(ddp direct) Zwingenberg, 10.05.2012 ? Das Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG gibt die Erteilung eines Europäischen Patents auf dem Gebiet der biotechnologischen Wundkonditionierung bekannt. Das heute erteilte Stoffpatent mit der amtlichen Nummer EP2245150 B1 beschreibt eine Erfindung, welche die BRAIN AG im Rahmen eines sei-tens des BMBF (FKZ: 3 ...
(ddp direct) Zwingenberg, 10.05.2012 ? Das Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG gibt die Erteilung eines Europäischen Patents auf dem Gebiet der biotechnologischen Wundkonditionierung bekannt. Das heute erteilte Stoffpatent mit der amtlichen Nummer EP2245150 B1 beschreibt eine Erfindung, welche die BRAIN AG im Rahmen eines sei-tens des BMBF unterstützten Forschungsprogramms (FKZ: 0313916) getätigt hat. Darin wird ein neuartiges, proteolytisch aktives Enzym natürlichen Ursprungs beschrieben. Dieses biotechnologisch hergestellte Protein wird nun dazu verwendet, nekrotisches Wundgewebe beim Patienten zu entfernen, um so einen schnellen Wundverschluss zu gewährleisten. Die Patentanmeldung wurde von der Behörde in vollem Umfang als Europäisches Patent erteilt. Eine Ausweitung des internationalen Schutzes ist zurzeit anhängig.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens mit dem Titel: ?Industrielle Produktionsprozesse für neuartige Enzyme und bioaktive Substanzen aus natür-lichen Quellen: MikroPro? hat sich die BRAIN AG seit 2007 in verschiedenen Subprojekten unter anderem mit dem Forschungsschwerpunkt der biologischen Wundkonditionierung beschäftigt. Dabei wurden Arbeiten zu Isolierung, Charakterisierung und biotechnologische Darstellung eines proteolytisch aktiven Enzyms aus den Larven der Schmeißfliege Lucilia sericata durchgeführt. Dieses hochpotente, spezifisch Eiweiß abbauende Enzym (Protease) wird nun dazu eingesetzt, schlecht heilende Wunden zu konditionieren. Allein in Deutschland leiden etwa 3 Millionen Menschen gemäß dem Fachmagazin ?Deutsches Ärzteblatt? an nicht oder schlecht heilenden, sogenannten chronischen Wunden. Darunter werden Fälle von Ulcus cruris, Decubitus oder dem diabetischen Fuß zusammengefasst. Langwierige, kostenintensive, teilweise stationäre Behandlungen sowie zum Teil notwendige Amputationen sind dabei heute keine Einzelfälle. Eine Herausforderung bei der Wundkonditionierung und Heilung stellt zurzeit die verlässliche und schmerzfreie Beseitigung des nekrotischen, abgestorbenen Gewebes dar. Hier setzt BRAIN mit der enzymatischen Wundkonditionierung an. ?Durch die Identifizierung dieses Wirkprinzips aus der Natur sind wir in der Lage, die Wundkonditionierung methodisch ganz neu anzugehen?, erklärt Dr. Frank Niehaus, Projektleiter Enzyme Technologies bei BRAIN. ?Zurzeit arbeiten wir zusammen mit einer Reihe von führenden Partnern daran, das Enzym schnellstmöglich in innovative Produkte und Komponenten zu integrieren, einer internationalen Zulassung zuzuführen und so dem Markt in den nächsten Monaten zur Verfügung zu stellen?, ergänzt Dr. Michael Krohn, Unit Head BioActives bei der BRAIN. ?Die Teilförderung dieses mit einem hohen Risiko ausgestatteten, hoch innovativen Forschungsprojektes durch das BMBF hat uns als KMU die Möglichkeit gegeben, auch solche Projektideen zu verwirklichen, die wir allein nicht hätten vorfinanzieren können?, führt Dr. Jürgen Eck, Forschungsvorstand der BRAIN AG, aus. ?Die fünfjährige Laufzeit dieser Fördermaßnahme hat uns zusätzlich eine langfristige Planungssicherheit gegeben, was sicherlich auch dem Projekterfolg zugute kam.? Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/prns7f (http://shortpr.com/prns7f" title="http://shortpr.com/prns7f) Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/brain-erhaelt-patent-auf-biologische-wundkonditionierung-28659 (http://www.themenportal.de/wirtschaft/brain-erhaelt-patent-auf-biologische-wundkonditionierung-28659" title="http://www.themenportal.de/wirtschaft/brain-erhaelt-patent-auf-biologische-wundkonditionierung-28659) === Fibrinolyse durch patentiertes BRAINzyme (Bild) === Biologische Wundkonditionierung mit neuen Enzymen aus der Natur. Der gezielte Abbau von nekrotischem Wundbelag wir hier anhand des Abbaus von Fibrin in einer Gelmatrix angezeigt. Links: Matrix ohne Enzymaktivität, Rechts: enzymatische Fibrinhydrolyse. Shortlink: http://shortpr.com/ozl1c4 (http://shortpr.com/ozl1c4" title="http://shortpr.com/ozl1c4) Permanentlink: http://www.themenportal.de/bilder/fibrinolyse-durch-patentiertes-brainzyme (http://www.themenportal.de/bilder/fibrinolyse-durch-patentiertes-brainzyme" title="http://www.themenportal.de/bilder/fibrinolyse-durch-patentiertes-brainzyme) BRAIN AG Martin Langer Darmstädter Str. -36 34 64673 Zwingenberg - E-Mail: ml@brain-biotech.de Homepage: http://www.brain-biotech.de Telefon: +49-6251-9331-16 BRAIN AG Langer,Martin Darmstädter Str. -36 34 64673 Zwingenberg http:// ml[at]brain-biotech.de
Kurzbeschreibung der Hochschule Zittau-Görlitz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik
Über ein halbes Jahrhundert sind Ausbildung und Forschung in den Fächern Elektrotechnik und Informatik an den heutigen Standorten Zittau und Görlitz zuhause. Heute gilt mehr denn je, dass diese Fächer einen essentiellen Beitrag zum Wohlstand in und Im ...
Kurzbeschreibung der Hochschule Zittau-Görlitz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik
Einmal pro Woche stellen wir hier einen interessanten Partner oder Förderer aus unserer Community ITsax.de vor. In dieser Woche steht die Hochschule Zittau-Görlitz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik mit den Standorten in Görlitz, Zittau im Fokus. Die Hochschule Zittau-Görlitz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik ist seit dem 13.06.2010 Mitglied der Community www.ITsax.de. Demuth,Stephanie presse[at]pludoni.de
HHL - Leipzig Graduate School of Management Wins Third Leading-Edge Cluster Competition by BMBF
Together with about 40 partner companies and half a dozen research institutions from Saxony and Saxony-Anhalt, HHL won the Leading-Edge Cluster Competition by the Federal Ministry of Education and Research (BMBF) with the "BioEconomy" project.<br /><br />The BioEconomy Cluster in central Germany, which will obtain up to EUR 40m on ...
Together with about 40 partner companies and half a dozen research institutions from Saxony and Saxony-Anhalt, HHL won the Leading-Edge Cluster Competition by the Federal Ministry of Education and Research (BMBF) with the "BioEconomy" project.
The BioEconomy Cluster in central Germany, which will obtain up to EUR 40m from the BMBF, focuses on the integrated material and energetic use of non-food biomass for the production of materials, chemicals, energy carriers and products from new materials. A cross-cluster material flow management as well as the development, scaling and implementation of production procedures by the industry allow for the optimization of value added from biomass. Professor Andreas Pinkwart, Dean of HHL, says: "A growing earth population with finite resources requires new forms of sustainable economic activities in order to help secure jobs and prosperity in the future. HHL is looking forward to the exciting collaboration with natural science and business practice. " Supported by the Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, the Deutsches BiomasseForschungsZentrum as well as InfraLeuna GmbH, HHL's Stiftungsfonds Deutsche Bank Chair of Innovation Management and Entrepreneurship, Heinz Nixdorf Chair of IT-based Logistics and the Chair of Marketing Management are responsible for the accompanying research within the cluster focusing on the development of competitive strategies and control tools. HHL scientists are involved in the Material Flow Management, Innovation and Marketing Management as well as Governance and Cluster Management projects. >> http://bioeconomy.de/ /> HHL - Leipzig Graduate School of Management HHL is a university-level institution and ranks amongst the leading international Business Schools. The goal of the oldest business school in German-speaking Europe is to educate effective, responsible and entrepreneurially minded leaders. In addition to HHL's international focus the combination of theory and practice plays a key role. HHL stands out for its excellent teaching, its clear research focus, its effective knowledge transfer into practice as well as its outstanding student services. The school offers an 18-month full-time (24-month part-time) Master program in Management leading to the degree Master of Science (M.Sc.). In addition, HHL has an 18-month full-time (24-month part-time) MBA Program for professionals. An 18-month Global Executive MBA, the 24-month Euro*MBA, as well as a three-year doctoral program, which can also be completed by professionals with the appropriate qualifications, tops off HHL's portfolio of degree programs. HHL's subsidiary HHL Executive GmbH offers company-specific and open enrollment executive education. In April 2004 HHL received the highly-respected accreditation by AACSB International. The maintenance of accreditation for a further five years was granted in April 2009. More information: www.hhl.de Handelshochschule Leipzig gGmbH Volker Stößel Jahnallee 59 04109 Leipzig Deutschland E-Mail: volker.stoessel@hhl.de Homepage: http://www.hhl.de Telefon: 0341-9851-614 Handelshochschule Leipzig gGmbH Stößel,Volker Jahnallee 59 04109 Leipzig http://www.hhl.de volker.stoessel[at]hhl.de
Handelshochschule Leipzig (HHL) erfolgreich im dritten Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF
Im Verbund mit rund 40 Unternehmenspartnern und einem halben Dutzend Forschungseinrichtungen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt hat sich die Handelshochschule Leipzig (HHL) mit dem Projekt "BioEconomy" erfolgreich im Spitzenclusterwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) behaupten können. <br /> <br in ...
Im Verbund mit rund 40 Unternehmenspartnern und einem halben Dutzend Forschungseinrichtungen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt hat sich die Handelshochschule Leipzig (HHL) mit dem Projekt "BioEconomy" erfolgreich im Spitzenclusterwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) behaupten können.
Der Cluster BioEconomy in Mitteldeutschland, der für die Umsetzung seiner Strategien in den kommenden fünf Jahre bis zu 40 Millionen Euro vom BMBF erhält, konzentriert sich auf die integrierte stoffliche und energetische Nutzung von Non-Food Biomasse zur Erzeugung von Werkstoffen, Chemikalien, Energieträgern und Produkten aus neuen Materialien. Ein clusterübergreifendes Stoffstrommanagement sowie die Entwicklung, Skalierung und industrielle Umsetzung von Produktionsverfahren ermöglichen die Optimierung der Wertschöpfung aus Biomasse. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Rektor der Handelshochschule Leipzig (HHL), sagt: "Eine wachsende Erdbevölkerung bei endlichen Ressourcen erfordert neue Formen nachhaltigen Wirtschaftens, die auch in Zukunft Arbeit und Wohlstand sichern helfen. Die HHL freut sich auf die spannende Zusammenarbeit mit Naturwissenschaft und Unternehmenspraxis." Mit Unterstützung des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, dem Deutschen BiomasseForschungsZentrum und der InfraLeuna GmbH ist die Handelshochschule Leipzig (HHL) mit dem Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship, dem Heinz Nixdorf-Lehrstuhl für IT-gestützte Logistik sowie dem Lehrstuhl für Marketingmanagement für die Begleitforschung im Cluster zur Entwicklung wettbewerbsstrategischer Handlungskonzepte und Steuerungsinstrumente verantwortlich. Eingebunden sind die HHL-Wissenschaftler in die Projekte Stoffstrommanagement und Logistik, Innovations- und Marketingmanagement sowie Governance- und Cluster-Management. Weitere Informationen: http://bioeconomy.de Handelshochschule Leipzig (HHL) Die Handelshochschule Leipzig (HHL) ist eine universitäre Einrichtung und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Hochschule im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. Das Studienangebot umfasst Voll- und Teilzeit-Master in Management (M.Sc.)- sowie MBA-Programme, ein Promotionsstudium sowie Executive Education. www.hhl.de Handelshochschule Leipzig gGmbH Volker Stößel Jahnallee 59 04109 Leipzig Deutschland E-Mail: volker.stoessel@hhl.de Homepage: http://www.hhl.de Telefon: 0341-9851-614 Handelshochschule Leipzig gGmbH Stößel,Volker Jahnallee 59 04109 Leipzig http://www.hhl.de volker.stoessel[at]hhl.de
Cyber-Physical Systems werden laut einem Positionspapier von acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften die Produktion, Mobilität und Medizinversorgung revolutionieren. Zugleich sind sie eine entscheidende Grundlage für ein intelligent
(ddp direct)Schon heute arbeiten etwa 98 Prozent der Mikroprozessoren eingebettet, über Sensoren und Aktoren mit der Außenwelt verbunden. Cyber-Physical Systems (CPS) sind die nächste Entwicklungsstufe. Derzeit durchbrechen die in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen verteilten Mikroprozessoren ihre Isolation: Sie vernetzen sich und ...
(ddp direct)Schon heute arbeiten etwa 98 Prozent der Mikroprozessoren eingebettet, über Sensoren und Aktoren mit der Außenwelt verbunden. Cyber-Physical Systems (CPS) sind die nächste Entwicklungsstufe. Derzeit durchbrechen die in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen verteilten Mikroprozessoren ihre Isolation: Sie vernetzen sich untereinander und mit dem Internet. Die physikalische Welt verschmilzt mit der virtuellen Welt. Smart-Phones, Navigationsgeräte oder auch Maut-Systeme sind erste Vorboten. Immer umfassendere Cyber-Physical Systems werden es ermöglichen, dass Produkte, Geräte und Objekte über Anwendungs- und Branchengrenzen hinweg interagieren.
Cyber-Physical Systems werden zur Lösung zentraler Herausforderungen wie dem demographischen Wandel, der Ressourcenknappheit, Mobilität und der Energiewende beitragen können. Zugleich stellen sie die klassischen Branchen- und Fachdisziplingrenzen ebenso in Frage wie etablierte Geschäftsmodelle. Die mit CPS verbundenen Herausforderungen sind groß: Wie ist mit heterogen vernetzten Gebilden umzugehen, die eine ganzheitliche Zusammenarbeit von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik erfordern? Wie lassen sich CPS beherrschen? Wer baut, steuert, kontrolliert und wartet sie? Wer die Technologieführerschaft erlangen möchte, muss eine beispiellose Leistung in der Systemintegration vollbringen. Der strategische und wirtschaftliche Nutzen für Deutschland ist enorm, weil wir vor allem bei integrierten IT-Lösungen stark sind, sagte acatech Präsident Henning Kagermann am Rande des IT-Gipfels in München. Allein in der Produktion erschließen Cyber-Physical Systems enorme Effizienzgewinne. Die Fabrik der Zukunft integriert dank CPS Produktion, Zulieferketten und individuelle Kundenwünsche in Echtzeit. Nach den Worten von Leibniz-Preisträger und Projektleiter Manfred Broy (TU München, fortiss) liegt mit den Projektergebnissen erstmalig eine umfassende Agenda für Wirtschaft, Politik und Wissenschaft vor: Die Projektgruppe hat den Beweis angetreten, dass eine neue Form der Zusammenarbeit von Unternehmen, Verbänden und Wissenschaftlern an einer hochvernetzten Technologie möglich und nötig ist. Immer stärker stellte sich heraus, dass nicht einzelne Wissenschaftler Cyber-Physical Systems erfinden oder ein Unternehmen die Systeme an den Markt bringen wird dass aber alle davon profitieren werden. Cyber-Physical Systems werden sich nach seinen Worten mit wachsender Dynamik durchsetzen. Der Innovationsdruck sei enorm, eine schnelle Reaktion von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft deshalb notwendig ressort-, branchen- und disziplinübergreifend. Das Positionspapier der Akademie benennt die zentralen Handlungsfelder, um das Wertschöpfungspotential zu realisieren. Dazu gehören technische Voraussetzungen wie flächendeckende mobile Internetzugänge und Schnittstellen zur Kopplung vormals autonomer Systeme ebenso wie Standards, welche die Verinselung bisheriger Lösungen überwinden. Eine Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern, Juristen und Politikern sollte zudem ein Konzept für den Umgang mit personenbezogenen Daten entwerfen. Die Bevölkerung sollte in den Dialog über und sogar in die Ausgestaltung von Cyber-Physical Systems und ihre Mensch-Maschine Schnittstellen frühzeitig einbezogen werden. Dazu müssen Schaufenster und Living Labs die Anwendungen sichtbar machen. Cyber-Physical Systems entstehen, wenn ein günstiger Rahmen für die notwendige Kollaboration besteht. Innerhalb von Plattformen sollten neue Geschäftsmodelle erprobt und verfeinert werden. Weil Deutschland noch schwach ist im Bereich der Internettechnologien und die mit ihnen verbundenen gesellschaftlichen Fragen noch nicht diskutiert sind, empfiehlt die Akademie die Einrichtung eines nationalen Forschungs- und Kompetenzzentrums für das Internet der Dinge, Daten und Dienste. Ausbildungs- und Studiengänge sollten an die neuen Herausforderungen der komplexen Cyber-Physical Systems angepasst werden. Die Akademie empfiehlt interdisziplinäre Studiengänge zu der Querschnittstechnologie ebenso wie fachübergreifende Innovationsallianzen aus Industrie und Forschung. Weiterführende Informationen unter www.acatech.de/cps /> Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/3uszbu /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/it-hightech/standortvorteil-cyber-physical-systems-henning-kagermann-uebergibt-position-an-die-bundesregierung-43369 /> === Übergabe des acatech Positionspapiers "Cyber-Physical Systems" an Staatssekretär Georg Schütte (Bild) === v.l.n.r. Henning Kagermann, acatech Präsident; Manfred Broy, Projektleiter agenda CPS; Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF; Reinhold Achatz, Siemens Shortlink: http://shortpr.com/47n48p /> Permanentlink: http://www.themenportal.de/bilder/uebergabe-des-acatech-positionspapiers-cyber-physical-systems-an-staatssekretaer-georg-schuette acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Christoph Uhlhaas Unter den Linden 14 10117 Berlin - E-Mail: uhlhaas@acatech.de Homepage: http://www.acatech.de Telefon: +49 (0)30/20 63 09 6-42 acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Uhlhaas,Christoph Unter den Linden 14 10117 Berlin http:// uhlhaas[at]acatech.de
Patentiertes Verfahren wird von BRAIN und DECHEMA für industrielle Anwendung weiterentwickelt
(ddp direct)Frankfurt und Zwingenberg, 28.11.2011: Der diesjährige Otto von Guericke-Preis der Allianz Industrie Forschung (AiF) geht an PD Dr. Jens Schrader vom Karl-Winnacker-Institut der DECHEMA für die biotechnologische Herstellung von Perillasäure. Damit wird ein Projekt ausgezeichnet, das in vorbildlicher Weise den Erfolg der Diese ...
(ddp direct)Frankfurt und Zwingenberg, 28.11.2011: Der diesjährige Otto von Guericke-Preis der Allianz Industrie Forschung (AiF) geht an PD Dr. Jens Schrader vom Karl-Winnacker-Institut der DECHEMA für die biotechnologische Herstellung von Perillasäure. Damit wird ein Projekt ausgezeichnet, das in vorbildlicher Weise den Erfolg der Industriellen Gemeinschaftsforschung belegt. Diese Förderung des BMWi zielt auf die Entwicklung von Verfahren und Produkten, die anschließend von kleinen und mittelständischen Unternehmen industriell eingesetzt werden können.
Und genau das geschieht seit Anfang des Jahres in einer Kooperation zwischen der BRAIN AG in Zwingenberg und der Arbeitsgruppe von PD Dr. Jens Schrader. In dem Vorhaben, das in Teilen vom BMBF zugunsten der BRAIN AG co-finanziert wird, soll ein integrierter Bioprozess weiterentwickelt werden, der unter der Leitung von Jens Schrader bei der DECHEMA entwickelt wurde. Der zentrale Ansatz innerhalb des Prozesses ist die effiziente mikrobielle Synthese von (+)-Perillasäure aus der preiswerten Vorstufe (+)-Limonen, welches in großen Mengen aus Orangenschalen extrahiert wird. Das Ziel der BRAIN AG ist es, den Naturstoff Perillasäure zukünftig in größerem Umfang für den Einsatz in Kosmetika zu produzieren. Es freut uns bei BRAIN sehr, dass unser Kooperationspartner Herr PD Dr. Jens Schrader für seine herausragenden, anwendungsorientierten, wissenschaftlich anspruchsvollen Arbeiten mit dem so renommierten Otto von Guericke-Preis ausgezeichnet wird und wir gratulieren dem Preisträger von ganzem Herzen, sagt PD Dr. Stefan Pelzer, innerhalb der BRAIN verantwortlich für den Ausbau und die Pflege des akademischen Netzwerkes der BRAIN. Für uns als innovatives, mittelständisches Unterneh-men ist die Kooperation mit der führenden Forschungseinrichtung des Karl-Winnacker-Instituts innerhalb der DECHEMA eine wichtige Säule bei der Entwicklung neuer Prozesse und Produkte. Die Industrielle Gemeinschaftsforschung, die unter anderem in Partnerschaft zwischen BMWi und AiF organisiert wird, ermöglicht die enge Zusammenarbeit zwischen Forschern aus Industrie und Instituten im vorwettbewerblichen Bereich. Für uns ist durch die Industrielle Gemeinschaftsforschung sichergestellt, dass unsere Forschung auch Bedürfnisse des Marktes trifft, meint der Preisträger PD Dr. Jens Schrader. Der direkte Austausch mit der Industrie gibt uns dabei neue Impulse für unsere Arbeit. Die Auszeichnung wird im Rahmen eines Festakts während der öffentlichen 84. Tagung des Wissenschaftlichen Rats der AiF am 7. Dezember 2011 am Sitz der DECHEMA in Frankfurt/Main verliehen. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/xwhk7l /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/otto-von-guericke-preis-fuer-biotechnologische-herstellung-von-perillasaeure-22097 /> === Multi-Puropse Produktionsanlagen der BRAIN AG (Bild) === Multi-Purpose Produktionsanlagen der BRAIN AG mit bis zu 3.000 Liter Fermentationsvolumen. Shortlink: http://shortpr.com/dau6p3 /> Permanentlink: http://www.themenportal.de/bilder/multi-puropse-produktionsanlagen-der-brain-ag BRAIN AG Martin Langer Darmstädter Straße -36 34 64673 Zwingenberg - E-Mail: ml@brain-biotech.de Homepage: http://www.brain-biotech.de Telefon: +49-6251-9331-16 BRAIN AG Langer,Martin Darmstädter Straße -36 34 64673 Zwingenberg http:// ml[at]brain-biotech.de
Die Schülerfirma Betties aus Wassertrüdingen (Bayern) holt sich den 1. Platz
(ddp direct)Berlin, 28. Oktober 2011 Die Schülerfirma Betties der Betty-Staedtler-Hauptschule in Wassertrüdingen hat es beim Bundes-Schülerfirmen-Contest auf den ersten Platz geschafft. Damit setzte sich die Schülerfirma gegen 152 Mitbewerber aus 15 Bundesländern durch. Getreu ihrem Slogan Willst du sauber sein und rein, kauf ...
(ddp direct)Berlin, 28. Oktober 2011 Die Schülerfirma Betties der Betty-Staedtler-Hauptschule in Wassertrüdingen hat es beim Bundes-Schülerfirmen-Contest auf den ersten Platz geschafft. Damit setzte sich die Schülerfirma gegen 152 Mitbewerber aus 15 Bundesländern durch. Getreu ihrem Slogan Willst du sauber sein und rein, kauf bei Betties Seife ein produzieren die Schülerinnen und Schüler seit 2008 hochwertige Naturseifen, Badezusätze und Seifenschalen aus Ton. Das Thema Nachhaltigkeit steht dabei an oberster Stelle: Beim Einkauf der Produktionsstoffe greift die Schülerfirma auf regionale Erzeugnisse zurück und achtet auch bei der Verpackung auf Umweltverträglichkeit. Mit den Verkaufserlösen werden unter anderem bedürftige Mitschüler bei Klassenfahrten unterstützt.
Bei der Preisverleihung im Bundestag nahmen die Mitarbeiter der Schülerfirma den Siegerscheck in Höhe von 1800,- EUR entgegen. Michael Oschmann, Geschäftsführer von Müller Medien und Initiator des Contest lobte das Engagement und die Begeisterung der jungen Menschen. Auch der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Dr. Helge Braun, ist überzeugt: In Schülerfirmen erfahren junge Menschen wirtschaftliche Grundkenntnisse in Theorie und Praxis und lernen Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit, die ihnen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Die Bundesbildungsministerin Annette Schavan ist die Schirmherrin des Wettbewerbs. Auf den zweiten Platz kam die Schülerfirma WBS-Schatzjäger aus Meßstetten in Baden-Württemberg, die Geocaching-Events, eine Art Schnitzeljagd mit GPS-Geräten, anbietet. Die Schülerschänke der Mittelschule Oederan aus Sachsen konnte sich mit ihrer Geschäftsidee auf dem 3. Platz behaupten. Die Schülerfirma organisiert seit fünf Jahren die Pausenversorgung in ihrer Schule und übernimmt externe Cateringaufträge bei Großveranstaltungen. Neben der Übergabe der Preise und Präsentation der einzelnen Schülerfirmen informierten die Unternehmensgründer Beate Westphal von der Keksbank Berlin und Thomas Jaenisch von myboshi.net, Hans-Peter Breuer vom Wirtschaftsministerium und Michael Oschmann, Initiator des Bundes-Schülerfirmen-Contest in einer Gesprächsrunde über die Themen Schülerfirmen, Schülerfirmengründung und Unternehmensgründung. Beim anschließenden Get-Together hatten Schüler und Lehrer Gelegenheit, sich mit den Gästen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik auszutauschen. Mit dem Bundes-Schülerfirmen-Contest möchte Müller Medien junge Menschen motivieren, sich schon während der Schulzeit unternehmerisches Denken und Handeln anzueignen und Begeisterung für die Themen Selbständigkeit und Unternehmertum wecken. Die prämierten Schülerfirmen des Jahres 2011 sind: 1.Platz Betties, Betty-Staedtler-Mittelschule Wassertrüdingen, Bayern Herstellung und Verkauf von Naturseifen, Milchseifen und Badekugeln http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite/bayern/hauptschulen/betties/ /> 2.Platz WBS Schatzjäger, Wilhelm-Busch-Schule Meßstetten, Baden-Württemberg Entwicklung von GPS Schatzsuchen für Veranstaltungen aller Art http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite/baden-wuerttemberg/foerderschulen/wbs-schatzjaeger-ag /> 3.Platz Schülerschänke, Mittelschule Oederan, Sachsen Täglicher Pausenverkauf und Catering http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite/sachsen/realschulen/schuelerschaenke /> 4.Platz kids4dogs e.V., Förderschule Sulzbach/Murr, Baden-Württemberg Verkauf von Kalendern und selbst hergestellten Produkten zur Unterstützung eines rumänischen Tierheims http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite/baden-wuerttemberg/foerderschulen/schuelerfirma-kids4dogs /> 5.Platz HIOB Gymnasium Wertingen, Bayern Entwicklung eines Brettspiels mit geschichtlichem Wissen http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite/bayern/gymnasien/hiob /> 6.Platz Schulimkerei Paul, SFZ Erlangen, Bayern Verkauf von Honig und Bienenwachsprodukten aus eigener Herstellung http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite/bayern/foerderschulen/schulimkerei-paul /> 7.Platz HVB-TON, Hildegard-von-Bingen-Gymnasium Köln, Nordrhein-Westfalen Tontechnik, Tonstudio und Produktion von CDs und DVDs http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite/nordrhein-westfalen/gymnasien/hvb-ton /> 8.Platz Porsche-Junior-Team, Schule "Am Akazienhof" Falkensee, Brandenburg Ankauf und Restauration von Porsche Junior Oldtimertraktoren http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite/brandenburg/foerderschulen/porsche-junior-team-falkensee-s-gmbh /> 9.Platz Boss & Co, Don Bosco Schule Lippstadt, Nordrhein-Westfalen Herstellung von Dekoprodukten und Schmuck http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite/nordrhein-westfalen/foerderschulen/boss-co /> 10.Platz SchulBedarfHummer, Regionale Schule Prof. Dr. Fr. Heincke Hagenow, MecklenburgVorpommern Verkauf von Schul-T-Shirts, Schulmaterialen und Betrieb eines Second-Hand-Shops http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/startseite/mecklenburg-vorpommern/andere-schulen/schulbedarfhummer /> Bild- und Tonmaterial zur Preisverleihung sowie Filme über die drei erstplatzierten Schülerfirmen stehen für Sie ab 28. Oktober 2011 ab 17 Uhr zum Download bereit unter www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/presse. /> Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/8xli9q /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/deutschlands-beste-schuelerfirma-macht-in-seife-83985 /> === Die "Betties" aus Wassertrüdingen in Bayern holten sich den ersten Platz beim Bundes-Schülerfirmen-Contest 2011. (Bild) === Shortlink: http://shortpr.com/xbx7ic /> Permanentlink: http://www.themenportal.de/bilder/die-betties-aus-wassertruedingen-in-bayern-holten-sich-den-ersten-platz-beim-bundes-schuelerfirmen-contest-2011 Müller Medien GmbH & Co. KG Tanja Braun Pretzfelder Straße -11 7 90425 Nürnberg - E-Mail: tanja.braun@mueller-medien.com Homepage: www.bundes-schuelerfirmen-contest.de Telefon: +49 911 3409 234 Müller Medien GmbH & Co. KG Braun,Tanja Pretzfelder Straße -11 7 90425 Nürnberg tanja.braun[at]mueller-medien.com
Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL): Fünf ausgewählte Partnerstandorte stellen im Mai gemeinsame Gesamtkonzepte vor
Chronische Lungenerkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache weltweit. Dennoch existieren bis heute kaum effektive Therapiemöglichkeiten. Experten sehen eine der Hauptursachen in Deutschland darin, dass Forschungsprojekte bisher immer nur in Einzelanträgen gefördert wurden, die lediglich einen begrenzten Untersuchungsgegenstand hatten. Mit ...
Chronische Lungenerkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache weltweit. Dennoch existieren bis heute kaum effektive Therapiemöglichkeiten. Experten sehen eine der Hauptursachen in Deutschland darin, dass Forschungsprojekte bisher immer nur in Einzelanträgen gefördert wurden, die lediglich einen begrenzten Untersuchungsgegenstand hatten. Dementsprechend konnten auch keine bahnbrechenden Ergebnisse erzielt werden. Mit dem von der Bundesregierung initiierten Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) soll nun eine neue Struktur für die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Ärzten aus verschiedenen Bereichen geschaffen werden. Ziel des DZL ist eine nachhaltige Förderung der Erforschung von Ursachen, diagnostischen Markern und neuen Therapiemöglichkeiten. Auf der Volkskrankheit Asthma, die seit Jahren unverändert stark verbreitet ist, wird einer der Forschungsschwerpunkte liegen.
Aktuell leiden etwa 4 Millionen Menschen in Deutschland an Asthma – das entspricht der Einwohnerzahl von Rheinland-Pfalz. Damit gehört die Atemwegserkrankung hierzulande zu den häufigsten Volkskrankheiten. „Auch im internationalen Vergleich liegen wir über dem Durchschnitt“, sagt Prof. Dr. Erika von Mutius, Oberärztin an der Kinderklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München und seit 1993 Leiterin der dortigen Asthma- und Allergieambulanz. „Besonders bedenklich ist, dass bereits jedes zehnte Kind in Deutschland betroffen ist.“ Entsprechend hoch ist der Bedarf an geeigneten Wirkstoffen, weshalb seit jeher viel Forschung im Bereich Asthma betrieben wird. Mit der Gründung des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) und der deutschlandweiten Koordination von gemeinsamen Forschungsprojekten besteht für betroffene Patienten nun neue Hoffnung. München ist einer von fünf bundesweit verteilten Partnerstandorten des DZL, die in der ersten Runde des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschriebenen Wettbewerbs ausgewählt wurden.
Verbesserung vorhandener Therapeutika
Die SSS International Clinical Research GmbH betreut bereits seit vielen Jahren klinische Studien zu Medikamenten rund um die chronische Atemwegsentzündung. „Aktuell wird an der Optimierung der beiden klassischen Asthmatherapeutika gearbeitet“, berichtet Dr. Michael Sigmund, Geschäftsführer von SSS. Zum einen gehe es darum, die Applikation von inhalativen Glucocorticoiden zu verbessern, so dass der Wirkstoff erst in der Lunge seine Wirkung entfaltet und die Patienten von den unliebsamen Nebenwirkungen im Mundraum verschont bleiben. Zum anderen soll die Inhalation von langwirksamen β2-Sympathomimetika von den bisher zwei bis drei Anwendungen am Tag auf eine reduziert werden. Ein großer formaler Fortschritt für die Forschung sei auch die elektronische Erfassung der Zielparameter bei der Lungenfunktionsmessung: „Die maximale Luftflussrate wird nun direkt nachdem der Proband in das peak flow meter geblasen hat vollautomatisch über ein sogenanntes electronic patient reported outcome (ePRO) aufgezeichnet, gespeichert und bedarfsorientiert weiterverarbeitet“, erläutert Sigmund. Das erhöhe die Datenvalidität der klinischen Studien deutlich. Neue Therapieansätze durch interdisziplinäre Zusammenarbeit
„Die klassische Asthma-Therapie mit entzündungshemmenden Glucocorticoiden wirkt nur unspezifisch, hat endokrinologische Nebenwirkungen und ist bei manchen Patienten trotz hoher oraler Dosierung nicht effektiv“, so Sigmund. „Die Erforschung neuer Therapiekonzepte ist deshalb unbedingt notwendig und sollte konsequent vorangetrieben werden.“ Mit dem geplanten Start der Forschungsarbeit des DZL im Herbst stehen die Chancen dafür gut. „Unser gemeinsam eingereichtes Gesamtkonzept wird momentan von einem internationalen Expertengremium geprüft und Anfang April bei einem Hearing in Berlin vorgestellt“, berichtet die Asthmaforscherin von Mutius.
Vorgeschlagen wurden drei generelle Hypothesen für neue Therapiemöglichkeiten. Die erste beinhaltet die therapeutische Nutzung von Cytokinen mit dem Ziel, bestimmte Botenstoffe der Körperabwehr zu blockieren. Ein zweiter Ansatz soll erforschen, inwieweit Mikro-RNAs eine Rolle im Schutz gegen die Krankheitsentstehung spielen und wie diese synthetisch hergestellt und verabreicht werden können. Die dritte Hypothese stützt sich auf die Beobachtung, dass die Atemwege von Asthmakranken eine andere bakterielle Besiedelung aufweisen als diejenigen von Gesunden. Die Hoffnung ist hier, dass bestimmte Antibiotika vor allem bei frühkindlichem Asthma helfen könnten.
Das übergeordnete Ziel des DZL wird dabei sein, mittels multidisziplinärer Methoden wie etwa Lungenfunktion, Genexpression und Bildgebungsverfahren die verschiedenen Phänotypen von Asthma besser zu charakterisieren und so spezifischere Therapiemöglichkeiten zu entwickeln. „Der politische Beschluss des BMBF, die Kompetenzen im Bereich der Lungenforschung in Deutschland zu bündeln, war ein großer Wurf und ist die richtige Idee“, begrüßt von Mutius den zukünftigen Verbund von verschiedenen Wissenschaftlern im DZL. „Nur durch eine auf lange Sicht angelegte, interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Grundlagenforschung und Klinik können neue und gezieltere Behandlungsansätze gefunden werden.“ Durch die Fokussierung des DZL auf differenziertere Behandlungsmöglichkeiten erhöhen sich auch die Chancen auf innovative Medikamentenentwicklungen, wie Sigmund meint: „Wenn zukünftig die Expertise in der Forschung gebündelt ist, können Untersuchungen professioneller durchgeführt werden, so dass es auch für spezielle Patientengruppen Hoffnung auf neue und wirksamere Substanzen gibt.“ Die SSS International Clinical Research GmbH besteht seit 1993. Ursprünglich in der Qualitätssicherung der klinischen Forschung tätig, übernimmt das Unternehmen heute hauptsächlich Full-Service Aufträge für klinische Studien. SSS betreut Projekte der Phasen II bis IV sowie PASS Studien. Die Schwerpunkte der CRO liegen vor allem in den Indikationen Onkologie, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Pulmologie, Endokrinologie und Nephrologie. Ziel des Unternehmens ist es, durch exzellent ausgebildete und kontinuierlich geschulte Mitarbeiter die Durchführung von großen und herausfordernden internationalen klinischen Studien zu unterstützen und zu überwachen. Um sämtliche Tätigkeiten transparent zu kommunizieren, können sich alle Projektteilnehmer im webbasierten Studieninformationssystem von SSS jederzeit mit den notwendigen aktuellen Daten zum Studienverlauf versorgen. Hauptsitz des Unternehmens ist Germering bei München, Filialen gibt es in Polen und Rumänien. Durch die langjährige Erfahrung als CRO kann SSS viele mögliche Probleme bei der Studiendurchführung antizipieren und Lösungsansätze frühzeitig erarbeiten.
Im Rahmen des Gesundheitsforschungsprogramms der Bundesregierung entstehen seit einigen Jahren die sogenannten „Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung“, deren wesentliches Ziel es ist, Volkskrankheiten wirksamer zu bekämpfen. Die Voraussetzungen dafür schafft das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Aufbau dieser Zentren als langfristig angelegte, gleichberechtigte Partnerschaften von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Universitäten mit Kliniken. Durch die Bündelung vorhandener Kompetenzen sollen Wissenslücken geschlossen und Prävention, Diagnose sowie Therapie verbessert werden, so dass für jeden Patienten ein höchstmögliches Maß an therapeutischer Wirksamkeit erreicht wird. Forschungspolitisches Ziel ist die Translation, also die enge Vernetzung und der damit verbundene Ausbau vorhandener Strukturen, um einen schnelleren Transfer von Forschungsergebnissen in den klinischen Alltag zu ermöglichen. Nach den bereits 2009 gegründeten Deutschen Zentren für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Diabetesforschung (DZD) kamen 2010 vier weitere Einrichtungen für die Bereiche Infektiologie, Kardiologie, Onkologie und Pneumologie hinzu. Das 2011 initiierte „Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL)“ verteilt sich auf die fünf Standorte München, Gießen/Marburg, Heidelberg, Hannover und Borstel/Lübeck. Mészáros,Veronika veronika.meszaros[at]gebhardt-seele.de
Das neue Projekt Internet Privacy der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften entwirft Vorschläge für eine Kultur des Vertrauens im Internet
(ddp direct) Sorgen um die Sicherheit neuer Dienste im Internet gehören ebenso zum virtuellen Alltag wie völlig sorglos verbreitete persönliche Daten. Das Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen nach Offenheit einerseits und Sicherheit anderseits erfordert eine neue Kultur der Privatsphäre und des Vertrauens im und ...
(ddp direct) Sorgen um die Sicherheit neuer Dienste im Internet gehören ebenso zum virtuellen Alltag wie völlig sorglos verbreitete persönliche Daten. Das Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen nach Offenheit einerseits und Sicherheit anderseits erfordert eine neue Kultur der Privatsphäre und des Vertrauens im Internet und entsprechende politische Rahmenbedingungen. Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt von acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften erarbeitet jetzt Empfehlungen sowie exemplarische Technik, wie sich diese Kultur etablieren lässt.
Das Projekt Internet Privacy - Eine Kultur der Privatsphäre und des Vertrauens im Internet wird von einer interdisziplinären Projektgruppe unter Leitung von Johannes Buchmann, Direktor des Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) und Professor für Informatik an der Technischen Universität Darmstadt realisiert. Wie soll das Internet der Zukunft aussehen? Diese gesellschaftliche und technische Frage steht am Anfang unserer Politik, sagt Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF. Nutzer, Wirtschaft und Politik müssen gemeinsame Vorstellungen und Werte für ein vertrauenswürdiges Internet entwickeln. Der Schutz der Privatsphäre und das Vertrauen im Netz werden daher zentraler Gegenstand zukünftiger Forschungsprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sein. Die Projektgruppe nimmt vor allem die gesellschaftliche Dimension in den Blick: Das Internet ist mit wichtigen Zukunftstechnologien verwoben. Es ist systemkritisch politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Deshalb müssen wir uns der Debatte um eine Kultur des Vertrauens im Internet stellen: eine Kultur, die nicht zwischen Vertrauensseligkeit und übertriebenem Argwohn pendelt, sondern Nutzerverhalten und -erwartungen mit den technisch machbaren, rechtlich durchsetzbaren und in der Praxis sinnvollen Lösungsansätzen in Einklang bringt, sagt Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Der Projektleiter Johannes Buchmann möchte die Debatte nicht auf technische und rechtliche Lösungen verengen: Sobald persönliche Daten auf vielen Seiten und Servern rund um den Globus verteilt sind, lassen sie sich kaum löschen oder herausklagen. Jede Gesellschaft müsse das Verhältnis von Informationsfreiheit und Datenschutz im Internet austarieren. Wir entwickeln Vorschläge, wie sich eine für Deutschland sinnvolle und verbindliche Kultur der Privatsphäre und des Vertrauens im Internet etablieren lässt. In unterschiedlichen Kontexten müssen Internetnutzer ein adäquates Maß an Privatheit finden, Risiken einschätzen und sich angemessen verhalten können. Dafür müssen wir Ethik, Recht, Wirtschaft und Technik weiterentwickeln. Unklare kulturelle Verhaltensnormen und rechtliche Regeln verunsichern Nutzer und Anbieter von Diensten gleichermaßen. Die Auswirkungen gefährden die Entwicklung der Internettechnologien in Deutschland, denn das Internet ist mit vielen Schlüsseltechnologien verwoben: Intelligente und vernetzte Systeme, die sogenannten Smart Grids, steuern die Stromnetze der Zukunft. Sie können den Verkehr sicherer und die medizinische Versorgung effizienter machen. In der Produktion könnten intelligente vernetzte Systeme eine industrielle Revolution auslösen. Kurz: Das Internet ist die Infrastruktur der Infrastrukturen des 21. Jahrhunderts. Eine Vertrauenskrise im Internet würde das gesamte Innovationsklima drastisch verschlechtern. Im Projekt der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften arbeiten Wissenschaftler aus Soziologie, Informatik, Ethik, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften mit Experten aus der Wirtschaft zusammen. Die Projektgruppe wird zunächst den Status Quo der Vertrauenskultur in Deutschland erheben: Was sind die individuellen und gesellschaftlichen Vorstellungen zur Privatsphäre im Internet? Wie passen sie zu den bestehenden rechtlichen, technischen und ökonomischen Rahmenbedingungen? Auf dieser Grundlage erarbeitet die Projektgruppe dann für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Vorschläge für gesamtgesellschaftliche Weichenstellungen und individuelle Verhaltensregeln. Dazu entwickelt sie beispielhafte technische Lösungen. Die erste Analyse des Status Quo wird im Frühjahr 2012 im Rahmen eines Symposiums öffentlich vorgestellt. Die Laufzeit des vom BMBF geförderten Projektes endet zum 31. Januar 2013. Die finalen Ergebnisse werden bis Juli 2013 vorgelegt. Das Projekt wird getragen von Wissenschaftlern des Instituts für Soziologie und des Fachbereichs Informatik an der TU Darmstadt, des Instituts für Informatik und Gesellschaft an der Universität Freiburg, der Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung an der Universität Kassel, des Karlsruher Instituts für Technologie sowie der Capurro-Fiek-Stiftung für Informationsethik. Weitere Projektpartner sind die Deutsche Post, Google Germany und IBM. Informationen zum Projekt und zur Projektgruppe: www.acatech.de/privacy /> Ansprechpartner: Ferdinand Knauß, Pressestelle BMBF, Tel. 030/18-575050, presse@bmbf.bund.de Elke Panzner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Tel.030/20 63 09 6-46, panzner@acatech.de Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/fp90ff /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/politik/internet-kultur-und-schutz-der-privatsphaere-in-einklang-bringen-35102 /> === www.acatech.de/privacy (Bild) === Weitere Informationen zum Projekt Internet Privacy sind online und auch mobil verfügbar unter www.acatech.de/privacy /> Shortlink: http://shortpr.com/8fp4vs /> Permanentlink: http://www.themenportal.de/bilder/www-acatech-de-privacy acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Elke Panzner Unter den Linden 14 10117 Berlin - E-Mail: panzner@acatech.de Homepage: www.acatech.de Telefon: 030 206309646 acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Panzner,Elke Unter den Linden 14 10117 Berlin panzner[at]acatech.de
- Preisverfall und Überkapazitäten bei den Solarprodukten sowie asiatische Konkurrenz stellt beiden Branchen vor Herausforderungen - Beide Branche müssen für Technologievorsprung gemeinsam forschen und entwickeln
(ddp direct) Erfurt/ Leipzig, 30. September 2011: 150 Maschinen- und Anlagenbauer, Solarproduzenten und fertigungsnahe Dienstleister aus ganz Deutschland haben am 28. September 2011 in Erfurt über die aktuellen Herausforderungen und Kooperationspotenziale der Photovoltaik-Prozesskette diskutiert. Damit setzten SolarInput und VDMA Ost gemeinsam mit ...
(ddp direct) Erfurt/ Leipzig, 30. September 2011: 150 Maschinen- und Anlagenbauer, Solarproduzenten und fertigungsnahe Dienstleister aus ganz Deutschland haben am 28. September 2011 in Erfurt über die aktuellen Herausforderungen und Kooperationspotenziale der Photovoltaik-Prozesskette diskutiert. Damit setzten SolarInput und VDMA Ost gemeinsam mit ihren Partnern VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel, Solarvalley Mitteldeutschland und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) die Veranstaltungsreihe Photovoltaik trifft Maschinen- und Anlagenbau erfolgreich fort.
Bei der Veranstaltung wurde deutlich, dass beide Branchen, die deutschen Photovoltaikproduzenten und die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer für die Photovoltaik, nur durch gemeinsame Kooperation erfolgreich sein werden und sich beide der asiatischen Konkurrenz stellen müssen, so Dr. Hubert Aulich, Vorstandsvorsitzender des Vereins SolarInput und Sprecher des BMBF-Spitzenclusters Solarvalley Mitteldeutschland. Dafür ist zeitnah eine engere Zusammenarbeit von Maschinen- und Anlagenbauern untereinander, mit den Photovoltaik-Herstellern und der Wissenschaft erforderlich. "Wir sind nur dann langfristig wettbewerbsfähig, wenn sich die Barrieren zwischen den Photovoltaik-Herstellern und den Produktionsmittelherstellern auflösen", fügt Dr. Peter Fath, Technologie- und Marketingvorstand der centrotherm photovoltaics AG sowie Vorsitzender VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel, hinzu. Diese Veranstaltung hat mit hochkarätigen Referenten aus der Solarindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau und den fertigungsnahen Dienstleistern wesentlich dazu beigetragen, den Dialog zwischen den Entscheidern der Photovoltaikindustrie und des Maschinen- und Anlagenbaus hier in Mitteldeutschland zu fördern und gemeinsame Potenziale herauszuarbeiten. Es wurden erhebliche Optimierungspotenziale durch neue Entwicklungen in Laseranwendungen, Produktionsmesstechnik und Automation/Handling in der Photovoltaikproduktion herausgearbeitet, so Reinhard Pätz, Geschäftsführer VDMA Ost. Aber auch in der Logistik und der Optimierung von Gebäuden, bei Ver- und Entsorgungsprozessen und im Qualitätsmanagement von Produkten und Prozessen liegen Optimierungspotenziale für die deutschen Solarhersteller. Die Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik erreichten im zweiten Quartal 2011 den höchsten Umsatz seit 2005. Im aktuellen Marktumfeld haben die Auftragseingänge aber nachgegeben. Die derzeitigen Überkapazitäten bremsen die Investitionsneigung unserer Kunden. Dennoch werden derzeit unrentable Produktionslinien durch neue Linien ersetzt, denn nur so bleiben die Hersteller bei sinkenden Marktpreisen konkurrenzfähig, so Dr. Eric Maiser, Geschäftsführer VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel. Unsere Veranstaltung hat gezeigt, wie die Industrie in der Produktion höhere Effizienzen und niedrigere Kosten erreichen kann. Photovoltaik ist ein wichtiger Baustein im Energiemix der Zukunft, das Marktpotenzial ist ungebrochen. Im Jahr 2010 wurden allein in Deutschland 7.400 Megawatt (MW) neue Kapazitäten installiert, weltweit waren es 17.400 MW. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/p4wji8 /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/energie/solarinput-und-vdma-ost-photovoltaikindustrie-und-maschinen-und-anlagenbau-nur-durch-kooperation-erfolgreich-47870 SolarInput e.V. Jana Liebe Konrad-Zuse-Str. 14 99099 Erfurt Deutschland E-Mail: info@solarinput.de Homepage: www.solarinput.de Telefon: 0361 427 6850 SolarInput e.V. Liebe,Jana Konrad-Zuse-Str. 14 99099 Erfurt info[at]solarinput.de
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