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Wohngebäudeversicherungen Vergleich: Eine kostengünstige Police mit Top-Leistungen findenEin Haus ist ein sehr wertvoller Besitz. Mit dem Wohngebäudeversicherungen Vergleich vom Vergleichsportal 1blick.de findet man die maßgeschneiderte Police, um es ausreichend abzusichern.
Immobilienbesitzer können sich gegen enorme Geldeinbußen mit einer Wohngebäudeversicherung schützen. Dabei ist bei Wohngebäudeversicherungen ein individueller Versicherungsschutz überaus empfehlenswert. Man spart auf diese Weise auch Kosten, denn man braucht für keine Leistungen zu zahlen, die überflüssig sind. Auf 1blick.de findet man zum ...
Immobilienbesitzer können sich gegen enorme Geldeinbußen mit einer Wohngebäudeversicherung schützen. Dabei ist bei Wohngebäudeversicherungen ein individueller Versicherungsschutz überaus empfehlenswert. Man spart auf diese Weise auch Kosten, denn man braucht für keine Leistungen zu zahlen, die überflüssig sind. Auf 1blick.de findet man aktuelle Informationen zum Thema Wohngebäudeversicherung und kann zudem die Übersicht über die Tarife der Versicherungsgesellschaften erlangen, indem man den kostenlosen Wohngebäudeversicherung Vergleich nutzt.
Kosten und Leistungen der Wohngebäude Versicherung
Der Versicherungsschutz einer Wohngebäudeversicherung gilt für das Bauwerk selbst sowie für die zugehörigen Anlagen und Einbauten wie zum Beispiel Heizungs- und Stromanlagen oder Einbauküchen. Auch Nebengebäude und sonstige auf dem Grundstück befindlichen Bauten können mit ihr geschützt werden. Die Wohngebäudeversicherung greift bei Schäden durch Feuer, Sturm und Hagel sowie Leitungswasser. Ratsam ist es, eine Wohngebäudeversicherung mit erweiterter Elementarversicherung zu wählen, die auch Schäden durch Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Überschwemmung, Schneedruck und Lawinen einbezieht. Gegen einen Zuschlag kann man sich auch gegen Rückstau absichern. Auch lässt sich die Immobilie gegen etliche weitere Gefahren absichern, so kann eine Wohngebäude Versicherung beispielsweise auch für Beschädigungen durch Graffiti oder Vandalismus die Kosten tragen. Dabei gilt, je mehr Einzelleistungen eine Wohngebäude Versicherung bietet, desto teurer ist sie. Aus diesem Grund sollte man im Vorhinein herausfinden, welche einzelnen Leistungen individuell wirklich sinnvoll sind. Ein Bauwerk in ländlichen Gegenden wird zum Beispiel viel seltener von Graffitischäden betroffen.
Die Preise der Wohngebäudeversicherungen werden jedoch nicht bloß von den enthaltenen Leistungen beeinflusst. Auch die regionalen Gefahren werden von den Gesellschaften bei der Bemessung des Tarifs berücksichtigt. So kostet beispielsweise die Elementarversicherung mehr, wenn sich die Immobilie in einer Region befindet, wo erhöhte Überschwemmungs- oder Lawinengefahr besteht. Außerdem kann sich der Wohngebäudeversicherung Preis von Anbieter zu Anbieter unterscheiden, sodass es vor dem Abschluss einer Police sinnvoll ist, einen Wohngebäudeversicherungen vergleichen anzustellen. Immobilienbesitzer können so nicht selten bis zu mehreren hundert Euro pro Jahr sparen.
Wohngebäudeversicherungen vergleichen: Ideal versichert sein und sparen
1blick.de offeriert einen objektiven Wohngebäudeversicherungen Vergleich mit über 45 unterschiedlichen Tarifen. Dabei handelt es sich bei dem Wohngebäudeversicherung Vergleich vom Vergleichsportal nicht lediglich um einen Preisvergleich. Gerade bei einem so wertvollen Besitz wie einem Wohngebäude, bei dem Schadenskosten oftmals riesig sind, ist es sehr wichtig, dass man nicht unterversichert ist. Indem man genaue Angaben zum Haus macht, kann man im Wohngebäudeversicherung Vergleich den Tarif finden, der nicht nur günstig ist, sondern auch alle wichtigen Leistungen umfasst. Möchte man über den Wohngebäudeversicherungen Vergleich hinaus auch den Ratschlag eines Spezialisten, kann man auf dem unabhängigen Verbraucherportal zusätzlich von einer unentgeltlichen und produktneutralen Online Beratung profitieren.
Weitere Informationen unter:
https://1blick.de/wohngebaeudeversicherung-vergleich
1blick.de ist das Vergleichsportal für Versicherungen und Finanzen, das angebotsunabhängig und verbraucherorientiert ist. Auf dem werbefreien Verbraucherportal bekommen die Nutzer die Unterstützung, die sie brauchen, um die optimalen Versicherungsofferten zu finden und zugleich ihre Kosten unter Kontrolle zu halten. Die Leistungen von 1blick.de sind gratis und bedienerfreundlich. 1blick.de Zelesny,J. Carl-Benz-Strasse 5 68723 Schwetzingen https://1blick.de/wohngebaeudeversicherung-vergleichinfo[at]1blick.de
Preis-Leistungstest: Wohngebäudepolicen mit ElementarschutzPreisunterschiede bis zu 671 Euro / 16 Prozent der Tarife mit schwachen Leistungen / Domcura Komfortschutz Preis-Leistungssieger / Interrisk XXL Tarif mit besten Leistungen / Domcura und DEVK Versicherungen Preissieger
(ddp direct)CHECK24.de hat in einem großen Preis-Leistungstest Wohngebäudeversicherungen mit Elementarschutz untersucht. Dabei zeigten sich selbst bei Wohngebäudeversicherungen mit guten Leistungen Preisunterschiede von bis zu 671 Euro. <br /><br />Eine Wohngebäudeversicherung ist ein Muss für jeden Neben dem Preis ...
(ddp direct)CHECK24.de hat in einem großen Preis-Leistungstest Wohngebäudeversicherungen mit Elementarschutz untersucht. Dabei zeigten sich selbst bei Wohngebäudeversicherungen mit guten Leistungen Preisunterschiede von bis zu 671 Euro. Eine Wohngebäudeversicherung ist ein Muss für jeden Immobilienbesitzer. Neben dem Preis ist bei Police-Abschluss vor allem wichtig, dass nicht nur die üblichen Risiken wie Brand und Sturm, sondern z.B. auch Aufräumkosten und individuelle Risiken wie Photovoltaikanlagen mitversichert sind. Einschließen sollten Verbraucher auch den Tarifbaustein Elementarschutz, der vor den Schäden nach Überschwemmungen, Schneedruck oder Erdrutsch schützt. Aufgrund des existentiellen Risikos sollte die Absicherung gegen Elementarschäden zukünftig ein fest integrierter Bestandteil der Wohngebäudeversicherung sein, fordert Daniel Friedheim vom unabhängigen Vergleichsportal CHECK24.de. 61 Tarife und Tarifvarianten von 33 Versicherern untersucht CHECK24.de hatte im Zeitraum vom 23.08. bis zum 08.09.2011 insgesamt 61 Tarife und Tarifvarianten von 33 Versicherungen untersucht. 20 Gesellschaften wollten nicht an der Analyse teilnehmen oder antworteten gar nicht.* Für den Leistungsvergleich wurden 16 Tarifbausteine der Wohngebäudeversicherung sowie des Elementarschutzes analysiert. Die Preisauswertung erfolgte auf Grundlage eines Beispielprofils** für elf Adressen in fünf Städten mit ZÜRS-Stufen von eins bis vier. Aus diesen Preisen bildet sich der Durchschnittspreis.*** Gesamtsieger: Domcura mit zwei Tarifen vor der Medien Versicherung Mit der richtigen Mischung aus umfassender Leistung und günstigen Preisen überzeugte die Domcura: Sie landete mit ihren Tarifen Komfortschutz (34,43 von 40 Punkten) und Topschutz (34,17 Punkte) auf den ersten beiden Rängen des Preis-Leistungsvergleichs. Auch der Tarif Komfort der Medien Versicherung bietet Verbrauchern ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (33,67 Punkte). Die Domcura erhält als Gesamtsieger etwa 86 Prozent aller möglichen Punkte der schlechteste Tarif im Preis-Leistungstest nur etwa 44 Prozent (17,61 Punkte). Leistungssieger: Interrisk Tarif XXL 16 Prozent mit schwachen Leistungen Der Tarif XXL der Interrisk gewinnt den Leistungsvergleich mit rund 94 Prozent der möglichen Punkte (18,75 von 20 Punkten). Hier sind alle abgefragten Schäden der Wohngebäudeversicherung zu 100 Prozent mitversichert und auch bei der Absicherung der Elementarschäden gibt es nur geringe Einschränkungen. Auf dem zweiten Rang der Leistungsauswertung liegt der Domcura Topschutz (17,81 Punkte), gefolgt vom Interrisk-Tarif XL (17,19 Punkte). Nicht alle Tarife im Test bieten so überzeugende Leistungen an: Zehn Tarife (16 Prozent) erhielten weniger als die Hälfte der möglichen Punkte, der Letztplatzierte sogar nur knapp ein Viertel. Gründe sind hohe Selbstbehalte und die Tatsache, dass viele Gefahren gar nicht, nur sehr gering oder gegen Zuschlag versichert sind. Preissieger: Domcura und DEVK Versicherungen Unterschiede bis zu 671 Euro In der Preisauswertung überzeugten der Toptarif der Domcura sowie die Wohngebäudeversicherung der DEVK Versicherungen mit jeweils 18,18 von 20 Punkten. Sie erhielten für zehn Adressen die volle Punktzahl. Der Punktabzug entsteht, da beide Assekuranzen die Testadresse mit ZÜRS 4 nicht versichern. Neun der 38 Tarife (24 Prozent) im Preisvergleich erhielten weniger als die Hälfte der Gesamtpunkte, der teuerste Tarif nur ein Viertel aller Punkte. Die Preise der Versicherer unterschieden sich pro Adresse um bis zu 671 Euro: In Dresden (Kötschenbroder Straße) kostet die günstigste Wohngebäudeversicherung mit Elementarschutz 212 Euro, die teuerste 883 Euro im Jahr. *Versicherungen, die nicht teilnehmen wollten oder nicht antworteten: Allianz, Alte Leipziger, Bayer. Hausbesitzer, Concordia, Condor, Continentale, Generali, Gothaer, Hanse Merkur, HDI Gerling, Inter, LVM, Nationale Suisse, Nürnberger Versicherung, NV, R+V, SHB, Westfälische Provinzial, WWK, Zurich. Drei Versicherungen wurden nur im Leistungsvergleich berücksichtigt, da ihre Preise nur für Mitglieder des öffentlichen Dienstes verfügbar sind: Adler, DBV Winterthur (identisch mit AXA), PVAG **Profil: Einfamilienhaus, Neubau 2010, Neubausumme 300.000 Euro (Wert 1914: 25.210), Massivbauweise, BAK1, Hartdach mit Ziegeln, 150 qm Wohnfläche, EG und 1. OG, kein Keller, kein ausgebautes Dach, ohne Garage, Versicherungsnehmer: 40 Jahre, kein öffentl. Dienst, verheiratet, 1-Jahresvertrag, jährliche Zahlweise, keine generelle SB, mind. 155 Punkte in der Leistungsauswertung (WGB ohne Elementar) ***Die genaue Methodik steht hier bereit: http://www.check24.de/assets/files/pdf/2011/Oktober/2011-10-12_CHECK24_Wohngebauedevers_Preis_Leistungs_Analyse.pdf Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/12q1xh /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/preis-leistungstest-wohngebaeudepolicen-mit-elementarschutz-25403 /> === Präsentation Preis-Leistungstest: Wohngebäudepolicen mit Elementarschutz (Dokument) ===
CHECK24.de hat in einem großen Preis-Leistungstest 61 Tarife und Tarifvariationen von 33 Wohngebäudeversicherungen mit Elementarschutz untersucht. Genaue Informationen zur Methodik und Ergebnissen finden Sie in dieser Präsentation.
Shortlink: http://shortpr.com/9bscsl /> Permanentlink: http://www.themenportal.de/dokumente/praesentation-preis-leistungstest-wohngebaeudepolicen-mit-elementarschutz
CHECK24 Vergleichsportal GmbH
Daniel Friedheim
Erika-Mann-Str. 66
80363 München
Deutschland
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Homepage: http://www.check24.de
Telefon: 089 2000 47 1170 CHECK24 Vergleichsportal GmbH Friedheim,Daniel Erika-Mann-Str. 66 80363 München daniel.friedheim[at]check24.de
Chinesischer Wissenschaftler bestätigt menschliches Verschulden an der Erdrutsch-Tragödie in DrugchuIGFM München
Im Bezirk Drugchu ( chin. Zhouqu ), Provinz Gansu, beutete der Mensch die Berge, das Wasser und die Flüsse aus - die Natur rächte sich durch mächtige Schlammlawinen ( 1 ).Die ungezügelte Ausbeutung der Naturschätze hat ein gewaltiges Risikopotential für Naturkatastrophen mit sich gebracht: Am 8. August 2010 kam es zu den ...
Im Bezirk Drugchu ( chin. Zhouqu ), Provinz Gansu, beutete der Mensch die Berge, das Wasser und die Flüsse aus - die Natur rächte sich durch mächtige Schlammlawinen ( 1 ). Die ungezügelte Ausbeutung der Naturschätze hat ein gewaltiges Risikopotential für Naturkatastrophen mit sich gebracht: Am 8. August 2010 kam es zu den verheerenden Erdrutschen in der Gegend von Drugchu, die Tausende von Menschen töteten. Das schrieb ein führender chinesischer Wissenschaftler in einem Artikel in China Dialogue. Über 1.239 Menschen kamen ums Leben, und von 505 fehlt jegliche Spur. Jiang Gaoming, der Forschungsleiter an dem Institut für Botanik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, führt drei Hauptfaktoren an, welche zusammengenommen für die Katastrophe verantwortlich sind: rücksichtslose Abholzung, die Anlage von Staudämmen zur Wasserkraftnutzung und den Bau von Wohnhäusern direkt an den Flußufern. Die Gegend war für ihre Wälder, reichen Wasservorräte, fruchtbaren Böden und ihr angenehmes Klima bekannt. Aber nach dem Schlagen von 10 Milliarden Kubikmetern Holz sic! Es handelt sich offenbar um die ohnehin bereits sehr beachtliche Menge von mehreren Dutzend Millionen Kubikmeter Holz und der Anlage einer großen Anzahl von Stauwehren zur Nutzung der Wasserkraft blieben die Berge der Gegend kahl zurück, so daß sie die Niederschlagsmengen nicht mehr aufnehmen können, sagte er. Jiang belegte seine Befunde durch Statistiken über die Waldbestände in der Gegend. Der Bezirk Drugchu, der für seine reiche Vegetation bekannt ist, besteht zu 65% oder 1.940 qkm aus für Wälder tauglichen Geländes; 820 qkm oder 45% davon waren tatsächlich bewaldet, was über dem natürlichen Durchschnitt von 22% liegt. Unglücklicherweise wurden diese Wälder durch drei Jahrzehnte Abholzung erschreckend dezimiert. In den 70er Jahren wurden bereits jedes Jahr 80.000 Kubikmeter Holz geschlagen. Unkontrolliertes Baumfällen und Holzhandel resultierten schließlich darin, daß die Waldbestände des Bezirks jedes Jahr um 100.000 Kubikmeter verringert wurden, führte er weiter aus. Auf die verheerenden Schlammlawinen vom vergangenen August hin stellten Reporter fest, daß die Abhänge über dem Tal des Sanyan, eine der am schlimmsten betroffenen Zonen, gänzlich baumlos und nur spärlich mit Gebüsch bewachsen waren. Ohne die Vegetation konnte der starke Regen ungehindert das Erdreich und die Steine lockern, und dadurch Erdrutsche auslösen, welche Leib und Leben und Hab und Gut der Bewohner weiter unten bedrohten. Zweitens hat der massenhafte Stauwehrbau zusätzlich zu der Entwaldung die Gegend äußerst fragil gemacht. Es wurden, ohne der Ökologie weiter stromaufwärts auch nur einen einzigen Gedanken zu schenken, sage und schreibe eintausend größere und kleinere Stauwehre am Verlauf des Hauptflusses Bailong gebaut, wodurch die Wahrscheinlichkeit wuchs, daß Schlammlawinen entstehen. Der Bailong fließt zudem durch eine erdbebengefährdete Zone, und das Brechen von Steinen am Ufer des Flusses zum Bau der Dämme hat die Abhänge weiter destabilisiert, sagte Herr Jiang. Ferner beobachtete er, daß Anlagen zur Wasserkraftnutzung oft mit den Zielen des Umweltschutzes in Konflikt geraten So führte der Bau von Staudämmen immer wieder zur Zerstörung der Waldreserven, aber wenn die Forstwissenschaftler Einspruch erhoben, war das meistens wirkungslos. Von 2003 bis 2007 wurden in Drugchu Verträge für 53 Wasserkraftprojekte unterzeichnet, 41 davon sind inzwischen fertiggestellt worden oder befinden sich im Bau, und die restlichen 12 werden bald folgen. Insgesamt machen sie 80% der Entwicklungsprojekte des Bezirks aus. Schätzungen zufolge führt die Anlage von 41 Stauwehren zum Aushub von 38,3 Millionen Kubikmeter Sediment und zum Verlust von 749.000 Tonnen Erdreich. Nach Fertigstellung der Staudämme durchtränkt das Wasser die Abhänge und löst die Erde heraus, was eine Situation schafft, in der es jederzeit zu Erdrutschen kommen kann. Die Entnahme großer Sandmengen läßt ein von Steinbrocken übersätes Flußbett zurück. Sie können vom Hochwasser mitgerissen werden, was diese Wasserfluten noch viel gefährlicher macht, sagte er. Das dritte Hauptproblem ist der Mangel an urbaner Planung und der Bau von Wohnhäusern nahe am Flußufer. Obwohl die Schlammlawinen und Erdrutsche die Bewohner vor Ort für die drohende Gefahr sensibilisiert haben, läßt die urbane Planung immer noch zu wünschen übrig, und es wird weiterhin auf riskantem Gelände gebaut. Die enge Talsohle, in der Drugchu liegt, macht gerade mal 12 qm aus. Die Bevölkerung wuchs seit Jahrzehnten, und der einzige Ort, wo man noch bauen kann, ist am Flußufer. Bauträger sehen die Flüsse Sanyan und Luojia nun als ihre einzig noch vorhandene Option und kaufen dort Land zu Bauzwecken auf, fügte Jiang hinzu. Die Errungenschaften der Wirtschaftsentwicklung sind weit weniger wertvoll als grüne Berge und klare Flüsse. Und es ist gewöhnlich die lokale Bevölkerung, welche die volle Wucht der Umweltkatastrophen abbekommt. Das Leid in Drugchu ist ein umweltbedingtes Leid. Es ist an der Zeit, die menschliche Entwicklung so zu gestalten, daß vermieden wird, die Umwelt, das Leben und den Besitz der Menschen nur um des wirtschaftlichen Gewinns willen zu gefährden, schloß Herr Jiang. Jiang Gaoming verwendete für Drugchu natürlich den chinesischen Namen Zhouqu in seinem Artikel. ( 1 ) 10. August 2010,. Die Erdrutschkatastrophe in Zhouqu ( Drugchu ) - von Menschenhand gemacht? http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2010/Mudslide-manmade_10.8.html Bild: Die Schlammlawine hinterläßt eine Spur der Verwüstung
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Jahresbericht 2010 des Tibetischen Zentrums für Menschenrechte und Demokratie: Die Menschenrechtssituation in Tibetigfm münchen
Das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy ( TCHRD ) hat seinen Jahresbericht 2010 zur Menschenrechtssituation in Tibet veröffentlicht. Dieser neunzigseitige Bericht ( 1 ) dokumentiert Verstöße im Bereich der bürgerlichen und politischen Rechte, der Religionsfreiheit, des Rechts auf Bildung und des Rechts auf und politische ...
Das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy ( TCHRD ) hat seinen Jahresbericht 2010 zur Menschenrechtssituation in Tibet veröffentlicht. Dieser neunzigseitige Bericht ( 1 ) dokumentiert Verstöße im Bereich der bürgerlichen und politischen Rechte, der Religionsfreiheit, des Rechts auf Bildung und des Rechts auf Lebensunterhalt. Bürgerliche und politische Freiheiten Auch 2010 war bei der Regierung der VR China keine Lockerung ihrer Politik zu erkennen. Am 30. Dezember 2010 waren 831 politische Gefangene in Tibet bekannt, von denen 360 rechtskräftig von einem Gericht verurteilt worden sind und zwölf eine lebenslange Haftstrafe verbüßen. Man weiß von 188 Tibetern, die im Laufe des Jahres festgenommen wurden und sich in Haft befinden; 71 von ihnen wurden bereits gerichtlich verurteilt. Das harte Vorgehen gegen Intellektuelle und Persönlichkeiten des kulturellen Lebens setzte sich auch dieses Jahr fort. Seit 2008 wurden über 60 tibetische Autoren, Blogger, Intellektuelle und Kulturschaffende verhaftet. Die Behörden hatten prominente Tibeter im Visier, die bis dahin als vorbildliche Persönlichkeiten galten. Am 23. August 2010 verkündete die chinesische Regierung Reformen in Bezug auf die Anwendung der Todesstrafe: Sie gilt nun nicht mehr für finanzielle Verbrechen. Obwohl diese Reform willkommen ist, wirkt sie sich in Tibet kaum aus. Seit dem Frühjahr 2008 wurden neun Tibeter zum Tode verurteilt, von denen zwei bereits exekutiert worden sind. Die übrigen sieben wurden zum Tode mit zweijährigem Aufschub verurteilt. 2010 wurden drei Tibeter, Sonam Tsering, Lama Lhaka und Sodor aus dem Kloster Kolu in Chamdo zum Tode mit zwei Jahren Aufschub verurteilt ( 2 ). Im Mai dieses Jahres gab China neue Verordnungen heraus, denen zufolge Beweise, die illegal durch Folter erzwungen wurden, in Fällen von drohender Todesstrafe und anderer strafrechtlicher Verfolgung nicht verwendet werden dürfen. China hat die Folter zwar theoretisch bereits 1996 verboten; unter Zwang erhaltene Beweise wurden jedoch trotzdem routinemäßig akzeptiert, denn die Definition illegaler Handlungen war so vage, dass die Polizei verschiedene Techniken einsetzte, um das Verbot zu umgehen. In Unruheregionen wie Tibet wird Folter in Haftanstalten und Gefängnissen regelmäßig praktiziert. Die Polizei greift auf unmenschliche Techniken und Foltermethoden zurück, um vor Gericht Beweise präsentieren zu können. Das Recht auf Bildung Im Laufe des Jahres kam es in Tibet bei mehreren Gelegenheiten zu Schüler- und Studentenprotesten, mit denen diese ihre Beschwerden und Sorgen in Bezug auf soziale und politische Fragen zum Ausdruck brachten. Im März und April 2010 war die Zahl von Verhaftungen und Ausschlüssen tibetischer Lehrer und Schüler aus Schulen und akademischen Institutionen Osttibets besonders hoch. Am 19. Oktober 2010 gingen Tausende tibetischer Schüler aus sechs verschiedenen Schulen im Bezirk Rebkong ( chin. Tongren ) der tibetischen autonomen Präfektur ( TAP ) Malho in Qinghai auf die Straße, um gegen die vorgesehenen Änderungen im Bildungssystem zu protestieren, die die tibetische Sprache ins Abseits drängen sollen. Die Proteste breiteten sich später auf andere Gebiete in Tibet und darüber hinaus aus, teilweise sogar auf so weit entfernte Institutionen wie die Universität für Nationale Minderheiten in Beijing. Dort protestierten am 22. Oktober 600 tibetische Studenten für den Schutz der tibetischen Sprache. Die Proteste entzündeten sich an einer Anordnung der Regierung von Qinghai, dass alle Unterrichtsstunden und Schulbücher an Grundschulen ab 2015 auf Chinesisch sein sollen; nur der Tibetisch- und Englischunterricht ist hiervon ausgenommen ( 3 ). Die Regierung argumentierte, der Vorschlag, Mandarin an Schulen zur Pflicht zu machen, werde die tibetischen Schüler den anderen Staatsangehörigen gleichstellen, ihnen Möglichkeiten im Wirtschaftsleben eröffnen und sie in die größere chinesische Gemeinschaft integrieren. Die Tibeter riefen dagegen dazu auf, die tibetische Sprache als Teil der tibetischen Identität und Grundlage ihrer Religion und Kultur zu bewahren, was an die umfassendere Frage der kulturellen und ethnischen Identität anknüpft. Leider betrachten die staatlichen Behörden es als staatsfeindlich, für kulturelle Einzigartigkeit einzutreten, auf seine Kultur stolz zu sein und sie zu fördern. Die bald in ganz Tibet umgesetzte Verwendung von Mandarin als obligatorische erste Sprache wird sich in drastischer Weise negativ auf das Leben der Tibeter auswirken. Das chinesische Gesetz sieht zwar den Schutz und die Förderung von Sprachen ethnischer Minderheiten vor, die Wirklichkeit ist jedoch anders. Im Licht der chinesischen Verfassung sowie des nationalen und internationalen Rechts hat der Staat der VR China die Verantwortung, die tibetische Sprache zu schützen. Die von der Provinzregierung Qinghais vorgeschlagene Änderung im Bildungssystem steht von Grund auf im Widerspruch zu allen Rechtsvorschriften. Religionsfreiheit Im Laufe des Jahres waren die jahrhundertealte Praxis des traditionellen tibetischen Buddhismus und die monastische Gemeinschaft einem weiteren Schlag der Kommunistischen Partei Chinas ( KPCh ) ausgesetzt. Im September 2010 erließ das Staatliche Amt für Religiöse Angelegenheiten ( SARA ) die Anordnung Nr. 8 Maßnahme für das Management tibetischer buddhistischer Klöster und Tempel. Die Verordnung mit 44 Artikeln, die am 1. November 2010 in Kraft trat, behindert die jahrhundertealten Praktiken des tibetischen Buddhismus, schränkt die Beziehungen zwischen Meister und Schüler ein und gibt den Behörden eine solide gesetzliche Grundlage in die Hand, um Klosterinstitutionen wie auch Mönche und Nonnen kontrollieren zu können. Diese Verordnung ist eine Verstärkung der rechtlichen Instrumente, die sich primär gegen den Einfluss des Dalai Lama und anderer führender Persönlichkeiten des Tibetischen Buddhismus richten, von denen die meisten im indischen Exil leben und dort ihre Religion lehren ( 4 ). Was als Steigerung der Kontrolle in den Klosterinstitutionen Tibets interpretiert werden könnte, ist die Tatsache, dass das United Front Work Department ( UFWD ) der KPCh vom 14. bis 15. August eine Konferenz über die demokratische Verwaltung der klösterlichen Institutionen abhielt. Sie fand in Shigatse statt und veranlasste die Leiter von Klosterinstitutionen und lokale UFWD-Leiter in der TAR wie auch tibetischer Gebiete in vier Provinzen, die Zügel in den religiösen Institutionen tibetischer Regionen fester anzuziehen. Während der Versammlung bemerkte der Leiter des UFWD, Du Qingli, dass die patriotische und die Rechtserziehung verstärkt werden sollen, um die Mönche und Nonnen dazu zu bringen, sich an die Gesetze des Landes zu halten und freiwillig die Einheit der Nation, der Nationalitäten und die soziale Stabilität zu schützen ( 5 ). Recht auf Lebensunterhalt In Beijings Diskurs über Tibet gab es schon immer zwei Schwerpunkte: Einerseits den der Entwicklung, andererseits den der Stabilität. Da über 80 Prozent der Tibeter in ländlichen Gebieten leben, sind der großen Mehrheit der ethnischen Tibeter auf dem Land die Vorteile der Westlichen Entwicklungsstrategie nicht zugänglich. Nur wenig von dem für die Entwicklung vorgesehenen Geld sickerte zu den ärmsten Teilen der Gesellschaft durch. China behauptet zwar, den ökonomischen Rechten seiner Bevölkerung Vorrang zu geben, setzte in Tibet jedoch keine an deren Rechten und Bedürfnissen orientierten Entwicklungsansätze um, was extreme Schwierigkeiten für das Leben der Nomaden und Bauern mit sich brachte. Nachdem der UN-Sonderberichterstatter über das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter, seinen Besuch vom 15. bis 23. Dezember in der VR China beendet hatte, erklärte er der Regierung in seinem Fazit über die Umsiedlung zahlreicher tibetischer Nomaden im Rahmen der politischen Richtlinie Tiere entfernen, damit Gras wachsen kann ( Tuimu Huancao ), man solle die Nomaden nicht zwingen, ihr Vieh zu verkaufen, und sie nicht zwangsweise umsiedeln ( 6 ). Zehn Jahre nach dem vierten Arbeitsforum zu Tibet wurde vom 18. bis 20. Januar 2010 das fünfte Arbeitsforum in Beijing abgehalten. Präsident Hu Jintao und über 300 hochrangige Partei-, Regierungs- und Militärführer nahmen an der Versammlung teil. Erstmals schloss das fünfte Arbeitsforum zu Tibet im Gegensatz zu den vorangegangenen vier Arbeitsforen alle tibetischen Gebiete mit ein, die zu den Provinzen Sichuan, Qinghai, Gansu und Yunnan gehören. In dem Forum wurde festgelegt, dass die Politik in allen tibetischen Gebieten der VR China jeweils den regionalen Bedürfnissen angepasst werden solle. Nach zehn Jahren der ambitionierten Westlichen Entwicklungsstrategie haben die Behörden offenbar erkannt, dass die Kluft zwischen Arm und Reich größer geworden ist; dementsprechend besteht Ungleichheit in Bezug auf die sozialen Einrichtungen und das Bildungsniveau der Menschen. Das Fünfte Arbeitsforum zu Tibet betonte, dass man sich auf die Verbesserung der Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung konzentriere. Im Gegensatz zu früheren Arbeitsforen gab es im fünften Forum keine Listen von Großprojekten, obwohl es sehr gut sein kann, dass dies nur deswegen der Fall war, weil die aufwendigen Projekte mit hohen Kosten im zwölften Fünfjahresplan für die Jahre 2011 bis 2016 bekannt gegeben werden. Im Jahr 2010 verloren Tausende bei dem Erdbeben in Kyegudo ( chin. Jiegu ) und bei der Erdrutsch-Katastrophe in Drugchu ihr Leben. Während anzuerkennen ist, dass die Regierung bei der Nothilfe für das vom Erdbeben erschütterte Kyegudo sehr gute Unterstützung leistete, hat der Staat jedoch unglücklicherweise dem Dalai Lama den Zugang zu dem Gebiet verwehrt obwohl dieser direkt darum bat, die Region besuchen zu dürfen, um Gebete zu sprechen und die trauernden Familien zu trösten. Der Regierung wäre allerdings seitens der Tibeter wie auch international viel Bewunderung gewiss gewesen, hätte sie die Politik einmal beiseite geschoben und zugelassen, dass menschliche Emotionen und Spiritualität eine Verbindung eingehen. Der Schlüssel, das Herz und den Geist des tibetischen Volkes zu gewinnen, liegt darin, sich mit dem Dalai Lama zu verbinden. Der Staat sollte eine mutige Vision haben, die Tibet-Frage durch den Dialog mit dem Dalai Lama zu lösen und so ein stabiles Umfeld gewährleisten, in dem das tibetische und chinesische Volk in Harmonie leben können. ( 1 ) Der vollständige Bericht im pdf-Format kann heruntergeladen werden unter http://www.tchrd.org/publications/annual_reports/2010/ar2010.pdf ( 2 ) 20. November 2010 Tibeter wegen Demonstrationen von 2008 zum Tode mit Aufschub verurteilt, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/diir/2010/SonamTseringTodesurteil_20.11.html ( 3 ) 5. November 2010 Unfreiheit der Sprache: Chinesische Bildungspolitik für die tibetische Sprache tödlich, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2010/Tibetisch_bedroht_5.11.html ( 4 ) 11. Oktober 2010 Neue Bestimmungen für die Klöster in Tibet bezwecken, den Einfluss aus dem Ausland auszuschalten, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/NeueRegeln_27.11.html ( 5 ) 21. August 2010 Konferenzen auf hoher Ebene über die öffentliche Sicherheit und die Aktivitäten der Klöster in Tibet, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2010/PSB-Konferenz.html ( 6 ) 23. Dezember 2010 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf angemessene Ernährung: Tibetische Nomaden sollten nicht zwangsangesiedelt werden, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2010/UN_Tib.Nomaden_23.12.html
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GLOBAL-FINANZ rät: Zahl der Naturkatastrophen steigt - Elementarversicherung hilft
Bonn, 03. Februar 2011 - Überflutete Keller, Dächer die unter der Schneelast einstürzen - der Winter 2010/2011 hat in Deutschland große Schäden verursacht und auf viele Immobilienbesitzer kommen deshalb jetzt erhebliche Kosten zu. Nur wenige haben eine so genannte Elementarversicherung abgeschlossen. Diese Versicherung gilt ...
Bonn, 03. Februar 2011 - Überflutete Keller, Dächer die unter der Schneelast einstürzen - der Winter 2010/2011 hat in Deutschland große Schäden verursacht und auf viele Immobilienbesitzer kommen deshalb jetzt erhebliche Kosten zu. Nur wenige haben eine so genannte Elementarversicherung abgeschlossen. Diese Versicherung gilt für das Wohngebäude sowie den Hausrat und kommt auf, wenn Naturgewalten Zerstörung verursachen. In Deutschland ist die Zahl der Elementarschäden durch starke Regenfälle und Überschwemmungen erheblich gestiegen. Der Rückversicherer Munich Re analysiert seit mehr als 35 Jahren Naturgefahren. Demnach hat sich die Anzahl der wetterbedingten Katastrophen seit 1980 global verdreifacht, die Zahl der Überschwemmungen ebenso, die der Stürme mehr als verdoppelt. In den ersten neun Monaten des Jahres 2010 trat die zweithöchste Anzahl von schadenrelevanten Naturereignissen seit 1980 auf. Die Versicherer haben die Zeichen der Zeit erkannt und bieten Elementarversicherungen gegen die zunehmenden Schäden durch Naturgewalten an. Diese können sowohl für die Gebäudeversicherung als auch die Hausratversicherung abgeschlossen werden. Doch in vielen Verträgen fehlt diese wichtige Deckungserweiterung. Über Gebäude-Versicherungsverträge sind im Regelfall nur die Gefahren Feuer, Blitz, Brand, Überspannung, Leitungswasser und Sturm abgedeckt, in der Hausratversicherung auch Einbruchdiebstahl. Zu den Elementarschäden gehört die Überschwemmung des Eigentums durch Gewässer aber auch durch starke Niederschläge. Diese Vorfälle häufen sich in letzter Zeit. Oft kann die Kanalisation die extremen Wassermengen nicht schnell genug aufnehmen und es kommt zum Rückstau in den Abwasserleitungen. Aus den Rohren dringt dann Schmutzwasser in die Räume ein und verursacht erhebliche Schäden an Gebäuden und Inventar. Zu den Elementargefahren gehören auch Lawinen und Schäden durch Schneedruck. Hinzu kommen Gefahren durch natürliche Erdbewegungen wie Erdrutsch oder Erdbeben. Die Bundesrepublik ist in so genannte Gefahrenzonen untergliedert. Diese Berechnungen werden jährlich neu an die tatsächlichen Ereignisse angepasst. Der Versicherer prüft nach Eingang des Antrages, ob er für die Elementargefahren Versicherungsschutz bieten möchte oder nicht. Die Kriterien hierfür werden aufgrund der Zunahme der Schadensfälle in den kommenden Jahren sicherlich verschärft. GLOBAL-FINANZ empfiehlt daher, möglichst frühzeitig den Einschluss der Elementargefahren zu vereinbaren. Auch wer glaubt, bereits ausreichend abgesichert zu sein, sollte seinen Vertrag überprüfen. In der Schadenpraxis zeigt sich, dass viele Versicherungsnehmer von einer zu geringen Deckungssumme unangenehm überrascht werden. Der Zusatzbeitrag zur Absicherung der Elementarschäden beträgt bei GLOBAL-FINANZ annähernd 94 Euro bei der Gebäudeversicherung und etwa 49 Euro bei der Hausratversicherung für ein Haus im Wert von 250.000 Euro. Im Normalfall übernimmt die Elementarschutzversicherung die Kosten für Aufräumarbeiten, Abfallbeseitigung und Schadensminimierung, sowie für alle notwendigen Reparaturmaßnahmen. Gegebenenfalls kommt die Versicherung sogar für den Wiederaufbau des kompletten Hauses auf. Über die GLOBAL-FINANZ AG GLOBAL-FINANZ ist einer der führenden konzernunabhängigen Allfinanz-Dienstleister. Die im Jahre 1979 von Rudolf J. Schmitz gegründete GLOBAL-FINANZ gehört hierzulande zu den etabliertesten Allfinanzvertrieben und mit über 100.000 Privatkunden zu den Top-10 der Branche. Bei GLOBAL-FINANZ dreht sich alles um die ganzheitliche Finanzplanung, von der privaten Altersvorsorge, der Ab- und Versicherung über die Baufinanzierung bis zur Investmentanlage. Dabei vertreibt GLOBAL-FINANZ keine eigenen Produkte, sondern Finanzprodukte und Dienstleistungen von renommierten Partnerunternehmen. Im Gegensatz zu zahlreichen Allfinanzvertrieben, die einem Banken- oder Versicherungskonzern angehören, arbeitet GLOBAL-FINANZ völlig konzernunabhängig. So werden Kunden aus allen Bevölkerungsschichten maßgeschneiderte Lösungen für die Finanzplanung angeboten, ohne dabei an bestimmte Produkte gebunden zu sein. Grundlage der Finanzplanung ist das intern entwickelte Computer-Finanz-Gutachten CFG®, ein Beratungsprogramm, das auf Basis der Wünsche und der individuellen Vermögenssituation eines Kunden Versorgungslücken aufdeckt und passgenaue Lösungen anbietet. GLOBAL-FINANZ ist mit 293 Finanzplanern an 83 Standorten in Deutschland präsent. Sitz des Unternehmens ist Bonn. Kontakt: GLOBAL-FINANZ AG, Bonn Veronika Blumenstein Bernhardstraße 23-25 53227 Bonn +49 ( 0 )228. 97 04-126 VBlumenstein@GLOBAL-FINANZ.de www.GLOBAL-FINANZ.de
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Gebäudeversicherung: Gedanken eines neuen HausbesitzersEin eigenes Haus ist wohl der Traum der meisten Bundesbürger. Dieses gilt es besonders zu schützen mit der Gebäudeversicherung.
Michael Schneider kauft für sich und seine Familie ein Einfamilienhaus. Der Verkäufer macht ihn darauf aufmerksam, dass für das Haus eine Gebäudeversicherung besteht. Herr Schneider möchte nun wissen, ob er das Versicherungsunternehmen über den Eigentümerwechsel informieren muss und ob die Gebäudeversicherung der ...
Michael Schneider kauft für sich und seine Familie ein Einfamilienhaus. Der Verkäufer macht ihn darauf aufmerksam, dass für das Haus eine Gebäudeversicherung besteht. Herr Schneider möchte nun wissen, ob er das Versicherungsunternehmen über den Eigentümerwechsel informieren muss und ob die Gebäudeversicherung z.B. für einen Feuerschaden leisten wird, der nach dem Verkauf eintreten könnet. Ferner überlegt Herr Schneider, ob eine Gebäudeversicherung überhaupt erforderlich ist oder ob eine Feuerversicherung ausreicht. Informationen zur Gebäudeversicherung finden Sie hier: http://www.vergleichen-und-sparen.de/gebaeudeversicherung.html Der Versicherungsschutz für das Wohngebäude umfasst in der Standarddeckung die folgenden Gefahren: Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Aufprall eines Luftfahrzeuges, Leitungswasser, Rohrbruch, Frost, Sturm und Hagel. Weiterhin kann der Versicherungsschutz erweitert werden für weiteres gewerbliches Zubehör, sonstige Grundstücksbestandteile oder Mietausfall für gewerblich genutzte Räume. Der Versicherungsschutz der Gebäudeversicherung lässt sich durch zahlreiche Klauseln individuell erweitern. Hierzu können z. B. gehören - Überspannungsschäden durch Blitzschlag - Einschluss von Nutzwärmeschäden - Klima-, Wärmepumpen- und Solaranlagen - Wasserleitungs- und Heizungsrohre auf dem Versicherungsgrundstück und viele weitere Einschlüsse. Die Gebäudeversicherung leistet, wenn versicherte Gefahren auf das versicherte Gebäude einwirken. Für Schäden am Hausrat tritt die Hausratversicherung ein. Die Bedingungen der Gebäudeversicherung kennen keine Definition zum Begriff "Gebäude". In Anlehnung an das BGB ( Bürgerliches Gesetzbuch ) wird ein Gebäude wie folgt definiert: "Ein Gebäude ist ein mit dem Grund und Boden verbundenes Bauwerk, das von Menschen betreten werden kann und Menschen und Sachen schützt." Die Wohngebäudeversicherung gilt für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Mehrfamilienhäuser. Unter den Versicherungsschutz fallen auch Gebäude, die mindestens zur Hälfte Wohnzwecken dienen. Auch dazugehörige Garagen und unbedeutende Nebengebäude sind im Versicherungsschutz integriert. Ferner lassen sich in der Gebäudeversicherung auch Elementarschäden wie Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und Vulkanausbruch versichern. Herr Schneider macht sich reiflich Gedanken über die Möglichkeit, sein Hab und Gut zu schützen. Er weiß nun, dass die Gebäudeversicherung unverzichtbar für ihn als frisch gebackenen Hausbesitzer ist. Bildquelle: Wolfgang Hartwig, www.pixelio.de IAK Industrie Assekuranz Kontor GmbH Horster Str. 26-28 46236 Bottrop Postfach 10 07 02 46207 Bottrop Tel. ( 02041 ) 77 44 7 - 0 Fax ( 02041 ) 77 44 7 - 79 Email: service@vergleichen-und-sparen.de Web: www.vergleichen-und-sparen.de Gesellschafter: Ralf Becker zu 100 % Geschäftsführer: Ralf Becker Eingetragen im Handelsregister: Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 4957 Wir sind ein unabhängiger Versicherungsmakler und bereits seit 1984 für unsere Kunden aktiv. Dabei stehen Sie als Kunde bei uns im Vordergrund - frei von Provisions- oder Gesellschafts-Interessen. Wir sind eben unabhängig und arbeiten mit über 360 Gesellschaften zusammen.
Pressekontakt: Manfred Weiblen IAK GmbH Horster Str. 26-28 46236 Bottrop Telefon: ( 02041 ) 77 44 7 - 46 EMail: m.weiblen@iakgmbh.de Internet: http://www.vergleichen-und-sparen.de
Gebäudeversicherung: Nach dem Schnee kommt nun das HochwasserFür unsere eigenen vier Wände ist die Gebäudeversicherung im Schadensfall unverzichtbar.
Erst war es der Schnee, der den Gebäudebesitzern Kopfzerbrechen bereitet hat, nun kommt das Hochwasser bedingt durch die milde Witterung. Im Dezember hatten viele Eigentümer mit den Schneelasten auf ihren Dächern zu kämpfen, vielfach musste die Gebäudeversicherung Schäden regulieren. Nun sorgt das seit Tagen anhaltende, in ...
Erst war es der Schnee, der den Gebäudebesitzern Kopfzerbrechen bereitet hat, nun kommt das Hochwasser bedingt durch die milde Witterung. Im Dezember hatten viele Eigentümer mit den Schneelasten auf ihren Dächern zu kämpfen, vielfach musste die Gebäudeversicherung Schäden regulieren. Nun sorgt das seit Tagen anhaltende, für den Januar verhältnismäßig milde Wetter für Hochwasser in den verschiedensten Regionen in Deutschland. Betroffen sind das Deutsche Eck bei Koblenz, aber auch viele Regionen in Hessen, Sachsen und am Rhein. Informationen zur Gebäudeversicherung finden Sie hier: http://www.vergleichen-und-sparen.de/gebaeudeversicherung.html Schutz gegen Hochwasser bietet die Elementarversicherung im Rahmen der Gebäudeversicherung. Sie hilft bei den finanziellen Folgen von Erdbeben, Erdsenkungen oder Erdrutsch sowie Schneedruck, Lawinen und Überschwemmung. Mittlerweile können auch sogenannte Rückstauschäden versichert werden, wenn sich im Haus eine Rückstausicherung befindet. Man muss aber berücksichtigen, dass eine Elementarversicherung in Hochwasserregionen nur sehr schwer zu bekommen ist. Verfügt man bereits über diesen wichtigen Versicherungsschutz, kann die Gesellschaft nach einem oder zwei Schäden den Vertrag mit einer erhöhten Prämie oder einer höheren Selbstbeteiligung fortführen. Oft ist das die einzige Alternative, bevor die Versicherung ihrerseits den Vertrag kündigt. Wer in Ostdeutschland wohnt und zu DDR-Zeiten eine Gebäudeversicherung abgeschlossen kann, ist fein raus: In den alten Policen, die mittlerweile von der Allianz übernommen wurden, sind die Überschwemmungsschäden automatisch mit versichert. Wenn es zum Schaden durch das Hochwasser kommt, muss der Hauseigentümer diesen unverzüglich seiner Gebäudeversicherung mitteilen. Das ist eine vertraglich festgelegte Verpflichtung und kann bei einer erheblich verspäteten Meldung den Versicherungsschutz kosten. Schäden müssen so klein wie möglich gehalten werden, so steht es in den Bedingungen zur Gebäudeversicherung. Wer z. B. die Möglichkeit hat, den Kellerabgang mit Sandsäcken zu sichern, sollte dieses auch machen und nicht allein auf die Leistung der Versicherung vertrauen. Ein Schaden soll erst einmal so belassen werden, bis ein Gutacher der Versicherung diesen in Augenschein nehmen kann. Schließlich muss eine objektive Bewertung zur Schadenshöhe vorgenommen werden. Verändert man die Lage, kann das ebenfalls die Leistungen der Gebäudeversicherung mindern. Ist das nicht möglich, etwa weil provisorische Umbauten einen weiteren Schaden verhindern sollen, muss der ursprüngliche Schaden mit Fotos dokumentiert werden. Natürlich prüft die Gebäudeversicherung den Schaden und die daraus resultierende Leistungspflicht. Das kann einige Wochen dauern. Dennoch haben betroffene Hausbesitzer zumindest spätestens eine Monat nach der Schadensmeldung Anspruch auf eine Abschlagzahlung, die den unstrittigen des Schadens abdeckt. Bildquelle: Dieter Dewald, www.pixelio.de IAK Industrie Assekuranz Kontor GmbH Horster Str. 26-28 46236 Bottrop Postfach 10 07 02 46207 Bottrop Tel. ( 02041 ) 77 44 7 - 0 Fax ( 02041 ) 77 44 7 - 79 Email: service@vergleichen-und-sparen.de Web: www.vergleichen-und-sparen.de Gesellschafter: Ralf Becker zu 100 % Geschäftsführer: Ralf Becker Eingetragen im Handelsregister: Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 4957 Wir sind ein unabhängiger Versicherungsmakler und bereits seit 1984 für unsere Kunden aktiv. Dabei stehen Sie als Kunde bei uns im Vordergrund - frei von Provisions- oder Gesellschafts-Interessen. Wir sind eben unabhängig und arbeiten mit über 360 Gesellschaften zusammen.
Pressekontakt: Manfred Weiblen IAK GmbH Horster Str. 26-28 46236 Bottrop Telefon: ( 02041 ) 77 44 7 - 46 EMail: m.weiblen@iakgmbh.de Internet: http://www.vergleichen-und-sparen.de
Elementarschäden - die unterschätzte GefahrÜberschwemmungsrisiko bei Schneeschmelze
Endlich steigen die Temperaturen wieder und der Schnee beginnt zu schmelzen - für die meisten Menschen nach dem ungewöhnlich starken Wintereinbruch der letzten Wochen eigentlich ein Grund zur Freude. Wären da nicht die mitunter bedrohlichen "Nebenwirkungen", wenn der Winter plötzlich Pause macht: Denn mit der einsetzenden ...
Endlich steigen die Temperaturen wieder und der Schnee beginnt zu schmelzen - für die meisten Menschen nach dem ungewöhnlich starken Wintereinbruch der letzten Wochen eigentlich ein Grund zur Freude. Wären da nicht die mitunter bedrohlichen "Nebenwirkungen", wenn der Winter plötzlich Pause macht: Denn mit der einsetzenden Schneeschmelze und den angekündigten teils heftigen Niederschlägen steigt auch die Gefahr von Überschwemmungen. Wie Hausbesitzer vermeiden können, im Zuge witterungsbedingter Hochwasserschäden auch wirtschaftlich "ins Schwimmen" zu geraten, erklärt Versicherungsexperte Rolf Mertens von ERGO. Gerade in "klassischen" Hochwassergebieten wie etwa am Rhein, dem Main, der Elbe und der Oder stehen im Moment alle Zeichen auf "Flut". Doch sind es nicht immer nur die großen stehenden und fließenden Gewässer, die zur Bedrohung für alle werden, die ( zu ) nah am Wasser gebaut haben: "Auch der kleine, beschaulich vor sich hin plätschernde Mühlbach hinterm Haus kann sich bei entsprechender Wetterlage rasch in einen reißenden Strom verwandeln und damit im Handumdrehen zum Verhängnis für die nichts ahnenden Anrainer werden", weiß Versicherungsexperte Rolf Mertens von ERGO. Wenn der Hausstand "baden" geht "Steigen die Pegel von Bächen und Flüssen aufgrund starker Niederschläge oder der plötzlich einsetzenden Schmelze großer Schneemassen, bleibt erfahrungsgemäß meist wenig Zeit, um den Hausstand vor den Fluten zu retten", bedauert ERGO-Experte Rolf Mertens. Nach dem Abfließen der Wassermassen bietet sich den Geschädigten dann häufig ein Bild des Jammers, denn: Neben Mobiliar und Technik werden meist auch unwiederbringliche Erinnerungsstücke wie Fotos, Briefe oder Erbstücke zerstört - ein Verlust, der häufig noch mehr schmerzt als der wirtschaftliche Schaden. "Wer seine Wohnung wegen Überschwemmungsgefahr Hals über Kopf räumen muss, sollte daher unbedingt versuchen, zumindest wichtige Dokumente wie Ausweise, Urkunden oder Zeugnisse zu retten, sowie persönliche Dinge, die nicht durch Geld ersetzt werden können", rät ERGO-Experte Mertens. Für die wirtschaftlichen Schäden an Mobiliar und Hausrat kommt in der Regel die Hausratversicherung auf, die speziell auf die Bedürfnisse des Haushalts zugeschnitten ist und mit einer ausreichenden Versicherungssumme ausgestaltet sein sollte. "Beim Abschluss einer solchen Police sollten Verbraucher daher darauf achten, dass auch Elementarschäden wie Überschwemmungen zu den versicherten Ereignissen gehören", rät der Versicherungsexperte. Das Haus "im" See Eigenheimbesitzer treffen Hochwasserschäden meist gleich doppelt schwer. Denn abgesehen von den Schäden an Einrichtung und Inventar haben sie im Anschluss oftmals auch mit hohen Kosten für die Wiederherstellung der in Mitleidenschaft gezogenen Bausubstanz zu kämpfen. Leider stellen viele Geschädigte erst dann beim Blick in ihre Versicherungspolice fest, dass Schäden durch Elementargefahren wie Überschwemmung, Erdrutsch oder Erdbeben in den meisten Standardverträgen für Gebäudeversicherungen gar nicht abgedeckt sind. "Um nach einem solchen Naturereignis nicht auf den mitunter immensen Kosten für Entrümpelung, Trockenlegung und Instandsetzung sitzen zu bleiben, sollten Immobilienbesitzer ihre Police deshalb unbedingt prüfen und gegebenenfalls um einen Schutz vor Elementarschäden erweitern - bevor der Versicherungsfall sie "kalt" erwischt", empfiehlt Rolf Mertens von ERGO. Über die ERGO Versicherungsgruppe AG Mit 19 Mrd. Euro Beitragseinnahmen ist ERGO eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. ERGO ist weltweit in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. In Europa ist ERGO die Nummer 1 in der Kranken- und der Rechtsschutzversicherung; im Heimatmarkt Deutschland gehört ERGO über alle Sparten hinweg zu den Marktführern. Über 50.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als selbstständige Vermittler hauptberuflich für die Gruppe. ERGO bietet ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. Heute vertrauen über 40 Millionen Kunden der Kompetenz und Sicherheit der ERGO und ihrer Experten in den verschiedenen Geschäftsfeldern; allein in Deutschland sind es 20 Millionen Kunden. Ihnen bietet ERGO integrierte Versicherungs- und Dienstleistungskonzepte für ihre individuellen Bedürfnisse. Mehr unter www.ergo.com Kontakt: ERGO Versicherungsgruppe AG Dr. Claudia Wagner Victoriaplatz 2 40198 Düsseldorf 0211/477-2980 claudia.wagner@ergo.de www.ergo.com/verbraucher
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Wenn Bahngleise in Bewegung kommenSicherheit ist messbar: Allsat überwacht mit Global Monitoring Arbeiten am Bahndamm
Südniedersachen, in der Nähe von Göttingen. Dauerregen hat einen Bahndamm aufgeweicht. Der Unterbau ist in Bewegung geraten. In Folge dessen haben sich die darauf verlaufenden Gleise um einige Zentimeter verzogen. Nichts Dramatisches, eher Alltag für die Deutsche Bahn, deren Schienennetz kreuz und quer durch die Republik rund 33 800 ...
Südniedersachen, in der Nähe von Göttingen. Dauerregen hat einen Bahndamm aufgeweicht. Der Unterbau ist in Bewegung geraten. In Folge dessen haben sich die darauf verlaufenden Gleise um einige Zentimeter verzogen. Nichts Dramatisches, eher Alltag für die Deutsche Bahn, deren Schienennetz kreuz und quer durch die Republik rund 33 800 Kilometer mist, 67 157 Weichen und Kreuzungen, 26 912 Brücken und knapp 790 Tunnel hat. Da sind Wartungs- und Erhaltungsarbeiten an der Tagesordnung. Und das zumeist im laufenden Betrieb. So auch an dem aufgeweichten Bahndamm der stark befahrenden Strecke. Um auf Nummer sicher zu gehen und mögliche weitere Bewegungen des Erdreichs während der Sanierungsarbeiten kontrollieren zu können, überwachten die hannoverschen Ingenieurbüros Allsat und Drecoll den Streckenabschnitt mit dem Verfahren ALLSAT Global Monitoring kontinuierlich und installierten bei der zuständigen DB-Leitstelle ein Meldesystem. Die Traktionskräfte, die bei voller Überfahrt eines Zuges auf die Schienen einwirken sind enorm. Deshalb hatte die Bahn an dem verzogenen Teilstück Führungshilfen installiert, die ein Herausspringen der Räder sicher verhindern. Da aber nicht klar war, wie der aufgelockerte Unterbau sich auf Dauer verhalten würde, war eine permanente Überwachung zwingend, um den Fahrbetrieb aufrecht erhalten zu können, sagt Dr. Dirk Hermsmeyer, Projektmanager der hannoverschen Vermessungsspezialisten Allsat. Mit dem ALLSAT® Global Monitoring können schon minimale Erdverschiebungen dauerhaft, automatisch und damit verlässlich überwacht werden. Je nach Projekt und Anforderung variiert die Messmethode zwischen GPS, Digitalnivellier und Tachymeter. Bei dem Bahndamm setzten Drecoll und Allsat ein Tachymeter ein, der mit Hilfe eines aussendenden Laserstrahls, der sich an fix an den Bahnschwellen installierten Prismen spiegelt, kleinste Bewegungen misst. Ein Tachymeter besitzt den Vorteil, dass er über zwei piezoelektrische Antriebe gesteuert, horizontal und vertikal drehbar ist. Damit ist der Sensor in der Lage, viele Punkte in Abfolge im Gelände zu messen, sagt Hermsmeyer . Auf dem 100 Meter langen Teilstück wurden insgesamt 15 Spiegelprismen fest positioniert. Der Tachymeter war an einem Mast der Oberleitung Wetter und Vandalismus geschützt umhaust in gut drei Meter Höhe installiert. Eine Brennstoffzelle sorgte für die autarke Stromversorgung des Systems. Für jedes Spiegelprisma wurden in der Steuerungssoftware GeoMoS drei Schwellenwerte zur Frühwarnung eingestellt. Einmal eingemessen, sendete das System während der fünfmonatigen Bauphase in regelmäßigen Abständen die gemessenen Werte über eine Mobilfunkstandleitung an die DB-Leitstelle und in das Büro Drecoll. Die Visualisierung am Computer erfolgte mit Hilfe der zuvor installierten GART-2000® Geomon Software, die Allsat eigens für solche Anwendungsfälle programmiert hat. Die Meldebildschirmsoftware arbeitet mit einer Ampelsymbolik und steuert zusätzlich ein Audio-Warnsignal. Grün signalisiert alles im grünen Bereich, gelb ist die erhöhte Warnstufe und bei rot hätte die Strecke sofort für den Verkehr gesperrt werden müssen die nötigen Handlungsanweisungen sind in der Software als pdf-Dokument hinterlegt, damit auch Nichtfachleute in der Leitzentrale wissen, was zu tun ist. Soweit ist es nie gekommen. Die Bewegungen an den Gleisen blieben im unkritischen Bereich, sagt Hermsmeyer. Da nicht nur die Gleise, sondern möglicherweise auch der Tachymeter selbst durch äußere Einwirkungen hätte in Bewegung geraten können, wurden an festen Punkten in der Umgebung weitere Prismen als Referenzpunkte gesetzt, die jedes mal mit gemessen wurde. Damit war ein Abgleich möglich. Vor der Messung auf die Beobachtungspunkte stationiert sich der Tachymeter durch Messung auf die festen Referenzpunkte neu. Mögliche Verschiebungen der Tachymeterposition werden dadurch ausgeglichen, erläutert Hermsmeyer. Da das optische Messverfahren bei Sichtbehinderungen wie Nebel nicht sauber arbeiten kann und ein Erkennen der Prismen dann u.U. nicht möglich ist, stattet Allsat Monitoringsysteme grundsätzlich mit einem Meteosensor aus, der Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchte misst. Die Daten werden mit übertragen. Meldet das System, dass der Tachymeter einen Spiegel nicht findet, und es herrschen gleichzeitig eine hohe Luftfeuchte bei geringer Temperatur, muss man sich keine Sorgen machen oder Kontrollfahrten zum Installationsort machen, sagt Hermsmeyer. Nach Auflösung des Nebels ist das System dann schnell wieder verfügbar. Erdverschiebungen kommen immer und überall vor. Die permanente Überwachung von Geländestrukturen kann frühzeitig vor den Gefahren warnen. Ob beim Erdrutsch in Sachsen-Anhalt, wo im Juli letzten Jahres Häuser weit jenseits der Abbruchkante im Tagebau versanken. Oder auf Rügen, wo ein Hang auf einen gerade erst für mehrere Millionen Euro ausgebauten Yachthafen abzurutschen drohte. Die Stabilisierung überwachte Allsat im Global Monitoring-Verfahren. Hier ist das System dauerhaft installiert worden, um auch künftig Geländebewegungen früh genug feststellen zu können, sagt Hermsmeyer. Mit ALLSAT Global Monitoring lassen sich Baustellen, Tunnel und Brücken, die Standfestigkeit von Gebäuden im Bestand, Stauwerke, Tagebauten, Schächte und eben definierte Geländestreifen automatisch und dauerhaft überwachen. Angesichts der zunehmenden Bedeutung dieses Messverfahrens stellt Allsat sein Global Monitoring vom 05. bis 7. Oktober auf der diesjähigen Intergeo, der internationalen Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landvermessung in Halle 11.1/Stand 1H150 auf dem Messegelände in Köln in den Fokus. Weitere Infos zum Allsat Global Monitoring sind im Internet unter www.global-monitoring.net abrufbar.
Die Allsat-Gruppe, zu der neben der Allsat GmbH zwei Tochterfirmen zählen, hat Ihren Sitz in der Altstadt von Hannover. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 25 Mitarbeiter und setzt 5 Mio. Euro im Jahr um.
Woeser: Wo wird das nächste Drugchu sein? - Wo schlägt der Drache das nächste Mal zu?IGFM München
Wo passiert die nächste Katastrophe? ( Belog von Woeser ) Am 8. August, kurz vor Morgendämmerung, kam es in Drugchu zu verheerenden Erdrutschen, gewaltige Schlammlawinen gingen über die Stadt nieder ( 1 ). Der Bezirk Drugchu liegt in der TAP Gannan ( tib. Kanlho ), Präfektur Gansu.Der Distrikt Drugchu ( chin. Zhouqu ) war einst von ...
Wo passiert die nächste Katastrophe? ( Belog von Woeser ) Am 8. August, kurz vor Morgendämmerung, kam es in Drugchu zu verheerenden Erdrutschen, gewaltige Schlammlawinen gingen über die Stadt nieder ( 1 ). Der Bezirk Drugchu liegt in der TAP Gannan ( tib. Kanlho ), Präfektur Gansu. Der Distrikt Drugchu ( chin. Zhouqu ) war einst ausschließlich von Tibetern bewohnt. Heute ist nur etwa ein Viertel seiner Bevölkerung tibetisch, und es werden ständig mehr und mehr Han-Chinesen. Ein Student aus Drugchu schrieb in einem Essay: Die Tibeter von Drugchu sind zumeist auf den Oberlauf des Drugkar ( chin. Bailong ) und des Gonba ( ein Nebenfluß des Drugkar ) verteilt. Abgesehen von zwei Dörfern am östlichen Berg, die rein han-chinesisch sind, und ein paar Ortschaften, die gleichermaßen von Han und Tibetern bewohnt sind, leben in den meisten Dörfern nur Tibeter - über 2/3 der Fläche des Bezirks sind in der Tat von Tibetern besiedelt. Vor Ort wird kolportiert, daß die Erdrutsche nicht nur das Resultat der heftigen Regenfälle waren, sondern daß sie ebenso der Zerstörung des Ökosystems durch menschliches Handeln zuzuschreiben sind. Dank des Internets gibt es in dieser Hinsicht einiges an Information, und dazu braucht man nicht einmal den großen Firewall zu überspringen, alle offiziellen Daten, Berichte und Studien liefern genügend Beweismaterial. Die Jahrbücher des Bezirks Drugchu bezeugen, daß dieser Ort schon immer für seine grünen Hügel und seine klaren Wasserläufe bekannt war, für die tosenden Wasser des Bailong Flusses, der sich elegant und anmutig wie eine Khatag durch den ganzen Bezirk zieht, gesäumt von dichten Wäldern und tiefe Täler durchschneidend. Doch diese malerische Landschaft wurde im Laufe der vergangenen 50 Jahre zerstört. 2005 berichteten offizielle Medien, daß von August 1952, als das Forstwirtschaftsamt Drugchu eingerichtet wurde, bis 1990 der gesamte Waldbestand des Bezirks um jährlich 100.000 m3 vermindert worden sei. Die Vegetation litt ebenso, und der dem Ökosystem zugefügte Schaden ist ungeheuerlich. In der Tat sind derartige Situationen nichts Ungewöhnliches auf dem großen, weiten, tibetischen Hochland. Um nur die reichen Naturressourcen der Wälder von Kardze ( chin. Ganzi ) zu nennen, die als Nummer eins aller Wälder in ganz China gelten und die abgesehen von einigen kleineren Abschnitten, die den Einheimischen zum Tempelbau dienten, immer sich selbst überlassen waren und unberührt blieben. Ab 1950 fand dann die Abholzung in riesigem Ausmaße statt, mancher Einschlag war organisiert, andere wiederum willkürlich. Das endete in einem rücksichtslosen, ungeheuerlichen Kahlschlag. Mancherorts ging er so weit, wie beispielsweise im Bezirk Drango ( chin. Luhuo ), wo die Wälder total verschwunden sind und nur noch die kahlen Abhänge dastehen, so daß sogar das Forstamt des Bezirks aufgelöst werden mußte. Die Konsequenzen dieser exzessiven Abholzung machten sich Ende der 90er Jahre bemerkbar, als es am Oberlauf des Yangtse-Flusses zu verheerenden Überschwemmungen kam. Daraufhin führte die chinesische Regierung eine Reihe von neuen politischen Maßnahmen gemäß der Maxime: Besser zu spät als nie ein. In den letzten Jahren jedoch haben sich die Regionalregierungen in Überseinstimmung mit dem Programm der Großen Entwicklung des Westens und dem Ruf nach rascher Wirtschaftsentwicklung folgend überall wieder an die Ausbeutung der Naturressourcen gemacht. Sie sagen, das sei notwendig, um das BIP zu vermehren, aber in Wirklichkeit dient diese Argumentation nur als Deckmäntelchen für Korruption und Gier der Behörden. Ein Bezirk wie Drugchu, der nur etwas über 130.000 Einwohner und etwas über 20 Dörfer aufweist, mußte erleben, wie er seit 2003 mit 47 Projekten zur Wasserkraftnutzung überzogen wurde. 15 Wasserkraftwerke sind bereits im Betrieb, und 14 weitere werden gebaut. Man kann sich nur schwer vorstellen, wo in den reißenden Wassern des Flusses diese vielen Wasserkraftwerke überhaupt entstehen sollen. Ein anderer Netzbürger, der selbst in Drugchu war, wies auf den Schaden hin, der durch den Bergbau in der Gegend verursacht wurde: Als Folge des jahrelangen Goldabbaus weisen die entwaldeten Berghänge nur noch eine dünne Schicht grauschwarzer Erde auf, in den Flüssen und Bächen wimmelt es von Gerätschafen zur Goldschürfung und der Fluß führt eine grauschwarze Lehmbrühe. Nach Aussage der chinesischen Regierung waren die Erdrutsche jedoch eine Naturkatastrophe. Dieser Grund wird immer genannt, wenn es irgendwo zu Katastrophen kommt. Daß das Unglück von Menschenhand verursacht wurde, wird niemals zugegeben oder anerkannt. Doch gibt es ein paar Experten, die zu dem Schluß kamen, daß die entsetzlichen Erdrutsche in der Tat durch die exzessive Entwaldung, sowie durch die Anlage von Wassernutzungssystemen in großem Maßstab ausgelöst wurden, was die Wahrscheinlichkeit für noch mehr ernste ökologische Katastrophen erhöht. Außerdem trugen Fehler bei der urbanen Planung der Bezirkshauptstadt zu dem Desaster bei. Yin Yueping, ein berühmter Experte für die Verhütung ökologischer Katastrophen, sagte bereits angesichts der schweren Erdrutsche und Schlammlawinen, die sich vor zwei Jahren in Dartsedo ( chin. Kangding ) ereigneten: Als ich im Bezirk Kardze war, fragte ich den Bezirkschef, warum er all diese Kraftwerke bauen lasse, wo sie doch so viele Probleme mit sich brächten und außerdem die Gefahr von Erdrutschen in der Bezirksstadt erhöhten; da antwortete er, daß seine jährlichen Steuereinnahmen dank des Baus so vieler Wasserkraftwerke auf 400 Millionen RMB gestiegen seien. Der Geologe Yang Liankang erklärt geradeheraus: Der Bedarf des Staates an Wasserkraft kann doch nicht so dringend sein, daß man dafür auf Menschenleben verzichtet. Ich war nie selbst in Drugchu, aber ich sah umliegende Gegenden, die landschaftlich und den klimatischen Gegebenheiten nach Drugchu sehr ähnlich sind, ich wohnte auch viele Jahre in Kham, so daß mir nun natürlich der Gedanke kommt: Diesmal donnerten diese alles verschlingenden Erd- und Schlammassen wie ein riesiger Drache über Drugchu hinab, aber wo wird er das nächste Mal zuschlagen? Ein Artikel über Twitter setzte mir sehr zu: In den Jahrzehnten vor 1980 wurden fast die gesamten indigenen Wälder der Gegend von Muli ( 2 ) zerstört, in den folgenden Jahren wüteten die Goldgräber wie die Ratten, und im jetzigen Jahrhundert ist es der frenetische Bau der Wasserkraftwerke. Das ehemals ruhige, liebliche und friedvolle Shambala ist zu einem lauten, vulgären und unfreundlichen Ort geworden. Die Katastrophe von Drugchu ist die Ouvertüre für Muli. Die Namen vieler vertrauter tibetischer Landstriche ziehen einer um den anderen vor meinen Augen vorüber, und ich erschaudere! Peking, 10. August 2010 ( 1 ) Die Erdrutschkatastrophe in Zhouqu ( Drugchu ) - von Menschenhand gemacht? ( Woesers Blog ), http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2010/Mudslide-manmade_10.8.html Wie von der chinesischen Global Times berichtet, stieg die Zahl der Todesopfer bis zum 1. September auf 1.471, während noch 294 Personen vermißt werden. ( 2 ) Autonomer Kreis Muli der Tibeter in der Autonomen Präfektur der Yi, im äußersten Südosten von Kham Quelle: HighPeaksPureEarth, www.HighPeaksPureEarth.com
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