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mayato: Basel III zwischen Anspruch und Wirklichkeit Whitepaper über den Ursprung der Bankenregulierung, ihre Intention und das tatsächliche Leistungspotenzial
Berlin, 08. Februar 2012 — Der Bereich der Bankenregulierung hat sich in den letzten Jahren durch einschneidende Ereignisse wie die Finanz- und Wirtschaftskrise ab Ende 2008 sowie die dadurch beschleunigte, bis heute andauernde, weltweite Schuldenkrise dynamisch entwickelt. Bei Kreditinstituten wuchs die Erkenntnis, dass Anforderungen ein I ...
Berlin, 08. Februar 2012 — Der Bereich der Bankenregulierung hat sich in den letzten Jahren durch einschneidende Ereignisse wie die Finanz- und Wirtschaftskrise ab Ende 2008 sowie die dadurch beschleunigte, bis heute andauernde, weltweite Schuldenkrise dynamisch entwickelt. Bei Kreditinstituten wuchs die Erkenntnis, dass bankenaufsichtsrechtliche Anforderungen ein wertvolles Investment für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg darstellen. Das BI-Analysten- und Beratungshaus mayato durchleuchtet in einem Whitepaper die Grundprobleme aufsichtsrechtlicher Regulierung. Neben einem historischen Rückblick auf die bisherigen Regelwerke Basel I und Basel II erfolgt eine ausführliche Betrachtung der Neuerungen in der Bankenaufsicht – besser bekannt als Basel III. Das komplette Werk ist unter www.mayato.com kostenlos erhältlich.
Der Begriff Basel III bezeichnet ein Paket des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht (BCBS = Basel Committee of Banking Supervision) zur Reform der bereits bestehenden aufsichtsrechtlichen Regelungen zur Wiederherstellung der Stabilität im Bankensektor (Basel I und Basel II).
Alt und neu
Schwächen - wie nicht angemessenes und qualitativ minderwertiges Eigenkapital, unvollständige Risikoerfassung, übermäßige Fremdfinanzierung sowie unzureichende liquide Mittel - sollen durch diesen Maßnahmenkatalog zukünftig vermieden werden. Demzufolge zählen zu den wichtigsten Neuerungen des Basel III Regelwerkes strengere Eigenkapitals- und Liquiditätsvorschriften. Ebenso wurden der aufsichtliche Überprüfungsprozess und das Risikomanagement (Säule II) überarbeitet, um die Lücken zu schließen, die sich während der Krise in diesen Bereichen ergeben haben.
Zu den zentralen Maßnahmen gehören insbesondere die Einrichtung von Strukturen zur gruppenweiten Steuerung der Risiken und der Berücksichtigung der Führungsverantwortung durch die Einbindung des Vorstands, spezielle Verfahren für die Risikoerfassung von außerbilanziellen Positionen und Verbriefungsgeschäften, geeignete Modelle zur Begrenzung von Risikokonzentrationen, Reputations- und Liquiditätsrisiken. Des Weiteren umfasst dies die Entwicklung von Anreizmodellen für die Banken, Risiken und Erträge langfristig besser zu steuern sowie die Einführung von nachhaltigen Bonus- und Vergütungsmodellen.
Regulierungslücken
Laut Andreas Leiter, IT-Berater Financial Services bei mayato, ist es dem Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht mit dem Basel III Reformpaket gelungen, einige der bisher existierenden Schwächen zu identifizieren und geeignete Lösungsmaßnahmen zu entwickeln. Allerdings reichen auch die mit Basel III vorgeschlagenen Lösungen aufgrund diverser Regulierungslücken noch nicht aus, um das Finanzsystem nachhaltig zu stabilisieren.
Schutz und Stabilität
Ohne Zweifel wird die Erhöhung der Kernkapitalquote, bei gleichzeitiger Verbesserung der Risikodeckungsqualität des Eigenkapitals dazu beitragen, die Banken in der nächsten Krise besser zu schützen. Auch die Einführung einer Verschuldungsgrenze und die zusätzliche Erfassung weiterer elementarer Risikoarten bedeutet für die Institute ebenfalls mehr Stabilität. Dagegen werden bestimmte Risikoarten, wie z. B. Staatsanleihen, noch immer nicht ihrem tatsächlichen Risiko entsprechend abgebildet.
Liquidität und Risikobegrenzung
Ein wichtiger Schritt ist jedoch die Einführung der neuen Liquiditätsstandards, da über sie sowohl das reine Zahlungsstromrisiko, als auch das erfolgswirksame Liquiditätsrisiko begrenzt werden kann.
Des Weiteren werden auch die Verbesserungen zur Säule II (erhöhte Standards für den bankenaufsichtlichen Überprüfungsprozess) und III (erhöhte Standards für die Offenlegung), sowie die Berücksichtigung systemweiter Regelungen einen positiven Effekt auf die zukünftige Effektivität der Bankenaufsicht haben.
Weitere Informationen liefert das Whitepaper unter http://www.mayato.com/images/stories/downloads/mayato_WhitePaper_Bankenaufsichtsrecht_2012.pdf
mayato ist als Analysten- und Beraterhaus spezialisiert auf Business Intelligence. Von Niederlassungen in Berlin, Bielefeld und Heidelberg aus arbeitet ein Team von erfahrenen IT- und BI-Architekten, Statistikern, Analysten sowie fachlichen Experten für spezielle Themen wie Betrugserkennung, Data Mining und Analytisches CRM. Zu den Kunden von mayato zählen namhafte Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Als Partner mehrerer Softwareanbieter ist mayato grundsätzlich der Neutralität und in erster Linie der Qualität seiner eigenen Dienstleistungen verpflichtet. Nähere Infos unter www.mayato.com.
Stemmermann - Text & PR Stemmermann,Tanja Hinter dem Rathaus 1 23966 Wismar www.stemmermann-pr.deinfo[at]stemmermann-pr.de
EU-Kommission will Kreditvergabe an Mittelstand erleichternEU-Kommissar Tajani trifft Mittelstandspräsident Ohoven in Berlin
(ddp direct)Berlin Brüssel will das Bankensystem stärker auf die Bedürfnisse der Realwirtschaft ausrichten. Das ist ein Ergebnis des heutigen Treffens von Antonio Tajani, Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Industriekommissar, mit Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und des in ...
(ddp direct)Berlin Brüssel will das Bankensystem stärker auf die Bedürfnisse der Realwirtschaft ausrichten. Das ist ein Ergebnis des heutigen Treffens von Antonio Tajani, Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Industriekommissar, mit Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und des europäischen Mittelstands-Dachverbands (CEA-PME), in Berlin. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit soll die Vergabe von Krediten an Klein- und Mittelbetriebe erleichtert werden. Kredite an den Mittelstand stabilisieren die Wirtschaft in der Eurozone, betonte Ohoven. Tajani sagte in dem Gespräch zu, sich für eine entsprechende Ausgestaltung des neuen Bankenregelwerks Basel III einzusetzen. Ich bin froh, dass die EU-Kommission unseren Vorschlägen zu Basel III wohlwollend gegenüber steht. Das Bankenregelwerk darf nicht zu einer Verknappung und Verteuerung von Bankkrediten an den Mittelstand führen, betonte Ohoven. Ziel der Bankenregulierung müsse es ein, die Spekulation einzudämmen und die Realwirtschaft zu stärken. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/c84n9v /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/eu-kommission-will-kreditvergabe-an-mittelstand-erleichtern-52523
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Eberhard Vogt
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10117 Berlin
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Ohoven: Banken regulieren, Mittelstand finanzierenOhoven: Banken regulieren, Mittelstand finanzieren
( ddp direct ) Berlin Toronto hat gezeigt, wie schwierig der Weg zu einer Bankenregulierung ist. Es kommt jetzt darauf an, die Risiken aus den Finanzmärkten für das Wirtschaftssystem zu minimieren, ohne die Finanzierung der Realwirtschaft weiter zu beeinträchtigen. Dies betonte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische ...
( ddp direct ) Berlin Toronto hat gezeigt, wie schwierig der Weg zu einer Bankenregulierung ist. Es kommt jetzt darauf an, die Risiken aus den Finanzmärkten für das Wirtschaftssystem zu minimieren, ohne die Finanzierung der Realwirtschaft weiter zu beeinträchtigen. Dies betonte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft ( BVMW ), Mario Ohoven, bei der Vorstellung eines Arbeitspapiers des BVMW zu Mittelstandsfinanzierung und Bankenregulierung in der Deutschen Börse in Frankfurt. Der BVMW hat frühzeitig eine Arbeitsgruppe aus internen und externen Experten gebildet, die jetzt die Forderungen und Positionen des Mittelstands zur Bankenregulierung vorgelegt hat. Kernpunkt des Papiers ist eine Mittelstandsklausel bei der Kreditvergabe an Klein- und Mittelbetriebe. Die Wurzel des Übels sei die Ungleichbehandlung der Risiken nach Basel II, so Ohoven. Die Banken mussten bislang für Kredite an Mittelständler in der Regel sechs Prozent Eigenkapital vorweisen. Wenn sie aber in Staatsanleihen oder US-amerikanische Hypothekenkredite investiert haben, brauchten sie kein oder nur sehr wenig Eigenkapital zu hinterlegen. Basel II habe die Banken geradezu zu riskanten Spekulationsgeschäften eingeladen, sagte der Mittelstandspräsident. Der BVMW schlägt deshalb vor, im Rahmen einer Reform der Basel II-Regeln die Risikogewichte für Kredite an den Mittelstand zu senken. So sollte im Standardansatz für ein Portfolio von kleinteiligen Mittelstandskrediten ein Risikogewicht von 50 statt 75 Prozent vorgeschrieben sein. Ohoven wies darauf hin, dass selbst im Krisenjahr 2009 die Insolvenzquote im Mittelstand nur etwa ein Prozent betrug. Dafür sollte bei Anlagen mit großen Marktpreisrisiken für die Banken die Risikogewichtung erhöht werden. Ohoven sprach sich zugleich für eine Bankenabgabe aus. Diese solle auf der Basis einer Risikobilanz für die einzelnen Kreditinstitute berechnet werden. Die Banken dürfen nicht mehr wie bisher weitgehend unkontrolliert agieren. Kreditentscheidungen müssten für die Unternehmer nachvollziehbar sein. Wir fordern als Lehre aus der Finanzkrise mehr Transparenz auf allen Ebenen. Das gelte für die Kreditvergabe ebenso wie für das Verhältnis der Banken zum Staat und gegenüber der Legislative in Berlin und Brüssel. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/vwvhat Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/wirtschaft/ohoven-banken-regulieren-mittelstand-finanzieren-36609 -
Pressekontakt: Eberhard Vogt BVMW Leipziger Platz 15 10117 Berlin Telefon: - EMail: presse@bvmw.de Internet: http://www.bvmw.de
Schwarz-Gelb ist am Zug
Mittelstand fordert weiterhin Bürokratieabbauund Steueränderungen Düsseldorf, 19. Oktober 2009 - Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Das gilt in Krisenzeiten mehr als jemals zuvor. Und die neue Bundesregierung weckt neue Hoffnungen und Erwartungen, Wünsche und Forderungen von Seiten der Wirtschaft. Nach dem Ende der Koalition ...
Mittelstand fordert weiterhin Bürokratieabbauund Steueränderungen Düsseldorf, 19. Oktober 2009 - Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Das gilt in Krisenzeiten mehr als jemals zuvor. Und die neue Bundesregierung weckt neue Hoffnungen und Erwartungen, Wünsche und Forderungen von Seiten der Wirtschaft. Nach dem Ende der Großen Koalition ist nun Schwarz-Gelb am Zug. Nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) http://www.bvr.de beispielsweise müssen Union und FDP dringend das Prinzip des Forderns und Förderns stärken. Auch sollte die Regierung die vom Steuer- und Abgabensystem ausgehenden Anreize zur Arbeitsaufnahme überprüfen. "Die neue Bundesregierung muss den Faden der Agenda 2010 wieder aufnehmen und die Wachstumskräfte durch Strukturreformen stärken. Die Politik hat die Pflicht, hier rasch konkrete Vorschläge vorzulegen", erklärt BVR-Präsident Uwe Fröhlich. Top-Thema für den Mittelstand bleibt der Bürokratieabbau. Nach einer Konjunkturumfrage des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw in Nordrhein-Westfalen wird Bürokratieabbau für die Zukunft der Unternehmen noch wichtiger eingeschätzt als Steuersenkungen: "339 von 477 Mittelständlern sprachen sich für weniger Gesetze und Vorschriften aus. 288 der Befragten forderten Steuersenkungen. Mehrfachnennungen waren möglich. 245 Mittelständler verlangten eine bessere Bankenregulierung", berichtet die Rheinische Post http://www.rp-online.de. Immerhin: "Rund zwei Drittel des deutschen Mittelstands erhofften sich vor der Wahl von einem schwarz-gelben Regierungsbündnis eine mittelstandsfreundlichere Politik", sagt BVMW-Präsident Mario Ohoven, der in Sachen Erbschaftssteuerrecht und bei der Unternehmenssteuerreform dringenden Handlungsbedarf sieht. "Mehr Netto vom Brutto, das muss auch für die Arbeitnehmer gelten", so seine weitere Forderung. "Nur so wird sich Leistung wieder lohnen, kommt der seit Jahren dahinsiechende private Verbrauch wieder in Schwung. Diese dauerhafte Steuersenkung mit der Konsolidierung der Staatshaushalte und den leeren Kassen der Sozialversicherung in Einklang zu bringen, gleicht fast einer Quadratur des Kreises. Unmöglich aber ist das nicht. Der Königsweg heißt Wachstum." So verschaffe schon ein Prozent Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt dem künftigen Finanzminister sieben Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen. Dazu müssten jedoch auch Hürden auf dem Arbeitsmarkt beseitigt und zusätzliche Neueinstellungen ermöglicht werden. Ohovens Stichworte hierzu lauten unter anderem, "den Kündigungsschutz auf EU-Niveau reduzieren und mehr betriebliche Bündnisse ermöglichen. Mit mehr Flexibilität in der Tarifpolitik haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren bereits gute Erfahrungen gemacht. Diese Politik gilt es jetzt fortzusetzen." Mit der langsam erkennbaren Konjunkturaufhellung am Horizont hat unterdessen die Exportwirtschaft wieder Mut gefasst. Viele Beobachter gehen davon aus, dass im Zuge der wirtschaftlichen Erholung die Absatzzahlen der Exportwirtschaft wieder das Niveau vor der Finanzkrise erreichen werden. Ökonomische Standardmodelle stützen weitgehend diesen Optimismus. Olivier Godart, Holger Görg und Dennis Görlich, Experten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) http://www.ifw-kiel.de, warnen im neuen Kiel Policy Brief "Back to Normal? The Future of Global Production Networks after the Crisis" jedoch vor einem zu großen Optimismus. Denn die globalen Produktionsnetzwerke, auf denen die Erfolge der Exportwirtschaft beruhen, sind durch die Finanz- und Wirtschaftskrise in Mitleidenschaft gezogen worden. Auch finden Unternehmen, die einmal die Exportmärkte verlassen haben, nur unter erheblichen Kosten wieder Zugang zu den globalen Produktionsnetzwerken. "Die Exportwirtschaft wird durch die Finanzkrise langfristiger und nachhaltiger in Mitleidenschaft gezogen, als es ökonomische Standardmodelle suggerieren. Insbesondere mit Blick auf die globalen Produktionsnetzwerke ist es daher eher unwahrscheinlich, dass der Export wieder "normal" läuft, sobald sich die Weltwirtschaft erholt hat", betont IfW-Globalisierungsexperte Holger Görg. Redaktion KLARTEXT ONLINE Auf dem Heidgen 27 53127 Bonn E-Mail: hergarten@klartextonline.com
Qual der Wahl: Das versprechen die Parteien zum Thema Steuern und Finanzen
Berlin " Der Wahlkampf kommt langsam in Schwung. Der Wähler steht in rund vier Wochen vor der Qual der Wahl. Banktip.de hat die Wahlprogramme der 5 Bundestagsparteien zum Thema Finanzen unter die Lupe genommen. Dabei fiel auf: Wer die Wahlprogramme genau liest, entdeckt zwischen einigen Parteien überraschende Übereinstimmungen. Was ...
Berlin " Der Wahlkampf kommt langsam in Schwung. Der Wähler steht in rund vier Wochen vor der Qual der Wahl. Banktip.de hat die Wahlprogramme der 5 Bundestagsparteien zum Thema Finanzen unter die Lupe genommen. Dabei fiel auf: Wer die Wahlprogramme genau liest, entdeckt zwischen einigen Parteien überraschende Übereinstimmungen. Was also versprechen die Parteien zum Thema Steuern, Bankenregulierung, Altersvorsorge und Hartz IV? Welche Belastungen und welche neuen Möglichkeiten kommen auf Steuerzahler und Verbraucher zu?
Spannende Übereinstimmung in der Umsatzsteuer: Eine überraschende Gemeinsamkeit findet sich in der Frage der Mehrwertsteuer oder Umsatzsteuer. So stimmen FDP und Linke dafür, die Umsatzsteuervoranmeldungen abzuschaffen. Die Umsatzsteuer soll von einer Soll-Steuer, die im Voraus gezahlt wird, zu einer Ist-Steuer entwickelt werden, die der Unternehmer dann zahlt, wenn auch die Zahlungen eingegangen sind. Während die FDP dies grundsätzlich für alle Unternehmen fordert, will die Linke die Umsatzsteuervoranmeldungen nur für Kleinunternehmen und Selbstständige sowie Freiberufler abschaffen. Anrechnungsfreie Rücklagen zur Altersvorsorge: Verkehrte Welt herrscht nach Recherchen von banktip.de bei den Wahlversprechen in der Frage nach dem Schonvermögen zur Altersvorsorge bei Hartz IV: Die Linke verspricht 700 Euro pro Lebensjahr anrechnungsfreie Altersvorsorge und damit weniger als die FDP, die 750 Euro pro Lebensjahr anstrebt. Weitgehende Übereinstimmung unter allen Parteien sollte nach der Wahl in Sachen Kindergeld und Elterngeld herrschen: Beides wollen die Parteien anheben beziehungsweise verbessern. Arbeitslosigkeit: höhere Regelsätze bei Hartz IV: Einige Parteien versprechen höhere Regelsätze bei Hartz IV: Die Grünen wollen den Hartz-IV-Regelsatz sofort von 359 auf 420 Euro erhöhen. Steigen sollen auch die Regelsätze für Kinder. Außerdem sollen in besonderen Notlagen individuelle Leistungen zusätzlich gezahlt werden. Die Linke will Hartz IV durch eine "bedarfsgerechte, sanktionslose Mindestsicherung" ersetzen. Kindergeld ist anrechnungsfrei. Ab dem 18. Lebensjahr haben Hartz-IV-Empfänger ein Recht auf einen eigenen Hausstand. Die FDP will alle Sozialleistungen zu einem Bürgergeld in Höhe von 662 Euro monatlich zusammenführen. Kinder bekommen einen eigenen Bürgergeldanspruch. Bankenregulierung: Einigkeit herrscht bei der Frage zur Bankenregulierung: Alle Bundestagsparteien wünschen sich eine starke, international koordinierte Finanzaufsicht sowie eine internationale Aufsicht über die Ratingagenturen. Ratingagenturen beurteilen die Kreditwürdigkeit von Banken, Unternehmen und Staaten sowie die Sicherheit von Geldanlagen. Während die CDU eine internationale Aufsicht der Ratingagenturen anstrebt, fordern SPD, FDP und Grüne die Gründung einer unabhängigen Ratingagentur. Die SPD plant darüber hinaus, dass die Zahlungsfähigkeit der Banken strenger überwacht werden soll. Nach Ansicht der Grünen müssen die Ratingagenturen die Bereiche Beratung und Bewertung strikt trennen. Außerdem soll, so das Wahlversprechen der Grünen, der "ökologische Wert" einer Anlage nach einheitlichen Kriterien ermittelt werden und in die Beratung einfließen. Anlegerschutz und Lehren aus der Finanzkrise: Die SPD will Anlageprodukte künftig von einem unabhängigen Finanz-TÜV prüfen lassen. Für die FDP ist der Staat die größere Gefahr. Sie will das Bankgeheimnis wieder herstellen. Die Grünen wünschen sich wie die SPD ein Prüfsiegel. Sie nennen es ein Verbrauchersiegel. Dieses Siegel soll Auskunft geben über Sicherheit, Rendite und Laufzeit, aber auch über ethische und ökologische Eigenschaften einer Anlage. Außerdem sollen Immobilienkredite nicht mehr ohne Zustimmung des Schuldners von der Bank verkauft oder verpfändet werden dürfen. Die Linke will die Banken vergesellschaften. Detaillierte Informationen zum Thema Finanzen in den Wahlprogrammen der Parteien erfahren Interessierte gleich auf der Startseite unter www.banktip.de.
Über banktip.de Das Finanzportal Banktip.de ist der unabhängige Verbraucherratgeber der optel Media Services GmbH. Banktip.de informiert laufend aktuell zu verbraucherrelevanten Entwicklungen und Angeboten auf dem Markt der Privaten Finanzen. Zahlreiche Tarifrechner bspw. zu Depotkonten, Geldanlagen, Krediten und Kontoführung ermöglichen den schnellen, unkomplizierten und direkten Konditionenvergleich der einzelnen Banken und Kreditinstitute. Darüber hinaus informiert der Verbraucherratgeber ausführlich zu Fragen rund um die Themen Steuern und Versicherungen.
Alexander Borais (PR, Redaktion) banktip.de / optel Media Services GmbH Markgrafenstr. 22 10117 Berlin Telefon: 030-420263-23 Internet: http://www.banktip.de EMail: borais@optelmediaservices.de
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