. September 2011 - Seit Monaten laufen in den Medien zwei Themen um die Wette: Die Hungerkatastrophe in Ostafrika und die weltweite Lebensmittelverschwendung. Der Film "Taste The Waste" bringt die Dekadenz auf den Punkt. Allein die Deutschen werfen jährlich 15 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. Und das Essen, das - ...
Berlin, 14. September 2011 - Seit Monaten laufen in den Medien zwei Themen um die Wette: Die Hungerkatastrophe in Ostafrika und die weltweite Lebensmittelverschwendung. Der Film "Taste The Waste" bringt die Dekadenz auf den Punkt. Allein die Deutschen werfen jährlich 15 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. Und das Essen, das alle Europäer zusammen wegwerfen, würde gleich zweimal reichen - für alle Hungernden dieser Welt. Das Bundesverbraucherministerium (BMELV) hat jüngst eine Forsa-Umfrage über das Wegwerfverhalten der Deutschen in Auftrag gegeben, mit schockierenden Ergebnissen. 58 Prozent der Befragten geben an, dass sie regelmäßig Lebensmittel wegschmeißen, und das aus mehreren Gründen: In 84 Prozent der Fälle ist das Haltbarkeitsdatum abgelaufen und die Ware verdorben, 19 Prozent nennen zu große Verpackungen als Hauptgrund. 16 Prozent schmeißen Lebensmittel weg, die ihnen nicht schmecken, und zumindest 69 Prozent haben dabei ein schlechtes Gewissen. Ausführliche Verbraucher-Informationen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen gibt es übrigens im Internet unter www.jedesmahlwertvoll.de. Die Recherchen für den Film erwiesen sich als schwierig, da es in Deutschland keine Untersuchungen gebe, die die Dimension der Verschwendung wissenschaftlich belegten, sagt Regisseur Valentin Thurn im Interview mit dem Deutschlandfunk: "Zunächst mal gab es diese Thematik in Deutschland nicht, die wurde nicht diskutiert, bei keiner Behörde, aber auch nicht bei den Verbänden". Das Bundesverbraucherministerium lässt derzeit eine Untersuchung erstellen, die erstmals konkrete und belastbare Zahlen über die Art und Menge der Nahrungsmittel liefern soll, die in Deutschland Jahr für Jahr auf dem Müll landen. Bis Ende des Jahres sollen erste Ergebnisse vorliegen. Das EHI-Retail Institute hat zwischenzeitlich im deutschen Lebensmittelhandel jährlich einen Verderb in Höhe von rund einer Milliarde Euro oder 300.000 Tonnen ermittelt. Ein Wert, der deutlich geringer ist als alle bisher veröffentlichten Zahlen. Der Wert sei gleichzeitig sehr zuverlässig, da die Daten nicht geschätzt sind, sondern das EHI Unternehmen direkt befragt hat. Auch die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) meldet sich zu Wort: Die Unternehmen der Ernährungsindustrie seien darum bemüht, stärker mit dem Handel zusammenzuarbeiten, um den Lebensmittelverderb zu reduzieren. Man optimiere unter anderem die Warenwirtschaftssysteme, um es zu ermöglichen, das Lebensmittelangebot bedarfsgenau zu steuern. Der stetig zunehmende Anteil von Frischwaren verlange von Lebensmittelhändlern eine neue Art des Denkens und stelle sie vor große Herausforderungen, bestätigt Tudor Andronic, Director Global Retail Solutions beim baden-württembergischen Unternehmen Bizerba. "Warenströme müssen zentral verwaltet, in Echtzeit gesteuert und an die jeweiligen lokalen Verkaufsbedingungen angepasst werden". Das schaffe man erst mit modernen Warenwirtschaftssystemen, die den Händlern die Verkaufszahlen in Echtzeit übermitteln, so dass diese mit Preisänderungen reagieren und somit den Verderb reduzieren können. Wir müssen etwas an unsere Einstellung ändern. Die Süddeutsche Zeitung bringt es auf den Punkt: Der Großteil der Lebensmittel schaffe es nicht ins Regal, weil ihre Eigenschaften unserem Nachfrageverhalten zuwiderliefen. Kartoffeln müssten klein, rund und ebenmäßig sein, Äpfel mit einem Durchmesser unter fünf Zentimeter seien von vornherein Abfall.
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