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Nachbarschaftsrecht: Fertiggaragen in der Grenzbebauung mit noblen Exklusiv-GaragenGute Nachbarschaft zählt
Nachbarschaftsrecht ergänzt Baurecht und regelt die Bedingungen, unter denen eine grenznahe Bebauung einvernehmlich und auch rechtssicher realisierbar ist. Mit den modernen Fertiggaragen von www.Exklusiv-Garagen.de (http://www.Exklusiv-Garagen.de) eignen sich sogar dann für die Grenzbebauung, wenn Fundament an Fundament und Aussenwand an das ...
Nachbarschaftsrecht ergänzt Baurecht und regelt die Bedingungen, unter denen eine grenznahe Bebauung einvernehmlich und auch rechtssicher realisierbar ist. Mit den modernen Fertiggaragen von www.Exklusiv-Garagen.de ( http://www.Exklusiv-Garagen.de) eignen sich sogar dann für die Grenzbebauung, wenn Fundament an Fundament und Aussenwand an Aussenwand gebaut werden. Rechtliche Grundlagen Die länderspezifischen Nachbarrechtsgesetze regeln historisch gewachsen das Errichten von grenznahen Bauwerken unterschiedlich. [1] Zusammen mit den Bauordnungen und den Denkmalschutzgesetzen bildet das Nachbarrecht den rechtlichen Rahmen, in dem der Fachberater von Exklusiv-Garagen den Bauherrn so berät, dass die Planung reibungslos von der örtlichen Baubehörde freigegeben wird. Damit grenzbauliche Regelungen nicht nur personengebunden gelten, sondern auch für Folgeeigentümer der Immobilie, müssen Grenzbebauungsrechte grundbuchrechtlich abgesichert sein. Immer bleibt der Grundsatz bestehen: Erst miteinander reden und dann planen. Wenn eine Garage an der Grundstücksgrenze steht, kann auf dem Nachbargrundstück ebenfalls eine profilgleiche Garage mit einer Brandschutzwand dazwischen erbaut werden. Wenn eine der beiden Garagenwände die Qualität einer Brandschutzwand aufweist, wird keine seperate Brandschutzwand benötigt. Priorität des örtlichen Bebauungsplanes Wenn der konkrete Bebauungsplan für die beiden Grundstücke den Bau eines Carports oder einer Garage an der Grundstücksgrenze oder im anvisierten Grundstücksbereich ausschliesst, dann dominiert diese Vorgabe mögliche Abstimmungen zwischen den Nachbarn. Das Baurecht fügt also dem Nachbarrecht einen zweiten massgeblichen Faktor hinzu, der vorrangig zu berücksichtigen ist. Ziel aller rechtlichen Vorschriften ist, ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen, die Interessen beider Nachbarn zu vereinen und den Brandschutzvorschriften zu genügen. In einigen Fällen spielt auch den Denkmalschutz in die Gestaltung einer Fertiggarage hinein. Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für Exklusiv-Garagen Viele Häuser habe einen mineralhaltigen Aussenputz. Ein solcher ist auch für die Fertiggaragen von Exklusiv-Garagen erhältlich. Standardmäßig stehen einige Farben entsprechend einer RAL-Tabelle zur Auswahl, prinzipiell kann jede RAL-Farbe oder jede individuelle Mischung hergestellt werden. Auch der in Europa führende Hersteller Hörmann bietet für seine Garagentore verschiedene Farben und Oberflächen an. Es gibt vier Konstruktionsweisen für Garagentore: Schiebetore und Rolltore, waagerecht und senkrecht öffnende Sektionaltore. Wer keinen Wert auf ein begrüntes Garagendach legt, wünscht sich vielleicht ein Satteldach mit den gleichen Dachschindeln wie das Wohngebäude. So findet sich auch zusammen mit Altbauten ein Weg zu einem harmonischen Gesamtbild. Ein Fachberater von Exklusiv-Garagen ist über das Kontaktformular auf www.Exklusiv-Garagen.de ( http://www.Exklusiv-Garagen.de) oder über die kostenfreie Servicenummer 0800 785 3785 erreichbar. Er wird den Ortstermin telefonisch vorbereiten, um die Planung im Dialog mit dem Bauherrn um ein genaues Aufmass vor Ort ergänzen. Quellen: [1] www.baurecht.de/gesetze.htm />www.Exklusiv-Garagen.de/garagendesigner.htm />www.Exklusiv-Garagen.de/promovideo_exklusiv.html />www.Exklusiv-Garagen.de/bilder_einzelgaragen.htm
Exklusiv-Garagen
Werner Diestelkamp
Schloßstr. 4
32108 Bad Salzuflen
Deutschland
E-Mail: Info@exklusiv-garagen.de
Homepage: http://www.exklusiv-garagen.de
Telefon: 0800 785 3785 publicEffect Kolpak,Hans Fabrikstr. 2 66981 Münchweiler an der Rodalb http://www.Fertiggaragen.beHans-Kolpak[at]publicEffect.com
Was ist meine Garage Wert?Die fünf populärsten Irrtümer über den Wert und die Lage von Kleinimmobilien
Wer als Privatperson, sei es durch Erbfall oder Grunderwerb, in den Besitz von (überzähligen) Garagen oder Tiefgaragenplätzen kommt, mit deren Vermietung langfristig aber nichts zu tun haben will, der denkt wahrscheinlich früher oder später über einen Verkauf nach. <br /><br />Doch im Gegensatz zu Immobilien ob ...
Wer als Privatperson, sei es durch Erbfall oder Grunderwerb, in den Besitz von (überzähligen) Garagen oder Tiefgaragenplätzen kommt, mit deren Vermietung langfristig aber nichts zu tun haben will, der denkt wahrscheinlich früher oder später über einen Verkauf nach. Doch im Gegensatz zu "richtigen" Immobilien gelten beim Verkauf einer Garage oder eines Tiefgaragen-Stellplatz etwas andere Regeln. Das gilt natürlich auch und vor allem für den erzielbaren Verkaufserlös. Denn egal ob das Objekt in der Zeitung oder im Internet angeboten werden soll, die wichtigste Frage, welche zuvor beantwortet werden muss, ist und bleibt: Was ist meine Garage eigentlich Wert? Welchen Preis kann man beim Verkauf für einen Stellplatz erzielen? Und wie beeinflusst die Lage meiner Garage den marktgerechten Verkaufspreis? Die fünf populärsten Irrtümer, welche aus Expertensicht relativ zuverlässig verhindern können, dass ein Immobilien-Laie einen guten Verkaufspreis für sein Objekt erzielt oder den Verkauf einer Garage überhaupt erfolgreich abwickeln kann, werden im Folgenden näher erklärt. # 1.) Innenstadtlagen sind immer gut: Je weiter drinnen, desto teurer kann man die Garage zum Ankauf anbieten. Leider falsch. "In manchen Innenstadtlagen lassen sich Garagen oder Stellplätze fast gar nicht verkaufen, weil es kaum noch Wohnungseigentümer gibt, die hier welche brauchen könnten", erklärt Gerhard Lidl, Geschäftsführer der RL Garagenhandel aus Wörth bei München. Lidl ist seit über 30 Jahren in der Wohnungswirtschaft tätig und kennt den Markt bundesweit sehr gut. In größeren Innenstädten gibt es außerdem fast überall Parkhäuser und Tiefgaragen, also auch nur bedingt Mietinteresse. Lidl erklärt: "So eine Garage oder solch ein Stellplatz ist tatsächlich fast nur noch für einen Kapitalanleger geeignet, der damit Mieteinnamen generieren will. Aber den muss man erst mal finden". # 2.) Vergleichswerte: Ob Garagenpreise in der jeweiligen Gegend hoch oder niedrig anzusetzen sind, hängt proportional vom Preisspiegel für Immobilien ab und es gelten hier ähnliche Regeln. "Stimmt so leider auch nicht", sagt der Experte. Die qm-Verkaufspreise bei normalen Immobilien lassen sich über die Zahlen des örtlichen Gutachterausschusses relativ einfach miteinander vergleichen. Bei Garagen jedoch entscheidet die Mikrolage bzw. das Mikroumfeld sehr viel stärker über den real erzielbaren Verkaufswert. "Dies kann so extrem sein, dass wenige hundert Meter weiter in eine bestimmte Richtung der Stellplatz nur noch die Hälfte Wert ist - oder sich eine Garage, z.B. am direkten Ortsrand, trotz hoher Grundstückspreise wegen bester Lagen dort, gar nicht verkaufen lässt. Denn hier gibt es z.B. immer ausreichend öffentlichen Parkraum", erklärt Lidl. # 3.) Preisermittlung in Auftrag geben: Ein Makler oder Sachverständiger für Immobilienbewertung kann bei der Preisfindung helfen und den Wert von Garagen oder Stellplätzen ziemlich genau bestimmen. "Das ist richtig, unter Umständen rechnet sich das aber nicht", meint Lidl. Ein vollständiges Wertgutachten nach HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) ist tatsächlich für einen Privatmann relativ teuer und für den Verkauf weniger Einzelobjekte daher eher ungeeignet. Auch der Makler wird nicht ganz umsonst arbeiten wollen und hat unter Umständen das gleiche Problem mit dem Objekt: "Wenn ihm Vergleichswerte aus der unmittelbaren Nachbarschaft fehlen, kann er den marktgerechten Wert auch nur grob schätzen", fasst Lidl zusammen. # 4.) Moderne Garagen kann man immer teuer verkaufen: TG-Stellplätze oder Garagen, vor allem in modernen Wohn- und Geschäftshäusern, sind viel mehr Wert als vergleichsweise ältere Garagen z.B. in einem Garagenhof. "Oft ist das Gegenteil der Fall", erklärt Lidl. Die Bauordnung zwingt Projektentwickler bzw. Bauträger bei Neubauten wesentlich mehr Garagen und / oder Stellplätze herzustellen, als für die Anzahl der verkaufbaren Wohnungen im Haus eigentlich nötig wären. Zum Ende des Wohnungsverkaufs bleiben dann immer einige "Restanten" übrig. Auch die haben natürlich, rein von den Herstellungskosten, einen Wert von bis zu 30.000 EUR. Nur: Dieser Preis lässt sich für eine Garage nur erzielen, wenn der Wert in den Wohnungsverkauf mit eingerechnet wird. "Der reale Marktwert von Restgaragen kann unter Umständen viel geringer sein, manchmal unter 50% der eigentlichen Herstellungskosten", weiß Lidl aus langjähriger Erfahrung. # 5.) Was lange wärt, wird gut: Wer ausreichend Geduld hat, kann sich in das Thema einarbeiten und seine Garage im Web und in der Zeitung so lange bewerben, bis sie weggeht. "Vermutlich ja", sagt der Experte. "Hier nach der "Trial- and Error"-Methode zu arbeiten ist aber vergleichsweise teuer und vergleichbar mit dem Versuch, sich die Haare selbst schneiden zu wollen", kommentiert Lidl. "Das kann natürlich gut gehen. Wenn es das aber nicht tut, muss man mit den Konsequenzen ziemlich lange klarkommen". Wenn der Verkauf einer Garage also eher schnell abgewickelt werden soll, weil Zeit oder Umstände drängen, ist es eventuell klüger, hier zunächst mit einem Experten sprechen.
RL Garagenhandel GbR
Gerhard Lidl
Im Krückel 17
85457 Wörth-Wifling
Deutschland
E-Mail: com@twowaycom.de
Homepage: http://www.garagenhandel.de
Telefon: +49 (0)8121 257 40-0 twowaycom Ückerseifer,Oliver Riesenfeldstrasse 50 80809 München http://www.twowaycom.decom[at]twowaycom.de
Krefelder Brandschutzforum öffnet seine PfortenKidde Brand- und Explosionsschutz informiert über sinnvolle Lösungen
Am 15. Februar 2011 nimmt die Kidde Brand- und Explosionsschutz GmbH ( KBE ) am Krefelder Brandschutzforum teil. Im Fokus der Tagung steht in diesem Jahr die "Qualitätsorientierte Planung und Ausführung im baulichen Brandschutz". Im Rahmen einer Fachausstellung präsentiert KBE hochwertige Lösungen, die sowohl für als ...
Am 15. Februar 2011 nimmt die Kidde Brand- und Explosionsschutz GmbH ( KBE ) am Krefelder Brandschutzforum teil. Im Fokus der Tagung steht in diesem Jahr die "Qualitätsorientierte Planung und Ausführung im baulichen Brandschutz". Im Rahmen einer Fachausstellung präsentiert KBE hochwertige Lösungen, die sowohl für betriebliche, als auch für sensible Technikbereiche geradezu prädestiniert sind. "Die Veranstaltung spricht in erster Linie Investoren, Architekten, Anlagenbauer, aber auch Brandschutzfachleute aus der Industrie an", erklärt Dipl.-Ing. Detlev Mengis, Prokurist und Gesamtvertriebsleiter bei Kidde Brand- und Explosionsschutz und ergänzt: "Wir nutzen diese Gelegenheit, um Entscheidungsträger und Auftraggeber über die bestehenden Möglichkeiten sinnvoller Brandschutzkonzepte zu informieren". Begleitet wird die Ausstellung, bei der die führenden Repräsentanten der Branche vertreten sind, von Vorträgen namhafter Referenten. Diese sprechen unter anderem zu Themen wie Problemstellungen hinsichtlich der Bauordnung, Brandschutzmängeln oder auch geeigneten Brandschutzmöglichkeiten. Damit ein Wissensaustausch auf hohem Niveau stattfinden kann, ist zudem viel Raum für Diskussionen eingeplant. Die praxisrelevante Fachtagung bietet somit eine ideale Plattform, um Experten-Know-how zu vermitteln. Erklärtes Ziel ist es dabei auch, Netzwerke zu schaffen sowie einen Informationsgewinn für alle Teilnehmer sicherzustellen. Auf diese Weise wird ein bedeutender Beitrag zugunsten einer optimalen Sicherheitskultur geleistet. Unter der Schirmherrschaft der BZB Akademie Krefeld und in Zusammenarbeit mit der Gütegemeinschaft Brandschutz im Ausbau e.V., der Bergischen Universität Wuppertal sowie der Bundesfachgruppe Wärme-, Kälte,-, Schall- und Brandschutz im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes findet das Event bereits zum zweiten Mal statt. Auch in diesem Jahr erwarten die Initiatoren zahlreiche Tagungsteilnehmer. Kidde Brand- und Explosionsschutz ( KBE ) gehört zu UTC Fire & Security, einer Firmengruppe für Sicherheitstechnik und Brandschutz mit $ 5,8 Mrd. Umsatz und mehr als einer Million Kunden weltweit. UTC Fire & Security ist ein Geschäftsbereich der United Technologies Corp. mit Sitz in Connecticut, die weltweit Hightech-Produkte und Dienstleistungen für die Gebäudetechnik und Luftfahrt anbietet. Weitere Informationen finden Sie unter www.utcfireandsecurity.com. und www.kidde.de Kontakt: Kidde Brand- und Explosionsschutz GmbH Dagmar Meurer Harkortstraße 3 40880 Ratingen 02102/5790-0 info@kidde.de www.kidde.de
Pressekontakt: Catrin Jansen-Steffe Jansen Communications Birlenbacher Str. 18 57078 Siegen Telefon: 0271/703021-0 EMail: c.lippert@jansen-communications.de Internet: http://jansen-communications.de
Wintergarten & Co. in "Eigenregie"Wofür ist eine Erlaubnis des Bauamtes notwendig?
Ein eigenes Häuschen ist für viele ein Lebenstraum. Wer ihn aber verwirklicht hat, weiß: In den eigenen vier Wänden geht die Arbeit niemals aus. Immer kann noch etwas vollendet, verbessert oder verschönert werden: Ein Wintergarten, ein Carport, ein Baumhaus für die Kinder. Allerdings sind der Kreativität der enge und ...
Ein eigenes Häuschen ist für viele ein Lebenstraum. Wer ihn aber verwirklicht hat, weiß: In den eigenen vier Wänden geht die Arbeit niemals aus. Immer kann noch etwas vollendet, verbessert oder verschönert werden: Ein Wintergarten, ein Carport, ein Baumhaus für die Kinder. Allerdings sind der Kreativität der Häuslebauer enge Grenzen gesetzt: Gebäudesicherheit, Umweltverträglichkeit und ein einheitliches Straßenbild dürfen auch bei kleinen Bauvorhaben nicht außer Acht gelassen werden. Für die Einhaltung der entsprechenden Regeln ist das Bauamt bzw. Baureferat der Kommune zuständig. Wo aber beginnt die Genehmigungspflicht - und was darf der Eigenheimbesitzer in "Eigenregie" auf seinem Grundstück errichten? Die D.A.S. Rechtsschutzversicherung fasst die geltenden Vorschriften zusammen. In Deutschland kommen auf einen Quadratkilometer Fläche 231 Menschen. Im Vergleich zu den USA ( 30 Einwohner pro Quadratkilometer ) kann es da ganz schön eng werden - und zu Konflikten kommen. Besonders, wenn jeder seinen Wohntraum nach eigenem Gutdünken verwirklichen möchte. Damit das Zusammenleben dennoch klappt, hat der Gesetzgeber detaillierte Regeln für Bauvorhaben erlassen. "Für den Laien ist die Vielzahl der Vorschriften kaum überschaubar", so die D.A.S. Juristin Anne Kronzucker. "Denn beim Hausbau spielen sowohl Landes- als auch Bundesbaurecht sowie gemeinderechtliche Vorgaben eine Rolle." Daher gibt es das Bauamt bzw. das Baureferat der Kommune. Es überprüft, welche gesetzlichen Vorgaben im Einzelfall gelten und ob sie eingehalten werden. Zwar werden die Auflagen des Bauamtes häufig als lästig angesehen. "Ihre Nichteinhaltung kann jedoch gravierende Folgen haben", ergänzt die D.A.S. Expertin, "wenn beispielsweise eine statisch falsch gebaute Garage unter erhöhter Schneelast zusammenbricht." Die Aufgaben des Bauamtes Allgemein ist das Bauamt für Planung, Bauordnung und Betreuung von Gebäuden und Anlagen zuständig, abhängig von Bundesland, Stadt und Gemeinde. Dabei muss es u. a. das Baugesetzbuch ( BauGB ), die Baunutzungsverordnung ( BauNVO ), die Muster-Industriebaurichtlinie ( M IndBauRL ), das Raumordnungsgesetz ( ROG ) sowie die jeweilige, landesspezifische Bauordnung und den Bebauungsplan der Gemeinde berücksichtigen. Auf Basis all dieser rechtlichen Vorgaben überprüft es, ob ein Bauvorhaben erlaubt und die notwendige Infrastruktur dafür vorhanden ist. Mit seinen Entscheidungen prägt es somit auch das optische Erscheinungsbild einer Gemeinde. "In Deutschland schützt Art. 14 Abs. 1 des Grundgesetzes das Eigentum. Aus diesem Grundrecht wird zusammen mit dem Recht auf allgemeine Handlungsfreiheit aus Art. 2 Abs. 1 des Grundgesetzes die Baufreiheit abgeleitet - also das Recht des Bauherren, auf seinem Grund zu bauen. Dieses Recht gilt aber nicht ohne Einschränkungen: Der Gesetzgeber macht bauliche Vorhaben oder Veränderungen von einer Erlaubnis abhängig", erläutert die D.A.S. Juristin den komplizierten rechtlichen Hintergrund und fügt hinzu: "Daher ist es immer ratsam, vor einem Bauvorhaben - auch wenn es noch so klein ist - beim zuständigen Bauamt nachzufragen, ob im konkreten Fall eine Baugenehmigung notwendig ist." Wer ohne vorherige Baugenehmigung zu Werke geht, dem drohen nicht selten Abriss und Bußgeld. Nur wenn alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten wurden, kann der Bauherr auch rückwirkend auf eine Legalisierung hoffen - an einem Bußgeld für sein voreiliges Handeln kommt er häufig dennoch nicht vorbei. Gibt es auch noch rechtliche Einwände gegen das Bauwerk, kann der zuständige Beamte den "Schwarzbau" im günstigsten Fall dulden - im ungünstigeren Fall ist der Abriss unausweichlich. "Eine Garantie, dass dem Bauherrn der Abriss auf Dauer erspart bleibt, ist die Duldung allerdings auch nicht", gibt die D.A.S. Expertin zu bedenken. "Sicherheit hat nur, wer von Anfang an den gebotenen Genehmigungsweg geht!" Wintergarten und Gartenhäuschen - was ist genehmigungspflichtig? Aber sind beispielsweise ein neues Vordach oder die toskanische Gartenmauer überhaupt Bauwerke und damit genehmigungspflichtig? Für den Hausbesitzer ist es nicht immer einfach herauszufinden, ob und wofür er genau eine Baugenehmigung benötigt. Das Problem beginnt oft schon bei der korrekten Einordnung: Sowohl Wintergärten als auch Gewächshäuser sind nahezu baugleiche Glasbauten. Ein kleines Gewächshaus, das im Garten steht oder an der Hauswand anlehnt, ist aber oft genehmigungsfrei. Ein Wintergarten dagegen ist ein Anbau und durch eine Tür mit dem Haus verbunden. Schon deshalb ist eine Genehmigung erforderlich. Als zusätzlicher Wohnraum muss der Wintergarten zudem ausreichend isoliert werden. Hierfür gilt die Energieeinsparverordnung, deren Einhaltung vom Bauamt überprüft wird. Auch für Gartenhäuschen gelten Regeln: Ein kleines Bauwerk ohne Fundament, das für die Kinder zum Spielen oder als Rückzugsmöglichkeit dienen soll, ist meist nicht genehmigungspflichtig. Anders sieht es dagegen aus, wenn ein Schuppen gleicher Größe auf einer betonierten Bodenplatte errichtet wird, um Platz für Rasenmäher, Gartengeräte und Fahrräder zu schaffen. Abhängig von der hierfür regional unterschiedlich geltenden Höchstgrenze kann eine Baugenehmigung erforderlich sein. Der Hintergrund: Das befestigte Bauwerk könnte im Sommer als zusätzlicher Wohn- und Partyraum zweckentfremdet werden - zum Leidwesen der Nachbarn. Außerdem soll die Genehmigungspflicht verhindern, dass die ohnehin begrenzten Freiflächen ohne Rücksicht auf das Umfeld weiter zugebaut werden. Rücksicht auf die Nachbarn Gleiches gilt für den überdachten Stellplatz oder Carport. Da es sich dabei um eine bauliche Anlage handelt, die unmittelbar mit dem Boden verbunden ist, muss auch er in der Regel genehmigt werden ( gemäß jeweiliger Landesbauordnungen ). Wie groß, wie hoch und in welchem Mindestabstand zum Nachbargrundstück der Carport gebaut werden darf, hängt zudem vom Baugesetzbuch und der Bauordnung des Bundeslandes ab. "Auch ein Bauwerk, das nicht direkt mit dem Boden verbunden ist, wie beispielsweise ein Baumhaus für Kinder, kann ohne vorherige Genehmigung ein "Schwarzbau" sein", weiß die D.A.S. Juristin. Hier kann es schnell Probleme geben, denn: "Vor allem die gute Aussicht von Hochsitz oder Klettergerüst kann für die umliegenden Bewohner schnell zum Ärgernis werden - wenn etwa die vormals uneinsehbare Terrasse des Nachbarn dadurch unversehens zum Präsentierteller wird." Eine Baugenehmigung ist auch hier prinzipiell Ländersache - der Bauherr sollte deshalb sicherheitshalber vor Baubeginn beim zuständigen Bauamt vorstellig werden. Zwar ist z. B. ein Kinder-Kletterturm kein Gebäude, für das die Abstandgrenzen zu den Nachbargrundstücken eingehalten werden müssen ( VG Neustadt, Az. 4 K 25/08 ). Im Zweifel sollte man jedoch diese Grenzen immer beachten - das kann dazu beitragen, gerichtlichen Auseinandersetzungen vorzubeugen. Wenn es doch schwierig wird... Gibt es Probleme mit der Baugenehmigung, kann ein klärendes Gespräch mit dem Bauamtsleiter oder auch mit dem Bürgermeister mitunter hilfreich sein, um wieder Bewegung in ein schleppendes Verfahren zu bringen - schließlich hat das Bauamt bei seinen Entscheidungen auch einen Ermessensspielraum. Kommt es trotzdem zu keiner Lösung und es drohen ein Baustopp oder gar der Abriss, können Betroffene den Rechtsweg wählen. "Wenn Sie von öffentlicher Seite dazu aufgefordert werden, den Bau einzustellen, so ist dies ein Verwaltungsakt", erläutert die D.A.S. Expertin. "Dagegen können Bürger binnen eines Monats Widerspruch einlegen." Bleibt der Widerspruch erfolglos, bleibt nur noch der Klageweg. Wer den gütlichen Weg sucht, sollte allerdings Geduld mitbringen: In der Regel nehmen Entscheidungen des Bauamtes einige Zeit in Anspruch; acht Wochen und mehr Wartezeit sind hier keine Seltenheit. Währenddessen muss der Bau ruhen. Anzahl der Anschläge ( inkl. Leerzeichen ): 7.786 Kurzfassung: Bauen wie ich will? Auch für kleine Bauvorhaben ist eine Baugenehmigung notwendig Ein eigenes Häuschen mit Garten ist für viele ein Lebenstraum. Wer ihn aber verwirklicht hat, weiß: In den eigenen vier Wänden geht die Arbeit niemals aus. Immer kann noch etwas vollendet, verbessert oder verschönert werden: Ein Wintergarten, ein Carport, ein Baumhaus für die Kinder. Allerdings sind der Kreativität der Häuslebauer enge Grenzen gesetzt: Gebäudesicherheit, Umweltverträglichkeit und ein einheitliches Straßenbild dürfen auch bei kleinen Bauvorhaben nicht außer Acht gelassen werden. Für die Einhaltung der entsprechenden Regeln ist das Bauamt bzw. Baureferat der Kommune zuständig. Basis für die Entscheidung der Behörde sind das Landes- und Bundesbaurecht sowie gemeinderechtliche Vorgaben. Allerdings ist es für Hausbesitzer nicht immer einfach herauszufinden, ob beispielsweise für den neuen Wintergarten oder einen Carport eine Genehmigung notwendig ist. Daher rät die D.A.S. Rechtsschutzversicherung, sich frühzeitig beim Bauamt zu erkundigen, ob man mit dem Gartenhäuschen einfach starten kann oder lieber doch eine Baugenehmigung beantragen soll. Denn ohne Baugenehmigung muss mit Abriss und Bußgeld gerechnet werden! Auch auf eine nachträgliche Genehmigung ist kein Verlass, da hier ebenfalls die gesetzlichen Vorschriften geprüft werden - und einem "Schwarzbau" droht immer die Abrissbirne! Gibt es Probleme mit der Baugenehmigung, kann ein klärendes Gespräch mit dem Bauamtsleiter oder auch mit dem Bürgermeister mitunter hilfreich sein, um wieder Bewegung in ein schleppendes Verfahren zu bringen - schließlich hat das Bauamt bei seinen Entscheidungen auch einen so genannten Ermessensspielraum. Kommt es trotzdem zu keiner Lösung und es drohen ein Baustopp oder gar der Abriss, können Betroffene den Rechtsweg wählen. Allerdings kostet dies viel Zeit, Nerven und Geld. Anzahl der Anschläge ( inkl. Leerzeichen ): 1.796 Die D.A.S. ist Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, ist die D.A.S. heute in 16 europäischen Ländern und in Südkorea aktiv. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. Elf Millionen Kunden vertrauen der Marke D.A.S. und ihren Experten in Fragen rund ums Recht. 2009 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 1,1 Mrd. Euro. Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de Kontakt: D.A.S. Rechtsschutzversicherung Anne Kronzucker Thomas-Dehler-Str. 2 81728 München 089 6275-1382 das@hartzkom.de www.das-rechtsportal.de
Pressekontakt: Katja Rheude HARTZKOM Anglerstr. 11 80339 München Telefon: 0899984610 EMail: das@hartzkom.de Internet: http://www.hartzkom.de
OPEN SCALE young & local ideas münchen 2009Ausstellung im Deutschen Architektur Zentrum DAZ
OPEN SCALE ist ein interdisziplinärer Ideenwettbewerb, ein Think Tank und eine Planungswerkstatt für junge Akteure aus Architektur, Planung und anderen Disziplinen zur zukünftigen Stadtentwicklung Münchens. Die gleichnamige Ausstellung dokumentiert die Besonderheiten und den Prozess des zweiphasigen Wettbewerbs und präsentiert ...
OPEN SCALE ist ein interdisziplinärer Ideenwettbewerb, ein Think Tank und eine Planungswerkstatt für junge Akteure aus Architektur, Planung und anderen Disziplinen zur zukünftigen Stadtentwicklung Münchens. Die gleichnamige Ausstellung dokumentiert die Besonderheiten und den Prozess des zweiphasigen Wettbewerbs und präsentiert neben den sieben Preisträgerarbeiten auch alle 50 Einreichungen der ersten Wettbewerbsphase. Ob nachhaltig, utopisch oder radikal OPEN SCALE zeigt ungewöhnliche Perspektiven auf Münchens Zukunft. ERÖFFNUNG 26.05.2010, 19.00 Uhr Es sprechen: Kristien Ring, Direktorin DAZ, Berlin Dina Straße, OPEN SCALE Projektleitung, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, München KURZVORTRAG "Agropolis die Wiederentdeckung des Erntens im urbanen Alltag" Jörg Schroeder, Architekt und Stadtplaner, Agropolis, 1. Preis OPEN SCALE, München PODIUMSDISKUSSION Am Beispiel des von der Landeshauptstadt München ausgelobten Ideenwettbewerbs OPEN SCALE werden Initiativen der öffentlichen Hand diskutiert: Wie können junge Architekten und deren Ideen für die Entwicklung der Stadt gefördert werden? Ist das Münchner Modell auch auf andere Städte wie beispielsweise Berlin übertragbar? Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,Berlin Stephan Reiß - Schmidt, Stadtdirektor, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, München Jörg Schroeder, Architekt und Stadtplaner, Agropolis, 1. Preis OPEN SCALE, München Jan Förster, Architekt, Teamwerk, 2. Preis OPEN SCALE, München Friederike Meyer, Journalistin und Architektin, Redakteurin Bauwelt Moderation : Sally Below, sbca I sally below cultural affairs, Berlin OPEN SCALE ist ein interdisziplinärer Ideenwettbewerb, ein Think Tank und eine Planungswerkstatt für junge Akteure aus Architektur, Planung und anderen Disziplinen zur zukünftigen Stadtentwicklung Münchens. Die gleichnamige Ausstellung dokumentiert die Besonderheiten und den Prozess des zwei-phasigen Wettbewerbs und präsentiert neben den sieben Preisträgerarbeiten auch alle 50 Einreichungen der ersten Wettbewerbsphase. Das Spektrum umfasst unter anderem Vorschläge zur "Wiederentdeckung des Erntens im urbanen Alltag", zur Nutzung von sieben Millionen Quadratmetern Verkehrsbrachen und zur Nachverdichtung der Münchner Innenhöfe, sowie das Konzept einer Zwischennutzungsagentur, eine Untersuchung über die hybride Bespielung von leer stehenden Stadien, Strategien für die Weiterentwicklung der Stadt-Region und eine Auseinandersetzung mit vergangenen und zukünftigen München-Utopien. Interdisziplinär zusammengesetzte Teams aus der Metropolregion München hatten die Möglichkeit, sich mit einer selbst gewählten Aufgabenstellung zur zukünftigen Entwicklung Münchens ohne Vorgaben hinsichtlich des Themas oder Maßstabs zu bewerben. Aus den 50 eingereichten Beiträgen von insgesamt 221 Teilnehmern wurden in der ersten Wettbewerbsphase die sieben Finalisten ausgewählt sie erhielten eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 3.000 EUR und nahmen an einer Summer School teil. Nach einer zweiten Bearbeitungsphase wurden schließlich die Siegerprojekte prämiert. Ob nachhaltig, utopisch oder radikal OPEN SCALE zeigt ungewöhnliche Perspektiven auf Münchens Zukunft.
OPEN SCALE wurde von der Landeshauptstadt München ausgelobt unter Schirmherrschaft von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. OPEN SCALE ist ein Pilotprojekt im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung / Bundesinstituts für Bau -, Stadt - und Raumforschung und Bestandteil der Münchner Zukunftsreihe.
Cornelia Schwarte ( PR ) Deutsches Architektur Zentrum Kpenicker Strae 48/49 10179 Berlin Telefon: 030. 27 87 99 -28 Fax: 030. 27 87 99 -15 Internet: http://www.daz.de EMail: pr@daz.de
Personeller Zuwachs bei der Estama
Die Estama Gesellschaft für Real Estate Management verstärkt bedingt durch zwei neue Management Mandate ihr Berliner Property Management-Team. Am 01.12.2009 haben Olivia Rybarz und Silke Lindhof ihre Tätigkeit als Property Manager aufgenommen. Olivia Rybarz (28) ist ausgebildete Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und 2 ...
Die Estama Gesellschaft für Real Estate Management verstärkt bedingt durch zwei neue Management Mandate ihr Berliner Property Management-Team. Am 01.12.2009 haben Olivia Rybarz und Silke Lindhof ihre Tätigkeit als Property Manager aufgenommen. Olivia Rybarz (28) ist ausgebildete Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und war in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich für das Property- und Sales-Management verschiedener ausländischer Immobilienfonds verantwortlich. Silke Lindhof (28) ist ebenfalls Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und arbeitete neben ihrem Studium der Stadt- und Regionalplanung u.a. für das Amt für Planen, Bauordnung und Vermessung des Bezirksamts Neukölln sowie die KPMG Deutsche Treuhand AG. Die Estama Gesellschaft für Real Estate Management mbH wurde 2005 gegründet. Das retail-spezialisierte Unternehmen verfügt derzeit über ein Anlagevolumen von € 2 Milliarden mit 300 zu betreuenden Objekten und gut 2.000 Mietverhältnissen. Die Hauptgeschäftsstelle befindet sich in Berlin. Regionalniederlassungen sind in Wuppertal, Frankfurt am Main, Zwickau, Itzehoe sowie in Nord- und Sondershausen angesiedelt. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 70 Mitarbeiter, die über umfangreiche nationale und internationale Erfahrungen in allen Bereichen des gewerblichen Immobilienmanagements verfügen. www.estama.eu
Patrick Schoedel DauthKaun ZSP GmbH Monbijouplatz 5 10178 Berlin Telefon: 030 240 478 618 Internet: http://www.dauthkaun.de EMail: Patrick.Schoedel@dauthkaun.de
Interdisziplinärer Ideenwettbewerb OPEN SCALEAusstellung und Prämierung der Gewinner
Im Rahmen des interdisziplinären Ideenwettbewerbs OPEN SCALE entwickelten junge Akteure aus Architektur, Stadtplanung und anderen Disziplinen vielfältige Ideen zur zukünftigen Stadtentwicklung Münchens, die nun in einer Ausstellung zu sehen sind. Die Preisträger des Wettbewerbs werden zur Ausstellungseröffnung am 11. 2009 ...
Im Rahmen des interdisziplinären Ideenwettbewerbs OPEN SCALE entwickelten junge Akteure aus Architektur, Stadtplanung und anderen Disziplinen vielfältige Ideen zur zukünftigen Stadtentwicklung Münchens, die nun in einer Ausstellung zu sehen sind. Die Preisträger des Wettbewerbs werden zur Ausstellungseröffnung am 11. November 2009 von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und der Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk öffentlich ausgezeichnet. Vom 12. November bis zum 17. Dezember 2009 werden alle fünfzig Einsendungen zum Ideenwettbewerb im Wohnforum der Südhausbau in München gezeigt, wobei die Arbeiten der beiden Preisträger und die fünf weiteren Siegerbeiträge der Vorauswahl im Mittelpunkt der Ausstellung stehen. Folgende Beiträge wurden von einer interdisziplinär besetzten Jury unter Vorsitz der Stadtplanerin Prof. Sophie Wolfrum schließlich als Preisträger der zweiten Wettbewerbsphase ausgewählt und werden nun am 11. November öffentlich prämiiert: Team Agropolis: "Agropolis München" (1.Preis, 4.000 €) Joerg Schroeder, Tobias Baldauf, Margot Deerenberg, Kerstin Weigert, Florian Otto Teamwerk: "New Muh: New Munich Urban Housing" (2. Preis, 2.500 €) Jan Foerster, Klaus Rothhahn, Christine Seen-Hibler, Elisabeth Lesche, Christian Henke, Sabrina Klinger, Annegret Beyer Team Tourette: "White Spot" (Lobende Erwähnung) Daniel Rohlek, Eugen Kern-Emden, Viola Franke, Arnold-Werner Tisch Mit dem Ideenwettbewerb OPEN SCALE realisiert die Landeshauptstadt München ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Interdisziplinär zusammengesetzte Teams aus der Metropolregion München hatten die Möglichkeit, sich mit einer selbst gewählten Aufgabenstellung zur zukünftigen Stadtentwicklung Münchens ohne Vorgaben hinsichtlich des Themas oder Maßstabs zu bewerben. Aus fünfzig eingereichten Beiträgen von insgesamt 221 jungen Münchnerinnen und Münchnern wurden in der ersten Wettbewerbsphase sieben Arbeiten ausgewählt. Mit der Unterstützung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung sowie externer Experten konkretisierten die ausgewählten Teams ihre Ideen im Rahmen einer zweitägigen Summer School und entwickelten ihre Entwürfe in der zweiten Phase weiter.Die Bandbreite der Arbeiten reicht von konkreten städtebaulichen Ideen über Strategien für die Schaffung urbaner Räume durch Zwischen- und Umnutzungen bis hin zu Vorhaben, die sich mit vergangenen und zukünftigen Münchenutopien auseinander setzen. Ob nachhaltig, utopisch oder radikal - OPEN SCALE zeigt ungewöhnliche Perspektiven auf Münchens Zukunft. Ausstellungseröffnung 11. November 2009, ab 20.30 Uhr Ausstellungslaufzeit: 12. November " 17. Dezember 2009 Di " Fr 16.00 " 20.00 Uhr, Sa 13.00 " 16.00 Uhr Wohnforum der Südhausbau Hohenzollernstraße 150, 80796 München Weitere Informationen zu den Beiträgen, Teams und zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite www.openscale-muenchen.de.
Franziska Eidner sally below cultural affairs schlesische Straße 29-30 10997 Berlin Telefon: 030-695 37 08-0 Fax: 030-695 37 08-20 Internet: http://www.sally-below-ca.de EMail: info@sally-below-ca.de
City Center im Zeichen der Veränderung. Umbauarbeiten laufen auf Hochtouren
Essen, 08. Mai 2009 " Im City Center geht es weiterhin mit Schwung zur Sache. Rund ein Jahr nach dem offiziellen Baubeginn lassen sich allerorten Fortschritte erkennen. Sie vermitteln einen ersten Eindruck von dem, was die Rathaus Galerie künftig bieten wird. Im Mittelpunkt der Modernisierungsarbeiten steht noch der Zugang aus Richtung das ...
Essen, 08. Mai 2009 " Im City Center geht es weiterhin mit Schwung zur Sache. Rund ein Jahr nach dem offiziellen Baubeginn lassen sich allerorten Fortschritte erkennen. Sie vermitteln einen ersten Eindruck von dem, was die Rathaus Galerie künftig bieten wird. Im Mittelpunkt der Modernisierungsarbeiten steht noch der Zugang aus Richtung Kettwiger Straße, das Entree der künftigen Galerie. Für die neue Fassade und die Deckenkonstruktion wurden in diesem Areal schon 320 Tonnen Stahl verbaut. Derzeit befindet sich hier noch das für die Arbeiten erforderliche Gerüst, doch der insgesamt verbreiterte Bereich spiegelt schon deutlich die künftigen Dimensionen. Ausgestaltung der Läden hat begonnen Bei den seitlichen Verkaufsflächen des Foyers geht es zum Teil bereits um Ausstattung und Ladenbau. So sind die links gelegenen Geschäfte inzwischen nahezu vollständig fertiggestellt. "Schon in Kürze werden dort die Ladenlokale geöffnet haben", so Center Manager Jörg Waldrich. "Auf der gegenüberliegenden Seite haben wir die Flächenerweiterungen nahezu abgeschlossen, und die Mieter konnten mit ihrer Innengestaltung beginnen." Ladenlandschaft mit größerer Anziehungskraft Schon jetzt ist zu sehen, dass der Umbau einen deutlichen Zuwachs an Attraktivität bringt. So präsentiert das Modegeschäft WE fashion seine Kollektion jetzt auf einer größeren, modern gestalteten Fläche, und der Service Counter der Sparkasse hat erheblich an Format gewonnen. An der Eventfläche rund um den Zugang zur U-Bahn punktet Strauss Innovation: Der komplett modernisierte Shop ist mit seinem hellen, freundlichen Ambiente schon heute typisch für das Einkaufsflair der späteren Rathaus Galerie. Im Obergeschoss " über Strauss Innovation und dem dm Drogeriemarkt " wird künftig Olymp & Hades zu finden sein. Der Neuzugang bringt auf 1.600 qm junge Mode und will im Spätsommer die Pforten öffnen. Ebenfalls neu dabei ist demnächst ein Geschäft von Rieker Schuhe, das sich mit rund 120 qm präsentiert " direkt gegenüber von WE fashion. Rathausplatz startet Mitte Mai Im Anschluss an die Eröffnung der Läden im Eingangsbereich verlagert sich der Schwerpunkt der Umgestaltung in Richtung Rathausplatz. Damit es dort zügig weitergeht, werden einige Läden dieses Bereichs vorübergehend schließen. Mitte Mai beginnen dann die Arbeiten. Dazu gehören in erster Linie Begradigungen an der Schaufensterfront sowie Vorbereitungen für das Anbringen des Glasdaches, das später den gesamten Platz überspannen wird. Parallel beginnt im Einkaufzentrum die Verlegung des neuen Bodenbelags. Jörg Waldrich: "Angesichts der erreichten Fortschritte sind wir zuversichtlich, die Rathaus Galerie wie geplant in diesem Jahr eröffnen zu können." Anziehungspunkt in beliebter Lage Dass das City Center trotz der Modernisierungsarbeiten ein bevorzugter Anlaufpunkt ist, zeigt die kürzlich veröffentlichte Statistik des Amtes für Stadtplanung und Bauordnung. Demnach kommen an Samstagen rund 49.000 Bürger zur Porschekanzel, mit Spitzenwerten von über 7.000 Fußgängern pro Stunde. An Wochentagen ist die Porschekanzel die frequenzstärkste Fußgängerzone in Essen. Dann sind hier 3.000 Passanten je Stunde unterwegs, zum Flanieren, Bummeln oder Einkaufen " zum Beispiel im City Center, der künftigen Rathaus Galerie.
Portrait City Center Essen Einkaufen, Gastronomie und Kultur unter einem Dach: Das City Center Essen im Herzen der Stadt bietet Erlebnis und Spaß für die ganze Familie. Auf 30.000 Quadratmetern finden sich 80 Geschäfte vom Bekleidungshaus bis zum Multistore. Gemütliche Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein " bei schlechtem Wetter im Innenraum, bei Sonnenschein auch draußen. Das kulturelle Programm mit Musik, Stars und Events bietet vielseitige Unterhaltung. Für die entspannte Anreise stehen 1.800 Parkplätze zur Verfügung. U-Bahnstation, Bushaltestellen und Taxiplätze sind in unmittelbarer Nähe. Weitere Informationen im Internet unter: www.city-center-essen.de und www.rathaus-galerie-essen.de.
Jörg Waldrich EPM Assetis GmbH Am Porscheplatz 5 45127 Essen Telefon: +49 (0) 201 / 7 47 67- 0 Fax: +49 (0) 201 / 7 47 67-10
Verbesserungswürdige Bayerische Bauordnung 2009:Bayerische Bauingenieure sind vom aktuellen Entwurf enttäuscht
Von Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau Als bayerisches Landesgesetz regelt die Bayerische Bauordnung (BayBO), was bei der Bauausführung zu beachten ist. Die Liberalisierung im vergangenen Jahr hat sich aus unserer Sicht bewährt. Ein besonders positiver Punkt der BayBO 2008 war die Regelung der in ...
Von Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau Als bayerisches Landesgesetz regelt die Bayerische Bauordnung (BayBO), was bei der Bauausführung zu beachten ist. Die Liberalisierung im vergangenen Jahr hat sich aus unserer Sicht bewährt. Ein besonders positiver Punkt der BayBO 2008 war die Regelung der Bauüberwachung während der Bauausführung, die bisher in Bayern im Unterschied zu anderen Bundesländern nur sehr selten stattgefunden hat. Damit wurde die Standsicherheit verbessert. Auch die Qualität der Bauausführung hat sich durch die nun geregelte Bauüberwachung deutlich verbessert. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Verbraucherschutz. Im Moment wird die BayBO erneut überarbeitet, um die Dienstleistungsrichtlinie umzusetzen. Der Bayerische Landtag hat kürzlich in erster Lesung den Entwurf für die BayBO 2009 behandelt. Aus Sicht der Bauingenieure ist dieser Entwurf aus mehreren Gründen noch sehr verbesserungswürdig. Zunächst einmal begrüßen wir die Anerkennung der Bauvorlageberechtigungen und weiterer Qualifikationen anderer Bundesländer auch in Bayern. Damit wird eine Forderung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau nach einer bundesweiten gegenseitigen Anerkennung zumindest von Bayern erfüllt. Allerdings dürfen bayerische Ingenieure durch eine Wettbewerbsverzerrung nicht benachteiligt werden: Deshalb bedarf es einer Einschränkung auf Gegenseitigkeit. Wir machen uns außerdem für die Berufsbezeichnung "Ingenieur" in der BayBO 2009 stark: Im Gegensatz zur bisherigen Fassung setzt der aktuelle Entwurf für die Eintragung in die Liste der Bauvorlageberechtigten nicht mehr voraus, dass der Antragsteller Ingenieur sein muss, das heißt dass der Antragsteller mindestens drei Jahre studiert hat und zwei Jahre Erfahrung in der Entwurfsplanung hat. Diese Lockerung ist unnötig und birgt große Risiken, denn ein Ingenieurgesetz wie in Bayern, gibt es nicht in allen Bundesländern. So könnte ein Antragsteller mit Niederlassung in einem anderen Bundesland, der dort den Ingenieurbegriff nicht erfüllt, mit dem Umweg über Bayern zur Bauvorlageberechtigung kommen, die dann auch im heimatlichen Bundesland gültig wäre. Jeder, der zum Beispiel über ein zweieinhalbjähriges erfolgreich abgeschlossenes Studium verfügt, könnte dann in Bayern die Bauvorlageberechtigung beantragen - obwohl er nicht einmal nach dem bayerischen Ingenieurgesetz die dort vorgeschriebene dreijährige Mindeststudiendauer erfüllt. Auf diese Weise würde einem "Eintragungstourismus" Tür und Tor geöffnet. Weder die Dienstleistungsrichtlinie noch die Umstellung der Studiengänge im Rahmen des sogenannten Bologna-Prozesses machen es erforderlich, die Bezeichnung "Ingenieur" aufzugeben. Der stattdessen vorgesehene Begriff "Hochbau" wirft kritische Fragen auf. Einen Studiengang mit entsprechender Bezeichnung gibt es in Deutschland nicht und auch die BayBO selbst definiert den Begriff nicht. So stellt sich hier die Frage, ob Fachrichtungen wie Brandschutz oder technische Gebäudeausrüstung ebenfalls darunter zu verstehen sind. Der Kreis der Bauvorlageberechtigte würde damit deutlich ausgedehnt werden. Die Gefahr für die Qualität liegt auf der Hand: Auch die im Entwurf vorgesehene zweijährige praktische Tätigkeit auf dem Gebiet der Entwurfsplanung kann daran nichts ändern. Weil im Rahmen der Überprüfung dieser Tätigkeitsdauer Qualitätsmaßstäbe nicht gesetzt sind und somit auch nicht geprüft werden dürfen. Nach dem Gesetzesentwurf soll die Voraussetzung für die Erlangung der uneingeschränkten Bauvorlageberechtigung für Ingenieure eine zweijährige Tätigkeit auf dem Gebiet der Entwurfsplanung für Ingenieure sein. Bisher war hier eine dreijährige Tätigkeit in einer Fachrichtung des Bauingenieurwesens erforderlich. Diese Änderung würde zu einer drastischen Verengung der Eintragungsvoraussetzungen gegenüber der bisherigen Regelung bedeuten. Es darf nicht übersehen werden, dass viele Bauingenieure die Bauvorlageberechtigung nicht in erster Linie zur Erstellung von Entwurfsplänen für Gebäude benötigen, sondern zur Erlangung der Nachweisberechtigung, zum Beispiel für bauphysikalische Nachweise oder den Brandschutz. Fazit: Soll der hohe Qualitätsanspruch, den die BayBO an das öffentliche Erscheinungsbild bayerischer Bauten stellt, auch künftig Maßstab für bauliche Ästhetik und Nachhaltigkeit bleiben, muss die Bindung des Bauvorlageberechtigten an die Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer gefordert werden. Die Erweiterung auf den ungeklärten Begriff des Hochbaus muss vermieden und die Anknüpfung an die Berufsbezeichnung "Ingenieur" beibehalten werden. In die Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure ist auf Antrag der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau einzutragen, wer als Angehöriger einer Fachrichtung des Bauingenieurwesens die Berufsbezeichnung Ingenieur führen darf sowie Mitglied einer Ingenieurkammer ist und danach mindestens zwei Jahre auf dem Gebiet der Entwurfsplanung oder der Erstellung bautechnischer Nachweise von Gebäuden tätig gewesen ist. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau würde es sehr begrüßen, wenn die Berechtigung, technische Nachweise des Brandschutzes, des Wärmeschutzes und des Schallschutzes erstellen zu dürfen, auch auf Ingenieure ausgedehnt würde, die zwar kein Bauingenieurstudium absolviert haben, aufgrund ihrer speziellen Fachrichtung in Hinblick auf die genannten Nachweise aber über eine besondere Fachkunde verfügen. Während für den Brandschutznachweis bereits eine Ausweitung auf Prüfsachverständige aufgenommen wurde, fehlt es für die aus energiepolitischer Sicht zunehmend bedeutendere Nachweisberechtigung für den Wärmeschutz an vergleichbaren Zulassungen. Ebenso bedarf es der Eintragungsfähigkeit der auf die Bauakustik spezialisierten Ingenieure, auch wenn sie nicht Bauingenieurwesen studiert haben. Die Kammer bittet die Abgeordneten des Bayerischen Landtags, diese wichtigen Punkte im Gesetz in den Ausschüssen zu beraten und in den endgültigen Text aufzunehmen. (Internet: Bayerische Ingenieurekammer-Bau: www.bayika.de) Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau mit Sitz in München vertritt die beruflichen Belange ihrer mehr als 5600 Mitglieder. Dabei handelt es sich um Ingenieure aus dem Bauwesen. Zu den wesentlichen Aufgaben der Kammer gehören die Beratung der Mitglieder, der Schutz der beruflichen Belange, die Überwachung der Erfüllung der beruflichen Pflichten, die Förderung der Baukultur, Wissenschaft und Technik sowie die Stärkung der Eigenverantwortung, Unabhängigkeit und Fachkompetenz. Die Bayerische Ingenieurekammer wurde 1990 gegründet und ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Staatsministerium des Inneren.
Urteilsverkündung im Prozess um den Einsturz der Eissporthalle Bad ReichenhallBayerische Ingenieurekammer-Bau kritisiert Preisdumping bei Gutachten
München/Traunstein. Wenige Tage vor der geplanten Urteilsverkündung im Prozess um den Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall hat die Bayerische Ingenieurekammer-Bau das Drücken der Ingenieurhonorare durch Gemeinden verurteilt: "Noch immer vergeben Bauverwaltungen Aufträge für Gutachten zu Niedrigstpreisen, die ein ...
München/Traunstein. Wenige Tage vor der geplanten Urteilsverkündung im Prozess um den Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall hat die Bayerische Ingenieurekammer-Bau das Drücken der Ingenieurhonorare durch Gemeinden verurteilt: "Noch immer vergeben Bauverwaltungen Aufträge für Gutachten zu Niedrigstpreisen, die ein sorgfältiges Arbeiten kaum ermöglichen", kritisierte Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Schroeter in München. Damit nähmen die Verantwortlichen in den Rathäusern die Risiken eines Billig-Gutachtens bewusst in Kauf. Bei dem Einsturz der Eissporthalle am 2. Januar 2006 waren 15 überwiegend junge Menschen ums Leben gekommen. Vor dem Traunsteiner Landgericht müssen sich seit mehr als neun Monaten drei Ingenieure und Architekten wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Das Urteil wird am kommenden Dienstag (18. November) erwartet. Ihm seien Aufträge von Bauverwaltungen bekannt, bei denen Bauingenieure auf einen Stundenlohn von etwa fünf Euro kämen, sagte Schroeter: "Da stellt sich schon die Frage, welche Leistung man für dieses Geld erwarten kann und welche Verantwortung im Falle eines Unglücks der Auftraggeber trägt." Er sei sehr gespannt, welche Aussagen das Gericht in seiner Urteilsbegründung zur Verantwortlichkeit der Stadt Bad Reichenhall macht, so Schroeter. Er forderte alle Gemeinden und Eigentümer von Gebäuden auf, Gutachten ausschließlich von qualifizierten Prüfern erstellen zu lassen. Listen mit Ansprechpartner gibt es unter anderem bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau in München. Nach dem Einsturz der Eislaufhalle hatte das bayerische Innenministerium zusammen mit einer Expertengruppe im September 2006 ein Schriftstück mit Empfehlungen für die Überprüfung der Standsicherheit von Gebäuden erarbeitet. "Das Papier richtet sich an Eigentümer und Verfügungsberechtigte von Immobilien", erklärt Schroeter. Zu dieser Expertengruppe zählte auch die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, die daraufhin Listen mit qualifizierten Tragwerksplanern, wie die Prüfer genannt werden, erstellt hat. Fachkundige Personen sind zum Beispiel Bauingenieure, die mindestens fünf Jahre Erfahrung mit der Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen, mit technischer Bauleitung und vergleichbaren Tätigkeiten haben. Nach der Bayerischen Bauordnung (BayBo) sind bauliche Anlagen unter anderem so instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit und die natürliche Lebensgrundlagen, nicht gefährdet werden (Art. 3 Abs. 1 Satz 1). (Internet: www.bayika.de) Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau mit Hauptsitz in München vertritt die beruflichen Belange ihrer 5500 Mitglieder. Dabei handelt es sich um Ingenieure aus dem Bauwesen. Zu den wesentlichen Aufgaben der Kammer gehören die Beratung der Mitglieder, der Schutz der beruflichen Belange, die Überwachung der Erfüllung der beruflichen Pflichten, die Förderung der Baukultur, Wissenschaft und Technik sowie die Stärkung der Eigenverantwortung, Unabhängigkeit und Fachkompetenz. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau wurde 1990 gegründet und ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Staatsministerium des Inneren.
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