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The Winner is: Neu-Ulm - so es überhaupt will!Fazit nach Ende des 1. Neu-Ulm PocketKlassiker Festival
Das “1. Neu-Ulm PocketKlassiker-Festival” ist nun “rum”. Wer hat gewonnen? Das Publikum und wir MacherInnen haben gewonnen, weil wir riesig gute Kolleginnen und Kollegen erleben durften. Die Stadt Neu-Ulm hat gewonnen, wenn, ja wenn sie begreift, welch tolle Steilvorlage das AuGuSTheater Neu-Ulm mit der Rückendeckung von “Wir in geliefert ...
Das “1. Neu-Ulm PocketKlassiker-Festival” ist nun “rum”. Wer hat gewonnen? Das Publikum und wir MacherInnen haben gewonnen, weil wir riesig gute Kolleginnen und Kollegen erleben durften. Die Stadt Neu-Ulm hat gewonnen, wenn, ja wenn sie begreift, welch tolle Steilvorlage das AuGuSTheater Neu-Ulm mit der Rückendeckung von “Wir in Neu-Ulm” geliefert hat. Der Gewinn ist aber und nämlich erst wirklich einer, wenn es eine weitere Auflage gibt – oder gar eine Biennale. Das könnte eine richtig starke Neu-Ulmer Spezialität auf dem Sektor Kunst und Kultur werden. Zu tragbaren finanziellen Konditionen!
Verloren haben alle, welche nicht begriffen haben, welche Erlebnisse in den zehn Tagen frei Haus serviert wurden. Intelligente Unterhaltung!
Ja – und dann ist da noch ein Winner: Bernd Kohlhepp.
Die Jury hatte sich auf Vorschlag des Veranstalters entschlossen, die beiden Produktionen des AuGuSTheaters nicht in die Konkurrenz zu nehmen, obwohl besonders “Willis wilde Weiber”, aber auch “fast Faust” als preiswürdig im Sinne der Kriterien angesehen wurden. Es sollte jeder Verdacht der Kungelei vermieden werden. Von den verbliebenen Produktionen, die jede ihre ganz besondere Eigenart haben und für sich gesehen auch mit einem Preis hätten belobigt werden können, ragte dann aber doch heraus: “Schiller. Die Räuber oder so…” von und mit Bernd Kohlhepp.
Bestechend:
Das Schillersche Werk wird – hervorragend dramaturgisch bearbeitet – inhaltlich klar vorgestellt.
Immer wieder werden längere Passagen des Klassikers in der dem Dichter und seiner Sprache absolut gerecht werdenden Art und Weise mit großem darstellerischen Können geboten.
Improvisationskunst und kabarettistische Versiertheit bringen in richtiger Dosierung Erlebnis-Mehrwert erster Güte.
Jede Figur ist ständig erkennbar eindeutig charakterisiert.
Besonders imponiert der perfekte Wechsel zwischen seriöser Rolle und knitzem Impro-Spiel.
Bühnenbild und Requisite sind aufs Mindestmaß reduziert, wobei Kohlhepps zeichnerische Fähigkeiten ganze Maler- und sonstige Theater-Werkstätten ersetzen.
Das Jury-Urteil einhellig: Bernd Kohlhepp und sein “Schiller. Die Räuber oder so …” – das ist ganz große Kleinkunst, ist schlicht genial.
Bernd Kohlhepp wird der “Steinle PocketKlassiker Award 2012″ zuerkannt.
Die Jury: Angélique Duvier (Schauspielerin und Regisseurin), Renate Koch (absolut erfahrene Theaterbesucherin), Stephan Salzmann (Vorsitzender der mitausrichtenden bürgerschaftlichen Initiative “Wir in Neu-Ulm”), Timo Schmidt (Schauspiel- und Regie-Student).
Da Bernd Kohlhepp wegen seiner Premiere in Stuttgart nicht nach Neu-Ulm kommen konnte, übersanste er eine Video-Botschaft.
Der vom Ulmer Künstler Felix Burgel gestaltete “Steinle PocketKlassiker Award” wurde gestiftet von Günter Steinle (Wohnbau Steinle, Neu-Ulm). Der Stifter hat die Absicht, diesen Award zu begleiten, das heißt: bei Neuauflagen des Festivals den “Steinle PocketKlassiker Award” jeweils immer wieder als Preis-Sponsor aufzutreten. Und Steinle hat die Absicht, den Preis auch zusätzlich zu dotieren. Der erste Träger des “Steinle PocketKlassiker Awards”, Bernd Kohlhepp, wird den Preis persönlich abholen – geplant ist die Übergabe im Zuge eines Auftritts des Künstlers im Rahmen der Festivitäten, mit denen die neue Spielstätte des AuGuSTheater Neu-Ulm im September eröffnet werden soll.
Heinz Koch leitet zusammen mit Claudia Riese seit 1994 in einer GbR die professionelle Privatbühne „AuGuSTheater Neu-Ulm“. Beide haben die einschlägigen Berufsabschlüsse im Schauspielberuf gemacht, haben aber ausschließlich als freie Künstler gearbeitet.
Das, was beide tun, lässt sich am besten mit „Theatermachen“ umschreiben, wobei in ihrer täglichen Arbeit die verschiedenen Fähigkeiten sich ergänzen. Beide sind die Leiter des Theaters, eine Besonderheit, die seit mehr als 15 Jahren tatsächlich funktioniert. Beide sind Regisseure, Schauspieler und Dramaturgen. Claudia Riese (30 Jahre Bühne) hat wesentliche Aufgaben im Bereich der Administration (Buchführung, Finanzwesen) übernommen, ist aber in praktisch allen Produktionen des Theaters als Ausstatterin erfolgreich gewesen. Heinz Koch (runde 50 Jahre Bühne und gelernter Journalist und auch in unterschiedlichsten Bereichen als Öffentlichkeitsarbeiter tätig) ist zuständig für das Marketing und in dem Zusammenhang auch fürs Webmastering.
Das AuGuSTheater Neu-Ulm hat von Anfang an eine website.
Hilfreich war, dass Heinz Koch schon mit dem Internet vertraut wurde, bevor es das www gab. Als Journalist war er schon Mitte der 90er Jahre für eine der größten deutschen Regionalzeitungen damit befasst, einen Internet-Auftritt zu konzipieren.
AuGuSTheater Neu-Ulm GbR Koch,Heinz Friedenstraße 14 89231 Neu-Ulm http://theater-neu-ulm.denulm[at]online.de
Der Club der toten Dichter: Ganz schön lebendigErstmals ein Festival mit Klassikern im Taschenformat
Neu-Ulm hat ja nicht (à la Ulm) \\"den Höchsten\\" oder so was. Nicht wenige behaupten: „Neu-Ulm hat so gar nichts …“ Doch! Neu-Ulm hat was. Neuerdings immer wieder mal. Im März (15. bis 25.) zum Beispiel das \\"1. Neu-Ulm PocketKlassiker-Festival\\". Mit einem neuen Slogan tönen die Aktivisten in der bayerischen Kleinstadt, die immer im 4 ...
Neu-Ulm hat ja nicht (à la Ulm) \\"den Höchsten\\" oder so was. Nicht wenige behaupten: „Neu-Ulm hat so gar nichts …“ Doch! Neu-Ulm hat was. Neuerdings immer wieder mal. Im März (15. bis 25.) zum Beispiel das \\"1. Neu-Ulm PocketKlassiker-Festival\\". Mit einem neuen Slogan tönen die Aktivisten in der bayerischen Kleinstadt, die immer im Schatten des ulmischen Münsters steht: \\"Neu-Ulm: Neue Wege\\" – und spinnen wohl manchmal auch. Ein wenig jedenfalls. Jetzt behaupten sie in Neu-Ulm nämlich frechweg: \\"Die Zeit ist reif für Theater-Klassiker im Taschenformat.\\"
Schlitzohrig schieben sie als Grund vor: „Allenthalben leiden Stadtsäckel an Schwindsucht, ganze Nationen drohen Pleite zu gehen. Da müssen auch Theater die ausgelatschten Pfade verlassen. Stücke mit 57 Schauspielern für 57 Rollen? Nicht mehr zeitgemäß! \\'Faust\\'? Kann einer allein spielen. In fünf Minuten. Offenbachs \\'Orpheus in der Unterwelt\\'? Ein Akteur und ein Musiker reichen.
Klammheimlich hoffen die Festivalmacher, dass sie mit diesem Konzept Leute (wieder) ins Theater verführen, die normalerweise nicht ins Theater gehen. Weil sie es nicht prickelnd finden?! Weil es ihnen der Schule verleidet wurde?! Besonders der olle Goethe und so. Claudia Riese und Heinz Koch vom „Außergewöhnlichen Goethe- und Schiller-Theater Neu-Ulm“, die das Ganze für „Wir in Neu-Ulm“ geplant haben und nun umsetzen, wollen mit diesem Festival zeigen, dass Theater alles andere als unsexy sein muss, sondern ziemlich cool sein kann.
Ihr Spruch: „Der Club der toten Dichter wird ganz schön lebendig.“ Dafür haben die Festival-Macher Könner aus ganz Deutschland nach Neu-Ulm verpflichtet, ziemlich taffe Künstler, die ihre Klassiker nicht bierernst nehmen. Einer zum Beispiel spielt den „Faust“ als Variethéater (kein Schreibfehler): Karl-Heinz Helmschrot. Er jongliert zu den Goethe-Versen mit brennenden Fackeln, gibt den Wagner als zappelnde Marionette, klingt als Mephisto wie Gründgens, singt zur Gitarre, nutzt sie als fiktive Schreibmaschine, jongliert mit Wortspielen, begleitet Gretchens Klagelied auf der singenden Säge und rapt auch gern mal Texte.
Die Räuberbande: Bernd Kohlhepp, deren Chef und die reizende Amalia: beide mimt Bernd Kohlhepp genauso wie den alten Moor und seinen Sohn Franz (die Kanaille). – Kohlhepp spiel solo seinen Schiller „Die Räuber oder so…“, alle Rollen. Genauso bietet Michael Quast solistisch eine ganze Operette (Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“) auf so fulminante Art, das es in einer Kritik heißt: „Alle, die da waren, haben … das Orchester gesehen und gehört, den Vorhang, den Chor, den Inspizienten und alle Personen der turbulenten Handlung. Ein Wunderwerk im ‘Spielbetrieb’ einer einzigen Stimme.“
Bernd Lafrenz (Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“) und Bridge Markland („Der zerbrochne Krug“ von Kleist) sind weitere Solisten, die ohne weitere Kollegen mit Bravour ein Riesen-Werk stemmen. Mit zwei Mimen bringt das Augsburger Sensemble-Theater „Hamlet 4 You“, und das organisierende AuGuSTheater bietet „fast Faust“ als Lustspiel für zwei Schauspieler sowie die Shakespeare-Collage mit Liedern „Willis wilde Weiber“ mit einem Damen-Trio.
Die Spielregel beim PocketKlassiker-Festival: Mini-Ensembles (höchstens drei Leute) bringen „Klassisches ohne Zopf und Bart - Goethe, Shakespeare, Schiller & Co ohne Staub\\". Man könnte auch sagen: Classsic meets Comic. Stücke, die im Original Stunden dauern, werden in 90 Minuten auf die Bretter gebracht, mit Pause dazwischen. Das Wichtigste wird („die Stellen“ werden) im Originaltext geboten – nur schneller, kürzer und: WITZIG!
Das Festival beginnt am 15. März mit einem Opening-Fest und endet am 25. März mit einem Finale-Fest. Es wird ein PocketKlassiker-King (respektive eine PocketKlassiker-Queen) gekürt. Das komplette Programm findet man auf der website www.pocketklassikerfestival.wordpress.com.
Der Vorverkauf läuft, Karten gibt es bei der Südwest Presse am Ticketschalter im Pressehaus, Frauenstraße 77, Ulm (0731 156 855), und im Servicecenter der SWU, Neue Straße in Ulm (0731 96 70 70).
Heinz Koch leitet zusammen mit Claudia Riese seit 1994 in einer GbR die professionelle Privatbühne „AuGuSTheater Neu-Ulm“. Beide haben die einschlägigen Berufsabschlüsse im Schauspielberuf gemacht, haben aber ausschließlich als freie Künstler gearbeitet.
Das, was beide tun, lässt sich am besten mit „Theatermachen“ umschreiben, wobei in ihrer täglichen Arbeit die verschiedenen Fähigkeiten sich ergänzen. Beide sind die Leiter des Theaters, eine Besonderheit, die seit mehr als 15 Jahren tatsächlich funktioniert. Beide sind Regisseure, Schauspieler und Dramaturgen. Claudia Riese (30 Jahre Bühne) hat wesentliche Aufgaben im Bereich der Administration (Buchführung, Finanzwesen) übernommen, ist aber in praktisch allen Produktionen des Theaters als Ausstatterin erfolgreich gewesen. Heinz Koch (runde 50 Jahre Bühne und gelernter Journalist und auch in unterschiedlichsten Bereichen als Öffentlichkeitsarbeiter tätig) ist zuständig für das Marketing und in dem Zusammenhang auch fürs Webmastering.
Das AuGuSTheater Neu-Ulm hat von Anfang an eine website.
Hilfreich war, dass Heinz Koch schon mit dem Internet vertraut wurde, bevor es das www gab. Als Journalist war er schon Mitte der 90er Jahre für eine der größten deutschen Regionalzeitungen damit befasst, einen Internet-Auftritt zu konzipieren.
AuGuSTheater Neu-Ulm GbR Koch,Heinz Friedenstraße 14 89231 Neu-Ulm http://theater-neu-ulm.deaugus[at]theater-neu-ulm.de
Bart und Zöpfe abInt. Pocket-Klassiker-Biennale in Neu-Ulm wird vorbereitet
Die Theatermacher Claudia Riese und Heinz Koch (AuGuSTheater Neu-Ulm) nutzen die Theaterferien, um mit Hochdruck ein Projekt voranzutreiben, welches in der Spielzeit 2011 / 12 realisiert werden soll:
"Klassisches ohne Zopf und Bart - Int. Neu-Ulmer Pocket-Klassiker Biennale".
Das AuGuSTheater Neu-Ulm (Außergewöhnliches Goethe und spielt ...
Die Theatermacher Claudia Riese und Heinz Koch (AuGuSTheater Neu-Ulm) nutzen die Theaterferien, um mit Hochdruck ein Projekt voranzutreiben, welches in der Spielzeit 2011 / 12 realisiert werden soll:
"Klassisches ohne Zopf und Bart - Int. Neu-Ulmer Pocket-Klassiker Biennale".
Das AuGuSTheater Neu-Ulm (Außergewöhnliches Goethe und Schiller Theater) spielt derzeit "fast Faust" (den Goethe-Klassiker als geistvollen, aber sehr humorigen geistigen Schnellimbiss), es hat schon gespielt "Hamlet 4 U" (den ollen Shakespeare bearbeitet vom gebürtigen Ulmer und Augsburger Theaterleiter Sebastian Seidel) und hat auch die Schillerschen "Die Räuber" (in einer Version für 4H und 1D, die es auch noch schlanker gibt für 2H und 1D) schon auf die Bretter gebracht.
Was dabei rausgekommen ist, kann man im Archiv auf der webpräsenz der Bühne angucken.
"Riese & bKo" sind fest entschlossen, eben alle zwei Jahre eine Biennale mit solchen "Pocket-Klassikern" in Neu-Ulm zu machen. Da gäbe es etliche, die man einladen könnte, so bekannte Könner wie Bernd Kohlhepp (hat dem Theatermacher-Duo sein Mitwirken bereits zugesagt), Bernd Lafrenz (ist angefragt), Uli Böttcher (ist angefragt), "Helge & das Udo", Christian Helmholtz oder Matthias Quast und viele andere, Solisten und Ensemble, welche Klassiker im Kleinformat auf der Pfanne haben.
Die jeweiligen Programme sollten schon abendfüllend sein, aber eben nicht in Originalbesetzung, sondern mit maximal drei Akteuren, lustig oder ernst, parodistisch oder "nur" gestrichen ...
Um das Festival, welches wohl für die bayerische Kleinstadt (gut 50.000 Einwohner) ein Alleinstellungsmerkmal darstellen würde, zu etablieren, sind "Riese & Ko" im Gespräch zum Beispiel mit der Innenstadt-Initiative "Wir in Neu-Ulm" (WIN) und mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt Neu-Ulm, Bernd Neidhart; schließlich soll dieses Festival der Pocket-Klassiker nicht nur im Theater, sondern an verschiedenen Orten in der Stadt laufen, in leerstehenden Läden, in einem Fitness-Studio - wo immer man die Bretter, die Pfosten aufschlagen kann.
Während noch überlegt wird, ob die Sache en block (vier Tage) oder auf zwei aufeinander folgenden Wochenenden (à drei Tage) laufen soll, ist klar:
Es wird ein Pocket-Klassiker-König gekürt.
Dazu wird es eine Jury geben.
Außerdem wird ein Publikumspreis vergeben.
Vorschläge, wer da auftreten könnte, werden vom Theater genauso jetzt schon auf allen möglichen Kanälen gesammelt, wie Bewerbungen angenommen werden. Die email-Adresse: pocket-klassiker-biennale (at) online.de.
Telefonische Informationen: 0731 55 34 12.
Das Theater Neu-Ulm, Mitglied im Deutschen Bühnenverein und gefördert von der Stadt Neu-Ulm, vom Landkreis Neu-Ulm und vom Freistaat Bayern, ist das einzige Profi-Theater im Landkreis Neu-Ulm. Es wurde gegründet am 1. April 1994 vom Theatermacher-Duo Claudia Riese und Heinz Koch.
Die beiden Schauspiel-Profis (beide mit der staatlichen Reifeprüfung im Kunstfach Schauspiel) hatten zuvor 16 Jahre lang gemeinsam in anderen Ensembles gearbeitet. In jetzt 15 Spielzeiten haben sie sich einen Ruf erarbeitet, der inzwischen regelmäßig Besucher aus der ganzen Region zwischen Stuttgart und Augsburg in das Haus an der Silcherstraße in Neu-Ulm lockt. Das Publikum erlebt zeitgemäßes Theater mit aktuellen Themen in originellen Produktionen. Der Spielplan bietet für die Größe des Theaters Erstaunliches von Uraufführungen neuer Stücke aus dem Bereich des Sprechtheaters bis hin zu aufwendigen Musicals, für die Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland engagiert werden.
AuGuSTheater Neu-Ulm GbR Koch,Heinz Friedenstraße 14 89231 Neu-Ulm http://theater-neu-ulm.denulm[at]online.de
KünstlerInnen gesuchtTheatermacher engagieren sich für Entwicklung des Landkreis Neu-Ulm
Der Landkreis Neu-Ulm erarbeitet derzeit ein Kreisentwicklungsprogramm. In diesen zweijährigen Prozess sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger einbezogen. Die beiden Theatermacher Claudia Riese und Heinz Koch, paritätische Leiter des Theater Neu-Ulm, sind in zwei Arbeitskreisen mit von der Partie: Landkreis Neu-Ulm entwickelt ...
Der Landkreis Neu-Ulm erarbeitet derzeit ein Kreisentwicklungsprogramm. In diesen zweijährigen Prozess sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger einbezogen. Die beiden Theatermacher Claudia Riese und Heinz Koch, paritätische Leiter des Theater Neu-Ulm, sind in zwei Arbeitskreisen mit von der Partie: Landkreis Neu-Ulm entwickelt Zukunftsprogramm.
Beteiligt sind auch alle Bürger.
Das Theater Neu-Ulm ist aktiv.
Presse-Kontakt:
Heinz Koch
Friedenstraße 14
89231 Neu-Ulm
heinzkoch@online.de
Pressekontakt: Heinz Koch (augus[at]theater-neu-ulm.de) http://theater-neu-ulm.de
Ab heute verdient auch die Frau"Equal Pay Day" - Aktionen für Entgeltgerechtigkeit
Was "die" Frau an Geld für ihre Arbeit bekommt, ist, verglichen mit dem, was dem Mann gezahlt wird, soviel weniger, dass Frauen im laufenden Jahr bislang praktisch "ehrenamtlich" gearbeitet haben. Darauf wollen engagierte Frauen am sogenannten "Equal Pay Day" ( dieses Jahr am 26. März ) aufmerksam machen. Auch in ...
Was "die" Frau an Geld für ihre Arbeit bekommt, ist, verglichen mit dem, was dem Mann gezahlt wird, soviel weniger, dass Frauen im laufenden Jahr bislang praktisch "ehrenamtlich" gearbeitet haben. Darauf wollen engagierte Frauen am sogenannten "Equal Pay Day" ( dieses Jahr am 26. März ) aufmerksam machen. Auch in Ulm gibt es Aktionen zum Anlass, und dabei sind prominente Frauen engagiert - von Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk bis zur Neu-Ulmer Theaterleiterin und top-Schauspielerin Claudia Riese. Der "Business and Professional Women Club Ulm" ( BPW ), der regionale Ableger des BPW-Germany, Teil eines internationalen Netzwerkes engagierter Frauen aus verschiedenen Berufen, Positionen und Branchen, ist an diesem Tag mit verschiedenen Programmen aktiv, vorrangig, um aufmerksam zu machen auf schlechtere Bezahlung von Frauen für ihre Arbeit. Der Aktionstag für Entgeltgerechtigkeit zwischen Männern und Frauen findet in diesem Jahr am 26. März statt, sechs Tage später als 2009, denn: Denn der geschlechtsspezifische Lohnabstand zwischen Männern und Frauen ist in Deutschland nach jüngsten Statistiken gegenüber dem Vorjahr noch einmal größer geworden, hat sich von 22 auf 23 Prozent erhöht. Deutschland bildet damit nach wie vor eines der Schlusslichter in der Europäischen Union, in der Frauen nach jüngsten Statistiken im Durchschnitt 17,4 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Der BPW Ulm unterstützt die Aktion "Rote Tasche des BPW Germany, ruft alle Frauen auf, am 26. März mit dem Tragen einer roten ( Hand- ) Tasche auf die Lohndiskriminierung der Frauen aufmerksam zu machen. Beim Businesslunch im Restaurant im Stadthaus, Münsterplatz Ulm, von 11 bis 15 Uhr gibt es neben roten Taschen Informationen von Expertinnen rund um das Thema. Abends trifft man sich zur traditionellen Kerzenlichtfeier des BPW Ulm, ab 18.30 Uhr im Restaurant "Lago". Dabei wird Bayerns Staatsministerin für Justiz und für Verbraucherschutz, Neu-Ulms frühere Oberbürgermeisterin Dr. Beate Merk, zum Thema Entgeltgleichheit sprechen; Erfahrungsberichte von anderen Frauen sind geplant. Außerdem konnte die Top-Schauspielerin Claudia Riese zu einem Auftritt bewegt werden, dessen Begleitumstände typisch sind: Sie wird nach der unter tags geleisteten normalen Familienarbeit zum Abend im eigenen Theater ( AuGuSTheater Neu-Ulm ) die Vorstellung von "Versteh einer die Frauen" organisatorisch sicherstellen, dabei auch im Stück die tragende Frauenrolle spielen und dann unmittelbar nach der Vorstellung ins "Lago" düsen, um dort kabarettistisch aus dem Nähkästchen der professionellen Geschäftsfrau zu plaudern. Weitere Infos: Heinz Koch Friedenstraße 14 89231 Neu-Ulm 0731 55 34 12
Die Riese wäre nicht die RieseChefin des AuGuSTheater Neu-Ulm stemmt außergewöhnlichem Kraftalt
Drei Hauptrollen binnen drei Monaten übernehmen, dazu die drei Produktionen komplett (Bühne und Kostüme) auszustatten und dann noch wie "nebenher" die bürotechnische Komponente des Theaters wie geschmiert ablaufen zu lassen - das schafft keine(r). Deshalb hatte die Co-Intendantin des AuGuSTheater Neu-Ulm schweren Herzen im ...
Drei Hauptrollen binnen drei Monaten übernehmen, dazu die drei Produktionen komplett (Bühne und Kostüme) auszustatten und dann noch wie "nebenher" die bürotechnische Komponente des Theaters wie geschmiert ablaufen zu lassen - das schafft keine(r). Deshalb hatte die Co-Intendantin des AuGuSTheater Neu-Ulm schweren Herzen auf die tolle dreifach-Rolle im Stück der Saison, in den "39 Stufen" (Buchan und Hitchcock), verzichtet und sich "nur" in den etwas leichter erscheinenden Stücken "Mörderkarussel" und "Versteh einer die Frauen" besetzt. Knall auf Fall kam es anders, dazu knüppeldick.
"Liebeslied & Liebesleid"TV-Star Ralph Schicha (alias Tbias Becker aus "Wege zum Glück") gastiert im AuGuSTheater
Am Donnerstag, 5. November 09 gastiert im AuGuSTheater Neu- Ulm Ralph Schicha mit "Liebeslied & Liebesleid", Balladen, Chansons, Gedichte und Prosa. Der Sänger und Schauspieler spannt einen Liederbogen zur Gitarre aus dem 12. Jahrhundert bis jetzt u. a. mit eigenen Vertonungen von Francois Villon (Nachdichtung von Paul Zech) und aus ...
Am Donnerstag, 5. November 09 gastiert im AuGuSTheater Neu- Ulm Ralph Schicha mit "Liebeslied & Liebesleid", Balladen, Chansons, Gedichte und Prosa. Der Sänger und Schauspieler spannt einen Liederbogen zur Gitarre aus dem 12. Jahrhundert bis jetzt u. a. mit eigenen Vertonungen von Francois Villon (Nachdichtung von Paul Zech) und Bertolt Brecht, über Chansons aus den 20er Jahren u.a. von Otto Reutter und Theo Mackeben, Chansons von Jaques Brel und George Moustaki bis hin zu Songs von Leonard Cohen, Bob Dylan und Eric Clapton sowie eigenen Liedern. In Deutschland kennt man ihn aus Fernsehspielen, Kinofilmen und Serien. Er war unter anderem in den ersten drei Jahren der Tierarzt in "Unser Charly", spielte den Theo in "Nesthocker" und drehte zuletzt in München "Der Alte" und "Siska" sowie in St. Petersburg den russischen Kinofilm "Wir kommen aus der Zukunft". Außerdem spielte er im Theater den Wladimir in "Warten auf Godot" und war zuletzt in der ZDF-Serie "Wege zum Glück" zu sehen. Aktuell bereitet er sich auf die Dreharbeiten zu seinem 2. Kinofilm in Russland vor, in dem er die Rolle des Admirals Canaris spielen wird. Die ersten Jahre seiner künstlerischen Karriere waren aber mehr von Musik und Kabarett geprägt. In den 70er Jahren war er Mitbegründer des Kabaretts "KeKK" in München, nahm seine erste LP mit eigenen Chansons bei RCA auf, trat bei diversen Songs- und Liedermacher-Festivals mit Kollegen wie Hans-Dieter Husch, Hannes Wader, Zupfgeigenhansl, Andreas Vollenweider, Hans Meilhamer, Christof Stählin u. v. a. auf und tourte mit der Gitarre durch Musikclubs in ganz Deutschland (u.a. "DANYS PAN" inDüsseldorf und "GO IN" in Berlin). Nachdem dann eine längere Zeit durch Drehtermine und Theaterauftritte geprägt war und musikalische Auftritte dadurch etwas seltener waren, macht er nun auch wieder musikalisch geprägte mit Auftritte nicht nur in München, Dresden und Berlin, sondern auch bei uns in Neu-Ulm.
Pressekontakt: Heinz Koch 0173 327 44 00 AuGuSTheater Neu-Ulm Silcherstraße 2 89231 Neu-Ulm Karten per Telefon oder Internet http://theater-neu-ulm.de 0731 55 34 12
Japanerin entdeckt Neues an Heinz ErhardtKlavierkompositionen des Komikers gefunden - Konzert-Sposoren gesucht
Die japanische Konzertpianistin Chie Ishii präsentiert: "Heinz Erhardt ; mal klassisch", ein Bühnenprogramm mit seiner sensationellen romantischen Klaviermusik und jeweils dazu passenden Gedichten. Es ist ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf hohem Niveau für Musikfans und Theatergänger, Heinz ...
Die japanische Konzertpianistin Chie Ishii präsentiert: "Heinz Erhardt ; mal klassisch", ein Bühnenprogramm mit seiner sensationellen romantischen Klaviermusik und jeweils dazu passenden Gedichten. Es ist ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf hohem Niveau für Musikfans und Theatergänger, für Heinz Erhardt-Fans und auch für Erhardt-"Neulinge" gleichermaßen ein wirkliches Highlight. "Ich war ein Wunderkind", behauptete Humorist Heinz Erhardt bei seinen Bühnen-Auftritten. "Schon mit sechs Jahren und einem Finger konnte ich "Die letzte Rose" auf dem Klavier spielen." Nur wenig später, noch als Teenager begann er für Klavier zu komponieren. Ausgerechnet die japanische Pianistin Chie Ishii ist über Heinz Erhardts Familie auf die handschriftlich-verfassten Notenblätter gestoßen, hat sie im Frühjahr diesen Jahres (2009) auf CD veröffentlicht und im März in der Berliner Philharmonie in einem kompletten "Heinz Erhardt-Abend" uraufgeführt. Die erste Vorstellung nach der äußerst gelungenen Premiere spielt Frau Ishii im AuGuSTheater Neu-Ulm: am Freitag, 18. September. Das AuGuSTheater Neu-Ulm sucht nun einen Medienpartner und Sponsoren, die mithelfen, das Publikum auf den außergewöhnlichen Abend aufmerksam zu machen. Multikünstlerin Chie Ishii, unter anderem Pianistin, Komponistin und E-Bassistin in einer Coverband, traf am Berliner Künstlerstammtisch einen Kollegen wieder, der ehedem als Restaurant-Chef auf dem DDR-Schiff "MS Arkona" tätig und da zusätzlich für die Künstlerbetreuung zuständig war. Der hatte sich inzwischen ganz als Landratte niedergelassen " der Liebe wegen. Und seine Liebe war eine der drei Töchter Heinz Erhardts. In der Familie Erhardts wurden die von Hand geschriebenen Kompositionen verwahrt, die " natürlich, wo sonst? " auf dem Dachboden gefunden worden waren. Was ziemlich untergegangen ist: Heinz Erhardt, 1909 geboren, war nicht nur erblich vorbelastet " sein Vater war Kapellmeister, sein Großvater Musikalienhändler -, und er lernte nicht nur den Beruf des Großvaters, sondern ließ sich auch zwischen 1925 und 1929 am Leipziger Konservatorium am Klavier und in Komposition ausbilden. Aus dieser Zeit stammen die 24 Kompositionen, die Frau Ishii nun unter dem Titel "Heinz Erhardt ; mal klassisch" eingespielt hat. Als sie die Noten nach einem Kennenlern-Prozess von der Erhardt-Famile ausgehändigt bekam, man hatte sie spielen hören, kannte sie Heinz Erhardt nicht. Klar. In Japan ist er total unbekannt. Aber die Musik gefiel ihr ausnehmend gut. Es gab dann ein Hauskonzert bei "Erhardts", und knospte die Idee, die Musik zu publizieren. Im Verlauf dieses Prozesses lernte die japanische Künstlerin durch Gespräche mit der Familie, Bücher, Filme und Mitschnitte von TV-Auftritten die andere Seite Heinz Erhardts kennen. Und lieben! In seinen jungen Jahren, vor dem Krieg und im Krieg war Heinz Erhardt schon auf Bühnen sehr erfolgreich. Noch wusste man allerdings nicht, ob man ihn als humoristischen Musiker oder als musikalischen Humoristen einsortieren sollte. Die Entwicklung nach dem Krieg ließ ihn zum Poeten des Wirtschaftswunders werden, eine Rolle, die der ehemals schlanke und ranke Erhardt dann auch augenfällig verkörperte. Vor allem prägte später die Rolle des Tapsigen, Trotteligen in eher als harmlos und unbedeutend einzustufenden Filme sein Image. Die Sprachspielereien und spitzfindigen Verse des in den 50er und 60er Jahren beliebtesten deutschen Humoristen interessierten Chie Ishii ungemein. Hatte sie als Japanerin " im Land der aufgehenden Sonne hat man ein Faible für deutsche romantische Musik " schon sehr schnell Zugang zur Musik gefunden, so fand sie, dass immer wieder Musikstücke mit sehr viel Verwandschaft zu einem bestimmten Gedicht. Und dann reifte die Idee, einen Abend zu realisieren, in dem die Musik und Verse aus der Feder Erhardts gekoppelt werden. "Heinz Erhardt ; mal klassisch" ist ein Bühnenprogramm mit seiner sensationellen romantischen Klaviermusik und jeweils dazu passenden Gedichten. Es ist ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf hohem Niveau für Musikfans und Theatergänger, für Heinz Erhardt-Fans und auch für Erhardt-"Neulinge" gleichermaßen ein wirkliches Highlight. Dabei erzählt Chie Ishii auch auf charmante Weise die Lebensgeschichte von Heinz Erhardt und " authorisiert von der Familie - private, bis jetzt unbekannt gebliebene Anekdoten. Die Premiere in der Berliner Philharmonie war ein Riesenerfolg. Chie Ishii, deren Urgroßvater übrigens Botschafter im preußischen Berlin war und die seit drei Jahren mit dem deutschen Kapitän der "MS Europa" Peter Losinger verheiratet ist, wurde vom Publikum gefeiert. Dabei waren auch die drei Erhardt-Töchter. Und als nun Chie Ishii übers Internet auf den Heinz Erhardt-Abend des AuGuSTheater Neu-Ulm stieß, ein Gastspiel anbot und die Macher des Theaters als eifrige "web 2.0"-Nutzer über eine Internet-Umfrage ("doodle") Meinungen vom Publikum dazu einholten, meldete sich auch eine der drei Erhardt-Töchter, Marita Malicke-Erhardt, die Jüngste im Trio, und kommentierte im Internet: "Stehende Ovationen waren der beste Beweis, dass dieses Programm einfach Spitze ist. Ich gratuliere ihnen zu der Gelegenheit, dass diese Künstlerin in Ulm auftreten kann. Ihr Publikum wird es ihnen danken. Freundliche Grüße nach Ulm und Toi, Toi, Toi." In Berlin unterscheidet man nicht sooo genau zwischen Ulm und Neu-Ulm. Chie Ishii allerdings wohnt nicht nur in Berlin, sondern zeitweilig auch in Ravensburg, der Heimatstadt ihres Mannes. Und: Sie hat sich das AuGuSTheater Neu-Ulm schon angesehen und den Flügel, auf dem sie spielen wird, getestet: Am 1. August hat sie zusammen mit ihrem Mann die Vorstellung "Hach, bin heute wieder mal ein Schelm" im AuGuSTheater genossen. Ergebnis dieses Besuchs: Was sie gesehen hat, hat sie bestärkt, das Gastspiel zu realisieren. Es wurde ein langer Abend, mit Fachsimpeleien über Theater im Allgemeinen, Kabarett und Heinz Erhardt im Besonderen und: über Schifffahrt, weil (Ost-)Seefahrt-erprobte Theater-Gäste aus Kiel mit in der Runde saßen.
Heinz Koch, Theater-Direktion 0173 327 44 00 Theater Neu-Ulm Spielstätte: Silcherstraße 2 89231 Neu-Ulm Das Theater Neu-Ulm, Mitglied im Deutschen Bühnenverein und gefördert von der Stadt Neu-Ulm, vom Landkreis Neu-Ulm und vom Freistaat Bayern, ist das einzige Profi-Theater im Landkreis Neu-Ulm. Es wurde gegründet am 1. April 1994 vom Theatermacher-Duo Claudia Riese und Heinz Koch. Die beiden Schauspiel-Profis (beide mit der staatlichen Reifeprüfung im Kunstfach Schauspiel) hatten zuvor 15 Jahre lang gemeinsam in anderen Ensembles gearbeitet. In jetzt 15 Spielzeiten haben sie sich einen Ruf erarbeitet, der inzwischen regelmäßig Besucher aus der ganzen Region zwischen Stuttgart und Augsburg in das Haus an der Silcherstraße in Neu-Ulm lockt. Das Publikum erlebt zeitgemäßes Theater mit aktuellen Themen in originellen Produktionen. Der Spielplan bietet für die Größe des Theaters Erstaunliches von Uraufführungen neuer Stücke aus dem Bereich des Sprechtheaters bis hin zu aufwendigen Musicals, für die Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland engagiert werden.
"Schixen in the City" gehen über LandErfolgreiches Musical des AuGuSTheater Neu-Ulm jetzt beim Burgfest Duttenberg
"Schixen in the City" war vor fünf Jahren im Theater Neu-Ulm ein großer Erfolg. Das von den Neu-Ulmer Theatermachern selbst geschriebene Musical über vier Frauen auf einer Schönheitsfarm lockte, wie das Pendant "Machos, Memmen & Mimosen" (fünf Männer im Fetness-Studio) jede Menge Publikum. Jetzt in ...
"Schixen in the City" war vor fünf Jahren im Theater Neu-Ulm ein großer Erfolg. Das von den Neu-Ulmer Theatermachern selbst geschriebene Musical über vier Frauen auf einer Schönheitsfarm lockte, wie das Pendant "Machos, Memmen & Mimosen" (fünf Männer im Fetness-Studio) jede Menge Publikum. Jetzt wird "Schixen in the City" am Unteren Neckar aufgeführt. Am 3. Juli ist Premiere. Die Musikschule Unterer Neckar ( http://www.musikschuleuntererneckar.de/index.php ) hatte die Rechte erworben und eröffnet mit dem Musical das Burgfest Duttenberg ( http://www.burgfest-duttenberg.de/ ) in D-74177 Bad Friedrichshall, genauer: Bad Friedrichshall-Duttenberg/Kelterplatz. Die Veranstalter kündigen unter der Headline "Ein wildes Quartett" an: "Hauptsächlich geht es nicht ums Thema Nummer 1, nein, nicht um Schuhe und Fummel. Also...da geht"s auch drum; aber hauptsächlich geht"s den "Schixen" um das Zweitwichtigste, um die Beziehung...Wie könnte es anders sein, wenn drei "Bräute" (Frauen, Weiber, Schnecken...) zusammen mit der quirligen Juniorchefin auf einer Schönheitsfarm herumhexen. Smalltalk beim Abendessen, Tratsch in der Kosmetik-Kabine, Intimes bei der Massage, Abstruses im Sauna-Ruheraum. Höhepunkt: der "Bunte Abend". Ein umhauender Cocktail aus bekannten Schlagern, unbekannten Couplets, Chansons, Volks- und anderen Liedern, aus Klatsch und Tratsch, Belanglosem, nicht immer Scharfsinnigem, aber meist recht Scharfzüngigem. Von "I can"t get no satisfaction" bis zu "Ich wollt, ich wär ein Huhn". Dazwischen: "Ich will keine Schokolade", "Laziest girl in Town", "Ich möchte am Montag mal Sonntag haben" oder "Schafft mir die Männer ran" und so was alles." Die Neu-Ulmer Theatermacher Claudia Riese und Heinz Koch würden natürlich gern erleben, wie ihr Kind "wiedergeboren" wird. Andererseits hat Claudia Rieses Schwester, Martina Riese, Prinzipalin des "Lore & Lay Theater Kiel", (gibt es ja nicht sooo oft, dass zwei Schwestern je ein eigenes Theater leiten) am besagten 3. Juli Premiere mit "Spiel"s noch mal, Sam" von Woody Allen. Vielleicht muss man über Duttenberg nach Kiel reisen " und dort die berühmt-berüchtigte "Zweite" angucken.
Heinz Erhardts Töchter: Brief an AuGuSTheaterJapanische Künstlerin soll mit Heinz-Erhardt-Abend gastieren
"Stehende Ovationen waren der beste Beweis, dass dieses Programm einfach Spitze ist. Ich gratuliere ihnen zu der Gelegenheit, dass diese Künstlerin in Ulm auftreten kann. Ihr Publikum wird es ihnen danken. Freundliche Grüße nach Ulm und Toi, Toi, Toi." So schreibt Marita Malicke dem AuGuSTheater Neu-Ulm.Das heißt, Marita ...
"Stehende Ovationen waren der beste Beweis, dass dieses Programm einfach Spitze ist. Ich gratuliere ihnen zu der Gelegenheit, dass diese Künstlerin in Ulm auftreten kann. Ihr Publikum wird es ihnen danken. Freundliche Grüße nach Ulm und Toi, Toi, Toi." So schreibt Marita Malicke dem AuGuSTheater Neu-Ulm. Das heißt, Marita Malicke kommentiert eine unlängst vom AuGuSTheater im Internet unter http://doodle.com/rcn9x24fxwgx749d veröffentlichte Umfrage. Da wollen die Neu-Ulmer Theaterprofis Riese & Ko vom Publikum eine Antwort auf die Frage: "Sollen wir im Herbst die japanische Künstlerin Chie Ishii (homepage: http://www.chieishii.com/) mit ihrem Heinz-Erhardt-Programm im AuGuSTheater Neu-Ulm gastieren lassen?" Jetzt ist aber Marita Malicke nicht irgendwer. Sie ist eine Tochter Heinz Erhardts! Und sie schreibt den Neu-Ulmern weiter: "Wir, die Heinz Erhardt-Kinder, hatten das große Glück dabei zu sein, als Chie Ishii in der Berliner Philharmonie ihren großen Heinz Erhardt-Abend präsentierte. Das Programm war großartig!" Die von Heinz Erhardts Tochter Marita und ihren beiden Schwestern gelobte Künstlerin Chie Ishii hatte das AuGuSTheater Ende April angemailt: "Soeben habe ich Sie im Internet gefunden. Ich bin eine in Berlin/Ravensburg lebende japanische Künstlerin. Ich möchte Ihnen mein neues Programm "Heinz Erhardt mal klassisch" mit seinen bis jetzt unbekannten Klavierkompositionen anbieten. Dieses habe ich vor einem Monat in der Berliner Philharmonie erfolgreich uraufgeführt, und ich darf die Begeisterungen der drei Töchter von Heinz Erhardt weiter geben. Ich trug zu jedem Stück ein passendes Gedicht vor, moderierte das Programm durch und erzählte dabei seine Lebensgeschichte. Es gibt einen Foto-Bericht von der Premiere. Bitte schauen Sie unter www.berlinerweb.de/kc.htm Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören und verbleibe ;" Chie Ishii war auf die Ankündigung des Programms gestoßen, welches am 29. Mai im "Studio" des Theater Neu-Ulm Premiere hat: "Hach, bin ich wieder ein Schelm heute". ( http://theater-neu-ulm.de/schelm.html ), eine Hommage an den von den Neu-Ulmern seit langem gemochten Heinz Erhardt, der kürzlich (Februar) 100 Jahre alt geworden wäre. Und jetzt: Heinz Erhardt ein Komponist? Klassisch? Im Ernst? Ja! Und nein! Lange vor der Karriere als beliebtester Humorist der 50er und 60er Jahre hatte er Erfolg als Kabarettist, war ein humoristischer Musiker " oder ein musikalischer Humorist, vor allem vor dem WK II und vor allem auch während der Kriegsjahre bis 1945. Da hatte er, ein schlanker, junger Mann im eleganten Anzug, am Flügel gesessen und scheinbar selbstvergessen musikalischen Schabernack getrieben, kalauernde Liebeslieder gesungen und mit zungenbrecherischen Wortkaskaden das Publikum zum Lachen gebracht " ein Sprach-Artist und Musikclown. Als er dann seine zweite Karriere startet, auf Bühnen und im Rundfunk, fällt das in eine Zeit voller Aufbruchsstimmung: Wirtschaftswunder, Goggo-Mobil, Petticoat, Nierentisch und Cocktailsessel, Italien-Urlaub und erste Mallorca-Flüge. Das Radio dudelt Schlager wie "Schöner fremder Mann", "Ich will nen Cowboy als Mann" oder "Diana" von Paul Anka. Und in den Kinos laufen Heimatfilme wie "Grün ist die Heide" und "Sissi". In diese Stimmung passte immer "Noch"n Gedicht". Aus dem schlanken jungen Mann von ehedem ist inzwischen der gemütliche Dicke mit der hohen Stirn geworden, der den Schalk im Nacken hat. Heinz Erhardt - viele Tausende haben ihn auf der Bühne erlebt und herzlich über seine Komik gelacht. Millionen kennen ihn vom Rundfunk, Fernsehen, aus dem Kino oder von seinen Büchern. Dass er auch komponiert hat, ist so gut wie unbekannt. Da musste eine Japanerin kommen, um diese Seite des nach Loriot immer noch beliebtesten deutschen Humoristen zu entdecken. Erst über seine Musik entdeckte sie dann den Komiker. Und nun hat sie " mit Erlaubnis und Unterstützung der Erhardt-Töchter dieses Programm auf die Beine gestellt. Obwohl es ein Wagnis ist, in Neu-Ulm dieses Programm zu machen, trägt sich das Theatermacher-Duo Claudia Riese / Heinz Koch mit dem Gedanken, es zu realisieren. Vielleicht zum Saisonauftakt im September?! Andere Teilnehmer an der Umfrage wollen sie jedenfalls bestärken. Zwei weitere Kommentare: » "Wir waren mit einer größeren "Gruppe aus Villingen in Berlin bei diesem Konzert und es war grandios. Selbstverständlich würden wir auch wieder nach Ulm kommen. Es wäre toll." Jutta Neuberger (Donnerstag, 21. Mai 2009) » "Ich war auch in Berlin dabei und war hin und weg von diesem tollen Programm mit dieser tollen und vielseitigen Künstlerin. Es war ein Genuß an einem besonderen Abend!!" Elke Messmer (Donnerstag, 21. Mai 2009)
Heinz Koch, Theater-Direktion 0173 327 44 00 Theater Neu-Ulm Spielstätte: Silcherstraße 2 89231 Neu-Ulm http://theater-neu-ulm.de
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