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OECD Bildungsstudie: Deutschland muss seine Bildungsinvestitionen erheblich steigern
Berlin, 08. September 2010 Deutschland belegt weiterhin einen unterdurchschnittlichen Platz im Ländervergleich der Gesamtausgaben für Bildung. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Berichts Bildung auf einem Blick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ( OECD ). Vor dem Hintergrund, dass laut OECD Investitionen ...
Berlin, 08. September 2010 Deutschland belegt weiterhin einen unterdurchschnittlichen Platz im Ländervergleich der Gesamtausgaben für Bildung. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Berichts Bildung auf einem Blick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ( OECD ). Vor dem Hintergrund, dass laut OECD Investitionen in Bildung erhebliche Renditen erzielen, fordert der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. ( VDP ) Bund und Länder auf, die Bildungsausgaben spürbar zu steigern.
Schaut man sich die Berechnungen der OECD zu Bildungsrenditen an, so ist es in keiner Weise nachvollziehbar, dass einige Bundesländer derzeit bei der Finanzierung der Allgemein- und Berufsbildung Kürzungen vornehmen, erklärt Michael Büchler, Präsident des VDP. Dieses Vorgehen sei sehr kurzfristig gedacht und verschärfe langfristig die angespannte Lage der öffentlichen Haushalte weiter. Von 2000 bis 2007 hat die Mehrzahl der OECD-Länder ihre Investitionen pro Schüler im Primar- und Sekundarbereich erheblich gesteigert. Für Deutschland konnte nur ein Stillstand festgestellt werden. Gerade aufgrund der demographischen Entwicklung, der den Fachkräftemangel befördert, und der zu erwartenden Verlängerung der Lebensarbeitszeit, müsse Deutschland dringend aktiv werden, so die OECD. Es wird höchste Zeit, dass den Schulen trägerunabhängig mehr finanzielle Ressourcen und organisatorische Freiheiten zugestanden werden. Nur so können die kommenden Schülergenerationen optimal ausgebildet und qualifiziert werden, so Büchler. Besonders dramatisch sei die weiterhin hohe Zahl an Schul- und Ausbildungsabbrechern. Es sei erforderlich, individuelle und vielfältige Lernangebote sowie sozialpädagogische Unterstützungsleistungen auszubauen. Büchler weiter: Bildung ist die wichtigste Ressource für Deutschland. Deshalb müssen wir uns um jeden Jugendlichen bemühen und ihm die bestmögliche Ausbildung zuteil werden lassen. Dafür müssen alle notwendigen Ressourcen bereit gestellt werden. Zumal jeder in Bildung investierte Euro langfristig mehrfach zurückfließt.
Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich ( Fachhochschulen und Hochschulen ). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen.
Florian Becker ( Pressestelle ) Verband Deutscher Privatschulverbnde e.V. Reinhardtstr. 18 10117 Berlin Telefon: 030 28 44 50 88 0 Internet: http://www.privatschulen.de EMail: presse@privatschulen.de
Wirtschaftskrise: Jetzt in Bildung und Ausbildung investierenGeld ist vergänglich, Wissen bleibt.
In Krisenzeiten wie diesen ist es wichtig, sein Geld sinnvoll zu investieren. Eine der sichersten Investitionen in die Zukunft ist die Investition in Wissen. Denn gute Bildung ist noch immer der beste Schutz vor Arbeitsplatzverlust und Armut. In Deutschland wird von staatlicher Seite jedoch zu wenig für Bildung ausgegeben. Der Anteil der in zum ...
In Krisenzeiten wie diesen ist es wichtig, sein Geld sinnvoll zu investieren. Eine der sichersten Investitionen in die Zukunft ist die Investition in Wissen. Denn gute Bildung ist noch immer der beste Schutz vor Arbeitsplatzverlust und Armut. In Deutschland wird von staatlicher Seite jedoch zu wenig für Bildung ausgegeben. Der Anteil der Bildungsausgaben in Relation zum BIP liegt mit 5,1 Prozent deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 5,8 Prozent (statistisches Bundesamt, 2005). Finnland führt mit 6,3 Prozent Bildungsausgaben und erzielt im Vergleich zu Deutschland, zudem ein deutlich höheres Wirtschaftswachstum. Das Wirtschaftswachstum ist zentrale Grundlage für den Erhalt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Als Folge sollte Deutschland der Bildung größere Gewichtung einräumen. Neben der Erhöhung staatlicher Ausgaben, muss weiterhin auch verstärkt an einer Verbesserung des Bildungssystems gearbeitet werden. In Ergänzung zum staatlichen Bildungsangebot, gibt es vielfältige Möglichkeiten privat in Bildung zu investieren. Eltern geben jährlich rund 4,6 Milliarden Euro für Nachhilfe und private Weiterbildung aus. "Mein Kind soll es einmal besser haben.", ist das Motto, gerade in Krisenzeiten. Dafür ist es wichtig die Bildung und Ausbildung des Nachwuchses rechtzeitig und stetig zu fördern. Professioneller Einzelunterricht, wie z.B. vom Institut Keepschool angeboten, bietet hier die beste Möglichkeit auf individuelle Lernziele erfolgreich eingehen zu können. Der Abbau von Schulproblemen steigert zudem das Selbstwertgefühl und trägt so zu einer positiven Persönlichkeitsentwicklung bei. Wer in Bildung investiert wird nicht nur die Schule gut meistern, sondern auch das (spätere) Arbeitsleben. Bildung als Form der beruflichen Weiterbildung sichert den Arbeitsplatz, unterstützt den beruflichen Wiedereinstieg, sowie Karrierepläne.
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