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748 Tage: Obdachloser führte Videotagebuch
Das Leben des Obdachlosen Max Bryan, der auf seiner Radtour zur Suche nach einer Wohnung vier Monate lang durch Deutschland fuhr, wurde möglicherweise Live und in Echtzeit gefilmt.
Laut den Angaben einer Internetquelle führt der Obdachlose schon seit Jahren ein privates Videotagebuch, „ein stummer Zeuge“ und ein Mittel gegen die wie es - ...
Das Leben des Obdachlosen Max Bryan, der auf seiner Radtour zur Suche nach einer Wohnung vier Monate lang durch Deutschland fuhr, wurde möglicherweise Live und in Echtzeit gefilmt.
Laut den Angaben einer Internetquelle führt der Obdachlose schon seit Jahren ein privates Videotagebuch, „ein stummer Zeuge“ und ein Mittel gegen die Einsamkeit, wie es heißt.
„Andere haben Haustiere - ich hatte meine Kamera und sie hat alles gesehen und gehört was auch ich sah und hörte“, schreibt Max Bryan in sein Tagebuch - bereits vor seiner Abreise aus Hamburg.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/abschied-und-tagebuch/303290346355554
Darin beschreibt er auch seine Einsamkeit und dass „Dreemos“, so der Name seiner Kamera, lange Zeit sein einziger Freund war. Geradezu rührend wirkt auch der Vergleich zu „Wilson“, einem Volleyball aus dem US-Kinofilm „Cast Away“, dessen Held Chuck Noland - gespielt von Tom Hanks - sich jahrelang mit einem Volleyball unterhielt, weil er sonst gar niemanden zum reden hatte.
Diese Bilder könnten eine Sensation sein, „ein absolutes Novum“, schreibt der Nachrichtendienst „TNN“.
Max Bryan lebte 748 Tage auf der Straße und fand nach 1000 Kilometern Radstrecke eine Wohnung im Hessischen Steinfurth bei Bad Nauheim. Medien hatten bundesweit über die Aktion berichtet.
Quelle: http://www.telenewsnet.com/tvdesk/Soziales/Obdachloser-MaxBryan-Videotagebuch.html
(VL) Tolle Geschichte und ich hoffe sehr, dass es diese Bilder tatsächlich gibt und wir sie irgendwann sehen können. Eine Live-Doku dieser Art wäre mit Sicherheit spannend. Man denke nur an die vielen Aufreger während der Tour und auch schon in Hamburg und in der Zeit davor. Da ist ja jede Menge passiert (Bohlen / Klitschko / Glunz / Hameln / Butzbach / Schrenzer). Bin mal gespannt, was davon auch in Bewegtbildern existiert.
(VL) fernsehforum.com
Max Bryan, Obdachlos, Wohnung, Suche, Radtour, Tagebuch, Fotos, Online, Videotagebuch
Foto: Facebook / Max Bryan
http://www.maxbryan.com
Langhans,Verena post[at]fernsehforum.com
Klitschko und der Obdachlose: Was macht eigentlich Max Bryan?Deutschlands bekanntester Obdachloser veröffentlicht Abschlussbericht
Er ist Deutschlands bekanntester Obdachloser. Ein Mann mit Laptop, Handy und Facebook und gut 400 Anhänger lieben was er tut. Max Bryan ist Denker, Seinsforscher und Visionär und seit gut 2 Jahren auch ein obdachloser Solcher, der auf Hamburgs Straßen nur versuchte zu überleben. Sein Schlafplatz im Hafen ist längst Geschichte, denn im November ...
Er ist Deutschlands bekanntester Obdachloser. Ein Mann mit Laptop, Handy und Facebook und gut 400 Anhänger lieben was er tut. Max Bryan ist Denker, Seinsforscher und Visionär und seit gut 2 Jahren auch ein obdachloser Solcher, der auf Hamburgs Straßen nur versuchte zu überleben. Sein Schlafplatz im Hafen ist längst Geschichte, denn im November letzten Jahres hat der bärtige Mann von der Elbe die Hansestadt verlassen.
(TNN) Schon vor einiger Zeit hatten wir über den Obdachlosen Max Bryan berichtet. Vitali Klitschko entdeckte ihn vorletzten Herbst im Hamburger Hafen und lud ihn zu sich ein. Fernsehen und Zeitungen berichteten über die Begegnung und aus dem obdachlosen Wissenschaftler wurde selbst eine kleine Berühmtheit. Seitdem ist vieles anders geworden. Nicht weil Klitschko ihm half, sondern weil Bryan sich „selbst rettete“. 1000 Kilometer ist er mit dem Fahrrad gefahren, „quer durch Deutschland und auf der Suche nach einer Wohnung“, wie Zeitungen entlang seiner Strecke berichteten. Inzwischen ist er auch angekommen, im Hessischen Bad Nauheim und will dort auch bleiben, hieß es zuletzt in der Wetterauer Zeitung.
Max Bryan ist ein Phänomen. Was er geschafft hat ist einzigartig. Seine Berichte gehen unter die Haut und er versteht es die modernen Medien für sich und andere zu nutzen wie kaum jemand sonst seines Standes. Mit Laptop und mobilen Internetzugang ausgerüstet spricht er zu der Welt und lenkt die Aufmerksamkeit von sich auf andere, während er selbst noch draußen schläft, bei Wind und Wetter und auch bei Minusgraden. Allein das ist unikat und hinterlässt Spuren.
Die Sache am Schrenzer Berg in Butzbach - zum Beispiel - eine seiner letzten Stationen war bezeichnend und sein daraus resultierender Bericht ein Meisterwerk. Nicht nur wegen der Inhalte, sondern auch wegen der Authentizität, mit der die Geschichten entstehen und ihren Weg an die Öffentlichkeit finden. Kaum jemand hätte wohl geglaubt, dass ein Obdachloser im Stande wäre, die Welt um sich herum zu verändern und doch ist es geschehen. Diese kleine Welt - am Rande seiner Tour - die Menschen die er traf und mit denen er sprach, ein paar von ihnen hat er schon verändert, zum anders denken erzogen und zum umdenken bewegt. Es ist die Besonderheit im Leben des Max Bryan, dass er sein Können auch für andere einsetzt.
„Ich will, dass diese Menschen älter als 45 Jahre werden“, heißt es in einer Art Abschlussbericht des Max Bryan zum Thema Armut und Obdachlosigkeit in Deutschland und die Rede ist auch von seinen Freunden in Hamburg. Wolle, Klaus, Thommy und wie sie alle heißen. „Leute, die in keiner Zeitung standen und die nicht so viel Glück hatten wie ich“, schreibt Max Bryan in sein Tagebuch. Einer seiner Wegbegleiter - Martin - soll mit 36 Jahren schon Schlaganfall haben und heute nicht mal mehr seinen Namen kennen. Die meisten von ihnen hätten „kein Laptop und kein Facebook - keine Waffe mit der sie sich wehren können gegen die Widrigkeiten der Armut“, resümiert Max Bryan abschließend.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/sag-mir-was-ist-armut/365110096840245
„Sag mir, was ist Armut?“
Seine Fans fordern schon seit längerem, er solle doch endlich mal ein Buch schreiben, „es werde garantiert ein Bestseller“, mutmaßen seine Anhänger. Bis dato aber hat er nicht mal eine Wohnung, jedenfalls ist nichts dergleichen bekannt. Sein letztes Posting ist gut 4 Wochen alt und scheinbar ist er abgetaucht und verrät auch nichts über seinen Verbleib. Wenn das öffentliche Leben des Max Bryan damit endet, wäre es zwar schade, aber auch hinzunehmen. Der Gang zurück ins Privatleben eines Menschen, über den man kaum etwas weiß - auch das - fast schon wieder eine eigene Geschichte.
Sean Quentin Dexter für TeleNewsNet
Max Bryan, Obdachlos, Radtour, Fahrrad, Armut, Lehre, Fazit, Schule, Autor, Buch, Laptop, Facebook, Medien, Zeitung, Bericht, Verbleib, Ende, Frage
http://www.telenewsnet.com/tvdesk/index.html
Abschied von Max Bryan? Der Obdachloser veröffentlicht Abschlussbericht
Foto: Screenshot / MaxBryan.com
Barnes,Trevor tvdesk[at]telenewsnet.com
Butzbach: Sauna-Chef droht Obdachlosem mit »Kalaschnikow«»Es war wie im Wilden Westen«
Am Schrenzer Berg in Butzbach bedrohte ein - nach eigenen Angaben - ehemaliger Polizist dem Bewohner einer Waldhütte mit den Worten „Ich habe eine Kalaschnikow und bringe dich um, wenn du mein Grundstück betrittst!“.
Das Zitat entstammt einem Reisebericht des Obdachlosen Max Bryan, der auf der Suche nach einer Wohnung mit dem Fahrrad quer ...
Am Schrenzer Berg in Butzbach bedrohte ein - nach eigenen Angaben - ehemaliger Polizist dem Bewohner einer Waldhütte mit den Worten „Ich habe eine Kalaschnikow und bringe dich um, wenn du mein Grundstück betrittst!“.
Das Zitat entstammt einem Reisebericht des Obdachlosen Max Bryan, der auf der Suche nach einer Wohnung mit dem Fahrrad quer durch Deutschland fährt und regelmäßig Berichte darüber auch ins Internet stellt.
http://www.maxbryan.com
Auf Nachfrage hin, ob der Ex-Polizist und heutige Senior-Chef einer Butzbacher Sauna-Landschaft die Bedrohung auch ernst gemeint hat, bestätigt dieser seine Äußerung.
Quelle: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/62024/rbutzbach-und-der-wilde-westenl-ein-obdachloser-berichtet/
(VL) Angeblich hatte der Senior-Chef einer Butzbacher Sauna-Landschaft Angst vor dem Obdachlosen, weil der um diese Jahreszeit in der Waldhütte nebenan schläft, „was um diese Jahreszeit sonst niemand tut“, so seine Begründung.
„Ich hatte Angst vor dir und du hattest Angst vor mir“, soll der Sauna-Chef zum Obdachlosen gesagt haben. Der vollständige Bericht wurde dieser Tage im Internet veröffentlicht.
Max Bryan kritisiert darin die Tatsache, dass der Sauna-Chef vermutlich generell und jedem droht, der um diese Jahreszeit in dieser Waldhütte übernachten will und genau das sei „verwerflich“.
Auch dass der Sauna-Chef den Obdachlosen von Beginn an duzte, zeige, dass er keinen besonderen Respekt gegenüber dem Berghütten-Bewohner hatte. „Er sah mich als Landstreicher und als Gammler, der bloß nicht auf die Idee kommen soll, seine Sauna-Landschaft zu betreten“, schreibt der Obdachlose in seinem Reisebericht.
http://de-de.facebook.com/notes/max-bryan/butzbach-und-der-wilde-westen/344488258902429
Darin heißt es auch: „Was am Schrenzer Berg geschah, passiert jeden Tag und 1000 mal in Deutschland! Obdachlose werden ausgegrenzt, diskriminiert und runtergeputzt und nur wenige haben die Möglichkeit sich dagegen zu wehren“, beschreibt der Obdachlose Max Bryan die Situation. Seinen Reisebericht sehe er deshalb auch als Mittel zur Gegenwehr.
„Ich wehre mich und ich tue es stellvertretend für alle Menschen ohne Wohnung, die unter den Widrigkeiten der Obdachlosigkeit leiden“, begründet der aus Hamburger stammende Wohnungslose seine Veröffentlichung.
Max Bryan verließ die Hansestadt am 20. November mit dem Fahrrad und sucht entlang der Radstrecke eine für ihn bezahlbare Wohnung. Medien hatten bundesweit über die „Tour d´apartment“ berichtet (Hamburger Abendblatt / epd).
Butzbach, Schrenzer, Obdachloser, Max Bryan, Hütte, Drohung, Sauna, Chef, Kalaschnikow
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