Öffentlichkeitsarbeit in Fachmedien
Jedes Jahr wieder zeigt sich auf den Herbstmessen, dass Technik vom Informationsfluss lebt. Neue Produkte und Problemlösungen werden vorgestellt, alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Messen sind damit ein wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit, keineswegs sollten sie jedoch das einzige sein. Schließlich verlangt eine kurze von den ...
Jedes Jahr wieder zeigt sich auf den Herbstmessen, dass Technik vom Informationsfluss lebt. Neue Produkte und Problemlösungen werden vorgestellt, alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Messen sind damit ein wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit, keineswegs sollten sie jedoch das einzige sein. Schließlich verlangt eine kurze Time-to-Market von den meisten Unternehmen der Automatisierungsbranche auch unabhängig von Messeterminen neue Produkte am Markt einzuführen oder über technische Weiterentwicklungen zu informieren. Hier leisten die Fachmedien unschätzbare Dienste. Sie haben ganzjährig "geöffnet" und erreichen auch Interessenten, die ein Hersteller noch nicht kennt. In Fachartikeln können zum Beispiel exemplarische Lösungen aufgezeigt werden, die potentielle Kunden mit einem ähnlichen Problem ansprechen. Damit sind sie gerade auch für kleinere und mittelständische Unternehmen wichtige Werkzeuge der Öffentlichkeitsarbeit, die nicht nur dem Vorstellen neuer Produkte oder Dienstleitungen dienen, sondern langfristig auch das Image eines Unternehmens in der Öffentlichkeit aufwerten. Soweit so gut. Auch wenn dies für die meisten PR-Verantwortlichen keine neue Erkenntnis sein dürfte, gestaltet sich die Umsetzung in die Praxis allerdings für viele nicht unbedingt einfach. Ursache dafür ist oft Zeitmangel bzw. eine zu dünne Personaldecke. Meist gelingt es den Marketingabteilungen noch Anzeigen zu schalten und kleinere Produktmeldungen "zu stemmen", also möglichst zielgerichtet an die Fachpresse zu verteilen. Fachartikel rutschen dann in der Priorität zwangsläufig nach unten. Doch damit wird die Chance vertan, über technische Hintergründe zu informieren, Produkte ausführlicher zu beschreiben oder über interessante Anwendungen zu berichten. Solche Projekte sind imageträchtiger als bloße Produktmeldungen aber auch deutlich aufwändiger, gilt es doch bereits vor Projektstart wesentliche Fragen zu klären: Wer schreibt? In welchen Medien sollen die Artikel sinnvollerweise veröffentlicht werden? Müssen bestimmte Termine eingehalten werden? Und last, but not least: Wie sind die Informationen für die Zielgruppe aufzubereiten? Schließlich sind gut strukturierte Artikel mit einer klaren und verständlichen Sprache unabdingbare Voraussetzung, um von Redakteuren und letztendlich vom Leser wahr- und ernstgenommen zu werden. Hier stoßen vor allem mittelständische Unternehmen schnell an Grenzen, denn sowohl Marketing als auch Entwicklung, Produktmanagement und Vertrieb sind in der Regel mit ihrem angestammten Aufgabenbereich mehr als ausgelastet. Warum also solche Projekte nicht auslagern und Textprofis damit beauftragen? Den Messestand zum Beispiel baut ja normalerweise auch nicht der Produktmanager oder der Marketingleiter eigenhändig auf, sondern eine darauf spezialisierte Firma. Für technische Fachartikel gibt es ebenfalls kompetente Partner, die nicht nur Text-Knowhow, sondern auch das notwendige Technikwissen haben. Hier den Richtigen zu finden ist gar nicht so schwer: einfach bei zwei, drei Redaktionen nachfragen. Die wissen schließlich am besten, wer pünktlich und zuverlässig Pressematerial liefert, das sich gut verwenden lässt. Neben Messen, Anzeigen und Produktmeldungen sind Fachartikel ein wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit, das mittelständische Unternehmen leider aus Zeit- und Personalmangel oft zu wenig nutzen. Warum also solche Projekte nicht auslagern und Textprofis damit beauftragen? Für technische Fachartikel gibt es kompetente Partner, die nicht nur Text-Knowhow, sondern auch das notwendige Technikwissen haben. Redaktionsbüro Stutensee GbR Homburg,Alex http://www.rbsonline.de kontakt[at]rbsonline.de
PLT-Software integriert NE100 und W@M-Portal
Sowohl Endress+Hauser wie auch Rösberg (http://www.roesberg.com/) sind für ihre innovativen Ideen bekannt. Beide Firmen arbeiten kontinuierlich daran, ihren Kunden die tägliche Arbeit zu erleichtern. NE100 und das W@M-Portal nehmen dem Kunden viel Arbeit ab, erhöhen die Datenqualität und eliminieren Fehler. Die Kunden beider Firmen profitieren ...
Sowohl Endress+Hauser wie auch Rösberg (http://www.roesberg.com/) sind für ihre innovativen Ideen bekannt. Beide Firmen arbeiten kontinuierlich daran, ihren Kunden die tägliche Arbeit zu erleichtern. NE100 und das W@M-Portal nehmen dem Kunden viel Arbeit ab, erhöhen die Datenqualität und eliminieren Fehler. Die Kunden beider Firmen profitieren von den Synergieeffekten der Zusammenarbeit von Endress+Hauser und Rösberg. Standardisierter Austausch auf der Basis von NE100 Die Namur-Empfehlung NE100 schafft gute Voraussetzungen für den Austausch von Gerätedaten zwischen Hersteller und Anwender. Die Daten werden digitalisiert und in einheitlicher Form so ausgetauscht, dass beide Seiten diese in ihre Systeme integrieren können. Aufwändige und fehleranfällige Tipparbeit entfällt. Gerätebeschreibungen sind so definiert, dass sich mit ihnen alle Merkmale abbilden lassen, die ein Gerätetyp haben kann. Der Gerätehersteller Endress+Hauser bietet einen Webservice an, über den sich NE100-Spezifikationen direkt zwischen Anwender und Lieferant austauschen lassen. Die Automatisierungsexperten der Rösberg-Engineering GmbH haben das NE100-Modul sowie den Webservice von Endress+Hauser in ihre PLT-Software Prodok integriert (http://www.roesberg.com/de/prodok/module/ne-100.html). Mit dieser Integration gestaltet sich der Bestellprozess wie folgt: Der Anwender trägt seine gewünschten Spezifikationen für ein benötigtes Gerät in ein NE100 konformes Formular innerhalb des PLT-Systems Prodok ein. Per Knopfdruck wird dieses an den Hersteller zur Angebotsanfrage übermittelt. Dieser erhält die Anfrage innerhalb seines Systems, fragt die geeigneten Komponenten ab, die zugehörigen Informationen werden automatisch in das Auftragsformular eingefügt und dem Anwender geschickt. Alles funktioniert per Knopfdruck. Der Angebotsprozess ist deutlich vereinfacht, alle Beteiligten sparen Zeit und Fehlerquellen beim Abtippen sind eliminiert. Einfache Pflege der Anlagendokumentation Über das W@M-Portal von Endress+Hauser lassen sich die zu den Geräten des Herstellers hinterlegten Stammdaten, Dokumentationen, Prüfzertifikate, ATEX-Bescheinigungen, produktspezifische Ersatzteillisten sowie Ergebnisse aus dem gesamten Lebenszyklus abrufen. Man erhält alle Information zum Produktstatus. Wird ein Produkt in absehbarer Zeit abgekündigt, erhält der Anwender hier ebenso Informationen dazu wie über kompatible Nachfolgeprodukte. Das W@M-Portal ist in Prodok ebenfalls integriert. Der Zugriff auf Dokumentationen oder Ersatzeillisten über das Portal ist gerade für Anlageninstandhalter ein hilfreiches Werkzeug. Rösberg bietet hierfür eine automatisierte Lösung, mit der die Daten nicht nur im Online-Betrieb, sondern auch offline nutzbar sind. Der Anwender wählt aus, zu welchem Anlagenteil er Informationen benötigt. Die Daten werden dann nicht nur heruntergeladen, sondern auch direkt in Prodok integriert. Sind einzelne Geräte mehrfach in der Anlage verbaut, wird die Bedienungsanleitung nur einmal gespeichert und mit den jeweiligen Geräten verlinkt. Individuelle Informationen zu speziellen Geräten werden direkt beim Gerät hinterlegt. Die eindeutige Identifizierung der Komponenten erfolgt über deren Serien – oder TAG-Nummer. Alle heruntergeladenen Dokumente sind versioniert. Bei Abruf erfolgt eine automatische Prüfung, ob es neue Dokumentationsstände gibt. Endress+Hauser und Rösberg ziehen an einem Strang und sind ein Beispiel für eine professionelle Zusammenarbeit bei der Umsetzung von visionären Zielen. Die Synergieeffekte der Lösungen beider Firmen garantieren dem Anwender eine Übereinstimmung zwischen Anlagenrealität und Dokumentation. Sie schaffen somit eine wichtige Voraussetzung für zuverlässige Anlagen. Die Namur-Empfehlung NE100 schafft gute Voraussetzungen für den Austausch von Gerätedaten zwischen Hersteller und Anwender. Der Gerätehersteller Endress+Hauser bietet einen Webservice an, über den sich NE100-Spezifikationen direkt zwischen Anwender und Lieferant austauschen lassen. Die Automatisierungsexperten der Rösberg-Engineering GmbH haben das NE100-Modul sowie den Webservice von Endress+Hauser in ihre PLT-Software Prodok integriert. Rösberg Engineering GmbH Landgraf,Evelyn http://www.roesberg.com info.ka[at]roesberg.com
SMS-Messenger macht Anlagen schnell und einfach GSM-fähig
Bei der Anlagen- und Prozesstechnik liegt die Zukunft in der drahtlosen Datenübertragung – keine Frage. Doch in bestehenden Anlagen sind die Neu-Investitionen für Drahtlostechnik erheblich. Es müssen Funkbaugruppen ausgetauscht werden und auch die Anlagentechnik erfordert eine grundlegende Erneuerung. Doch die Technik macht‘s möglich, die ...
Das Unternehmen wireless netcontrol bietet verschiedene Lösungen im Bereich Fernwartung und Fernwirkung an, so auch den SMS-Messenger der ConiuGo GmbH aus Hohen Neuendorf bei Berlin. Der SMS-Messenger ist einfach zu implementieren und macht die Umstellung der Drahtlostechnik überflüssig. Vom PC aus werden bequem SMS-Kurznachrichten versendet, wofür zum Beispiel eine Outlook-ähnliche Benutzeroberfläche bereitgestellt wird. Der Messenger setzt die Informationen in das zuvor definierte Kommando für die Anlage um. Hierbei können sowohl Text als auch Steuerzeichen verwendet werden und dank variabler Schnittstellenparameter versteht die Anlagenkomponente das Kommando problemlos. Eine SMS „Sende aktuellen Messwert“ wird so in ein Maschinenkommando übertragen, das zum Beispiel #transfer data set# lauten kann. Auch in der Gegenrichtung arbeitet der SMS-Messenger. Ausgaben auf der seriellen Schnittstelle können interpretiert und als SMS versendet werden. Eine Sensor-Nachricht, die beispielsweise #print temperatur 22.3# lautet, wird vom SMS-Messenger erkannt und als SMS „Aktuelle Temperatur beträgt 22,3°C“ an den Betriebsingenieur versendet. Dieser empfängt die Nachricht entweder im SMS-Gateway seines PC oder direkt auf dem Mobiltelefon. Der SMS-Messenger überzeugt durch einfaches Handling und viel Flexibilität in den Anwendungen. Wichtige Informationen erhält man drahtlos und ortsungebunden, die Reaktion auf Ereignis kann durch drahtloses Fernwirken erfolgen und die vorhandene Anlagentechnik wird weiter verwendet.
- weitere Informationen finden Sie unter
Unternehmen Riedel,Marco info[at]wireless-netcontrol.de
Fachpressetour bringt Firmen und Presse näher zusammen
Technikjournalismus lebt von technischen Neuerungen. Viele davon entstehen in Unternehmen des Mittelstands. Journalisten besuchen daher gerne solche Unternehmen, genauer gesagt, sie würden es gerne tun, wenn sie dafür mehr Zeit hätten, "frisst" doch ein Besuch von zwei, drei Stunden normalerweise einen ganzen Arbeitstag. Ähnlich ist die in den ...
Technikjournalismus lebt von technischen Neuerungen. Viele davon entstehen in Unternehmen des Mittelstands. Journalisten besuchen daher gerne solche Unternehmen, genauer gesagt, sie würden es gerne tun, wenn sie dafür mehr Zeit hätten, "frisst" doch ein Besuch von zwei, drei Stunden normalerweise einen ganzen Arbeitstag. Ähnlich ist die Situation in den Unternehmen: Journalisten empfängt man schon gerne, aber ein gut vorbereiteter Besuch macht Arbeit und blockiert die Führungskräfte beachtliche Zeit. So überlegt man schon, ob sich dies für einen einzelnen Besucher lohnt. Die Frage ist naheliegend: Wie lassen sich Wollen und Können beider Seiten in Einklang bringen? Die Lösung liegt auf der Hand: Eine übersichtliche, noch persönlich betreubare Journalistengruppe müsste an einem Tag gleich mehrere für sie interessante Unternehmen besuchen (Bild). Drei Firmen zu finden, die das gleiche Fachpressesegment ansprechen und räumlich nahe beieinanderliegen, diese Aufgabe hatte sich das Redaktionsbüro Stutensee (rbs) gestellt. Im Osten von Stuttgart wurde es fündig: Novotechnik in Ostfildern, Balluff im benachbarten Neuhausen und unweit davon Hirschmann mit seinem Werk in Neckartenzlingen. Mit zehn, von diesen Unternehmen "handverlesenen", Journalisten aus den Bereichen Sensorik, Messen, Steuern, Regeln, Antriebstechnik, Automation und Konstruktion startet an einem schwül-warmen Frühsommermorgen die erste Fachpressetour (http://www.fachpressetour.de). Nach etwas Firmengeschichte und -philosophie gab es bei Novotechnik eine Einführung in die Weg- und Winkelmesstechnik. Das Unternehmen produziert am deutschen Standort jährlich allein etwa 10 Mio potentiometrische Sensoren, das sind täglich etwa 40.000 Stück. Wie diese riesigen Stückzahlen produziert und dabei die hohen Qualitätsforderungen z.B. Automobilindustrie erfüllt werden, zeigte die Führung durch die Produktion. Die Zukunft sieht man in kontaktlosen Systemen. Hierhin fließt daher die meiste Entwicklungskapazität. Um RFID ging es in einem Vortrag bei Balluff, an den sich eine praktische Demonstration des Multitag-Readings anschloss. Ein weiterer Vortrag zeichnete den Weg des Unternehmens vom Sensoranbieter zum Networking-Systemanbieter. Steckverbinder, ebenfalls Industrial Networking und Netzsicherheit waren die Themen bei Hirschmann und Lumberg, die beide zur Belden-Gruppe gehören. Eine Werksführung gab den Journalisten einen Eindruck, wie komplex und unterschiedlich die beiden Produktionsbereiche für Stecker und industrielle Ethernet-Switche sind. Über die positive Resonanz bei Journalisten und beteiligten Firmen freuten sich die Veranstalter Alex und Dietrich Homburg vom rbs. Sie planen, zu einer neuen Tour an anderen Orten mit anderen Themen einzuladen. Das Spektrum dafür ist breit und reicht von Prozesstechnik über Maschinenbau und Gebäudetechnik bis hin zu Verpackung, industrieller Elektronik und Medizintechnik. Das Redaktionsbüro Stutensee hat für die Pressearbeit ein neues Format kreiert: die Fachpressereise. Eine überschaubare Gruppe von Redakteuren besucht auf einer Rundreise mehrere Firmen. Die Unternehmen können sich so vor Ort gleich mehreren Journalisten präsentieren, für die wiederum die Reise effektiver wird. Homburg,Alex kontakt[at]rbsonline.de
Fachpressetag Prozesstechnik 2011 in Karlsruhe:
Bei den Fachpressetagen 2011 (http://www.fachpressetage.de) des Redaktionsbüro Stutensee informierten Fachleute aus dem Bereich der Verfahrenstechnik die zahlreich erschienenen Vertreter der Fachpresse über neueste Entwicklungen der Branche. Die Prozesse selbst sind meist ausgereift, Verbesserungspotential steckt aber häufig noch in ihrer sind zu ...
Bei den Fachpressetagen 2011 (http://www.fachpressetage.de) des Redaktionsbüro Stutensee informierten Fachleute aus dem Bereich der Verfahrenstechnik die zahlreich erschienenen Vertreter der Fachpresse über neueste Entwicklungen der Branche. Die Prozesse selbst sind meist ausgereift, Verbesserungspotential steckt aber häufig noch in ihrer Handhabung. Stichworte sind Anlagenerhalt, sichere Arbeitsabläufe, Erfüllung gesetzlicher Vorgaben und betriebsinterner Verwaltung. Hier entscheidende Verbesserungen durch optimiertes Vorgehen zu erzielen, war der Inhalt der meisten Vorträge. Verwaltung vereinfachen Das Problem "Wo ist der Autoschlüssel" kennt wohl jeder. Der antwortenden Schlüsselanhänger war vor Jahren schon für manchen die Lösung. Etwas komplexer ist ein Lokalisierungssystem für die Weiten der Produktionsanlagen, entwickelt von R.Stahl aus Waldenburg. Das auf RFID basierende System erlaubt es auch an unübersichtlichen Standorten, Arbeits- und Produktionsmittel ebenso leicht zu lokalisieren wie Rohstoffe oder Produkte und Personen. Selbst Eigentum mehrerer Firmen auf einem Chemieparkgelände lässt sich so sicher auseinanderhalten. Jedes zu identifizierende Teil bekommt einen RFID-Transponder, Das Gelände wird mit, die Fläche abdeckenden, fest installierten Empfängern ausgestattet. Das funktioniert nun selbst in explosionsgefährdeten Bereichen. Die Signale der aktiven Transponder werden empfangen, ausgewertet und die Position je nach Applikation angezeigt oder per ERP-System weiterverarbeitet. Das spart Zeit und Kosten und erhöht nebenbei noch die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Anlage. Ebenfalls um die Verbesserung von Logistik und Arbeitsabläufen drehte sich der Vortrag der Rösberg Engineering. Menschliche Fehler im Arbeitsablauf können gerade in der Prozessindustrie zu teils erheblichen Konsequenzen bei Produktqualität und Sicherheit führen; das Befüllen von Tankwagen ist dafür nur ein Beispiel. Das neue praxisgerechte Konzept sichert komplexe Abläufe, die aus mehreren manuellen Arbeitsschritten bestehen. Die herstellerunabhängige Lösung nutzt spezielle, an die raue Umgebung angepasste mobile Endgeräte, mit für mobilen Betrieb geeigneter Software. Über PDA oder Tablet-PC können so die vorgeschriebenen Arbeitsabläufe Schritt für Schritt aufgerufen, umgesetzt und abgehakt werden. Vergesslichkeit und Verwechslungen richten keinen Schaden mehr an, da RFID Schieber, Stutzen, Ventile usw. identifiziert. Ebenfalls mit Bedienung vor Ort und Dateneingabe bzw. Ablesen aktueller Werte beschäftigten sich R.Stahl HMI Systems. In explosionsgefährdeten Bereichen dürfen nur Geräte mit begrenzter Energie oder sicherer Kapselung eingesetzt werden. Durch schlechte Ableitung der Wärme ist aber auch hier die Energie begrenzt. Unter diesem Leistungsmanko leiden besonders Displays im Sonnenlicht. Während Displays normalerweise nur auf blasse 600 bis maximal 1000 Cd/m2 kommen, erreicht die Sonne mit 20.000 bis 100.000 Lux bei bedecktem oder sonnigem Himmel ein Vielfaches dieser Leuchtkraft. Im Freien wie auf Tankschiffen, Bohrplattformen usw. können Abdeckungen aber nicht immer sicher für den nötigen Schatten sorgen. Die Lösung ist einfach, erfordert aber Knowhow: Ein für den explosionsgefährdeten Bereich zugelassener Touch-Screen arbeitet mit einer speziellen Folie, die das einfallende Sonnenlicht zur Seite "umleitet". Während das Displaylicht ungehindert passieren kann. Damit die Sonnenenergie nicht zusätzlich den Bildschirm aufheizt, wird die Lichtenergie am Rand des Bildschirms wieder ausgekoppelt. Die Präsentation der Mitsubishi Electric Europe B.V. griff das Thema des Verwaltens und Steuerns von Rezepturen auf. Unter dem Namen C Batch entwickelte Mitsubishi in Zusammenarbeit mit dem Prozesssteuerungsspezialist INEA das neue Programm, um PAC-basierte Batch-Steuerungslösung zu unterstützen. Kompatibel mit ISA S88.01 bietet die Lösung Features zur Bearbeitung und Verwaltung von Rezepturen, Erzeugen von Batches und Steuerung ihrer Ausführung bis hin zur automatischen Rezeptur-Ausführung. Auch simultane Bearbeitung verschiedener Rezepturen ist möglich. Das Programm benötigt keinen Linien-PC, da industriell geprüfte PAC-Hardware anstelle konventioneller PC-Hardware verwendet wird. So werden zugleich die üblichen Probleme mit der IT-Sicherheit umgangen, da Trojaner und Würmer aus der Windows-Welt hier nicht zuschlagen können. Mitsubishi betrachtet gerade die Fabrikautomatisierung in dieser Hinsicht aus einer übergeordneten Perspektive. Lösungen für die Verfahrenstechnik Verfahrenstechnik benötigt in vielen Fällen Wärme. Moderne Brennersteuerungen, z.B. für Prozessdampferzeugung, regulieren und steuern die Energiezufuhr präzise. Neben diesen rein aufgabenorientierten Vorgängen muss heute zusätzlich auf die Einhaltung der feuerungstechnischen Normen und Richtlinien geachtet werden. Maßnahmen für funktionale Sicherheit aus den Sicherheitsstandards der Prozess- und Maschinenindustrie sind zu berücksichtigen. Eventuelle Änderungen dieser Vorschriften sind bei Wartungsstillstand unverzüglich umzusetzen und gegebenenfalls Komponenten um- oder nachzurüsten. Der Vortrag von HIMA – Paul Hildebrandt GmbH Co KG zeigte auf, in welchen Phasen des Sicherheitslebenszyklusses Fachnormen aus der Feuerungstechnik Einfluss auf die Brennersteuerung nehmen. Dem eigentlichen Produktionsgeschehen widmete sich der Beitrag der Endress+Hauser Conducta mit ihren neuen Inline-Photometern. Diese modernen Photometer erlauben nun, präzise und reproduzierbare Trübung oder Zellwachstum innerhalb des Reaktors zu bestimmen. Dazu arbeiten die Sensoren mit Farbmessung, NIR- (Nahes-Infra-Rot) oder UV-Absorption. Die Wechselwirkung des eingestrahlten Lichts mit dem Medium gibt bei der Inline-Messung direkt aussagekräftige Daten ohne personalintensive Probennahme und Labor. Das Verfahren eignet sich sowohl für einfache Applikationen wie auch für höchsten hygienischen Auflagen unterworfene Prozesse. Ebenfalls mit dem Gebiet moderner Sensorik beschäftigte sich der Vortrag der Endress+Hauser Messtechnik. Betriebssicherheit und Anlagenverfügbarkeit müssen heute mit einer einheitlichen und durchgängigen Feldinstrumentierung einhergehen. Nur so lassen sich Betriebskosten in einem vertretbaren Rahmen halten. Als erster Anbieter setzt der Sensorspezialist daher auf ein neues, auf Zweileiter-Technik basierendes Konzept. Sensoren für die Messparameter Durchfluss und Füllstand übernehmen hier die Vorreiterrolle. Das erlaubt einen konzeptionellen Wandel hin zu einfacher und einheitlicher Technik im Feld und setzt gleichzeitig neue Maßstäbe bei Sicherheit und Effizienz in der Feldinstrumentierung. Dem klassischen Bereich der Dosiertechnik verschrieben war die Präsentation der ProMinent Dosiertechnik GmbH. In einem kurzen Überblick wurde der große Bogen der heute wichtigen Einsatzfelder für zuverlässige Dosierung unterschiedlichster Stoffe aufgezeigt. Damit Kühltürme und Rückkühler von Klimaanlagen nicht zu gesundheitsgefährdenden Salmonellenschleudern werden (Salmonellen wachsen im dort bevorzugten Temperaturbereich von um die 50°C sehr gut), muss das Kühlwasser mit der gerade notwendigen Menge Korrosionsschutz- oder Desinfektionsmitteln versetzt werden. Das ist keinesfalls trivial. Individuell abgestimmte Systeme des Herstellers bekämpfen Mikroben, Ablagerungen und Korrosion durch intelligente Vernetzung von Dosierpumpen, Reglern und Sensoren. So kann bei minimalen Betriebskosten ein maximaler Schutzeffekt für die Anlage und Umwelt sichergestellt werden. Die vortragenden Teilnehmer der Fachpressetage Prozesstechnik spannten mit ihren Beiträgen zum wiederholten Mal einen interessanten Bogen von der modernen Grundlagentechnik für die Anlage über Neuerungen im Bereich Handling und Sicherheitskontrolle bis hin zu Verwaltungserleichterung bei der Umsetzung von Vorschriften und Normen. In allen Themenbereichen war der Trend zur individuell zugeschnittenen Lösung auszumachen, Hardware wie Software Angebote werden dafür zunehmend flexibler entwickelt. Auf den Fachpressetagen 2011 des Redaktionsbüro Stutensee informierten Fachleute aus dem Bereich der Verfahrenstechnik die zahlreich erschienenen Vertreter der Fachpresse über neueste Entwicklungen der Branche. Stichworte sind Anlagenerhalt, sichere Arbeitsabläufe, Erfüllung gesetzlicher Vorgaben und betriebsinterner Verwaltung. Homburg,Alex kontakt[at]rbsonline.de
BRAIN erweitert Patentportfolio um natürlichen bioaktiven Kosmetik-Wirkstoff
( ddp direct ) Zwingenberg und Frankfurt, 28. Februar 2011 Das Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG und die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. in Frankfurt geben die Kooperation auf dem Gebiet der biotechnologischen Herstellung von Perillasäure bekannt. Der im Besitz der BRAIN befindliche patentierte wird als in ...
( ddp direct ) Zwingenberg und Frankfurt, 28. Februar 2011 Das Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG und die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. in Frankfurt geben die Kooperation auf dem Gebiet der biotechnologischen Herstellung von Perillasäure bekannt. Der im Besitz der BRAIN befindliche patentierte Monoterpen-Naturstoff wird zukünftig als breit einsetzbarer, bioaktiver Wirkstoff in kosmetischen Produkten zum Einsatz kommen. Pressekontakt: Martin Langer BRAIN AG Darmstädter Str. 34-36 64673 Zwingenberg Telefon: +49-6251-9331-16 EMail: ml@brain-biotech.de Internet: www.brain-biotech.de
SMS-Messenger macht Anlagen schnell und günstig GSM-fähig
Bei der Anlagen- und Prozesstechnik liegt die Zukunft in der drahtlosen Datenübertragung - keine Frage. Doch in bestehenden Anlagen sind die Neuinvestitionen für Drahtlostechnik erheblich. Es müssen Funkbaugruppen ausgetauscht werden und auch die Anlagentechnik erfordert eine grundlegende Erneuerung. Doch die Technik macht's dass sich in ...
Bei der Anlagen- und Prozesstechnik liegt die Zukunft in der drahtlosen Datenübertragung Pressekontakt: Marco Riedel WIRELESS-NETCONTROL GmbH Berliner Straße 4a 16540 Hohen Neuendorf Telefon: 03303 409 692 EMail: mr@wireless-netcontrol.de Internet: http://www.wireless-netcontrol.de
Komponenten von TELE überwachen Sondermaschinen im Anlagenbau
Große Maschinen und Anlagen, die oft 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche laufen, müssen zuverlässig überwacht und damit vor Ausfällen bewahrt werden. Aus diesem Grund stattet der österreichische Prozesstechnik-Spezialist Protec alle neuen Metallbeschichtungsanlagen nun mit WatchDog pro von TELE aus. Das kontrolliert + ...
Große Maschinen und Anlagen, die oft 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche laufen, müssen zuverlässig überwacht und damit vor Ausfällen bewahrt werden. Aus diesem Grund stattet der österreichische Prozesstechnik-Spezialist Protec alle neuen Metallbeschichtungsanlagen nun mit WatchDog pro von TELE aus. Das Überwachungssystem kontrolliert nicht nur sämtliche Pumpen, sondern sorgt auch für fehlerfreie Arbeit der Motoren an den Galvanisierungstrommeln in den Protec Metallveredelungsanlagen. "Für unsere Kunden ist ein Ausfall einer Anlage mit extrem hohen Kosten verbunden. Deshalb ist die Zuverlässigkeit der Überwachungskomponenten systementscheidend. WatchDog pro hat sich bei uns ein halbes Jahr lang im Testbetrieb bestens bewährt. Deshalb setzen wir das System ab sofort in neuen Galvanisierungsanlagen ein", erklärt Alexander Ettinger, Projektleiter bei der Protec Steuerungen + Prozesstechnik GmbH. Pressekontakt: Bruno Lukas Press´n´Relations GmbH Magirusstr. 33 89077 Ulm Telefon: +49 731 96287-17 EMail: blu@press-n-relations.de Internet: http://www-press-n-relations.de
Rundum staub- und strahlwassergeschützt präsentiert sich das Modell WTP-8865-15O durch die Schutzart IP 65, seinen weiten Betriebstemperaturbereich von -25°C bis 55°C und dem lüfterlosen Betrieb als echter Allwetter Panel-PC.
- Rundum IP 65, staub- und strahlwassergeschützt - Betriebstemperaturbereich 25°C bis 55°C - Intel Atom N270 CPU, 1,6 GHz - Intel 945GSE + ICH7M - 15 LCD/LED, Sunlight Readable - Anti-UV Touch Surface, Kondensationsschutz - Metall-Gehäuse COMP-MALL bietet einen Allwetter Panel-PC für viele Anwendungen im Außenbereich, z.B. ...
- Rundum IP 65, staub- und strahlwassergeschützt COMP-MALL bietet einen Allwetter Panel-PC für viele Anwendungen im Außenbereich, z.B. für Schiffe, Baumaschinen, Straßendienste, Verkaufsstände, KIOSK- und Digital-Signage-Terminal, Automations- / Prozesstechnik, etc. Rundum staub- und strahlwassergeschützt präsentiert sich das Modell WTP-8865-15O durch die Schutzart IP 65, seinen weiten Betriebstemperaturbereich von -25°C bis 55°C und dem lüfterlosen Betrieb als echter Allwetter Panel-PC. Als Partner für industrielle PC-Technik präsentiert sich die COMP-MALL GmbH mit Sitz in München kundenorientiert und flexibel.
IPH startet 2011 neues Projekt zu Aluminium-Matrix-Kompositen und ihrer Herstellung
Hannover, 13. Dezember 2010 Ab 2011 erforscht das IPH Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH stabile Leichtgewichte: Die Herstellung von Aluminium-Matrix-Kompositen ist Gegenstand eines neuen Forschungsprojektes.Hart wie Stahl und leicht wie Aluminium: Was wie der Traum eines jeden Konstrukteurs scheint, bieten so genannte kurz Diese ...
Hannover, 13. Dezember 2010 Ab 2011 erforscht das IPH Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH stabile Leichtgewichte: Die Herstellung von Aluminium-Matrix-Kompositen ist Gegenstand eines neuen Forschungsprojektes. Hart wie Stahl und leicht wie Aluminium: Was wie der Traum eines jeden Konstrukteurs scheint, bieten so genannte Aluminium-Matrix-Komposite, kurz Alu-MMC. Diese Werkstoffverbünde mit einer Matrix-Struktur aus Aluminium, die mit Keramikpartikeln verstärkt ist, sind sehr stabil und hoch belastbar. Interessant sind sie daher zum Beispiel für den Einsatz im Fahrzeugbau. Doch die Herstellung durch spanende Bearbeitung ist bislang teuer, und die Werkstoffqualität leidet bei dem Herstellungsprozess. Bei der Herstellung von Aluminium-Matrix-Kompositen durch Fräsen wird die Matrix-Struktur beschädigt, erklärt Malte Stonis, Abteilungsleiter am IPH, die Nachteile der spanenden Bearbeitung. Und dadurch verliert das Material an Stabilität. Wie die Materialeigenschaften der Aluminium-Matrix-Komposite bereits durch die Herstellung verbessert werden können, erforschen die Wissenschaftler am IPH ab 2011 in einem neuen Forschungsprojekt. Das IPH Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH ist 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus entstanden und seitdem als Forschungs- und Beratungsdienstleister auf dem Gebiet der Produktionstechnik tätig. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen aus der Industrie und Forschungsvereinigungen. Die Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens sind Forschung und Entwicklung, Beratung und Qualifizierung in den Bereichen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung und Produktions- und Logistiknetzwerke sowie der Herstellung von XXL-Produkten.
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