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Wo ist die Notbremse?Studie prognostiziert: 2020 wandern 126 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll
Jeder Mensch in der Europäischen Union wirft jährlich rund 179 Kilogramm Lebensmittel in den Müll. Das macht insgesamt 89 Millionen Tonnen - Jahr für Jahr. Das geht aus einer Studie hervor, die die Europäische Kommission im September 2011 präsentierte. An der Verschwendung sind alle Akteure der Lebensmittelkette beteiligt: ...
Jeder Mensch in der Europäischen Union wirft jährlich rund 179 Kilogramm Lebensmittel in den Müll. Das macht insgesamt 89 Millionen Tonnen - Jahr für Jahr. Das geht aus einer Studie hervor, die die Europäische Kommission im September 2011 präsentierte. An der Verschwendung sind alle Akteure der Lebensmittelkette beteiligt: Erzeuger, Hersteller, Einzelhändler, Catering-Unternehmen und Verbraucher. Und die Dekadenz steigt: Die Kommission rechnet damit, dass das Volumen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent steigt: Auf 126 Millionen Tonnen. Es sei denn, man hält dagegen. Und genau das will sie tun und die Verschwendung bis 2025 um die Hälfte reduzieren. Verbraucher schmeißen am meisten weg - EHI bricht Lanze für den Lebensmitteleinzelhandel Dass der größte Teil der weggeworfenen Lebensmittel aus Privathaushalten stammt, belegt eine Forsa-Umfrage, die das Bundesministerium für Ernährung (BMELV) in Auftrag gegeben hat. Die Europäische Kommission beklagt fehlende Kenntnis bei den Verbrauchern, den Einkauf richtig zu planen, mit Lebensmitteln effizient umzugehen, Mindesthaltbarkeitsdaten einzuplanen und Speisereste sinnvoll zu verwerten. Viele Händler verfügen lediglich über ein veraltetes Warenwirtschaftssystem, das ihnen viel zu spät signalisiert, wenn Ware liegenbleibt - meist erst am nächsten Tag. Spenden Sie die Lebensmittel am Ende des Tages nicht an die Tafeln, wandern sie direkt in den Müll. Das EHI Retail Institute bricht allerdings eine Lanze für den Handel: Studienergebnisse belegten, dass der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) lediglich vier Kilogramm Lebensmittel pro Jahr und pro Verbraucher wegschmeiße. Jeder der 41.000 Betriebe vernichte somit pro Verkaufstag 25 Kilogramm Nahrungsmittel - also weniger als das, was 100 Verbraucher im gleichen Zeitraum wegwerfen. In der Gastronomie zählt zu den Ursachen, dass sie meist nur eine einzige Portionsgröße anbietet, sich die Zahl der Gäste nur schwer vorhersagen lässt und es sich in Europa nicht durchgesetzt hat, sich Speisereste für zu Hause einpacken zu lassen. Was ist die Lösung? Aigner: Wir sollten bewusster leben "Lebensmittel sind mehr wert, als auf dem Preisschild steht. Wir sollten bewusster leben, bewusster genießen, uns bewusster ernähren und auch bewusster einkaufen", erklärt Bundesministerin Ilse Aigner in einer Presseinformation des BMELV. Es gelte den Einkauf sinnvoll zu planen, Lebensmittel richtig zu lagern und mit Resten zu zaubern. Auch die Technologiehersteller sind bemüht, effizientere Warenwirtschaftssysteme für den Handel zu entwickeln. Das Unternehmen Bizerba etwa bietet ein System an, das sich in Echtzeit steuern lässt. Sind kurz vor Geschäftsschluss zu viel Erdbeeren übrig, lässt sich der Preis senken und sofort an Kassen, Waagen und elektronische Regal-Etiketten übertragen. Weitere Kernpunkte für Händler sind derzeit kürzere Dispositionsrhythmen, kleinere Bestelleinheiten und regionale Beschaffungssysteme mit kürzeren Lieferwegen.
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Biometrie: Europäische Vereinigung will Technologie vorantreibenDie European Association for Biometrics möchte den Einsatz von Technologien, die Menschen erkennen, voranbringen. Der Datenschutz und die Wahrung von Persönlichkeitsrechten stehen im Vordergrund.
(ddp direct)(Darmstadt) In der Biometrie geht es im Allgemeinen darum, dass eine Maschine einen Menschen erkennt. Hierzu werden bestimmte Merkmale einer Person herangezogen, anhand derer sie wiedererkannt werden kann. Die bekanntesten Verfahren sind Fingerabdruck-, Iris- und Gesichtserkennung. Gerade in Europa wird über biometrische Anwendungen am ...
(ddp direct)(Darmstadt) In der Biometrie geht es im Allgemeinen darum, dass eine Maschine einen Menschen erkennt. Hierzu werden bestimmte Merkmale einer Person herangezogen, anhand derer sie wiedererkannt werden kann. Die bekanntesten Verfahren sind Fingerabdruck-, Iris- und Gesichtserkennung. Gerade in Europa wird über biometrische Anwendungen häufig kontrovers diskutiert. Die am 17. November 2011 neugegründete European Association for Biometrics (Europäische Vereinigung für Biometrie; kurz EAB) hat das Ziel Forschung und Entwicklung der Biometrie voranzubringen. Der EAB geht es darum, den angemessenen und nutzbringenden Einsatz der Technologie zu fördern. Trotz aller positiver Prognosen ist ein weltweiter Biometrieboom bisher ausgeblieben, sagt Alexander Nouak, Vorsitzender der EAB und Abteilungsleiter Identifikation und Biometrie am Fraunhofer IGD, der weltweit führenden Forschungseinrichtung für angewandtes Visual Computing. Biometrie mit Sicherheit gleichzusetzen, hält Nouak für unzureichend. Seiner Ansicht nach hat Biometrie vor allem die Aufgabe, den Komfort bei Sicherheitssystemen zu erhöhen. Dadurch, dass ich meine biometrischen Merkmale immer bei mir trage, muss ich mir keine Codes, Passwörter oder PINs merken und auch keine Schlüssel oder Karten mitführen", sagt Nouak. Biometrie kann unser Leben vereinfachen, wenn der Datenschutz gewahrt bleibt und die Anwendung dem geforderten Sicherheitsniveau entspricht. Die gemeinnützige EAB will Industrie, Politik und Anwender an einen Tisch bringen. Dazu strebt sie die Gründung eines europaweiten Netzwerks an, dass seine Erfahrungen auch mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft diskutiert. Die Organisation möchte zudem eine unabhängige Anlaufstation für Interessenten sein und die Ausbildung von Biometrie-Experten fördern. Gemeinsame Ausbildungs- und Forschungsaktivitäten der EAB-Mitglieder sollen einen Schwerpunkt der Arbeit bilden. Den ersten Auftritt auf der europäischen Bühne hat die EAB auf dem Europäischen Biometrie Symposium am 17. Februar 2012 in Brüssel. Die Gründung der EAB ist eine Folgeaktivität des von der Europäischen Kommission im 7. Forschungsrahmenprogramm geförderten Projekts BEST Network. Dieses thematische Netzwerk bildete ein europäisches Forum für Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung zur Biometrie. Die 26 BEST-Partner sind auch die Gründungsmitglieder der EAB und wählten als Vorstand: Michiel Kraak (UNHCR), Max Snijder (Biometric Experts Group), John Forrester (Ancitel), Christoph Busch (Gjøvik University College), Farzin Deravi (University of Kent), Peter Hanel (Bundesministerium für Inneres, Österreich) sowie Alexander Nouak (Fraunhofer IGD) als Vorsitzenden. Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.eab.org www.best-nw.eu Bildmaterial finden Sie unter: www.themenportal.de/pressemappe/FraunhoferIGD/bilder />
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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Konrad Baier
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Mexiko: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte nun Teil der Verfassung Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde im Juni 2011 offiziell in die Verfassung Mexikos aufgenommen
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde im Juni 2011 offiziell in die Verfassung Mexikos aufgenommen
Die negative Geschichte Mexikos auf dem Gebiet der Menschenrechte reicht Jahrzehnte zurück. Das Durchsetzen der Menschenrechte war eine Herausforderung. Die Regierung leitete Reformen ein, um die Allgemeine Erklärung für in die in ...
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde im Juni 2011 offiziell in die Verfassung Mexikos aufgenommen
Die negative Geschichte Mexikos auf dem Gebiet der Menschenrechte reicht Jahrzehnte zurück. Das Durchsetzen der Menschenrechte war eine Herausforderung. Die Regierung leitete Reformen ein, um die Allgemeine Erklärung für Menschenrechte in die Verfassung aufzunehmen.
Die führende internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International schrieb in ihrem Bericht über das Jahr 2011, dass in Mexiko „ungestrafte Menschenrechtsverletzungen die Norm waren“. Die Eskalierung der Gewalt seitens organisierter Verbrechergruppen führte sogar zu einem Durchgreifen der Sicherheitskräfte im Jahre 2006. Frauen sowie eingeborene Bevölkerungsgruppen sind oft Opfer weit verbreiteter Gewalt.
Im September 2009 trat Scientologe Raul Arias der international tätigen Institution „Youth for Human Rights“ bei und stieg bald zum Leitenden Direktor auf. Er möchte – genau wie sein Vorbild und Gründer der Scientology-Religion L. Ron Hubbard, Menschenrechte als eine Tatsache verwirklicht haben und nicht als einen idealistischen Traum. Raul gab Vorträge über Menschenrechte, organisierte Unterschriftensammlungen. Nachdem die Scientology Kirche International zur Menschenrechts-Verbreitungskampagne unterstützend beitrug, in dem TV-Spots von jedem der 30 Menschenrechte produziert und auf DVD gebrannt werden konnten, erreichte Raul eine breite Zustimmung der ansässigen Fernsehsender. Sie strahlten diese TV-Spots landesweit aus.
Raul traf sich zudem mit Regierungsbeamten, Organisationen, einschließlich der nationalen Kommission für Menschenrechte. Dies führte dazu, dass die Kommission eine offizielle Übereinkunft etablierte, all die Materialien von „Youth for Human Rights“ bei ihren Vorträgen zu verwenden. Seitdem haben ihre Vortragsredner 300 Seminare an 15.000 Teenager gehalten.
„Youth for Human Rights“ Mexiko gelang ein Durchbruch in Chiapas – dem Bundesland Mexikos mit der höchsten Konzentration von Eingeborenen. Dort hatte es Aufruhr gegeben, um die gleichen Rechte für die Eingeborenen zu erzielen. Rauls Vorgespräch mit einem Regierungsbeamten führte zu einem weiteren Gespräch über die Kampagne Youth for Human Rights mit Chiapas Gouverneur. Dieser stimmte mit dem übergeordneten Ziel dieser Kampagne überein und leitete im Land Reformen ein. Es sollen alle 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in die Verfassung aufgenommen und eine Gesetzesänderung eingeführt werden, die eine Ausbildung auf dem Gebiet der Menschenrechte garantiert.
Diese Zusatzartikel zur Verfassung wurden ratifiziert und sind nun rechtskräftig, was ein Durchbruch für die Menschenrechte in Mexiko darstellt. Die Ausbildung bezüglich der Menschenrechte wird weiterhin ausgeweitet. Raul hielt Seminare für die Mitarbeiter des Ministeriums für Familienentwicklung (DIF) und dem Amt für Sozialfürsorge ab. Die Kampagne Youth for Human Rights wurde beim Menschenrechts-Rockkonzert in Tuxtla Gutierrez, der Hauptstadt Chiapas, einem Publikum von 3000 Menschen vorgestellt.
Um allen Regierungsbeamten ein Verständnis der Menschenrechte zu vermitteln, traf sich Raul mit dem Generalsekretär des Menschenrechtsparlaments. Nun darf Raul monatlich, einmal im Monat, auf der regelmäßig stattfindenden Abgeordnetenkammer des Nationalkongresses über die Allgemeine Erklärung und der Menschenrechtsbelange berichten.
Das Bewusstsein über die Wichtigkeit der Menschenrechte nahm in ganz Mexiko zu, bis hin zur Landes- und Nationalregierung. Der mexikanische Senat schlug sogar eine Verfassungsreform vor, um die Menschenrechte auf nationaler Ebene besser zu schützen und sie wurde ratifiziert. Es war ein historischer Tag für die Menschenrechte, als der Präsident von Mexiko, Felipe Calderón am 9. Juni 2011 die Verfassungsreform unterzeichnete, wodurch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte offiziell in die Verfassung Mexikos aufgenommen wurde. Die mexikanische Verfassung wurde modifiziert, um ausdrücklich den Schutz, die Förderung und das Bewahren von Menschenrechten zu umfassen.
Weitere Informationen:
Pressedienst der Scientology Kirche Bayern e.V.
Ansprechpartner: Uta Eilzer
Beichstraße 12, 80802 München,
TEL. 089-38607-0, FAX. 089-38607-109
eMail: eilzer@skb-pressedienst.de
WEB: www.skb-pressedienst.de
Weitere Hintergrunddaten zu „Scientology in Deutschland“ finden Sie auf www.scientology-fakten.de
Grundsätzlich geht es in der Scientology Religion um die spirituelle Erlösung des einzelnen Menschen. Ihr Ziel ist, dem Einzelnen zu helfen, sich und sein Leben von einer spirituellen Grundlage aus zu verstehen und ihn in die Lage zu versetzen, alles zu verbessern, was er aus verantwortlicher Sicht für alle Aspekte des Daseins als notwendig erachtet und in einer Weise, die er aus dieser Sicht als notwendig erachtet.
Die Scientology Kirche unterstützt und fördert international zahlreiche gemeinnützige und humanitäre Programme wie z.B. die Anti-Drogen Kampagne „Sag-NEIN-zu-Drogen – Sag-JA-zum-Leben“, die Menschenrechtsinitiative „Jugend für Menschenrechte“ , die Vereinigung „Der Weg zum Glücklichsein“ zur Wiederbelebung moralischer Werte oder die Bürgerkommission für Menschenrechte im Bereich der Psychiatrie zur Aufklärung über die Verbrechen in Psychiatrien, um jenen Menschen zu helfen, die des Schutzes der Menschenrechte am meisten bedürfen und zahlreiche andere die Allgemeinheit fördernde Initiativen.
Die erste Scientology Kirche wurde in den USA im Jahre 1954 von damaligen Anhängern der Scientology Religion gegründet. Stifter der „Dianetik“ und „Scientology-Religion“ ist L. Ron Hubbard. Mittlerweile gibt es über 9.080 Kirchen, Missionen und Gruppen in 165 Nationen, die insgesamt ca.10 Millionen Mitglieder weltweit betreuen.
Pressedienst der SK Bayern e.V. Eilzer,Uta Beichstr. 12 80802 München http://www.skb-pressedienst.de eilzer[at]skb-pressedienst.de
Bekanntheit von Öko- und Soziallabeln birgt einige ÜberraschungenTNS Emnid-Umfrage
(ddp direct)Die Bekanntheit des deutschen BIO-Siegels ist rückläufig. Das jedenfalls ist eine der überraschenden Erkenntnisse einer TNS Emnid-Untersuchung, die nach 2010 nun zum zweiten Mal im Auftrag der true assets Unternehmensberatung für Nachhaltigkeit und Kommunikation durchgeführt wurde. Demnach sank die gestützte 83 ...
(ddp direct)Die Bekanntheit des deutschen BIO-Siegels ist rückläufig. Das jedenfalls ist eine der überraschenden Erkenntnisse einer TNS Emnid-Untersuchung, die nach 2010 nun zum zweiten Mal im Auftrag der true assets Unternehmensberatung für Nachhaltigkeit und Kommunikation durchgeführt wurde. Demnach sank die gestützte Bekanntheit von BIO von 83 auf 80 Prozent, und das, obwohl BIO-Produkte in der Gunst der Verbraucher weiter steigen. 80 Prozent stellen zwar nach wie vor einen Top-Wert dar, wie Jörg Erren von TNS Emnid betont. Doch möglicherweise deutet sich eine Kehrtwende an. Entweder das maximal Mögliche ist erreicht, und die Bekanntheit pendelt sich auf einem niedrigeren Niveau ein. Oder der verzeichnete Rückgang ist auf die Einführung des EU-Bio- bzw. Organic-Labels zurückzuführen. Das neue EU-Zeichen findet sich auch in deutschen Supermärkten auf immer mehr Produkten und könnte so für sinkende Präsenz des deutschen BIO-Siegels sorgen. Die EU-Kommission jedenfalls hat ein Interesse daran, die Bekanntheit des europäischen Labels zu steigern. Für ein Einpendeln auf niedrigerem Niveau spricht, dass auch für den Anbauverband BIOLAND ein leichter Rückgang bei der Bekanntheit registriert wurde. Von 1.000 Befragten gaben nur noch 81 Prozent an, BIOLAND zu kennen (2010: 83 Prozent). Auf weitaus niedrigerem Niveau, aber stabil verharrt Demeter mit einer unveränderten Bekanntheit von 32 Prozent. Naturland kennen wie schon im Jahr 2010 59 Prozent der Befragten. Eine weitere Überraschung ist, dass nur 48 Prozent der Befragten angaben, Fairtrade zu kennen trotz steigenden Angebots fair gelabelter Produkte sowohl im klassischen Lebensmitteleinzelhandel als auch im sogenannten Hard Discount. Die Bekanntheit von Transfair sank sogar: von 36 auf 33 Prozent. Und auch bei der Fair Trade Company GEPA ging es leicht bergab: Nur 16 Prozent aller Befragten gaben an, GEPA zu kennen (2010: 18 Prozent). Dazu true-assets-Geschäftsführer Volker Weber: Teile der fairen Gemeinde hätten weniger über andere und mehr über sich selbst und die eigenen Stärken kommunizieren sollen. Stattdessen wäre in der Vergangenheit viel Kraft darauf verwendet worden, sich mit anderen Nachhaltig-keitsprogrammen öffentlich auseinanderzusetzen, so Weber. Hoffnung mache da, dass sich die drei großen Nachhaltigkeitsschemata Fairtrade International, Utz Certified und Rainforest Alliance Certified/Sustainable Agriculture Network (SAN) in Genf im Februar 2011 gemeinsam dazu verpflichtet hätten, geprägt von gegenseitigem Respekt, künftig enger miteinander zu kooperieren zum Wohle der Bauern und Farmer, die insbesondere entlang des Tropengürtels Baum- und Strauchfrüchte wie Kakao, Kaffee oder Tee anbauen. Ein erstaunliches Ergebnis der Untersuchung ist überdies, dass das MSC-Siegel, das für eine nachhaltige Fischwirtschaft steht, nur 13 Prozent der Befragten kennen (2010: 14 Prozent). Dies gilt umso mehr, da das MSC-Siegel bereits auf den Packungen tausender Fischprodukte im deutschen Handel zu sehen ist. Das Siegel für nachhaltige Landwirtschaft Rainforest Alliance Certified kennen mittlerweile mit 39 Prozent deutlich mehr Verbraucher (2010: 35 Prozent). Wenn auch auf niedrigerem Niveau stieg ebenfalls die Bekanntheit des FSC-Siegels für nachhaltige Waldwirtschaft: 16 Prozent gegenüber 13 Prozent (2010). In die Untersuchung neu aufgenommen wurde Utz Certified gleichfalls ein Nachhaltigkeitsprogramm für agrarische Erzeugung. 7 Prozent der insgesamt 1.000 befragten Bürger gaben an, Utz Certified zu kennen. Da ist noch eine Menge Luft nach oben, so Volker Weber. Glaubwürdigkeit auf dem Prüfstand Erstmals wurde von TNS Emnid gefragt, ob die Befragten ihnen bekannte Labels und Siegel als glaubwürdig einstufen oder nicht. Positiv fällt das Ergebnis für die Verbände des ökologischen Landbaus und für BIO aus: 71 Prozent und mehr der Befragten, die die jeweiligen Siegel und Labels kennen, gaben an, dass BIO, Naturland, Bioland oder Demeter glaubwürdig seien. Demeter ist überdies mit 84 Prozent in punkto Glaubwürdigkeit der Spitzenreiter unter allen Labeln. Rainforest Alliance Certified (das von den Befragten mehrheitlich als eher ökologisch ausgerichtetes Siegel verstanden wird), Transfair und GEPA beurteilen 60 bis 64 Prozent der Befragten als glaubwürdig. Bei Personen, die das MSC-Siegel kennen, ist es mit 54 Prozent immer noch die Mehrheit, die es als glaubwürdig betrachtet. Das FSC-Siegel für nachhaltige Waldwirtschaft bewerten nur 38 Prozent als glaubwürdig, 33 Prozent sind sich nicht sicher oder haben keine Meinung. Lediglich bei Utz Certified überwiegt noch die Gruppe der Skeptiker mit 50 Prozent, nur 28 Prozent votierten für glaubwürdig. Dieses vermeintliche Missverhältnis kann sich mit wachsender Präsenz von Utz Certified in Deutschland und verstärkter Aufklärung sicher ändern lassen, so true-assets-Geschäftsführer Volker Weber. Verbrauchern, die sich bei einer unabhängigen Stelle über Öko- und Soziallabel informieren wollen, empfiehlt Weber die umfassende Label-Online-Datenbank der Verbraucher-Initiative e. V. (Bundesverband) in Berlin ( www.label-online.de). Die Bekanntheit ausgewählter ökologischer und/oder sozialer Siegel, Label und Organisationen im Überblick (2011): Bioland: 81% BIO das deutsche Bio-Siegel: 80% Naturland: 59% Fairtrade: 48% Rainforest Alliance Certified: 39% Transfair: 33% Demeter: 32% FSC (Forest Stewardship Council): 16% GEPA The Fair Trade Company: 16% MSC (Marine Stewardship Council): 13% Utz Certified (neu): 7% Über die Umfrage: TNS Emnid hat repräsentativ am 13. und 14. Dezember 2011 insgesamt 1.005 in Deutschland lebende Bürger ab 14 Jahren telefonisch befragt (CATI-Methode). Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/9mlld2 /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/bio-food/bekanntheit-von-oeko-und-soziallabeln-birgt-einige-ueberraschungen-97156
true assets Unternehmensberatung für Nachhaltigkeit und Kommunikation
Volker Weber
Dieselstr. 13
61191 Rosbach v.d.H.
-
E-Mail: volker.weber@true-assets.de
Homepage: http://www.true-assets.de
Telefon: - true assets Unternehmensberatung für Nachhaltigkeit und Kommunikation Weber,Volker Dieselstr. 13 61191 Rosbach v.d.H. http:// volker.weber[at]true-assets.de
Die Finanzbranche setzt auf Qualifikation in Sachen Nachhaltigkeit: Schon der 200. ‚Fachberater für nachhaltiges Investment‘ ist ausgebildet – neue Kurse starten
Der 200. Fachberater für nachhaltiges Investment hat am letzten Freitag seine Prüfung bestanden. Er ist Kundenberater bei einer Kirchenbank. „Die meisten Kirchenbanken und einige grüne Banken haben viele, teilweise sogar sämtliche ihrer Kundenberater im Fernlehrgang ecoanlageberater qualifizieren lassen“, sagt Jörg Weber, Geschäftsführer ...
Der 200. Fachberater für nachhaltiges Investment hat am letzten Freitag seine Prüfung bestanden. Er ist Kundenberater bei einer Kirchenbank. „Die meisten Kirchenbanken und einige grüne Banken haben viele, teilweise sogar sämtliche ihrer Kundenberater im Fernlehrgang ecoanlageberater qualifizieren lassen“, sagt Jörg Weber, Geschäftsführer des Lehrgang-Trägers ECOeffekt GmbH aus Dortmund. Aber auch immer mehr Volksbanken, Sparkassen und anderen Banken sowie andere Finanzdienstleister würden Teilnehmer qualifizieren lassen, so Weber. „Anlageberater wollen spezielles Wissen und Fähigkeiten erwerben, um die Anlagebedürfnisse der Kunden erfüllen zu können, die nachhaltig, ethisch oder einfach verantwortungsvoll investieren wollen“, erklärt Weber.
Der nächste Lehrgang startet im Februar 2012, hier sind (Stand Mitte Dezember) noch zwei Plätze frei. Die beiden darauf folgenden Kurse sind bereits belegt; erst im Herbst-Lehrgang (Start: September) gibt es noch Plätze.
Die Kurse dauern jeweils etwa dreieinhalb Monate. Die Teilnehmer lernen bequem online, vertiefen die Lerninhalte aber auch in drei Workshops und erweitern ihr Kontaktnetzwerk. Der Fernlehrgang ist von der Zentralstelle für Fernunterricht (ZfU) in Köln als berufsbegleitende Qualifizierung zugelassen. Träger ist die Dortmunder ECOeffekt GmbH, eine Schwestergesellschaft der ECOreporter.de AG. Ziel des 'ecoanlageberater' ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, nachhaltige Finanzprodukte sachgerecht zu bewerten und Kunden qualifiziert zu beraten.
Zur Prüfungskommission des Fernlehrgangs gehören: Dr. Helge Wulsdorf (Vorsitzender); er leitet den Bereich Nachhaltige Geldanlagen bei der Bank für Kirche und Caritas Paderborn und ist Vorstandsmitglied des Forums Nachhaltige Geldanlagen; Dr. Sandra Lüth, Geschäftsführerin der Börsen Hamburg und Hannover; Prof. Dr. Thomas Meuser, Prodekan für ‚Green Business Management‘ an der BiTS – Business and Information Technology School Iserlohn.
Die Deutsche Kommission der UNESCO hat den Fernlehrgang 'ecoanlageberater' als eines der offiziellen deutschen Dekadeprojekte ausgewählt.
Der Preis für die Teilnahme inklusive Studienmaterial, Korrektur der Einsendeaufgaben, Chats, Prüfungsgebühr und Workshops mit Snacks, Mittagessen und Getränken beträgt 2.400 Euro. Der Lehrgang ist von der Umsatzsteuer befreit. Nähere Informationen: www.eco-anlageberater.de oder telefonisch: 0231 / 47 73 59 65. Oder fordern Sie die Informationsunterlagen per Mail an: info@ecoeffekt.de.
Über die ECOeffekt GmbH:
Die ECOeffekt GmbH ist ein innovatives Unternehmen mit Sitz in Dortmund, fokussiert auf den Bereich nachhaltiges Investment. Produkte - neben dem Fernlehrgang - sind die Messen „Grünes Geld“ und die Verbraucher-Informationsausstellung „Rendite plus X“ zu nachhaltigen Geldanlagen.
ECOeffekt bei Twitter: http://twitter.com/ECOreporter
Weitere Informationen unter:
ECOeffekt GmbH, Weidenbohrerweg 15, 44269 Dortmund
Tel.: 0231 / 47 73 59 65, info@ecoeffekt.de,
Ansprechpartnerin: Bettina Stein und Katrin Michels
ECOeffekt GmbH Michels,Katrin Weidenbohrerweg 15 44269 Dortmund http://www.ecoeffekt.demichels[at]ecoeffekt.de
Europäisches Parlament fordert verbindliches Klimaziel für den VerkehrAbstimmung über das "Weißbuch Verkehr"
(ddp direct)Das Europäische Parlament hat heute mit großer Mehrheit den Bericht von Mathieu Grosch (EVP, Belgien) zum Weißbuch Verkehr der Europäischen Kommission ("Fahrplan zu einem einheitlichen europäischen Verkehrsraum") angenommen. Dazu erklärt Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der /><br - ...
(ddp direct)Das Europäische Parlament hat heute mit großer Mehrheit den Bericht von Mathieu Grosch (EVP, Belgien) zum Weißbuch Verkehr der Europäischen Kommission ("Fahrplan zu einem einheitlichen europäischen Verkehrsraum") angenommen. Dazu erklärt Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen: "Der Klimaschutz muss sofort beginnen - das hat das Europäische Parlament heute unmissverständlich gefordert. Während auf dem UN-Klimagipfel in Durban eine Aufschiebung aller echten Anstrengungen auf die Zeit nach 2020 beschlossen wurde, hat die EU-Volksvertretung rechtlich verbindliche Minderungen im Verkehrssektor noch in diesem Jahrzehnt verlangt. Denn obwohl der Verkehr für ein Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich ist, wurde er im Kyoto-Protokoll ignoriert. Auf grüne Initiative hin wurde ein schnelleres und stärkeres CO2-Reduktionsziel gefordert: Während die Kommission lediglich bis 2030 eine Reduktion um 20% gegenüber dem Niveau von 2008 anstrebt, will das Parlament eine solche Reduktion bereits bis 2020. Das wäre nicht nur eine schnellere Reduktion, sondern auch eine stärkere. Denn das Parlament legt das Niveau von 1990 zu Grunde - und damit eine um 30% niedrigere Referenz als 2008. Eine solche Einsparung von Treibhausgasen dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch den Steuerzahlern und Unternehmen. Denn während seit 1990 durch milliardenschwere Investitionen in der Industrie 34%, im Energiesektor 17% und in den Haushalten 14% weniger Treibhausgase produziert wurden, hat der Verkehrssektor im selben Zeitraum mit einem Plus von 30% die Anstrengungen der anderen Sektoren doppelt und dreifach aufgefressen. Das Parlament hat sich dabei nicht nur auf Forderungen beschränkt, sondern auch Vorschläge zur Erreichung des Ziels gemacht: So soll die Kommission bis 2014 einen Vorschlag zur Internalisierung der externen Kosten aller Verkehrsträger vorlegen. Damit würde die Benachteiligung ausgerechnet der umweltfreundlichen Verkehrsträger endlich beendet. Denn die klimaschonende Bahn zum Beispiel zahlt und Energie- und im internationalen Verkehr auch Mehrwertsteuer, während der Luftverkehr von beiden Steuern ausgenommen ist. Das bedeutet eine jährliche Subvention in Höhe von 30 Milliarden Euro (!) für den klimaschädlichen Luftverkehr." Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/34yzw2 /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/klimapolitik/europaeisches-parlament-fordert-verbindliches-klimaziel-fuer-den-verkehr-57489
Europäisches Parlament
Michael Cramer
ASPG104, Rue Wiertz 60 08
1047 Brüssel
Belgien
E-Mail: michael.cramer@europarl.europa.eu
Homepage: http://www.michael-cramer.de
Telefon: 0032-228-45779 Europäisches Parlament Cramer,Michael ASPG104, Rue Wiertz 60 08 1047 Brüssel http:// michael.cramer[at]europarl.europa.eu
Internationaler Tag der Menschenrechte: Menschenrechte für Frauen weltweit durchsetzen!
(ddp direct)Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember erklärt die Abgeordnete der GRÜNEN/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament und Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte Barbara Lochbihler:<br /><br />Dass am Internationalen Tag der Menschenrechte drei Frauen aus Liberia und den ...
(ddp direct)Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember erklärt die Abgeordnete der GRÜNEN/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament und Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte Barbara Lochbihler: Dass am Internationalen Tag der Menschenrechte drei Frauen aus Liberia und Jemen den Friedensnobelpreis erhalten, setzt ein gutes Zeichen. Denn noch immer werden die Menschenrechte der weiblichen Bevölkerung rund um den Globus in besonderem Maße verletzt, so etwa durch massive Vergewaltigungen in der Demokratischen Republik Kongo oder durch unzählige Frauenmorde in Mexiko und Guatemala. Mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an die Präsidentin Liberias Ellen Johnson-Sirleaf, ihre Landsfrau Leymah Gbowee sowie die Jemenitin Tawakkul Karman erhält auch der Kampf gegen Ausgrenzung und Gewalt gegen Frauen eine große Anerkennung. Denn die Preisträgerinnen stehen symbolisch für die aktive Beteiligung von Frauen, wenn es gilt, Kriege zu beenden und den besonderen Schutz der weiblichen Bevölkerung in Nachkriegssituationen einzuklagen. Zudem machen sie sich in ihrer Heimat dafür stark, dass geschlechtliche Gleichberechtigung zur Grundlage jeden Bemühens um Versöhnung werden muss. Für diese Ziele, die vor elf Jahren auch in der UN-Sicherheitsresolution 1325 festgeschrieben wurden, haben Feministinnen und andere Aktivistinnen jahrelang gekämpft. Vor allem sorgt die Würdigung dafür, dass die oft verheerende Situation von Frauen in kriegerischen Auseinandersetzungen Öffentlichkeit erhält. Das müssen wir uns in unserem Eintreten gegen sexualisierte Gewalt und Kriegsverbrechen zu Nutze machen. In der vergangenen Woche hatte ich die Gelegenheit, persönlich mit Tawakkul Karman zu sprechen. Wir waren uns einig: Im Jemen muss eine unabhängige internationale Kommission eingesetzt werden, die die Menschenrechtsverletzungen der derzeitigen Regierung untersucht. Zudem ist die internationale Gemeinschaft gefragt. Sie muss genau verfolgen, ob der von den Regierenden angekündigte Wechsel tatsächlich stattfindet. Nur so kann eine Verbesserung der Menschenrechtssituation im Land erreicht werden. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/0gpm1e /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/politik/internationaler-tag-der-menschenrechte-menschenrechte-fuer-frauen-weltweit-durchsetzen-27012
Europagruppe Grüne im Europäischen Parlament
Barbara Lochbihler
Unter den Linden 50
10117 Berlin
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E-Mail: eu-presse-lochbihler@gruene-europa.de
Homepage: http://www.barbara-lochbihler.de
Telefon: 0171-7470201 Europagruppe Grüne im Europäischen Parlament Lochbihler,Barbara Unter den Linden 50 10117 Berlin http:// eu-presse-lochbihler[at]gruene-europa.de
EU-Kommission will Kreditvergabe an Mittelstand erleichternEU-Kommissar Tajani trifft Mittelstandspräsident Ohoven in Berlin
(ddp direct)Berlin Brüssel will das Bankensystem stärker auf die Bedürfnisse der Realwirtschaft ausrichten. Das ist ein Ergebnis des heutigen Treffens von Antonio Tajani, Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Industriekommissar, mit Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und des in ...
(ddp direct)Berlin Brüssel will das Bankensystem stärker auf die Bedürfnisse der Realwirtschaft ausrichten. Das ist ein Ergebnis des heutigen Treffens von Antonio Tajani, Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Industriekommissar, mit Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und des europäischen Mittelstands-Dachverbands (CEA-PME), in Berlin. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit soll die Vergabe von Krediten an Klein- und Mittelbetriebe erleichtert werden. Kredite an den Mittelstand stabilisieren die Wirtschaft in der Eurozone, betonte Ohoven. Tajani sagte in dem Gespräch zu, sich für eine entsprechende Ausgestaltung des neuen Bankenregelwerks Basel III einzusetzen. Ich bin froh, dass die EU-Kommission unseren Vorschlägen zu Basel III wohlwollend gegenüber steht. Das Bankenregelwerk darf nicht zu einer Verknappung und Verteuerung von Bankkrediten an den Mittelstand führen, betonte Ohoven. Ziel der Bankenregulierung müsse es ein, die Spekulation einzudämmen und die Realwirtschaft zu stärken. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/c84n9v /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/eu-kommission-will-kreditvergabe-an-mittelstand-erleichtern-52523
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Eberhard Vogt
Leipziger Platz 15
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Telefon: - - Vogt,Eberhard Leipziger Platz 15 10117 Berlin http:// presse[at]bvmw.de
Internationale Sommerschule eine wissenschaftliche Plattform für junge Nachwuchswissenschaftler
(ddp direct)Zwingenberg und Frankfurt 29.11.2011 - Die zweite Summer School Biotransformations 2011 der DECHEMA-VAAM-Fachgruppe Biotransformation fand vom 22. bis 25. August 2011 in Bad Herrenalb für ausgewählte Jungwissenschaftler aus 18 Ländern statt. Zu den Organisatoren der Summer School Biotransformations 2011 gehörten Eck, AG, ...
(ddp direct)Zwingenberg und Frankfurt 29.11.2011 - Die zweite Summer School Biotransformations 2011 der DECHEMA-VAAM-Fachgruppe Biotransformation fand vom 22. bis 25. August 2011 in Bad Herrenalb für ausgewählte Jungwissenschaftler aus 18 Ländern statt. Zu den Organisatoren der Summer School Biotransformations 2011 gehörten Jürgen Eck, BRAIN AG, Zwingenberg; Andreas Liese, TU Hamburg Harburg; Andreas Schmid, Universität Dortmund; Jens Schrader, DECHEMA, Frankfurt und Christoph Syldatk, Karlsruher Institute of Technology (KIT). Die Teilnahme an der Summer School war limitiert. Aus mehr als 200 Bewerbern wurden durch eine hochkarätige Jury 86 Nachwuchswissenschaftler ausgewählt. Die Teilnehmer kamen aus 18 unterschiedlichen Ländern im Nordschwarzwald zusammen, um gemeinsam über Themen der angewandten Biotechnologie zu diskutieren. Eine Besonderheit und echte Herausforderung waren die sogenannten Speed Lectures, in denen die 86 Jungforscher ihre Arbeiten in zweiminütigen Kurzpräsentationen dem Auditorium vorstellten. Insgesamt 26 Sprecher aus Akademie und Industrie lieferten Beiträge zur Entwicklung neuartiger Enzyme und Produktionsprozesse und gaben Einblicke in moderne Methoden zur Optimierung enzymatischer Eigenschaf-ten für die Anwendung in industriellen Prozessen. In vielen Vorträgen wurde auf das Thema Innovationsmanagement hingewiesen, in welcher die schnelle Umsetzung der Prozessentwicklung neuer Biotech-Produkte von der wissenschaftlichen Idee zur Marktreife behandelt wurde. Wie wichtig dieser Transformationsprozess ist, betonte auch Alfredo Aguilar, Referatsleiter Biotechnologien bei der der Europäischen Kommission in Brüssel. Er machte deutlich, dass eine wissenschaftliche Erfindung nicht mit dem Schreiben eines Papers enden dürfe und forderte die jungen Menschen auf, mit Forschern anderer Gebiete zu interagieren, um die Ideen zur industriellen Nutzung zu führen. An die Teilnehmer der Summer School gewandt sagte er: Bitte beschäftigen Sie sich verstärkt damit, wie Sie Ergebnisse erarbeiten können, die sowohl nutzbringend sind als auch von unserer Gesellschaft nachgefragt werden. In Ihrer beruflichen Zukunft werden Sie nicht nur mit anderen Wissenschaftlern, nicht nur mit der Industrie in engem Austausch stehen, sondern Sie werden sich beispielsweise auch mit einfachen Leuten, mit Politikern, mit Philosophen und mit Bioethikern austauschen. Ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Interaktion von akademischer Forschung und Industrie ist das Cluster Biokatalyse2021, das sich die Erforschung von industriell relevanten Biokatalysatoren aus Mikroorganismen zum Ziel setzt. Andreas Liese (TUHH), selbst involviert in Biokatalyse2021-Projekte, stellte anhand seines Vortrages über Non-Conventional Biotransformations Konzepte zur ökologischen und sozialen Verträglichkeit vor. Dabei betonte er, dass die enge Interaktion zwischen akademischer Forschung und der industriellen Umsetzung der Ergebnisse allen beteiligten Partnern helfen würde, die Forschungsergebnisse zu einem wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg werden zu lassen. Jürgen Eck, CTO der BRAIN AG, wies in seinem Vortrag zur Schaffung von Innovationen darauf hin, dass Innovationen immer von Personen und ihrem Umfeld abhängig sind. Er betonte weiterhin, dass gerade mit solchen Veranstaltungen wie der Summer School das Umfeld geschaffen werde, um Grundsteine für Erfindungen und Innovationen zu legen. Dabei sei der stete Ausbau des individuellen Wissenschaftler-Netzwerkes eine der treibenden Aktivitäten. Christoph Syldatk (KIT) und Jens Schrader (DECHEMA) äußerten abschließend, dass es auch zukünftig das Ziel sein müsse, junge Wissenschaftler an die unterschiedlichen Themen der Bioökonomie heranzuführen, auf bestehende Schwierigkeiten aufmerksam zu machen und Möglichkeiten für neue Interaktionen zu schaffen. Dank des Engagements aller eingeladenen Sprecher, der Organisatoren wie der DECHEMA, der VAAM und der BRAIN AG, aber auch aufgrund der konzentrierten Teilnahme der ausgewählten Wissenschaftler, konnte die zweite Summer School Biotransformations 2011 erfolgreich durchgeführt werden. Sowohl Teilnehmer als auch Organisatoren waren sich darin einig, dass die Tradition der Summer School Biotransformations aufrecht erhalten werden und die Veranstaltung eine baldige Fortsetzung erfahren muss. Im kommenden Jahr wird vom 24. bis 25.04.2012 eine Biotransformation-Fachgruppen-Tagung "Catalyzing Bioeconomy" in Frankfurt am Main stattfinden, zu der wir Sie schon jetzt herzlich einladen möchten. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/2tqa3w /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/internationale-sommerschule-eine-wissenschaftliche-plattform-fuer-junge-nachwuchswissenschaftler-17187 /> === Teilnehmer der Summerschool Biotransformations 2011 (Bild) ===
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Stresstest für AtomkraftwerkeEU-Stresstest kann die Zweifel an der Atomsicherheit nicht ausräumen
(ddp direct)Brüssel, 22. November 2011. Die EU-Kommission wird am Mittwoch ihren Zwischenbericht zu den Stresstests für die Atomreaktoren in der EU vorlegen. Die Grüne/EFA-Fraktion nimmt dies zum Anlass, um eine unabhängige Studie vorzustellen, die die Stresstestkriterien, auf denen die Untersuchungen in der EU basieren, analysiert ...
(ddp direct)Brüssel, 22. November 2011. Die EU-Kommission wird am Mittwoch ihren Zwischenbericht zu den Stresstests für die Atomreaktoren in der EU vorlegen. Die Grüne/EFA-Fraktion nimmt dies zum Anlass, um eine unabhängige Studie vorzustellen, die die Stresstestkriterien, auf denen die Untersuchungen in der EU basieren, analysiert und kritisiert. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Tests nicht die umfassenden Ergebnisse bringen können, die vom Rat gefordert und von der Bevölkerung erwartet werden. Sie werden auch kaum Aufschluss über die tatsächlichen Risiken geben, die von den Atomreaktoren in der EU ausgehen. Rebecca Harms, Vorsitzende der Grüne/EFA Fraktion im Europaparlament erklärt dazu: "Die Studie macht deutlich, dass der europäische Stresstest der Versuch ist, das Vertrauen der Bürger in die Atomenergie wieder herzustellen. Die Ergebnisse der Tests werden aber weder eine wirkliche Risikoabschätzung erlauben, noch werden sie Aufschluss darüber geben, welche Reaktoren besser sofort abgeschaltet werden sollten. Die europäischen Bürgerinnen und Bürger sollten sich von Kommissar Oettinger nicht hinters Licht führen lassen, wenn er versucht die Tests als großen Fortschritt für die atomare Sicherheit zu verkaufen. Wichtige Risikofaktoren, die ausschlaggebend für die Sicherheit der Atomreaktoren sind, werden überhaupt nicht betrachtet. Die Gefahren, die von menschlichem Versagen, alterndem Material, lecken Rohren, kaputten Ventilen oder gar einer Kombination aus mehreren Problemen ausgehen, spielen keine Rolle. Obwohl Kommissar Oettinger öffentlich mehrfach das Gegenteil versicherte, spielt auch die Gefahr von Flugzeugabstürzen, Terror oder Cyberattacken auf Atomreaktoren keine Rolle. Die Diskrepanz zwischen den Stresstests und dem, was nationale Aufsichtsbehörden als Sicherheitsstandards für neue Anlagen empfohlen haben, ist enorm. Auch die Sicherheitskriterien, die das Bundesumweltministerium für die Überprüfung der deutschen Reaktoren erarbeitet hat, gehen weit über die europäischen Stresstests hinaus. Die deutsche Bundesregierung und andere Länder, die sich von der Nutzung der Atomenergie abgewendet haben oder sie nie genutzt haben, müssen sich dafür einsetzen, dass die Europäische Union strengste Sicherheitsanforderungen stellt und dass der europäische Atomausstieg eingeleitet wird. Absolute Sicherheit, soviel ist seit der Katastrophe von Fukushima klar, kann es jedoch erst geben, wenn wir aus der Hochrisikotechnologie Atomkraft ausgestiegen sind. Wir brauchen keine Tests als Alibi für Günther Oettinger. Was wir brauchen, ist eine endgültige Abkehr von der Nutzung der Atomkraft und ein klares Bekenntnis für Erneuerbare und Effizienz in Europa." Anmerkung: Die Studie finden sie unter http://rebecca-harms.de/index.php/lesen/studie-the-european-stress-test-for-nuclear-power-plants-56029 als pdf zum download. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/vbhquf /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/klimapolitik/stresstest-fuer-atomkraftwerke-38763
Europäisches Parlament
Bettina Rid, Pressesprecherin
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