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Abschied von Max Bryan: Prominenter Obdachloser verlässt HamburgWarum er jetzt Rad fährt
Am Wochenende hat er das wahr gemacht, was bislang nur angekündigt war. Der Hamburger Obdachlose Max Bryan hat die Hansestadt verlassen und fährt derzeit mit dem Fahrrad in Richtung Taunus (Hessen), wo er nach 800 Kilometern erstmals seine Mutter wieder sieht, die sich große Sorgen macht.
(VL) Die Mutter hatte aus der Zeitung erfahren, dass ...
Am Wochenende hat er das wahr gemacht, was bislang nur angekündigt war. Der Hamburger Obdachlose Max Bryan hat die Hansestadt verlassen und fährt derzeit mit dem Fahrrad in Richtung Taunus (Hessen), wo er nach 800 Kilometern erstmals seine Mutter wieder sieht, die sich große Sorgen macht.
(VL) Die Mutter hatte aus der Zeitung erfahren, dass der Sohn obdachlos ist und nun „will sie ihn wieder haben“, doch das war nicht immer so. Als Bryan im März 2010 die Wohnung verlor, hatte sie ihn verstoßen und Bryan musste auf der Straße schlafen. Seitdem versucht er in Hamburg eine Wohnung zu finden.
Max Bryan ist seit 18 Monaten obdachlos. In einer bewegenden Rede appelliert er an die Stadt und die Politik und tausende Menschen hörten ihm zu (ShortNews berichtete). „Ich steige nicht eher aus dem Sattel, bis ich eine Wohnung gefunden habe“, schrieb er danach in sein Tagebuch.
Quelle: http://www.themenportal.de/leute/abschied-von-max-bryan-obdachloser-verlaesst-hamburg-90602
In einem Brief an Mutter und Schwester gibt der Obdachlose Max Bryan nun erstmals auch Einblick in sein früheres Familienleben, mit teilweise stark verschlüsseltem Inhalt. Darin schildert er die Ereignisse, die sich vor 22 Jahren zugetragen haben, damals, als die Mutter beide Kinder verließ und Max ins Heim musste. Eine traurige Geschichte, die nun hoffentlich ein Happy End findet. Entlang der Strecke seiner Radtour will der Obdachlose nach einer Wohnung suchen und sollte er fündig werden, will er die Tour dann trotzdem und bis zum Ende weiter fahren und sich dann 4 Tage vor Weihnachten mit der Mutter treffen. Die soll ihm bis dahin auch einen Brief schreiben, den er dann mitnehmen will und erst danach wird sie wissen, ob er zurückkommt oder er seine Radtour fortsetzt und er nach Spanien übersetzt, sollte er bis dahin und entlang der Wegstrecke keine Wohnung gefunden haben.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/liebe-schwester-liebe-mom-/304589576225631
Ein beeindruckendes Vorhaben, auch wenn viele daran zweifeln, dass die neue Wohnung den „Suchenden“ tatsächlich verändern wird. So schreibt eine Facebook-Userin in direkter Reaktion auf Bryan´s aktuelle Notiz: „Das alles ist in Dir, Du wirst es nicht in einer neuen Wohnung finden, Du findest es nur in Deinem Herzen“ (Ellen G.).
Es scheint wohl das letzte (öffentliche) Kapitel im Leben des Max Bryan zu werden und man kann nur hoffen, dass er am „X-Ort“ auch ankommt und er dann findet, was er sucht.
(VL) fernsehforum.com
Hamburg, Rad, Obdachlos, Max Bryan, Wohnungsnot, Mietenwahnsinn, Radtour, Taunus, Mutter, Schwester, Familie, Konflikt, Auflösung
http://www.fernsehforum.com/maxbryan/Obdachloser-Max-Bryan-will-800-km-Rad-fahren.html
Fernsehforum.com
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Obdachloser will 800 km Rad fahrenMax Bryan auf der Suche nach Glück und einer Wohnung
Der in Hamburg an den Landungsbrücken lebende Obdachlose Max Bryan hat Hamburg am Wochenende verlassen. Er folgte damit einer Ankündigung vom 29. Oktober, als er in einer bewegenden Rede zur Wohnungsnot seinen Abschied von der Hansestadt erstmals bekannt gab.
Reinhören: http://www.youtube.com/watch?v=7EqGx5TVHzo
(Max Bryan während einer - ...
Der in Hamburg an den Landungsbrücken lebende Obdachlose Max Bryan hat Hamburg am Wochenende verlassen. Er folgte damit einer Ankündigung vom 29. Oktober, als er in einer bewegenden Rede zur Wohnungsnot seinen Abschied von der Hansestadt erstmals bekannt gab.
Reinhören: http://www.youtube.com/watch?v=7EqGx5TVHzo
(Max Bryan während einer Hamburger Demo gegen „Mietenwahnsinn“)
Max Bryan selbst ist vom „Mietenwahnsinn“ betroffen, denn er findet seit 18 Monaten in Hamburg keine für ihn bezahlbare Wohnung. Am Ende seiner Rede hatte er deshalb auch angekündigt, dass er Hamburg verlassen wird und er die Chance nutzen wolle, mit dem Fahrrad außerhalb der Stadt nach einer Wohnung zu suchen. Eine beherzte Dame aus Bergedorf hatte ihm im August diesen Jahres ein Fahrrad geschenkt, damit er die Tour vom Hamburger Cafee mit Herz (August 2011) mitfahren kann, die Geschichte ist hinreichend bekannt.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/cafee-mit-herz-cafee-ohne-herz-tourbericht-teil-2/264077500276839
Nun also will er selbst noch einmal die Strecke fahren, in umgekehrter Reihenfolge, von Norden nach Süden und entlang der Strecke dann nach einer Wohnung suchen.
Die ersten Etappen seiner waghalsigen Winterreise entsprechen der vom August diesen Jahres, in dem Fall: Buchholz-->Bad Fallingbostel-->Verden-->Minden-->Hameln und dann in einer großen Runde quer durchs Rheinland. Pro Etappe will er dann zwei oder drei Tage verweilen und direkt vor Ort nach einer Wohnung suchen. Bleibt die Suche in einer der Städte erfolglos, fährt er zur nächsten Stadt, solange bis er eine Wohnung gefunden hat: „Ich steige nicht eher aus dem Sattel, bis ich eine Wohnung gefunden habe“, sagt er uns am Telefon.
Die Reise könnte problematisch werden. Meteorologen sprechen jetzt schon von „arktischer Kälte“ und Bryan´s Radtour führt über fast 800 km bis tief in den Hessischen Taunus hinein. Dort will er seine Mutter besuchen, die sich Sorgen macht und schon krank ist vor Kummer. Aus der Zeitung hatte sie erfahren, dass ihr Sohn obdachlos ist (damals „Klitschko und der Obdachlose“, Oktober 2010), die Geschichte war überall zu lesen und seitdem will sie ihn wieder haben - was neu ist, denn das war nicht immer so. Anfangs hatte die Familie ihn verstoßen (März 2010) und es war ein langer Prozess, sich der Familie wieder anzunähern.
Deshalb, und egal wie die Sache ausgeht, soll die Reise in jedem Fall mit dem Treffen der Mutter enden, auch wenn er unterwegs eine Wohnung gefunden hat. „Diese Reise wird auch eine Reise zu mir selbst - mein 'inneres Ich', mit dem Verlust der Wohnung hatte ich es verloren und diese Reise kann vielleicht helfen etwas davon wieder zu finden“, schreibt er in sein Tagebuch.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/fortsetzung-radtour/302444626440126
Bei Sturm und Kälte - und da will er durch - sagt er, wird er die Briefe seiner Schwester lesen und seine Schwester ist ein großer Halt und könnte den Weg zurück zur Mutter ebnen. Max wünscht sich, am Ende der Reise die Mutter zu treffen und ihr sagen zu können, dass nun alles vorbei ist und er endlich wieder eine Wohnung hat und sie sich keine Sorgen mehr machen muss. Die Mutter wird sich dann hoffentlich entschuldigen, für das, was vor 22 Jahren geschah, warum sie plötzlich weg war und zwei Kinder alleine blieben, ohne ihre Mutter, ein Vorfall, der den heute 36-Jährigen noch immer tief prägt, auch wenn er das nicht zugeben will.
Das Leben des Max Bryan, ein Mann auf der Suche nach Glück und einer Wohnung. Die Geschichte endet am 20.12.2011 im Hessischen Taunus!
http://www.themenportal.de/leute/abschied-von-max-bryan-obdachloser-verlaesst-hamburg-90602
Max Bryan, obdachlos, Wohnungsnot, Mietenwahnsinn, Suche, Radtour, Deutschland, Rheinland, Hessen, Taunus, Mutter, Schwester, Familie, Konflikt
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Max Bryan: Rede vor 1000 LeutenDemo gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn
Tausende Menschen demonstrierten vergangenes Wochenende gegen „Mietenwahnsinn“ und Leerstand in Hamburg. Dazu aufgerufen hatten Dutzende Initiativen und Bürgervereine. Die Protestler forderten ein Mitbestimmungsrecht in der Gestaltung von Stadt und Wohnraum.
(VL) Zur Demo gekommen war auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan, der seit 18 zu ...
Tausende Menschen demonstrierten vergangenes Wochenende gegen „Mietenwahnsinn“ und Leerstand in Hamburg. Dazu aufgerufen hatten Dutzende Initiativen und Bürgervereine. Die Protestler forderten ein Mitbestimmungsrecht in der Gestaltung von Stadt und Wohnraum.
(VL) Zur Demo gekommen war auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan, der seit 18 Monaten auf der Straße lebt und verzweifelt nach einer Wohnung sucht.
„Entweder sind die Mieten viel zu teuer oder es stehen schon 10 Leute vor mir da, die alle das selbe wollen“, heißt es in der 9 Minuten langen Rede, die der Obdachlose vor 1000 Menschen hielt. Am Ende flossen Tränen, als er bekannt gab, dass er noch vor Ende des Herbstes Hamburg verlassen wird.
Quelle: http://www.themenportal.de/politik/mietenwahnsinn-stoppen-bewegende-rede-eines-obdachlosen-30907
Schlimme Sache und wohl auch ein Beispiel, wie sehr die Straße die Menschen verändert. Bryan´s Videobotschaft vom Dezember 2010 war das bislang einzige öffentlich stehende Bewegtbild-Material und die Aufnahmen vom Wochenende zeigen, wie dramatisch Bryan sich in den vergangenen Monaten verändert hat. http://www.youtube.com/watch?v=0db5JwJ-7EQ
Zerzauste Haare, wild wuchernder Vollbart, die Stimme belegt. So trat der 36-Jährige vergangenes Wochenende vor das Mikrofon des Veranstalters (Recht auf Stadt) und sprach fast 9 Minuten lang zu Tausenden von Menschen. Ein Obdachloser ergreift das Wort, endlich mal was Neues, auch weil die Leute sonst kaum oder gar keine Plattform haben sich mitzuteilen (Bryan´s Facebook jetzt mal ausgenommen). Er ist eben ein moderner Obdachloser, mit Handy, Facebook und einem Internetstick, mit dem er von überall aus ins Internet kommt. Das Tagebuch hilft ihm die Schwäche zu besiegen, sagt er und was er schreibt, geht ans Herz, auch weil er nichts auslässt.
Sein Kumpels zum Beispiel: Wolle, Stephan, Martin und wie sie alle heißen. Einer liegt wohl im Krankenhaus, hat Schlaganfall und das mit nur Mitte 30.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/herbst-und-schlafplatz/291262507558338
Leute, die auf der Straße leben, werden nicht alt. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Obdachlosen beträgt nur 45 Jahre und man kann es Bryan nur wünschen, dass er rechtzeitig den Absprung schafft und er nicht immer wieder in die alte Schwäche zurückfällt. Er sagt, er will sich selbst retten und das ist ja auch ganz zauberhaft, nur manchmal reicht der Wille allein eben nicht aus und fremde Hilfe muss man auch annehmen können.
Jetzt hat die Einlagerung ihm auch noch gekündigt. Schlafplatz und Tagesaufenthalt sind auch weg. Bis Dezember muss er das Lager räumen, dort wo seine ganzen Sachen stehen und der Lagerverwalter droht mit Vernichtung seiner Sachen, wenn er nicht bald die ausstehenden Mieten zahlt. Wenn´s kommt, dann kommt´s dicke! Seine letzte Notiz jedenfalls endet mit den Worten: „Es ist Zeit für ein ...“ und bricht dann ab. Jetzt interessiert mich natürlich wie der Satz zu Ende geht und was es nun mit dieser „Reise“ auf sich hat. Bislang ist nur bekannt, dass er Hamburg Mitte November verlassen will und die Reise Richtung Süden geht, mit dem Fahrrad, versteht sich.
(VL) fernsehforum.com
Max Bryan, Obdachlos, Hamburg, Demo, Protest, Rede, Mietenwahnsinn, Wohnungsnot, Leerstand, RaS, RechtaufStadt
http://www.fernsehforum.com/maxbryan/Obdachloser-Max Bryan-Rede-vor-1000-Leuten.html
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«Mietenwahnsinn stoppen» Bewegende Rede eines Obdachlosen- Ein Nachbericht -
Am Wochenende demonstrierten in Hamburg fast 6000 Menschen gegen Wohnungsnot und Mietwucher. Unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen“ bewegte sich der Protestzug vom Stadtteil St. Pauli nach Ottensen (Quelle: Abendblatt.de)
(ddp tp) Auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan war zur Demo gekommen und was er zu sagen hatte, ging unter die am ...
Am Wochenende demonstrierten in Hamburg fast 6000 Menschen gegen Wohnungsnot und Mietwucher. Unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen“ bewegte sich der Protestzug vom Stadtteil St. Pauli nach Ottensen (Quelle: Abendblatt.de)
(ddp tp) Auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan war zur Demo gekommen und was er zu sagen hatte, ging unter die Haut. Eine Frau am Lautsprecherwagen hält dem Wohnungslosen ein Mikrofon vor den Mund und Max beginnt zu erzählen. Vom Leben auf der Straße, der Not und der Ausweglosigkeit, die er seit 18 Monaten durchlebt.
„Wenn Du so oft übergangen wirst, du hinten anstehst, und am Ende doch nur wieder verlierst, dann verbraucht dich das, es zermürbt und es macht dich klein“, berichtet der sichtlich erschöpfte Max Bryan und mehr als 1000 Menschen hörten ihm zu.
Video: http://www.projektoffice.org/permalink/Mietenwahnsinn-Demo-Hamburg-Rede-Obdachloser-Max-Bryan-Video.html
Fast 100 Organisationen hatten zur Großdemo am Millerntorplatz auf St. Pauli aufgerufen und Tausende waren gekommen, um gegen den Hamburger „Mietenwahnsinn“ zu demonstrieren. Es geht um Leerstand und Mietobergrenzen, um Gleichberechtigung und Vergesellschaftung von Wohnraum und auch um 1,4 Millionen Quadratmeter Büroraum, die ungenutzt leer stehen, während die Menschen im Winter auf der Straße erfrieren.
http://mietenwahnsinn.rechtaufstadt.net/start
Schon vor einem Jahr hatte das Bündnis aus Aktivisten, Vereinen und Bürgerrechtlern gegen die „Leerstands-Politik“ des Hamburger Senats protestiert, doch ein grundlegender Kurswechsel sei bislang nicht erfolgt, heißt es in der Presseerklärung des federführenden Veranstalters „Recht auf Stadt“, einem Bündnis, dass sich für Gleichberechtigung und Mitbestimmung in der Stadtgestaltung einsetzt und das unabhängig von sozialer oder nationaler Zugehörigkeit.
Hamburg braucht mehr Parität. Menschen, die von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen sind, haben kaum noch Chancen der Abwärtsspirale zu entgehen. Für sie wird es immer schwieriger eine gerechte Wiedereingliederung zu finden. „Die Sozialstationen sind überfüllt und nicht jeder kann dort leben [...] viele haben aufgehört nach Hilfe zu suchen, weil sie das alles schon kennen“, beschreibt Max Bryan sein Dilemma.
Vergangenes Jahr verlor der 36-Jährige seine Wohnung, wegen Eigenbedarf des Vermieters. Max findet seitdem nichts Neues. „Entweder sind die Mieten viel zu teuer oder es stehen schon 10 Leute vor mir da, die alle das selbe wollen“ und regelmäßig gehe er dann leer aus, erklärt er mit gebrochener Stimme.
Audio:http://www.projektoffice.org/permalink/Mietenwahnsinn-Demo-Hamburg-Rede-Obdachloser-Max-Bryan-Audio.html
Gibt es Rettung? „Wer will uns retten?“, fragt Bryan in die Runde und liefert die Antwort gleich mit: „Geh arbeiten du faule Sau“, bekomme er selbst auch von den Passanten zu hören, die seinen Weg vom Schlafplatz in die Stadt kreuzen, und niemand von denen mache sich die Mühe zu verstehen, „warum wir da sind, wo wir ankamen“.
Bryan´s Rede dauert fast 9 Minuten und endet unter Tränen, als er berichtet, dass er Hamburg verlassen wird. Er habe noch sein Fahrrad, eine nette Frau habe es ihm geschenkt hat und er wolle die Chance nutzen, um vor dem Winter überhaupt noch eine Wohnung zu finden. Mitte November will er aufbrechen und mit dem Fahrrad Richtung Süden fahren, solange bis er eine Wohnung gefunden hat. „Ich steige nicht eher aus dem Sattel, bis ich eine Wohnung habe“, erzählt er uns am Telefon.
Das Kölner Projekt Office berichtet schon seit einiger über den in Hamburg gestrandeten Wissenschaftsautor, dessen Leben in Hamburg einer Berg- und Talfahrt gleicht. Nach der Sache im August diesen Jahres (Radtour vom Cafee mit Herz) war er abgetaucht. Selbst wir wussten nicht wo er steckt und hatten keine Ahnung, was er da am 29.10. in Hamburg vor hat. Erst kurz vor Beginn der Veranstaltung hatten wir davon erfahren und waren bemüht, ihn zu unterstützen. Ursprünglich hatten wir aus der Zeitung erfahren, dass Bryan obdachlos ist, damals „Klitschko und der Obdachlose“ (13.10.2010), die Geschichte war überall in den Zeitungen und seither versuchen wir zu helfen, was nicht leicht ist. Wir sind eine Autoren-Agentur, vermitteln Filmemacher und auch Künstler anderer Berufe. Im Fall von Max Bryan hatten wir versucht zu vermitteln, damit er irgendwo unterkommt und nicht mehr draußen schlafen muss. Dann erzählt er uns von seiner Behinderung und wir bekamen eine ungefähre Vorstellung vom Ausmaß seines Problems. Monatelang stand er sich selbst im Weg, war dann eine Zeit lang weg und kam zurück, ein Etappensieg und eine Therapie, doch die Wohnungslosigkeit blieb und sie bestimmt sein Leben - bis heute.
Wenn Sie für Max etwas tun wollen, schicken Sie uns bitte eine kurze E-Mail an hilfe-fuer-maxbryan@projektoffice.org. Max braucht dringend eine Lösung für den Winter und die Einlagerung, dort wo seine ganzen Sachen stehen, hat auch gekündigt. Er braucht also ein neues Lager oder eben gleich eine Wohnung, wo alles mit kann. Nähere Infos dazu auch in seinem Blog unter http://www.maxbryan.com
Danke im voraus an alle Helfer und Unterstützer und auch an alle Mitwirkenden vom 29.10.2011! Die Welt braucht mehr davon!
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http://www.themenportal.de/politik/mietenwahnsinn-stoppen-bewegende-rede-eines-obdachlosen-30907
Projekt Office Köln
Beverly Hoffmann
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T: 0221-291990-920
F: 0221-291990-921
presse@projektoffice.org
Hoffmann,Beverly presse[at]projektoffice.org
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