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»Armut fliesst durchs ganze Land« Die Rückkehr des Obdachlosen Max BryanDer Hamburger Obdachlose enthüllt einen Skandal
Er wollte sich den „Respekt der Gruppe verdienen“, sagt der Hamburger Obdachlose Max Bryan, der nach seiner Rückkehr in der Hansestadt einen ergreifenden Reisebericht veröffentlicht. „Armut fließt durchs ganze Land“, so der Titel der Veranstaltung, die Bryan als Mitfahrer spontan begleitet hat und was er berichtet ist zweischneidig. Zum 7 ...
Er wollte sich den „Respekt der Gruppe verdienen“, sagt der Hamburger Obdachlose Max Bryan, der nach seiner Rückkehr in der Hansestadt einen ergreifenden Reisebericht veröffentlicht. „Armut fließt durchs ganze Land“, so der Titel der Veranstaltung, die Bryan als Mitfahrer spontan begleitet hat und was er berichtet ist zweischneidig. Zum einen die wunderbarer Geschichte eines Obdachlosen, der aus der Niederlage Kraft schöpft und über sich hinaus wächst und andererseits die ruhmlose Geschichte einer trickreichen Ausgrenzung, sogar von Lüge und Verleumdung ist die Rede, ausgehend vom Hamburger „Cafee mit Herz“ einer Sozialstation, „die sich berühmt gegen Armut und Ausgrenzung zu kämpfen und dabei selbst zum größten Ausgrenzer wird“, schreibt Bryan in seinem zweiteiligen Bericht, der vor wenigen Tagen im Internet erschien.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/cafee-mit-herz-cafee-ohne-herz-tourbericht-teil-2/264077500276839
(TNN) Die Geschichte beginnt heldenhaft. Bryan, der kein eigenes Fahrrad besitzt, bewirbt sich beim Hamburger „Cafee mit Herz“ für eine Stelle als Mitfahrer. Die von Sponsoren zur Verfügung gestellten Fahrräder sind aber nur für offizielle Mitglieder der „Gruppe“ vorgesehen, also für Leute, die monatelang für die Aktion trainiert haben. In dem Fall für eine Radtour vom Bodensee nach Hamburg. 10 Obdachlose und/oder Arbeitslose fahren mit dem Rad 1300 km quer durch Deutschland und wollen ein „Zeichen setzen gegen Armut und Ausgrenzung“, so das Motto der Veranstaltung. Max Bryan, der selbst seit 16 Monaten obdachlos ist, schreibt daraufhin 20 Fahrradhändler in Hamburg an und bittet um ein Fahrrad, um bei der Aktion mitfahren zu können. Fünf sagen ab, andere melden sich erst gar nicht zurück und eine will helfen, eine Geschäftsfrau aus Hamburg Bergedorf und sie versorgt den Wohnungslosen mit allem was er braucht, um an der Radtour teilnehmen zu können. Ein Tourenrad der Marke KTM mit 18 Gängen Kettenschaltung, eine Radlerhose, Fahrradtaschen, Fahrradhelm, sogar ein Trikot und Proviant für unterwegs war noch dabei.
Dank der Spende eines Freundes fährt Bryan dann bis Kassel mit dem Zug, von wo aus er die verbliebenen 7 Etappen der Tour bis Hamburg mitfährt. Unterwegs trifft er Hannes, ein Mitfahrer wie er, der sich spontan der Gruppe anschließt. Zusammen verbringen sie drei wunderschöne Tage auf dem Weserradweg von Beverungen nach Verden. Eine herrliche Geschichte, auch weil der Jüngere die Vaterfunktion übernimmt, denn Bryan ist furchtbar unerfahren, was Kartenlesen angeht (er hat 15 Jahre in einer Dachkammer gelebt, TNN hatte berichtet).
Als der „Vater“ den „Sohn“ dann schließlich verlässt und Bryan sich dem Rest der Gruppe anschließen will, kommt es zum Eklat und das eigentlich schon von Beginn an. Denn einige aus der Gruppe mögen den bärtigen Mann so gar nicht, dessen Anwesenheit vielen ein Dorn im Auge ist.
„Ich hatte gehofft, mir den Respekt der Gruppe noch verdienen zu können. Indem ich zeige, dass ich als Mitfahrer mit eigenem Rad durchhalte, dass auch ich im Stande bin etwas zu leisten, wenn man mich nur lässt und mir die Chance dazu auch gibt“, schreibt Bryan in seinem Tagebuch.
Die Gruppe aber hatte gar kein Interesse diese Chance zu vergeben. Sie wollte unter sich bleiben und betrachtet den Mitfahrer als lästigen Anhang und nicht nur das.
Schon bei Ankunft in Beverungen (Bryan´s erster Etappe) macht Margot Glunz - die Chefin der Tour - deutlich,.dass in der Turnhalle kein Platz für Bryan sei und er sich draußen irgendwo außerhalb der Gruppenunterbringung etwas suchen müsse. Zitat: „Du hast 16 Monate draußen geschlafen, dann kannst Du jetzt auch draußen schlafen“ (Gedächtnisprotokoll Max Bryan / Quelle: Facebook.com).
Angeblich durfte er sich im Quartier der Gruppe - in besagter Turnhalle - nicht einmal die Hände waschen und das obwohl dem Veranstalter bekannt war, dass Bryan unter Pathophobie leidet, einer gesteigerten Angst vor Schmutz und Bakterien. Ein Mitglied der Gruppe hatte dann doch noch Erbarmen und brachte dem verstoßenen Mitfahrer einen Eimer heißes Wasser vor die Tür. „Egal was war und was ist, hier geht es um Menschsein“, soll der Betreffende zum Rest der Gruppe gesagt haben.
Eine Gruppe die gegen Ausgrenzung demonstriert wird selbst zum größten Ausgrenzer?
Laut Werbeprospekt hatte der Veranstalter zum Mitfahren aufgerufen, Zitat: „Wir freuen uns; wenn Interessierte ein oder mehrere Etappen mitfahren“. Bryan war so ein Mitfahrer und er ist obdachlos und mittellos, wie jeder andere in der Gruppe auch. Wäre es nicht ein Akt der Menschlichkeit gewesen, ihn mit in der Turnhalle übernachten zu lassen? Warum muss ein Obdachloser, auf einer Tour, die gegen Ausgrenzung demonstriert, selbst noch diese Ausgrenzung erfahren?
Frau Margot Glunz - die Verantwortliche - hat sich bislang dazu nicht geäußert und schlimmer noch: Angeblich gab es Leute, die wollten aber nicht durften und gegenüber der Südwest Presse sagte Glunz: „Wer die Abfahrt verpasst ist raus“. Gab es kurz vor Abreise noch mehr Streit? Mussten auch andere gehen, nur weil sie irgendwelche völlig überzogenen Regeln verletzt hatten?
Angekündigt waren 10 Teilnehmer, gefahren sind dann nur acht, „wovon allein drei Teilnehmer Mitarbeiter vom Cafee mit Herz waren: Rainer, Heiko und Margot“ (Quelle: MaxBryan.com). Wenn das stimmt, wären es sogar nur fünf tatsächlich Betroffene gewesen, die nicht zum näheren Umfeld des Veranstalters gehörten. Wo waren die anderen geblieben? Wo war Rudolf Scharping, der Schirmherr der Aktion und andere Prominente, die sich für die Tour angeblich mal interessiert hatten? Max Bryan stellt diese Fragen couragiert und sein jüngster Blogbericht gleicht einem Brandbrief an die Adresse der Verantwortlichen.
Angeblich hat der Veranstalter ihn sogar „ausgetrickst und stehen gelassen“ und er habe sich „noch nie so ausgegrenzt gefühlt, wie auf dieser Tour“, berichtet Max Bryan, der offenbar wohlüberlegt nicht ins Detail geht. Nur so viel: „Ich hatte das Gefühl, dass Margot Glunz sich nicht wirklich für Obdachlose interessiert, dass sie den Job wegen aller möglichen Gründe macht, nur nicht aus Nächstenliebe oder dem Verständnis für Obdachlose“, schreibt der in Hamburg gestrandete Wissenschaftsautor bei Facebook.com.
Max Bryan lebt seit 16 Monaten auf der Straße. Er selbst sagt, er habe „keine andere Wahl“, er müsse draußen schlafen und es sei „kompliziert“. Aufgrund seiner Behinderung sei es nur schwer, eine Arbeit und eine Wohnung zu finden, in der er auch leben kann. Die Teilnahme an der Tour sollte das alles verändern, „aber manchmal lassen die Menschen das nicht zu“, schreibt er abschließend in seinem Bericht und erinnert damit auch an die schönen Momente der Tour, die er mit anderen Mitfahrern hatte.
Tourbericht (Fotos):
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.265019406849223.74517.161102710574227
Max Bryan, Hamburg, Obdachlos, Radtour, Armut fließt, CafeeMit Herz, Mitfahrer, Gruppe, Margot Glunz, Ausgrenzung, Turnhalle, Hände waschen, Verbot
http://www.telenewsnet.com/tvdesk/maxbryan/Skandalbericht-Obdachloser-MaxBryan.html
Text frei bei Nennung der Quelle "TNN"
TeleNewsNet | Trevor Barnes (V.i.S.d.P)
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Radeln für ein besseres Leben - Obdachlose gehen auf TourCafee mit Herz bietet Wohnungslosen eine außergewöhnliche Chance
Die Hamburger Sozialstation „CaFée mit Herz“ bietet arbeits- und/oder obdachlosen Menschen eine außergewöhnliche Chance auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen und zu zeigen, zu welcher Leistung Menschen fähig sind, wenn man sie nur lässt und ihn eine Chance gibt.
Gemeint ist die Fahrradtour, die heute Morgen an der alten Holzbrücke in ...
Die Hamburger Sozialstation „CaFée mit Herz“ bietet arbeits- und/oder obdachlosen Menschen eine außergewöhnliche Chance auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen und zu zeigen, zu welcher Leistung Menschen fähig sind, wenn man sie nur lässt und ihn eine Chance gibt.
Gemeint ist die Fahrradtour, die heute Morgen an der alten Holzbrücke in Eriskirch begann und außergewöhnlich ist auch das Streckenziel. In nur 14 Tagen wollen die Teilnehmer 1300 km zurücklegen und damit auf das Schicksal von obdachlosen Menschen aufmerksam machen.
„Ich wollte ein bundesweites Projekt starten, das auf die Problematik von Armut und Obdachlosigkeit im Sommer aufmerksam macht und nicht nur in der kalten Jahreszeit“, erklärt Organisatorin Margot Glunz gegenüber dem Südkurier (Beitrag v.2.8.2011).
http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/eriskirch/Deutschlandtour-Hartz-IV-Empfaenger-radeln-von-der-Schussen-bis-an-die-Elbe;art372472,5032499
Unterstützt wird die Aktion von Städten und Gemeinden entlang der Fahrtstrecke, die den Radfahrern Übernachtungsmöglichkeiten und sanitäre Anlagen in Turnhallen zur Verfügung stellen. Sie sorgen auch weitgehend für die Verpflegung, so Glunz. Übernachtet wird grundsätzlich im Schlafsack – das war auch in der Nacht vor dem Start so.
Bereits am Donnerstag kam die Gruppe in Eriskirch an und übernachtete auf einem nahegelegenen Zeltplatz, bevor am Morgen dann Bürgermeister Markus Spieth den Startschuss gab und die Radler-Kolonne sich in Bewegung setzte.
Auf der gut 1300 km langen Wegstrecke liegen Städte wie Donauwörth, Rothenburg an der Tauber, Tauberbischofsheim, Gemünden, Fulda, Bad Hersfeld, Kassel, Beverungen, Hameln, Minden, Verden, Bad Fallingbostel und Buchholz. Am 19. August wird die Gruppe dann gegen 15 Uhr in Hamburg ankommen und zusammen mit Freunden und Unterstützern feiern.
Mit der Aktion will das Team vom Cafee mit Herz auch ein Zeichen gegen Armut und Ausgrenzung setzen. Oft bekommen Menschen, die in Armut und/oder auf der Straße leben gar nicht erst die Chance beweisen zu dürfen, dass sie im Stande sind die Arbeit oder die Wohnung auf Dauer auch halten zu können. Häufig fehle schlichtweg das Vertrauen des Vermieters / des Arbeitgebers in die „soziale Kompetenz des Bewerbers“, heißt es in einem Bericht des ddp-themenportals.
http://www.themenportal.de/vermischtes/von-wasser-zu-wasser-vom-bodensee-nach-hamburg-armut-fliesst-durchs-ganze-land-43709
Dortigen Angaben zu Folge wird auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan an der Radtour teilnehmen. Der Wohnungslose, der im vergangenen Jahr durch eine Zufallsbegegnung mit Vitali Klitschko quasi über Nacht bekannt wurde, wird in einer „Sonderfunktion“ das Team begleiten. Nähere Einzelheiten dazu werde man am 19. August bekanntgeben, teilt eine Sprecherin aus dem Umfeld des Veranstalters mit.
Auch freue man sich über zahlreiche Mitfahrer. Interessierte und Gleichgesinnte könnten sich so während der gesamten Tour spontan und für einzelne oder mehrere Etappen dem Projekt anschließen. Selbstversorgung und eigene Übernachtung allerdings vorausgesetzt.
Weitere Infos zu dem Projekt auch unter: http://www.cafeemitherz.de sowie unter: http://www.facebook.com/event.php?eid=140524972698774
Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft vom Präsidenten des Bund Deutscher Radfahrer e. V. - Herrn Rudolf Scharping.
(VL) fernsehforum.com
Obdachlose, Hamburg, Radtour, Bodensee, Armut, Ausgrenzung, Chance, Aktion, CafeeMitHerz, Margot Glunz, Mitfahrer, Interessierte, Gleichgesinnte, Max Bryan
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Nicht kommerzieller NewsBlog
Ansprechpartner: Verena Langhans
Fax: 0911-30844-19240
Email: post@fernsehforum.com
Langhans,Verena post[at]fernsehforum.com
«Armut fliesst durchs ganze Land» Radtour vom Bodensee nach HamburgJetzt mitmachen und Flagge zeigen gegen Armut und Ausgrenzung
Einladung zur Radtour vom 5.8.-19.8.2011 von Eriskirch am Bodensee nach Hamburg / 14 Tage - 14 Etappen - 1300 km quer durch Deutschland und vielleicht auch in Ihrer Nähe/ Start am 5. August in Eriskirch um 8.00 Uhr, Treffpunkt Alte Holzbrücke / Den Startschuss gibt Bürgermeister Markus Spieth.
(ddp-tp) Am 5. August ist es endlich soweit. der ...
Einladung zur Radtour vom 5.8.-19.8.2011 von Eriskirch am Bodensee nach Hamburg / 14 Tage - 14 Etappen - 1300 km quer durch Deutschland und vielleicht auch in Ihrer Nähe/ Start am 5. August in Eriskirch um 8.00 Uhr, Treffpunkt Alte Holzbrücke / Den Startschuss gibt Bürgermeister Markus Spieth.
(ddp-tp) Am 5. August ist es endlich soweit. Nach Monaten der Vorbereitung startet in Eriskirch am Bodensee eine Radtour der ganz besonderen Art. 10 Obdachlose und/oder Menschen in Armut fahren mit dem Fahrrad 1300km quer durch Deutschland und setzen ein Zeichen gegen Armut und Ausgrenzung
Die Teilnehmer der Tour sind mehrere Jahre arbeitslos und zum Teil auch obdachlos. Für die „Newbies“ unter den Radfahrern bedeutet das hartes Training, eine völlige Umstellung ihrer Tagesstruktur, Disziplin und Zuverlässigkeit und als Individualisten in einem Team ihren Platz finden. Diese bundesweite Tour soll am Beispiel einzelner auf das Schicksal vieler Menschen aufmerksam machen und aufzeigen, zu welcher Leistung Menschen in Armut fähig sind, wenn man sie nur lässt und ihnen eine Chance gibt.
Der Tourplan im Überblick:
Start am 05. August 2011, 8:00 Uhr Alte Holzbrücke Eriskirch/Bodensee an der Schussen (Startschuss durch den Bürgermeister von Eriskirch, Herrn Markus Spieth
->Radweg: Schussen, Radweg, regionale Karten bis Erbach/Donau 120 km
->Weitere Abfahrten dann jeweils 8:00 Uhr am Rathaus der folgenden Städte:
6.8. Erbach - Donauradweg 2. Etappe bis Donauwörth
7.8. Donauwörth - Radweg Romantische Straße 3. Etappe bis Rothenburg/Tauber
8.8. Rothenburg/Tauber - Radweg Liebliches Taubertal (Klassiker) bis Tauberbischofsheim
9.8. Tauberbischofsheim - Radweg liebliches Taubtal, Taintalradweg bis Gemünden
10.8. Gemünden - Radweg Rhön-Sinntal-Radweg, Regionale Radwege bis Fulda
11.8. Fulda - Fuldaradweg bis Bad Hersfeld
12.8. Bad Hersfeld - Fulda Radweg bis Kassel
13.8. Kassel - Fuldaradweg, Weserradweg bis Beverungen
14.8. Beverungen - Weserradweg bis Hameln
15.8. Hameln - Weserradweg bis Minden
16.8. Minden - Weserradweg bis Verden
17.8. Verden - Aller-Radweg, Leine Heide Radweg bis Bad Fallingbostel
18.8. Bad Fallingbostel - Leine Heide Radweg bis Buchholz
19.8. Buchholz - eigene Strecke, Abfahrt 10:00 Uhr, Ankunft Hamburg 13:30
19.8. Ankunft im CaFée mit Herz, Begrüßung durch Herrn Senator Scheele, Präses der Behörde für Arbeit, soziales, Familie und Integration. Danach gemeinsames Grillen mit unseren Sponsoren, Freunden und Förderern.
Die ersten drei Etappen umfassen jeweils mehr als 100 km. Alle übrigen Etappen der Tour liegen zwischen 50 und 100 km. Übernachtet wird auf Zeltplätzen und in Turnhallen, jeweils mit Unterstützung der Städte und Gemeinden vor Ort, die auch die Versorgung und die sanitären Einrichtungen stellen.
„Am Anfang haben wir nach acht Kilometern die erste Pause einlegen müssen.“, sagt Margot Glunz vom Cafée mit Herz, die die zweiwöchige Tour organisiert und selbst auch mitfährt. Mittlerweile schafft die Gruppe 25 Kilometer am Stück, bei Wind und Wetter und unwegsamen Gelände und jeder aus der Gruppe ist sich der Herausforderung bewusst und nimmt sie auch an.
Dabei geht es um Respekt und Chancengleichheit. Viele Menschen, die auf der Straße leben, bekommen gar nicht erst die Chance sich zu bewähren und zu beweisen, dass sie Willens sind, ihr Leben zu verändern, Regeln einzuhalten, Strukturen zu folgen, das wissen die Betroffenen meist auch selbst. „Häufig fehlt es an Vertrauen vom Vermieter oder vom Arbeitgeber, die Wohnung oder die Arbeit auf Dauer auch halten zu können, vor allem wenn man länger schon auf der Straße lebt“, sagt der Wohnungslose Max Bryan, der sich dem Projekt bereits angeschlossen hat.
„Am meisten freuen wir uns über viele Mitfahrer“, sagt die Sprecherin der Veranstaltung Frau Margot Glunz. Auf dem Weg ist jeder eingeladen, eine oder mehrere Etappen mitzufahren (eigenes Fahrrad mitbringen!). Jeden Morgen soll es früh am örtlichen Rathaus losgehen. Den kompletten Tourenplan gibt es zum Herunterladen auf der Seite des Cafée mit Herz oder unter http://www.projektoffice.org/pressemappe/bilder
Weitere Informationen zum Veranstalter unter: http://www.cafeemitherz.de
Presse-Kontakt: Margot Glunz, Cafée mit Herz, Telefon 040-31 79 02 61, 0172-9503603 Margot.Glunz@cafeemitherz.de, Seewartenstraße 10, 20459 Hamburg (St. Pauli)
Presse-Posting: Projekt Office Koeln | Beverly Hoffmann | presse@projektoffice.org
Link zur Meldung: http://www.projektoffice.org/permalink/CafeeMitHerz/Armut-fliesst-durchs-ganze-Land.html
Fotos & Routenplan : http://www.projektoffice.org/pressemappe/bilder
Lokalpresse: http://www.hinzundkunzt.de/aktuelles/radeln-um-respekt/
Schirmherr: Rudolf Scharping - Präsidenten des Bund Deutscher Radfahrer e. V. -
Motto: „Von Wasser zu Wasser, vom Bodensee nach Hamburg, 'Armut fließt durchs ganze Land' - Jeder kann teilnehmen und mitfahren - 14 Tage - 14 Etappen - Flagge zeigen gegen Armut und Ausgrenzung ! Jetzt mitmachen und anmelden bei Facebook unter: http://www.facebook.com/event.php?eid=140524972698774
Sponsoren: Räder, Ausrüstung, Schlafsäcke, Zelte und vieles mehr mit freundlicher Unterstützung von Carlsberg Deutschland, ERGO, Globetrotter, Peter Möhrle Stiftung, Jochen Döhle Stiftung.
Das CaFée mit Herz ist der soziale Hafen auf St. Pauli. Täglich werden hier bis zu 300 Bedürftige versorgt, zumeist Wohnungslose und/oder Menschen in Not, die im Cafee mit Herz eine warme Mahlzeit und bei Bedarf auch frische Kleidung und Seelsorge erhalten. Neben zahlreichen kulturellen Veranstaltungen bietet das Cafee mit Herz auch Highlights, wie zum Beispiel die “Oper für Obdach“, die unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler a. D. Herrn Helmut Schmidt läuft. Die aktuelle Radtour wird vom Präsidenten des Bund Deutscher Radfahrer e. V. - Herrn Rudolf Scharping - ehemals Deutscher Verteidigungsminister unterstützt.
Tags: Armut, Ausgrenzung, obdachlos, arbeitslos, Chance, Aktion, Radtour, CafeeMitHerz, Hamburg, Bodensee, Scharping, Mitfahrer
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