Einzige Dickens-Konferenz in Deutschland räumt mit Vorurteilen auf
(ddp direct)2012 wäre der englische Schriftsteller Charles Dickens 200 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses weltweit begangenen Dickens-Jahres findet an der Universität Vechta vom 7. bis 9. Juni die bundesweit bisher einzige Dickens-Konferenz statt. Behandelt wird dabei die Frage der Bedeutung von Dickens im deutschsprachigen auf einige ...
(ddp direct)2012 wäre der englische Schriftsteller Charles Dickens 200 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses weltweit begangenen Dickens-Jahres findet an der Universität Vechta vom 7. bis 9. Juni die bundesweit bisher einzige Dickens-Konferenz statt. Behandelt wird dabei die Frage der Bedeutung von Dickens im deutschsprachigen Kulturraum.
Reduziert auf einige wenige (frühe) Erzählungen und Romane wie Oliver Twist (1838) oder die Weihnachtsgeschichte (1843) gilt Dickens heute immer noch als ein Kinderbuchautor, als ein Spitzweg der Romankunst, der mit Liebe zum verschrobenen Detail Vignetten einer längst vergangenen, von kauzigen Charakteren bevölkerten Zeit hervorbringt. Doch stimmt das so? Ist Dickens nicht vielmehr als Intellektueller, als Rezipient und als Verwerter von literarischen, philosophischen und (pseudo-)wissenschaftlichen Texten aufzufassen? Die vielen Anspielungen und intertextuellen Verweise auf Shakespeare, die Bibel, romantische Gedichte, aber auch auf nicht-fiktionale Texte legen nahe, dass das oft monierte Biedermeierliche nur eine Camouflage war, die Leser in der Folge von Zweig und anderen Autoren lange nicht bereit waren zu durchdringen. Obgleich Thomas Mann den Einfluss von Dickens auf sein Romanwerk einräumt, sind sich um die Jahrhundertwende sowohl die Naturalisten als auch die Modernisten einig, dass Dickens das provozierende Gegenteil jeder Avantgarde sei, dass seine Werke mit dem Geist des prüden Viktorianischen Zeitalters kollaborieren und sowohl inhaltlich als auch erzähltechnisch der Vergangenheit angehören. Auch die von Stefan Zweig vorgelegte Studie Drei Meister: Balzac, Dickens und Dostojewski (1923) hat an dieser negativen Einschätzung von Dickens nichts ändern können. Wenn Zweig behauptet, dass Dickens Werke saturiert seien, dass aus ihnen die Vorsicht des satten England spreche und dass einem Swiftschen Gulliver nicht unähnlich Dickens sich von den Lilliputanern des viktorianischen Geschmacks habe fesseln lassen, so zeigt sich hier mehr als deutlich, dass die laudatio auf die drei Meister im Falle von Dickens zu einer vituperatio geworden ist. Die Stimme Theodor W. Adornos, die 1931 in der Rede über den kleinen Kuriositätenladen Dickens als Vorreiter einer neuen Anthropologie ausruft und die Protagonistin des Romans A Little Curiosity Shop (1841), Little Nell, zum Objekt einer kapitalistischen Ding-Welt deklariert, wurde lange nicht gehört und im Zuge der Wiederentdeckung Dickens in der Nazi-Zeit als subversiv eingestuft. Mit der Erfindung des Juden Fagin in Oliver Twist, der in mehrfacher Hinsicht an die Ikonographie des stereotypen Juden seit Shakespeares Shylock aus dem Merchant of Venice anknüpft, ließ sich Dickens als antisemitischer Autor des Auslands propagandistisch nutzen. Dass Dickens auf den Protest einer Leserin hin sich dazu entschlossen hatte, einen guten Juden in den Roman Our Mutual Friend einzufügen und sich ohnehin von den germanischen Heldenkonzeptionen eines Thomas Carlyle distanzierte, wurde lange Zeit nicht zur Kenntnis genommen. Erst in den letzten Jahrzehnten wird Dickens nun weniger als flacher Humorist (an immoderate jester, wie Chesterton darstellt), sondern als Kritiker und subtiler Unterwanderer seiner viktorianischen Kultur entdeckt. In dem Aufsehen erregenden und kontrovers diskutierten Buch Queer Dickens. Erotics, Families, Masculinities (2009) stellt Holly Furneaux sogar die These auf, dass Dickens sich eines homoerotischen Sprachcodes bedient und die häufig dargestellten Männer-Freundschaften dem Postulat einer heterosexuellen, evangelikal geprägten gender-Kultur widersprechen. Auch die Tatsache, dass es bei Dickens selten traditionelle Familienmuster zu sehen gibt und auffallend viele bachelor-Väter sich der Erziehung der Kinder annehmen (was selbst auf Fagin in seiner Unterwelt-Familie zutrifft), macht augenfällig, wie sehr Dickens Erwartungshorizonte seiner Zeitgenossen übersteigt und die Prämissen der viktorianischen Gesellschaft in Frage stellt. Kulturwissenschaftliche Fragestellungen aus den Bereichen des ecocriticism, der gender studies, der Anthropologie, der Tierstudien und poverty studies, die zur Zeit an das Werk von Dickens herangetragen werden, zeigen, dass sich hinter der vermeintlichen Fassade des Humoresken Dickens als Autor der Moderne und der Postmoderne verbirgt. Dies wird nicht zuletzt ein Sammelband (Dickenss Signs, Readers Designs: New Bearings in Dickens Criticism) belegen, den Norbert Lennartz (Vechta) in Zusammenarbeit mit Francesca Orestano (Mailand) im Frühjahr 2012 bei Aracne in Rom vorlegen wird. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/lpeel6 /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wissenschaft/auf-den-spuren-des-wahren-charles-dickens-14363 /> === Prof. Dr. Norbert Lennartz, Universität Vechta (Bild) === Shortlink: http://shortpr.com/4w4gsf /> Permanentlink: http://www.themenportal.de/bilder/prof-dr-norbert-lennartz-universitaet-vechta Universität Vechta Sabrina Daubenspeck Driverstraße 22 49377 Vechta Deutschland E-Mail: pressestelle@uni-vechta.de Homepage: http://www.uni-vechta.de Telefon: 04441/15-520 Universität Vechta Daubenspeck,Sabrina Driverstraße 22 49377 Vechta http:// pressestelle[at]uni-vechta.de
(ddp direct)Bonn / Hannover (news4today) Gegenwärtig erhitzt die Debatte über Versicherungsprovisionen die Gemüter der Branche. Einige Versicherungsunternehmen und freie Versicherungsvermittler wollen keine Begrenzung der Vermittlungsprovision für Versicherungsprodukte. Für andere könnte die Provision komplett abgeschafft ...
(ddp direct)Bonn / Hannover (news4today) Gegenwärtig erhitzt die Debatte über Versicherungsprovisionen die Gemüter der Branche. Einige Versicherungsunternehmen und freie Versicherungsvermittler wollen keine Begrenzung der Vermittlungsprovision für Versicherungsprodukte. Für andere könnte die Provision komplett abgeschafft werden: Sie plädieren allein für die Honorarberatung. Thomas Bilitewski, Branchenkenner und AWD-Experte, fragt sich mit Verweis auf den freien Wettbewerb, ob Gesetze hierbei die Lösung darstellen.
Massiver Protest erklingt auch von Seiten des Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e. V. (BVK). Für den BVK stellt die gesetzliche Begrenzung der Versicherungsprovision eine vehemente Intervention in die Funktionalität moderner Wirtschaftssysteme dar. Zudem könnten unter Umständen sogar die Grundrechte durch die Provisionseinschränkung missachtet sein. BVK-Präsident Michael H. Heinz verkündete gegenüber der Presse: Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, dass Vereinbarungen auf der Grundlage der Privatautonomie weiterhin ohne staatlichen Eingriff möglich sind. In einer Pressemitteilung merkt der BVK zudem an, dass die Provisionen der meisten Versicherungsvermittler sogar zu gering ausfällt. Je nach Lage des Falles könnte es auch genügen, wenn die Aufsichtsbehörden die schwarzen Schafe an die Leine nehmen, meint Thomas Bilitewski, Geschäftsführer der AWD Deutschland GmbH. Der AWD-Finanzexperte ist zuständig für Produktmanagement und Beratungsprozesse und seit 2004 in seiner Firma mit Führungsaufgaben betraut. Thomas Bilitewski: Eine Regulierung bei der Verlängerung von Haftungszeiten bei der Provision kann beispielsweise ein wettbewerbsneutraler Weg des Verbraucherschutzes sein. Denn der Wettbewerb der Anbieter untereinander bleibt wichtig. Der Wettbewerb der Anbieter kommt letztlich bekanntermaßen dem Kunden zugute, so der AWD-Experte. Das Thema Versicherungsprovision wird weiterhin heiß diskutiert; daran wird sich voraussichtlich auch in absehbarer Zeit nicht viel ändern. Zahlreiche Vertreter der Branche bemängeln in diesem Kontext, dass die gesamte Versicherungsbranche die Konsequenzen für die Unzulänglichkeiten einiger Weniger tragen muss. In der oben erwähnten Pressemeldung weist der BVK darauf hin, dass als überhöht eingeschätzte Honorare in allen Wirtschaftssektoren zu finden seien, ohne dass der Staat eingreife. Ganz unabhängig der Debatte, deren Ausgang noch offen ist, bemerkt AWD-Finanzexperte Thomas Bilitewski: Es bleibt das Fazit, dass Provisionsexzesse nicht akzeptabel sind. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/tlzhvb /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/debatten-rund-um-versicherungsprovisionen-24635 news4today Kai Beckmann Baarerstraße 53 6304 Zug CH E-Mail: info@news4today.de Homepage: http://www.news4today.de Telefon: - news4today Beckmann,Kai Baarerstraße 53 6304 Zug http:// info[at]news4today.de
Was ihn mit der Stadt verbindet
Der Hamburger Obdachlose Max Bryan hat Bad Nauheim erreicht. Es ist die 18. Etappe seiner Rad-Rundreise zu Gunsten des Projekts „wohnungsmelder.org“, eine Art Wohnraumbörse für Bedürftige und Wohnungslose.
Die Aktion ist auch ein Protest gegen Vorurteile. Oft bekämen Wohnsitzlose gar nicht erst die Chance sich zu verbessern. »Ich nicht ...
Der Hamburger Obdachlose Max Bryan hat Bad Nauheim erreicht. Es ist die 18. Etappe seiner Rad-Rundreise zu Gunsten des Projekts „wohnungsmelder.org“, eine Art Wohnraumbörse für Bedürftige und Wohnungslose. Infos unter http://www.maxbryan.com langhans,verena post[at]fernsehforum.com
Klare Kante - die Fußball-Kolumne von Betclic-Botschafter Thomas Berthold
Molinaros Absicht, den Ball zu spielen, war ganz klar erkennbar, er hat erst den Ball getroffen und dann den Gegner, da reicht auch Freistoß. Das hätte vor allem der Assistent an der Linie sehen müssen.<br /><br />Die deutschen Schiedsrichter pfeifen mir in der Liga ohnehin viel zu kleinlich. Wenn die international werden, - ...
Molinaros Absicht, den Ball zu spielen, war ganz klar erkennbar, er hat erst den Ball getroffen und dann den Gegner, da reicht auch Freistoß. Das hätte vor allem der Assistent an der Linie sehen müssen.
Die deutschen Schiedsrichter pfeifen mir in der Liga ohnehin viel zu kleinlich. Wenn die international eingesetzt werden, lassen sie viel mehr laufen. Wer tags zuvor Madrid gegen Barcelona gesehen hat, und wie es da zur Sache ging, der konnte sich am Sonntag in Stuttgart nur wundern, wie schnell hier alles abgepfiffen wird. Ärgerlich finde ich auch die übertriebene Theatralik der Gefoulten. Immer mit lautem Schrei zu Boden, dann erstmal ordentlich wälzen. In meinen Augen ist das unsportlich - der VfB sollte mal Protest gegen die zweite Gelbe von Moiinaro einlegen. Generell könnte in solchen Fällen, vor allem wenn direkt Rot gezückt wird, der TV-Beweis für nachträgliche Klarheit sorgen. Diese Art des Kartenschindens ist im Übrigen ein relativ neues Phänomen. In meiner aktiven Zeit war diese Unart noch die Ausnahme. Dass der VfB den Sieg gegen Bayern nicht verdient hat, ist eine andere Sache. Die brauchen ganz dringend einen guten Stürmer. Schieber war lange verletzt, und die Statistik von Cacau, Pogrebniak und Co könnte trauriger nicht sein. Wenn ich allerdings zurück denke in das Jahr 1994, FC Bayern gegen den VfB, meinen damaligen Club, dann muss ich sagen, der heutige VfB-Trainer Bruno Labbadia war damals auch kein besserer Stürmer. Zumindest nicht am 13. Februar, als wir bei den Bayern mit 3:1 gewonnen haben. Da hat der liebe Bruno keine Schnitte gegen mich gemacht. Über Thomas Berthold Weltmeister, Vizeweltmeister, Pokalsieger in Deutschland und Italien - Thomas Berthold ist einer der erfolgreichsten deutschen Fußballer aller Zeiten. Und im reifen Alter von 47 Jahren steht der gebürtige Hanauer nun vor einer neuen Herausforderung: Berthold ist als Botschafter für den online Gaming Anbieter Betclic (www.betclic.com) tätig. BetClic Stephanie Schneider / CP Kommunikation Alte Eppelheimer Straße 23 69115 Heidelberg Deutschland E-Mail: info@cpkomm.de Homepage: http://www.betclic.com Telefon: +49 (0) 6221 65 01 824 BetClic / CP Kommunikation,Stephanie Schneider Alte Eppelheimer Straße 23 69115 Heidelberg http://www.betclic.com info[at]cpkomm.de
Demo gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn
Tausende Menschen demonstrierten vergangenes Wochenende gegen „Mietenwahnsinn“ und Leerstand in Hamburg. Dazu aufgerufen hatten Dutzende Initiativen und Bürgervereine. Die Protestler forderten ein Mitbestimmungsrecht in der Gestaltung von Stadt und Wohnraum.
(VL) Zur Demo gekommen war auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan, der seit 18 zu ...
Tausende Menschen demonstrierten vergangenes Wochenende gegen „Mietenwahnsinn“ und Leerstand in Hamburg. Dazu aufgerufen hatten Dutzende Initiativen und Bürgervereine. Die Protestler forderten ein Mitbestimmungsrecht in der Gestaltung von Stadt und Wohnraum. Fernsehforum.com Nicht kommerzieller NewsBlog Ansprechpartner: Verena Langhans Fax: 0911-30844-19240 Email: post@fernsehforum.com Langhans,Verena post[at]fernsehforum.com
- Ein Nachbericht -
Am Wochenende demonstrierten in Hamburg fast 6000 Menschen gegen Wohnungsnot und Mietwucher. Unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen“ bewegte sich der Protestzug vom Stadtteil St. Pauli nach Ottensen (Quelle: Abendblatt.de)
(ddp tp) Auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan war zur Demo gekommen und was er zu sagen hatte, ging unter die am ...
Am Wochenende demonstrierten in Hamburg fast 6000 Menschen gegen Wohnungsnot und Mietwucher. Unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen“ bewegte sich der Protestzug vom Stadtteil St. Pauli nach Ottensen (Quelle: Abendblatt.de)
Projekt Office Köln Hoffmann,Beverly presse[at]projektoffice.org
Ist ein autark bewirtschaftetes Grundstück, heute mehr wert als Gold und Silber?
Der Traum vom Auswandern...immer mehr Deutsche zieht es weg aus der Heimat. Die letzten beiden Jahre wanderten mehr Menschen aus Deutschland aus als ein und tausende anderer möchten das Land gerne verlassen.<br />Früher wanderten Menschen in Länder wie Kanada, Amerika oder Australien aus, weil sie sich dort Arbeit und Freiheit Aber ...
Der Traum vom Auswandern...immer mehr Deutsche zieht es weg aus der Heimat. Die letzten beiden Jahre wanderten mehr Menschen aus Deutschland aus als ein und tausende anderer möchten das Land gerne verlassen.
Früher wanderten Menschen in Länder wie Kanada, Amerika oder Australien aus, weil sie sich dort Arbeit und Freiheit erhofften. Aber die Zeiten haben sich geändert, Europa und große Teile der restlichen industrialisierten Welt sind in Aufruhr. In Deutschland befürchten viele Menschen, dass sich ihr Leben angesichts wirtschaftlicher Schwierigkeiten und sozialer Aufstände für immer verändern wird. Frust, wirtschaftliche Unsicherheit und die Hoffnungslosigkeit einer kaum abschätzbaren Zukunft sind heute die Triebfedern auszuwandern. Wer sich heute entscheidet sein Land zu verlassen, hat ganz andere Auswahlkriterien und Ansprüche an seine zukünftige Heimat. Die Distanz zu einem möglichen Krisengebiet und ein systemunabhängiges, sicheres Leben spielen in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle. Allerdings haben sich die wenigsten Menschen bis jetzt damit beschäftigt in welchem Land es überhaupt möglich ist, sich den Traum eines autarken Lebens unter diesen Gesichtspunkten zu erfüllen. Hier bietet das Fermate-Projekt, ein Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung und erste Anlaufadresse für Menschen die an einer solchen Lebensweise zukünftig interessiert sind. Wie ist die aktuelle globale Situation? Die Flammen lodern. Nicht nur in Deutschland und Europa brodelt es gewaltig unter der Oberfläche, das Jahr 2011 ist das Jahr der Aufstände. Die Folgen von Globalisierung, dem Handeln verantwortungsloser Wirtschaftsbosse und Banker sowie der Ausbeutung unserer Natur werden nun weltweit sichtbar. Weil die globale Wirtschaft so eng miteinander verzahnt ist, die Regierungen jegliche Versuche der wirtschaftspolitischen Regulierung zu Beginn des neuen Jahrtausends aufgegeben haben, hat die Finanzkrise kein Land der Welt verschont. Das neoliberale Gehabe vieler Politiker und Wirtschaftsbosse hat ganze Regionen und Völker in einen Abgrund aus Aufruhr und finanzieller Not gerissen. Zu beobachten ist das seit einigen Monaten jeden Tag direkt vor unserer Haustür. Mal Hunderte von Kilometern, mal nur wenige Meter entfernt. So stürmen in der britischen Hauptstadt London arbeitslose Jugendliche die Straßen, sie plündern Geschäfte und liefern sich Schlachten mit der autoritär auftretenden Polizei. Der Frust über finanzielle Einschnitte im sozialen System, über mangelnde berufliche Chancen und Benachteiligung von Einwanderern entlädt sich in Aufwallungen von Gewalt. Dabei ist London nur ein Beispiel von vielen: Auch im griechischen Athen kämpfen Vermummte seit Monaten mit Waffen gegen Staatsdiener, die den öffentlichen Protest an den Sparmaßnahmen unterdrücken wollen. In der französischen Metropole Paris drücken Jugendliche die Kritik an ihren Lebensverhältnissen mithilfe von brennenden Autos aus. Ihre Nachahmer in Hamburg und Berlin halten auch in Deutschland die Polizei in Atem. Sie alle kämpfen gegen das System, gegen eine Welt, in der nicht mehr der Mensch zählt, sondern der Profit. Was nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang funktioniert hat und fortwährendes Wachstum versprach, löst sich jetzt auf, in einem Wirrwarr aus sich überschlagenden Ereignissen. Denn längst ist Deutschland Teil vom großen Ganzen, von einer Idee namens Europa, die dieser Tage in ihren Grundfesten erschüttert wird. EU-Staaten wie Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien stehen kurz vor der Pleite. Der kleine Inselstaat Island ist nur ein besonders dramatisches Beispiel dafür, wie gierige Banker die Zukunft einer ganzen Nation aufs Spiel gesetzt haben. Hier ist die Arbeitslosigkeit ebenso wie in vielen EU-Staaten parallel zur Staatsverschuldung explodiert. Das Gefühl der Bedrohung greift um sich. Erste Staaten wie Dänemark wagen es, ihre Grenzen zu schließen, um die eigenen Bewohner zu schützen. Der Traum von einem vereinigten Europa, für den eine ganze Generation von Politikern gekämpft hat und der ein grenzüberschreitendes Miteinander versprach, droht mit der weltweiten Finanzkrise zu scheitern. Der einzelne Mensch hat dabei längst begriffen, dass sein Platz im System keine Eintrittskarte für ein erfülltes, sorgenfreies Leben ist. In Ländern wie Spanien findet jeder zweite Jugendliche keinen Arbeitsplatz, vielerorts fühlen sich die Kinder von Einwanderern stigmatisiert und driften in Gewaltexzesse ab. In Deutschland richten sich Hunderttausende zwangsweise in einem unausgefüllten Leben mit Hartz IV ein. Und die Politik reagiert mit Bildungsgutscheinen darauf, dass Suppenküchen und Hilfsorganisationen extremen Zulauf erfahren. Die notwendigen Umbauten der sozialen Systeme wie Krankenversicherung, Gesundheitsversorgung und der Altersvorsorge scheitern hingegen an der Angst der Politiker vor der vermeintlichen Wut der Wähler. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer, der gesellschaftliche Zusammenhalt schwindet. Da stellt sich die Frage, wie unser Leben in Zukunft aussehen wird. Ganz sicher ist, es werden schon bald große Veränderungen auf uns zukommen. Wie können wir uns darauf vorbereiten? Es scheint eine nahezu unlösbare Aufgabe, dieses System zu heilen. So bleibt nur eine Alternative, die Sicherung existenzieller Grundlagen. Das ist den deutschen Auswanderern Susan und Stefan Keller mit ihrem Fermate-Projekt gelungen. In Costa Rica haben sie eine Umgebung aufgebaut, in der sich von der derzeitigen wirtschaftlichen Situation verunsicherte Menschen ein erschwingliches neues Leben aufbauen können. Ein sicheres Leben, unabhängig von den Systemen, in einem Land und einer Umgebung weit entfernt von Wirtschaftskrise und leeren Supermarktregalen. Das Fermate-Projekt will nicht nur einen Anstoß geben, unsere Lebensweise in Frage zu stellen, sondern bietet auch eine Alternative: Ein autarkes Leben in Costa Rica, eine Zuflucht für alle, die nicht an den Bestand des gegenwärtigen Systems in Europa und der restlichen industrialisierten Welt glauben. Eine Chance, die alten Sichtweisen zu hinterfragen und sich ein neues Leben auf einem autark bewirtschafteten Grundstück in einem der schönsten Länder unserer Erde aufzubauen. Ob man dabei ein eigenes Grundstück sucht, oder Teil einer gleichgesinnten, autarken Community werden möchte, ist ganz den eigenen Wünschen und Bedürfnissen individuell anzupassen. Bei den Fermate-Projekten ist der Name Programm: In der Musik ist die Fermate ein Ruhezeichen, das ein Innehalten in der Bewegung anzeigt. So fungieren die Projekte des Paares in Costa Rica als Inseln der Zuflucht und Ruhe. Die Möglichkeit ein naturnahes, autarkes Leben zu führen, ohne dafür massiv in die Natur einzugreifen, oder sie zu zerstören ist die große Herausforderung des Fermate-Projekts. Alle Grundstücke haben eigene Strom- und Wasserversorgung, je nach Bedarf Fischzucht und Nutztierhaltung, werden teilweise wieder aufgeforstet und in Permakultur bewirtschaftet. Der große Vorteil des Fermate-Projekts ist, dass die Grundstücke von Anfang an auf ein autarkes Leben ausgerichtet und bewirtschaftet werden, und zwar ganz nach den Vorstellungen der Bewohner: Denkbar ist ein Einstieg mit einem festen Wohnsitz, als Urlaubsresidenz oder als Rückzugsort in schlechten Zeiten. Jedem Interessierten wird eine fundierte Beratung in Sachen Ausstieg geboten. Dieser kann sofort oder auch erst später erfolgen, ebenso ist ein schrittweiser Einstieg in das Fermate-Projekt denkbar. Der Ausstieg aus einem System mit einer ungewissen Zukunft scheint ganz einfach: Die eigene Absicherung mit einem autark arbeitenden Grundstück in einem der schönsten Länder unserer Erde. Fermate Projekt Stefan Keller Straße 00 10101 San Jose Costa Rica E-Mail: info@fermateproject.com Homepage: http://www.fermateproject.com Telefon: 00506 89131850 Fermate Projekt Keller,Stefan Straße 00 10101 San Jose www.fermateproject.com info[at]fermateproject.com
Nationale anti-EEG-Bewegung gegen die unsoziale planwirtschaftliche Förderung von Windstrom und Voltaik
Der Beirat der NAEB nationalen anti-EEG Bewegung e.V. besteht aus zwölf Fachleuten der verschiedenen technischen und wirtschaftlichen Gebiete der Energieversorgung. Der Beirat ist die Strategie-Kommission des Vereins.<br /><br />Die bisherige Strategie, nur gegen die unsoziale planwirtschaftliche Förderung von Windstrom und zu zur ...
Der Beirat der NAEB nationalen anti-EEG Bewegung e.V. besteht aus zwölf Fachleuten der verschiedenen technischen und wirtschaftlichen Gebiete der Energieversorgung. Der Beirat ist die Strategie-Kommission des Vereins.
Die bisherige Strategie, nur gegen die unsoziale planwirtschaftliche Förderung von Windstrom und Voltaik zu agieren, wurde zur Disposition gestellt, weil durch die "Energiewende", der praktisch alle Parteien zugestimmt haben, die NAEB keine Diskussionsplattform mit Parteienvertretern mehr sieht. In der Historie war der Ansatz, zumindest die CDU zu einer auf volkswirtschaftliche und physikalische Realität bezogenen Strom-Politik einzustimmen dargestellt im alten Programm der NAEB e.V. unter http://www.naeb.info/Dokumente/Programm.pdf (http://www.naeb.info/Dokumente/Programm.pdf) . Neben diesen beiden Typen der EEG-Förderung hat in den letzten zwei Jahren das Subventionsvolumen von Biogasstrom enorm zugelegt bis zur Größenordnung von Windstrom. Umweltprobleme und Agrarpreise sind dadurch angewachsen. Daher wird auch die Bio-Strom-Förderung abgelehnt. Die NAEB wird so wieder gemäß dem Vereinsnamen - nationale anti-EEG-Bewegung - gegen das EEG als Ganzes agieren, d.h. die Abschaffung dieses planwirtschaftlichen und unsozialen Gesetzes fordern. Dieses wurde beschlossen und die Ausformulierung der entsprechenden Programm-Überarbeitung auf den Weg gebracht. Weiter wurden Kontakte zu einer Hausbesitzer- und Mieter-Schutz-Organisation aufgenommen. Auf die Hausbesitzer und die Mieter kommen erhebliche Mehrkosten zu durch die mit der "Energiewende" gesetzlich verordnete Wärmedämmung und effektivere Heizungen. In vielen Fällen führen Wärmedämmungen zu nassen Wänden und damit zur Zerstörung der Bausubstanz. Die Kostentreiber sind identisch, nämlich "klima-politische" Gesetze. Es wird eine Zusammenarbeit mit der Hausbesitzer- und Mieter-Schutz-Organisation angestrebt. NAEB profitiert dabei von den Bauexperten und dem Netzwerk der Schutzorganisation, während die Schutzorganisation die umfangreichen Kenntnisse von NAEB über eine gesicherte und bezahlbare Stromversorgung mitnutzen kann. Die Verbraucher-Informationsveranstaltung in Wetzlar am 13. September 2011 abends wurde von dem verantwortenden Mitglied Heinz Hofmann aus Wetzlar vorgestellt. Näheres hierzu auf http://www.naeb.info (http://www.NAEB.info) . Nach dem Ausfall der CDU als Partner und nach bisher wenig ermutigenden Kontakten zu FDP und SPD wird nun alle Kraft auf die Entwicklung hin zu einer Massenbewegung Strom21, abgeleitet aus der Protest-Bewegung Stuttgart21, ausgerichtet. Der Beirat sieht die weiterhin zu erwartende massive Strompreissteigerung, induziert durch das EEG Gesetz zur Einspeisung "erneuerbarer" Energien als Basis für den Zulauf von Mitgliedern. Die nächste Strompreiserhöhung ist im Frühjahr zu erwarten, wenn die neu gebauten Wind- Solar- und Biostromanlagen in die EEG-Umlage einfließen. Vorher sind auch noch Stromausfälle zu erwarten, wenn im Winter die Nachbarländer keinen Strom mehr exportieren können. Die Jahres-Mitgliederversammlung wurde auf die zweite Hälfte im November 2011 festgelegt. Prof.Dr. Hans-Günter Appel Beiratsvorsitzender NAEB e.V. http://www.NAEB.info (http://www.NAEB.info) NAEB Nationale anti-EEG Bewegung e.V. Prof.Dr. Hans-Günter Appel Waldseeweg 28 13467 Berlin Deutschland E-Mail: Hans-Guenter.Appel@NAEB.info Homepage: http://www.NAEB.info Telefon: 05241 740 4728 NAEB Nationale anti-EEG Bewegung e.V. Duepmann,Heinrich Waldseeweg 28 13467 Berlin http://www.NAEB.info info[at]NAEB.info
Die Geschichte vom Verbraucherverhalten als Marktkraft
Kaum war die Ölkatastrophe im Golf von Mexico ruchbar geworden, setzte Ernst Prost, als eine der pragmatisch profiliertesten und obendrein über seine (www.ernst-prost-stiftung.de) Stiftung auch für das Gemeinwohl engagierte Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands, ein Zeichen.
Obwohl die Ulmer Liqui Moly GmbH, seit 1957 als Hersteller von / ...
Kaum war die Ölkatastrophe im Golf von Mexico ruchbar geworden, setzte Ernst Prost, als eine der pragmatisch profiliertesten und obendrein über seine (www.ernst-prost-stiftung.de) Stiftung auch für das Gemeinwohl engagierte Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands, ein Zeichen. Obwohl die Ulmer Liqui Moly GmbH, seit 1957 als Hersteller von Additiven, Ölen und Schmierstoffen selbst in der Branche tätig und ähnlich der Trigema von Wolfgang Grupp ein glühender Verfechter des Standortes Deutschland, sperrte er als deren seit 1998 verantwortlicher Geschäftsführender Gesellschafter den dafür in der Verantwortung stehenden Konzern BP und die damit verbundene ARAL für die Betankungen seiner MitarbeiterInnen. Die cmp entschied identisch, schrieb zudem Liqui Moly im eigenen Unternehmensverbund verbindlich vor und erweiterte die Sperre zudem um Betankungen bei Shell, denn – diesen Konzern betreffend – waren seine Machenschaften zur Verhinderung eines Prozesses, 14 Jahre nach der Hinrichtung des nigerianischen Umweltschützers und Schriftstellers Ken Saro-Wiwa, durch die Zahlung von 15,5 Millionen Dollar bekannt geworden, um so ganz offensichtlich unsägliche Verstrickungen und die auslösenden Umweltsünden weitestgehend vor den Augen der Öffentlichkeit zu vertuschen. Dazu wurde Peter Meyer, der Präsident des ADAC, am 26. Juni 2009 erstmals persönlich angefragt, wann ein Zeichen seiner Verantwortung gesetzt und exakt dieser Konzern bzgl. der Rabattaktion für Mitglieder ausgewechselt wird. Nachdem es wahrlich keinen Mangel an Mineralöl-Multis gibt, haben ethisch in einem insgesamt problematischen Markt weniger belastete Konzerne also eine ideale Chance ihren Hut in den Ring zu werfen! Seine Antwort blieb – ebenso wie auf ein Nachfassen am 31. Dezember 2010 – unbefriedigend schwammig und beschränkte sich auf die Feststellung, dass die Mitglieder den – jedoch keinesfalls an nur einen Konzern gebundenen – Preisvorteil schätzen und der ADAC weder einen Zusammenhang erkennen könne (wohl besser wolle), wie er auch Fragen zum internationalen Engagement der Shell nicht beantworten bzw. kommentieren könne. Dies veranlasste die cmp einen Schritt weiter zu gehen und vom ADAC zum AvD Automobilclub von Deutschland zu wechseln, sowie den AvD, wie zuvor schon Liqui Moly, für den Unternehmensverbund verbindlich vorzuschreiben. Nachdem die Shell aktuell mit der Ölkatastrophe in der Nordsee in der Kritik steht, bleibt für Jeden als wirkungsvollster Protest die Entscheidung an der Zapfsäule, um dem Wechsel zu einem Konzern, für den Ethik weniger Fremdwort ist, eine Basis zu schaffen wobei viele Einzelne auch einen, der oft eingeforderten Rucks ganz konkret auslösen können, welche bekanntlich durch unsere Gesellschaft gehen sollen!
Erich Neumann, freier Journalist / DPV Postfach 11 06, D – 82196 Gilching GSM 01 72 3 55 08 00 e-Mail newsletter@cmp-medien.de www.cmp-medien.de
© Bild: www.cmp-medien.de CC – ADAC mit Fragezeichen Mit seiner Entscheidung an der Zapfsäule hat jede(r) Autofahrer(in) die wirkungsvollste Kraft des Marktes: sein Kaufverhalten! cmp° Medien Neumann,Erich Postfach 1106 82196 Gilching http://www.cmp-medien.de newsletter[at]cmp-medien.de
Soweit der Arbeitgeber sich im Arbeitsvertrag ausdrücklich vorbehalten hat, den Arbeitnehmer auch an anderen Standorten einzusetzen, kann er von dieser Möglichkeit grundsätzlich auch Gebrauch machen. Ist z.B. im Arbeitsvertrag als Arbeitsort Berlin vereinbart, kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer, der bisher in Hohenschönhausen beschäftigt in ...
Soweit der Arbeitgeber sich im Arbeitsvertrag ausdrücklich vorbehalten hat, den Arbeitnehmer auch an anderen Standorten einzusetzen, kann er von dieser Möglichkeit grundsätzlich auch Gebrauch machen. Ist z.B. im Arbeitsvertrag als Arbeitsort Berlin vereinbart, kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer, der bisher in Hohenschönhausen beschäftigt war, in eine Charlottenburger Filiale zur Arbeit abkommandieren. Gleiches gilt für den Inhalt der Tätigkeit. Wer bisher Bahnhöfe bewachte, kann auch auf Flugplätzen eingesetzt werden, wenn der Arbeitsvertrag allgemein Objektbewachung als Inhalt der Tätigkeit vorsieht.
Seit vielen Jahren sind wir vor allem in den Schwerpunkten Arbeits- und Mietrecht als Rechtsanwälte tätig. Diese Erfahrung vertiefen wir durch regelmäßige Fortbildung und ständigen fachlichen Austausch. So können wir mögliche Streitpunkte bereits bei der Gestaltung Ihrer Verträge und Ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Ihrem Sinne regeln. Rechtsanwaltskanzlei Bredereck & Willkomm Bredereck,Alexander Am Festungsgraben 1 10117 Berlin www.arbeitsrechtler-in.de fachanwalt[at]arbeitsrechtler-in.de
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