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BeB spricht sich für klares PID-Verbot ausZulassung der Präimplantationsdiagnostik gefährdet Würde des Menschen und Solidarität mit Menschen mit Behinderung
Berlin, 18.2.2011 Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) begrüßt die ausgewogene Stellungnahme des Rates der EKD vom 15.2.2011, worin tiefes Verständnis sowohl für die Befürworter als auch für die Kritiker der umstrittenen Methode der Präimplantationsdiagnostik ( PID ) geäußert wird. ...
Berlin, 18.2.2011 Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) begrüßt die ausgewogene Stellungnahme des Rates der EKD vom 15.2.2011, worin tiefes Verständnis sowohl für die Befürworter als auch für die Kritiker der umstrittenen Methode der Präimplantationsdiagnostik ( PID ) geäußert wird. Wir teilen die im christlichen Menschenbild begründete Ansicht, dass ein Leben mit Behinderung ... in die ganze Bandbreite der Ebenbildlichkeit Gottes eingeschlossen ist. Als evangelischer Bundesverband von Einrichtungen der Behindertenhilfe und für Menschen mit Behinderung und chronischen ( auch genetisch bedingten ) Erkrankungen sowie deren Angehörigen halten wir daher an unserer Überzeugung fest, dass nur ein gesetzliches Verbot der PID der zunehmenden Gefährdung der Würde des Menschen entgegenwirken kann. Wie der Rat der EKD sehen auch wir die Not, die Paare ertragen müssen, die sich trotz Veranlagung für eine schwerwiegende Erbkrankheit ein gesundes Kind wünschen und deshalb die PID in Deutschland in Anspruch nehmen möchten. Doch weisen wir darauf hin, dass eine Zulassung des Verfahrens in engen oder in sehr engen Grenzen, sei es zur Vermeidung eines schwerwiegenden genetischen Schadens oder zur Identifizierung nicht lebensfähiger Embryonen, eine gefährliche gesellschaftliche Entwicklung in Gang setzen würde. Auch die Erfahrungen in anderen Ländern, die die PID unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen haben, zeigen, dass eine Eingrenzung des Verfahrens auf wenige monogen oder chromosomal vererbbare Krankheiten unrealistisch ist; denn es werden immer mehr Normabweichungen entdeckt und für schwerwiegend erklärt, die Ursache sowohl von behandelbaren als auch nicht behandelbaren Krankheiten, Fehlbildungen und Behinderungen sind. Folglich müsste der Indikationenkatalog für eine legale Anwendung in bestimmten Zeitabständen wieder neu definiert und erweitert werden ( analog der Veränderung der Stichtagsregelung beim Stammzellgesetz ). Genetische Untersuchungen sind immer Wertentscheidungen und führen in unlösbare Konfliktsituationen. Es kann nicht legitime Aufgabe der Medizin sein, die Existenz von Menschen mit Behinderung zu verhindern. Paaren mit einem unerfüllbaren Kinderwunsch in ihrem Leid beizustehen, ist eine der Aufgaben christlicher Seelsorge. Als Bundesverband evangelische Behindertenhilfe sehen wir aber einem gesellschaftlichen Verlust der Solidarität mit Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen mit großer Sorge entgegen. Im Deutschen Bundestag liegen derzeit drei jeweils fraktionsübergreifende Gesetzentwürfe vor. Die Position des BeB deckt sich weitgehend mit dem Gesetzentwurf zum Verbot der Präimplantationsdiagnostik ( PID ), der u.a. von Katrin Göring-Eckardt eingebracht wurde. Eine Langfassung dieser Stellungnahme ist auf der BeB-Webseite unter www.beb-ev.de zu finden. Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) ist ein Fachverband im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Seine rund 600 Mitgliedseinrichtungen halten Angebote für mehr als 100.000 Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung aller Altersstufen bereit. Damit deckt der BeB wesentliche Teile der Angebote der Behindertenhilfe sowie der Sozialpsychiatrie in Deutschland ab. Als Zusammenschluss von evangelischen Einrichtungen, Diensten und Initiativen fördert, unterstützt und begleitet der BeB Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung und deren Angehörige.
Dr. Thomas Schneider Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) Altensteinstrae 51 14195 Berlin Telefon: 030/ 83 001 - 274 Fax: 030/ 83 001 - 275 Internet: http://www.beb-ev.de EMail: schneider@beb-ev.de
Wegweiser für künftige ProjekteSozialwerk St. Georg e. V. gründet wissenschaftlichen Beirat
Gelsenkirchen/NRW. - Vor welchen Herausforderungen wird die Eingliederungshilfe demnächst stehen? Wo zeichnen sich Veränderungen im Sozial- und Gesundheitswesen ab? Welche ethischen Probleme müssen diskutiert werden? Um solche und weitere Fragen umfassend zu analysieren, unterstützen ab sofort sieben namhafte Forscher aus der und ...
Gelsenkirchen/NRW. - Vor welchen Herausforderungen wird die Eingliederungshilfe demnächst stehen? Wo zeichnen sich Veränderungen im Sozial- und Gesundheitswesen ab? Welche ethischen Probleme müssen diskutiert werden? Um solche und weitere Fragen umfassend zu analysieren, unterstützen ab sofort sieben namhafte Forscher aus verschiedenen Bereichen der Gesundheits- und Sozialwissenschaft das Sozialwerk St. Georg. "In der Behindertenhilfe wird es große Veränderungen geben", betonte Vorstandssprecher Dieter Czogalla bei der Gründung des Wissenschaftlichen Beirats am 3. Februar 2011 am Unternehmenssitz des Sozialwerks St. Georg e. V. in Gelsenkirchen. "Dabei rücken die inhaltlichen Qualitätsansprüche und die Kundenzufriedenheit immer weiter in den Vordergrund." Eine wichtige Entwicklung im Qualitätsmanagement ist zum Beispiel die Möglichkeit, die so genannte "Quality of life" ( Lebensqualität ) von Menschen mit Assistenzbedarf zu bewerten. "Lehrstühle in Holland, Belgien und Schweden haben sich bereits intensiv mit diesen Entwicklungen befasst", erklärt Czogalla. "Ausgehend von ihren Erkenntnissen entwickeln wir im Sozialwerk derzeit ein Verfahren zur Analyse von Zufriedenheit und Lebensqualität unserer Klientinnen und Klienten." Dabei wird laut dem Vorstandssprecher eines deutlich: Das Sozialwerk St. Georg als einer der großen Träger der Behindertenhilfe ist darauf angewiesen, durch Kontakte zu Lehrstühlen Entwicklungen in der Eingliederungshilfe und Gesundheitspolitik aus erster Hand zu erfahren. "So wird die Gründung des Wissenschaftlichen Beirats zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens beitragen." Um verschiedene Wissensgebiete abzudecken, stammen die Beiratsmitglieder aus unterschiedlichen Lehrgebieten. Folgende Persönlichkeiten haben sich für die neue Aufgabe: - Prof. Dr. Gabriele Moos, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats ( RheinAhrCampus Remagen, Gesundheits- und Sozialwirtschaft ) - Dr. Hans-Martin Brüll ( Pädagogische Hochschule Weingarten, Zentrum für politisch-ökonomische und ethische Bildung ) - Dr. Viktor Grinewitschus ( Fraunhofer IMS inHaus Duisburg, inHaus-Center for Intelligent Home Systems ) - Prof. Dr. Bernd Halfar ( Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt, Management in sozialen Einrichtungen / Organisationsentwicklung ) - Dr. Jos van Loon ( Heilpädagoge / Manager Stichting Arduin, NL-Middelburg / Universität Gent ) - Prof. Dr. Günter Neubauer ( IFG Institut für Gesundheitsökonomik / Universität der Bundeswehr München´Gesundheitsökonomik ) - Prof. Dr. med. Wolfgang Schwarzer ( Kath. Hochschule NRW, Sozialmedizin einschl. Psychopathologie und Psychiatrie ) Die Mitglieder wählten Prof. Dr. Gabriele Moos zur Vorsitzenden. Moos konkretisierte die künftigen Aufgaben des Beirats: "Er soll zu zukünftigen Entwicklungen in der Sozialwirtschaft - Schwerpunkt: Eingliederungshilfe - fachliche Empfehlungen geben." Die Mitglieder könnten auch bei der Evaluierung von Projekten des Sozialwerks Unterstützung leisten, zum Beispiel durch Abschlussarbeiten oder Projekte. Dadurch wolle man die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Forschung auf der einen und der Praxis auf der anderen Seite intensivieren und fördern; Moos: "Wir wollen Impulse für Innovationen geben!" Hintergrundinformationen zum Sozialwerk St. Georg: http://www.sozialwerk-st-georg.de/ueber-uns/das-unternehmen/ Kontakt - Pressematerial: Gerne vermitteln wir Ihnen persönliche Ansprechpartner in Geschäftsführungen und Einrichtungsleitungen der einzelnen Tochtergesellschaften und Geschäftsbereiche für Ihre individuellen Interview- oder Reportagewünsche. Auf Wunsch stellen wir Ihnen außerdem gerne professionelle druckfähige digitale Fotos zur Verfügung. Pressematerial finden Sie online unter http://www.sozialwerk-st-georg.de/ueber-uns/aktuelles/pressematerial/ Dort können Sie sich zum Beispiel auch in unseren Medienverteiler für Pressemitteilungen eintragen.
Pressekontakt: Kuster Stefan Sozialwerk St. Georg e. V. Emscherstr. 62 45891 Gelsenkirchen Telefon: 0209 7004-205 EMail: s.kuster@sozialwerk-st-georg.de Internet: http://www.sozialwerk-st-georg.de
Nationales TumorboardInterdisziplinäre Therapieplanung auf höchstem Niveau!
Düsseldorf, 2. Februar 2011 Eine individuell zugeschnittene Behandlung nach den aktuellen Standards der Medizin zu erhalten, die zudem auf dem Konsens führender Spezialisten aus deutschen Krankenhäusern und Kliniken beruht, ist ein Bedürfnis der meisten an Krebs erkrankten Menschen. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden, die Im ...
Düsseldorf, 2. Februar 2011 Eine individuell zugeschnittene Behandlung nach den aktuellen Standards der Medizin zu erhalten, die zudem auf dem Konsens führender Spezialisten aus deutschen Krankenhäusern und Kliniken beruht, ist ein Bedürfnis der meisten an Krebs erkrankten Menschen. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden, schlägt die Frauenklinik des Florence-Nightingale-Krankenhauses der Kaiserswerther Diakonie einen neuen Weg ein. Im Rahmen einer nationalen Tumorkonferenz beraten lokale und überregionale Spezialisten über die Behandlung besonders schwieriger Fälle aus der gynäkologischen Onkologie. Auf der Basis nationaler und internationaler Therapieempfehlungen und neuster wissenschaftlichen Erkenntnisse erarbeiten sie einen detaillierten Therapieplan. Der betroffenen Patientin wird auf Wunsch eine Zweit- oder Drittmeinung aus einer Hand geboten. Die Behandlung von Krebserkrankungen hat in den letzten Jahren entscheidende Fortschritte verzeichnet. Angesichts der Komplexität der Tumorerkrankungen, des zumeist multimodalen Therapieregimes und der individuellen Krankheitsverläufe ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachärzte eine wichtige Anforderung an ein gutes Therapiemanagement. Die Entscheidung, wann welche Behandlung bei welchem Patienten am besten und sinnvollsten eingesetzt werden sollte, verlangt ein Höchstmaß an Erfahrung. Diese Herausforderungen führten in vielen Kliniken zur Gründung interdisziplinärer Tumorkonferenzen, an denen Ärzte der verschiedenen Fachabteilungen wie Chirurgie, Gynäkologie, Pathologie, Strahlentherapie etc. teilnehmen und ihre klinischen Erfahrungen austauschen. Die teilweise recht hohe Heterogenität des persönlichen Kenntnisstandes kann allerdings die Entscheidungsfindung im multidisziplinären Team erschweren und nachträglich sogar Änderungen in dem durch die Tumorkonferenz festgelegten Behandlungsplan erforderlich machen. Nationales Tumorboard: gebündelte Expertise An der Frauenklinik des Florence-Nightingale-Krankenhauses in Düsseldorf schlug man einen neuen Weg ein, indem man in der interdisziplinären Therapieplanung noch einen entscheidenden Schritt weiter ging. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Björn Lampe, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, wurde nach intensiver Vorbereitung ein nationales Tumorboard eingerichtet. Anders als bei den lokalen Tumorkonferenzen sind dem nationalen Tumorboard zusätzlich zu dem lokalen Ärzteteam elf ausgewiesene Spezialisten aus dem gesamten Bundesgebiet per Internet zugeschaltet. Diese externen Experten gehören den unterschiedlichen Organkommissionen an und weisen dementsprechend eine hohe Erfahrung bei speziellen Tumorentitäten wie bei-spielsweise Mamma-, Zervix-, Ovarial- Vulva- oder Endometriumkarzinom auf. Durch diese Zusammensetzung ist ein hohes Niveau der Fallbesprechungen gewährleistet. Das Ziel der nationalen Tumorkonferenz besteht für Prof. Lampe darin, den betroffenen Patientinnen eine Beratung auf höchstem Niveau zukommen zu lassen und ihnen ein den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechendes Behandlungskonzept zu unterbreiten. Kontroverse Diskussionen innerhalb des Expertengremiums sind dabei durchaus erwünscht. Gerade bei jüngeren Patientinnen oder bei einem Rezidiv erfordert die Therapieentscheidung eine besondere Expertise. Dies belegt das Fallbespiel von Frau P. Bei der 22-Järhigen war bei einer Zystenausschälung der Ovarien ein Borderline-Tumor aufgefallen. Trotz starken Kinderwunsches wurde der Patientin eine Entfernung der Ovarien angeraten. Die behandelnde Gynäkologin stellte die Befunde von Frau P. dem nationalen Tumorboard zur Zweitbegutachtung vor, wobei sie auf den Kinderwunsch der Patientin hinwies. Das Expertengremium entschied sich in diesem speziellen Fall für ein fertilitätserhaltendes operatives Vorgehen und eine engmaschige Nachbeobachtung. Die nationale Tumorkonferenz findet ab sofort an jedem ersten Mittwoch im Monat statt. Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, müssen alle in den Tumorboards vorzustellenden Patientinnen vorab online schriftlich angemeldet werden ( www.nationales-tumorboard.de ). Befunddaten, Röntgenbilder und Therapiedaten werden den Teilnehmern 24 Stunden vor Kon-ferenzbeginn in anonymisierter Form als Powerpoint-Präsentation zur Verfügung gestellt. In der Konferenz wird die Planung der individuellen Behandlungsschritte der jeweiligen Patientin nach den Vorgaben nationaler und internationaler Leitlinien abgestimmt und dokumentiert. Auf diese Weise ist die Sicherung der Behandlungsqualität gewährleistet. Gemeinsam wird darüber entschieden, welche Therapie ( Operation, Bestrahlung, Chemotherapie ) die be-ste ist und in welcher zeitlichenReihenfolge die Maßnahmen zum Einsatz kommen sollen. Der die jeweilige Patientin betreuende niedergelassene Arzt hat die Möglichkeit, sich via Internetbrowser direkt in die Tumorkonferenz einzuwählen. Da er die Patientin und ihre persönlichen Bedürfnisse am besten kennt, kann er bestimmte Behandlungsalternativen, die von der Patientin nicht gewünscht sind, von vornherein ausschließen. Für das Expertenpanel kann das ein deutlicher Informationsgewinn darstellten. Nach der Konferenz erhält der behandelnde Arzt ein Tumorprotokoll mit den Empfehlungen des Expertengremiums. Den teilnehmenden Ärzten bietet die interdisziplinäre Falldiskus-sion ein äußerst effektives Forum in Sinne der Aus-, Fort- und Wei-terbildung. Die gemeinsame Erstellung eines maßgeschneiderten Therapiekonzeptes für eine individuelle Patientin verlangt von jedem einzelnen Teilnehmer die aktive Auseinandersetzung mit den aktuellen Therapieleitlinien und intensive Aufarbeitung der aktuellen Fachliteratur und Studiendaten. Auch interessierte niederge-lassene Gynäkologen haben die Möglichkeit nach Voranmeldung die Fallbesprechungen per Internet zu verfolgen. Nach der Einwahl in das passwortgeschützte, bedienerfreundliche Online-Programm ist allen Teilnehmern gleichzeitig die Ansicht der Patientendoku-mente möglich. Betroffene Patientinnen - vor allem Frauen mit komplexen Krankheitsbildern, für die auch die Leitlinien keine klaren Therapieoptionen nennen - können unter mehreren Aspekten von der Vorstellung ihres Krankheitsfalls in der nationalen Tumorkonferenz profitieren: Ihnen wird eine Behandlung angeboten, die auf dem Konsens des überregionalen Expertengremiums beruht. Außerdem haben sie die Möglichkeit, vor Behandlungsbeginn eine Zweit- oder Drittmeinung einzuholen, ohne dass sie sich zu einem ande-ren Arzt oder in eine andere Klinik begeben müssten. Höchste Qualitätsstandards Prof. Lampe weist eine international anerkannte Expertise in der Karzinomchirurgie und in der gynäkologischen Onkologie auf. Einer seiner Schwerpunkte ist die multiviszerale Chirurgie bei Ovarial- und Zervixkarzinom. Die Qualitätssicherung in der Onkologie ist dem Frauenarzt ein besonders Anliegen. Zudem ist Professor Lampe Mitglied der Society of Pelvic Surgeons ( SPS ). Es handelt sich um die international wohl renommierteste gynäkologisch-chirurgische Vereinigung mit nur 150 Mitgliedern weltweit und strengen Aufnahmekriterien. Seit 2007 hat er die Position als Chefarzt an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Flo-rence-Nightingale-Krankenhauses der Kaiserswerther Diakonie inne. Schon jetzt gehört die Klinik als eines der zehn ersten zertifizierten Genitalzentren zu den führenden Frauenkliniken in Deutschland. Als europäisches Krebszentrum ist sie mit einem hohen Anforderungsprofil gemäß der ESGO ( European Society of Gynaecology Oncology ) akkreditiert. Zudem ist die Zertifizierung als Ausbildungsklinik durch die EBCOG ( European Board and Col-lege of Obstetrics and Gynaecology ) gewährleistet. Mit der Etablierung des krankenhausübergreifenden nationalen Tumorboards und der Zusammenarbeit mit Spezialisten aus dem gesamten Bundesgebiet unterstreicht die Frauenklinik des Florence-Nightingale-Krankenhauses ihre Position und ihre Forderung nach maximalen Qualitätsstandards in der Krebstherapie noch weiter. Die Kaiserswerther Diakonie, 1836 von Theodor und Friederike Fliedner gegründet, zählt mit mehr als 2300 Beschäftigten zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit mehr als 600 Betten in elf Fachkliniken, Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Jugend- und Behindertenhilfe gehören ebenso dazu wie verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1700 Ausbildungsplätzen, ein umfangreiches Weiterbildungsangebot, eine Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Archiv, Fachbibliothek und Museum, ein Hotel mit Tagungszentrum sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 140 Mitgliedern. Kontakt: Kaiserswerther Diakonie/ Florence-Nightingale-Krankenhaus Chefarzt Frauenklinik Prof. Dr. Björn Lampe Kreuzbergstraße 79 40489 Düsseldorf 0211/409 2519 lampe@kaiserswerther-diakonie.de www.kaiserswerter-diakonie.de
Pressekontakt: Sabine Altmann Altmann PR Baumfalkenweg 4 22397 Hamburg Telefon: 040/642 08 600 EMail: Sabine.Altmann@altmann-pr.com Internet: http://www.altmann-pr.com
Freiheit mit Unterstützung ermöglichen!BeB wählt neuen Vorstand und verabschiedet Leipziger Erklärung
Berlin, 27.10.2010 Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung hat der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e. V. ( BeB ) einen neuen Vorstand gewählt und die Leipziger Erklärung verabschiedet. Vom 25. bis zum 27. Oktober 2010 trafen in Leipzig 200 Führungskräfte von Diensten und Einrichtungen aus ganz Deutschland um ...
Berlin, 27.10.2010 Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung hat der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e. V. ( BeB ) einen neuen Vorstand gewählt und die Leipziger Erklärung verabschiedet. Vom 25. bis zum 27. Oktober 2010 trafen in Leipzig 200 Führungskräfte von Diensten und Einrichtungen aus ganz Deutschland zusammen, um aktuelle sozialpolitische Fragen und Probleme hinsichtlich der Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe zu erörtern. Mit großer Mehrheit wiedergewählt und damit für weitere vier Jahre im Amt des BeB-Vorsitzenden bestätigt wurde Michael Conty, Geschäftsführer des Stiftungsbereichs Behindertenhilfe der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Im Zentrum der dreitägigen Mitgliederversammlung stand die Die Menschen- und Bürgerrechtsperspektive von Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention. Während am ersten Tag Verbandsregularien wie Vorstands- und Kassenbericht sowie die Wahl eines neuen Vorsitzenden und eines neuen Vorstandes auf der Agenda standen, war der zweite Tag geprägt von der inhaltlichen Arbeit des Verbandes. Neue Diskussions- und Positionspapiere sowie aktuelle Themen wurden im Plenum bzw. in sieben Arbeitsgruppen vorgestellt und diskutiert. Am heutigen Schlusstag wurde durch vier Vorträge die Diskussion um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vertieft. Oberkirchenrat Dr. Eberhardt Pausch von der Evangelischen Kirche in Deutschland aus theologischer Sicht, Prof. Dr. Sigrid Graumann von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg aus wissenschaftlicher Perspektive, Abteilungsleiterin Gitta Lampersbach vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales von Seiten der Politik sowie Prof. Dr. Theresia Degener von der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum ebenfalls aus wissenschaftlicher Sicht beleuchteten das Themenfeld. Am Ende verabschiedeten die 200 Delegierten aus Diensten und Einrichtungen der evangelischen Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie die Leipziger Erklärung. Darin formuliert der BeB die klare Erwartung an Bund und alle Länder, dass der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ( BRK ) alle in der Konvention angesprochenen Lebensbereiche erfasst und mit konkreten Zielen und einer zeitlich und ergebnisbezogenen Umsetzungsperspektive unterlegt. Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ist ein Fachverband im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Seine rund 600 Mitgliedseinrichtungen halten Angebote für mehr als 100 000 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen aller Altersstufen bereit. Damit deckt der BeB bundesweit annähernd 50 Prozent der Angebote der Behindertenhilfe sowie wesentliche Teile der Sozialpsychiatrie ab. Als Zusammenschluss von evangelischen Einrichtungen, Diensten und Initiativen fördert, unterstützt und begleitet der BeB Menschen mit Behinderungen oder psychischer Erkrankung und ihre Angehörigen.
Dr. Thomas Schneider Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) Altensteinstrae 51 14195 Berlin Telefon: 030/ 83 001 - 274 Fax: 030/ 83 001 - 275 Internet: http://www.beb-ev.de EMail: schneider@beb-ev.de
Weihnachtsmarken in diesem Jahr mit Krippenmotiven
Die beliebten Weihnachtsmarken gibt es ab 11. November bei der Post, den Wohlfahrtsverbänden und im Shop auf www.wohlfahrtsmarken.de. Die beiden Plusmarken zieren in diesem Jahr Krippenszenen. Der Postkartenwert zu 45+20 Cent zeigt "Maria mit Jesukind" aus der Szene "Die Anbetung der Hirten" der Krippe der "Zu Unserer in ...
Die beliebten Weihnachtsmarken gibt es ab 11. November bei der Post, den Wohlfahrtsverbänden und im Shop auf www.wohlfahrtsmarken.de. Die beiden Plusmarken zieren in diesem Jahr Krippenszenen. Der Postkartenwert zu 45+20 Cent zeigt "Maria mit Jesukind" aus der Szene "Die Anbetung der Hirten" der Krippe der Metropolitan-Pfarrkirchenstiftung "Zu Unserer Lieben Frau" in München. Das Motiv der 55+25-Cent-Marke "Die Anbetung der Könige" stammt aus dem Buch "Die schönsten Krippen" von Helmut O. J. Wagner. Gestaltet wurden die Marken von Julia Warbanow aus Berlin. Seit 1949 wurden über vier Milliarden Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken mit einem rechnerischen Erlös von mehr als 600 Mio. Euro abgenommen. Dieser Erlös kommt der sozialen Arbeit von AWO, Caritas, Paritätischem Wohlfahrtsverband, DRK, Diakonie und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland zugute. Er wird zur Finanzierung sozialer Maßnahmen vor Ort eingesetzt. Es werden alle Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände aktiv sind. Schwerpunkte sind die Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, die Gesundheits- und Familienhilfe sowie soziale Maßnahmen für Arbeitslose, Flüchtlinge und Suchtkranke. Die Weihnachtsmarken im Internet: www.wohlfahrtsmarken.de Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspfege e.V. Abteilung Wohlfahrtsmarken Werthmannstraße 3A, 50935 Köln Redaktion: Sigrid Forster Telefon: 0221/9 41 00 40 Telefax: 0221/9 41 00 79 E-Mail: info@wohlfahrtsmarken.de www.wohlfahrtsmarken.de Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten. Agentur für Kommunikation
Pressekontakt: Michael Tost Tost Relations GmbH Corneliusstraße 16-18 40215 Düsseldorf Telefon: 0211-5158850 EMail: jb@tost-relations.de Internet: http://www.tost-relations.de
Zwei neue Klassen für Erziehungshilfe in FriedbergMission Leben betreut im Auftrag des Wetteraukreises das neue Jugendhilfeangebot in Kooperation mit der Gabriel-Biel-Schule
Butzbach, 23.9.2010 - Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 starteten am 16. August in Friedberg zwei neue Klassen für Erziehungshilfe mit jeweils neun Schülern. Die offizielle Vorstellung fand am Donnerstag, 23. September, unter reger Beteiligung von Politik, Fachkreisen und interessierter Öffentlichkeit in der Johannes-Vatter-Schule, ...
Butzbach, 23.9.2010 - Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 starteten am 16. August in Friedberg zwei neue Klassen für Erziehungshilfe mit jeweils neun Schülern. Die offizielle Vorstellung fand am Donnerstag, 23. September, unter reger Beteiligung von Politik, Fachkreisen und interessierter Öffentlichkeit in der Johannes-Vatter-Schule, Schule für Hörgeschädigte, Friedberg, statt. Dort ist das neue pädagogische Angebot auch angesiedelt. Der Schule werden Kinder und Jugendliche zugewiesen, die besondere pädagogische Hilfen zur Weiterentwicklung ihres Lernens und sozialen Handelns brauchen und in einer Regelschule nicht die Förderung erhalten, die sie benötigen. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen wieder auf den Weg zurück in eine Regelschule zu führen. Vier Förderschullehrer der Gabriel-Biel-Schule, Butzbach, und sechs Sozialpädagogen des Kinder- und Jugendhilfezentrums Haus Waldfrieden, Butzbach, betreuen die Schüler von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Ziel: Rückkehr in die Regelschule Die Zehn- bis 15-jährigen wohnen weiterhin in ihrem Elternhaus, mit dem in enger Zusammenarbeit die schulische und sozialpädagogische Betreuung erfolgt. Zum Angebot der Einrichtung gehören auch Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung sowie Aktivitäten mit erlebnispädagogischer Ausrichtung. In den Ferien rundet eine Freizeitfahrt das Programm ab. Mission Leben, der diakonische Träger von Haus Waldfrieden, und die Gabriel-Biel-Schule betreiben die neuen Klassen im Auftrag des Wetteraukreises und in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Schulamt. Betreut werden die Kinder und Jugendlichen von einem sozialpädagogischen Team des Hauses Waldfrieden unter Leitung von Diplom-Pädagogin Annette Kuhlmann. Für die schulischen Belange ist Elke Sommerlad, Rektorin der Gabriel-Biel-Schule, Butzbach, verantwortlich. Hohe Erfolgsquote in der Erziehungshilfe Das Kinder- und Jugendhilfezentrum Haus Waldfrieden von Mission Leben hilft rund 260 jungen Menschen, innerhalb und außerhalb ihrer Familien trotz schwieriger Ausgangslage eine selbstständige Lebensführung zu finden. Geleitet wird es von Ulrich Rudolf. Bereits seit elf Jahren gibt es eine Klasse für Erziehungshilfe der Gabriel-Biel-Schule in Kooperation mit dem Haus Waldfrieden, in der Lehrer und Sozialpädagogen erfolgreich zusammenarbeiten. Mit den beiden neuen Klassen betreut Haus Waldfrieden insgesamt 39 schulpflichtige Kinder aus dem Kreis. Die Erfolgsquote liegt bei rund 80 Prozent. Das ist der Anteil der betreuten Kinder, die im Anschluss wieder eine Regelschule besuchen können. Ihre Ansprechpartnerin für Fachinformation: Mission Leben - Jugend- und Behindertenhilfe GmbH Kinder- und Jugendhilfezentrum Haus Waldfrieden Fachbereichsleitung Schule für Erziehungshilfe Dipl.-Päd. Annette Kuhlmann Telefon: 06033 / 9151261 E-Mail: a.kuhlmann@mission-leben.de www.mission-leben.de Mission Leben auf einen Blick An der Schnittstelle zwischen Sozialstaat, Markt und Kirche leistet Mission Leben soziale Arbeit auf der Grundlage des christlichen Gebots der Nächstenliebe. Das diakonische Unternehmen unterstützt Menschen, die durch Alter, Krankheit, Behinderung oder wirtschaftlich-soziale Probleme hilfebedürftig geworden sind. Die professionellen Dienstleistungen von Mission Leben haben zum Ziel, diesen Menschen ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung, Geborgenheit und Würde zu ermöglichen. Mission Leben GmbH ist ein Unternehmen der Stiftung Innere Mission Darmstadt. Beide sind der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zugeordnet und Mitglieder im Diakonischen Werk. Ihre Tochtergesellschaften sind Mission Leben - Im Alter GmbH, Mission Leben - Jugend- und Behindertenhilfe GmbH und Mission Leben - Lernen GmbH. Das gemeinnützige Engagement des Unternehmensverbundes gliedert sich in fünf große Tätigkeitsfelder: Altenhilfe, Wohnungslosenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe sowie berufliche Bildung. An 16 Standorten in Hessen und Rheinland-Pfalz arbeiten rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 19 verschiedenen Einrichtungen. Die eigenen Bildungsstätten sorgen für die qualifizierte Aus- und Weiterbildung von Pflegekräften. Kontakt: Mission Leben GmbH Axel Wenderoth Roquetteweg 8 65428 Darmstadt 06151 409012 a.wenderoth@mission-leben.de http://www.mission-leben.de
Pressekontakt: Ina Biehl-v.Richthofen rfw. kommunikation Poststraße 9 64293 Darmstadt Telefon: 06151 3990-0 EMail: biehl@rfw-kom.de Internet: http://www.rfw-kom.de
mitMenschPreis wird erstmals verliehenFeierliche Veranstaltung am 10. September 2010 in Berlin
Berlin, 7.9.2010 Am kommenden Freitag, den 10. September 2010, wird in Berlin erstmals der mitMenschPreis verliehen. Mit dem mitMenschPreis zeichnen der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) als Ausrichter und die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ( Curacon ) als Preisgeld-Stifter Projekte und Initiativen aus, die ...
Berlin, 7.9.2010 Am kommenden Freitag, den 10. September 2010, wird in Berlin erstmals der mitMenschPreis verliehen. Mit dem mitMenschPreis zeichnen der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) als Ausrichter und die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ( Curacon ) als Preisgeld-Stifter Projekte und Initiativen aus, die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Die feierliche Veranstaltung findet statt am 10. September 2010 um 15.00 Uhr in der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, In den Ministergärten 3, 10117 Berlin Im Rahmen der Veranstaltung werden kurze Dokumentationsfilme über die fünf ausgewählten Projekte gezeigt. Nach einem karikaturistischen Vortrag durch Werner Tiki Küstenmacher, Autor u.a. von Simplify your life, wird bekannt gegeben, wer den ersten Preis gewinnt, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Die Laudatio hält Tissy Bruns, Politische Chefkorrespondentin des Tagesspiegel. Die Auswahl erfolgte durch eine unabhängige Jury; die fünf Gewinner sind: meine art - deine art Inklusion und Empowerment in der kulturpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Jugendkunstschule Köln e.V. Intensiv Betreutes Wohnen für Menschen mit psychischen Behinderungen ( IBW ) Bethel vorOrt Regionalbüro Hagen/Ennepe-Ruhr-Kreis Vielfalt statt Einfalt!, Club Behinderter und ihrer Freunde e.V. in Kooperation mit der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft ( FBAG ) Funambulus Freiwilligen Zentrum Mönchengladbach / Caritasverband Mönchengladbach Das mach ich doch blind! Blinde Vorleser lesen Kindern Geschichten vor Lesewelt Ortenau e.V. Sehr herzlich laden wir Sie hiermit zur Berichterstattung ein. Gerne stehen wir auch bereits im Vorfeld für Rückfragen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Webseite www.mitMenschPreis.de. Um An- bzw. Rückmeldung wird gebeten. Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ist ein Fachverband im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Seine rund 600 Mitgliedseinrichtungen halten Angebote für mehr als 100 000 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen aller Altersstufen bereit. Damit deckt der BeB bundesweit annähernd 50 Prozent der Angebote der Behindertenhilfe sowie wesentliche Teile der Sozialpsychiatrie ab. Als Zusammenschluss von evangelischen Einrichtungen, Diensten und Initiativen fördert, unterstützt und begleitet der BeB Menschen mit Behinderungen oder psychischer Erkrankung und ihre Angehörigen.
Dr. Thomas Schneider Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. ( BeB ) Altensteinstrae 51 14195 Berlin Telefon: 030/ 83 001 - 274 Fax: 030/ 83 001 - 275 Internet: http://www.beb-ev.de EMail: schneider@beb-ev.de
EDIKTE-GEIER Flohmarkt unterstützte Tagesheimstätte St. Martin
Ein kürzlich von EDIKTE-GEIER, der ersten österreichischen Online-Versteigerungs GmbH für gerichtlich beschlagnahmte und gepfändete Gegenstände, veranstalteter Flohmarkt kam der Tagesheimstätte St. Martin in Klosterneuburg zugute. Bei der umfassenden Auswahl an Antiquitäten, elektronischen Geräten, Möbeln zu ...
Ein kürzlich von EDIKTE-GEIER, der ersten österreichischen Online-Versteigerungs GmbH für gerichtlich beschlagnahmte und gepfändete Gegenstände, veranstalteter Flohmarkt kam der Tagesheimstätte St. Martin in Klosterneuburg zugute. Bei der umfassenden Auswahl an Antiquitäten, elektronischen Geräten, Möbeln und Ziergegenständen waren alle Interessenten auf ihre Kosten gekommen. Manche Raritäten und Kuriositäten ließen Sammlerherzen höher schlagen. "Wir freuen uns mit unserer Aktion einen Beitrag leisten zu können, um den Betrieb der Sozialeinrichtung unterstützen zu können", betont Ivanka Vanja Prikoszovits, Geschäftsführerin von EDIKTE-GEIER. Die Tagesheimstätte St. Martin ist eine Einrichtung des Vereines "Behindertenhilfe Klosterneuburg". 30 geistig- und mehrfachbehinderte Menschen aus NÖ und Wien werden in vier Betreuungsgruppen in Form einer bedürfnisorientierten und sinnvollen Tagesstrukturierung betreut und gefördert. Ziel der Einrichtung ist es, die behinderten Menschen zu einem sinnerfüllten Leben in sozialer Integration zu führen. Jede Spende zählt, betont Margarete Zeillinger von der Behindertenhilfe Klosterneuburg: "Wir sind auf Hilfe angewiesen und wir freuen uns über die finanzielle Unterstützung sowie vielfältigen Sachleistungen von Edikte-Geier".
Über EDIKTE-GEIER Die Online-Versteigerungsplattform EDIKTE-GEIER wurde 2009 von Geschäftsführerin Ivanka Vanja Prikoszovits gegründet. EDIKTE-GEIER bietet den mittlerweile 1.500 registrierten Benutzern und durchschnittlich rund 1.200 Besuchern pro Woche neben einem vielfältigen Warensortiment, das aus gerichtlich beschlagnahmten und gepfändeten Gegenständen, sowie Artikeln aus Insolvenzmassen oder auch privatem Besitz besteht, auch ein umfassendes Service- und Informationsangebot. Details unter www.edikte-geier.at.
Dr. Sabine Unterweger comunicative public relations Rgergasse 18/13 1090 Wien Telefon: +43 ((0))1-319 14 44 Fax: +43 ((0))1-319 14 44-40 Internet: http://www.comunicative.net EMail: s.unterweger@comunicative.net
Stadtteilangebote für ältere Bewohner sind ein ErfolgsmodellNassauische Heimstätte und Frankfurter Verband eröffnen weiteren Stützpunkt in der Nordweststadt
Viele Wochen lang haben die Handwerker in der rund 70 qm großen Drei-Zimmer-Wohnung im Gerhart-Hauptmann-Ring 298 Wände eingerissen, neu verputzt, tapeziert, gestrichen und neue Böden verlegt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Rede ist von dem neuen Service- und Begegnungszentrum der Nassauischen Heimstätte und des Verbandes ...
Viele Wochen lang haben die Handwerker in der rund 70 qm großen Drei-Zimmer-Wohnung im Gerhart-Hauptmann-Ring 298 Wände eingerissen, neu verputzt, tapeziert, gestrichen und neue Böden verlegt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Rede ist von dem neuen Service- und Begegnungszentrum der Nassauischen Heimstätte und des Frankfurter Verbandes in Niederursel für ein stadtteilbezogenes Angebot für Seniorinnen und Senioren. Zwei freundlich gestaltete Räume stehen den älteren Bewohnern der Nordweststadt jetzt als Versammlungsraum, Café und für Veranstaltungen zur Verfügung. Am Eingang fällt die offene Küche ins Auge, die auch von den Besuchern mitgenutzt werden kann - und soll. Die Mitarbeiter des Frankfurter Verbandes, die den Stützpunkt betreuen, haben ihr Büro in einem Nebenraum und sind montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr dort erreichbar. Im Sommer können Aktivitäten nach draußen verlagert werden. Zur umgebauten Wohnung gehört auch ein kleiner Garten, über die Terrasse wurde zudem ein barrierearmer Zugang geschaffen. Gestern nutzten Vertreter der Stadt, des Wohnungsunternehmens und des Frankfurter Verbandes das milde Frühlingswetter, um die offizielle Eröffnung zu feiern. Die Anwohner sollen ebenfalls in den nächsten Wochen noch reichlich Gelegenheit bekommen, sich die Räumlichkeiten genauer anzuschauen und sich über das Angebot zu informieren. "Das geht von der Freizeitgestaltung über die ambulante Pflege, den Hausnotruf, Einzelfallberatung oder hauswirtschaftliche Dienstleistungen. Da kann sich jeder sein individuelles Paket zusammenstellen", so Frédéric Lauscher, der Geschäftsführer des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe. Alle Dienstleistungen werden nicht wie sonst üblich auch über eine Monatspauschale abgerechnet, sondern die Senioren bezahlen am Ende nur das, was Sie tatsächlich in Anspruch genommen haben. Neben der Präsenz vor Ort sind die Mitarbeiter des Frankfurter Verbandes an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr telefonisch zu erreichen. Bereits die dritte Kooperation in Frankfurt In der Nordweststadt verwaltet die Nassauische Heimstätte rund 1.230 Wohnungen, 50 Prozent der Mieter sind älter als 50 Jahre. Die Räumlichkeiten des Begegnungszentrums stellt die Nassauische Heimstätte zu einem symbolischen Mietpreis von einem Euro/qm zur Verfügung und trägt auch die kompletten Kosten inklusive Mietverzicht für Umbau, Renovierung und Möblierung in Höhe von 30.000,- Euro. Weitere 6.000,- Euro sponserte das Wohnungsunternehmen als Zuschuss für die Möblierung der Räumlichkeiten. Nach der Eröffnung wird es auf der einen Seite feste Angebote geben, zum Beispiel Gesundheitsunterstützung oder Beratungen zum Thema Pflege. Die Besucher sollen sich aber auch selbst weitere Programmpunkte überlegen und anregen. "Die aktive Teilnahme der Besucher ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Begegnungszentrums. Aus der gemeinsamen Arbeit mit dem Frankfurter Verband in anderen Stadtteilen wissen wir, dass sich da ganz schnell eigene Strukturen entwickeln. Da findet sich zum Beispiel eine Gruppe zusammen, die regelmäßig gemeinsam frühstückt. Andere bieten Spaziergänge in Gruppen an oder organisieren kleinere Ausflüge", berichtet die Projektleiterin der Nassauischen Heimstätte, Tanja Steinke. Man kennt sich bereits sehr gut. In Niederrad haben die beiden Kooperationspartner vor zwei Jahren das erste gemeinsame Service- und Begegnungszentrum eröffnet, im letzten Jahr folgte eins in Sachsenhausen. Der Anteil älterer und alleinstehender Menschen wächst Für das Wohnungsunternehmen, das in Frankfurt insgesamt 16.000 Wohnungen bewirtschaftet, sind solche stadtteilbezogenen Angebote ein wichtiger Baustein bei einer stetig älter werdenden Mieterschaft. Wohnungsunternehmen müssten sich den demografischen Herausforderungen aktiv stellen, ist sich Sylvia Kerbel, Prokuristin der Nassauischen Heimstätte, sicher. Belege findet sie in einer repräsentativen Umfrage, die ihr Unternehmen im letzten Jahr unter älteren Mietern durchgeführt hat. "40 Prozent unserer Mieter sind über 65 Jahre alt, davon sind 57 Prozent alleinstehend. Die Gefahr der sozialen Isolation und der Vereinsamung im Alter wächst also. 80 Prozent möchten aber auch im Alter in einer eigenen Wohnung leben und das möglichst in ihrem vertrauten Umfeld. Das bedeutet für uns, dass wir selbst etwas tun müssen, um unseren Mietern ein möglichst langes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen." Da ältere Menschen nicht mehr so mobil seien, kämen vor allem Angebote im engeren Wohnumfeld in Frage, die sich, wie in der Nordweststadt, dem gesamten Stadtteil öffnen. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt ist eines der führenden deutschen Wohnungsunternehmen: mit rund 63.000 Wohnungen an 160 Standorten, über 30 Niederlassungen, Geschäftsstellen und Büros in Hessen und Thüringen sowie rund 800 Mitarbeitern. Sie bietet seit 85 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln und hat in dieser Zeit rund 180.000 Wohnungen gebaut - größtenteils für externe Bauherren. Die Unternehmensgruppe investiert jährlich ca. 80 Mio. Euro in Modernisierung und Instandhaltung des eigenen Bestandes. Unter ihrer Marke "NH ProjektStadt" werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben sowie Consulting-Aktivitäten im In- und Ausland durchzuführen. Mit breit gefächertem Fachwissen ist das Unternehmen ein krisensicherer Partner für öffentliche, institutionelle und private Auftraggeber. Aktuell betreut die NH ProjektStadt Aufgaben in über 140 Kommunen in Hessen und Thüringen. Jährlich werden im Rahmen der Projektentwicklung rund 40 Mio. Euro in Neubauprojekte investiert.
Pressekontakt: Jens Duffner Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Schaumainkai 47 60596 Frankfurt am Main Telefon: 069 6069-1321 EMail: jens.duffner@naheimst.de Internet: http://www.naheimst.de
Kinder psychisch kranker Eltern brauchen HilfeFachkongress an der KatHO NRW Aachen
Aachen. Für Kinder mit psychisch kranken Eltern existieren bundesweit kaum Hilfsangebote. Prof. Dr. Johannes Jungbauer von der Katholischen Hochschule NRW Aachen forderte daher auf dem Aachener Fachkongress "Auch Kinder sind Angehörige": "Für die große Zahl an betroffenen Kindern und Familien sind Regelangebote und ...
Aachen. Für Kinder mit psychisch kranken Eltern existieren bundesweit kaum Hilfsangebote. Prof. Dr. Johannes Jungbauer von der Katholischen Hochschule NRW Aachen forderte daher auf dem Aachener Fachkongress "Auch Kinder sind Angehörige": "Für die große Zahl an betroffenen Kindern und Familien sind Regelangebote und nicht nur Projekte dringend notwendig, und es müssen Kooperationsstrukturen zwischen Psychiatrie und Jugendhilfe aufgebaut werden". Auf dem Fachkongress "Auch Kinder sind Angehörige", den die Bundesarbeitsgemeinschaft der deutschen Kinderschutz-Zentren gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Aachen und dem Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie ( igsp ) der Katholischen Hochschule NRW in Aachen veranstaltete, tauschten Fachleute aus Wissenschaft, Jugendhilfe und Gesundheitswesen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Arbeit mit betroffenen Familien aus. In Deutschland gibt es wissenschaftlichen Studien zufolge geschätzt etwa 500 000 minderjährige Kinder, die mit einem psychisch erkrankten Elternteil zusammenleben. Diese Kinder brauchen Hilfsangebote um sich trotz ihrer belastenden Lebenssituation gesund entwickeln zu können. Bislang gibt es bundesweit kaum institutionalisierte Unterstützungsangebote für Familien, in denen ein Elternteil psychisch erkrankt ist. Vor diesem Hintergrund hat der Kinderschutzbund Aachen zusammen mit der Katholischen Hochschule NRW Aachen ( KatHO ) im Herbst 2008 das Modellprojekt "Auch Kinder sind Angehörige - Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern" gegründet. Neben Sprechstunden und Familienangeboten gibt es bei AkisiA eigene Kinder-Gruppen, in denen die Kinder spielerisch den Umgang mit der Krankheit ihrer Eltern lernen und Gleichaltrige mit ähnlichen Problemen treffen können. Für die Eltern und ihre ( Ehe )Partner ist die Beratung unverbindlich und auf Wunsch auch anonym. Denn viele Betroffene scheuen sich institutionelle Hilfen nachzufragen aus Angst ihre Kinder zu verlieren. Rund 100 Familien aus der Aachener Region können zurzeit bei AkisiA betreut werden, die Warteliste ist lang. Finanziert wird das Projekt für die nächsten drei Jahre von der deutschen Behindertenhilfe Aktion Mensch e.V. Wissenschaftlich begleitet wird AkisiA von der Katholischen Hochschule NRW Aachen. "So können wir zeigen, dass die professionelle Hilfe für Kinder mit psychisch erkranktem Elternteil wichtig ist und deshalb zu einem Regelangebot von Gesundheitswesen und Jugendhilfe werden soll", sagt Prof. Jungbauer. www.katho-nrw/aachen/ www.igsp-institut.de Die Katholische Hochschule NRW für Soziale Arbeit mit ihren vier Standorten Aachen, Köln, Münster und Paderborn ist Deutschlands größte staatlich anerkannte Fachhochschule in kirchlicher Trägerschaft. Kontakt: Katholische Hochschule NRW Aachen Prof. M. Genenger-Stricker Robert-Schumann-Str. 25 52066 Aachen 0241/6000 319 m.genenger-stricker@katho-nrw.de http://www.katho-nrw.de/aachen/
Pressekontakt: Claudia Dechamps Claudia Dechamps Agentur für Kommunikation Luxemburger Ring 32 52066 Aachen Telefon: 0241/4356946 EMail: info@claudia-dechamps.de Internet: http://www.claudia-dechamps.de
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