Das 2011 Theaterfestival Bukarest mit speziellem Fokus auf den Regisseur Andrei Serban in Verbindung mit Tschechow ist nach 10 Novembertagen und der 21. Ausgabe zur Zufriedenheit der Veranstalter und auch der meisten Besucher zu Ende gegangen. Von Shakespeare in diversen Interpretationen, dem immer noch beliebtesten Autor in Rumänien, über "The So ...
Das 2011 Theaterfestival Bukarest mit speziellem Fokus auf den Regisseur Andrei Serban in Verbindung mit Tschechow ist nach 10 Novembertagen und der 21. Ausgabe zur Zufriedenheit der Veranstalter und auch der meisten Besucher zu Ende gegangen. Von Shakespeare in diversen Interpretationen, dem immer noch beliebtesten Autor in Rumänien, über "The Grönholm Method" von Jordi Galcerán, "Mountainbikers" von Volker Schmidt und Albert Camus „Caligula“ war die Palette breit angelegt. So nahm auch das Tanztheater einen größeren Raum ein, das allerdings in ganz Rumänien noch weit hinter dem europäischen Stellenwert herhinkt. Dem „Theater von morgen“, das wohl den Freien gewidmet sein sollte, waren vier Stücke, dem Spot auf besondere Schauspielaktionen sechs Veranstaltungen im Kalender eingeräumt. „10 Tage lang war Bukarest nicht nur die Hauptstadt Rumäniens, sondern auch die des Theaters des Landes.“, hieß es im Wortlaut der Abschlusserklärung. Persönlichkeiten aus Kultur, Theatermachern und bedeutenden in- und ausländischen Festivalverantwortlichen, sowie einheimischen und ausländischen Journalisten wurden die besten Shows des rumänischen Theaters (und mehr) vorgestellt, verlautete es von der Festivalleitung unter Alice Georgescu, die in ihrem ersten Jahr gegen die enorm starke und international informierte und engagierte Cristina Modreanu anzukämpfen hatte. Letztere hatte in den vergangenen drei Festivalausgaben das nationale rumänische Theatergeschehen zusehends in den europäischen und internationalen Kontext gerückt. In 2011 fand nun eine Besinnung auf den nationalen Tenor des rumänischen Theaters statt, was jedoch äußerst nahe an das Festival nationaler Dramaturgie in Timisoara heranreicht. Hier ist sicher in Zukunft für beide Veranstalter eine neue Profilierung notwendig, will man nicht im rumänischen Theaterumfeld eingeschlossen sein und den Blick auf europäisches und internationales Geschehen verlieren. Sicher ist es von großer Bedeutung, das Schaffen der Theatermacher in Rumänien den europäischen Veranstaltern zu präsentieren, was 2011 dem Festivalteam recht gut und wieder äußerst professionell gelang. Jedoch sollte man auch darauf achten, dass sowohl rumänischen Regisseuren wie auch Publikum der direkte Vergleich in einem solch großen und für Rumänien bedeutenden Festival vor Ort ermöglicht wird. Schon in der Landwirtschaft weiß man seit langem, dass Monokultur auf die Dauer immer kleinere Fruchterträge bringt. Ohne Namen zu nennen und niemandes Leistung schmälern zu wollen, fiel bei einigen Regisseuren der Wiederholungseffekt ins Auge. Selbst mehrfach Ausgezeichneten der mittleren und älteren Regisseur-Generation war eine gewisse Ideenmüdigkeit und das stetige Kreisen um die eigene Person anzumerken, ein Effekt, den die Besucher mit sicherem Gefühl sofort erkannten und den Profis erst recht nicht verborgen blieb. Wie auch in den vergangenen Jahren frage ich immer und immer wieder nach den „Fauves“, den „Enfants Terribles“, den „Neuen Wilden“ in der Schreiber- und Theaterlandschaft. Es gibt sie, und ihnen gebührt mehr Raum, wenn man rumänisches Theater internationalen Gästen vorstellen will. Zeitgenössisches Theaterschaffen beinhaltet Auseinandersetzung mit dem direkten sozialem Umfeld und der aktuellen Politik, auch wenn das die staatlichen Geldgeber nicht gerne hören. Bei einem rumänischen Theaterfestival kommen diese Aspekte und deren Bearbeitung aus nationaler Sicht noch etwas zu kurz. Der Erfolg der 2011 Festivalausgabe ist unbestritten. Die Veranstaltungen waren allesamt gut besucht, ein erstaunlicher Mix aus jung und alt. Ein hervorragend und bilingual aufbereiteter Katalog machte es den ausländischenGästen leicht, sich auf das jeweilige Stück vorzubereiten und damit auseinander zu setzen. Eine englische Übersetzung entweder via audio oder untertitelt tat das Seine. (Erst vor wenigen Jahren brachte Timosoara diese Idee nach Bukarest. Mir sind die Diskussionen um diese heutige Selbstverständlichkeit noch fest im Ohr.) Nur eine einzige Veranstaltung spielte sich im öffentlichen Raum ab. In der Hauptmetrostation von Bukarest bewies das „Teatrul Masca“ (ein assoziierter Festivalpartner!) wie interessiert die andere Seite des Publikums ist. Hunderte hastender U-Bahnnutzer hielten täglich für mehr als 30 Minuten bei einer faszinierenden Schau aus Pantomime, Licht und Musik inne, um Theater zu erleben. Vielleicht wird die Anregung einiger ausländischer Gäste und Theatermacher nach einem breiteren Mix von nationalem, internationalem und „jungem“ Showcase auch in neuen und alternativen Spielstätten in dieser Hinsicht ein offenes Ohr in 2012 finden. Tags: FNT 2011, festival national de teatru Bucuresti, bucharest, Theaterfestival Bukarest, Timisoara,
PPS - Promotion-Presse-Service ist eine eigenständige Agentur, die von Christian Bauer und Dieter Topp, Künstler und Publizist, verwaltet wird. PPS-Promotion-Presse-Service Topp,Dieter EU-Kulturzentrum 52391 Köln-Vettweiß http://www.kfe.de/index.php?navi=3&submenu=2&id=1198329918 pps[at]kfe.de
Die MAVEMENT! Dance School und die Traceless Dance Company erwärmten die Herzen der Zuger Tanzenthusiasten - ein Novemberrückblick
Die vorweihnachtliche Veranstaltung begann um 18:30 Uhr mit einem Flying Dinner, in der VIP-Lounge, bei dem sich die Gäste mit einem Apéro und dem 3-Gänge-Menü auf das Eröffnungs-Konzert des aus Barbados stammenden Soul-Reggae-Sängers William White einstimmen konnten. White liess mit seiner charmanten Art und Stimme die ...
Die vorweihnachtliche Veranstaltung begann um 18:30 Uhr mit einem Flying Dinner, in der VIP-Lounge, bei dem sich die Gäste mit einem Apéro und dem 3-Gänge-Menü auf das Eröffnungs-Konzert des aus Barbados stammenden Soul-Reggae-Sängers William White einstimmen konnten. White liess mit seiner charmanten Art und gefühlvollen Stimme nicht zuletzt die Herzen der anwesenden Frauen höher schlagen und erwies sich auch Backstage als gewinnender Entertainer.
Nach dieser besinnlichen Einstimmung sorgte der anschliessende Auftritt der Traceless Dance Crew für Furore. In nur 10 Minuten entführte die Chamer Tanzgruppe die Zuschauer einmal um die ganze Welt des Tanzes: Von HipHop und Streetdance über Bollywood und Breakdance bis hin Akro, Salsa und Ballett - die Choreografie mit dem Titel "World of Styles" erwies sich als fulminante Fusion unterschiedlichster Tanzstile und -variationen und beeindruckende Schau der Möglichkeiten kultureller Kombinationskraft. Gekrönt wurde dieser erste Showblock durch einen feurigen Gastauftritt der Flamenco-Tänzerin Brixida Velo. Die nachfolgende Choreografie "The Power of Positive" war dem ernsten Thema Präventivarbeit gegen Drogen und Gewalt gewidmet, jedoch in humorvollen Geschichten zwischen Tanz- und Theater verpackt - und entliess die Gäste damit mit einem Lachen in die halbstündige Pause. Für einen runden Abschluss sorgte um 21:00 Uhr die Schweizer Singer-Songwriterin Lea Lu & Band. Ihre sanften Balladen festigte sie die friedvolle und intime Stimmung, die den gesamten Abend begleitet hatte, bis zum Veranstaltungsende am frühen Morgen des nächsten Tages. Über den Erfolg der Veranstaltung dürfen sich jetzt Waisenkindern in Indien und Uganda freuen, denn die Einnahmen gingen zu 100 Prozent an die Projekte der Stiftung "Licht für vergessene Kinder". Reichlich Freude spendete drei Tage später auch die HipHop-Ikone Mr Wiggles aka Steffan Clemente. Der US-Amerikaner weihte am 22.11.2011 die Schüler der MAVEMENT! Dance School in einem anderthalbstündigen HipHop-Workshop nicht nur in die Geheimnisse des Locking, Popping und Footworks ein, sondern auch in seine Lebensgeschichte, die untrennbar mit der Entstehungsgeschichte des HipHop verbunden ist. Mehr als eine Stunde lang erzählte der Streetdancer der ersten Stunde im Anschluss an den Workshop - untermalt von Videos - über die frühen 1970er Jahren in der New Yorker Bronx und seine Zeit bei den legendären Dance Crews Zulu Nation, The Electric Boogaloos und der Rock Steady Crew. Viele der Tanzschüler erfuhren so zum ersten Mal und aus erster Hand, wie und vor welchem Hintergrund HipHop jenseits des heute kommerzialisierten Bildes entstand und hingen entsprechend gebannt an den Lippen der HipHop-Legende. Diese Einführung in die "real" HipHop-History gab Mr Wiggles trotz seiner vielfältigen Verpflichtungen als Tänzer, Schauspieler, Musikproduzent, Dance Instruktor, Graffiti-Künstler und Fashion-Designer freiwillig und ohne Gage - ein weiterer Beweis, dass der "Spirit" des HipHop auch noch nach mehr als dreissig Jahren in dem Amerikaner brennt. Diese Begeisterung und Leidenschaft für das Tanzen und Musik übertrug sich auf alle Teilnehmer - die Tanzschule wurde nach dem Vortrag kurzerhand in eine Disco umgewandelt und die Schüler übten noch bis spät in die Nacht sämtliche Moves, welche Mr Wiggles ihnen beigebracht hatte. Die Freude hält an. Weiterführende Links: Stiftung Licht für vergessene Kinder: www.lfvk.ch Traceless Dance Crew: www.traceless.ch Mr. Wiggles: www.mrwiggles.biz MAVEMENT! Dance School: http://www.mavement.ch/ MAVEMENT! Dance School Mave Velo Alte Steinhauserstrasse 21 6330 Cham Schweiz E-Mail: info@mavement.ch Homepage: http://www.mavement.ch Telefon: +41 763983141 MAVEMENT! Dance School Velo,Mave Alte Steinhauserstrasse 21 6330 Cham http://www.mavement.ch info[at]mavement.ch
Die Inszenierung des Staatsballetts Berlin behält die Wirkung der berühmten Schwanenbilder bei, setzt aber einige Figuren in ein neues Licht.
Der Mythos "Schwanensee" begeistert auch 134 Jahre nach seiner Uraufführung Ballettgänger weltweit. Der Film "Black Swan", der das Ballett mit Natalie Portman in der Hauptrolle auf die Kinoleinwand ...
Im Rahmen seiner Vermittlungsprojekte unterstützt das weltweit agierende Unternehmen BASF SE in Ludwigshafen erstmals die beiden renommierten Wettbewerbe NO BALLET und +PHAT_SKILLZ//DANCE im Rahmen der VII. Festspiele Ludwigshafen. Kulturdezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, die persönlich die Preise zu NO BALLET verlieh, machte ...
Im Rahmen seiner Vermittlungsprojekte unterstützt das weltweit agierende Unternehmen BASF SE in Ludwigshafen erstmals die beiden renommierten Wettbewerbe NO BALLET und +PHAT_SKILLZ//DANCE im Rahmen der VII. Festspiele Ludwigshafen. Kulturdezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, die persönlich die Preise zu NO BALLET verlieh, machte deutlich, dass die Stadt Ludwigshafen stolz darauf sei, einen so einzigartigen Wettbewerb auszurichten, der sich der Choreographengeneration von morgen widme. Die Preisträger dieses europaweit größten und in Deutschland einzigartigen Choreographie-Wettbewerbs NO BALLET stehen fest. Die hochkarätige Jury, die unter anderem aus Susanne Linke, (Tänzerin im Folkwang Tanz Studio unter der Leitung von Pina Bausch, Ehrung mit dem Deutschen Tanzpreis 2007) und Reinhild Hoffmann (Choreographin und Opernregisseurin, 1983 mit dem renommierten Kritikerpreis geehrt, Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, 1992), der künstlerischen Leiterin und Initiatorin des Wettbewerbs Juliane Rößler sowie Pfalzbau-Intendant Hansgünther Heyme bestand, ehrte die Choreographie von Anne Hirth, Maya Lipsker, Tim Behren und Florian Patschovsky aus Deutschland für „(How To Be) Almost There“ mit dem ersten Preis. Der zweite Preis ging an die Choreographie von Shumpei Nemoto aus Japan für „Ugoku“ und der dritte an Fabrizio Favale aus Italien für „Un ricamo fatto sul nulla“. Die Preise sind mit jeweils 7.500 €, 5.000€, 2.500€ dotiert. Auch das Publikum durfte abstimmen und vergab den Publikumspreis 2011 (1.000 €) an Anne Hirth, Maya Lipsker, Tim Behren und Florian Patschovsky. Ebenso stehen die Preisträger beim internationalen Streetdance und Hip Hop-Wettbewerb +PHAT_SKILLZ//DANCE fest. Die Jury, besetzt mit bekannten Künstlern aus dem Hip Hop und Streetdance-Bereich, unter anderem Kelechi Oneyle (Hip-Hop Star, Choreograph und Tänzer, der bereits mit Kylie Minogue, Sarah Connor und Xavier Naidoo zusammengearbeitet hat) und DJ Opossum (DJ, Tänzer und Produzent, Tour Supports bei Herbie Hancock, Saul Williams und Xavier Naidoo) prämierte die Gruppe Juvenile Maze aus Freiburg für „poetry in motion“ mit dem ersten Preis. Der zweite Preis ging an In Vi Dance aus Paris mit "MDR“. Die Gruppe Tuxedo Prodigy gewann den dritten Preis. Der Publikumspreis ging an Tokio Tekkan aus Speyer mit „New World Order“. Die Preise sind mit jeweils 3.000 €, 2.000 €, 1.000 € bzw. 500 € dotiert. Die beiden Wettbewerbe werden von BASF SE unterstützt und markieren jeweils einen wichtigen Meilenstein des Jubiläums „90 Jahre Kultur bei BASF“, den der in Ludwigshafen ansässige Chemiekonzern in diesem Jahr begeht. Seit mehr als 30 Jahren kooperiert das Unternehmen in dieser Sparte mit dem Theater im Pfalzbau im Rahmen des Ballettrings. BASF fördert den Tanzschwerpunkt der Festspiele Ludwigshafen und erweitert in der Jubiläumssaison erstmals die Fördertätigkeit um den Bereich der Vermittlung. Die beiden nächsten Balletthighlights sind die Aufführung des Tanztheaters Wuppertal-Pina Bausch am 12.01.2012, und das erste Deutschland-Gastspiel des New York City Ballet seit 30 Jahren am 12.03. und 13.03.2012, die in Ludwigshafen im Pfalzbau stattfinden werden. VII. Festspiele Ludwigshafen Goldmann PR Daniela,Goldmann Bruderstr. 5 80538 München fvplettenberg[at]goldmannpr.de
Internationales Festival für Puppen- und Figurentheater in Yushno-Sachalinsk
Als vor einigen Monaten eine Nachricht aus Yushno-Sachalinsk auf meinem Schreibtisch vorfand, das erste internationale Festival für Puppentheater zu besuchen, musste ich erst einmal innehalten und überlegen. Sollte ich mich aufmachen in eine Region, eine Insel und eine Stadt besuchen, wovon man bislang recht wenig wusste? Und was hatte ich mit zu ...
Als vor einigen Monaten eine Nachricht aus Yushno-Sachalinsk auf meinem Schreibtisch vorfand, das erste internationale Festival für Puppentheater zu besuchen, musste ich erst einmal innehalten und überlegen. Sollte ich mich aufmachen in eine Region, eine Insel und eine Stadt besuchen, wovon man bislang recht wenig wusste? Und was hatte ich mit Puppentheater zu tun, da sich die Arbeit des KulturForum Europa (KFE) zumeist auf soziokulturelle Aktivitäten und die journalistische Sparte des KFE auf die Gebiete Kultur und Soziales, im weitesten Sinne noch auf kulturtouristische Aspekte beläuft. Also begann ich mit einer Recherche, die mich erst nach Moskau und dann ca. 10.000 Km weiter südöstlich in eine unbekannte Region mit neuen kulturellen Erfahrungen führen sollte. Weit im Osten Russlands, besser gesagt am östlichen Rand der Mega-Föderation, liegt die Insel Sachalin, umgeben von den Inselgruppen Tjulenij und Monoen und der Inselkette der Kurilen. In ihrer Größe entspricht die Insel in etwa dem Gebiet Englands, gleicht mit 950 Km Länge und 30-160 Km Breite eher einem Fisch, ähnelt einem Gorbutscha, dem Kaviar liefernden Buckel-Lachs. (Fisch und Kaviar spielen in der Tat dort eine große Rolle.) Die Gründung dieser größten Insel Russlands geht auf das Jahr 1947 zurück, nachdem sie Jahre lang Streitobjekt zwischen Japan (die nördliche Insel Hokkaido liegt gleich nebenan) und Russland gewesen ist. Im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen beider Länder besetzte Russland 1945 schließlich Sachalin und die Kurilen. Die wenigen Ureinwohner der Insel flohen nach Hokkaido. In den Folgejahren bestand auf der Insel ein Gulag, in dem bis zu 16.000 Menschen in Erdöl verarbeitenden Betrieben und den Pipelines arbeiteten. Sachalin war schon unter den Zaren vor allem eine Gefängnisinsel, so dass die heute dort lebenden Menschen Nachkommen ehemaliger Verbannter und Zwangsarbeiter sind. Der Dichter Anton Tschechow lieferte den wohl bekanntesten Reisebericht über die Insel. Nennen wir den Dichter, der die Zwangsarbeit im Zarenreich anprangerte, einen der ersten Kulturtouristen. Aufbruch nach Juschno-Sachalinsk/Yushno Sakhalinsk, der Hauptstadt von Sachalin Mein Weg führte mich zuerst nach Moskau, denn nicht alle Wege führen nach Rom, und dann in einem mehr als 8stündigen Flug "an das Ende von Russland", nicht nur weil hier die Uhren anders gehen; die Zeit ist der mitteleuropäischen um 11 Stunden voraus, uns trennen 9 Stunden voneinander. Auf dem kleinen Flughafen, der noch stark an sovjetische Zeiten erinnert, empfing mich eine Delegation des "Teatr Kukol" (Puppentheater) von Yushno Sakhalinsk mit Kaviar und Brot, ein Willkommen, das man fremden Gästen als Zeichen für Leben und Wohlergehen reicht - eine überaus angenehme Überraschung nach einem Langstreckenflug mit einer donnernden Illiuschin. Auf dem Weg ins Hotel der nahegelegen Insel-Hauptstadt war bereits zu erkennen, dass die Spuren der Zarenzeit hier während der Herrschaft der Japaner weitgehend ausgelöscht wurden, und ganz langsam auch die sowjetische Architektur neuen Wohngebäuden, Hotelbauten und Industrieanlagen weicht. Die Stadt mit ihren ca. 180.000 Einwohnern, die einzige Stadt größeren Ausmaßes auf der Insel mit ca. 500.000 Einwohnern, erlebt seit der Entdeckung von Öl und Gas einen Boom. Bis 1991 war Sachalin militärisches Sperrgebiet und für Ausländer nur mit Ausnahmegenehmigung zugänglich. Auch heute gilt für einige Gebiete außerhalb der Hauptstadt noch eine Zugangserlaubnis. Die Hauptstadt Sachalins liegt unterhalb der nördlichen feuchten, schlammigen Tiefebene mit Taiga-Laubwald. In der Mitte und im Süden befinden sich Berge bis zu einer Höhe von mehr als 1.500 Metern bestanden mit Fichten, Kiefern und Birken. Hier trifft man ganz selbstverständlich Bären, Wölfe, Vielfraße, Marder, Wild und Kreuzottern. In dieser Monsungegend meint es der Winter mit gemäßigten Minusgraden gut, im Norden hingegen fällt das Thermometer gerne mal auf -30 Grad; auch der Sommer bleibt recht kühlt, während im Süden Sachalins, daher der Name Yushno Sachalinsk, die Menschen in diesem Jahr bei an die 30 Grad über zwei Monate hinweg stetig schwitzen mussten. Der Winter bleibt im Norden hartnäckig von Oktober bis Mai, im Süden dagegen endet der Sommer erst im November und kehrt bereits in April wieder. Taifune sind im Sommer nicht selten. Die Kurilen strecken sich von Nord nach Süd auf etwa 1200 Kilometer und bestehen aus 30 großen und etwa 20 kleineren Vulkaninseln. Vierzig der 160 Vulkane haben noch aktives Leben in sich. Der Alaid ist mit fast 2.400 Metern der höchste Berg des Archipels und auf der Insel Iturup befindet sich der höchste Wasserfall Russlands, der Ilja Muromez mit aufregenden 141 Metern. Seit Mitte der 90er Jahre hat Sachalin auf der Spur der größten russichen Erdölvorkommen und der Suche nach den vermuteten weltweit größten Gasvorkommen (2500 Milliarden Kubikmeter) mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Besonders der russische Energieriese Gazprom und das internationale Unternehmen Shell sind fleißig dabei. Und dass nicht alles mit ökologisch rechten Dingen zugeht, darauf hat Greenpeace mit diversen Aktionen schon vor langem aufmerksam gemacht. Zahlreiche Ausländer haben die neuen Technologien nach Sachalin kommen lassen, so dass die Region nicht nur den höchsten Ausländeranteil Russlands beherbergt, hier leben auch gut ausgebildete und entsprechend viel verdienende Russen aus anderen russischen Regionen. Diese Mischung beginnt, das Bild von Juschno-Sachalinsk neu zu prägen. Weite Teile der Insel sind dagegen von unwirtlicher Taiga und hohen Bergen bedeckt. Dieser Naturschatz ist allerdings durch den zügigen Abbau der Rohstoffe u.a. Kohle, Torf und Holz und die dadurch entstehende Umweltverschmutzung stark gefährdet. Große Fischbestände und Meeresfrüchte machten aus Sachalin eine der produktivsten Ozeanregionen. Viele wertvolle Fischarten gedeihen hier und waren früher das einträglichste Exportgut der Insel. Die Insel boomt, und die Verwaltung setzt stark darauf, jetzt zu investieren und den Namen bekannt zu machen. Obwohl noch vieles im Bereich von Infrastruktur im Argen liegt, sind schon gute Fortschritte zu beobachten. "Wir sind keine arme Region", sagte mir Vize-Gouverneur Konstantin Stroganov im Gespräch. "Wir investieren in Kultur und unsere Bürger." Denn letztere sollen schließlich nicht auf den Kontinent abwandern, sich hier wohlfühlen und vor allem mit der Insel identifizieren. Dieses "Wir-Gefühl" ist offensichtlich. Es gibt bereits ein eine Shopping Mall, dazu Kinos und mehrere Theater. Erst vor wenigen Wochen wurde der Neubau eines Puppentheaters fertig gestellt. Dort fand jetzt vom 6.-16.9. 2011 das erste internationale Festival für Puppen- und Figurentheater statt. Antonina Dobrolubova, die Chefin des neuen Hauses, war da sehr engagiert, Puppen- und Figurentheater, eine Sparte mit Geschichte in Russland, die bis heute nichts an Bedeutung eingebüßt hat, für jung und alt in ihrem Festival zu präsentieren. Von weit her hatte sie zu einem Großereignis mit ansprechender Qualität geladen. Da waren die klassischen Schattenspiele und -figuren des Theaters "Tempo" aus Ankara (Türkei), die an einem Tag alleine vier ausverkaufte Vorstellungen im ca. 350 Plätze fassenden Hauptsaal des "Teatr Kukol" gaben. HALUK YÜCE freute der Zuspruch, da seine Kunst, das Karagöz Theater, das aus Ägypten über Zentralasien kommend auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, in der Türkei über Jahrhunderte eine bedeutende Rolle spielte. Heute, so bedauerte er, wird diese Form von Theater in der Türkei nicht mehr staatlich gefördert. Aus Japan war das Theater “Saruhachi-za” angereist. Der Tradition folgend lenkte eine Schar schwarz gekleideter Spieler die Puppen der Erzählung von der "Füchsin von Shinoda". Dazu brachte ein Sänger die Geschichte instrumental und verbal zu Gehör. Als besonderer Liebling aller Besucher entpuppte sich ANDRÁS LÉNÁRT. Der ungarische Puppenspieler aus Budapest agierte auf seinem "Mikropodium", eine Kleinstbühne, ausgestattet mit winzigen Figuren, die er behende zu Musik und eigenen Lauten ihre Späße vorführen ließ. In einem intimen Saal des Theaters sorgte "NUKU", ein in Europa sehr bekanntes Puppen-, Figuren und Jugendtheater aus Tallinn, Estland, für Aufsehen. Der künstlerische Leiter Vahur Keller war mit zwei Darstellern angereist, die in jeweils zwei Vorstellungen die Besucher von 1-3 Jahren und ab 5 Jahren in Erstaunen versetzen. Aber nicht nur die, auch ich fühlte mich plötzlich ganz jung. Hier hieß es erfahren und mitmachen, mit viel Spaß die Dinge des Alltags zu verstehen lernen. Eine Bühne, der besonders die pädagogische Komponente ein Anliegen ist. Seit etwa fünf Jahren hat sich NUKU zu einem Markenzeichen entwickelt und spielt im kulturellen Geschehen Estlands eine gewichtige Rolle. Das jährliche Festival bereicherte in diesem Jahr das Programm der europäischen Kulturhauptstadt Tallinn. Aus der Nähe von Moskau stammt das Theatre OGNIVO. Lebensgroßen Figuren interagierten auf der Bühnen mit den Schauspielern, die sie nicht nur führten, sondern jeweils als Mediatoren zum Geschehen auftraten. Mit ARLEKIN hatte das wohl bekannteste russische Puppen-, Schauspiel- und Maskentheater aus Omsk zum Festival gefunden. Ihre Vorstellungen sind legendär und ganz der russischen Tradition verhaftet. Das Theaterfestival in Omsk hat internationalen Rang. Das jedoch wohl berauschendste Ereignis im Festivaljahr 2011 war eine Inszenierung von Petru Vutcarau aus Chisinau, Moldawien. Sein Stück über Jeanne d'Arc, die französische Nationalheilige, entsprach ganz und gar internationalem Standard in Bezug auf Inszenierung, Licht- und Tondesign. Hier gaben Bühne und Gastgeber aus Sachalin den Level für die kommenden Festivaljahre und Mitwirkenden vor. Kulturministerin Irina Gonyukova konnte sich glücklich schätzen über die rege Beteiligung und weiß um die Bedeutung eines solchen Ereignisses für das positive Image ihrer Insel Sachalin weit über Russland hinaus. Sie fördert diese Aktivitäten, um neue Interessenten für Sachalin zu gewinnen. Zwei Wochen russisches Inselleben sind lang und es braucht seine Zeit, um sich in die Insel einzuschauen, einzutauchen und mit den Bewohnern in Kontakt zu kommen. Die abendlichen Feste trugen dazu bei. Meine Vorlesung vor aufgeschlossenen Sprach- und Theaterstudenten der Universität halfen darüber hinaus, Kontakte auch für die Zukunft zu knüpfen. (Dieter Topp) Tags: Sachalin, Puppentheater, Figurentheater, Yushno-Sachalinsk
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Bemerkenswerte Aufführungen beim Georgian Showcase
Fast drei Wochen dauerte in der georgischen Hauptstadt Tbilisi die noch junge Festivalausgabe im September/Oktober 2011. Den Auftakt bildete „The Infernal Comedy“ mit US-Charakterdarsteller John Malkovich und dem Wiener Akademie Orchester unter Martin Haselböck. Es folgten u.a. das türkische Staatballett, DO-it Theater aus Aachen (D), Théatre ...
Fast drei Wochen dauerte in der georgischen Hauptstadt Tbilisi die noch junge Festivalausgabe im September/Oktober 2011. Den Auftakt bildete „The Infernal Comedy“ mit US-Charakterdarsteller John Malkovich und dem Wiener Akademie Orchester unter Martin Haselböck. Es folgten u.a. das türkische Staatballett, DO-it Theater aus Aachen (D), Théatre Vidy, Lausanne (CH), Vorstellungen aus Russland, Ukraine und Israel. Festivaldirektorin Ekaterina Mazmishvili präsentierte in der nationalen, georgischen Reihe der Veranstaltung Theater des Landes mit Vorstellungen der vergangenen Spielzeit den Besuchern der Hauptstadt und einem internationalen Publikum aus Veranstaltern und Journalisten. Es gab keine Jury, so dass erfreulicherweise ein breiter Fächer unterschiedlichster Genres und Qualität zur Auswahl stand. Vor allem hatten die kaum unterstützten „Freien“ eine faire Chance, ihre Arbeiten zu präsentieren. Der junge Regisseur Levan Khvichia und sein Trupp Studenten der Theateruniversität wagten auf der Experimentier-Bühne des renommierten Rustavelli State Drama Theatre mit HAMLET.COMX, einer Mischung aus Slapstick Comedy und Mel Brook’s Silent Movie mit Soap Opera Musik, den respektlosen Umgang mit einem Klassiker, ein Novum für Georgien. Natürlich war Robert Sturua, zuletzt wegen rassistischer Äußerungen entthronter, international bekannter Regisseur, mit Tamaz Chiladze‘s HUNTING SEASON im Angebot. Das Kote Marjanishvili Staatstheater fiel mit zwei Produktionen ins Gewicht, dem Zweipersonen Einakter UNIVERSITY OF LAUGHS von Koki Mitani aus Japan und einer DECAMERON-Inszenierung von Levan Tsuladze. Das Vaso Abashidze Musik und Drama Staatstheater brillierte mit Edmond Rostands CYRANO DE BERGERAC in der Inszenierung von David Doiashvili und berührte zutiefst mit dem israelischen Stück von Edna Mazia GAMES IN THE BACKYARD nach der wahren Geschichte einer kollektiven Vergewaltigung eines 14jährigen Mädchens durch Jugendliche in einem Kibbuz. LIV STEIN von Nino Kharatisvili im Royal District Theater überzeugte die Besucher. Nikoloz Sabashvili wagt mit PAPER RAIN im New Theater rund um das Thema CLOWNS ein unkonventionelles, freies (nicht subventioniertes) Theaterschaffen, unbedingt empfehlenswert, da es sich um eine Nische in der georgischen Theaterwelt handelt, deren Existenz es zu fördern gilt. Das Thema CLOWN tauchte beim bekannten Ilia Chavchavadze Theater aus Batumi erneut auf. Diesmal wurde die Vorlage OLD CLOWNS WANTED durch Giorgi Tavadze grandios in Szene gesetzt. Das Stück schrieb der nach Frankreich exilierte Rumäne Matei Visniec, der in seinem Heimatland seit dem politischen Umsturz einer der meistgespielten Autoren in Theater, Funk und Fernsehen ist . Visniec wurde in Deutschland erstmals 1992 mit eben diesem Stück bekannt, das bei der Bonner Biennale gezeigt wurde. Das Theater von der Schwarzmeerküste wird schon seit mehreren Jahren für seine Vorstellungen ausgezeichnet und verbreitet auch im Ausland positives Image georgischen Theaters. Zu erwähnen gilt noch die Kooperation zwischen dem Shota Rustaveli Theater und der georgischen Filmuniversität, die mit vier Produktionen den hohen Level ihres multidisziplinären Schaffens bewies. Nicht alle Teilnehmer und Vorstellungen können besprochen sein. Zwei ungewöhnliche Projekte möchte ich jedoch noch anfügen. Zum einen war dies das erste Projekt der Giorgi Aleksidze Stiftung für zeitgenössische Choreographie mit der Ballett-Vorstellung ACHARPANY (ein abchasisches Instrument, das hier als Schutzengel fungiert und von einem Tänzer interpretiert wird) entwickelt von der Ballett-Solistin Mariam Aleksidze. In einer Mischung von archaisch georgischen und zeitgenössischen Motiven choreographierte sie ein Werk modernen und zeitgenössischen Tanzes, ausdrucksstark interpretiert von Solisten und Mitgliedern des georgischen Staatsballetts (Direktor Davis Sakvarelidze, dessen Opernhaus zur Zeit höchst aufwendig renoviert wird. In etwa Jahren wird dieses außergewöhnliche Gebäude wieder eröffnet und mit neuen Operninszenierungen zu bestaunen sein.) Nach Motiven von B. Brechts DREIGROSCHENOPER gab Regisseur David Andguladze mit Studenten der Tiflis Theater-Universität eine noch nie dagewesene Interpretation des Werkes. Alle Darsteller, auch die der Polly und Celia Peachum, waren ganz in Shakespeare Tradition männlich, Jenny wurde von einer androgynen Schauspielerin im Format eines Straßenjungen gespielt. Ein einziger Ausschnitt basierend auf dem Eröffnungssong, der Ballade von Mackie Messer, führte durch die 90minütige Vorstellung. Eine Variation rund um die Geschichte der Hauptfigur der Dreigroschenoper im Stil von US-Swing, georgischer Polyphonie, John Cage Klängen bis hin zu Rap wurde immer wieder neu aufgenommen und interpretiert. Choreografische Elemente à la West Side, Hiphop, Freedance und Street Dance gaben dem Stück ständig neue Bewegung. Zum Schluss erklangen auf zwei halb zerstörten, verstimmten Pianos einige Original-Töne von Kurt Weill als Epilog zum offenen Ende des Stückes. Ekaterina Mazmishvili bewies in der Festivalausgabe 2011, dass nach drei Jahren ungebrochen künstlerischer hoher Level gehalten und trotzdem neue Schritte nach vorbne gegangen werden können. Dieser Idee und der künstlerischen Leiterin des Festivals sollte man Mut zusprechen. (von Dieter Topp)
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Korridore, Fenster und ein Geheimnis im „Museo di Arte Contemporanea di Villa Croce“, Genua
Hans Arp, Pol Bury, Daniel Spoerii, Antonio Calderara, Robert und Sonia Delaunay, Jasper Johns, Mimmo Rotella und Günther Uecker haben bereits im Museo di Arte Contemporanea di Villa Croce ihre Werke ausgestellt. Direkt am Meer, auf einem Hügel gelegen, eröffnen die Fenster dieser Villa der Jahrhundertwende in der italienischen Stadt Genua ...
Csaba Káel: Jetzt muss der MÜPA mit Koproduktionen auf dem kulturellen Weltmarkt erscheinen.
Brava für Regieteam, Chöre, Orchester und Solisten … und über allem Ádám Fischer
(von Dieter Topp) Seit 2006 wird das Wagner Festival im Palast der Künste (MüPa), Budapest, veranstaltet und verbucht seither immer größere Beliebtheit bei seinen Besuchern. Unter der künstlerischen Festivalleitung von Ádám Fischer sind viele zu Gast, ...
Brava für Regieteam, Chöre, Orchester und Solisten … und über allem Ádám Fischer (von Dieter Topp) Seit 2006 wird das Wagner Festival im Palast der Künste (MüPa), Budapest, veranstaltet und verbucht seither immer größere Beliebtheit bei seinen Besuchern. Unter der künstlerischen Festivalleitung von Ádám Fischer sind viele Opernstars zu Gast, die unter anderem schon Wagners Werke in Bayreuth gesungen haben. Nach den beiden ersten, vollständigen und viel gelobten »Ring-Aufführungen« 2009/10 unter der Leitung von Ádám Fischer gingen vom 9. bis 18. Juni 2011 die singulären Richard Wagner Meisterwerke „Lohengrin“ als Premiere, „Parsifal“ und „Tristan und Isolde“ in szenischer Realisierung als Wiederaufnahme über die Bühne. Im großen Béla Bartók Saal des „MüPa“, hatten sich Regisseur László Marton, der Szenograf Péter Horgas und die Choreografin Éva Duda mit “sanfter Hand“ eingebracht. In Fortführung des Stils der unaufdringlichen Holzarchitektur der Philharmonie war der Bühnenraum umgestaltet worden. Eine Burg mit zwei Türmen erwuchs aus dem beigefarbenen Ambiente in Anthrazitgrau und umschloss den gleichfarbenen Innenhof aus ansteigenden Podesten, auf denen sich lediglich drei gläserne Sitzmöglichkeiten befanden, die abwechselnd bespielt wurden. Bewegte Spiegel sorgten für Wellengang und Aufruhr im Bühnengeschehen. Wenig war notwendig, um Atmosphäre zu schaffen, denn Fischers Dirigat thronte wie Wagner selber über dem Ganzen. Ein Kritiker mutmaßt, dies sei der Wut und den Ärgernissen der Vergangenheit des Festivals entsprungen, ein anderer verlautete, so sehr habe Ádám Fischer die Hunde noch nie von der Leine gelassen wie in diesem Festival. Fischers Wagner ist jetzt eruptiv, eckig, manch einer bezeichnete ihn als grenzgängerisch. Seine menschliche Größe zeigte er bei jeder Ovation, die er direkt und verdientermaßen an sein Festivalorchester weitergab. Wenn man das Erscheinen der Chöre in kommunistischem Einheitsgrau und Solisten in zeitgenössischem Outfit beobachtete, das sich zum Ende des ersten Lohengrin Teils in ein buntes Farbenmeer der Freude und der Hoffnung umwandelte, so mag dies Ausdruck für das sein, was der wache Besucher in Budapest allerorts antrifft. Die Stadt putzt sich und ihre alte Schönheit heraus, sie wirkt erfrischt in den Gebäuden der Vergangenheit, dynamisch und aufstrebend in ihren architektonischen Neuheiten. Auch in der zweiten Reihe sind tristes und morbides Grau und Schmutz einem neuen, farbenfrohen Anstrich gewichen, Straßen und Gehwege längst keine Stolperfallen mehr. Man empfindet die Stadt als sehr sauber, was vor 8 bis 10 Jahren noch vollkommen anders aussah. Postkommunistische Morbidezza ist dem 21. Jahrhundert gewichen, da macht man keinen Unterschied mehr zwischen Budapest im Osten oder Barcelona im Westen Europas. Wie bei jedem Wagner gilt es, den Solisten die Kritik entgegen zu schmettern oder sie, wie 2011 in Budapest, mit Lob zu ehren. Brava für István Kovácsházi (Lohengrin), Camilla Nylund, Ricarda Merbeth (Elsa), Béla Perencz (Telramund), Petra Lang, Judit Németh (Ortrud), Christian Franz (Tristan, Parzival), Evelyn Herlitzius (Isolde), Erich F. Halfvarson (Gurnemanz). Die überwältigenden Chöre machten das Wagner Erlebnis zu einer vollkommen runden Sache. „Es ist schon bemerkenswert, dass eine Regiearbeit gelingen kann, obwohl oder weil sie sich der Kernfrage des in Szene zu setzenden Werks kurzerhand verweigert. Mit starken Bildern, guten Solisten, bestens vorbereiteten Klangkörpern und einem überragenden Ádám Fischer ist ‚Lohengrin‘ nun das attraktivste Einzelstück im Repertoire der Budapester Wagnertage. Wenn es eines Nachweises für den internationalen Rang des Festivals und seine Bedeutung für das ungarische Kulturleben bedurfte, dann wurde er hiermit glänzend erbracht“, heißt es in einem Blog, und das will ich noch ausdehnen: In deutscher Sprache gesungen, mit ungarischen und auch deutschen Untertiteln versehen, war auch für den Wagnerneuling das Verfolgen ein Leichtes geworden. Bei der anhaltenden Finanznot möchte man unbedingt hoffen, dass dieser absolute Höhepunkt nicht auch das Aus für ein wunderbares und in mehrfacher Hinsicht wichtiges Fest bedeutet. Die unterschiedlichen Laute in den Pausen verrieten, dass die Rechnung allmählich aufgeht und dieses Festival von Bedeutung für das Image von Budapest als Musikstadt zu sehen ist, sowie unter kulturtouristischem Aspekt mehr und mehr von pekuniärem Erfolg gekrönt werden kann. Ein englischer Kritiker wollte das Festival bereits unter dem Aspekt einer neuen und veränderten Wahrheit ansiedeln, unerschütterlich, einzigartig und zeitlos zugleich. Dem will ich nicht unbedingt folgen, jedoch drückt es aus, wie besonders dieses Festival sich bei Besuchern und Kritikern widerspiegelt. Eine Version für Kinder von Zsolt Hamar, „Der Schwanenkönig“, im Festivaltheater des MüPa, inszeniert von János Novák, bereicherte die Veranstaltungen und zeigt, wie wichtig es den Machern ist, die ganz Jungen an Wagner heranzuführen, damit der Komponist nicht einem immer gleichem Publikum vorbehalten bleibt, sondern mit neuem Publikum überleben kann. Zu diesen Machern gehört seit kurzem Csaba Káel, Generalmanager des MüPa Hauses seit Mitte März 2011. Er betreute als künstlerischer Leiter die Aktivitäten des Palasts der Künste seit dem Start in 2005 und gilt als erfahrener Produzent von Musikveranstaltungen unterschiedlichster Provenienz, hat eine Hochschulprofessur in leitender Funktion an der Budapest Novus Kunst-Akademie. Features, Dokumentarfilme und TV-Arbeit gehören seit 15 Jahren zu seinem Business, genauso wie seit mehr als 10 Jahren das Inszenieren auf der Opernbühne. Auf ihn wird es maßgeblich ankommen, ob der Budapest Kulturpalast der Künste überleben und sich international auf hohem Niveau etablieren kann. Csaba Káel: Was ist Kultur? Eine der wichtigsten Quelle der menschlichen Energie. Der Palast der Künste muss als Transformator dieser Energie operieren. Bisher hat er als Empfangszentrum funktioniert. Jetzt muss der MÜPA mit Koproduktionen auf dem kulturellen Weltmarkt erscheinen.
Foto: PPS
Tags: wagner, mupa budapest, palace of art, adam fischer, wagner festival
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Bank- und Freizeitinfos kommen jetzt direkt ins Haus
Seit dem 6. Juni ist die Sparda-Welt rund um die Uhr über Kabel BW auf Kanal K53 zu sehen. Seit mehr als fünf Jahren produziert die Sparda-Bank Baden-Württemberg ein hauseigenes TV-Programm für ihre 635.000 Kunden. Diese Sparda-Welt ist bisher im Internet, in vielen SB-Zonen der 42 Filialen und einigen regionalen TV-Sendern zu Untersuchungen der ...
Seit dem 6. Juni ist die Sparda-Welt rund um die Uhr über Kabel BW auf Kanal K53 zu sehen. Seit mehr als fünf Jahren produziert die Sparda-Bank Baden-Württemberg ein hauseigenes TV-Programm für ihre 635.000 Kunden. Diese Sparda-Welt ist bisher im Internet, in vielen SB-Zonen der 42 Filialen und einigen regionalen TV-Sendern zu sehen. Wissenschaftliche Untersuchungen der Universität Hohenheim belegen, dass die Zuschauer großen Nutzen aus den Informationen zu Bankprodukten, Freizeittipps, Reisen und kulturelle Veranstaltungen ziehen. So gewann die größte baden-württembergische Genossenschaftsbank im Mai 2009 auf dem World-Media-Festival den Silver Award auf Grund der sehr guten Zielgruppenansprache. Die Kunden können via Servicetelefon im SB-Bereich direkt auf die Beiträge und Angebote reagieren. Studenten der Hochschule Karlsruhe und der Hochschule für Musik in Karlsruhe werden regelmäßig Sparda-Veranstaltungen wie Konzerte, Ballett oder Comedy aufzeichnen. Wer nicht live dabei sein kann, kann sich die Veranstaltungen künftig auf Kabel BW anschauen, das 90 Prozent aller Haushalte erreicht. „Wir zeigen, wie toll sich junge Musiker entwickeln, wie viel Spaß Bewegung für Kinder auslösen kann und was gemeinsames Handeln alles erreicht“, so Thomas Renner, Vorstandsvorsitzender Sparda-Bank.
Hinweis: Wer das Programm empfangen möchte, muss zuerst einen Sendersuchlauf an seinem Fernseher starten. So wird die Sparda-Welt gefunden und in die Liste der empfangbaren Programme aufgenommen. Zum Start des Sendebetriebs haben Zuschauer die Chance, eines von drei Elektro-Bikes zu gewinnen. Das Gewinnspiel, die Gewinnfrage und auch die richtige Antwort gibt es nur im neuen Fernsehprogramm Sparda-Welt auf Kabel BW. Kurzportrait Die Sparda-Bank Baden-Württemberg ist mit 421000 Mitgliedern und 11,7 Milliarden Euro Bilanzvolumen die größte Genossenschaftsbank in Baden-Württemberg. Das Wachstum gegenüber 2009 beträgt 5,4 Prozent und wurde von 744 Mitarbeitern in 42 Filialen erwirtschaftet. Statt risikoreichem Investmentbanking setzt sie auf Privatkunden und deren Baufinanzierung, die durch schlanke Strukturen und standardisierte Prozesse weiter optimiert wird. Deshalb landete die Sparda 2010 zum 18. Mal auf dem ersten Platz des unabhängigen Kundenmonitors, wenn es um Kundenzufriedenheit und Gebühren geht.
Sparda-Bank Baden-Württemberg Am Hauptbahnhof 3 70173 Stuttgart Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Günther Przyklenk Telefon: 0711/20 06 1163 Guenther.Przyklenk@sparda-bw.de der-medienberater.de Fromm,Leonhard www.leonhard-fromm.de der-medienberater[at]web.de
Von HERMANNSTADT Kulturhauptstadt 2007 zu FAUST in Edinburgh 2009 und SIBIU Theaterfestival 2011
Während im Westen Europas noch dem späten Frühling nachgehangen wird, hat der Sommer in diesem Jahr schon Einzug im kontinentalen Rumänien gehalten. Vom Schwarzen Meer bis in die Berge von Transsylvanien ist der Tourist eingeladen, Land und Leute zu erkunden, Ferien zu machen und als Kulturtourist auf das Hochplateau um Hermannstadt (Sibiu) zu & ...
Während im Westen Europas noch dem späten Frühling nachgehangen wird, hat der Sommer in diesem Jahr schon Einzug im kontinentalen Rumänien gehalten. Vom Schwarzen Meer bis in die Berge von Transsylvanien ist der Tourist eingeladen, Land und Leute zu erkunden, Ferien zu machen und als Kulturtourist auf das Hochplateau um Hermannstadt (Sibiu) zu reisen. Hier finden sich die Spuren der Habsburger und vor allem die deutschen Relikte der ehemaligen sächsischen Auswanderer deutlich erhalten. Vom "Hotel am Ring" im Zentrum schweift der Blick über den „Großen Platz“ mit wundervoll restaurieren Bürger- und Verwaltungsgebäuden, Kirchen, Restaurants und Cáfes in die Fußgängerzone, proper gepflastert und mit Bäumen voll saftigem Grün bestanden. Versetzt in eine Welt von Gruppen rumänischer Tagestouristen fallen hier die zahlreichen Asiaten auf, mehr als anderswo in Rumänien und der Klang deutscher Laute vermittelt über die vielen deutschen Namen über den Geschäftseingängen heimlich ein heimisches Gefühl, unterbrochen von englischen, französischen und italienischen Stimmen, die staunend innehalten, weil sich gerade ein riesiger Lindwurm durch die Straßen zwängt und unweigerlich Besitz vom internationalen Publikum nimmt. Ein Synonym für das, was Ende Mai für zehn Tage von Hermannstadt und seinen Einwohnern Besitz ergriffen hat, für die beachtlich zahlreichen Ausländer, die jetzt Sibiu bevölkern und das Publikum für ein Mega-Theaterevent bilden, bahnt sich seinen Weg von den mittelalterlichen Stadtmauern durch die Gassen voll barocker Häuser. "Ich komme seit 1993 hierher und habe es keinmal verpasst, dieses Festival an zahlreichen Spielorten in- und outdoor zu verfolgen", begeistert sich Noel Witts, Professor für Darstellende Künste an der englischen Universität von Leeds, der auch mit seinen Studenten hierher reist und behauptet, „nirgendwo in Europa treffen sich derart viele unterschiedliche Nationen und tauschen ihr Können und ihre Kunst untereinander und mit dem Publikum aus.“ Er hat sich ganz und gar dem verschworen hat, was seit 18 Jahren Constantin Chiriac, Leiter des Radu Stanca Nationaltheaters Sibiu, an verantwortlicher Stelle des Festivals auf die Bretter stellt. Letzterer hat fleißig daran mitgearbeitet, die Kulturhauptstadt Europa 2007 nach Rumänien zu holen, was schon einen beachtlichen Erfolg für das Land bedeutet, das eher „am Rand der europäischen Wiedervereinigung" steht, nachdem die wirtschaftlichen Grenzen jetzt aufgehoben wurden und für das die europäische Freizügigkeit der Wahl von Lebensmittelpunkt und Arbeit noch in weiter Ferne stehen. "Wir machen es einfach umgekehrt: Wir holen die Ausländer in unsere Stadt, als Mitwirkende bei den Theatervorstellungen, Buchpräsentation, Ausstellungen, Diskussionsrunden und Openairs", argumentiert Chiriac. Wenn man von Nachhaltigkeit der Europa Kulturhauptstadt 2007 sprechen kann, dann sicher von dem, was das Internationale Theaterfestival von Sibiu hier leistet. Die Kommune wurde allemal involviert, Wirtschaftsunternehmen sponsern und so kommt das notwendige Geld zusammen, die immense Anzahl von Veranstaltungen in der Festivalperiode zu einem Ereignis für alle und einfach jeden werden zu lassen. Ein hohes Ziel, das man sich Jahr für Jahr erneut steckt. Heuer sind wieder zahlreiche Länder aus Europa und international vertreten. Das Festival repräsentiert ein anderes Rumänien, eine Region mit europäischer Vergangenheit und deutschen Wurzeln, ein Volksfest im besten Sinne. Keine schlichte Kirmes mit fliegenden Händlern oder billigem Straßen- und Bühnengeschehen darf es sein. "Wir haben die Palette so gefächert, dass für jeden etwas dabei ist, aber achten peinlich darauf, uns nicht unter Niveau zu präsentieren", darauf legt der Tausendsassa Chriac Wert, der am Morgen eine Buchpräsentation eröffnet, am Mittag eine Pressekonferenz gibt, zwischen 16 und 23 Uhr bei vielen Vorstellungen Präsenz zeigt und zwischendurch noch als Schauspieler in einem der 80 Repertoirestücke des Nationaltheaters zu sehen ist. Sicher war 2007 ein Glücksfall für Rumänien, für Sibiu bedeutete es ein europäisches Podium, auf dem das Festival agiert, ein kultureller und besonders auch wirtschaftlicher Faktor für Stadt und Region. Jeder Besucher bringt Geld und das bedeutet wiederum Arbeitsplätze, beides, woran es ansonsten in Rumänien aufs Äußerste mangelt. Theaterfestival Sibiu, rumänischer Magnet für Kulturtourismus? Hier schein man verstanden zu haben wie es geht, wovon Bukarest, die gerne alles dominierende Hauptstadt, noch weit entfernt ist. Weder für das Land noch für die Hauptstadt existiert ein einheitliches, funktionierendes Touristenbüro, dessen wirtschaftliche Bedeutung in Ungarn, Tschechien und den meisten osteuropäischen Ländern schon längst erkannt und Gewinn bringend umgesetzt wurde. Also muss man in Sibiu Festivalteilnehmer und internationale Gäste noch selber organisieren und hat auch hier doppelte Arbeit zu leisten, von dem keine andere überregionale Veranstaltung in Rumänien verschont bleibt. Seit 2007 hat Europa Schwung nach Sibiu gebracht. Im Jahr 2009 kam der fulminante Erfolg einer rumänischen Faust-Inszenierung bei den Edinburgh Festspielen hinzu. „Ein orgiastischer Karneval von Sex und Tod wütet in Silviu Pucarete’s Faust, das von einer tiefen Verwurzelung in einem „Vampirland“ Zeugnis ablegt“, begeisterte sich Theaterkritiker Neil Cooper „in tiefer Hochachtung vor diesem Juwel der Illusion“. Seitdem schein man nicht nur in Insiderkreisen um den Level des rumänischen Theaters zu wissen. Was Faust auf der Bühne im europäischen und auch internationalen Zusammenhang gegeben hat, das lieferten drei Rumäninnen auf dem literarisch informativen Sektor für den deutschen Sprachraum ab. Ein Nachschlagewerk über rumänische Stücke und vor allem Stückeschreibern, von Alina Mazilu, Irina Wolf und Medana Weident erarbeitet, erschienen 2010 im Berliner Frank & Timme Verlag für wissenschaftliche Literatur. Es informiert umfassend über das, was seit 1989 in Rumänien für das Theater entstand und wer sich mit welchen dieser literarischen Arbeiten als Regisseur einen Namen machte. Für deutschsprachige Festivals mit europäischem Tenor eine Erleichterung auf der Suche nach Neuem und Unbekanntem, für den Theatergänger eine zusätzliche Information. Eine weitere Stufe, um auch das rumänische Theater auf die Ebene zu bringen, die der rumänische Film bereits international innehat. "Dieses Buch ist von wesentlicher Bedeutung für das Image des rumänischen Theaters weltweit. Bemerkenswert, dass die drei Herausgeberinnen und Autorinnen, die in drei unterschiedlichen Länder leben, es gemeinsam geschafft haben, das rumänische Theater zu beleuchten, vor allem auch im Vergleich zum Theater in Wien, Berlin, München usw.. Ein Pluspunkt dieses Buches macht auch die Tatsache aus, dass die wichtigsten Stimmen des rumänischen Theaters (Autoren, Regisseure, Kritiker) zu Wort kommen und dadurch ein rundes Bild der rumänischen Theaterszene bieten. Dass dieses Buch bereits auf großen Buchmessen präsentiert wurde, rundet seine Bedeutung ab," so Constantion Chriac bei der Präsentation des Buches auf dem Sibiu Festival 2011 vor internationalen Gästen und der Presse. Manches braucht halt etwas länger in Rumänien. Aber was Theater und Theaterfestivals angeht, ist man auf einem guten Weg. Mit Spannung darf erwartet werden, wie sich Sibiu 2012 dem Kulturtouristen anbietet, die Lowcost Carrier sind eingestiegen und haben Sibiu aus der Mitte Rumäniens näher an Deutschland und Europa gebracht. „Das Internationale Theaterfestival von Sibiu (Hermannstadt) verwandelt die Stadt in eine Bühne“, man schwärmt in der Nationalen Rumänischen Presseagentur von mehr als 40.000 Festivalbesuchern. Das Festival werde mit Unterstützung u.a. des Ministeriums für Tourismus organisiert, ist nachzulesen. Nun bleibt die Hoffnung, dass der rumänische Minister für Tourismus, Ovidiu Silaghi, auch sieht, wo hier seine Aufgaben liegen und sie in diesem Bereich wahrnimmt. Tags: Sibiu, Hermannstadt, Theaterfestival, Pucarete, Faust, Leeds, Edinburgh Festival, Radu Stanca Teatrul National, Constantin Chiriac, Weitere Informationen: www.sibfest.ro
PPS - Promotion-Presse-Service ist eine eigenständige Agentur, die von Christian Bauer und Dieter Topp, Künstler und Publizist, verwaltet wird. PPS-Promotion-Presse-Service Topp,Dieter EU-Kulturzentrum 52391 Köln-Vettweiß http://www.sibfest.ro pps[at]kfe.de
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