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Chisora vs. Haye: Kritik an RTL und Klitschko-ManagementZuschauer-Verarsche jetzt auch beim Boxen?
Man kennt es eigentlich nur von DSDS und „Supertalent“-Veranstaltungen, wo die Großmeister der Scripted Reality zu Werke sind und Storyliner im Auftrag von RTL die besten Plots kreieren, um eine eigentlich fade, wie langweilige Veranstaltung aufzupeppen und am „köcheln“ zu halten.
(TNN) So geschehen nun auch im Boxsport und zur besten ...
Man kennt es eigentlich nur von DSDS und „Supertalent“-Veranstaltungen, wo die Großmeister der Scripted Reality zu Werke sind und Storyliner im Auftrag von RTL die besten Plots kreieren, um eine eigentlich fade, wie langweilige Veranstaltung aufzupeppen und am „köcheln“ zu halten.
(TNN) So geschehen nun auch im Boxsport und zur besten Sendezeit am Samstag-Abend des vergangenen Wochenendes. Die drei Hauptdarsteller: Insel-Großmaul David Haye, Boxweltmeister Vitali Klitschko und Dereck „Das Lama“ Chisora, der dem Handtuch tragenden kleineren Bruder Wladimir vor dem Kampf noch genüsslich ins Gesicht spuckt und damit den vorläufigen Höhepunkt des Abends produziert.
Vorläufig deshalb, weil die Posse nach dem Kampf noch weiterging, wonach Großmaul David Haye sich mit Dereck „HE GLASSED ME“ Chisora kameratauglich prügelten, zur Freude des Senders und wohl auch der Klitschko´s, die vor Freude gleich mal auf die Stühle stiegen, um die Prügelei nicht zu verpassen?
Seit vergangenem Samstag spalten die Klitschkos die Nation. Während die einen an eine bühnenreife Inszenierung glauben, sagen andere, die Klitschko´s treffe keine Schuld und sie hätten sich nur lustig gemacht über die Dummheit der Briten, die auf die Provokationen des ein oder anderen hereingefallen waren, womit wir beim Thema wären.
Denn die Frage muss lauten: Wer sind die Drahtzieher hinter dem, was am 19. und 20. Februar im Deutschen Boxsport passierte? Wer trägt die Verantwortung und zeigt sich auch so?
Momentan werden Chisora und Haye als alleinige Verantwortliche für den Prügel-Eklat genannt, was so aber nicht stimmen kann, beleuchtet man die Rolle des Senders und der Klitschkos näher.
Zum einen wäre da die Tatsache, dass RTL den BdB-Präsident Thomas Pütz vor laufender Kamera vor die Kabine des Boxers Dereck Chisora schickte, wo Kai „Ich mach alles mit“ Ebel schon wartete, um ihn zur Unpünktlichkeit des Briten zu befragen. Zitat Thomas Pütz: „Vor 5 Minuten sollte der Walk-in von Chisora stattfinden und wenn Chisora nicht gleich fertig ist, überlegen wir den Kampf zu canceln“. Dem Zuschauer wird damit suggeriert, Chisora sei eine „Diva“, jemand, der nur eine Show abzieht und das Publikum extra lange warten lässt, was so aber nicht stimmen kann. Denn zu genau diesem Zeitpunkt befand sich noch der Klavierflügel im Ring und Sängerin Christina Perri hatte ihren Auftritt noch vor sich. Ebenfalls noch nicht gelaufen war der Klitschko-Trailer, der auch noch einmal Minuten verschlingt und zum festen Programm-Ablauf einer jeden Klitschko-Veranstaltung gehört. Es war also noch genügend Zeit und Chisora alles andere als unpünktlich.
Warum also hat RTL dem Zuschaue glauben lassen, Chisora sei zu spät? Wie hätte Chisora´s Walk-in schon vor 5 Minuten stattfinden sollen, wenn das reguläre Programm (Gesang plus Trailer) noch nicht einmal gelaufen war? Diese Frage sollte RTL unbedingt noch beantworten, zumal Chisora für diese - vom Sender angeprangerte - Unpünktlichkeit tausende Buh-Rufe kassierte.
Ein Kommentator des Online-Magazins´s Spox schreibt dazu: „Boxen verkommt mittlerweile zu einer billigen Wrestling-Show-Veranstaltung (...) GZSZ für Männer! Das ist doch nur noch lächerlich!“
Ein Lacher mit Folgen. Denn was nach der „Show“ passierte, sollte sogar die Polizei auf den Plan rufen. Anzuschauen hier:
http://www.telenewsdesk.com
Da schlagen sich zwei Briten die Köpfe ein und das auch noch auf der Pressekonferenz der Klitschko´s. Wie konnte es dazu nur kommen?.
David Haye war wütend auf das Klitschko-Management, allen voran Bernd Bönte, der im Vorfeld der Veranstaltung versucht hatte, die Haye-Börse zu drücken, respektive zu schmälern, von wegen RTL zahle weniger für einen etwaigen Kampf „Klitschko vs. Haye“ und man müsse die Börse deswegen neu verhandeln. David Haye war damit nicht einverstanden und wie sich herausstellte, hatte nicht RTL die Gelder gekürzt, sondern Bernd Bönte selbst, der offenbar aus eigenem Antrieb heraus weniger Geld an Haye zahlen wollte. Warum und wieso fragen wir jetzt lieber nicht und man sollte sich die Besitzverhältnisse des Klischko-Managements anschauen. Die Firma „K2 Promotion“ (Veranstalter des Abends), gehört nämlich nicht Bönte allein, sondern anteilig auch den Klitschko-Brüdern selbst und Bönte ist dort nur Geschäftsführer, also so etwas wie ein besserer Wasserträger. Es ist auch mehr als wahrscheinlich, dass Bönte nichts ohne die Zustimmung, respektive die Anweisung der beiden Klitschko-Brüder entscheidet. Die Idee zur Kürzung der Haye-Börse könnte daher auch von Klitschko selbst stammen.
Wie auch immer, das Ergebnis war das selbe. Haye macht sich Luft wegen seiner Unzufriedenheit über die Praktiken des Managements und Bönte reagiert prompt mit weiteren Sticheleien: „Du bist raus, raus, raus“, sagte der Klitschko-Manager zu Haye, der sich hier als Pseudo-Reporter auf der Pressekonferenz eingeschlichen hatte und aus diesem Grunde wohl auch Daseinsberechtigung hatte.
Chisora verfolgt die verbalen Scharmützel aufmerksam und mischt sich schließlich ein, woraufhin Haye ihn einen „Loser“ nennt, der dreimal in Folge verloren habe und deshalb weitergehender Ehren gar nicht würdig sei. Chisora fühlt sich angegriffen und fordert Haye auf, ihm den „Loser“ ins Gesicht zu sagen. Der Rest ist bekannt und damit auch Box-Geschichte, wenn auch unrühmliche.
Chisora - wutentbrannt - und vom Tisch aufgestanden eilt hinüber zu Haye, der gut 5 Meter Luftlinie entfernt vom Tisch der Pressekonferenz steht und nur darauf wartet, Chisora in die Finger zu bekommen. Die Begegnung endete in einer wilden Prügelei und Haye´s Manager wird blutendender Weise am Kopf verletzt.
Bleibt die Frage auch hier nach den Schuldigen und den Verantwortlichen.
Zum einen wäre da der Veranstalter selbst, in dem Fall die Klitschkos, die über ihre eigene Firma K2-Promotion den Abend ausrichteten und offenbar nicht geglaubt hatten, dass eine „schlagkräftige“ Security notwendig sei.
Die jedenfalls hat klar versagt, denn den Damen und Herren des Gefahren-Abwehr-Gewerbes hätte klar sein müssen, dass wenn Typen wie Haye und Chisora in einer solch aufgeheizten Stimmung aufeinander los gelassen werden (und Chisora brauchte einen langen Weg bis zu Haye), das am Ende nicht gut ausgehen kann. Es war also genügend Zeit die Situation abzusichern und die beiden schon im Vorfeld eines etwaigen Aufeinandertreffens zu trennen. Andererseits war es auch das erste Mal, dass zwei Schwergewichtler außerhalb des Rings und im Rahmen einer solchen Presseveranstaltung aufeinander los gingen. Erfahrung also gleich Null.
Dennoch: Personenschützer und Security sollten geradezu darauf trainiert sein, das Unvorhersehbare vorherzusehen und brisante Situationen richtig einzuschätzen, was in dem Fall komplett versagt hat oder vielleicht auch versagen sollte?
Hatte die Security etwa einen Auftrag? Hatten sie Anweisung nicht einzugreifen, wenn Haye und Chisora aufeinander losgehen?
Der Arena-Chef und Boxpromoter Ahmet Öner will in dem Eklat um die Box-Prügelei ein Laien-Schauspiel entdeckt haben, Zitat: "Wenn ich sehe, wie Wladimir während der Tumulte und Randale feixt und lacht und wie Bönte die Eskalation erst provoziert und dann die ganze Zeit über selbstgerecht lächelt, wird mir schlecht", so der Promoter im Interview (Quelle: Spox).
http://www.spox.com/de/sport/mehrsport/boxen/1202/Artikel/nach-der-skandal-pk-zwischen-dreck-chisora-und-david-haye-ahmet-oener-fordert-lizenz-entzug-fuer-klitschkos.html
Nun ist Ahmet Öner selbst kein Kind von Traurigkeit, man erinnere sich nur an eine ganz ähnliche Situation mit ihm selbst, als er wild pöbelnd auf einer Pressekonferenz gegen Klitschko-Manager Bernd Bönte verbale Tiefschläge verteilte, aber im Grunde hat er Recht. Denn wie kann man sich über etwas empören - und die Klitschkos werden nicht müde sich zu empören - wenn man kurz zuvor über genau die selbe Sache noch gelacht hat? Das passt einfach nicht zusammen!
Und Öner geht noch weiter:
"Entweder die Nummer war von vorne bis hinten inszeniert, oder das Klitschko-Team ist genauso unzurechnungsfähig wie die verrückten Briten“. (....) „Anstatt einzuschreiten, für Ordnung und Sicherheit zu sorgen oder zumindest sein Sicherheitspersonal aufzufordern, die Angelegenheit unter Kontrolle zu bringen, steigt er auf einen Stuhl, um die Szene besser sehen zu können", klagt Ahmet Öner an.
Damit meint er Vitali Klitschko selbst, der nämlich stand tatsächlich auf einem Stuhl, was aber auch Sorge bedeuten kann, nur sein „Lächeln“ dürfte schwer zu erklären sein, oder etwa nicht?
Vielleicht amüsierte der Hamburger Box-Champion sich ja über die Dummheit der Briten, die sich mit dem raubeinigen Verhalten quasi selbst aus dem Weg räumten oder wie sonst soll man das Grinsen des Weltmeisters deuten?
Klitschko dürfte nicht wirklich Interesse an einem Rückkampf gegen Chisora haben, hat der ihn doch auch im Ring bedrängt wie seit Jahren keiner mehr und Klitschko will klar siegen, nicht halbherzig gewinnen. Schließlich geht es auch um Geld und um Reputation und ein RTL-Abend wie dieser spült Millionen in die Kasse der Ukrainer.
Zitat Klitschko im Berliner Kurier: „Mein Ego sagt mir, dass dieser Mann von mir eine richtige Bestrafung braucht. Ich möchte ihn im Ring k.o. schlagen“.
http://www.berliner-kurier.de/sportmix/vitali-klitschko-will--darf-aber-nicht-kein-rematch-gegen-pruegel-briten,7168912,11680884.html
Sein Manager Bernd Bönte sehe das aber anders, Zitat: „Ein Rückkampf ist undenkbar. Wir werden Chisora keine neue Plattform bieten. Außerdem wird er bestimmt gesperrt.“
Wie gut einen Manager zu haben, den man vorschicken kann. Der böse Manager sagt „nein“, und Klitschko boxt nicht? Wer soll das denn glauben! Insider wissen, dass im Hause KMG (Klitschko Management Group) nicht Bönte sondern die Klitschko´s selbst das letzte Wort sprechen. Wenn Klitschko den Chisora noch einmal boxen will, könnte Bönte das also nicht verhindern, denn nicht Bönte ist der Chef, sondern die Klitschko´s selbst sind der Chef.
Deshalb ist es auch nur schwer nachvollziehbar, weshalb man Haye versuchte im Preis zu drücken. Oder haben die Klitschko´s mit ihren beiden Firmen „KMG“ und „K2-Promotion“ jetzt etwa die Bodenhaftung verloren? Dreht sich alles nur noch um die Euros und um schnöde Profit-Maximierung?
Es ist noch gar nicht so lange her, da entdeckte eben dieser Klitschko einen Obdachlosen im Hamburger Hafen. Die Begegnung hätte ihn eigentlich darin erinnern müssen, wo die Klitschko´s einmal herkamen und sie waren nicht gerade reich. Nun haben sie sich hochgeboxt, sind Meister aller Klassen und haben den Markt leergefegt wie niemand vor ihnen. Jede weitere Veranstaltung - und Vitali hat Rücktrittsgerüchte bereits dementiert - kann daher nur einem dienen: Dem Ego und dem Geld!
Sean Quentin Dexter für TeleNewsNet
http://www.telenewsnet.com/tvdesk/sport/Klitschko-Chisora-Haye-Eklat-Pressekonferenz.html
Vitali Klitschko, Dereck Chisora, David Haye, Eklat, Prügelei, Pressekonferenz, RTL, Skandal, Management, K2-Promotion, KMG, Bernd Bönte, Zuschauer, Ego, Geld, Verantwortung
Update 22.02.2012 - 16.00 Uhr: Inzwischen häufen sich die Vorwürfe, der Klitschko-Manager Bernd Bönte habe Schuld am Prügel-Eklat. So wird behauptet, die Ohrfeige und das Anspucken im Vorfeld des Kampfes könnte Teil einer Inszenierung gewesen sein, um den Herausforderer Chisora „besonders böse“ aussehen zu lassen. Angeblich wäre auch vorstellbar, dass hierfür „Extra-Geld“ geflossen ist.
http://www.newspoint.cc/artikel/Sport/War_Klitschko-Ohrfeige_ein_Fake_86798.html
http://diepresse.com/home/sport/mehrsport/734258/Haye-wieder-da_KlitschkoManager-schuld-an-Eklat
http://www.welt.de/sport/article13881378/Klitschkos-Manager-hat-die-Ohrfeige-inszeniert.html
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Hurra, Hurra die Schanze brennt ! Augenzeugenvideo dokumentiert sinnlose Randale !
[TNN] Im Fall des Anschlags auf die Sparkassenfiliale am vergangenen Samstag im Hamburger Schanzenviertel ist im Internet ein schockierendes Augenzeugenvideo aufgetaucht, das die massive Gewalt der Angreifer unmittelbar und aus nächster Nähe zeigt.
Gemacht hat die Aufnahmen ein Passant, der zufällig zwischen die Fronten zeigt um ...
[TNN] Im Fall des Anschlags auf die Sparkassenfiliale am vergangenen Samstag im Hamburger Schanzenviertel ist im Internet ein schockierendes Augenzeugenvideo aufgetaucht, das die massive Gewalt der Angreifer unmittelbar und aus nächster Nähe zeigt.
Gemacht hat die Aufnahmen ein Passant, der zufällig zwischen die Fronten geriet.
Telenewsdesk zeigt die Bilder exklusiv.
Das Video enthüllt geradezu frappierend, um was es den Aktivisten - augenscheinlich - wirklich geht. So ist einer der Angreifer einfach nur stolz auf seinen „Wurf-Arm“ (Zitat: „Hey, hast Du meinen Wurf gesehen?“) und ein anderer läuft jubelnd davon, als hätte er gerade im Marathon gewonnen, kurz nachdem er gerade eine Scheibe der HASPA-Sparkassenfiliale mit dem Fuß eingetreten hat.
Sind das die politischen Ziele dieser Bewegung ? Maximal Schaden anzurichten? Lässt sich dadurch der „Kapitalismus zerschlagen“ (erklärtes Ziel der Autonomen), oder geht dabei nur wieder tonnenweise Glas zu Bruch?
Ein Szenekenner behauptet zudem, die Rote Flora (regelmäßig Treffpunkt für Autonome) habe selber ein Konto bei der HASPA.
Das Material dürfte noch für viel Sprengstoff sorgen. Die NDR-Sendung „Menschen und Schlagzeilen“ greift das Thema heute Abend noch einmal auf und diskutiert mit geladenen Gästen über Sinn und Unsinn der Krawalle.
Sendetermin: Mittwoch, 08.09. - 21 Uhr - NDR
Das Video zeigt einzigartige Aufnahmen direkt aus der Mitte der Akteure heraus. Es knallt und kracht gewaltig, und die Kamera war mitten drin. Amateuraufnahmen in verblüffender Qualität.
Reinschauen: http://www.telenewsdesk.com
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Afghanisches Opium gegen Vuvuzela-Fußball-FieberEin Politikum in Buchform: Hans-Peter Grünebachs "Champagner für den Chef" bereichert den literarischen Herbst 2010.
Er wurde von Präsident Karzai persönlich begrüßt, erlebte Politiker wie Brand, Schröder, Genscher, Fischer, Struck live, speiste mit Claudia Roth, und war im jüngsten Balkankrieg, sowie in Afghanistan mehrmals in diplomatischer Mission oder im Auftrag der NATO vor Ort. Wenn der passionierte Triathlet und Autor Hans-Peter ...
Er wurde von Präsident Karzai persönlich begrüßt, erlebte Politiker wie Brand, Schröder, Genscher, Fischer, Struck live, speiste mit Claudia Roth, und war im jüngsten Balkankrieg, sowie in Afghanistan mehrmals in diplomatischer Mission oder im Auftrag der NATO vor Ort. Wenn der passionierte Triathlet und Autor Hans-Peter Grünebach ( www.gruenebach.info ) heute Muße findet, dann seziert er Weltnachrichten, untersucht sie auf ihre möglichen Auswirkungen und bringt diese in Versform auf den Punkt. Meist satirisch-kritisch, besorgt mit einem Augenzwinkern, teils schockierend schonungslos, wenn es um Krieg und Völkermord geht, hält der Autor Staatschefs, Spitzen von politischen Parteien, Kirchenführern, den Bossen von Banken usw. in seinem neuen Buch "Champagner für den Chef" den Spiegel vor. Das Buch ist gerade in Leipzig im Engelsdorfer Verlag erschienen. Mit seinem Engagement für Frieden und für den Erhalt von zivilisatorischen Werten folgt der Autor konsequent dem Credo seines Erstlingswerks von 2001, "Begegnungen auf dem Balkan. Einsatz für den Frieden" ( Nachwort Hans Koschnick ), sowie den Lehren aus seinem Migrations-Fünfakter "Deutsch-Afghanische Freundschaft - Alles nur Theater?" ( 2010 ). Grünebachs scharfer, kritischer Blick für weltpolitische Zusammenhänge, sein erhobener Zeigefinger zu gesellschaftlichen Fehlentwicklungen und seine liebevollen Beschreibungen charmanter "Schwächen" menschlichen Zusammenseins prägen auch seine Kurzprosa in "Tuffsteinrosen" ( 2009 ) und in "Dreikampf, Eros & Tattoos" ( September 2010 ). Die Bundespräsidentenwahl, Randale zum 1. Mai, Konflikte um den Gazastreifen, das Kunduz-Bombardement, Bankenskandale, das Ölpest-Drama, Missbrauchsfälle, der intersexuelle Kosmos, die Todesstrafe, neue Bevölkerungserkrankungen wie die IPhonomanie und das Vuvuzelanitis-, Hanta- und Fußballfieber sind nur einige der Themen des Lyrik-Bandes. Der erste Teil, "Die strauchelnde Gesellschaft jenseits 2010", umfasst nachdenklich stimmende, teils aufwühlende politische Gedichte. Im zweiten Teil "Von Liebe, Autorität und Hoffnung diesseits 2010" stellt der Dichter auch romantische Balladen und Erinnerungen an die erste Liebe vor. In gut verständlicher Sprache richtet sich der Autor an alle, die am Weltgeschehen interessiert sind und nationale und internationale Ereignisse kritisch unter die Lupe nehmen. Hans-Peter Grünebach spricht aber auch die Leser an, die sich eher für das Unterhaltsame als für Politik begeistern. "Champagner für den Chef" ist ein Geschenkbuch für den gehobenen Anspruch. Hans-Peter Grünebach: "Champagner für den Chef. Gereimtes Ungereimtes zu Politik & Liebe" ISBN-13: 978-3-86901-957-4, 1. Auflage 2010, Engelsdorfer Verlag, Festeinband Rezensionsexemplare erhalten Sie auf Anfrage über info@engelsdorfer-verlag.de. Der Engelsdorfer Verlag mit Sitz in Leipzig veröffentlicht Bücher und eBooks fast aller Genres.
Pressekontakt: Kerstin Rost Engelsdorfer Verlag Schongauerstraße 25 04329 Leipzig Telefon: 0341 2711870 EMail: info@engelsdorfer-verlag.de Internet: http://www.engelsdorfer-verlag.de
FAN-FONDS Neues Beteiligungsmodell könnte Bundesliga-Vereine sicherer machen!Genossenschaftliche Beteiligungen hätten Doppeleffekt für Vereine: Gesicherte Finanzen, friedlichere Fans. ...
Ein Gespenst geht um in Europa: Top Fußballvereine haben enorme Schuldenberge angehäuft, manche sind bereits insolvent. TOP-Vereine in England kämpfen ums nackte Überleben. Die Vereine sind dort längst von den Mitgliedern entkoppelt, Großinvestoren haben das Sagen. Obgleich die Situation in Deutschland längst nicht ...
Ein Gespenst geht um in Europa: Top Fußballvereine haben enorme Schuldenberge angehäuft, manche sind bereits insolvent. TOP-Vereine in England kämpfen ums nackte Überleben. Die Vereine sind dort längst von den Mitgliedern entkoppelt, Großinvestoren haben das Sagen. Obgleich die Situation in Deutschland längst nicht so dramatisch ist, häufen sich auch beri uns die die Probleme. In England organisieren sich inzwischen die Fans genossenschaftlich, durchaus entschlossen, ihre Vereine vor dem Aus zu bewahren. Auch in Deutschland wird die Lage der Vereine nicht besser. Höchste Zeit zum Handeln. Fans ohne ihre Vereine? Das wäre wie Autos ohne Räder ... Dazu muss es nicht kommen, wenn sich die Fans aktiv engagieren. Das VerbändeNetzwerk MMW hat dazu u.a. das Modell der FAN-GENO entwickelt ... England, das "Mutterland des Fußballs", steckt in einer tiefen Krise: Große Traditionsvereine, wie Manchester United, FC Liverpool, West Ham United, FC Chelsea und andere stecken in höchsten finanziellen Nöten. Allein die vier Top-Teams ( Manchester, Arsenal, Chelsea, Liverpool häuften die Hälfte der Gesamtverluste der englischen Liga an, in Höhe von fast 4.000 Millionen Euro an. Italien, eine Hochburg des Fußballs in Europa, wo komplett die 2.Liga als "pleite" eingeschätzt wird und man das Bild der 1.Liga fast ähnlich trist sieht. Die Banken geben den Clubs in Europa fast keine Kredite mehr, denn die meisten Vereine haben inzwischen 3-stellige Millionen-Schuldenberge angehäuft Tendenz steigend, in England im letzten Jahr um etwa 12%. Auch den deutschen Fußball scheint inzwischen die Finanzkrise erreicht zu haben, obgleich der frühere Bayern-Manager Uli Hoeneß den deutschen Fußball vor einiger Zeit noch "gut gerüstet" sah und bemerkte, dass man sich in Deutschland weniger Sorgen machen müsse als im Ausland. Und Hoeneß merkt eher beiläufig aber vielsagend an: Bayern München wird "keinen Großinvestor an Bord holen und damit Anteile am Verein verkaufen". Deutliche Worte eines Insiders, der aber inzwischen selbst von einer Kreditklemme im Fußball spricht und den Weg zu Banken als aussichtslos einstuft ( "Es gibt schlicht und einfach keinen Kredit. Welche Sicherheiten will ein finanzschwacher Fußballclub den Banken denn anbieten ... und alle anderen Vermögensgegenstände wurden ja oft schon verschachert" www.focus.de/sport vom 11.08.09 ) Und in Deutschland melden bereits erste Traditionsvereine Insolvenz an ( z.B. SSV Reutlingen ), oder können solche nur mühsam abzuwenden ( z.B. Carl Zeiss Jena ) oder es werden vorsorgende "Rettungspläne" geschmiedet ( Hertha BSC ) Grund genug, sich bereits jetzt mit neuen Lösungsmodellen zu befassen, wie das VerbändeNetzwerk Menschen-Machen-Wirtschaft e.V. fand und lud jüngst Experten zu einem "SPORT-FINANZ-FORUM" nach Halle ein. Wir haben nicht nur Vertreter von Vereinen, Wissenschaftler, Verbändevertreter, Sport-Experten und Berater eingeladen, sondern auch bewusst Mitglieder und Fans von Vereinen, begründete für den Vorstand des VerbändeNetzwerkes, Gerd K. Schaumann die etwas ungewöhnliche Zusammensetzung und machte zugleich damit deutlich, in welche Richtung mögliche Lösungsansätze vor allem gehen sollten: "Wir wollen besonders die "WIR-KRAFT" in den Vereinen anstoßen und fördern und dazu gehören vor allem die Mitglieder und die zahllosen Fans der Vereine, die bisher von den Vereinsführungen eher als Zuhörer und Zuschauer gesehen wurden, denen jetzt aber eine aktive und praktische Rolle zufallen könnte: Mitzuwirken, bei einer nachhaltigen Existenzsicherung! Vor allem aus den Arbeitskreisen: · Nachhaltige Finanzstrukturen · Wirtschaftliche Beteiligungsmodelle · VEREINS-GENOSSENSCHAFTEN · FAN-GENOSSENSCHAFTE des VERBÄNDE-FORUMS kamen die interessantesten Vorlagen für die im Plenum verabschiedeten Empfehlungen. Das Modell FAN-GENOSSENSCHAFTEN entwickelte sich zum mit Abstand interessantesten, aber auch stark kontrovers diskutierten Thema des gesamten Forums. Zusammengefasst so als Berichterstatter der Arbeitskreises, Lothar Kühne und Frank-Peter Evertz - basiert dieses Modell darauf, Fans ( aber auch Mitglieder ) die Möglichkeit einzuräumen, sich finanziell an einem FAN-FONDS zu beteiligen. Zur Vereinfachung sollte dieser in Form einer Genossenschaft gebildet. Fans könnten sich mit unterschiedlich hohen Anteilen an solchen vereinsbezogenen ( aber auch vereinsübergreifenden ) FONDS in Form einer Genossenschaft beteiligen ( als Mitglieder oder investierende Mitglieder ). Ziel solcher Genossenschaften ( und zugleich Förderzweck ) wäre es, den Mitgliedern und Fans der Vereine diverse ( wirtschaftliche, soziale, kulturelle ) Vorteile im Zusammenhang mit ihrem Sportverein zu verschaffen. Hierzu könnten z.B. gehören: Preisvorteile durch Gemeinschaftseinkauf von Vereinsleistungen ( Eintritt, Fan-Artikel, usw. ) aber auch Einkaufsvorteile gegenüber anderen Anbietern. Sofern sich eine solche FAN-GENO auch satzungsmäßig entsprechend öffnet, könne sie sich selbstverständlich auch an anderen Unternehmen oder Vereinen oder Unternehmen von Vereinen wirtschaftlich direkt oder indirekt beteiligen oder in anderer geeigneter Weise zusammenwirken. Auf diesem Wege könnten Fans und Mitglieder ihre Vereine bei deren Konsolidierung wirksam unterstützen. Selbst dann, wenn ein finanzielles Engagement ( von Vereinen, Mitgliedern oder Fans ) nicht gewollt wäre, hätte eine FAN-GENOSSENSCHAFT erhebliche Vorteile für ihre Mitglieder zu bieten, denn sie ist eine interessante Wirtschaftsgruppe und Gruppentarife sind in der gesamten Wirtschaft vorteilhaft. Günstigere Versicherungen oder Reisen, bis hin zum gut Rabatt beim Autokauf, der genossenschaftlichen Vorteilsverschaffung sind keine Grenzen gesetzt. Gerd K. Schaumann fasste die Ergebnisse des Forums mit den Worten zusammen: Wir haben aus England wichtige Anstöße erhalten, die in den Foren viel Anregungen gegeben haben. Die Bemühungen der englischen Genossenschaftsverbände, gemeinsam mit Vereinsmitgliedern und Fans, das "Spiel einiger Großinvestoren mit dem Feuer in ihren Vereinen" zu beenden, sind Schritte in die richtige Richtung. Dies gilt auch dann, wenn es angesichts der dramatischen Schuldenhöhe schwierig sein könnte, das Ruder mit "Selbsthilfe-Aktivitäten" herumzuwerfen. Die Fans in England zeigen, dass sie nicht mehr gewillt sind, sich aufs Zuschauen zu begrenzen.... Deutschland hat den Vorteil, dass die Verhältnisse übersichtlicher und einfacher sind. Aber auch hier "tickt die Uhr" und sind gemeinsame Lösungen gefragt. Das Modell FAN-GENOSSENSCHAFT hat seinen besonderen Charme, weil es Aufmerksamkeit, Aktivität und praktische Handlungsmöglichkeiten miteinander verbindet. Auch FAN-GENOSSENSCHAFTEN, die sich nicht direkt an Finanzlösungen für ihre Vereine beteiligen wollen, sind interessante Partner der Vereine und eine Beteiligung an einer FAN-GENOSSENSCHAFT birgt Gruppenvorteile genug. Bleibt die berechtigte Hoffnung, dass sich die Fan-Kultur dabei auch wandelt. Was spräche dagegen, anzunehmen, dass je mehr sich ein Fan wirtschaftlich für seinen Verein engagiert, er auch einsichtsvoller werden könnte und sein übriges Verhalten sich auch positiv ändert. Dann hätten wir auch das Gewaltpotenzial abgeschwächt, die FAN-GENOSSENSCHAFT ein ideales Gebilde, sozusagen eine "Prävention im Doppel-Pack" mehr Stabilität im Vereinsfußball weniger Randale im Umfeld! Das VerbändeNetzwerk wird das Modell FAN-GENO jetzt auf europäischer Ebene mit Genossenschaftsverbänden aus EU-Ländern abstimmen und über die Dachorganisationen CECOP und CICOPA an das europäische Parlament leiten, entsprechende Aktivitäten im nationalen Bereich werden folgen. Aufgrund des unerwartet großen Interesse am Thema FAN-GENO wurden inzwischen weitere Veranstaltungen und Hearings geplant. Für Interessenten wird eigens ein FAN-PHONE eingerichtet ...
Gerd K. Schaumann ( Vorstand ) VerbndeNetzwerk Menschen Machen Wirtschaft e.V. Wasserstad 16-18 06844 Dessau-Rolau Telefon: 0340 / 2202424 Fax: 0340 / 2302891 Internet: http://www.menschen-machen-wirtschaft.de EMail: gks@menschen-machen-wirtschft.de
CDU-Fraktion dankt der Wuppertaler Polizei für ihren EinsatzBernhard Simon: "Wir wünschen uns einen friedlichen 1. Mai"
In Wuppertal hat sich ein so genanntes Bündnis gegen Polizeigewalt formiert. Ihm gehören links stehende soziale und politische Organisationen an.In einer Pressemitteilung macht der Tacheles e. V. auf die 1. Mai-Demonstration der Autonomen aufmerksam. Zudem wird darauf hingewiesen, dass man sehr genau beobachten werde, ob das Recht auf und die ...
In Wuppertal hat sich ein so genanntes Bündnis gegen Polizeigewalt formiert. Ihm gehören links stehende soziale und politische Organisationen an. In einer Pressemitteilung macht der Tacheles e. V. auf die 1. Mai-Demonstration der Autonomen aufmerksam. Zudem wird darauf hingewiesen, dass man sehr genau beobachten werde, ob das Recht auf Demonstrations- und Versammlungsfreiheit auch für die autonomen Demonstranten gelte und wie sich die Polizei verhalten werde. "Wir wünschen uns für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt einen friedlichen 1. Mai. Die CDU-Fraktion dankt insbesondere der Wuppertaler Polizei für ihren Einsatz. Die Polizei stellt sicher, dass friedliche Demonstranten und andere unbeteiligte Passanten nicht zum Opfer von Krawall, Randale und Gewalt werden. Es ist eine sehr einseitige Sichtweise, unserer Polizei den schwarzen Peter zuzuschreiben und pauschal von Polizeigewalt zu sprechen", sagt der Wuppertaler CDU-Fraktionsvorsitzende Bernhard Simon. Es sei ein großer Vorteil unseres Gemeinwesens, dass unsere Polizei politisch "farbenblind" sei. "Als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt sollten wir den Polizeibeamten ihren schweren Dienst erleichtern. Die Polizei stellt Sicherheit und Ordnung in Wuppertal her. Wir müssen uns gegen Extremisten jeglicher Couleur schützen. Außerdem gilt stets zu beachten, was Ursache und was Wirkung ist. Unsere Polizei hat ein Recht auf Selbstverteidigung, falls sie körperlich angegriffen wird. Dabei ist natürlich die Verhältnismäßigkeit zu wahren." Die CDU-Ratsfraktion ist der Zusammenschluss der Stadtverordneten im Wuppertaler Rat, die der Christlich-Demokratischen Union Deutschland (CDU) angehören.
Ansgar Lange CDU-Ratsfraktion Pannewiese 1 42275 Wuppertal Telefon: 0202 - 563 40 52 Fax: 0202 - 563 52 23 Internet: http://www.cdu-wuppertal.de EMail: ansgar.lange@cdu-wuppertal.de
Das Gesamtsystem Bundesrepublik ist in GefahrInterview mit Bestsellerautor Vlad Georgescu
Die Zeichen stehen auf Sturm. Spätestens seit Einführung der Hartz-Gesetze formiert sich in Deutschland ein massiver, teils militanter Widerstand gegen den Staat. Großdemonstrationen, Randale und Anschläge könnten schon bald das Straßenbild bestimmen " unabhängig vom G8-Gipfel in Heiligendamm. Eine unliebsame ...
Die Zeichen stehen auf Sturm. Spätestens seit Einführung der Hartz-Gesetze formiert sich in Deutschland ein massiver, teils militanter Widerstand gegen den Staat. Großdemonstrationen, Randale und Anschläge könnten schon bald das Straßenbild bestimmen " unabhängig vom G8-Gipfel in Heiligendamm. Eine unliebsame Tatsache, die kaum ein Politiker wahrhaben will. Mit solchen Thesen wartete das Buch "Brennpunkt Deutschland " Warum unser Land vor einer Zeit der Revolten steht" bereits im Februar 2007 auf. Die aktuelle Finanzkrise und die damit verbundene, drohende Weltwirtschaftskrise verleihen den Aussagen des Werks einen beängstigenden, prophetischen Charakter: Während noch vor einem Jahr nahezu alle Medien und Politiker unisono vom Aufschwung oder blühenden Landschaften berichteten, zeichnete das wenig beachtete Buch ein Bild dessen auf, was heute Wirklichkeit ist. Lifegen.de sprach vor einem Jahr exklusiv mit dem Co-Autoren des Werks, Vlad Georgescu, über die Risiken für Vater Staat. LifeGen.de: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat im Vorfeld des G8-Gipfels vor den Gefahren eines neu aufkeimenden Terrorismus gewarnt. Teilen Sie seine Befürchtungen? Georgescu: Offensichtlich hat der Minister unser Buch gelesen. Aber im Ernst: Was Herr Schäuble medienwirksam postuliert beobachten Polizei und Staatsschutz schon seit Jahren. Die vorhandenen, durchaus verfassungsfeindlichen Strukturen im Lande mit den Kritikern des G8-Gipfels in einem Atemzug zu nennen erscheint mit jedoch weltfremd und unadäquat. LifeGen.de: Die Serie von Brandanschlägen, etwa auf den Privatwagen des BILD-Chefredakteurs Kai Diekmann, lassen Schäubles Warnungen doch zu? Georgescu: Nicht in diesem Zusammenhang. Die ersten Anschläge, die von der so genannten militanten gruppe (mg) ausgeübt wurden, fanden doch bereits vor Jahren statt. LifeGen.de:Davon hörte man aber so gut wie nichts... Georgescu: Dabei sind die Indizien unübersehbar, und liegen den Innenministerien von Bund und Ländern vor. So registrierten Mitarbeiter des Berliner Landeskriminalamts die ersten Zusammenhänge zwischen Sozialabbau und Gewaltbereitschaft in der Silvesternacht des 31. Dezember 2002: Das Finanzamt Neukölln-Süd war in Flammen aufgegangen. Im Rausch des Jahreswechsels blieb der Anschlag, zu dem sich eine bis dahin unbekannte "militante gruppe" (mg) bekannte, wenig beachtet. Doch keine drei Monate später schlug die linksextreme mg erneut zu, und ließ mehrere Jeeps der Bundeswehr in Flammen aufgehen. Unsere eigenen Recherchen ergaben, dass es durchaus ein terroristisches Potenzial in Deutschland gibt, nur: die Ursachen scheinen andere zu sein, als jetzt vor dem G-8Gipfel in Heiligendamm von der Politik gebetsmühlenartig vorgetragen wird. LifeGen.de: Das hätten wir gerne näher erläutert. Georgescu: Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit finden seit Jahren Anschläge auf Einrichtungen des Bundes, der Länder oder des Staates statt, in den meisten Fällen allesamt gut koordinierte Aktionen militanter Gruppen. Das Spektrum der potenziellen Aktionen ist weit. Von legalen Demonstrationen gegen Sozialabbau bis hin zu Anschlägen auf Einrichtungen der Wirtschaft, von Kundgebungen radikaler Parteien bis hin zu Terrorakten gegen Einrichtungen des Bundes und der Länder. Von den Medien weitgehend ignoriert, finden diese Aktionen meist nur in den Verfassungsschutzberichten der Länder oder in der polizeilichen Kriminalstatistik eine Erwähnung. LifeGen.de: Politiker sprechen da eher von "Chaoten"..... Georgescu:...und leben mit dieser Einschätzung auf einem anderen Planeten. Schon heute bekennen sich mehr als eine Million Menschen offen zu rechtsextremen Parteien und wählten diese mit ihrer Zweitstimme in den vergangenen drei Bundestagswahlen. Linksextreme bringen es hierzulande auf weitere 33 000 Sympathisanten, wovon etwa 2400 in Berlin zu finden sind. Hinzu kommen mindestens 31 000 islamische Fundamentalisten, davon allein viertausend in der deutschen Hauptstadt. Ich glaube nicht, dass all diese Menschen Chaoten sind. Sie sind nicht mehr für diesen Staat " das sollte uns zu denken geben. LifeGen.de: Trotzdem: Wer Hartz IV erhält wird doch kein Extremist? Georgescu: Glücklicherweise haben Sie Recht. Aber ein Mechanismus lässt sich deutlich erkennen: Der Extremismus lockt vor allem diejenigen, die sich in der Gemeinschaft nicht mehr aufgehoben fühlen, am Rand der Wohlstandsgesellschaft leben, denen Orientierung für Gegenwart und Zukunft fehlt oder die sich der "Dominanzkultur" des Westens oder dem Massenkonsum nicht unterordnen wollen. LifeGen.de: Die große Mehrheit der Bevölkerung wendet sich von den Extremen ohnehin ab.... Georgescu:....sollte man meinen. Fakt aber ist, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz bereits seit Mitte der Neunziger Jahre alarmiert zu sein scheint: Nahezu ein Fünftel aller Erwachsenen in Deutschland nahm damals an einer Demonstration gegen die Regierung teil. Die Liebe zum Staat scheint begrenzt. LifeGen.de: Sollten wir uns sorgen? Georgescu: Ja. Denn das Gesamtsystem Bundesrepublik ist in Gefahr. Neben dem Aufstieg der Rechtsextremen erlebt auch die militante Linke seit Anfang des neuen Jahrtausends ein fulminantes Comeback. Die Frage, ob Gewalt ein legitimes Mittel zur Beseitigung des bestehenden Systems ist, haben die militanten Gruppen nach einer mehr als zehn Jahre andauernden Diskussion für sich entschieden " und setzen zur Durchsetzung ihrer Ziele wieder auf den bewaffneten Kampf. Das Interview führte Dr. Rolf Froböse
Das Buch zum Thema: Marita Vollborn, Vlad Georgescu Brennpunkt Deutschland. Warum unser Land vor einer Zeit der Revolten steht Gustav Lübbe Verlag ISBN: 3-7857-2282-6 Hardcover/Festeinband Preis: 18,00 EUR (D) 18,50 EUR (A) 31,90 SFR
Vlad Georgescu (CEO) Lifegen.de LTD Niederlassung Deutschland Schwimmbadstr. 29 37520 Osterode Telefon: 05522 3159133 Fax: 05522 3159135 Internet: http://www.lifegen.de EMail: redaktion@lifegen.de
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