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Max Bryan: Rede vor 1000 LeutenDemo gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn
Tausende Menschen demonstrierten vergangenes Wochenende gegen „Mietenwahnsinn“ und Leerstand in Hamburg. Dazu aufgerufen hatten Dutzende Initiativen und Bürgervereine. Die Protestler forderten ein Mitbestimmungsrecht in der Gestaltung von Stadt und Wohnraum.
(VL) Zur Demo gekommen war auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan, der seit 18 zu ...
Tausende Menschen demonstrierten vergangenes Wochenende gegen „Mietenwahnsinn“ und Leerstand in Hamburg. Dazu aufgerufen hatten Dutzende Initiativen und Bürgervereine. Die Protestler forderten ein Mitbestimmungsrecht in der Gestaltung von Stadt und Wohnraum.
(VL) Zur Demo gekommen war auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan, der seit 18 Monaten auf der Straße lebt und verzweifelt nach einer Wohnung sucht.
„Entweder sind die Mieten viel zu teuer oder es stehen schon 10 Leute vor mir da, die alle das selbe wollen“, heißt es in der 9 Minuten langen Rede, die der Obdachlose vor 1000 Menschen hielt. Am Ende flossen Tränen, als er bekannt gab, dass er noch vor Ende des Herbstes Hamburg verlassen wird.
Quelle: http://www.themenportal.de/politik/mietenwahnsinn-stoppen-bewegende-rede-eines-obdachlosen-30907
Schlimme Sache und wohl auch ein Beispiel, wie sehr die Straße die Menschen verändert. Bryan´s Videobotschaft vom Dezember 2010 war das bislang einzige öffentlich stehende Bewegtbild-Material und die Aufnahmen vom Wochenende zeigen, wie dramatisch Bryan sich in den vergangenen Monaten verändert hat. http://www.youtube.com/watch?v=0db5JwJ-7EQ
Zerzauste Haare, wild wuchernder Vollbart, die Stimme belegt. So trat der 36-Jährige vergangenes Wochenende vor das Mikrofon des Veranstalters (Recht auf Stadt) und sprach fast 9 Minuten lang zu Tausenden von Menschen. Ein Obdachloser ergreift das Wort, endlich mal was Neues, auch weil die Leute sonst kaum oder gar keine Plattform haben sich mitzuteilen (Bryan´s Facebook jetzt mal ausgenommen). Er ist eben ein moderner Obdachloser, mit Handy, Facebook und einem Internetstick, mit dem er von überall aus ins Internet kommt. Das Tagebuch hilft ihm die Schwäche zu besiegen, sagt er und was er schreibt, geht ans Herz, auch weil er nichts auslässt.
Sein Kumpels zum Beispiel: Wolle, Stephan, Martin und wie sie alle heißen. Einer liegt wohl im Krankenhaus, hat Schlaganfall und das mit nur Mitte 30.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/herbst-und-schlafplatz/291262507558338
Leute, die auf der Straße leben, werden nicht alt. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Obdachlosen beträgt nur 45 Jahre und man kann es Bryan nur wünschen, dass er rechtzeitig den Absprung schafft und er nicht immer wieder in die alte Schwäche zurückfällt. Er sagt, er will sich selbst retten und das ist ja auch ganz zauberhaft, nur manchmal reicht der Wille allein eben nicht aus und fremde Hilfe muss man auch annehmen können.
Jetzt hat die Einlagerung ihm auch noch gekündigt. Schlafplatz und Tagesaufenthalt sind auch weg. Bis Dezember muss er das Lager räumen, dort wo seine ganzen Sachen stehen und der Lagerverwalter droht mit Vernichtung seiner Sachen, wenn er nicht bald die ausstehenden Mieten zahlt. Wenn´s kommt, dann kommt´s dicke! Seine letzte Notiz jedenfalls endet mit den Worten: „Es ist Zeit für ein ...“ und bricht dann ab. Jetzt interessiert mich natürlich wie der Satz zu Ende geht und was es nun mit dieser „Reise“ auf sich hat. Bislang ist nur bekannt, dass er Hamburg Mitte November verlassen will und die Reise Richtung Süden geht, mit dem Fahrrad, versteht sich.
(VL) fernsehforum.com
Max Bryan, Obdachlos, Hamburg, Demo, Protest, Rede, Mietenwahnsinn, Wohnungsnot, Leerstand, RaS, RechtaufStadt
http://www.fernsehforum.com/maxbryan/Obdachloser-Max Bryan-Rede-vor-1000-Leuten.html
Fernsehforum.com
Nicht kommerzieller NewsBlog
Ansprechpartner: Verena Langhans
Fax: 0911-30844-19240
Email: post@fernsehforum.com
Langhans,Verena post[at]fernsehforum.com
«Mietenwahnsinn stoppen» Bewegende Rede eines Obdachlosen- Ein Nachbericht -
Am Wochenende demonstrierten in Hamburg fast 6000 Menschen gegen Wohnungsnot und Mietwucher. Unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen“ bewegte sich der Protestzug vom Stadtteil St. Pauli nach Ottensen (Quelle: Abendblatt.de)
(ddp tp) Auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan war zur Demo gekommen und was er zu sagen hatte, ging unter die am ...
Am Wochenende demonstrierten in Hamburg fast 6000 Menschen gegen Wohnungsnot und Mietwucher. Unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen“ bewegte sich der Protestzug vom Stadtteil St. Pauli nach Ottensen (Quelle: Abendblatt.de)
(ddp tp) Auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan war zur Demo gekommen und was er zu sagen hatte, ging unter die Haut. Eine Frau am Lautsprecherwagen hält dem Wohnungslosen ein Mikrofon vor den Mund und Max beginnt zu erzählen. Vom Leben auf der Straße, der Not und der Ausweglosigkeit, die er seit 18 Monaten durchlebt.
„Wenn Du so oft übergangen wirst, du hinten anstehst, und am Ende doch nur wieder verlierst, dann verbraucht dich das, es zermürbt und es macht dich klein“, berichtet der sichtlich erschöpfte Max Bryan und mehr als 1000 Menschen hörten ihm zu.
Video: http://www.projektoffice.org/permalink/Mietenwahnsinn-Demo-Hamburg-Rede-Obdachloser-Max-Bryan-Video.html
Fast 100 Organisationen hatten zur Großdemo am Millerntorplatz auf St. Pauli aufgerufen und Tausende waren gekommen, um gegen den Hamburger „Mietenwahnsinn“ zu demonstrieren. Es geht um Leerstand und Mietobergrenzen, um Gleichberechtigung und Vergesellschaftung von Wohnraum und auch um 1,4 Millionen Quadratmeter Büroraum, die ungenutzt leer stehen, während die Menschen im Winter auf der Straße erfrieren.
http://mietenwahnsinn.rechtaufstadt.net/start
Schon vor einem Jahr hatte das Bündnis aus Aktivisten, Vereinen und Bürgerrechtlern gegen die „Leerstands-Politik“ des Hamburger Senats protestiert, doch ein grundlegender Kurswechsel sei bislang nicht erfolgt, heißt es in der Presseerklärung des federführenden Veranstalters „Recht auf Stadt“, einem Bündnis, dass sich für Gleichberechtigung und Mitbestimmung in der Stadtgestaltung einsetzt und das unabhängig von sozialer oder nationaler Zugehörigkeit.
Hamburg braucht mehr Parität. Menschen, die von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen sind, haben kaum noch Chancen der Abwärtsspirale zu entgehen. Für sie wird es immer schwieriger eine gerechte Wiedereingliederung zu finden. „Die Sozialstationen sind überfüllt und nicht jeder kann dort leben [...] viele haben aufgehört nach Hilfe zu suchen, weil sie das alles schon kennen“, beschreibt Max Bryan sein Dilemma.
Vergangenes Jahr verlor der 36-Jährige seine Wohnung, wegen Eigenbedarf des Vermieters. Max findet seitdem nichts Neues. „Entweder sind die Mieten viel zu teuer oder es stehen schon 10 Leute vor mir da, die alle das selbe wollen“ und regelmäßig gehe er dann leer aus, erklärt er mit gebrochener Stimme.
Audio:http://www.projektoffice.org/permalink/Mietenwahnsinn-Demo-Hamburg-Rede-Obdachloser-Max-Bryan-Audio.html
Gibt es Rettung? „Wer will uns retten?“, fragt Bryan in die Runde und liefert die Antwort gleich mit: „Geh arbeiten du faule Sau“, bekomme er selbst auch von den Passanten zu hören, die seinen Weg vom Schlafplatz in die Stadt kreuzen, und niemand von denen mache sich die Mühe zu verstehen, „warum wir da sind, wo wir ankamen“.
Bryan´s Rede dauert fast 9 Minuten und endet unter Tränen, als er berichtet, dass er Hamburg verlassen wird. Er habe noch sein Fahrrad, eine nette Frau habe es ihm geschenkt hat und er wolle die Chance nutzen, um vor dem Winter überhaupt noch eine Wohnung zu finden. Mitte November will er aufbrechen und mit dem Fahrrad Richtung Süden fahren, solange bis er eine Wohnung gefunden hat. „Ich steige nicht eher aus dem Sattel, bis ich eine Wohnung habe“, erzählt er uns am Telefon.
Das Kölner Projekt Office berichtet schon seit einiger über den in Hamburg gestrandeten Wissenschaftsautor, dessen Leben in Hamburg einer Berg- und Talfahrt gleicht. Nach der Sache im August diesen Jahres (Radtour vom Cafee mit Herz) war er abgetaucht. Selbst wir wussten nicht wo er steckt und hatten keine Ahnung, was er da am 29.10. in Hamburg vor hat. Erst kurz vor Beginn der Veranstaltung hatten wir davon erfahren und waren bemüht, ihn zu unterstützen. Ursprünglich hatten wir aus der Zeitung erfahren, dass Bryan obdachlos ist, damals „Klitschko und der Obdachlose“ (13.10.2010), die Geschichte war überall in den Zeitungen und seither versuchen wir zu helfen, was nicht leicht ist. Wir sind eine Autoren-Agentur, vermitteln Filmemacher und auch Künstler anderer Berufe. Im Fall von Max Bryan hatten wir versucht zu vermitteln, damit er irgendwo unterkommt und nicht mehr draußen schlafen muss. Dann erzählt er uns von seiner Behinderung und wir bekamen eine ungefähre Vorstellung vom Ausmaß seines Problems. Monatelang stand er sich selbst im Weg, war dann eine Zeit lang weg und kam zurück, ein Etappensieg und eine Therapie, doch die Wohnungslosigkeit blieb und sie bestimmt sein Leben - bis heute.
Wenn Sie für Max etwas tun wollen, schicken Sie uns bitte eine kurze E-Mail an hilfe-fuer-maxbryan@projektoffice.org. Max braucht dringend eine Lösung für den Winter und die Einlagerung, dort wo seine ganzen Sachen stehen, hat auch gekündigt. Er braucht also ein neues Lager oder eben gleich eine Wohnung, wo alles mit kann. Nähere Infos dazu auch in seinem Blog unter http://www.maxbryan.com
Danke im voraus an alle Helfer und Unterstützer und auch an alle Mitwirkenden vom 29.10.2011! Die Welt braucht mehr davon!
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http://www.themenportal.de/politik/mietenwahnsinn-stoppen-bewegende-rede-eines-obdachlosen-30907
Projekt Office Köln
Beverly Hoffmann
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presse@projektoffice.org
Hoffmann,Beverly presse[at]projektoffice.org
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