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Max Bryan: Koblenzer finden Obdachlosen „sympathisch“Zeitung spricht von „Tour d´appartement“
Gut eine Woche ist es her, dass der Obdachlose Max Bryan Station in Koblenz machte. Die Menschen dort fänden ihn „sehr sympatisch“, berichtet die in Koblenz ansässige Rhein.-Zeitung.
Es war die 11. Etappe und wie auf jeder Etappe seiner Radtour suchte der Obdachlose das direkte Gespräch mit den Passanten, um auf sein Projekt hinzuweisen. ...
Gut eine Woche ist es her, dass der Obdachlose Max Bryan Station in Koblenz machte. Die Menschen dort fänden ihn „sehr sympatisch“, berichtet die in Koblenz ansässige Rhein.-Zeitung.
Es war die 11. Etappe und wie auf jeder Etappe seiner Radtour suchte der Obdachlose das direkte Gespräch mit den Passanten, um auf sein Projekt „wohnungsmelder.org“ hinzuweisen. Interessierte können dort freien Wohnraum melden.
Schon im Oktober kritisierten Sozialstationen, dass im Raum Koblenz zwar ausreichend Wohnraum vorhanden sei, die Vermieter oft aber auch davor zurückschrecken, an wohnsitzlose Menschen zu vermieten. Bryan selbst machte diese Erfahrung in Hameln, seiner 6. Etappe (Medien berichteten).
Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/regionales/koblenz_artikel,-Junger-Obdachloser-radelt-quer-durchs-Land-_arid,356307.html
Wie schwer es ist, als Obdachloser eine Wohnung zu mieten, erlebte Max Bryan bei seinem Zwischenstopp in Hameln. Ein Hausverwalter hätte ihm dort eine Zweizimmerwohnung angeboten, berichtet Bryan. Als er dann aber zugab, dass er zurzeit keinen festen Wohnsitz hat, zog der Hausverwalter das Angebot mit Hinweis auf die Firmenpolitik zurück.
Nun hofft Bryan auf „Kommissar Zufall“ und spricht die Leute direkt auf der Straße an, ob jemand einen Ort kenne, wo eine Wohnung frei wird oder ein Bekannter bereit wäre, dem Obdachlosen eine Wohnung zu vermieten. Medien berichten inzwischen bundesweit über die Aktion, zuletzt auch die „Welt“ und das Hamburger Abendblatt.
http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13784701/Deutschland-Tour-fuer-eine-bezahlbare-Wohnung.html
(VL) Er hat es so verdient, ist 1000 km mit dem Rad gefahren und will auch anderen helfen, die in der selben Situation gefangen sind.
Vor fast zwei Jahren verlor Max Bryan seine Wohnung, weil der Vermieter „Eigenbedarf“
anmeldete. Der ehemalige Reisekaufmann packte seine Sachen und lagerte sie ein, in einem 30 Kubikmeter Container, der auch jetzt noch in Hamburg steht. Bryan selbst schläft auf der Straße. "Ich kann auf den Container nicht verzichten. Entweder lebe ich auf der Straße und zahle fürs Lager die Miete, oder ich finde eine Zweizimmerwohnung, in die ich meine Sachen auch mitnehmen kann", erklärt Max Bryan im Interview mit der Rhein-Zeitung.
Doch auch in Koblenz ist günstiger Mietraum rar. Zwar seien Angebote vorhanden, viele der Vermieter sträuben sich aber davor, an Obdachlose zu vermieten.
Der 36-Jährige möchte mit seiner Tour darauf aufmerksam machen, dass es zu wenig Wohnungen für sozial Schwache und Obdachlose gibt. Im Hessischen Bad Nauheim soll die „Tour d´appartement“ dann am Silvester-Abend zu Ende gehen.
(VL) fernsehforum.com
Max Bryan, Obdachlose, Tour, Fahrrad, Aktion, Wohnungsmelder, Wohnungslose, Vorurteile, Abneigung, Vermieter, Ausgrenzung
Infos zu Max Bryan unter http://www.maxbryan.com
http://www.maxbryan.com
Langhans,Verena post[at]fernsehforum.com
Hameln: Hausverwalter diskriminiert WohnungsloseDer Hamburger Obdachlose Max Bryan war vor Ort
Der auf einer Radtour befindliche Obdachlose Max Bryan gastiert seit gestrigem Dienstag in Köln. Es ist die 10. Etappe seiner Radtour zur Suche nach einer Wohnung und die Widrigkeiten nehmen zu.
Nassen Fußes in Hameln angekommen vereinbart der Obdachlose einen Besichtigungstermin mit einem Hamelner Vermieter und erlebt eine herbe So wollte er ...
Der auf einer Radtour befindliche Obdachlose Max Bryan gastiert seit gestrigem Dienstag in Köln. Es ist die 10. Etappe seiner Radtour zur Suche nach einer Wohnung und die Widrigkeiten nehmen zu.
Nassen Fußes in Hameln angekommen vereinbart der Obdachlose einen Besichtigungstermin mit einem Hamelner Vermieter und erlebt eine herbe Enttäuschung. So wollte der Vermieter dem Obdachlosen nur deshalb keine Wohnung geben, weil er ohne festen Wohnsitz ist.
Der Obdachlose fühlt sich ausgegrenzt und diskriminiert, will aber „weiter kämpfen“ und verlängert seine Radtour zur Suche nach eine Wohnung bis zunächst noch Silvester 2011.
Quelle: http://www.themenportal.de/vermischtes/schimmelwohnung-schlafsack-klau-und-immer-noch-kein-glueck-55997
Ein Obdachloser ohne festen Wohnsitz, na was für eine Überraschung! In welcher Welt lebt dieser Vermieter? Ist doch klar, dass ein Wohnungsloser keinen festen Wohnsitz hat. Wenn er deswegen keine Wohnung bekommt, ist das ziemlich daneben, sag ich jetzt mal.
(VL) fernsehforum.com
Max Bryan, Obdachloser, Radtour, Hameln, Ausgrenzung, Diskriminierung, Vermieter-Wahnsinn
http://www.fernsehforum.com
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Langhans,Verena post[at]fernsehforum.com
Internationaler Tag der Menschenrechte: Menschenrechte für Frauen weltweit durchsetzen!
(ddp direct)Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember erklärt die Abgeordnete der GRÜNEN/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament und Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte Barbara Lochbihler:<br /><br />Dass am Internationalen Tag der Menschenrechte drei Frauen aus Liberia und den ...
(ddp direct)Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember erklärt die Abgeordnete der GRÜNEN/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament und Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte Barbara Lochbihler: Dass am Internationalen Tag der Menschenrechte drei Frauen aus Liberia und Jemen den Friedensnobelpreis erhalten, setzt ein gutes Zeichen. Denn noch immer werden die Menschenrechte der weiblichen Bevölkerung rund um den Globus in besonderem Maße verletzt, so etwa durch massive Vergewaltigungen in der Demokratischen Republik Kongo oder durch unzählige Frauenmorde in Mexiko und Guatemala. Mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an die Präsidentin Liberias Ellen Johnson-Sirleaf, ihre Landsfrau Leymah Gbowee sowie die Jemenitin Tawakkul Karman erhält auch der Kampf gegen Ausgrenzung und Gewalt gegen Frauen eine große Anerkennung. Denn die Preisträgerinnen stehen symbolisch für die aktive Beteiligung von Frauen, wenn es gilt, Kriege zu beenden und den besonderen Schutz der weiblichen Bevölkerung in Nachkriegssituationen einzuklagen. Zudem machen sie sich in ihrer Heimat dafür stark, dass geschlechtliche Gleichberechtigung zur Grundlage jeden Bemühens um Versöhnung werden muss. Für diese Ziele, die vor elf Jahren auch in der UN-Sicherheitsresolution 1325 festgeschrieben wurden, haben Feministinnen und andere Aktivistinnen jahrelang gekämpft. Vor allem sorgt die Würdigung dafür, dass die oft verheerende Situation von Frauen in kriegerischen Auseinandersetzungen Öffentlichkeit erhält. Das müssen wir uns in unserem Eintreten gegen sexualisierte Gewalt und Kriegsverbrechen zu Nutze machen. In der vergangenen Woche hatte ich die Gelegenheit, persönlich mit Tawakkul Karman zu sprechen. Wir waren uns einig: Im Jemen muss eine unabhängige internationale Kommission eingesetzt werden, die die Menschenrechtsverletzungen der derzeitigen Regierung untersucht. Zudem ist die internationale Gemeinschaft gefragt. Sie muss genau verfolgen, ob der von den Regierenden angekündigte Wechsel tatsächlich stattfindet. Nur so kann eine Verbesserung der Menschenrechtssituation im Land erreicht werden. Shortlink zu dieser Pressemitteilung: http://shortpr.com/0gpm1e /> Permanentlink zu dieser Pressemitteilung: http://www.themenportal.de/politik/internationaler-tag-der-menschenrechte-menschenrechte-fuer-frauen-weltweit-durchsetzen-27012
Europagruppe Grüne im Europäischen Parlament
Barbara Lochbihler
Unter den Linden 50
10117 Berlin
-
E-Mail: eu-presse-lochbihler@gruene-europa.de
Homepage: http://www.barbara-lochbihler.de
Telefon: 0171-7470201 Europagruppe Grüne im Europäischen Parlament Lochbihler,Barbara Unter den Linden 50 10117 Berlin http:// eu-presse-lochbihler[at]gruene-europa.de
Wir lassen uns für den guten Zweck versteigern
tagwork- GmbH spendet zu Gunsten der Aktion 100.000 Programmierleistungen im Wert von 7 Personentagen.
Tägliche Aktivitäten wie Essen, Trinken, Sich bewegen, Lachen, Einkaufen, Arbeiten usw. gehören für uns zum Alltag. Manche Menschen können aber durch einen Unfall, Krankheit, soziale Ausgrenzung, Armut oder andere Gründe nicht an diesen ...
tagwork- GmbH spendet zu Gunsten der Aktion 100.000 Programmierleistungen im Wert von 7 Personentagen.
Tägliche Aktivitäten wie Essen, Trinken, Sich bewegen, Lachen, Einkaufen, Arbeiten usw. gehören für uns zum Alltag. Manche Menschen können aber durch einen Unfall, Krankheit, soziale Ausgrenzung, Armut oder andere Gründe nicht an diesen elementaren Dingen teilnehmen. Die SÜDWEST PRESSE hilft diesen Menschen durch Sammeln von Spenden mit der Aktion 100.000 und Ulmer helft.
Am 17.12.2011 um 19.00 Uhr findet daher eine Versteigerung von Sach- und Dienstleistungsspenden zugunsten der Aktion 100.000 im Kornhaus in Ulm statt.
Kornhaus Ulm
Kornhausplatz 1
89073 Ulm
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Schicken Sie eine E-Mail an aktion100000@swp.de oder rufen Sie unter 0731/156-312 an.Das Mindestgebot liegt bei 3500,00 EUR.
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Über die tagwork-one GmbH:
Seit der Gründung 2007 steht Ihnen die tagwork-one GmbH als Dienstleister für umfassende Beratung, Analyse, Entwicklung und die operativer Umsetzung von Online-Shops Individualsoftware und Webseiten zur Seite. Der Kunde und die optimale Abdeckung seiner Bedürfnisse stehen dabei im Mittelpunkt. Die tagwork-one GmbH erarbeitet zusammen mit dem Kunden Lösungen, die perfekt auf das Unternehmen abgestimmt sind. Die tagwork-one GmbH ist der perfekte Partner für individuelle Lösungen. Zu ihren Kunden zählen sowohl kleine Unternehmen wie auch mittelständische Firmen aus dem B2B und B2C Bereich.
tagwork-one GmbH Pfeiffer,Daniela Im Lehrer Feld 24 89081 Ulm http://www.tagwork-one.dedpfeiffer[at]tagwork-one.de
Idee eines ObdachlosenMax Bryan gründet «Wohnungsmelder.org»
Max Bryan ist seit 18 Monaten obdachlos und findet in Hamburg keine für ihn bezahlbare Wohnung. In einer bewegenden Rede, vor tausenden Menschen am Hamburger Millerntorplatz, schildert er stellvertretend für alle Obdachlosen der Stadt die Ausweglosigkeit, in Hamburg eine Wohnung zu finden und kündigt an, die Stadt deshalb auch verlassen zu mit - ...
Max Bryan ist seit 18 Monaten obdachlos und findet in Hamburg keine für ihn bezahlbare Wohnung. In einer bewegenden Rede, vor tausenden Menschen am Hamburger Millerntorplatz, schildert er stellvertretend für alle Obdachlosen der Stadt die Ausweglosigkeit, in Hamburg eine Wohnung zu finden und kündigt an, die Stadt deshalb auch verlassen zu wollen, mit dem Fahrrad - wohlbemerkt.
(ddp tp) Der Ankündigung folgten Taten und derzeit befindet sich der 36-Jährige auf einer 800 km Radtour quer durchs Rheinland bis in den Hessischen Taunus hinein.
Etappen: Hamburg (20.11.), Buchholz, Bad Fallingbostel, Verden, Minden (4.12.), Hameln, Hamm, Dortmund, Essen, Köln, Bonn, Koblenz, Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Kelkheim (Ts.), Cleeberg (Ts.), Butzbach, Friedberg und Bad Nauheim (23.12.).
Entlang dieser Strecke wirbt der Wohnungssuchende für das Online-Projekt „Wohnungsmelder.org“, eine Initiative, die wohnungslosen Menschen direkten Zugang zu Wohnraum ermöglichen soll. Die Idee stammt vom Obdachlosen selbst, denn auch er hofft dadurch eine neue Wohnung zu finden und seine Obdachlosigkeit beenden zu können.
http://www.wohnungsmelder.org
„Ich fahre so lange, bis ich eine Wohnung habe“, sagte er zu Beginn seiner Reise, die am 20.11. in Hamburg begann und am 23.12. im Hessischen Bad Nauheim endet. Bis dahin will er entlang der Wegstrecke eine Wohnung gefunden haben und pro Etappe jeweils zwei bis drei Tage verweilen, um direkt vor Ort nach einer Wohnung zu suchen. Bleibt die Suche erfolglos, fährt er zur nächsten Stadt, so lange bis er eine Wohnung gefunden hat: „Ich steige nicht eher vom Sattel, bis ich eine Wohnung gefunden habe“, schreibt er in sein Tagebuch.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/fortsetzung-radtour/302444626440126
Vor den Rathäusern der jeweiligen Städte will er dann jeweils ein Schild mit der Aufschrift des Städtenamens, der Anzahl der Etappen und der Adresse für sein Wohnraum-Projekt „wohnungsmelder.org“ über Kopf halten, ein symbolischer Akt und seine „Flagge gegen Armut“, sagt er. Ein Foto davon soll dann jeweils auf der Online-Plattform „wohnungsmelder.org“ erscheinen, die nicht nur ihm sondern auch anderen Obdachlosen entlang der Strecke helfen soll eine neue Wohnung zu finden.
Im Anschluss daran wird der Obdachlose die Stadt erkunden und entlang seiner Wege Menschen befragen zum Thema Wohnungsnot und Obdachlosigkeit und natürlich dazu, ob jemand einen Ort kennt, wo gerade eine Wohnung frei wird. Interessierte können Wohnraum dann bei wohnungsmelder.org eintragen und die örtlichen Sozialstationen könnten helfen, das Angebot zu verbreiten.
Das neue Wohnraum-Projekt soll Menschen für Menschen begeistern, denn es geht um Chancengleichheit und um Parität. „Viele der Menschen, die auf der Straße leben, bekommen gar nicht erst die Chance beweisen zu dürfen, dass sie Willens sind, ihr Leben zu verändern, Regeln einzuhalten, Strukturen zu folgen. Häufig fehlt es am Vertrauen vom Vermieter, die Wohnung auf Dauer auch halten zu können, vor allem dann, wenn man länger schon auf der Straße lebt“, heißt es in einer ersten Preview auf MaxBryan.com und Bryan selbst habe genau diese Erfahrung schon gemacht. „Es ist mein 19. Monat: Dein Bart, die Haare, die Kleider, wir glauben dir nicht, dass du die Wohnung auch halten kannst“, will er in den Augen der Vermieter schon gelesen haben.
Bryan´s Reise endet voraussichtlich am 23.12. in Bad Nauheim bei Frankfurt, nachdem er am 20.12. seine Mutter an einem bislang noch unbekannten Ort im Hessischen Taunus getroffen hat. Einen Brief soll sie ihm schreiben, den er dann mitnehmen will und erst danach will er entscheiden, ob er weiterfährt oder zu Weihnachten bei der Familie verbringt und die würde sich riesig freuen (siehe Infos im Anhang).
Wohnungsmelder.org - Jetzt mitmachen!
Sie haben ein freies Zimmer, einen Keller, ein ungenutztes Gartenhaus oder anderen Leerstand und möchten Menschen in Not helfen? Dann starten Sie Ihr eigenes, privates Winternotprogramm und melden Sie Ihren Leerstand bei wohnungsmelder.org.
Diese neue Internetseite soll Wohnraum speziell an wohnungslose Menschen ihrer Stadt vermitteln und es geht um Chancengleichheit und um Parität.
„Viele der Menschen, die auf der Straße leben, bekommen gar nicht erst die Chance beweisen zu dürfen, dass sie Willens sind, ihr Leben zu verändern, Regeln einzuhalten, Strukturen zu folgen. Häufig fehlt es am Vertrauen vom Vermieter, die Wohnung auf Dauer auch halten zu können, vor allem dann, wenn man länger schon auf der Straße lebt“, sagt der Obdachlose Max Bryan, der dann auch die Idee zu „Wohnungsmelder.org“ hatte.
Max Bryan selbst hat 19 Monate lang Vorurteile und Ausgrenzung erlebt. „Dein Bart, die Haare, die Sachen, wir glauben dir nicht, dass du die Wohnung überhaupt halten kannst“, will er in den Augen der Vermieter schon gelesen haben.
„Es wäre eine Chance, Menschen für Menschen zu begeistern und Vorurteile abzubauen und Vertrauen zu schaffen - trotz aller Widrigkeiten“, schreibt Max Bryan bei Wohnungsmelder.org und jeder dort kann mitmachen, Fotos, Angebote und Gesuche posten.
„Jeder Mensch braucht ein Zuhause und jeder Mensch braucht eine Chance.“ (Max Bryan)
Und so funktionierts:
Chancengeber und Wohnraum-Anbieter posten einfach ein Foto mit allgemeinen Angaben zur Größe und Kosten der Wohnung unter http://www.wohnungsmelder.org/ und Max Bryan sorgt während seiner Tour dafür, dass die Sozialstationen der jeweiligen Städte von dem Angebot erfahren und die wiederum vermitteln den Leerstand an Bedürftige und wohnungslose Menschen in ihrer Region. Und natürlich sucht Max Bryan selbst auch eine Wohnung und hofft somit auf ein baldiges Ende seiner Obdachlosigkeit.
Infos zu Max Bryan auch unter http://www.maxbryan.com
Weiterer Tourverlauf:
Max Bryan hatte mit seiner Familie eigentlich schon abgeschlossen, wollte auf keinen Fall zurück in die Familie, eine Flucht auch vor sich selbst und den schlimmen Erinnerungen an die „frühen Jahre“.
http://www.facebook.com/note.php?note_id=243653848985871
(Max Bryan - “The Eearly Years”)
Mit dem Verlust der Wohnung und der Ablehnung durch die Mutter (sie wollte ihn nicht aufnehmen, als er die Wohnung verlor) brachen die alten Wunden wieder auf und es hat Monate gedauert, sich davon zu lösen, schreibt er uns.
Das Treffen mit der Schwester Ende Juli diesen Jahres (auf Usedom) war ein Anfang, vielleicht auch ein Neubeginn, „das wird nicht leicht“, sagt er.
Deshalb will er unterwegs und entlang seiner Radstrecke auch andere Betroffene befragen, Menschen, die wie er auf der Straße leben und die er unterwegs dann zufällig trifft und es geht um das Thema Familie.
Wie erleben andere diesen Konflikt? Keine Mutter wünscht sich doch, dass der Sohn / die Tochter bei Eiseskälte auf der Straße schläft, oder wissen sie es gar nicht?
Von der Schwester weiß Max, dass es seiner Mutter sehr schlecht geht. Sie hatte aus der Zeitung erfahren, dass ihr Sohn obdachlos ist, damals „Klitschko und der Obdachlose“ (Okt. 2010). Die Geschichte war bundesweit überall zu lesen und seitdem will die Mutter ihren Sohn auch wieder haben, was nicht immer so war. Anfangs hatte sie ihn verstoßen, weil er seinen Bart nicht abschneiden wollte. Der Bart aber sei ein „Zieltagsobjekt“, sagt er, es helfe ihm loszulassen, wenn er sein Schriftwerk mal vollendet hat (Bryan hat lange Zeit geschrieben).
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/frage-antwort/300789246605664
(Frage - Antwort)
Als Bryan die Wohnung dann verlor, „brach alles weg“, sagt er. Die ersten Nächte schlief er auf den Stufen der Roten Flora, bevor er dann vertrieben durch die Maikrawalle in den Hamburger Hafen wechselte, wo er bis zuletzt seinen Schlafplatz hatte.
Deshalb sei diese Reise auch eine „Reise zu sich selbst, mein 'inneres Ich', mit dem Verlust der Wohnung hatte ich es verloren“, sagt er und die Anstrengung bei Wind und Wetter, die Einsamkeit auf Deutschlands Radwegen entlang der Flüsse, zu den Stätten seiner Jugend, soll ihm helfen, zu sich und seiner Familie zurückzufinden. Aus diesem Grund führt die Reise - und das unabhängig davon, ob er unterwegs eine Wohnung findet - dann auch in jedem Fall zur Mutter, die er am 20.12. an einem noch unbekannten Ort im Hessischen Taunus treffen wird. Die Familie sei „Teil des Problems“ und es gibt Dinge, die er nur dort auflösen könne.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/liebe-schwester-liebe-mom-/304589576225631
(Brief an Mutter und Schwester)
Es bleibt also spannend und egal wie die Geschichte auch ausgeht, Max Bryan hat jetzt schon bewiesen, dass ein Obdachloser trotz seiner Behinderung und trotz aller Widrigkeiten, der Ausgrenzung und der Anfeindung, über sich selbst hinaus wachsen und die eigene Schwäche besiegen kann.
Beverly Hoffmann für ddp-themenportal
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http://www.themenportal.de/sozialpolitik/wohnungsmelder-org-wohnraum-fuer-wohnungslose-95565
http://www.maxbryan.com
Hoffmann,Beverly presse[at]projektoffice.org
Welt-Aids-Tag: Frauen im südlichen Afrika am stärksten von HIV/Aids betroffenAm 1. Dezember ist wieder Welt-AIDS-Tag.
Obwohl die Neuinfektionen weltweit rückläufig sind, verbreitet sich HIV/Aids insbesondere in Entwicklungsländern weiterhin schnell. Gründe dafür sind mangelnde Aufklärung, Prävention und medizinische Hilfe, sowie Ignoranz und Tabuisierung. Auch das Hunger Projekt ruft daher zur Solidarität mit Infizierten und auf ...
Obwohl die Neuinfektionen weltweit rückläufig sind, verbreitet sich HIV/Aids insbesondere in Entwicklungsländern weiterhin schnell. Gründe dafür sind mangelnde Aufklärung, Prävention und medizinische Hilfe, sowie Ignoranz und Tabuisierung. Auch das Hunger Projekt ruft daher zur Solidarität mit Infizierten und Erkrankten auf und setzt sich für konsequente Aufklärung, verstärkte Prävention und umfassende medizinische Versorgung ein. Der 1. Dezember wurde 1988 von der WHO zum Welt-Aids-Tag erklärt und wird jährlich von der UNAIDS organisiert. Weltweit erinnern an diesem Tag verschiede Organisationen an den HI-Virus, die Krankheit Aids und die damit verbundenen Schicksale und Schwierigkeiten. Insbesondere soll der Welt-Aids-Tag dem Thema Öffentlichkeit geben, die Gesellschaft sowie Verantwortliche zu einem bewussteren Umgang mit HIV und Aids bewegen und zu Solidarität mit den Betroffenen aufrufen. Neben den gesundheitlichen Problemen ist eine der größten Schwierigkeiten für Infizierte und Erkrankte im Umgang mit ihrer Krankheit die Tabuisierung und soziale Stigmatisierung durch die Gesellschaft. Sowohl in Industrie- wie auch Entwicklungsländern erfahren Betroffene und deren Angehörige oftmals soziale Ausgrenzung bis hin zu Übergriffen und Gewalt. Etwa 34 Millionen Menschen weltweit sind 2011 UNAIDS zufolge mit HIV infiziert. Der Großteil davon lebt in Entwicklungsländern, insbesondere in Asien und Afrika. Während im westlichen Europa und Nordamerika die Zahlen rückläufig sind, breitet sich das Virus in Afrika und Asien weiter aus. Die am stärksten betroffene Weltregion ist das südlich der Sahara gelegene Afrika. Hier leben etwa 68% aller Menschen, die mit HIV infiziert sind, nach wie vor gibt es hier auch die meisten Neuinfektionen. Frauen sind dabei die am stärksten betroffene Gruppe; knapp 60 % aller Frauen mit HIV leben in der Sub-Sahara Region. Ein großes Problem neben der frühen Müttersterblichkeit stellt hier auch die Mutter-Kind-Übertragung dar, da unbehandelt bis zu 30 % aller Kinder bei der Geburt infiziert werden. Dies kann durch eine anti-retrovirale Behandlung entscheidend reduziert werden. Aber gerade im südlichen Afrika fehlt es an den notwendigen Medikamenten zur Behandlung der HIV Infizierten und an Aids Erkrankten. Weltweit erreicht nicht einmal die Hälfte der Menschen eine anti-retrovirale Therapie. Das Hunger Projekt engagiert sich in Entwicklungsregionen auch im Bereich HIV und Aids. Insbesondere in acht Ländern Afrikas legt das Hunger Projekt einen Schwerpunkt auf die verschiedenen Aspekte der HIV-Epidemie sowie auf die ökonomische und soziale Stärkung von infizierten Frauen. Fast alle Initiativen des Hunger Projekts in Afrika sind in die sogenannte Epizentren-Strategie eingebunden, die die Menschen innerhalb von fünf Jahren zu mehr wirtschaftlicher und sozialer Eigenständigkeit bringt. Weitere Informationen über HIV/Aids und die Arbeit des Hunger Projekts gibt es auf der Website ( http://www.das-hunger-projekt.de) oder über Facebook ( http://www.facebook.com/dashungerprojekt).
Das Hunger Projekt
Maria Baum
Holzstrasse 30
80469 München
Deutschland
E-Mail: mbm@das-hunger-projekt.de
Homepage: http://www.das-hunger-projekt.de
Telefon: 089-2000 34 770 Das Hunger Projekt Baum,Maria Holzstrasse 30 80469 München http://www.das-hunger-projekt.dembm[at]das-hunger-projekt.de
Skandalbericht: Tour gegen Ausgrenzung grenzt Obdachlosen ausHamburger Cafee mit Herz im Kreuzfeuer der Kritik
Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Hamburger Obdachlose Max Bryan einen zweiteiligen Reisebericht zum Thema „Armut fließt durchs ganze Land“, einer Radtour vom Hamburger Cafee mit Herz, die Mitte August zu Ende ging. 10 Arbeits- und/oder Obdachlose demonstrierten gegen Armut und Ausgrenzung.
Der Bericht ist „zweischneidig“. Auf der ...
Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Hamburger Obdachlose Max Bryan einen zweiteiligen Reisebericht zum Thema „Armut fließt durchs ganze Land“, einer Radtour vom Hamburger Cafee mit Herz, die Mitte August zu Ende ging. 10 Arbeits- und/oder Obdachlose demonstrierten gegen Armut und Ausgrenzung.
Der Bericht ist „zweischneidig“. Auf der einen Seite die heldenhafte Geschichte eines Obdachlosen, „der aus der Niederlage Kraft schöpft und über sich hinaus wächst“ und auf der anderen Seite die schmachvolle Geschichte einer beispiellosen Ausgrenzung, sogar von „Lüge und Verleumdung“ ist die Rede.
Bryan, der kein eigenes Fahrrad besitzt, kämpft um seine Chance an der Radtour teilnehmen zu dürfen, aber die Gruppe mag den bärtigen Mann nicht und grenzt ihn gnadenlos aus. Bryan findet ein eigenes Fahrrad und fährt doch noch mit. Der Veranstalter aber trickst ihn eiskalt aus und lässt ihn stehen.
Quelle: http://www.themenportal.de/politik/tagebuch-eines-obdachlosen-tour-gegen-ausgrenzung-ist-ein-skandal-94970
Eine traurige Geschichte ohne Happy End. Der Obdachlose hat kein Fahrrad und will sich den Respekt der Gruppe verdienen. Er sucht und findet ein eigenes Fahrrad, er holt die Gruppe ein und fährt ab der 7. Etappe mit. Während der Tour erlebt der Obdachlose dann die schlimmste Ausgrenzung seines Lebens. Eine Gruppe die gegen Ausgrenzung demonstriert, wird selbst zum größten Ausgrenzer eines Obdachlosen. Den ganzen Skandal bei den Kollegen von TNN und unter http://www.maxbryan.com
(VL) fernsehforum.com
http://www.fernsehforum.com/CafeeMitHerz/Cafee-Mit-Herz-Hamburg-Radtour-Skandal.html
Obdachlose, Arbeitslose, Hamburg, Radtour, Bodensee, Armut, Ausgrenzung, Chance, Aktion, CafeeMitHerz, Margot Glunz, Mitfahrer, Interessierte, Betroffene, Max Bryan
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Ansprechpartner: Verena Langhans
Fax: 0911-30844-19240
Email: post@fernsehforum.com
Langhans,Verena post[at]fernsehforum.com
»Armut fliesst durchs ganze Land« Die Rückkehr des Obdachlosen Max BryanDer Hamburger Obdachlose enthüllt einen Skandal
Er wollte sich den „Respekt der Gruppe verdienen“, sagt der Hamburger Obdachlose Max Bryan, der nach seiner Rückkehr in der Hansestadt einen ergreifenden Reisebericht veröffentlicht. „Armut fließt durchs ganze Land“, so der Titel der Veranstaltung, die Bryan als Mitfahrer spontan begleitet hat und was er berichtet ist zweischneidig. Zum 7 ...
Er wollte sich den „Respekt der Gruppe verdienen“, sagt der Hamburger Obdachlose Max Bryan, der nach seiner Rückkehr in der Hansestadt einen ergreifenden Reisebericht veröffentlicht. „Armut fließt durchs ganze Land“, so der Titel der Veranstaltung, die Bryan als Mitfahrer spontan begleitet hat und was er berichtet ist zweischneidig. Zum einen die wunderbarer Geschichte eines Obdachlosen, der aus der Niederlage Kraft schöpft und über sich hinaus wächst und andererseits die ruhmlose Geschichte einer trickreichen Ausgrenzung, sogar von Lüge und Verleumdung ist die Rede, ausgehend vom Hamburger „Cafee mit Herz“ einer Sozialstation, „die sich berühmt gegen Armut und Ausgrenzung zu kämpfen und dabei selbst zum größten Ausgrenzer wird“, schreibt Bryan in seinem zweiteiligen Bericht, der vor wenigen Tagen im Internet erschien.
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/cafee-mit-herz-cafee-ohne-herz-tourbericht-teil-2/264077500276839
(TNN) Die Geschichte beginnt heldenhaft. Bryan, der kein eigenes Fahrrad besitzt, bewirbt sich beim Hamburger „Cafee mit Herz“ für eine Stelle als Mitfahrer. Die von Sponsoren zur Verfügung gestellten Fahrräder sind aber nur für offizielle Mitglieder der „Gruppe“ vorgesehen, also für Leute, die monatelang für die Aktion trainiert haben. In dem Fall für eine Radtour vom Bodensee nach Hamburg. 10 Obdachlose und/oder Arbeitslose fahren mit dem Rad 1300 km quer durch Deutschland und wollen ein „Zeichen setzen gegen Armut und Ausgrenzung“, so das Motto der Veranstaltung. Max Bryan, der selbst seit 16 Monaten obdachlos ist, schreibt daraufhin 20 Fahrradhändler in Hamburg an und bittet um ein Fahrrad, um bei der Aktion mitfahren zu können. Fünf sagen ab, andere melden sich erst gar nicht zurück und eine will helfen, eine Geschäftsfrau aus Hamburg Bergedorf und sie versorgt den Wohnungslosen mit allem was er braucht, um an der Radtour teilnehmen zu können. Ein Tourenrad der Marke KTM mit 18 Gängen Kettenschaltung, eine Radlerhose, Fahrradtaschen, Fahrradhelm, sogar ein Trikot und Proviant für unterwegs war noch dabei.
Dank der Spende eines Freundes fährt Bryan dann bis Kassel mit dem Zug, von wo aus er die verbliebenen 7 Etappen der Tour bis Hamburg mitfährt. Unterwegs trifft er Hannes, ein Mitfahrer wie er, der sich spontan der Gruppe anschließt. Zusammen verbringen sie drei wunderschöne Tage auf dem Weserradweg von Beverungen nach Verden. Eine herrliche Geschichte, auch weil der Jüngere die Vaterfunktion übernimmt, denn Bryan ist furchtbar unerfahren, was Kartenlesen angeht (er hat 15 Jahre in einer Dachkammer gelebt, TNN hatte berichtet).
Als der „Vater“ den „Sohn“ dann schließlich verlässt und Bryan sich dem Rest der Gruppe anschließen will, kommt es zum Eklat und das eigentlich schon von Beginn an. Denn einige aus der Gruppe mögen den bärtigen Mann so gar nicht, dessen Anwesenheit vielen ein Dorn im Auge ist.
„Ich hatte gehofft, mir den Respekt der Gruppe noch verdienen zu können. Indem ich zeige, dass ich als Mitfahrer mit eigenem Rad durchhalte, dass auch ich im Stande bin etwas zu leisten, wenn man mich nur lässt und mir die Chance dazu auch gibt“, schreibt Bryan in seinem Tagebuch.
Die Gruppe aber hatte gar kein Interesse diese Chance zu vergeben. Sie wollte unter sich bleiben und betrachtet den Mitfahrer als lästigen Anhang und nicht nur das.
Schon bei Ankunft in Beverungen (Bryan´s erster Etappe) macht Margot Glunz - die Chefin der Tour - deutlich,.dass in der Turnhalle kein Platz für Bryan sei und er sich draußen irgendwo außerhalb der Gruppenunterbringung etwas suchen müsse. Zitat: „Du hast 16 Monate draußen geschlafen, dann kannst Du jetzt auch draußen schlafen“ (Gedächtnisprotokoll Max Bryan / Quelle: Facebook.com).
Angeblich durfte er sich im Quartier der Gruppe - in besagter Turnhalle - nicht einmal die Hände waschen und das obwohl dem Veranstalter bekannt war, dass Bryan unter Pathophobie leidet, einer gesteigerten Angst vor Schmutz und Bakterien. Ein Mitglied der Gruppe hatte dann doch noch Erbarmen und brachte dem verstoßenen Mitfahrer einen Eimer heißes Wasser vor die Tür. „Egal was war und was ist, hier geht es um Menschsein“, soll der Betreffende zum Rest der Gruppe gesagt haben.
Eine Gruppe die gegen Ausgrenzung demonstriert wird selbst zum größten Ausgrenzer?
Laut Werbeprospekt hatte der Veranstalter zum Mitfahren aufgerufen, Zitat: „Wir freuen uns; wenn Interessierte ein oder mehrere Etappen mitfahren“. Bryan war so ein Mitfahrer und er ist obdachlos und mittellos, wie jeder andere in der Gruppe auch. Wäre es nicht ein Akt der Menschlichkeit gewesen, ihn mit in der Turnhalle übernachten zu lassen? Warum muss ein Obdachloser, auf einer Tour, die gegen Ausgrenzung demonstriert, selbst noch diese Ausgrenzung erfahren?
Frau Margot Glunz - die Verantwortliche - hat sich bislang dazu nicht geäußert und schlimmer noch: Angeblich gab es Leute, die wollten aber nicht durften und gegenüber der Südwest Presse sagte Glunz: „Wer die Abfahrt verpasst ist raus“. Gab es kurz vor Abreise noch mehr Streit? Mussten auch andere gehen, nur weil sie irgendwelche völlig überzogenen Regeln verletzt hatten?
Angekündigt waren 10 Teilnehmer, gefahren sind dann nur acht, „wovon allein drei Teilnehmer Mitarbeiter vom Cafee mit Herz waren: Rainer, Heiko und Margot“ (Quelle: MaxBryan.com). Wenn das stimmt, wären es sogar nur fünf tatsächlich Betroffene gewesen, die nicht zum näheren Umfeld des Veranstalters gehörten. Wo waren die anderen geblieben? Wo war Rudolf Scharping, der Schirmherr der Aktion und andere Prominente, die sich für die Tour angeblich mal interessiert hatten? Max Bryan stellt diese Fragen couragiert und sein jüngster Blogbericht gleicht einem Brandbrief an die Adresse der Verantwortlichen.
Angeblich hat der Veranstalter ihn sogar „ausgetrickst und stehen gelassen“ und er habe sich „noch nie so ausgegrenzt gefühlt, wie auf dieser Tour“, berichtet Max Bryan, der offenbar wohlüberlegt nicht ins Detail geht. Nur so viel: „Ich hatte das Gefühl, dass Margot Glunz sich nicht wirklich für Obdachlose interessiert, dass sie den Job wegen aller möglichen Gründe macht, nur nicht aus Nächstenliebe oder dem Verständnis für Obdachlose“, schreibt der in Hamburg gestrandete Wissenschaftsautor bei Facebook.com.
Max Bryan lebt seit 16 Monaten auf der Straße. Er selbst sagt, er habe „keine andere Wahl“, er müsse draußen schlafen und es sei „kompliziert“. Aufgrund seiner Behinderung sei es nur schwer, eine Arbeit und eine Wohnung zu finden, in der er auch leben kann. Die Teilnahme an der Tour sollte das alles verändern, „aber manchmal lassen die Menschen das nicht zu“, schreibt er abschließend in seinem Bericht und erinnert damit auch an die schönen Momente der Tour, die er mit anderen Mitfahrern hatte.
Tourbericht (Fotos):
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.265019406849223.74517.161102710574227
Max Bryan, Hamburg, Obdachlos, Radtour, Armut fließt, CafeeMit Herz, Mitfahrer, Gruppe, Margot Glunz, Ausgrenzung, Turnhalle, Hände waschen, Verbot
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Max Bryan: Der tapfere Radfahrer vom Hamburger Cafee mit HerzWarum er dabei war
Mehr als 1300 km haben die Radler vom Hamburger „Cafee mit Herz“ auf Ihrer „Deutschlandtour“ vom Bodensee nach Hamburg zurückgelegt. Am gestrigen Freitag kehrten sie zurück und feierten ihre Ankunft mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik.
Das "Cafee mit Herz" engagiert sich für Menschen in Not und viele der Tourteilnehmer sind als ...
Mehr als 1300 km haben die Radler vom Hamburger „Cafee mit Herz“ auf Ihrer „Deutschlandtour“ vom Bodensee nach Hamburg zurückgelegt. Am gestrigen Freitag kehrten sie zurück und feierten ihre Ankunft mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik.
Das "Cafee mit Herz" engagiert sich für Menschen in Not und viele der Tourteilnehmer sind älter als 50 Jahre. Die Tagesetappen waren bis zu 100 km lang und jeweils 08.00 Uhr Morgens startete die Obdachlosen-Gruppe zur jeweils nächste Etappe der Tour.
Auch Mitfahrer hat es gegeben, die sich der Tour streckenweise und spontan anschlossen.
Quelle: http://www.mt-online.de/lokales/minden/4850587_15_Tage_Radeln_fuer_Aufklaerung.html
Der Hamburger Obdachlose Max Bryan war einer dieser Mitfahrer, der sich unterwegs der Radgruppe anschloss. Dabei hatte er nicht mal ein Fahrrad, als die Tour am 5. August in Eriskirch am Bodensee begann. Erst durch das beherzte Eingreifen eines Hamburger Fahrradhändlers wurde ihm die Teilnahme ab der 7. Etappe dann doch noch ermöglicht. Bryan fuhr zusammen mit anderen Spontan-Fahrern zurück nach Hamburg, wo er seit 16 Monaten auf der Straße lebt. Tagebuch unter http://www.maxbryan.com
Vielleicht noch eine persönliche Anmerkung: Ich finde es - vorsichtig ausgedrückt - fragwürdig, warum ein Obdachloser, der so um seine Teilnahme kämpft und sich sogar noch ein eigenes Fahrrad besorgt, warum der während der Tour auch noch draußen schlafen muss. Die Gruppe war Gast von Pfarrämtern und Gemeinden entlang der Strecke. Übernachtet wurde unter anderem auch in Turnhallen, die sind in der Regel riesengroß, weshalb es auch nur schwer vermittelbar sein wird, zu erklären, warum man auf einer Tour, die gegen Armut und Ausgrenzung protestiert, einen obdachlosen Mitfahrer auf diese Weise ausgrenzt. Wenigstens hätte man ihn doch mit bei den anderen der Gruppe schlafen lassen können. Frau Margot Glunz - die Verantwortliche - sollte sich vielleicht auch dazu mal äußern.
(VL) fernsehforum.com
http://www.fernsehforum.com/CafeeMitHerz/Armut-fliesst-durchs-ganze-Land-Max-Bryan-MitfahrerGruppe.html
Obdachlose, Arbeitslose, Hamburg, Buchholz, Radtour, Bodensee, Armut, Ausgrenzung, Chance, Aktion, CafeeMitHerz, Margot Glunz, Mitfahrer, Interessierte, Betroffene, Max Bryan
Langhans,Verena
post[at]fernsehforum.com
Wohnungsloser Max Bryan: «Ich liebe mein Leben und ich hole es mir zurück»So fand der Hamburger Obdachlose einen Rad-Sponsor
Ein Rucksack, eine Isomatte und ein Schlafsack, umhüllt von einer blauen Mülltüte, so kennen ihn viele, den in Hamburg gestrandeten Wissenschaftsautor Bryan Leland, besser bekannt auch als Max Bryan.
(ddp-tp) Vor 16 Monaten die Wohnung verloren, verschlug es ihn nach Hamburg, hier konnte er seine Sachen unterstellen, in einem 30 einer die ...
Ein Rucksack, eine Isomatte und ein Schlafsack, umhüllt von einer blauen Mülltüte, so kennen ihn viele, den in Hamburg gestrandeten Wissenschaftsautor Bryan Leland, besser bekannt auch als Max Bryan.
(ddp-tp) Vor 16 Monaten die Wohnung verloren, verschlug es ihn nach Hamburg, hier konnte er seine Sachen unterstellen, in einem 30 Kubikmeter-Container einer Hamburger Einlagerungsfirma, für die er monatlich 160 EUR bezahlt, die Hälfte seines Einkommens, Bryan lebt von nur 350 EUR im Monat und am Ende reicht sein Geld nie.
Betteln kommt für den 35-Jährigen dennoch nicht in Frage. „Ich habe nie geschnorrt, viele sammeln auch Flaschen, aber das ist nichts für mich, da müsste ich in Mülleimern wühlen“, erklärt der Wahl-Hamburger im Interview..
Max leidet an Pathophobie, einer gesteigerten Angst vor Bakterien, Ansteckung und Krankheiten. Fahren in der U-Bahn oder der tägliche Gang zur öffentlichen Toilette wirken für ihn wie Folter. Max hat große Probleme mit der Nähe zu anderen Menschen, ein Besuch im Schwimmbad oder das Erleben eines Musikkonzerts, für ihn ist das alles unvorstellbar.
Wie überlebt ein obdachloser Hypochonder auf Hamburgs Straßen ?
Bryan achtet auf seine Sachen, stellt nichts auf den Boden, schläft nicht im Dreck. Sein all abendlicher Gang zur Trinkwassersäule am „Hafentor“ (Brücke 1 an den Hamburger Landungsbrücken) ist ein Ritual. Ein Begrenzungsposten aus Stahl wird zum Kleiderständer, die Kuppel eines abgebrochenen Wasserrohrs sein Stellplatz für den Rucksack und die Europalette direkt gegenüber nimmt Plastiktüte und Isomatte auf, so steht nichts auf dem Boden, „Gefahr“ gebannt (für ihn).
Bryan: „Ich habe mich arrangiert, ich lebe seit 16 Monaten mit dieser Behinderung und ich habe überlebt, auch das geht“.
- Tagebuch und Internet -
Bryan ist vermutlich der einzige Hamburger Obdachlose mit Laptop und Facebook, „vielen ist das unheimlich“, sagt der Freizeit-Blogger. Unzählige Fotos und Geschichten über sein Leben kursieren im Internet, zahlreiche Bilder hat er selbst auch hochgeladen, Bryan führt Internettagebuch. Es hilft ihm sein Leben zu reflektieren, wer er ist und wer er früher einmal war, und seine Geschichte ist komplex. Da gibt es Max, der verhinderte Sänger, er sei gerade mal 20 Jahre alt und es gebe Bryan, den Autor, der ihn jahrelang unterdrückt hat. „Der eine der singen w-o-l-l-t-e und nicht d-u-r-f-t-e, weil der andere schreiben m-u-s-s-t-e, das war stets ein innerer Kampf, nicht tun zu dürfen, was ich eigentlich tun will“, schreibt Bryan in seiner aktuellen Notiz „The Early Years“, in der er erstmals auch Einblick in die Zeit seiner Jugend gibt.
http://www.facebook.com/note.php?note_id=243653848985871
- Von der Mutter verlassen -
Von der Mutter allein gelassen, kümmert sich die gerade mal volljährig gewordene Schwester um den damals noch minderjährigen Max, der die Absenz seiner Mutter bis heute nicht verkraftet hat. Ein „Trauma“ frühester Jugend, wie er selbst sagt und es zwang ihn früh schon auf eigenen Beinen zu stehen.
Seine Ausbildung zum Reisekaufmann finanziert er sich durch harte Arbeit nach Feierabend und er schafft seinen Abschluss vor der Industrie und Handelskammer in Frankfurt am Main. Nur wenige Wochen danach bieten Investoren ihm ein eigenes Reisebüro an und Max nimmt dankend an. Was er nicht weiß, die Investoren sind auf schnelles Geld aus und verkaufen das gut laufende Geschäft nach nur 6 Monaten mit erheblichen Gewinn. Max, der alles besorgt und aufgebaut hatte, ging leer aus. Enttäuscht zieht der damals 20-Jährige sich zurück in eine kleine Einliegerwohnung im Norden Deutschlands, wo er sich mit einem Flugtickethandel selbstständig machen will. Was danach begann ist so unglaublich wie einzigartig. Bryan, der mit Wissenschaft nie etwas zu tun hatte, schreibt tausende Seiten zur Metaphysik, ein Teilbereich der Philosophie. Es geht um Sein und um Nichtsein und um die globale Ordnung des Seins. Beobachter sprechen gar vom einsamen Eremiten, der irgendwo im stillen Kämmerlein vor sich hin brütet und dabei Jahr für Jahr hofft das Angefangene zu Ende zu bringen. Doch bevor es dazu kam, verlor er seine Wohnung, 16 Monate ist das jetzt her.
„Der Wille war nicht frei“, sagt er selbst und nimmt auch seine Mutter in Schutz, die trotz der schlimmen Vergangenheit sehr liebt. „Ihr Wille war auch nicht frei“, schreibt er in seinem aktuellen Tagebuch-Eintrag.
http://www.maxbryan.com
- Schwester und Familie -
Ende Juli traf er dann erstmals nach 20 Monaten seine Schwester wieder. Es gab Streit - vor seinem Auszug aus der alten Wohnung - weil niemand verstehen konnte, warum er jeden Monat so viel Geld für die Einlagerung bezahlt. Man könnte die Sachen doch einfach wegwerfen, soll die Familie ihn bedrängt haben und niemand hätte geahnt, was danach geschah. Erst Monate später erfährt die Familie dann aus der Zeitung, dass Max auf der Straße lebt („Klitschko und der Obdachlose“), das war im Herbst des vergangenen Jahres. Die BILD-Zeitung machte eine große Geschichte daraus und der Wohnungslose Max wurde über Nacht bekannt. Genützt hat es ihm dennoch nichts, wie auch sein Auftritt bei der RTL-Show „Das Supertalent“, die ihn erst so richtig abstürzen ließ. „Es hat Monate gedauert, diese Enttäuschung loszulassen und ich habe gelernt, dass niemand mich retten wird, dass nur ich selbst mich retten kann“, schreibt der 35-Jährige rückblickend auf die Zeit seines öffentlichen Lebens.
- Armut fliesst durchs ganze Land -
Aktuell hat Bryan sich einem Projekt vom Cafee mit Herz angeschlossen. Die Hamburger Sozialstation veranstaltet eine Radtour quer durch Deutschland. „Von Wasser zu Wasser - Vom Bodensee nach Hamburg - Armut fliesst durchs ganze Land“, eine Aktion gegen Armut und Ausgrenzung. Zusammen mit anderen Mitfahrern begleitet Bryan die Gruppe etappenweise und hofft dadurch auch eine neue Wohnung zu finden. „Ich möchte beweisen, das ich trotz meiner Behinderung etwas leisten kann, dass ich weder dumm noch faul bin und ich im Stande bin mein Leben zu ändern, wenn man mich nur lässt und mir die Chance dazu auch gibt.“
http://www.facebook.com/notes/max-bryan/radtour-armut-fliesst-durchs-ganze-land/254299337921322
Die Radfahrer vom Cafee mit Herz verlassen Buchholz am Morgen des 19.8. und werden gegen 15 Uhr am Zielort der Tour, in der Hamburger Seewartenstrasse 10 eintreffen, wo Senator Scheele sie begrüßen und beglückwünschen wird. Anschließend feiern die Radler zusammen mit Sponsoren, Förderern und Unterstützern das Ende der Tour.
Berichterstatter und Pressevertreter sind herzlich eingeladen, sich dem Finale der Tour anzuschließen.
Beverly Hoffmann für ddp-Themenportal
http://www.themenportal.de/leute/max-bryan-ich-liebe-mein-leben-und-ich-hole-es-mir-zurueck-23707
Hamburg, Armut, Obdachlos, Chance, Aktion, CafeeMitHerz, Margot Glunz, Mitfahrer, Interessierte, Betroffene, Max Bryan
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