|
RESSORTS
104903 Artikel
Android APPS (Neu) Auto und Motorrad Bildung und Weiterbildung Energie und Umwelt Freizeit Gesundheit Immobilien Industrie und Hightech IPad APPS (Neu) IPhone APPS (Neu) IT und Software Karriere und Beruf Kultur Kunst Lifestyle Logistik, Transport und Verkehr Marketing und Vertrieb Marktforschung und Consulting Medien Medien und Telekommunikation Mode Musik, TV, Kino Politik Ratgeber Recht Sport Tourismus, Reise und Freizeit Vereine und Verbände Vermischtes VIP - Künstler Wirtschaft Wissenschaft Wohnen, Bauen, Garten
FeetBurner

Facebook Add
Unique Content
|
|
Integrationswettbewerb "Respekt2010" erfolgreich gestartetJugendliche sollen online rappen
Der Integrationswettbewerb "Respekt 2010" will auf besondere Art und Weise einen wichtigen Teil zur Debatte über Integration in Deutschland beitragen. Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren sind aufgerufen, ihre eigene Strophe des Songs "Alles geht!" per Webcam aufzunehmen und so am Contest teilzunehmen. PANORAMA3000 ist die der ...
Der Integrationswettbewerb "Respekt 2010" will auf besondere Art und Weise einen wichtigen Teil zur Debatte über Integration in Deutschland beitragen. Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren sind aufgerufen, ihre eigene Strophe des Songs "Alles geht!" per Webcam aufzunehmen und so am Contest teilzunehmen. PANORAMA3000 ist für die Umsetzung der Website sowie die Kommunikation über die Social Media Kanäle verantwortlich und arbeitet zusammen mit der Agentur Silk Relations für die Ideengeber und Haupt-Koordinatoren HeimRicketts, Agentur für Crossmarketing. Thomas Praus, Director Concept bei PANORAMA3000 zu den Besonderheiten dieses Projekts: "Das Recording per Webcam ist für die Teilnehmer die einfachste Form der Aufnahme, so hoffen wir auf viele gute Beiträge. Die Dramaturgie über eine Einreichungs- und Votingphase hin zu einem Finale garantiert eine hohe Aufmerksamkeit über die gesamte Kampagnendauer und wird durch die kontinuierliche Berichterstattung und Interaktion in den Kanälen YouTube, Facebook, Twitter und SchuelerVZ unterstützt." Kopf des Wettbewerbs ist der Musiker Tyron Ricketts, Initiatorin ist Dr. Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Beide erhoffen sich vom Wettbewerb Beiträge, welche "ein Gefühl von Gemeinschaft und einen positiven Blick in eine gemeinsame Zukunft" vermitteln. Einsendeschluss ist der 1. November 2010, die Gewinner werden am 8. Dezember 2010 im Bundeskanzleramt bekannt gegeben. Es winken stattliche Preise! Der/die Teilnehmer/in mit dem besten Beitrag wird für 2 Tage nach Berlin eingeladen, um den eigenen Rap professionell im Studio aufzunehmen und bekommt einen eigenen Part im Video. Weitere Infos zu den Preisen, dem Wettbewerb und den Hintergründen gibt es auf http://ww.respekt2010.de! Das offizielle Video zu "Alles geht!" ist zu finden unter: http://www.youtube.com/watch?v=boe9bf--tKg PANORAMA3000 ist eine inhabergeführte und unabhängige Agentur für digitale Kommunikation mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Konzeption und Umsetzung integrierter Kampagnen mit Fokus auf Projekte im Medien- und Entertainmentkontext. Das zwanzigköpfige Team bietet mit Kompetenzschwerpunkten in den Bereichen Strategie & Beratung, Social Media, Design & Entwicklung sowie Marketing & PR ein modernes Full-Service Leistungsportfolio.
Pressekontakt: Thomas Praus PANORAMA3000 GmbH & Co. KG Schönhauser Allee 161a 10435 Berlin Telefon: +49 ( 0 ) 30 805 799 6-82 EMail: thomas.praus@p3000.net Internet: http://www.p3000.net
China bezahlt Nepal für die brutale Maßregelung der TibeterIGFM München
Wie Republica online ( Nepal ) berichtete, gab China am 27. Juli bekannt, daß es dem nepalischen Innenministerium eine jährliche Beihilfe von10 Million Yuan ( 1,47 Mio. US$ ) gewähren würde, um die Sicherheitsdienste im Land zu stärken, damit sie wirksamer gegen "Anti-Tibet-Aktivitäten" vorgehen können.Das ...
Wie Republica online ( Nepal ) berichtete, gab China am 27. Juli bekannt, daß es dem nepalischen Innenministerium eine jährliche Beihilfe von10 Million Yuan ( 1,47 Mio. US$ ) gewähren würde, um die Sicherheitsdienste im Land zu stärken, damit sie wirksamer gegen "Anti-Tibet-Aktivitäten" vorgehen können. Das chinesische Innenministerium wird diese Unterstützung, die nicht in den Rahmen der regulären jährlichen Zuwendungen Chinas an Nepal fällt, dem nepalischen Innenministerium direkt leisten. Diese Ankündigung erfolgte während bilateraler Sicherheitsgespräche in Kathmandu. Der Innenminister Dr. Govind Prasad Kusum führte die nepalische Seite an, während der Vize-Minister für Öffentliche Sicherheit Chen Zhimin bei der auf Chinas Drängen hin abgehaltenen Tagung die chinesische Seite vertrat. In dem Bericht wird das Innenministerium Nepals zitiert, dem zufolge Chen Zhimin bei dem Meeting Dr. Kusum Nachtsicht-Kameras und andere logistische Ausrüstung im Wert von zwei Millionen Yuan ( US$ 295.006 ) überreichte, um die Schlagkraft der nepalischen Polizei, der Bewaffneten Polizeitruppe und der nationalen Untersuchungsbehörde zu stärken. Neben den Beamten des Innenministeriums nahmen auch Vertreter der Polizei, der Bewaffneten Polizeitruppe, des Außenministeriums, des Justizministeriums und des Finanzministeriums Nepals an der Konferenz teil. Unter den 11 Teilnehmern von chinesischer Seite waren auch der Botschafter Qui Guohong und andere Mitarbeiter der chinesischen Botschaft. "Jegliche Aktivität gegen Tibet im Namen von Religion und Menschenrechten sind inakzeptabel für uns, weil sie eine Bedrohung der Souveränität und Integrität Chinas darstellen", werden chinesische Delegierte bei dem Treffen zitiert. Zum ersten Mal seit 2003 hat die nepalische Regierung gewaltsam drei tibetische Flüchtlinge nach Tibet zurückgeführt in Verletzung ihrer eigenen Verpflichtungen gemäß dem internationalen Gesetz. Die drei Tibeter, alle in den Zwanzigern, wurden Anfang Juni der chinesischen Grenzpolizei übergeben. Zwei davon sind nun im Gefängnis. Nepals Handlung könnte einen verheerenden Beispielfall setzen für die über eintausend Tibeter, die jedes Jahr aus ihrem besetzten Land zu fliehen versuchen. Bei Students for a Free Tibet gibt es eine Online-Aktion an die nepalische Vize-Premier- und Außenministerin Sujata Koirala, in der Nepal zur Einhaltung des Völkerrechts aufgefordert wird. Bitte führen Sie diese Aktion aus: http://sft.convio.net/site/R?ipXnzop3sJOCSLMCv66Gedw Quelle: Tibetan Review, http://www.tibetanreview.net/
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
UN besorgt über Nepals Zurückführung dreier tibetischer FlüchtlingeIGFM München
Wie das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen heute sagte, hat Nepal Anfang Juni drei tibetische Flüchtlinge den chinesischen Behörden gewaltsam überstellt. Es sei äußerst besorgt über diesen Schritt, fügte es hinzu.Die Flüchtlingsagentur habe in dieser Sache bereits an die Regierung Nepals von ...
Wie das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen heute sagte, hat Nepal Anfang Juni drei tibetische Flüchtlinge den chinesischen Behörden gewaltsam überstellt. Es sei äußerst besorgt über diesen Schritt, fügte es hinzu. Die Flüchtlingsagentur habe in dieser Sache bereits an die Regierung Nepals geschrieben. "Drei Tibeter wurden Anfang Juni 2010 gewaltsam von Nepal nach China zurückbefördert. Es ist dies eine sehr ernste Angelegenheit und wir sind äußerst besorgt", meinte Nini Gurung, die Sprecherin der UN-Flüchtlingsagentur in Kathmandu AFP gegenüber. Indessen gab International Campaign for Tibet ( ICT ), Washington, einen Bericht ( 1 ) heraus, der mehr Einzelheiten zu dem Vorfall nennt: Zwei der zurückgeschickten Flüchtlinge eine junge Frau und ein Mönch befinden sich nun im Gefängnis in Tibet. Lokalen Quellen zufolge wurden zwei Mönche aus dem Kloster Korchak, das unweit der Grenze zu Nepal liegt, und eine Frau aus Shigatse, vermutlich eine Regierungsangestellte, in einem Helikopter unter Geleit eines nepalesischen Regierungsvertreters zurückgeflogen. Bei den zwei Mönchen handelt es sich um Dawa, 20, und Dorjee, 21, und bei der Frau um die 22jährige Penpa. Sie und einer der Mönche wurden ins Gefängnis geworfen, wo sie etwa sechs Monate verbüßen müssen. Der andere Mönch durfte in sein Kloster zurückkehren. Weiter heißt es in dem Bericht, die drei seien Anfang Juni von der nepalesischen Polizei im Distrikt Humla, der an den Bezirk Purang ( chin. Burang ) in der Präfektur Ngari, TAR, grenzt, gefaßt worden. Die chinesischen Behörden fahndeten bereits nach der Frau, weil sie verhindern wollten, daß sie Kathmandu erreicht und dann nach Indien weiterreist. Der chinesische Grenzschutz habe schon vorher in Kontakt zu seinen nepalesischen Kollegen gestanden, und nachdem diese die drei gefaßt hatten, wurden sie per Helikopter in Begleitung eines namentlich nicht genannten nepalesischen Politikers und eines Polizisten zur Grenze geschafft. Das nepalesische Fernsehen ABC berichtete letzte Woche zuerst über den Vorfall, ohne etwas über den genauen Hergang mitzuteilen. Dies ist der erste bekannt gewordene Fall einer erzwungenen Rückführung tibetischer Flüchtlinge seit 2003, als 18 Tibeter, einige davon Minderjährige, von der nepalesischen Polizei festgesetzt und den chinesischen Behörden in Tibet ausgehändigt wurden. Nepal erntete mit diesem Vorgehen scharfe internationale Kritik. ICT sagt, die Befürchtung, daß es noch weitere Rückführungen in den entlegenen Grenzgebieten Nepals gegeben haben könnte, sei durchaus begründet. Bisher gestattete Nepal den fliehenden Tibetern eine sichere Durchreise durch sein Land auf der Basis einer informellen Abmachung zwischen der Regierung und dem UN-Flüchtlingshochkommissariat ( UNHCR ). Dieses sogenannte "Gentlemens Agreement" zwischen der Regierung Nepals dem UNHCR, das seit 1989, als Nepal die Erteilung des Flüchtlingsstatus an die Tibeter einstellte, besteht, bildet die Voraussetzung für die sichere Durchreise der tibetischen Flüchtlinge durch das Staatsgebiet Nepals und weiter nach Indien. Mit der gewaltsamen Überstellung der drei tibetischen Flüchtlinge an die chinesische Grenzschutzpolizei verletzte Nepal diese etablierte Vereinbarung mit dem UNHCR und handelte seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen zuwider. "Nepal ist durch sein eigenes Abkommen mit dem UNHCR verpflichtet, den sicheren Transit der tibetischen Flüchtlinge durch sein Territorium zu garantieren", sagte die vor kurzem neu ernannte Vorsitzende von ICT Mary Beth Markey. "Wir fordern die nepalesische Regierung und das UNHCR auf, zusammenzuarbeiten und den Vorfall zu klären, ebenso die Rolle, die China dabei auf fremdem Staatsgebiet spielte, und Schritte einzuleiten, damit es in Zukunft zu keinen solchen Zurückschiebungen aus Nepal mehr kommt etwa schriftliche Instruktionen und Training für die Immigrations- und Grenzpolizei, damit das richtige Vorgehen bei der Wahrung der internationalen Menschenrechtsnormen gewährleistet ist", fügte sie hinzu. Die nepalesische Regierung hat sich kürzlich geschworen, "anti-chinesischen Aktivitäten" mit Strenge zu begegnen, um seine freundschaftlichen Beziehungen zu China, einem geschätzten Geldgeber für das verarmte Land, zu festigen. Die zwangsweise Zurückführung erfolgte kurz nach der Nachricht über ein neues Hilfspaket Chinas an Nepal, das letzterem bei der Verbesserung des Grenzschutzes behilflich sein soll. Wie die nepalesischen Medien nach den jüngsten bilateralen Sicherheitsgesprächen in Kathmandu berichteten, werden die Regierungen beider Länder einen gemeinsamen Mechanismus schaffen, um einander geheime Informationen über "anti-chinesische Aktivitäten" in Nepal sofort zugänglich zu machen. ( 1 ) Tiny URL: http://www.flexform.de/tslktbgc Quelle: Phayul, www.phayul.com
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Nepal liefert zwei tibetische Flüchtlinge an den chinesischen Grenzschutz ausIGFM München
Wie der Sender Voice of Tibet ( VOT, Die Stimme Tibets ) berichtet, hat in krasser Mißachtung des sogenannten "Gentlemans Agreement" mit der Flüchtlingsagentur der Vereinten Nationen in Nepal die nepalesische Polizei zwei Tibeter im Distrikt Humla festgenommen und den chinesischen Grenzschutzsoldaten überstellt.Um Mitternacht ...
Wie der Sender Voice of Tibet ( VOT, Die Stimme Tibets ) berichtet, hat in krasser Mißachtung des sogenannten "Gentlemans Agreement" mit der Flüchtlingsagentur der Vereinten Nationen in Nepal die nepalesische Polizei zwei Tibeter im Distrikt Humla festgenommen und den chinesischen Grenzschutzsoldaten überstellt. Um Mitternacht am Mittwoch sandte ABC News in Nepal die Nachricht über die Festnahme der zwei Tibeter und ihre Rückführung nach Tibet, berichtete Dorjee Damdul, der Leiter des Tibetan Refugee Reception Centre in Kathmandu, dem Sender Voice of Tibet. Dorjee kontaktierte sofort das Büro des UN Flüchtlingshochkommissariats in Kathmandu, das die Auslieferung der Flüchtlinge nach Rücksprache mit dem Fernsehkanal bestätigte. Über die Identität der zwei Tibeter ist nichts bekannt. Hunderte von Tibetern riskierten bisher alljährlich ihr Leben, indem sie die gefährliche Flucht über die gebirgige Grenze nach Nepal antraten. Nepal, in dem es keine Asylgesetzgebung gibt, hat in letzter Zeit die Überwachung an seinen Grenzen zu Tibet dermaßen verschärft, daß es Tibetern kaum mehr möglich ist, aus ihrem besetzten Land zu entkommen. Um International Campaign for Tibet ( ICT ) zu zitieren: "Die massive Einflußnahme Pekings auf die nepalesische Regierung, die Grenzschutztruppen, das Justizsystem und die ablehnende Haltung der Zivilgesellschaft in einer Phase politischer Unsicherheit in Nepal, bedeuten für die Tibeter, daß ihr Schutz immer dürftiger wird und damit die Gefahr der Festnahme und Rückschiebung immer größer, was sie zunehmend demoralisiert". Schätzungen zufolge flohen in der Vergangenheit jährlich 2.500 bis 3.000 Tibeter aus ihrem Land. Nepal diente ihnen als Transitland auf dem Weg nach Dharamsala. Diese Zahl ist seit 2008 drastisch gesunken, nachdem Nepal auf den Druck Chinas hin die Sicherheitsmaßnahmen entlang der Grenze verstärkte. In den letzten Monaten gab es mehrfach Festnahmen von tibetischen Flüchtlingen in diversen Grenzdistrikten Nepals, aber sie wurden nach einigen Tagen im Polizeigewahrsam letzten Endes doch der UN-Flüchtlingsagentur übergeben. Quelle: Phayul, www.phayul.com
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Prekäre Lage der Tibeter in Nepal - Flüchtlingen droht Gefahr der Auslieferung an ChinaIGFM München
International Campaign for Tibet ( ICT ) gab zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni zwei Berichte über die stetig wachsenden Schwierigkeiten der in Nepal lebenden Tibeter, sowie der neu eintreffenden Flüchtlinge heraus. Unter dem starken Druck Chinas treibt die Regierung sie immer mehr in die Enge und versucht die Flüchtlinge Gruppe Dem ...
Nepal nimmt den Vertreter der tibetischen Exilregierung vor brisantem Jahrestag festIGFM München
Als eine Art von Präventivschlag, um seinen Nachbarn China zu beschwichtigen und ihm Unannehmlichtkeiten auf seinem Boden zu ersparen, nahm Nepal den Vertreter der Tibetischen Exilregierung in Dharamsala drei Tage vor dem brisanten Jahrestag des tibetischen Volksaufstands fest. An diesem Tag protestieren Exiltibeter in der ganzen Welt gegen die in ...
Als eine Art von Präventivschlag, um seinen Nachbarn China zu beschwichtigen und ihm Unannehmlichtkeiten auf seinem Boden zu ersparen, nahm Nepal den Vertreter der Tibetischen Exilregierung in Dharamsala drei Tage vor dem brisanten Jahrestag des tibetischen Volksaufstands fest. An diesem Tag protestieren Exiltibeter in der ganzen Welt gegen die chinesische Herrschaft über ihr Land. Thinley Gyatso leitet das Tibetan Refugee Welfare Centre, eine NGO, die eingerichtet wurde, nachdem Nepal die Auslandsmission der Exilregierung in Kathmandu mit der Begründung, es könnte angesichts seiner offiziellen Position der Anerkennung Tibets als Teil Chinas keine parallele diplomatische Vertretung dulden, 2005 zum Schließen gezwungen hatte. Das tibetische Wohlfahrtszentrum betreut die neu eingetroffenen Flüchtlinge und sorgt mit Unterstützung der indischen Regierung und der UNO für deren sichere Weiterreise nach Indien. Nepal scheint jedoch den falschen Fisch in seinem Netz zu haben, denn die tibetische Exilregierung, die auf Gespräche mit China mit dem Ziel einer echten Autonomie für Tibet setzt, hat in letzter Zeit zur Zurückhaltung bei anti-chinesischen Protesten geraten. Die in Nepal lebenden Tibeter haben jedoch immer wieder anti-chinesische Proteste durchführt - trotz des Standpunktes ihrer Exilregierung, die darauf besteht, China nicht zu verärgern. Die nepalesische Regierung hat, wie letzte Woche berichtet, unter dem Druck Chinas, das das in einer Krise befindliche Land mit finanzieller Hilfe und militärischer Unterstützung belohnt, eine Jagd nach "Unruhestiftern" mittels Überraschungsrazzien in Hotels, Restaurants und sogar Privatwohnungen eingeleitet. Mehrere Tibeter seien im Hinblick auf den am Mittwoch bevorstehenden Jahrestag in "Schutzhaft" genommen worden. Im Unterschied zu den Protestaktionen der Exiltibeter in anderen Teilen der Welt wurden die Proteste in Nepal noch nie von Exilgruppierungen wie dem tibetischen Jugendkongreß, der tibetischen Frauenvereinigung oder den Students for a Free Tibet organisiert, weshalb die nepalesische Polizei nicht gegen eine besondere Gruppe vorgehen kann. Nepal hat seine Kontrolle über die tibetische Gemeinde, die an die 20.000 Personen zählt, vor dem Gedenken des tibetischen Volksaufstandes am Mittwoch verschärft. Das Himalaya-Land, das im letzten Jahrzehnt von einer Serie von innenpolitischen Tumulten und politischen Umwälzungen erschüttert wurde, verbietet Tibetern, auf seinem Territorium anti-chinesischen Aktivitäten nachzugehen. 2008 kam es in Nepal zu einigen der lautstärksten Protestaktionen tibetischer Exilanten, nachdem China im Jahr der Olympischen Spiele die Demonstrationen in ganz Tibet mit roher Gewalt unterdrückt hatte. Erst letzten Monat verlegte Nepal zusätzliche Einheiten der Bewaffneten Polizei nach Mustang nahe der Grenze zu Tibet, hauptsächlich um fliehende Tibeter abzufangen. Letztes Jahr gab Nepal bekannt, daß es entlang seiner Nordgrenze in Mustang die Grenze zu Tibet durch die Abstellung von bewaffneter Polizei undurchlässiger machen würde. Es ist das erste Mal in seiner Geschichte, daß Nepal eine solche Maßnahme ergreift, und Kritiker sagen, sie sei auf den Druck Chinas hin erfolgt. Der nepalesische Premierminister Madhav Kumar Nepal traf vergangenen Monat mit dem chinesischen Funktionär Liu Jieyi, dem Vize-Minister des internationalen Ressorts des Zentralkomitees der KP Chinas, in seiner Residenz in Kathmandu zusammen. Bei den Gesprächen habe sich Liu Jieyi, wie die chinesischen Staatsmedien berichteten, lobend über "die anhaltende und kräftige Unterstützung" der nepalesischen Regierung geäußert, die versprach, keine "anti-chinesischen Aktivitäten" mehr in ihrem Land zu gestatten; im Gegenzug sagte China dem verarmten und krisengeschüttelten Land "bilaterale Kooperation auf verschiedenen Gebieten" zu. In den vergangenen Jahren sandte China hochrangige Delegationen in hektischer Aufeinanderfolge nach Nepal, um die nepalesischen Behörden, besonders vor brisanten Jahrestagen, zu mahnen, etwaige "Aktivitäten für die Freiheit Tibets" unverzüglich zu unterbinden. Quelle: Phayul, www.phayul.com
Die Tibeter haben auch fast sechzig Jahre nach dem Einmarsch chinesischer Truppen keine Mitbestimmung in ihrem eigenen Land. Freiheitsrechte existieren für sie nicht, jede Form von Protest oder Kritik am Regime hat Gewaltanwendung, willkürliche Verhaftungen und Folter zur Folge. Seit über 50 Jahren wird Tibet brutal von China unterdrückt, es findet ein regelrechter Völkermord statt, detaillierte Informationen, siehe: www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Nepalesischer Innenminister besucht China, um Grenzsicherungsmaßnahmen zu diskutierenIGFM München
Der nepalesische Innenminister Bhim Rawal brach am 6. Februar mit einer achtköpfigen Delegation hochrangiger Regierungsvertreter zu einem einwöchigen Besuch nach Lhasa und Peking auf, um Fragen der Optimierung der Grenzkontrollen sowie Maßnahmen zur Verhinderung der sogenannten "antichinesischen" Aktivitäten von Tibetern ...
Der nepalesische Innenminister Bhim Rawal brach am 6. Februar mit einer achtköpfigen Delegation hochrangiger Regierungsvertreter zu einem einwöchigen Besuch nach Lhasa und Peking auf, um Fragen der Optimierung der Grenzkontrollen sowie Maßnahmen zur Verhinderung der sogenannten "antichinesischen" Aktivitäten von Tibetern auf nepalesischem Boden zu besprechen, berichtete die Nachrichtenagentur IANS Bei den Gesprächen, bei denen es in erster Linie um Grenzsicherheit und das Problem der tibetischen Flüchtlinge geht, werden die beiden Seiten eine "gemeinsame Strategie" zur wirksamen Umsetzung der Ein-China-Politik, der sich Nepal verpflichtet fühlt, erarbeiten. Rawal, den die Chefs aller drei Sicherheitsdienste Nepals, der Polizei, der bewaffneten Polizei und des Geheimdienstes, der Nationalen Ermittlungsbehörde, begleiten, wird mit seinen chinesischen Amtskollegen die Zusammenarbeit bei der Sicherung der Nepal-Tibet-Grenze besprechen. Der Hauptzweck dabei sei die Verhinderung von Protesten tibetischer Flüchtlinge in Nepal und die Eindämmung des Flüchtlingsstroms von Tibetern durch Nepal nach Indien. Noch im Jahr 2007 erreichten über 2.300 Tibeter das Tibetische Auffanglager für Flüchtlinge in Dharamsala. 2009 dagegen gelang nur 691 Tibetern die Flucht. In dem Bericht heißt es, Nepal habe auf Pekings Geheiß hin bereits in zehn seiner Grenzdistrikte zu Tibet bewaffnete Polizeieinheiten stationiert, was zu einem dramatischen Rückgang der Zahl an tibetischen Flüchtlingen führte, die aus ihrem besetzten Land zu entkommen suchten. China sei vor allem besorgt wegen angeblicher antichinesischer Aktivitäten in dem am nördlichsten gelegenen Distrikt Nepals, Mustang, einem alten tibetischen Königreich, wo 1960 die tibetischen Widerstandskämpfer ihre Basis hatten. Siehe auch: 6. Oktober 2009: "Nepal setzt bewaffnete Polizei entlang seiner Grenze zu Tibet ein" (TibetInfoNet); http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tin/2009/NepalAPFMustang_7.10.html Quelle: Tibetan Review, http://www.tibetanreview.net
|
|