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Regenwald retten mit der Waldseite und dem BaumSparVertrag
Weltweit werden jährlich über 100.000 km² Regenwald zerstört, was beinahe der Gesamtfläche von Österreich und Schweiz zusammen entspricht. Die Rettung der Regenwälder ist aus vielen Gründen für die Menschheit von überragender Bedeutung: So leben über ¾ aller Tier- und Pflanzenarten im Den zu ...
Weltweit werden jährlich über 100.000 km² Regenwald zerstört, was beinahe der Gesamtfläche von Österreich und Schweiz zusammen entspricht. Die Rettung der Regenwälder ist aus vielen Gründen für die Menschheit von überragender Bedeutung: So leben über ¾ aller Tier- und Pflanzenarten im Regenwald. Den Regenwald zu retten ist auch für das Weltklima von großer Bedeutung: Rund 20 Prozent aller Treibhausgase gehen auf Kosten der Regenwaldzerstörung. Mittlerweile gibt es vielfältigere Initiativen, um den Regenwald zu retten. Bei der Waldseite kostet ein Beitrag nur einen Klick. Durch das Anklicken eines Stoppbuttons auf der Waldseite wird ein Zähler angehalten, der die zerstörte Waldflächenmenge dieses kurzen Zeitraums anzeigt. ForestFinance unterstützt die Waldseite bereits seit vielen Jahren als Sponsor. Regenwald retten mit einem Klick: Die Waldseite Die Waldseite ist ein vom Regenwaldverein "Pro REGENWALD" betreutes Fundraising-Webprojekt. Seit 2001 sammelte sie durch rund 3,3 Millionen Klicks fast 83.000 Euro für nachhaltige Regenwaldprojekte und Lobbying. Diese Summe wurde seither von den Werbepartnern aufgebracht, die pro Klick einen festgelegten Betrag an die Waldseite zahlen. Aktuell unterstützt die Waldseite mit den Erlösen die vier Projekte "Land sichern", "Bäume pflanzen","Forest Watch -Zerstörung stoppen" und Lobbyarbeit, um den Regenwald zu retten. Das ForestFinance-Konzept: Mischwald auf Brach- und Weideflächen nachhaltig aufforsten Neben dem Besuch der Waldseite ( www.waldseite.de ) gibt es viele weitere Möglichkeiten, den Regenwaldschutz zu unterstützen. Verbraucher sollten Holzprodukte mit dem FSC-Siegel bevorzugen und Umweltverbände wie Pro Regenwald, WWF, OroVerde oder Greenpeace unterstützen. Eine weitere Möglichkeit ist es, mit ForestFinance in Aufforstung und nachhaltige Tropenwaldforstwirtschaft zu investieren. Damit verbinden Anleger ihr ökologisches Engagement mit finanzieller Rendite. Alle ForestFinance-Wälder werden nach strengen ökologischen Richtlinien aufgeforstet und bewirtschaftet. Durch die Aufforstungen auf ehemaligen Brach- und Weideflächen wird Tropenholz nachhaltig Tropenholz erzeugt. Das verringert den Fälldruck auf den ursprünglichen Regenwald und schützt ihn so vor Abholzung. Zudem wird CO2 langfristig gebunden und auf vorherigen Weideflächen neue artenreiche Mischwälder geschaffen. ForestFinance wurde vergangenes Jahr als weltweit erstes deutsches Unternehmen mit dem "FSC Global Partner Award" im Bereich "Financial Services" ausgezeichnet. Die Wälder von ForestFinance sind tropische Mischwälder, die im Gegensatz zu Monokulturen ein hohes Maß an biologischer Vielfalt sichern. Verschiedene Baum- und Pflanzenarten bilden einen neuen Wald, der alle ökologischen Funktionen erfüllt und als Lebensraum für bedrohte Tiere dient - ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen das Artensterben. Mit dem BaumSparVertrag kann man beispielsweise bereits ab 33 Euro monatlich bei nur einjähriger Mindesteinzahlzeit seinen eigenen Tropenwald als Investment aufforsten. Darüber hinaus bietet ForestFinance mehrere weitere Waldinvestmentangebote an. Seit 2010 bietet ForestFinance mit "GreenAcacia" zudem auch ein nur siebenjähriges Waldinvestment ab 2.250 Euro Mindestbeteiligung mit jährlichen Erträgen an. Weitere Informationen finden Sie unter www.Forestfinance.de Über ForestFinance: Die Bonner ForestFinance Gruppe bewirtschaftet mehrere tausend Hektar ökologischer Forstflächen in Panama und Vietnam. Durch die Aufforstungen wird CO2 jahrzehntelang gebunden, Regenwälder werden geschont und artenreiche Mischwälder neu geschaffen. ForestFinance-Wälder sind im Gegensatz zu weitverbreiteten Monokulturen artenreiche Mischwälder. ForestFinance erhielt vor kurzem als weltweit erstes deutsches Unternehmen den "FSC Global Partner Award" im Bereich "Financial Services". Das FSC-Siegel ist das weltweit anerkannteste Siegel für umwelt- und sozialverträgliche nachhaltige Forstwirtschaft. ForestFinance ist auf Waldinvestments spezialisiert, die lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. Interessenten können zwischen verschiedenen Produkten der nachhaltigen Tropenforstwirtschaft wählen. Mit dem BaumSparVertrag kann man bereits ab 33 Euro monatlich einen eigenen Tropenwald als Umweltengagement und Geldanlage schaffen. Eine Feuerversicherung und Nachpflanzgarantie für die risikoreicheren Anfangsjahre sowie fünf Prozent Sicherheitsflächen tragen bei den Produkten in Panama zur Absicherung der Investoren bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.ForestFinance.de Kontakt: Forest Finance Service GmbH Michael Vanallen Eifelstr. 20 53119 Bonn 0228/94 37 78-0 info@forestfinance.de www.ForestFinance.de
Pressekontakt: Michael Vanallen www.forestfinance.de Eifelstr. 20 53119 Bonn Telefon: 0228/94 37 78-0 EMail: info@forestfinance.de Internet: http://www.ForestFinance.de
Chinesischer Wissenschaftler bestätigt menschliches Verschulden an der Erdrutsch-Tragödie in DrugchuIGFM München
Im Bezirk Drugchu ( chin. Zhouqu ), Provinz Gansu, beutete der Mensch die Berge, das Wasser und die Flüsse aus - die Natur rächte sich durch mächtige Schlammlawinen ( 1 ).Die ungezügelte Ausbeutung der Naturschätze hat ein gewaltiges Risikopotential für Naturkatastrophen mit sich gebracht: Am 8. August 2010 kam es zu den ...
Im Bezirk Drugchu ( chin. Zhouqu ), Provinz Gansu, beutete der Mensch die Berge, das Wasser und die Flüsse aus - die Natur rächte sich durch mächtige Schlammlawinen ( 1 ). Die ungezügelte Ausbeutung der Naturschätze hat ein gewaltiges Risikopotential für Naturkatastrophen mit sich gebracht: Am 8. August 2010 kam es zu den verheerenden Erdrutschen in der Gegend von Drugchu, die Tausende von Menschen töteten. Das schrieb ein führender chinesischer Wissenschaftler in einem Artikel in China Dialogue. Über 1.239 Menschen kamen ums Leben, und von 505 fehlt jegliche Spur. Jiang Gaoming, der Forschungsleiter an dem Institut für Botanik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, führt drei Hauptfaktoren an, welche zusammengenommen für die Katastrophe verantwortlich sind: rücksichtslose Abholzung, die Anlage von Staudämmen zur Wasserkraftnutzung und den Bau von Wohnhäusern direkt an den Flußufern. Die Gegend war für ihre Wälder, reichen Wasservorräte, fruchtbaren Böden und ihr angenehmes Klima bekannt. Aber nach dem Schlagen von 10 Milliarden Kubikmetern Holz sic! Es handelt sich offenbar um die ohnehin bereits sehr beachtliche Menge von mehreren Dutzend Millionen Kubikmeter Holz und der Anlage einer großen Anzahl von Stauwehren zur Nutzung der Wasserkraft blieben die Berge der Gegend kahl zurück, so daß sie die Niederschlagsmengen nicht mehr aufnehmen können, sagte er. Jiang belegte seine Befunde durch Statistiken über die Waldbestände in der Gegend. Der Bezirk Drugchu, der für seine reiche Vegetation bekannt ist, besteht zu 65% oder 1.940 qkm aus für Wälder tauglichen Geländes; 820 qkm oder 45% davon waren tatsächlich bewaldet, was über dem natürlichen Durchschnitt von 22% liegt. Unglücklicherweise wurden diese Wälder durch drei Jahrzehnte Abholzung erschreckend dezimiert. In den 70er Jahren wurden bereits jedes Jahr 80.000 Kubikmeter Holz geschlagen. Unkontrolliertes Baumfällen und Holzhandel resultierten schließlich darin, daß die Waldbestände des Bezirks jedes Jahr um 100.000 Kubikmeter verringert wurden, führte er weiter aus. Auf die verheerenden Schlammlawinen vom vergangenen August hin stellten Reporter fest, daß die Abhänge über dem Tal des Sanyan, eine der am schlimmsten betroffenen Zonen, gänzlich baumlos und nur spärlich mit Gebüsch bewachsen waren. Ohne die Vegetation konnte der starke Regen ungehindert das Erdreich und die Steine lockern, und dadurch Erdrutsche auslösen, welche Leib und Leben und Hab und Gut der Bewohner weiter unten bedrohten. Zweitens hat der massenhafte Stauwehrbau zusätzlich zu der Entwaldung die Gegend äußerst fragil gemacht. Es wurden, ohne der Ökologie weiter stromaufwärts auch nur einen einzigen Gedanken zu schenken, sage und schreibe eintausend größere und kleinere Stauwehre am Verlauf des Hauptflusses Bailong gebaut, wodurch die Wahrscheinlichkeit wuchs, daß Schlammlawinen entstehen. Der Bailong fließt zudem durch eine erdbebengefährdete Zone, und das Brechen von Steinen am Ufer des Flusses zum Bau der Dämme hat die Abhänge weiter destabilisiert, sagte Herr Jiang. Ferner beobachtete er, daß Anlagen zur Wasserkraftnutzung oft mit den Zielen des Umweltschutzes in Konflikt geraten So führte der Bau von Staudämmen immer wieder zur Zerstörung der Waldreserven, aber wenn die Forstwissenschaftler Einspruch erhoben, war das meistens wirkungslos. Von 2003 bis 2007 wurden in Drugchu Verträge für 53 Wasserkraftprojekte unterzeichnet, 41 davon sind inzwischen fertiggestellt worden oder befinden sich im Bau, und die restlichen 12 werden bald folgen. Insgesamt machen sie 80% der Entwicklungsprojekte des Bezirks aus. Schätzungen zufolge führt die Anlage von 41 Stauwehren zum Aushub von 38,3 Millionen Kubikmeter Sediment und zum Verlust von 749.000 Tonnen Erdreich. Nach Fertigstellung der Staudämme durchtränkt das Wasser die Abhänge und löst die Erde heraus, was eine Situation schafft, in der es jederzeit zu Erdrutschen kommen kann. Die Entnahme großer Sandmengen läßt ein von Steinbrocken übersätes Flußbett zurück. Sie können vom Hochwasser mitgerissen werden, was diese Wasserfluten noch viel gefährlicher macht, sagte er. Das dritte Hauptproblem ist der Mangel an urbaner Planung und der Bau von Wohnhäusern nahe am Flußufer. Obwohl die Schlammlawinen und Erdrutsche die Bewohner vor Ort für die drohende Gefahr sensibilisiert haben, läßt die urbane Planung immer noch zu wünschen übrig, und es wird weiterhin auf riskantem Gelände gebaut. Die enge Talsohle, in der Drugchu liegt, macht gerade mal 12 qm aus. Die Bevölkerung wuchs seit Jahrzehnten, und der einzige Ort, wo man noch bauen kann, ist am Flußufer. Bauträger sehen die Flüsse Sanyan und Luojia nun als ihre einzig noch vorhandene Option und kaufen dort Land zu Bauzwecken auf, fügte Jiang hinzu. Die Errungenschaften der Wirtschaftsentwicklung sind weit weniger wertvoll als grüne Berge und klare Flüsse. Und es ist gewöhnlich die lokale Bevölkerung, welche die volle Wucht der Umweltkatastrophen abbekommt. Das Leid in Drugchu ist ein umweltbedingtes Leid. Es ist an der Zeit, die menschliche Entwicklung so zu gestalten, daß vermieden wird, die Umwelt, das Leben und den Besitz der Menschen nur um des wirtschaftlichen Gewinns willen zu gefährden, schloß Herr Jiang. Jiang Gaoming verwendete für Drugchu natürlich den chinesischen Namen Zhouqu in seinem Artikel. ( 1 ) 10. August 2010,. Die Erdrutschkatastrophe in Zhouqu ( Drugchu ) - von Menschenhand gemacht? http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2010/Mudslide-manmade_10.8.html Bild: Die Schlammlawine hinterläßt eine Spur der Verwüstung
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Kampagne begrüßt Minister Schäubles Bereitschaft, Einnahmen aus Finanztransaktionssteuer für Entwicklung zu verwendenWeitere Rückendeckung durch Bundestagsanhörung am 15.12. erhofft
Das Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut "begrüßt Berichte des SPIELGELs, nach denen Finanzminister Schäuble sich vorstellen kann, Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer für die Entwicklungshilfe zu verwenden. "Dies ist von Anfang an Forderung der Kampagne "Steuer gegen Armut" und wir freuen uns so ...
Das Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut "begrüßt Berichte des SPIELGELs, nach denen Finanzminister Schäuble sich vorstellen kann, Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer für die Entwicklungshilfe zu verwenden. "Dies ist von Anfang an Forderung der Kampagne "Steuer gegen Armut" und wir freuen uns sehr darüber", so Jörg Alt , Moderator der Kampagne. Bisher war vorgesehen, die Einnahmen aus dieser Steuer ab 2012 in den allgemeinen Haushalt einfließen zu lassen. "Wir erwarten uns weitere Rückendeckung für unsere Forderung von der Bundestagsanhörung am kommenden Mittwoch", so Jörg Alt, "Nicht nur für die Millenniumsziele, sondern auch für die in Cancun beschlossenen zusätzliche Unterstützung armer Länder wird frisches Geld benötigt, damit etwa die Folgen des Klimawandels ausgeglichen oder Wälder vor Abholzung geschützt werden können. Eine Steuer gegen Armut ist hier ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Umso mehr, da der Löwenanteil von jenen Finanzjongleuren aufgebracht wird, die Jahrzehntelang fett verdienten ohne sich angemessen an den Kosten für die globalen Allgemeingüter zu beteiligen. Wir freuen uns außerdem, dass der Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unsere Anregung aufgegriffen hat, eine Expertenanhörung zum Thema "financing for development" durchzuführen. Wir sind zuversichtlich, dass diese Anhörung die Priorität für eine Einführung der Finanztransaktionssteuer bestätigen wird." Die Anhörung des Ausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung findet am Mittwoch, den 15.12.2010 von 9-11 Uhr statt. Anmeldung zur Anhörung ist möglich über das Ausschusssekretariat. Weitere Informationen im Internet: Die Kampagne Steuer gegen Armut wird getragen von 70 Organisationen und 16 Einzelpersonen, siehe http://www.steuer-gegen-armut.org/wer-sind-wir.html Die SPIEGEL Meldung: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,734107,00.html Für Rückfragen: P.Dr. Jörg Alt SJ, Jesuitenmission, Moderator der Kampagne "Steuer gegen Armut", Nürnberg, Tel. 0911 2346-189
Tropenwald-Tag: Aufforstungen und FSC-Zertifizierung retten Tropenwald
Jedes Jahr gehen circa 15 Millionen Hektar Tropenwald unwiederbringlich verloren. Dies ist mehr als die Fläche der Niederlande, Belgiens und der Schweiz zusammen genommen. Für Umwelt- und Klimaschutz ist dies eine Katastrophe, denn fast 40 Prozent des gesamten gebundenen Kohlenstoffes sind in den Tropenwäldern gespeichert. Bei ihrer und ...
Jedes Jahr gehen circa 15 Millionen Hektar Tropenwald unwiederbringlich verloren. Dies ist mehr als die Fläche der Niederlande, Belgiens und der Schweiz zusammen genommen. Für Umwelt- und Klimaschutz ist dies eine Katastrophe, denn fast 40 Prozent des gesamten gebundenen Kohlenstoffes sind in den Tropenwäldern gespeichert. Bei ihrer Abholzung und Verbrennung bzw. Verrottung wird das in Holz gebundene CO2 freigesetzt. 20 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen stammen aus der Tropenwald-Vernichtung. Der Tropenwald gilt zudem als Schatztruhe der Biodiversität, da dort allein zwei Drittel aller bekannten Tier- und Pflanzenarten leben. Anlässlich des Tropenwald-Tages am 14. September - in Erinnerung an den Geburtstag des Tropenwald-Forschers Alexander von Humboldt - fordert ForestFinance daher, den Tropenwaldschutz deutlich zu verstärken. So sollten Beteiligungen und Unternehmen der öffentlichen Hand künftig ausschließlich zertifizierte FSC-Tropenwald-Produkte kaufen. Zudem sollten nachhaltige Aufforstungen stärker gefördert werden. Ökologische Aufforstungen wie die von ForestFinance helfen, die bestehenden Tropenwälder zu schützen und Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu binden. Die heranwachsenden Bäume entziehen der Atmosphäre CO2 und wandeln dieses in Sauerstoff und Kohlenstoff um. Der Kohlenstoff wird in Holz und Pflanzenmasse gespeichert und so dauerhaft gebunden. Besonders gut funktioniert dies mit Tropenwald, denn dieser wächst wesentlich schneller als Wald in nördlichen Breiten und bindet somit auch schneller und mehr CO2. Tropenwald findet man zwischen dem Äquator und 23,5° nördlicher und südlicher Breite. Die Temperaturen und Tageslängen sind in diesen Gebieten relativ konstant, so dass die Vegetationsperioden durch die sehr variablen Niederschläge bestimmt sind. Tropenwald kaufen und unter Schutz stellen ist nicht ausreichend: Eine Vielzahl von Institutionen und Projekten erwirbt Tropenwald, um diesen langfristig zu erhalten. Eine Studie der amerikanischen Umweltorganisation Rainforest Alliance ergab jedoch, dass eine FSC-zertifizierte, nachhaltige Tropenwald-Bewirtschaftung diesen effektiver schützt, als Tropenwald zu kaufen und unter Schutz zu stellen. So treten Waldzerstörung durch illegale Abholzung und Brände in FSC-zertifizierten Tropenwäldern deutlich seltener auf als in reinen Tropenwald-Schutzgebieten. Der Forest Stewardship Council ( FSC ) ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die sich die Erhaltung von Wäldern durch umweltverträgliche und nachhaltige Bewirtschaftung zum Ziel gesetzt hat. FSC-Gründer und Mitglieder sind weltweit führende Umweltverbände, wie unter anderem der WWF. Um eine nachhaltige Bewirtschaftung sicherstellen zu können, entwickelte der FSC ein weltweit gültiges Holzprüfsiegel. Nur wer den strengen Kriterien des FSC gerecht wird und dies bei einer jährlichen, externen Prüfung belegen kann, darf seine Produkte mit dem FSC-Siegel auszeichnen. Der Umweltverband Rainforest Alliance untersuchte in einer Langzeitstudie ein Tropenwald-Gebiet im Norden Guatemalas. Dort betrug in den FSC-zertifizierten Tropenwald-Nutzwäldern die Entwaldungsrate zwischen 2002 und 2007 nur ein zwanzigstel derer der Tropenwald-Schutzgebiete, obwohl in den Schutzgebieten eine forstliche Bewirtschaftung untersagt war. Ebenso sank das Auftreten von Waldbränden zwischen 1998 und 2007 in FSC-zertifizierten Tropenwaldgebieten deutlich von 6,5 auf nur 0,1 Prozent. Von den nicht-zertifizierten Tropenwald-Gebieten waren dagegen 7 bis 20 Prozent von Waldbränden betroffen. "Die Zahlen belegen, dass die Zertifizierung ein wirksames Instrument für die Tropenwald-Erhaltung ist", sagt José Carrera, Zentralamerikakoordinator des Rainforest Alliance TREES Programs, der mit den Menschen vor Ort zusammenarbeitet. "In den Gemeinden hat die FSC-Zertifizierung geholfen, die Wirtschaftsstrukturen, Brandschutzvorkehrungen und umweltverträglichen Erntepraktiken zu stärken." Die Langzeitstudie belegt, dass es nicht ausreicht, Tropenwald kaufen und ihn unter Schutz zu stellen. Armut und fehlende Bildung der Landbevölkerung, ein unzureichendes Rechtssystem und eine große Holznachfrage führen dazu, dass auch in Tropenwald-Schutzgebieten massiv illegal Tropenbäume geschlagen werden oder für die Schaffung von Anbauflächen Waldbrände gelegt werden. Die Förderung der FSC-zertifizierten Waldbewirtschaftung dagegen scheint effizienten Waldschutz zu ermöglichen. Ein Unternehmen, das Investoren ermöglicht, die FSC-zertifizierte Aufforstung zu unterstützen, ist die ForestFinance Gruppe. Mit FSC-zertifizierter Aufforstung den Tropenwald schützen: Die Bonner ForestFinance Gruppe forstet tropische Brach- und Weideflächen nach strengen ökologischen Richtlinien auf und bewirtschaftet diese umweltfreundlich und nachhaltig. Dementsprechend tragen alle Forste von ForestFinance das FSC-Siegel. Die von ForestFinance aufgeforsteten Wälder sind artenreiche Mischwälder, die im Gegensatz zu Monokulturen ein hohes Maß an biologischer Vielfalt bieten. Auch nach der Ernte bleibt ein artenreicher Mischwald erhalten, der alle ökologischen Funktionen erfüllt. Gleichzeitig verringert diese ökologische Forstwirtschaft den Fälldruck auf den noch existierenden Tropenwald, da sie die Angebotsmenge an Tropenhölzern erhöht. Darüber hinaus schafft ForestFinance dauerhafte Arbeitsplätze für die heimische Bevölkerung. Über Forestfinance: ForestFinance ist auf Holzinvestments spezialisiert, die eine lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. Kunden können neben GreenAcacia auch zwischen einer Vielzahl anderer nachhaltiger Forstinvestment-Produkten wählen. Mit dem BaumSparVertrag kann man bereits ab 33 Euro monatlich jeweils einen Baum pflanzen und bis zur Ernte pflegen lassen. Prognostiziert werden bis zu 9 Prozent Rendite. CacaoInvest ist ein Investment in eine Biokakaoplantage und Edelhölzer mit jährlichen Ausschüttungen bereits ab dem zweiten Investitionsjahr. Durch die Aufforstungen von ForestFinance-Wäldern werden Regenwälder geschont, CO2 wird jahrzehntelang gebunden und artenreiche Mischwälder werden neu geschaffen. Eine Feuerversicherung und Nachpflanzgarantie sowie fünf Prozent Sicherheitsflächen tragen bei allen Waldinvestment-Produkten zu einer wirkungsvollen Investorenabsicherung bei. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.ForestFinance.de. Kontakt: Forest Finance Service GmbH Michael Vanallen Eifelstr. 20 53119 Bonn 0228/94 37 78-0 info@forestfinance.de www.ForestFinance.de
Pressekontakt: Michael Vanallen www.forestfinance.de Eifelstr. 20 53119 Bonn Telefon: 0228/94 37 78-0 EMail: info@forestfinance.de Internet: http://www.ForestFinance.de
Tropischer AlptraumVERBRAUCHER INITIATIVE zum Tag der Tropenwälder
Berlin, 14. September 2010. Weit entfernt von paradiesischen Zuständen ist die Situation der weltweiten Tropenwälder. Jedes Jahr werden rund 13 Millionen Hektar Tropenwald abgeholzt. Wenn das derzeitige Tempo der Abholzung weiter beibehalten wird, werden diese nur noch bis Ende des Jahrhunderts auf der Erde zu finden sein. Anlässlich des ...
Berlin, 14. September 2010. Weit entfernt von paradiesischen Zuständen ist die Situation der weltweiten Tropenwälder. Jedes Jahr werden rund 13 Millionen Hektar Tropenwald abgeholzt. Wenn das derzeitige Tempo der Abholzung weiter beibehalten wird, werden diese nur noch bis Ende des Jahrhunderts auf der Erde zu finden sein. Anlässlich des Tags der Tropenwälder warnt die VERBRAUCHER INITIATIVE vor den verhängnisvollen Folgen der Tropenwaldvernichtung.
Die Hauptursachen der Waldzerstörung sind Rodung zur landwirtschaftlichen Nutzung, durch Menschen verursachte Waldbrände und durch den Klimawandel hervorgerufene Austrocknungen. Ein weiterer Grund ist der illegale Holzeinschlag sowie der Handel mit Holz aus illegalen Quellen. Nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Biodiversität ist der Verlust großer Waldflächen katastrophal, denn durch den massiven Einschlag der Wälder werden immer weniger Kohlenstoff gespeichert und Millionen Tonnen Kohlendioxid freigesetzt, erklärt Judith Hübner von der VERBRAUCHER INITIATIVE. Neben den katastrophalen Folgen für Klima und Umwelt bedeutet die Vernichtung der tropischen Wälder häufig auch die Verletzung von Menschenrechten sowie die Zerstörung der Lebensgrundlage zahlreicher Menschen, Pflanzen und Tiere. Verbrauchern empfiehlt die VERBRAUCHER INITIATIVE, grundsätzlich weniger Holz und Papier zu nutzen, auf Tropenholz zu verzichten und Holzprodukte mit dem FSC-Siegel zu verwenden. Produkte, die mit diesem Siegel ausgezeichnet wurden, stammen aus einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft. Interessierte finden auf www.nachhaltig-einkaufen.de weitere Informationen zum Thema Waldzerstörung sowie praktische Tipps und Adressen zum nachhaltigen Einkauf.
Georg Abel Verbraucher Initiative e.V. Elsenstr. 106 12435 Berlin Telefon: 030-53 60 73 41 Fax: 030-53 60 73 45 Internet: http://www.verbraucher.org EMail: mail@verbraucher.org
Woeser: Wo wird das nächste Drugchu sein? - Wo schlägt der Drache das nächste Mal zu?IGFM München
Wo passiert die nächste Katastrophe? ( Belog von Woeser ) Am 8. August, kurz vor Morgendämmerung, kam es in Drugchu zu verheerenden Erdrutschen, gewaltige Schlammlawinen gingen über die Stadt nieder ( 1 ). Der Bezirk Drugchu liegt in der TAP Gannan ( tib. Kanlho ), Präfektur Gansu.Der Distrikt Drugchu ( chin. Zhouqu ) war einst von ...
Wo passiert die nächste Katastrophe? ( Belog von Woeser ) Am 8. August, kurz vor Morgendämmerung, kam es in Drugchu zu verheerenden Erdrutschen, gewaltige Schlammlawinen gingen über die Stadt nieder ( 1 ). Der Bezirk Drugchu liegt in der TAP Gannan ( tib. Kanlho ), Präfektur Gansu. Der Distrikt Drugchu ( chin. Zhouqu ) war einst ausschließlich von Tibetern bewohnt. Heute ist nur etwa ein Viertel seiner Bevölkerung tibetisch, und es werden ständig mehr und mehr Han-Chinesen. Ein Student aus Drugchu schrieb in einem Essay: Die Tibeter von Drugchu sind zumeist auf den Oberlauf des Drugkar ( chin. Bailong ) und des Gonba ( ein Nebenfluß des Drugkar ) verteilt. Abgesehen von zwei Dörfern am östlichen Berg, die rein han-chinesisch sind, und ein paar Ortschaften, die gleichermaßen von Han und Tibetern bewohnt sind, leben in den meisten Dörfern nur Tibeter - über 2/3 der Fläche des Bezirks sind in der Tat von Tibetern besiedelt. Vor Ort wird kolportiert, daß die Erdrutsche nicht nur das Resultat der heftigen Regenfälle waren, sondern daß sie ebenso der Zerstörung des Ökosystems durch menschliches Handeln zuzuschreiben sind. Dank des Internets gibt es in dieser Hinsicht einiges an Information, und dazu braucht man nicht einmal den großen Firewall zu überspringen, alle offiziellen Daten, Berichte und Studien liefern genügend Beweismaterial. Die Jahrbücher des Bezirks Drugchu bezeugen, daß dieser Ort schon immer für seine grünen Hügel und seine klaren Wasserläufe bekannt war, für die tosenden Wasser des Bailong Flusses, der sich elegant und anmutig wie eine Khatag durch den ganzen Bezirk zieht, gesäumt von dichten Wäldern und tiefe Täler durchschneidend. Doch diese malerische Landschaft wurde im Laufe der vergangenen 50 Jahre zerstört. 2005 berichteten offizielle Medien, daß von August 1952, als das Forstwirtschaftsamt Drugchu eingerichtet wurde, bis 1990 der gesamte Waldbestand des Bezirks um jährlich 100.000 m3 vermindert worden sei. Die Vegetation litt ebenso, und der dem Ökosystem zugefügte Schaden ist ungeheuerlich. In der Tat sind derartige Situationen nichts Ungewöhnliches auf dem großen, weiten, tibetischen Hochland. Um nur die reichen Naturressourcen der Wälder von Kardze ( chin. Ganzi ) zu nennen, die als Nummer eins aller Wälder in ganz China gelten und die abgesehen von einigen kleineren Abschnitten, die den Einheimischen zum Tempelbau dienten, immer sich selbst überlassen waren und unberührt blieben. Ab 1950 fand dann die Abholzung in riesigem Ausmaße statt, mancher Einschlag war organisiert, andere wiederum willkürlich. Das endete in einem rücksichtslosen, ungeheuerlichen Kahlschlag. Mancherorts ging er so weit, wie beispielsweise im Bezirk Drango ( chin. Luhuo ), wo die Wälder total verschwunden sind und nur noch die kahlen Abhänge dastehen, so daß sogar das Forstamt des Bezirks aufgelöst werden mußte. Die Konsequenzen dieser exzessiven Abholzung machten sich Ende der 90er Jahre bemerkbar, als es am Oberlauf des Yangtse-Flusses zu verheerenden Überschwemmungen kam. Daraufhin führte die chinesische Regierung eine Reihe von neuen politischen Maßnahmen gemäß der Maxime: Besser zu spät als nie ein. In den letzten Jahren jedoch haben sich die Regionalregierungen in Überseinstimmung mit dem Programm der Großen Entwicklung des Westens und dem Ruf nach rascher Wirtschaftsentwicklung folgend überall wieder an die Ausbeutung der Naturressourcen gemacht. Sie sagen, das sei notwendig, um das BIP zu vermehren, aber in Wirklichkeit dient diese Argumentation nur als Deckmäntelchen für Korruption und Gier der Behörden. Ein Bezirk wie Drugchu, der nur etwas über 130.000 Einwohner und etwas über 20 Dörfer aufweist, mußte erleben, wie er seit 2003 mit 47 Projekten zur Wasserkraftnutzung überzogen wurde. 15 Wasserkraftwerke sind bereits im Betrieb, und 14 weitere werden gebaut. Man kann sich nur schwer vorstellen, wo in den reißenden Wassern des Flusses diese vielen Wasserkraftwerke überhaupt entstehen sollen. Ein anderer Netzbürger, der selbst in Drugchu war, wies auf den Schaden hin, der durch den Bergbau in der Gegend verursacht wurde: Als Folge des jahrelangen Goldabbaus weisen die entwaldeten Berghänge nur noch eine dünne Schicht grauschwarzer Erde auf, in den Flüssen und Bächen wimmelt es von Gerätschafen zur Goldschürfung und der Fluß führt eine grauschwarze Lehmbrühe. Nach Aussage der chinesischen Regierung waren die Erdrutsche jedoch eine Naturkatastrophe. Dieser Grund wird immer genannt, wenn es irgendwo zu Katastrophen kommt. Daß das Unglück von Menschenhand verursacht wurde, wird niemals zugegeben oder anerkannt. Doch gibt es ein paar Experten, die zu dem Schluß kamen, daß die entsetzlichen Erdrutsche in der Tat durch die exzessive Entwaldung, sowie durch die Anlage von Wassernutzungssystemen in großem Maßstab ausgelöst wurden, was die Wahrscheinlichkeit für noch mehr ernste ökologische Katastrophen erhöht. Außerdem trugen Fehler bei der urbanen Planung der Bezirkshauptstadt zu dem Desaster bei. Yin Yueping, ein berühmter Experte für die Verhütung ökologischer Katastrophen, sagte bereits angesichts der schweren Erdrutsche und Schlammlawinen, die sich vor zwei Jahren in Dartsedo ( chin. Kangding ) ereigneten: Als ich im Bezirk Kardze war, fragte ich den Bezirkschef, warum er all diese Kraftwerke bauen lasse, wo sie doch so viele Probleme mit sich brächten und außerdem die Gefahr von Erdrutschen in der Bezirksstadt erhöhten; da antwortete er, daß seine jährlichen Steuereinnahmen dank des Baus so vieler Wasserkraftwerke auf 400 Millionen RMB gestiegen seien. Der Geologe Yang Liankang erklärt geradeheraus: Der Bedarf des Staates an Wasserkraft kann doch nicht so dringend sein, daß man dafür auf Menschenleben verzichtet. Ich war nie selbst in Drugchu, aber ich sah umliegende Gegenden, die landschaftlich und den klimatischen Gegebenheiten nach Drugchu sehr ähnlich sind, ich wohnte auch viele Jahre in Kham, so daß mir nun natürlich der Gedanke kommt: Diesmal donnerten diese alles verschlingenden Erd- und Schlammassen wie ein riesiger Drache über Drugchu hinab, aber wo wird er das nächste Mal zuschlagen? Ein Artikel über Twitter setzte mir sehr zu: In den Jahrzehnten vor 1980 wurden fast die gesamten indigenen Wälder der Gegend von Muli ( 2 ) zerstört, in den folgenden Jahren wüteten die Goldgräber wie die Ratten, und im jetzigen Jahrhundert ist es der frenetische Bau der Wasserkraftwerke. Das ehemals ruhige, liebliche und friedvolle Shambala ist zu einem lauten, vulgären und unfreundlichen Ort geworden. Die Katastrophe von Drugchu ist die Ouvertüre für Muli. Die Namen vieler vertrauter tibetischer Landstriche ziehen einer um den anderen vor meinen Augen vorüber, und ich erschaudere! Peking, 10. August 2010 ( 1 ) Die Erdrutschkatastrophe in Zhouqu ( Drugchu ) - von Menschenhand gemacht? ( Woesers Blog ), http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2010/Mudslide-manmade_10.8.html Wie von der chinesischen Global Times berichtet, stieg die Zahl der Todesopfer bis zum 1. September auf 1.471, während noch 294 Personen vermißt werden. ( 2 ) Autonomer Kreis Muli der Tibeter in der Autonomen Präfektur der Yi, im äußersten Südosten von Kham Quelle: HighPeaksPureEarth, www.HighPeaksPureEarth.com
Adelheid Dnges IGFM Packenreiterstr. 18 81247 Mnchen Telefon: 089/8113574 Fax: - Internet: http://www.igfm-muenchen.de EMail: tibet@igfm-muenchen.de
Die Erdrutsch- und Flutkatastrophe in Zhouqu (Drugchu) - von Menschenhand gemacht?IGFM München
Am 8. August kam es zu verheerenden Erdrutschen und Überschwemmungen im Bezirk Drugchu ( chin. Zhouqu ) in der Provinz Gansu. Laut BBC vom 11. August stieg die Zahl der Opfer inzwischen auf 1.117, während noch 627 Menschen vermißt werden ( 1 ).Da die von den offiziellen Medien gelieferten Informationen ziemlich dürftig sind ( 2 ), ...
Am 8. August kam es zu verheerenden Erdrutschen und Überschwemmungen im Bezirk Drugchu ( chin. Zhouqu ) in der Provinz Gansu. Laut BBC vom 11. August stieg die Zahl der Opfer inzwischen auf 1.117, während noch 627 Menschen vermißt werden ( 1 ). Da die von den offiziellen Medien gelieferten Informationen ziemlich dürftig sind ( 2 ), führte die tibetische Schriftstellerin Woeser auf die Nachricht von der Katastrophe hin sogleich eine Untersuchung über Twitter durch. Die "Twitterer", die da und dorthin telefonierten und ältere Medienberichte und Daten ausgruben, fanden heraus, daß der Erdrutsch erstens dem Bau zahlreicher Wasserkraftwerke, zweitens den frenetischen Bergwerksaktivitäten und drittens dem Kahlschlag in der Region zuzuschreiben ist. Mit einem Wort, es handelt sich um eine von Menschenhand produzierte Katastrophe. Abgesehen von den starken Regenfällen der letzten Zeit wurden die Erdrutsche hauptsächlich von dem Bau einer ganzen Reihe von Wasserkraftwerken verursacht. Der Bezirk Drugchu ( Zhouqu ) in der TAP Kanlho ( Gannan ) in der Präfektur Gansu zählt 20 Ortschaften mit einer Bevölkerung von insgesamt 130.000 Menschen. In den letzten Jahren gab es 47 Projekte für Wasserkraftanlagen in diesem Gebiet, von denen bisher 15 Kraftwerke gebaut wurden, darunter auch die Anlage Bacang und das Kraftwerk Lijie. 14 weitere befinden sich im Bau, darunter Fujiaai und Lianhekou. Ortsansässige Tibeter sagen, der Erdrutsch habe mit den zahlreichen Infrastruktur-Projekten zu tun, welche das Ökosystem der Region nachhaltig schädigten. Sie drängen auf mehr Aufmerksamkeit in dieser Hinsicht. In einem Report der Provinzregierung von Gansu von 2009 steht Genaueres: Von 2003 bis 2007 wurden 53 Verträge zum Bau von Wasserkraftwerken abgeschlossen, von denen 41 bereits vollendet oder im Bau sind. 12 weitere sollen demnächst gestartet werden. Zusammen werden diese Kraftwerke 80% des Strombedarfs des Bezirks decken. Die gesamte Baufläche der 41 Projekte beläuft sich auf 323 Hektar. Das Volumen des Abraums erreichte 3,83 Mio. Kubikmeter, die Wasser- und Bodenerosion belief sich auf 749 Tausend Tonnen. Abgesehen von den Infrastrukturprojekten wurde das Land durch den Mineralabbau ausgebeutet. Eine Twitter-Zuschrift lautet: "Seit vielen Jahren werden in Zhouqu Bodenschätze gefördert. Alle Bäume auf den Abhängen der Berge wurden abgeholzt, und man konnte den dunklen Lehmboden in der Luft herumwirbeln sehen. Der Fluß wurde durch die Goldschürfungen verschmutzt und ist jetzt ganz trübe geworden. Die Gegend ist auf lange Zeit ruiniert. Die Stadt liegt unten im Tal. Über ihr ragen steile Felsen auf und sie ist von gefährlichen Abhängen umrahmt. Einige Gebäude stehen auch auf den Abhängen. Vor Jahren besuchte ich die Gegend: Sie ist ungeeignet für menschliche Ansiedelungen. In der Tat erlitt die Stadt auch bei dem Erdbeben vom 12. Mai 2008 Schäden". Ein weiterer "Twitterer" stellte eine Google-Landkarte ein, welche die räumliche Beschaffenheit der Stadt Zhouqu zeigt, und wies darauf hin, daß die Katastrophe u.a. der mangelnden Geländeüberwachung zugeschrieben werden kann: "Ist das, was in Zhouqu geschah, eine Naturkatastrophe oder ein von Menschen erzeugtes Unglück? Schauen Sie sich einmal die Karte an. Dem gesunden Menschenverstand nach würde ein Erdrutsch den See durch eine Barriere oder einen Damm blockieren. Das Wasser braucht jedoch einige Zeit, um den Damm bersten zu lassen. Wo waren die Medien in dieser Zeit? Wo waren all die Telefonverbindungen und die drahtlose Kommunikation? Wo waren all die Bloggers? Weil der Informationsfluß blockiert wurde, kam es zu so einem entsetzlichen Unglück." Warnungen seitens der Experten und in den Medienberichten: Tatsächlich stießen wir auf viele von Experten und Medienvertretern im Internet veröffentlichte Warnungen. Die "Human Flesh Search ( 3 ) über Twitter ergab, daß in mehreren Berichten und Forschungsarbeiten eindringlich vor dem Problem der Bodenerosion im Tal des Bailong Flusses im Bezirk Zhouqu gewarnt wurde. In einem dieser Artikel über Wasserressourcen steht: "Das Problem des Wasserverlustes und der Bodenerosion im Bezirk Zhouqu ist sehr ernst. Die natürliche Umwelt und Ökologie um den Bailong Fluß herum sind in einem verheerenden Zustand, und eine solche Lage ruft Überschwemmungen, Erdrutsche, Schlammlawinen und alle Arten von Naturkatastrophen hervor. Sie bedroht die Sicherheit der Bewohner." In einem Forschungsbericht über das Problem der Erdrutsche am Bailong Fluß, der 2006 von der Universität von Lanzhou erarbeitet wurde, heißt es: "Die Berge sind sehr unstabil geworden und prädestiniert für Naturkatastrophen wie Erdrutsche und Murenabgänge; diese Lage ist das Resultat der Abholzung, der exzessiven Bergbauaktivitäten, der Konstruktion von Wasserkraftwerken und anderen Entwicklungsprojekten". Ein Pressebericht von 2008 erwähnte, daß der Bezirk Zhouqu mit seinen Flüssen und Wäldern einst einer paradiesischen Landschaft glich: "Von den 50er bis zu den 80er Jahren war Zhouqu wie ein Jiangnan liebliche Gegend in Südchina in Gansu, umgeben von herrlichen Wäldern. Als Resultat der ausbeuterischen totalen Abholzung sind die Berghänge der Erosion ausgesetzt worden, und in der Regenzeit gerät das Erdreich häufig ins Rutschen, es gehen Muren und Schlammlawinen ab". Ein weiterer "Twitterer" fand eine andere Pressemeldung von 2008, die von der Erdrutschgefahr in Zhouqu handelt. "Es gab über 60 Erdrutsche in Zhouqu, 13 davon waren so gefährlich, daß sie die Sicherheit der dortigen Einwohner bedrohten. Das Erdrutschproblem sollte bei den Wiederaufbauarbeiten nach dem Erdbeben mit einbezogen werden." Die Geschichte der Abholzung geht bis auf 1958 zurück: "Die natürlichen Ressourcen von Zhouqu wurden seit 1958 ausgebeutet, der Zeit des Großen Sprungs Vorwärts. Öffentlichen Daten des Forstdepartments von Zhouqu zufolge wurde von 1952-1980 eine Fläche von 1,89 Mio. mu ( 4 ) abgeholzt. Der ursprüngliche Wald wurde zu einem künstlichen sekundären Wald degradiert. Zusätzlich hat die illegale Abholzung zu einem jährlichen Verlust von 100.000 Quadratmetern Waldgebiet geführt, mit dem Ergebnis, daß die Ökologie der stützenden Abhänge komplett ruiniert ist. ( 1 ): Radio Free Asia zitiert am 10. August einen tibetischen Bewohner von Drugchu": "Ich hörte von meinen Freunden, daß mindestens 2000 Häuser verschüttet wurden. Meiner Schätzung nach müßten mindestens 4000 Menschen darunter begraben liegen." Ein weiterer tibetischer Bewohner meinte, daß ein Drittel der Toten Tibeter seien und zwei Drittel Chinesen. ( 2 ) Melissa Chan, die China-Reporterin von Al Jazeera, meldete, daß ausländischen Journalisten der Zugang zu der Katastrophenregion verwehrt wird, während chinesische Journalisten willkommen sind. ( 3 ) Dabei geht es um das Aufspüren von Identitäten, Leuten einen Namen geben zu können, deren Bild oder Video man in welchem Zusammenhang auch immer im Internet gesehen hat. ( 4 ) Altes tibetisches Flächenmaß: 1 mu entspricht 67 Quadratmetern. Quelle: Global Voices, http://www.flexform.de/tkpvtbha ( Kurzlink )
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Der Kashag bezeugt den Opfern der Flut- und Erdrutschkatastrophe in Osttibet sein BeileidIGFM München
Der Kashag Kabinett der Tibetischen Zentralverwaltung in Dharamsala ist zutiefst erschüttert über die durch die Erdrutsche in Drugchu ausgelösten Verwüstungen. Der Bezirk Drugchu gehört zur traditionellen nordöstlichen Region Amdo heute Bezirk Zhouqu, TAP Kanlho ( chin. Gannan ), Präfektur Gansu. Das Tal ist nicht von ...
Der Kashag Kabinett der Tibetischen Zentralverwaltung in Dharamsala ist zutiefst erschüttert über die durch die Erdrutsche in Drugchu ausgelösten Verwüstungen. Der Bezirk Drugchu gehört zur traditionellen nordöstlichen Region Amdo heute Bezirk Zhouqu, TAP Kanlho ( chin. Gannan ), Präfektur Gansu. Das Tal ist nicht weit von dem berühmten Kloster Labrang Tashikhyil entfernt. Der Kashag drückt den Überlebenden sein tiefstes Beileid aus und betet darum, daß sie sich bald psychisch und physisch erholen mögen und ihre Häuser wieder aufgebaut werden. Er organisiert am 10. August eine besondere Gebetszeremonie, bei der für die Verstorbenen und die rasche Genesung der Verletzten gebetet wird. Offiziellen Berichten zufolge wurden etwa 300 Häuser verschüttet, nachdem heftige Regenfälle am Sonntag morgen verheerende Erdrutsche und Sturzfluten in Drugchu auslösten. Die Erdrutsche blockierten einen Fluß, der daraufhin über die Ufer trat. Wasser, Felsen, Geröll und Schlamm schossen die Berghänge hinunter und begruben zahlreiche Häuser unter sich. In dieser Gegend wohnen etwa 40.000 Tibeter. In den Medien wurde berichtet, daß etwa 45.000 der betroffenen Einwohner von den staatlichen Rettungskräften evakuiert wurden. Xinhua meldete heute, daß bei den Erdrutschen am Sonntag 337 Menschen ums Leben kamen und noch 1.480 vermißt werden. ( 1 ) Dort ansässige Tibeter sagen, die Katastrophe sei den frenetischen Bergbauaktivitäten und der Abholzung sowie der Aufstauung des Drugchu Flusses zuzuschreiben. Ausgelöst wurde sie durch sintflutartige Regenfälle, wie man sie in der Gegend noch nie erlebt hat. ( 2 ) ( 1 ) Videos der Katastrophe bei BBC: "China landslide death toll jumps", http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-pacific-10918315 ( 2 ) Tsering Woeser hat ein Blog zu der Katastrophe eingestellt: http://woeser.middle-way.net/, zusammengefaßt auf Englisch unter: http://globalvoicesonline.org/2010/08/09/china-zhouqu-landslide-a-man-made-disaster/ Quelle: Department of Information & International Relations ( DIIR ), www.tibet.net
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Umweltzerstörung kostet laut Studie bis zu 4,5 Billionen DollarAufforstung und Nachhaltige Forstwirtschaft profitieren besonders stark von Veränderungen
Die wirtschaftlichen Schäden durch die weltweite Umweltzerstörung und den damit verbundenen Artenverlust belaufen sich auf bis zu 4,5 Billionen US-Dollar. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "The Economics of Ecosystems and Biodiversity", an deren Erstellung für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen ( UNEP ) ( PwC ...
Die wirtschaftlichen Schäden durch die weltweite Umweltzerstörung und den damit verbundenen Artenverlust belaufen sich auf bis zu 4,5 Billionen US-Dollar. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "The Economics of Ecosystems and Biodiversity", an deren Erstellung für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen ( UNEP ) PricewaterhouseCoopers ( PwC ) mitwirkte. Die Abhängigkeiten der Wirtschaftsentwicklung von der Biodiversität sind vielfältig. So produzieren beispielsweise Insekten durch Pflanzenbestäubung einen Wert von schätzungsweise bis zu 190 Milliarden Dollar jährlich. Doch unverändert nehmen Politik, Gesellschaft und vor allem Unternehmen die wirtschaftliche Bedeutung der Umwelt kaum wahr. "Viele Unternehmen haben noch nicht realisiert, dass der Schwund der Artenvielfalt direkte Auswirkungen auf Angebot, Nachfrage und damit auch Kosten, Preise und Renditen ihrer Produkte hat", kommentiert Barbara Wieler, Senior von Sustainability Services der PwC. Die Studie zu den Kosten durch Umweltzerstörung und den Erträgen durch Umweltschutz kann unter www.teebweb.org heruntergeladen werden. Umweltzerstörung kostet, Umweltschutz bringt nachhaltigen Ertrag: Unter Umweltzerstörung versteht man die dauerhafte Vernichtung des natürlichen Lebensraumes. Unternehmen, die den Schutz der Biodiversität als Unternehmensaufgabe verstehen, können von ihrem Engagement auch wirtschaftlich profitieren. Denn die Studie zeigt, dass der Schutz der Biodiversität in Zukunft enorme wirtschaftliche Bedeutung erlangen wird. So wird prognostiziert, dass das Handelsvolumen mit zertifiziertem Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft bis 2020 von fünf Milliarden auf 15 Milliarden US-Dollar zunehmen wird. Ein weiteres Wachstumsfeld sehen Experten im Emissionshandel: Die Aufforstung von Wäldern wird bis zum Jahr 2020 mögliche Einnahmen von mehr als zehn Milliarden US-Dollar durch den Verkauf von CO2-Zertifikaten bringen. Fachleute bewerten die Abholzung des Regenwaldes als bedeutendstes Umweltzerstörungs-Thema, da der Regenwald für das Klima und den Artenerhalt von entscheidender Bedeutung ist. So ist die Vernichtung des Regenwaldes zu über 20 Prozent verantwortlich für den Klimawandel. Zudem wird geschätzt, dass knapp 75 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten im Regenwald leben. Die Verhinderung der Umweltzerstörung durch Regenwalderhalt ist deshalb für die Menschheit existenziell wichtig. Mit FSC-zertifizierter Aufforstung Umweltzerstörung verhindern: Die Bonner ForestFinance Gruppe forstet Brach- und Weideflächen in den Tropen nach strengen ökologischen Richtlinien auf und bewirtschaftet diese, durch externe Stellen jährlich belegt, umweltfreudlich und nachhaltig. Die so entstehenden Wälder sind artenreiche Mischwälder, die im Gegensatz zu Monokulturen ein hohes Maß an biologischer Vielfalt bieten. Auch nach der Ernte bleibt ein artenreicher Mischwald erhalten, der alle ökologischen Funktionen erfüllt, da nie ein kompletter Kahlschlag betrieben wird. Gleichzeitig verringert diese ökologische Forstwirtschaft den Fälldruck auf den noch existierenden Regenwald, da sie die Angebotsmenge an Tropenhölzern erhöht. Regenwald- und damit Umweltzerstörung werden so nachhaltig verhindert. ForestFinance schafft zudem durch seine nachhaltige Forstwirtschaft dauerhafte Arbeitsplätze für die heimische Bevölkerung. Über ForestFinance: Die Bonner ForestFinance Gruppe ist auf Waldinvestments spezialisiert, die lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. Kunden können zwischen verschiedenen Produkten der nachhaltigen Tropenwaldwirtschaft wählen. Ab 33 EUR monatlich ist mit dem BaumSparVertrag ein eigener Mischwald möglich. Das WaldSparBuch bietet mindestens 1.000 m2 Tropenwald mit Rückkaufgarantie. Für Investoren, die 10.000 m2 oder mehr aufforsten lassen wollen, ist WoodStockInvest das richtige Produkt. Hierbei besteht auch die Möglichkeit des eingetragenen Grundstückseigentums. Mit CacaoInvest bietet ForestFinance ein Investment in Biokakao und Edelhölzer, das jährliche Ausschüttungen ab dem zweiten Investitionsjahr bietet. Neben dem Mischwaldkonzept tragen eine Feuerversicherung für die risikoreichen ersten fünf Wachstumsjahre sowie fünf Prozent Sicherheitsflächen bei allen Produkten zur zusätzlichen Investoren-Absicherung bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.ForestFinance.de Kontakt: Forest Finance Service GmbH Michael Vanallen Eifelstr. 20 53119 Bonn 0228/94 37 78-0 info@forestfinance.de www.ForestFinance.de
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Holzhandel mit illegalem Tropenholz in der EU künftig verbotenEU Parlament verabschiedet gesetzliches Handelsverbot illegaler Hölzer - Höhere Tropenholzpreise wahrscheinlich
Überraschend deutlich nahm das Europäische Parlament diese Woche das mit dem Rat ausgehandelte Holzhandels-Abkommen an: Über 94 Prozent der Parlamentarier stimmten einem Holzhandels-Verkaufsverbot von illegal geschlagen Hölzern zu. Weiterhin wurden Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit der Holzhandelsströme und eine beim ...
Überraschend deutlich nahm das Europäische Parlament diese Woche das mit dem Rat ausgehandelte Holzhandels-Abkommen an: Über 94 Prozent der Parlamentarier stimmten einem Holzhandels-Verkaufsverbot von illegal geschlagen Hölzern zu. Weiterhin wurden Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit der Holzhandelsströme und eine verbindliche Bestrafung beim Handel mit illegalen Hölzern beschlossen. Ziel des neuen Holzhandels-Gesetzes ist die Reduzierung der illegalen Abholzung. Das Gesetz soll verhindern, dass sich das illegal geschlagene unter das legal gefällte Holz mischt, sobald es auf dem EU-Markt zur Verfügung steht. Die USA verabschiedeten bereits im vergangenen Jahr mit dem "Lacey Act" ein Gesetz über das Holzhandels-Verbot illegal geschlagener Hölzer. In Europa 20 Prozent illegale Hölzer: Derzeit stammen nach Kommissionsangaben schätzungsweise 20 Prozent des auf dem EU-Markt gehandelten Holzes von illegal geschlagenen Bäumen. Künftig werden die EU-Mitgliedstaaten dafür verantwortlich sein, Sanktionen über Händler zu verhängen, die mit illegalem Holz handeln. Um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, müssen künftig der Holzhandel und Holzverkäufer Angaben zur Lieferkette, zum Kauf und Verkauf des Holzes bzw. des Holzprodukts machen. Verbraucher erkennen legales Holz in Zukunft an entsprechenden Etiketten. Die neuen Regeln für den Holzhandel werden vorrausichtlich erst Ende 2012 inkrafttreten, so dass den Anbietern genügend Zeit zur Anpassung bleibt. Der Markt für Holz ist nach den Märkten für Öl und Gas der drittgrößte Rohstoffmarkt der Welt. Allein in Deutschland werden mit Holzhandel und -verarbeitung über 30 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Durch den steigenden Holzeinsatz für den Strom- und Wärmemarkt nimmt der internationale Holzhandel immer mehr zu. Abholzung mitverantwortlich für Klimawandel: Die illegale Abholzung birgt verheerende Folgen, denn sie trägt zu circa 20 Prozent aller Treibhausemissionen bei. Weitere durch Urwald-Abholzung verursachten Probleme sind das Artensterben und die Verschlechterung der Boden-, Luft- und Wasserqualität. Die Plünderung und Abholzung von Urwäldern trifft zudem die vom Wald abhängigen Völker und Volkswirtschaften in den Entwicklungsländern. Zu einer dauerhaften Erwerbsquelle für die heimische Bevölkerung können Wälder nur werden, wenn ihre Bewirtschaftung nachhaltig ist. Nur wenn die heimische Bevölkerung dauerhaft ihre Existenz aus Walderträgen bestreiten kann, besteht für sie ein Anreiz, die Wälder zu erhalten, zu pflegen und nachhaltig zu bewirtschaften. Die Marktbedingungen, mangelhafter Waldschutz, Armut und fehlende Bildung verhinderten dies bislang jedoch weitgehend. EU-Holzhandels-Gesetz verbessert Marktbedingungen für nachhaltig erzeugte Hölzer: Der Handel mit illegalem Holz schädigt die nachhaltige Waldbewirtschaftung, da illegal geschlagenes Holz meist zu Discountpreisen gehandelt wird. Häufig werden Waldeigentümer, Sozialleistungen und Wiederaufforstung bei illegalen Abholzungen nicht bezahlt. Wie so oft trägt die Gesellschaft die volkswirtschaftlichen Kosten. "Dieses Gesetz verhindert die illegale Entwaldung. Kurz- und mittelfristig wird es das Holzpreisniveau und so die Attraktivität nachhaltiger Tropenforstwirtschaft erhöhen" betont Harry Assenmacher, Geschäftsführer des Bonner Anbieters für nachhaltige Waldinvestments ForestFinance. Das Unternehmen setzt sich seit Jahren für ein Holzhandels-Verbot illegal geschlagener Tropenhölzer ein. Über ForestFinance: Die Bonner ForestFinance Gruppe ist auf Waldinvestments spezialisiert, die lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. Kunden können zwischen verschiedenen Produkten der nachhaltigen Tropenwaldwirtschaft wählen. Ab 33 EUR monatlich ist mit dem BaumSparVertrag ein eigener Mischwald möglich. Das WaldSparBuch bietet mindestens 1.000 m2 Tropenwald mit Rückkaufgarantie. Für Investoren, die 10.000 m2 oder mehr aufforsten lassen wollen, ist WoodStockInvest das richtige Produkt. Hierbei besteht auch die Möglichkeit des eingetragenen Grundstückseigentums. Mit CacaoInvest bietet ForestFinance ein Investment in Biokakao und Edelhölzer, das jährliche Ausschüttungen ab dem zweiten Investitionsjahr bietet. Neben dem Mischwaldkonzept tragen eine Feuerversicherung für die risikoreichen ersten fünf Wachstumsjahre sowie fünf Prozent Sicherheitsflächen bei allen Produkten zur zusätzlichen Investoren-Absicherung bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.ForestFinance.de Kontakt: Forest Finance Service GmbH Michael Vanallen Eifelstr. 20 53119 Bonn 0228/94 37 78-0 info@forestfinance.de www.ForestFinance.de
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