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Klassik mit Tiefe Berliner Philharmoniker in 3DFraunhofer Heinrich-Hertz-Institut produziert den ersten 3D-Film der Berliner Philharmoniker
Auf der Internationalen Funkausstellung 2010 präsentiert das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut die Berliner Philharmoniker erstmals in 3D. In Kooperation wurden Sequenzen der Probe zu Igor Strawinskys Petruschka unter Leitung von Sir Simon Rattle in 3D-Technik aufgezeichnet. Das 3D-Projekt findet im Rahmen der Kooperation TiME Lab Neue ...
Auf der Internationalen Funkausstellung 2010 präsentiert das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut die Berliner Philharmoniker erstmals in 3D. In Kooperation wurden Sequenzen der Probe zu Igor Strawinskys Petruschka unter Leitung von Sir Simon Rattle in 3D-Technik aufgezeichnet. Das 3D-Projekt findet im Rahmen der Kooperation TiME Lab Neue Medien für Klassische Musik statt. Für 2011 ist die 3D-Live-Übertragung eines öffentlichen Konzerts geplant. Die 3D-Präsentation der Berliner Philharmoniker sehen wir als einen weiteren Schritt, neue Zielgruppen für die Klassische Musik zu begeistern, skizziert Olaf Maninger, Solo-Cellist und Medienvertreter der Berliner Philharmoniker sowie Geschäftsführer der Phil Media GmbH, das Engagement. Die Technikbegeisterung der vor allem junger Menschen wollen wir nutzen, unsere Musikbegeisterung nachhaltig zu vermitteln. Man ist sehr berührt, Musiker und Musik in diesem 3-dimensionalen Raum zu erleben, so die erste Reaktion von Intendant Martin Hoffmann. Seit Herbst 2009 kooperieren die Berliner Philharmoniker und das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut im TiME Lab Neue Medien für Klassische Musik mit dem Ziel, der klassischen Musik mit Hilfe der neuen Medien- und Kommunikationstechnologien neue Präsentations- und Zugangsmöglichkeiten zu eröffnen. Neben der ersten 3D-Präsentation wird derzeit die erste ultrahochaufgelöste Panoramaaufnahme eines Konzerts mit den Berliner Philharmonikern produziert. Die Präsentation findet im Februar 2011 statt. Regie und Produktionsverantwortung lagen beim 3D-Film bei der Firma KUK Filmproduktion GmbH. Fachkontakt Berlin Phil Media GmbH Christoph Franke Tel 030-206 246 90 christoph.franke(AT)berliner-philharmoniker.de Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut Michael Witte Tel 030-31002-400 michael.witte(AT)hhi.fraunhofer.de
Innovationen für die digitale Zukunft sowohl auf dem Gebiet der modernen Kommunikationssysteme als auch auf den Gebieten der digitalen Medien und der Dienstenutzung stehen im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelt Standards für Informationstechnologien und schafft neue Anwendungen als Partner der Industrie.
Dr. Gudrun Quandel ( Corporate Communications ) Fraunhofer-Institut fr Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI Einsteinufer 37 10587 Berlin Telefon: +49 ((0))171 1995334 Fax: +49 ((0))30 31002 558 Internet: http://www.hhi.fraunhofer.de EMail: gudrun.quandel@hhi.fraunhofer.de
Suchbegriffe: philharmoniker fraunhofer hhi heinrich-hertz-institut petruschka
Infrastruktur für HD, 3D Gigabit-Datenverarbeitung und -übertragung in Echtzeit in eingebetteten SystemenDas Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut präsentiert zur IFA eine Hardware- Plattform zur Übertragung und Verarbeitung von großen Datenmengen in Echtzeit
Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut stellt zur Internationalen Funkausstellung 2010 in Berlin eine Hardware-Plattform zur Übertragung und Verarbeitung von sehr hohen Datenraten in Echtzeit vor. Diese liegen im Bereich von mehreren Gigabits-pro-Sekunde 10 Gbit/s, 20 Gbit/s, 40 Gbit/s mit sehr geringer Verzögerung. Dies ist vor allem Film ...
Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut stellt zur Internationalen Funkausstellung 2010 in Berlin eine Hardware-Plattform zur Übertragung und Verarbeitung von sehr hohen Datenraten in Echtzeit vor. Diese liegen im Bereich von mehreren Gigabits-pro-Sekunde 10 Gbit/s, 20 Gbit/s, 40 Gbit/s mit sehr geringer Verzögerung. Dies ist vor allem für Film und Fernsehen in HD, 3D in Echtzeit relevant: Viele Rechner, die für die Steuerung komplexer Systeme in Netzwerken, z. B. Produktionsnetzen bei Film und Fernsehen, genutzt werden stoßen bei der Übertragung und Verarbeitung dieser ressourcenhungrigen Anwendungen zunehmend an ihre Grenzen. Mit der Entwicklung des Fraunhofer HHI liegt nun eine Hardware-Lösung für TCP/IP Netzwerke vor. Aktuelle und zukünftige digitale Systeme verarbeiten Daten im Bereich von mehreren hundert Gbit/s ( Gigabit pro Sekunde ). Für die Anbindung an Netzwerke, Server und Speicher sind entsprechend leistungsfähige Datenverbindungen erforderlich. Bislang wurde dazu eine Ethernet-Verbindung sowie die Netzwerkprotokolle TCP und IP genutzt. Bereits bei Geschwindigkeiten von 10 Gbit/s ist der hierfür notwendige Bedarf an Rechenleistung jedoch derart hoch, dass selbst Datenserver das Potenzial der Verbindung oft nicht ausreizen können. Ein sinnvoller Einsatz der Protokolle in eingebetteten Systemen war bisher bei derart hohen Geschwindigkeiten überhaupt nicht möglich. Das Fraunhofer HHI bewältigt den Leistungsengpass durch die Verlagerung der Protokollverarbeitung von Software in dedizierte Hardware, so dass Daten im Bereich von mehreren hundert Gbps in Echtzeit verarbeitet und übertragen werden können. Grundlage der vom Fraunhofer HHI entwickelten Datenverarbeitungs- und Übertragungsstrecke sind zwei eingebettete Systeme auf FPGABasis. FPGAs sind integrierte Schaltkreise, in die logische Schaltungen programmiert werden können. Zwei Hochleistungs-FPGAs übernehmen auf der Senderseite durch eine speziell entwickelte Logik die Verarbeitung und Übertragung der Daten in Echtzeit auf der Basis eines fehlergeschützten Protokolls. In die FPGAs ist dazu ein vollständig in Hardware realisierter TCP/IP-Core eingebettet, der zu einer der Kerntechnologien des Aufbaus gehört. Die Videodaten werden über eine Glasfaserstrecke mit 850 nm oder 1310 nm Wellenlänge übertragen. Damit sind Distanzen von bis zu zehn Kilometern überbrückbar. Auf Empfängerseite übernimmt eine zweite, ebenfalls FPGA-basierte Einheit den Empfang und gibt den Video-Inhalt des selektierten Kanals an das Endgerät aus. Alle Kanäle werden gleichzeitig empfangen und enthalten das unkomprimierte Originalsignal in höchster Full-HDBildqualität. Fachkontakt Dr. Sven-Hendrik Voß Tel 030-31002-318 sven-hendrik.voss(AT)hhi.fraunhofer.de Innovationen für die digitale Zukunft sowohl auf dem Gebiet der modernen Kommunikationssysteme als auch auf den Gebieten der digitalen Medien und der Dienstenutzung stehen im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelt Standards für Informationstechnologien und schafft neue Anwendungen als Partner der Industrie.
Dr.Gudrun Quandel ( Corporate Communications ) Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut Einsteinufer 37 10587 Berlin Telefon: +49 ((0))171 1995334 Fax: +49 ((0))30 31002 558 EMail: gudrun.quandel@hhi.fraunhofer.de
Suchbegriffe: datenverarbeitung fraunhofer hhi heinrich-hertz-institut gigabit fpga verlustfrei hardware
Gestensteuerung Der Finger als FernbedienungFraunhofer Heinrich-Hertz-Institut: iPoint Control ermöglicht berührungslose Steuerung von Geräten und Anwendungen
Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut präsentiert mit dem iPoint Control eine Möglichkeit, durch die Menschen intuitiv mittels vertrauter Gesten verschiedene Multimediaanwendungen, aber auch Haushaltsgeräte und Lampen steuern können berührungslos und ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel. Steuerung mittels Gesten hat dort wo ...
Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut präsentiert mit dem iPoint Control eine Möglichkeit, durch die Menschen intuitiv mittels vertrauter Gesten verschiedene Multimediaanwendungen, aber auch Haushaltsgeräte und Lampen steuern können berührungslos und ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel. Steuerung mittels Gesten hat überall dort Relevanz, wo eine direkte Berührung unhygienisch, unpraktisch oder nicht möglich ist, z. B. im medizinischen Bereich, in der Küche oder im öffentlichen Raum. Während der IFA können Besucher die Gestensteuerung in der Küche selbst ausprobieren. Mit dem iPoint Control können verschiedene Geräte und Anwendungen berührungslos gesteuert werden. Das Herzstück der iPoint-Technologie sind zwei Infrarotkameras, die millimetergenau die Fingerbewegungen des Nutzers registrieren. Gleichzeitig interpretiert eine ebenfalls vom Fraunhofer HHI entwickelte Software die aufgenommenen Daten als Handgesten und ordnet diese vordefinierten Computerbefehlen zu ähnlich der Treibersoftware einer Computer-Maus. Das Gerät erkennt die Bewegungen von bis zu zehn Fingern und die dadurch dargestellte Handgeste. Durch die Multipointing-Interaktion können auf einem Display abgebildete 2D- oder 3D-Objekte exakt rotiert, skaliert, gegriffen und losgelassen werden. Der iPoint Control sorgt für mehr Spielspaß, ersetzt Bedienelemente im Wohn- oder Arbeitszimmer und sorgt in der Küche für den kontaktlosen Abruf von Informationen und ermöglicht dort das berührungslose Steuern von Küchengeräten. Doch auch im medizinischen Bereich oder bei interaktiven Informationssystemen bietet die iPoint-Technologie viele Vorteile gegenüber bisherigen Eingabegeräten. Fachkontakt Paul Chojecki Tel +49 30 31002-281 paul.chojecki(AT)hhi.fraunhofer.de
Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut Innovationen für die digitale Zukunft sowohl auf dem Gebiet der modernen Kommunikationssysteme als auch auf den Gebieten der digitalen Medien und der Dienstenutzung stehen im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelt Standards für Informationstechnologien und schafft neue Anwendungen als Partner der Industrie.
Komfortables 3DTV Vergnügen 3DTV Fernbedienung, hohe 3DTV Qualität, neue 3DTV NutzerfunktionalitätenFraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelt Technik für hohe 3DTV-Qualität
Hochwertige Stereo-Bild-Qualität wie beim 3D-Kino kann bei 3DTV-Endgeräten nicht immer gewährleistet werden. Im Rahmen des Projekts PRIME Produktions- und Projektionstechniken für immersive Medien demonstrieren das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut und die Loewe AG neue 3DTV-Funktionalitäten, mit denen die Qualität des an ...
Hochwertige Stereo-Bild-Qualität wie beim 3D-Kino kann bei 3DTV-Endgeräten nicht immer gewährleistet werden. Im Rahmen des Projekts PRIME Produktions- und Projektionstechniken für immersive Medien demonstrieren das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut und die Loewe AG neue 3DTV-Funktionalitäten, mit denen die Qualität des empfangenen 3D-Materials automatisch überwacht, die Nutzer auf kritische 3D-Inhalte hingewiesen und störende 3D-Verzerrungen automatisch korrigiert werden können. Darüber hinaus kann der Nutzer den Tiefeneindruck über die Fernbedienung selbst steuern und an individuelle Präferenzen und Betrachtungsbedingungen anpassen. Produktions- und Übertragungsbedingungen von zukünftigen 3DTVDiensten können zu störenden Bildverzerrungen und einem daraus resultierenden Verlust von Betrachtungskomfort führen. Darüber hinaus hängt die 3D-Qualität auf der Nutzerseite von den Betrachtungsbedingungen wie der Bildschirmgröße, dem Betrachtungsabstand als auch von den individuellen Präferenzen ab. Eine vom Fraunhofer HHI und Loewe entwickelte Technik bietet dafür eine Lösung. Mithilfe einer Software werden zum einen Fehler in der Stereodarstellung wie z. B. geometrischen Verzerrungen oder farbliche Abweichungen erkannt und automatisch korrigiert. Zum Anderen kann der Nutzer über die Fernbedienung individuelle Einstellungen wie die Veränderung des Tiefenbereichs vornehmen. Die Technik basiert auf einer Bildverarbeitung, die die empfangenen Stereo-Bilder analysiert und aus diesen die relevanten 3D-Parameter extrahiert. Grundsätzlich sucht und verfolgt diese Bildverarbeitung korrespondierende Merkmalspunkte. Dabei erkennt die Bildverarbeitung mögliche Fehler in der Stereodarstellung wie geometrischen 3D-Verzerrungen oder farbliche Abweichungen zwischen den beiden Bildern. Fachkontakt Ralf Tanger Tel +49 30 31002-224 ralf.tanger(AT)hhi.fraunhofer.de
Innovationen für die digitale Zukunft sowohl auf dem Gebiet der modernen Kommunikationssysteme als auch auf den Gebieten der digitalen Medien und der Dienstenutzung stehen im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelt Standards für Informationstechnologien und schafft neue Anwendungen als Partner der Industrie.
Dr. Gudrun Quandel ( Corporate Communications ) Fraunhofer-Institut fr Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI Einsteinufer 37 10587 Berlin Telefon: +49 ((0))171 1995334 Fax: +49 ((0))30 31002 558 Internet: http://www.hhi.fraunhofer.de EMail: gudrun.quandel@hhi.fraunhofer.de
Suchbegriffe: 3dtv prime prime fraunhofer heinrich-hertz-institut hhi
3D, aber ohne Brille Alleine, zu zweit oder vieleFraunhofer Heinrich-Hertz-Institut präsentiert zur IFA autostereoskopische 3D-Displays für unterschiedliche Betrachtungssituationen
Auf der IFA 2010 zeigt das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI den nächsten großen Entwicklungsschritt im Bereich 3D-Displays, die keine technischen Hilfsmittel wie Shutter- oder Farbfilterbrillen einsetzen. Darüber hinaus ist es einem oder mehreren Betrachtern möglich, von jeder Position aus vor dem Display dreidimensional zu ...
Auf der IFA 2010 zeigt das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI den nächsten großen Entwicklungsschritt im Bereich 3D-Displays, die keine technischen Hilfsmittel wie Shutter- oder Farbfilterbrillen einsetzen. Darüber hinaus ist es einem oder mehreren Betrachtern möglich, von jeder Position aus vor dem Display dreidimensional zu sehen. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz des sogenannten Headtrackings in Verbindung mit innovativen Hard- und Software-Lösungen, die die Bildführung dem oder den Betrachtern automatisch anpassen. Um 3D darstellen und sehen zu können, bedarf es der zeitgleichen Darstellung von zwei unterschiedlichen Bildern bzw. Bildströmen für das linke und für das rechte Auge. Beim autostereoskopischen Sehen, also bei 3D ohne Brille, wie es das Fraunhofer HHI entwickelt hat, sorgt neben einer speziellen Software eine mit Streifen gerasterte Glasplatte, die im schrägen Winkel vor dem Display angebracht ist, dafür, dass die beiden Bilder oder Bildströme dem jeweiligen Auge zugeführt werden. Damit der Betrachter von jeder Position vor dem Fernseher 3D sehen kann, ohne dass dabei Doppelkonturen auftreten, haben die Wissenschaftler des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts ein 3D-Display mit einer zusätzlichen Technologie gekoppelt dem sogenannten Headtracking. Eine Kamera erkennt dabei die genaue Position der Augen und verwendet diese Information zur Anpassung der Bildströme und damit zur Aktualisierung des Bildinhalts. Unabhängig vom Standpunkt wird somit der brillenlose 3D-Effekt gewahrt. Auf der IFA präsentiert das Fraunhofer HHI zwei Displays für das autostereoskopische, also brillenlose 3D-Fernsehen, die unterschiedliche Betrachtungsmodi darstellen können. Beim Singleview-Modus ist es einer Person möglich, 3D ohne Brille zu erleben und sich dabei vor dem Bildschirm nach links und rechts zu bewegen. Im Multiview-Modus können mehrere Zuschauer gleichzeitig von verschiedenen Positionen vor dem Display dreidimensional fernsehen. Der Wide Lobe Modus ermöglicht es einer Person 3D zu sehen, während zwei rechts und links von ihr stehende Personen 2D sehen können. Im Modus Multi Content können zwei Personen auf einem Display unterschiedliche Bildinhalte in 3D sehen. Dieser Modus wird zukünftig v. a. für die Spieleindustrie interessant sein. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut hat verschiedene Verfahren entwickelt, die Bildströme der Position des bzw. der Betrachter anzupassen. Mit speziellen Hard- und Softwarelösungen werden einzelne Sub- Bildpunkte ( rot, grün, blau ) angesteuert und verschachtelt durch das ca. 70 Grad geneigte Streifenraster in die entsprechende Richtung der Augen geschickt. Aus den so entstehenden Mustern ergibt sich das exakte Bild für das rechte bzw. linke Bild, die ein 3-dimensionales Gesamtbild entstehen lassen. Die Ansteuerung der einzelnen Subpixel und ihre Wiedergabe in komplexen Verschachtelungsmustern führt dazu, dass neue Möglichkeiten entstehen exakte Wiedergabe für verschiedene Standorte vor dem Display, Zuspielung zu mehreren Betrachtern. Darüber hinaus können mit diesem Verfahren und den entsprechenden Entwicklungen des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts beliebige 3D-Displays eingesetzt werden. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut setzt vorhandene 3D-Standards ein und ist an der Entwicklung von Standards beteiligt. Seit 1985 arbeitet das Fraunhofer HHI auf dem Gebiet autosteroskopischer 3D-Systeme von Produktionsverfahren, über die Verteilung bis hin zur Präsentation. Fachkontakt Bernd Duckstein Tel +49 30 31002-521 bernd.duckstein(AT)hhi.fraunhofer.de Innovationen für die digitale Zukunft sowohl auf dem Gebiet der modernen Kommunikationssysteme als auch auf den Gebieten der digitalen Medien und der Dienstenutzung stehen im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. Wir entwickeln Standards für Informationstechnologien und schaffen neue Anwendungen als Partner der Industrie. Die Kompetenzen des Heinrich-Hertz-Instituts umfassen optische Kommunikationsnetze und -systeme, mobile Breitbandsysteme, photonische Komponenten und elektronische Bildtechniken. Ein Fokus liegt im photonischen Netz vom hochkapazitiven flexiblen Weitverkehrsnetz bis hin zum breitbandigen Inhousenetz.
Dr. Gudrun Quandel ( Corporate Communications ) Fraunhofer-Institut fr Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI Einsteinufer 37 10587 Berlin Telefon: +49 ((0))171 1995334 Fax: +49 ((0))30 31002 558 Internet: http://www.hhi.fraunhofer.de EMail: gudrun.quandel@hhi.fraunhofer.de
Suchbegriffe: autostereoskopisch fraunhofer heinrich-hertz-institut hhi 3d-display. single user multiview
Wer erhält die Dieselmedaille 2010?Artikelserie: Innovation in Deutschland (Teil 2) jetzt erschienen
Wer erhält in diesem Jahr die Dieselmedaille, den als "Erfinder-Oscar" bekannten, ältesten deutschen Innovationspreis? Achim von Michel portraitiert in der September-Ausgabe des Wirtschaftskuriers ( Auflage: 60.000 Ex. ) die Nominierungen in der Kategorie "Nachhaltigste Innovation": Geohumus ( Wasserspeicherung in ), SUT ( ...
Wer erhält in diesem Jahr die Dieselmedaille, den als "Erfinder-Oscar" bekannten, ältesten deutschen Innovationspreis? Achim von Michel portraitiert in der September-Ausgabe des Wirtschaftskuriers ( Auflage: 60.000 Ex. ) die Nominierungen in der Kategorie "Nachhaltigste Innovation": Geohumus ( Wasserspeicherung in Böden ), SUT Schiller ( Unterwasserturbine ) , MWI Microwave Ignition ( Zündung mit Mikrowelle ) und Institut für Umweltverfahrenstechnik ( Wassergewinnung aus der Luft ). Zum Artikel: http://bit.ly/9ejIg8 Die Dieselmedaille wurde 1952 im Beisein von Dr. Eugen Diesel, einem Sohn von Rudolf Diesel, von weitblickenden Persönlichkeiten ins Leben gerufen. Seitdem gilt sie als höchste Auszeichnung für Erfinder, die mit ihrem Erfolg zum Wohle unserer Gesellschaft beigetragen haben. In Fachkreisen wird sie darum auch "Erfinder-Oscar" genannt. Die lange Liste prominenter Medaillenträger aus den vielfältigsten Bereichen unterstreicht die hohe Bedeutung der geistigen Schöpfung und des unternehmerischen Erfolgs für unsere Wirtschaft. Berühmte Preisträger sind unter anderem Wernher von Braun, Gottlob Bauknecht, Hans Vissmann, Artur Fischer, Anton Kathrein, Sybill Storz, Walter Sennheiser sowie die Nobelpreisträger Herrmann Staudinger, Jan Enders, Ernst Ruska und Manfred Eigen, sowie die SAP-Gründer Dietmar Hopp, Prof. Dr. h.c. Hasso Plattner und Dr. h.c. Klaus E. Tschira. Kontakt: Deutsches Institut für Erfindungswesen Achim von Michel Thalkircherstr. 2 80337 München 089 2 878 878 0 kontakt@dieselmedaille.de www.dieselmedaille.de
Pressekontakt: Achim von Michel WORDUP Public Relations Bavariaring 25 80336 München Telefon: 089 2 878 878 0 EMail: info@wordup.de Internet: http://www.wordup.de
Suchbegriffe: dieselmedaille innovation achim michel
Schwingung im öffentlichen RaumDesignbüro Moniteurs gestaltet Besucherweg zum Helmholtz-Zentrum Berlin
Berlin, September 2010 Das Designbüro Moniteurs hat den Eingangsbereich des Helmholtz-Zentrums für Materialien und Energie in Berlin-Wannsee neu gestaltet. Der als Besucherweg angelegte Parcours, der am 3. September eingeweiht wird, leitet Ankommende, informiert und stimmt auf die Themenfelder der Forschungseinrichtung ein.Was haben Energie, ...
Berlin, September 2010 Das Designbüro Moniteurs hat den Eingangsbereich des Helmholtz-Zentrums für Materialien und Energie in Berlin-Wannsee neu gestaltet. Der als Besucherweg angelegte Parcours, der am 3. September eingeweiht wird, leitet Ankommende, informiert und stimmt auf die Themenfelder der Forschungseinrichtung ein. Was haben Energie, Magnetfelder und Licht gemeinsam? Sie lassen sich über Wellenlinien visualisieren. Und genau das haben die Designexperten getan. Ein schwingendes Band aus Edelstahl, Holz und lebenden Buchsbäumen führt die Straße entlang von der Bushaltestelle zum Haupteingang des Helmholtz-Zentrums. Der erst kürzlich nach dessen Vorgänger-Institution benannte Hahn-Meitner-Platz bildet den Ausgangspunkt. Eine fünf Meter hohe Stele weist von dort die Richtung. Mal über, mal unter der Erde verborgen fließt das Band, schwingt hoch bis an die Dreimetermarke und verschwindet wieder. Die Besucher folgen auf festem Boden, der gedachten Nullebene. Jede Edelstahlwelle trägt ihnen neues Wissen entgegen: über die Geschichte, Hintergründe und Forschungsthemen des Helmholtz-Zentrums Berlin. Aktuelle Informationen gibt es am Zielpunkt. Eine LED-Tafel vor dem Eingang zeigt die Veranstaltungstermine des Tages. »Unserem Auftraggeber war es wichtig, den bislang eher unscheinbaren Weg zu einer der renommiertesten deutschen Forschungseinrichtungen attraktiver zu gestalten,« sagt Isolde Frey, Geschäftsführerin von Moniteurs. »Für uns lag es nahe, diese Gelegenheit für die Kommunikation mit den Besuchern zu nutzen.« Die Installation im öffentlichen Raum entstand in Zusammenarbeit mit den Garten- und Landschaftsarchitekten Glaßer und Dagenbach. Moniteurs wurde 1994 gegründet. Schwerpunkt des zehnköpfigen Teams ist Kommunikationsdesign. Neben Corporate Design und Webdesign arbeitet Moniteurs an Projekten mit räumlichem Bezug, zum Beispiel an Leitsystemen. Auftraggeber sind unter anderem Ärzte ohne Grenzen, die Bundeszentrale für politische Bildung, Fontshop und der Philharmonische Chor Berlin. Wichtige Meilensteine sind das Leitsystem für das BMW-Werk Leipzig, das Stadtleitsystem Märkisches Viertel und die aktuelle Arbeit am Leitsystem des neuen Berliner Flughafens im Auftrag von gmp und jsk Architekten. Nähere Information: www.moniteurs.de
Henning Horn Henning Horn PR Ludwigsburg Telefon: +49 ((0)) 7141 6 48 66 24 Internet: http://www.henninghorn.info EMail: info@henninghorn.info
Suchbegriffe: design kommunikation leitsystem orientierung besucherweg forschungszentrum helmholtz berlin edelstahl
Bedeutender Fortschritt in der Indoor-Navigation
Level of Detail-Modell ( LOD ) von der Beuth Hochschule für Technik Berlin ausgezeichnetBerlin 30. August 2010: Das Berliner Hightech-Unternehmen 3d-berlin entwickelte in Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin ein neuartiges Level of Detail-Konzept für 3D-Indoor-Visualisierungen. Ergebnis sind deutliche des und Wege ...
Level of Detail-Modell ( LOD ) von der Beuth Hochschule für Technik Berlin ausgezeichnet Berlin 30. August 2010: Das Berliner Hightech-Unternehmen 3d-berlin entwickelte in Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin ein neuartiges Level of Detail-Konzept für 3D-Indoor-Visualisierungen. Ergebnis sind deutliche Qualitätssteigerungen des Gebäudeleit- und Informationssystems Guide3D, welches Besuchern Wege in Gebäuden von abstrakt bis hin zu fotorealistisch darstellen kann. Es kommt nicht auf den höchsten Realismusgrad an, sondern auf die optimale Vermittlung räumlicher Informationen berichtete der promovierte Virtual Reality-Spezialist und Geschäftsführer der 3d-berlin GmbH, Dr. Björn Clausen, heute in Berlin. 3D-Visualisierungen als Königsweg der Indoor-Navigation Die Orientierung in unbekannten Umgebungen ist ein komplexer Teilprozess der Navigation, bei der das menschliche Gehirn eine Vielzahl von Informationen aufnimmt und mental dreidimensional ( mental map ) speichert. Die visuellen Eindrücke zusammenhängend zu verarbeiten sowie zu nutzen ist ein aufwendiger Prozess und erfordert ausgeprägte räumliche Vorstellungskraft., erklärt Clausen. Der Einsatz von 3D-Visualisierungen als Navigationslösung hat vor allem im Indoor-Bereich Bedeutung: Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen, bei denen herkömmliche Gebäude-Karten mit 3D-Animationen verglichen wurden, bestätigen, dass 3D-Visualisierungen räumliche Gegebenheiten besonders verständlich darstellen und Menschen die Orientierung auch in großen Gebäuden deutlich erleichtern. Dabei sieht ein Besucher dank Virtual Reality-Technik den gewünschten Weg zuvor im Internet oder am Touchscreen Vorort aus verschiedenen Perspektiven. LODModell plakative Matrix dreidimensionaler Indoor-Visualisierungen Für 3D-Stadtmodelle existiert in der Wissenschaft eine Unterteilung in vier "LOD-Stufen". Das Innenmodell eines Gebäudes stellt LOD 4 dar. In dem heute präsentieren Detailstufenmodell werden drei weitere Klassen ( Abstufungen ) der LOD-Stufe 4 geschaffen. Dieses Level of Detail-Modell ist ein Ansatz, der die einzelne Detailstufen der dreidimensionalen Innenraumgestaltung plakativ und logisch unterteilt. In den einzelnen Klassen beeinflussen variable Parameter zielgenau den Realismusgrad des virtuellen Gebäudes: Eine mögliche Ausprägung des Parameters Anzahl und Darstellung von Gegenständen kann beispielsweise hoch und damit fotorealistisch sein. Eine niedrige Ausprägung des Parameters hätte dagegen den Vorteil, dass die nur wichtigsten Objekte ( Landmarks ), die der Wegfindung dienen, dargestellt werden: z.B. hinter der blauen Statue links abbiegen. Mit dem variablen Detailstufenmodell können wir in jeder Klasse den größten Lernerfolg bei der Wegsuche des Besuchers erzielen, fasst Dipl.-Geograph und Projektmanager bei 3d-berlin Björn Gäde die Vorteile des Modells zusammen. "Menschen orientieren sich an sogenannten Landmarks. Durch ihre zentrale Rolle in der Navigation müssen diese identifiziert und anschließend gezielt und regelhaft eingesetzt werden, um den Navigationsprozess optimal zu unterstützen.", erklärt Gäde weiter. Auf die Idee des Detailstufenmodells kam Katharina Weber ( 27 ), ehemalige Praktikantin und heutige Projektmitarbeiterin bei 3d-berlin. Katharina Weber verwirklichte die Idee des LOD-Konzepts im Rahmen ihrer Abschlussarbeit, die von der Beuth Hochschule für Technik im Fachbereich Geowissenschaften/Kartographie als beste Arbeit ausgezeichnet wurde. Wir setzen auf die eigene Ausbildung hochqualifizierter Nachwuchskräfte in unserem Haus. Seit der Gründung von 3d-berlin im Jahr 2007 haben sich dabei schon mehrere Praktikantinnen und Praktikanten als wahre Wunderkinder erwiesen, auf die wir wirklich stolz sind, lobt Clausen. Detail-Level-Konzept von 3d-berlin reduziert Komplexität Mit dem Detailstufenmodell haben wir, neben einer fundierten wissenschaftlichen Methode, einen Weg gefunden, die vielfältigen Visualisierungsmöglichkeiten von Gebäuden plakativ und einfach zu beschreiben. Unsere Kunden, Center und Facility Manager müssen sich z.B. nicht mit Fachbegriffen wie Polygone oder Shading-Verfahren beschäftigen, sondern können Detaillevel für eine Lösung in ihrem Gebäude einfach selbst bestimmen, erklärt Clausen. Der Preis und Aufwand für die Implementierung des Gebäudeinformations- und Wegeleitsystems Guide3D kann so individuell den Gegebenheiten des Gebäudeobjektes angepasst werden, so Clausen abschließend. Zeichen ( mit Leerzeichen ): 5.736 Kontakt: Frau Madlen Jähnig madlen.jaehnigat3d-berlin.de 3d-berlin GmbH Geisbergstraße 16 10777 Berlin Fon: +49 ((0))30-40 98 49 56 Internet: www.3d-berlin.de Demo: www.3d-berlin.de/demo Über 3d-berlin Das Berliner Hightech-Unternehmen entstand Anfang 2007 um den promovierten Virtual Reality-Spezialisten Dr. Björn Clausen und Dipl.-Ing. Adrian Zentner als Spin-off der Freien Universität Berlin. Die 3d-berlin GmbH ist mit dem interaktiven Gebäudeinformations- und Wegeleitsystem Guide3D auf die virtuelle Indoor-Navigation spezialisiert. Guide3D vereint die Technologien Virtual Reality, Navigationssysteme, interaktive Touchscreens und Internet für eine optimale Orientierung in komplexen Gebäuden und Arealen. Über die Beuth Hochschule für Technik Berlin Die Beuth Hochschule für Technik Berlin in der Mitte der Hauptstadt ist die traditionsreiche Fachhochschule mit dem größten ingenieurwissenschaftlichen Angebot in Berlin und Brandenburg. Für die mehr als 9.600 Studierenden in 72 technischen, natur- und wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen bietet die Beuth Hochschule ein breites Spektrum von den klassischen Ingenieurdisziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Bauwesen, Gartenbau bis hin zu innovativen Studiengängen wie Informatik, Biotechnologie, Medizintechnik, Lebensmitteltechnologie, Audiovisuelle Medien und Geoinformationswesen.
Madlen Jhnig ( Marketing & PR ) 3d-berlin Geisbergstrae 16 10777 Berlin Telefon: +49 ((0)) 30-81 61-20 80 Fax: +49 ((0)) 30-81 61-88 16 Internet: http://www.3d-berlin.de EMail: madlen.jaehnig@3d-berlin.de
Die Haute-Normandie sieht grünMit der Erstveranstaltung B.I.G Talents stellt die Region eine nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt ihrer regionalen Entwicklungsstrategie
Der am 17. und 18. November in Rouen stattfindende Kongress steht für Bio- und Informationstechnologien sowie Grüne Technologien. Er vereint Akteure aus den unterschiedlichsten Industrien. Die Region Haute- Normandie verfügt in diesem Bereich über ein erhebliches Potenzial - sowohl drei Technologieplattformen haben dort ihren Sitz ( ...
Der am 17. und 18. November in Rouen stattfindende Kongress steht für Bio- und Informationstechnologien sowie Grüne Technologien. Er vereint Akteure aus den unterschiedlichsten Industrien. Die Region Haute- Normandie verfügt in diesem Bereich über ein erhebliches Potenzial - sowohl drei Technologieplattformen haben dort ihren Sitz ( Technopôle du Madrillet, Rouen Innovation Santé und Seine Innopolis ab 2011 ), als auch regionale Zentren für Innovation und Technologietransfer ( CRITT ) sowie ein regionales Zentrum für Unternehmensgründungen. Über 60 nationale Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Labore sowie Technologie- und Wirtschaftsorganisationen haben ihr Kommen zur B.I.G. Talents bereits angekündigt. Der Fachkongress richtet sich sowohl an Unternehmen, die zur Umsetzung ihrer Projekte auf der Suche nach Know-how und konkreten Lösungen sind sowie an Projektträger und Unternehmensgründer, die nach Partnerschaften und Investoren suchen. Außerdem bildet er eine Plattform für Firmen, die ihre Forschungs- und Entwicklungsaufgaben ganz oder teilweise ausgegliedert haben. Frédéric Sanchez, Vorsitzender der Wirtschaftsförderungsagentur des Großraums Rouen ADEAR, erklärt: Heute sind in der Haute-Normandie mehr als 6.200 Personen in der Forschung und Entwicklung tätig, und das in so unterschiedlichen Bereichen wie Luftfahrt, Medizin und Pharmazie, Fahrzeugbau oder Chemie. Rouen bietet sich daher schon allein aufgrund der dort vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen als Veranstaltungsort an. Die B.I.G. Talents ist in zwei Ausstellungsbereiche aufgeteilt: Da ist zum einen der Ausstellungsbereich Technologische Ressourcen und Ausbildung mit Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungslaboren, Ausbildungsstätten, Universitäten und Hochschulen. Der zweite Teil ist der Ausstellungsbereich Finanzierungsmittel und Beratung mit Gründungszentren, Investoren und Inkubatoren, Beratern und Unterstützungsnetzwerken wie OSEO, Industrie- und Handelskammern sowie Unternehmensberatungen. Eine Personalbörse für die Bereiche Biotech, I-Tech und Greentech wurde ebenfalls eingerichtet, so dass Hochschulabsolventen im Rahmen von organisierten Treffen die Möglichkeit haben, erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Das Angebot der auf der B.I.G. Talents präsentierten technologischen Anwendungen ist breit gefächert: Im Rahmen eines Konferenzprogramms können sich Teilnehmer beispielsweise über die perkutane Aortenklappe informieren, eine Implantationstechnik nach Prof. Alain Cribier. Sie ist ein alternatives Verfahren zum chirurgischen Aortenklappenersatz und trägt zur dauerhaften Behandlung von bisher inoperablen Hochrisikopatienten bei. Vortragen wird auch Dipl. Ing. Toni Da Luz, Absolvent der Designschule Nantes Atlantique und Begründer des Projekts Mindflow. Sein Projekt widmet sich der Nutzung von Tasttechnologie, insbesondere bei industriellen Anwendungen in der Luftfahrt oder im Fahrzeugbau. Die Veranstaltung wird auf Initiative der ADEAR Rouen Développement ( Agentur zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung des Großraums Rouen ) und in Zusammenarbeit mit der CREA ( Großraumgemeinschaft Rouen-Elbeuf-Austreberthe ) organisiert. Informationen über die Teilnehmer und die Fachkonferenzen erhalten Sie hier www.big-talents.eu. Weiterführende Informationen zu den Technologieplattformen und dem regionalen Zentrum für Innovation und Technologietransfer CRITT gibt es unter den folgenden Links: www.techno-madrillet.org, www.rouen.fr/rouen-innovation-sante und http://admi.net/evariste/critt/.
Nathalie Daube FIZIT: Franzsisches Informationszentrum fr Industrie und Technik Knigsallee 53 Dsseldorf Internet: http://www.ubifrance.com/de EMail: presse@fizit.de
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Frankfurter Buchmesse 2010: Aries stellt Editorial Manager und Preprint Manager in der Version 8.0 vorNeues Release verbessert Umgang mit Reports und mit Autoren
Langenfeld, 31. August, 2010: Aries Systems Corporation, Anbieter innovativer Workflow-Lösungen für Wissenschafts- und Fachverlage, zeigt auf der Buchmesse ( Halle 4.2 /Stand F 411 ) das neue Release 8.0 seiner online-basierten Workflow-Lösungen Editorial Manager und Preprint Manager. Bei den zur Buchmesse erstmals einem Publikum neuen ...
Langenfeld, 31. August, 2010: Aries Systems Corporation, Anbieter innovativer Workflow-Lösungen für Wissenschafts- und Fachverlage, zeigt auf der Buchmesse ( Halle 4.2 /Stand F 411 ) das neue Release 8.0 seiner online-basierten Workflow-Lösungen Editorial Manager und Preprint Manager. Bei den zur Buchmesse erstmals einem größeren europäischen Publikum vorgestellten neuen Features handelt es sich u.a. um grafisches Reporting, Author-Resolver, erweiterte Anhänge für Redakteure, besonders für internationale Zeitschriften nützliche sekundäre Felder, neue Workflow-Optionen und automatische Korrektur von Quellenangaben in Manuskripten unter Verwendung von Daten aus PubMed und CrossRef. Im Entwicklungsfokus von Version 8 stand ganz klar die verbesserte Unterstützung des Reportings und von Autoren. Beides wurde als zunehmend nachgefragter Wunsch seitens unserer Kunden aus dem akademischen Verlags- und Fachverlagsumfeld an uns herangetragen, und wir haben dem gemäß unserer Firmenphilosophie umgehend entsprochen. Hier gibt es nun nahtlos in Aries integrierte Tools, die in entsprechend adaptierter Form von Drittherstellern wie Izenda oder ProQuest stammen und fortlaufend weiterentwickelt werden, kommentiert Roswitha Nottebaum, Niederlassungsleiterin der Aries GmbH & Co. KG. Die neue Funktionalität ist für Aries-Kunden verfügbar und wird auf Wunsch des Verlags bzw. der Redaktion beim Upgrade auf Version 8 freigeschaltet. Wichtige Informationen schneller und einfacher zur Hand Ein hochgradig automatisiertes, grafisches Reporting wird ab Version 8 durch das als EAR ( Enterprise Analytics Reporting ) bezeichnete Reporting-Tool ermöglicht. Es basiert auf einer neuen Generation web-nativer Reporting-Technologie und ermöglicht den Anwendern eine umfassende Nutzung sowohl vorgefertigter Custom-Reports als auch einfach zu erstellender Individualberichte je nach Bedarf. Die Berichte und Auswertungen lassen sich in unterschiedlichsten Grafikformaten darstellen und im Sinne von Teamarbeit und Collaboration auch anderen Personen verfügbar machen. Wichtiges Wissen zum akademischen Publikationsumfeld eines Autors steuert künftig ein als Author Resolver bezeichnetes Tool bei. Hiermit können Redakteure, ebenfalls aus Editorial Manager heraus, auf Publizierungs-Profile zugreifen. Zu weiteren Neuerungen zählen u.a. Secondary Fields und Attachments für Redakteure. Die Secondary Fields tragen der Anforderung Rechnung, dass Verlage alternative Versionen von Autorennamen und zugehörigen Adressinformationen erfassen wollen. Dies trifft etwa für gemischtsprachige Publikationen zu, deren primäre Sprache nicht auf dem lateinischen Alphabet aufbaut wie z.B. Chinesisch oder Japanisch, die jedoch eine lateinische Variante des Autorennamens vorhalten müssen. Nach den bereits verfügbaren Gutachter-Attachments sind nun auch weiterhin solche für Redakteure hinzugekommen. So kann die Zeitschriftenredaktion jetzt z. B. von Gutachtern per E-Mail nachgereichte Dateien problemlos an ein im System vorliegendes Gutachten anhängen. Weitere neue Features werden den Messebesuchern auf dem Aries-Stand ( 4.2, F411 ) präsentiert.
Aries Systems Corporation ( www.editorialmanager.com ) bietet Wissenschaftsverlagen weltweit neuartige Möglichkeiten zur um¬fassenden Bereitstellung von hochwertigem Content. Die innovati¬ven und investitionssicheren Workflow-Lösungen des Unternehmens verwalten die komplexen Prozesse des modernen Print- und Elektro¬nischen Publishing von der Einreichung über die redaktionelle Verwaltung und das Peer Review bis hin zur Verwaltung während der Herstellung und zum Vertrieb in die Publikationskanäle. Vor dem Hintergrund der sich weiterent¬wickelnden Verlagslandschaft fokussiert sich Aries auf die Bereitstellung von Lösungen, die Wissenschaftler und Verlage bei der Entdeckung und Verbreitung von menschlichem Wissen unterstützen. In Deutschland ist Aries Systems seit 1997 durch die Aries GmbH & Co. KG mit Sitz in Langenfeld/Rheinland vertreten.
Manfred Schumacher Dr. Manfred Schumacher PR Mainzer Str. 7 55278 Mommenheim Telefon: 06138-941995 Internet: http://http.www.msch-pr.de EMail: m.schumacher@msch-pr.de
Mikroorganismen in Reinigungsmitteln: Wenn Bakterien Oberflächen zum Strahlen bringenNIEDERBERGER Gruppe unterstützt Forschung zur Schmutzbeseitigung durch Mikroorganismen
Köln - Bakterien, Pilze, Viren: Diese krankheitserregenden Mikroorganismen sind Gesundheitswesen und lebensmittelverarbeitenden Betrieben ein Dorn im Auge. Doch was für die einen untrügliches Zeichen von Schmutz und potenziell krankheitserregend ist, haben sich andere nutzbar gemacht: Die biologische Abwasserreinigung in Kläranlagen ...
Köln - Bakterien, Pilze, Viren: Diese krankheitserregenden Mikroorganismen sind Gesundheitswesen und lebensmittelverarbeitenden Betrieben ein Dorn im Auge. Doch was für die einen untrügliches Zeichen von Schmutz und potenziell krankheitserregend ist, haben sich andere nutzbar gemacht: Die biologische Abwasserreinigung in Kläranlagen baut längst auf mikrobielle Aktivitäten und auch bei der Bekämpfung von Ölteppichen in Ozeanen kommen Mikroorganismen zum Abbau der zähflüssigen, schwarzen Masse zum Einsatz. Jetzt setzt sich auch die professionelle Gebäudereinigung mehr und mehr mit der gezielten Verwendung von Mikroorganismen in Reinigungsmitteln auseinander. So initiierte der deutschlandweit tätige Gebäudedienstleister mit Schwerpunkt in der Gebäudereinigung, die NIEDERBERGER Gruppe, Untersuchungen zur Wirksamkeit von Mikroorganismen in der Schmutzbeseitigung im Rahmen der Diplomarbeit des Dipl.-Wirt. Ing. ( FH ) Martin Groth. Der Grundgedanke, Mikroorganismen zur Schmutzbeseitigung einzusetzen und die Sauberkeit von Oberflächen dadurch zu verbessern, ist zwar nicht revolutionär, jedoch neu und stellt Forschung und Entwicklung derzeit vor interessante Herausforderungen, schildert Holger Eickholz, Geschäftsführer der NIEDERBERGER Gruppe ( www.niederberger-gruppe.de ). Reinigung mit Mikroorganismen nach Schlüssel-Schloss-Prinzip Die Wirksamkeit von Mikroorganismen in der Gebäudereinigung hängt stark von verschiedenen Wechselwirkungen ab: Die Reinigung mit Mikroorganismen folgt dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, gibt Holger Eickholz ein Beispiel. Das heißt: Jeder Mikroorganismus ist in der Lage, nur bestimmte Arten von Schmutz-Substraten, beispielsweise Eiweiße, zu verarbeiten. Im Falle einer Inkompatibilität können die Mikroorganismen die Substrate nicht spalten, was zum Ausbleiben des Reinigungseffektes führt, so Eickholz weiter. Dementsprechend ist auch der Kombination von Mikroorganismen mit etablierten Reinigungsmitteln Grenzen gesetzt, denn deren Wirkkomplex ist mehrheitlich darauf ausgerichtet, Mikroorganismen abzutöten. Vernetzung statt Abschottung in der Entwicklung neuer Produkte Die Entwicklung von Rezepturen und die Produktion von Reinigungsmitteln, in denen Mikroorganismen zur besseren Wirksamkeit beitragen sollen, ist schwierig und komplex. Wer ein erfolgreiches Produkt entwickelt hat, hütet sein Know-how wie seinen Augapfel, weiß Eickholz und regt an: Eine intradisziplinäre Vernetzung und ein verstärkter Austausch von Forschungsergebnissen sowie neuen Erkenntnissen sollte dennoch forciert werden, um die Entwicklung neuartiger Reinigungsmittel auf Basis von Mikroorganismen voranzutreiben. Über die NIEDERBERGER Gruppe Ihren Ursprung findet die NIEDERBERGER Gruppe bereits 1924 in der von Jakob Niederberger und Albert Armbrust in Köln gegründeten Jakob Niederberger Großbauten-Reinigungs GmbH & Co. KG. Seither hat sich die Produktpalette des Unternehmens kontinuierlich erweitert: Zum Repertoire der Gruppe gehören neben der Bau- und Industriereinigung auch die Graffitibeseitigung ebenso wie die Reinigung von Glas-, Stein- und Metallfassaden. Auch der Hausmeisterservice, Kurierdienste aller Art oder die Wartung von Industrieanlagen sind Teil der umfangreichen Angebotspalette des Spezialisten für Gebäudereinigung. Das Unternehmen beschäftigt heute an bundesweit zehn Standorten rund 3.500 Mitarbeiter, von denen bis zu 90 Prozent sozialversicherungspflichtig angestellt sind. Unter ihnen befinden sich stets etwa 70 Auszubildende und damit deutlich mehr, als es in der Branche üblich ist. Mit einem Jahresumsatz von zuletzt 50 Millionen Euro gehört die NIEDERBERGER Gruppe zu den führenden Anbietern auf dem Reinigungsmarkt. Internet: www.niederberger-gruppe.de Presse-Kontakt: NIEDERBERGER Gruppe Verwaltungs-GmbH Hansestraße 43 D-51149 Köln PresseDesk Tel.: 030 / 2009 513-0 E-Mail: niederberger(AT)pressedesk.de
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Gute Akustik motiviert Schülerinnen und SchülerMit der Wahl geeigneter akustischer Deckensysteme kann man das Lernumfeld für Schülerinnen und Schüler entscheidend verbessern. Das zeigt ein aktuelles Beispiel aus dem norddeutschen Osnabrück.
Seit 1954 existiert im norddeutschen Osnabrück eine Schule für Kinder und Jugendliche, die auffälliges Verhalten im normalen Schulalltag gezeigt haben: die Herman-Nohl-Schule. Diese Osnabrücker sonderpädagogische Einrichtung hat in diesem Jahr einen Neubau am Rande der Stadt in ruhiger Lage bezogen. Der Neubau folgt dem Das war ...
Seit 1954 existiert im norddeutschen Osnabrück eine Schule für Kinder und Jugendliche, die auffälliges Verhalten im normalen Schulalltag gezeigt haben: die Herman-Nohl-Schule. Diese Osnabrücker sonderpädagogische Einrichtung hat in diesem Jahr einen Neubau am Rande der Stadt in ruhiger Lage bezogen. Der Neubau folgt dem Passivhauskonzept. Das Realisieren einer guten Raumakustik war eine wesentliche Vorgabe beim Ausgestalten der Klassenräume. Insgesamt umfasst der Komplex 3300 Quadratmeter Fläche. Die Schülerinnen und Schüler, die in der Herman-Nohl-Schule unterrichtet werden, stammen oft aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Sie sind wegen auffälliger Verhaltensweisen in ihren Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt und z. B. impulsiv, labil, unaufmerksam, aggressiv oder gehemmt. Manche sind mit Lärm, schlechter bzw. unregelmäßiger Ernährung, zu wenig Bewegung und/oder mangelnder Hygiene im Elternhaus aufgewachsen. Vor allem Ruhe und Entspannung sind jedoch Voraussetzung für körperliches und psychisches Wohlbefinden und Grundlage allen Lernens. Das wissen die in dieser Schule beschäftigten Pädagoginnen und Pädagogen. Sie wenden deshalb speziell entwickelte Maßnahmen an, um die verhaltensauffälligen Kinder nach einigen Jahren in den normalen Schulbetrieb zu reintegrieren. Gute Raumakustik soll dabei das Verständnis untereinander fördern. Es gehört zum festen Bestandteil des pädagogischen Konzeptes. Ruhige Umgebung wirkt motivierend 130 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück sowie die Bediensteten haben inzwischen die neuen Räume bezogen und fühlen sich wohl. Sie finden Lernbedingungen vor, die besonders ruhig und einladend sind und nachhaltig positiv wirken: Ein durchschnittlicher Klassenraum ist 73 Quadratmeter groß. Die Klassenstärke beträgt maximal zwölf Schüler. Damit steht für jeden der Schülerinnen und Schüler eine viel größere Quadratmeterfläche pro Schüler zur Verfügung als in der Regelschule. Das allein schon wirkt sich positiv aus. DIN 18041 als Grundlage Das ruhige äußere Ambiente harmoniert mit einer hervorragenden Raumakustik. Diese unterstützt die pädagogischen Bemühungen wirksam. Grundlage für die raumakustischen Anforderungen war die DIN 18041 vom Mai 2004, deren Forderungen die Planer durch die Ausstattung der Räume mit Ultima "OP"-Deckenplatten von Armstrong äußerst wirtschaftlich umgesetzt haben. Die "OP"-Produktreihe ist hoch absorbierend. Ultima "OP"-Deckenplatten haben einen bewerteten Schallabsorptionsgrad von alpha w=1.00 nach DIN EN ISO 11654. Eine Ausführung mit Standardakustikdeckenplatten hätte weitere aufwändige schallabsorbierende Maßnahmen erfordert. Schule "in Watte" gepackt Auch ökologischen Aspekten trägt die Herman-Nohl-Schule Rechnung. So gibt es in den Klassenräumen keine Heizkörper, sondern eine Lüftungsanlage, die heizt und kühlt. Überall sind Raumfühler angebracht. Diese überwachen die Temperatur und sorgen für eine gute Temperierung. Das Konzept funktioniert, weil das gesamte Gebäude optimal gedämmt ist. Die ganze Schule ist sozusagen "in Watte gepackt." Minimaler Heizenergieverbrauch ist die Folge. Die hellen und freundlichen Räume bieten eine perfekte Raumakustik. In Verbindung mit dem ausgefeilten pädagogischen Konzept unterstützen sie den Prozess, die Kinder später in den normalen Schulbetrieb zurückzuführen. Den Neubau finanziell gefördert hat das Land Niedersachsen mit dem Investitionsprogramm "Zukunft-Bildung-Betreuung". Von der nachhaltigen Unternehmensausrichtung des Deckenherstellers ( Armstrong ) zeigten sich die am Bau Beteiligten beeindruckt. Armstrong ist weltweit einer der führenden Hersteller und Lieferanten von akustischen Mineralfaser- und Metall-Decken-Systemen sowie für Unterkonstruktionen für Business-to-Business-Märkte. Produktionsstätten finden sich weltweit an 36 Standorten u. a. in den USA, in Frankreich, Großbritannien und im westfälischen Münster. Insgesamt beschäftigt Armstrong zurzeit annähernd 11.000 Menschen Kontakt: Armstrong Building Products B.V. Esther van den Broek Office Building Quadrium, Claudius Prinsenlaan 126 4818 CP Breda / Niederlande 0251 7603-210 Evandenbroek@armstrong.com www.armstrong-decken.de
Pressekontakt: Gisbert Wegener SPRING Werbeagentur und PR Agentur Rolandstrasse 6 49078 Osnabrück Telefon: 0541 9450009 EMail: gisbert.wegener@t-online.de Internet: http://www.spring-werbeagentur.de
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Comeback der Sirenen?Alarmierung der Bevölkerung: Neue Software integriert vorhandene und zukünftige Technologien
Achern, 27. August 2010 - Die Securiton GmbH ( www.securiton.de ), Achern/Baden-Württemberg, hat mit drei weiteren Unternehmen ein neues Bevölkerungswarnsystem entwickelt. Verantwortlich für Konzept, Planung und Unternehmensintegration zeichnet Dipl.-Ing. Ulrich Skubsch, Leiter Channelmanagement bei Securiton. Software mit offenen Das ...
Achern, 27. August 2010 - Die Securiton GmbH ( www.securiton.de ), Achern/Baden-Württemberg, hat mit drei weiteren Unternehmen ein neues Bevölkerungswarnsystem entwickelt. Verantwortlich für Konzept, Planung und Unternehmensintegration zeichnet Dipl.-Ing. Ulrich Skubsch, Leiter Channelmanagement bei Securiton. Software mit offenen Schnittstellen Das Konzept sieht eine Bediensoftware mit offenen Schnittstellen von Securiton ( "Mosaik" ) vor, dazu Komplett-Masten mit Lautsprechern/Sirenen und autarker Energieversorgung. Der modulare Ausbau gestattet es, Informationen aus vorhandenen Bevölkerungswarnsystemen oder neue Benachrichtigungsmethoden per Mausklick anzuschließen. "Warntöne, Sprachkonserven oder Live-Durchsagen - alles ist möglich", erklärt Skubsch. Mit "Mosaik" lassen sich zudem - wenn gewollt - Handys und Pager mit Textmeldungen versorgen. "Weitere Vorteile unseres Ansatzes sind geringe Kosten und Skalierbarkeit. Wir können auch ein einzelnes Dorf versorgen. Die Funkmasten setzen zudem keine Dauerstrahlung wie Mobilfunk-Sender frei." Derzeit gibt es in Deutschland kein automatisch funktionierendes, flächendeckendes System zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall. "Experten beklagen dies seit mehr als zehn Jahren. Politik, Feuerwehr und Katastrophenschutz suchen seit langem nach praktikablen Lösungen", sagt Skubsch. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurden Sirenen in weiten Teilen der Bundesrepublik stillgelegt. Aktuell ist in nicht versorgten Gebieten eine Warnung nur per TV und Radio oder mit Ansagen aus mobilen Lautsprechern durch Polizei oder Feuerwehr möglich. "Schon ein größerer Sturm mit Stromausfall bringt alle gegenwärtigen Warnkonzepte schnell zum Zusammenbruch: Internet, Festnetz-Telefone, Radio und TV funktionieren dann nicht mehr - Lautsprecherwagen gibt es nur in unzureichender Zahl. Das Mobilfunk-Netz ist rasch überlastet. Eine dynamische, der jeweiligen Situation angepasste Information der Bevölkerung ist eigentlich nicht mehr möglich. Genau das wäre aber notwendig, da viele Menschen sich zum Beispiel beim Stromausfall im Münsterland überfordert fühlten", betont Skubsch. Neue Ideen: Im Notfall hupende Autos, Rauchmelder mit Alarm-Chip Die Software "Mosaik" wird auch Informationen von "SatWaS" verarbeiten. Dabei handelt es sich um ein System des Bundesamtes für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz ( BBK ), Bonn. Es informiert zum Beispiel bei Anschlägen unter anderem Fernseh- und Radio-Sender per Eilnachricht und zieht eine Programmunterbrechung sowie eine sofortige Benachrichtigung der Zuschauer oder -hörer nach sich. Seit einigen Jahren werden immer wieder verschiedene Konzepte der Bevölkerungsinformation diskutiert und erforscht, zum Beispiel eine Benachrichtigung per Kurzmitteilung auf das Handy ( SMS ), von Leitstellen ausgelöste Huptöne in parkenden Autos oder Rauchmelder mit ansteuerbarem Funkchip. Kommunen sind für Gefahrenabwehr zuständig Verantwortlich für Benachrichtigung und örtliche Gefahrenabwehr sind Bürgermeister und Landräte. "Sie sind für eine rasche, zuverlässige Information der Bewohner zuständig und leiten nicht nur Meldungen anderer Behörden weiter", sagt Skubsch. "Unser Konzept schließt zukunftssicher und zuverlässig vorhandene Lücken in der Frühwarnung der Bevölkerung." Die Securiton GmbH, Achern, zählt zu den führenden Anbietern für elektronische Sicherheitstechnik in Deutschland. Das Unternehmen bietet unter anderem Brand- und Einbruch- / Überfallmeldeanlagen, Zutrittskontroll- und Videoüberwachungssysteme. Securiton beschäftigt bundesweit rund 300 Mitarbeiter und ist ein Unternehmen der Securitas Gruppe Schweiz. Kontakt: Securiton GmbH Markus Strübel Von-Drais-Straße 33 77855 Achern 07841 6223-739 markus.struebel@securiton.de www.securiton.de
Pressekontakt: Jost Schmidt rfw. kommunikation Poststraße 9 64293 Darmstadt Telefon: 06151 3990-18 EMail: jschmidt@rfw-kom.de Internet: http://www.rfw-kom.de
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Chronik der NVA im Verlag Dr. Köster erschienenDaten und Fakten zur Geschichte der Nationalen Volksarmee
Das umfassende Werk des Militärhistorikers Dr. Klaus Froh "Chronik der NVA, der Grenztruppen und der Zivilverteidigung der DDR 1956-1990" ist erschienen, teilt heute der Wissenschaftsverlag Dr. Köster ( http://www.verlag-koester.de ) in Berlin mit. In komprimierter und doch höchst detailreicher Form zeichnet Froh darin die von ...
Das umfassende Werk des Militärhistorikers Dr. Klaus Froh "Chronik der NVA, der Grenztruppen und der Zivilverteidigung der DDR 1956-1990" ist erschienen, teilt heute der Wissenschaftsverlag Dr. Köster ( http://www.verlag-koester.de ) in Berlin mit. In komprimierter und doch höchst detailreicher Form zeichnet Froh darin die Geschehnisse von der offiziellen Gründung der DDR-Streitkräfte im Januar 1956 bis zum Ende der NVA, der Grenztruppen der DDR und der Zivilverteidigung am 2. Oktober 1990 nach. Eine mehr als dreieinhalbjährige Recherche im Bundes-Militärarchiv in Freiburg, Fachbibliotheken, Dissertationen und Diplomarbeiten, sowie eigene Veröffentlichungen des Militärhistorikers bilden die Basis des Werkes. "Die Chronik bietet auf 800 Seiten eine bisher einmalige und objektive Übersicht der wichtigsten militärischen, militärpolitischen, ideologischen und kulturell-sportlichen Ereignisse und stellt somit sicherlich das zukünftige Standardwerk zur Geschichte der NVA dar", so Verleger Dr. Hans- Joachim Köster. Detaillierte Fakten zur Geschichte der NVA, der Grenztruppen und der Zivilverteidigung Die Chronik offenbart detailliert die Einbindung der Truppen in den Warschauer Vertrag sowie in die Gesellschaft der DDR und bringt zahlreiche bisher unbekannte oder schwer zugängliche Fakten in einen historischen Kontext: Sie erfasst, unabhängig vom ursprünglichen Geheimhaltungsgrad, erstmalig nach der Wiedervereinigung, die wichtigsten militärischen und sicherheitsrelevanten Ereignisse von 1956 bis 1990. Neben militärischen Fakten werden auch der Alltag, die vielseitigen Wettbewerbe, die Leistungen der NVA-Spitzensportler, die kulturelle Arbeit sowie die Arbeit der Gewerkschaftsorganisation dargestellt. Auch die volkswirtschaftlich relevanten Einsätze der NVA, der Grenztruppen und der Zivilverteidigung der DDR bei Naturkatastrophen sowie Einsätze in der Landwirtschaft sind umfassend dokumentiert. Einzigartiges Personen- und Sachregister zur Nationalen Volksarmee Die Chronik ist Nachschlagewerk zur strukturellen und waffentechnischen Entwicklung, wie auch zur Dislozierung der Verbände, Truppenteile und Einrichtungen von Teilstreitkräften und Waffengattungen der Nationalen Volksarmee. Auch die Entwicklungsetappen der Grenztruppen und der Zivilverteidigung der DDR sowie die personelle Besetzung von Führungspositionen sämtlicher Bereiche sind enthalten. Die Namens- und Sachregister sowie das Traditionsnamenverzeichnis umfassen knapp 60 Seiten. Diese Detailtiefe setzt sich in den Wehrbezirks- und Wehrkreiskommandos sowie den Unteroffiziersschulen fort: Anders als in bisherigen Veröffentlichungen, benennt Militärhistoriker Froh erstmals exakt die Orte und Truppenteile von Manövern, Truppen- und Kommandostabsübungen. Die Auflistung wichtiger Ereignisse in den spannungsgeladenen Jahren 1989 und 1990 mit konkreten Daten und Fakten zu den Einsätzen der NVA und der Grenztruppen der DDR ist ebenfalls ein Novum. Darunter befinden sich beispielsweise damalige Ideen und Initiativen für eine Militärreform in der DDR sowie Hintergrundinformationen zum widerspruchsvollen deutsch-deutschen Einigungsprozess auf militärischer Ebene. Nachschlagewerk schließt Lücken in der bisherigen Militärgeschichtsschreibung der NVA Seit dem Ende der DDR wurde eine Vielzahl von Sachbüchern zur Militärgeschichte der DDR verfasst und Memoiren von Zeitzeugen aus der NVA veröffentlicht. Ein spezielles Nachschlagewerk zur Militärgeschichte der DDR in ihrer Gesamtheit gab es bisher nicht. "Mich störte die Geheimhaltungspraxis der herausgegebenen Publikationen aus DDR-Zeiten. Gleiches gilt für die kaum vorhandene Namensnennung von Kommandeuren auf Regiments- und Bataillons-Ebene, die als hoch qualifizierte Offiziere eine große Verantwortung für die Bewaffnung und Technik und insbesondere für die ihnen anvertrauten Unterstellten in ihren Truppenteilen und Einheiten trugen. Die Recherche dieser Namen und der jeweiligen Dienstgrade war die größte Herausforderung dieser Chronik", erklärt Dr. Klaus Froh. Lagerung von Kernmunition in Brandenburg Die Recherchen erbrachten auch über die Grundthematik hinausgehende aber dennoch relevante Fakten, wie beispielweise die Regierungsvereinbarung vom 11. Januar 1967 zwischen der DDR und der UdSSR über die Lagerung von Kernmunition in den zwei Standorten der GSSD ( Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland ) Lychen und Welsickendorf bei Jüterbog. "Neben bereits bekannten Informationen finden sich in der Chronik auch eine Vielzahl an bisher unbekannten Daten und Fakten, welche die Geschichtsschreibung der NVA ergänzen, präzisieren oder korrigieren konnten", so Froh abschließend. Autor: Dr. Klaus Froh war seit 1957 Angehöriger der NVA. Nach dem Besuch der Unteroffiziers- und Offiziersschule für Nachrichtenoffiziere war er in verschiedenen Dienststellungen auf der Kommandeurs- und der Politebene eingesetzt. Sein großes Interesse galt der Geschichte im Allgemeinen und später der Militärgeschichte, gefördert durch die Versetzung an das Militärgeschichtliche Institut der DDR in Potsdam. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit waren Streitkräfteentwicklungen sowie die Geschichte der Truppen- und Waffengattungen. Seit er im Januar 1990 aus dem aktiven Dienst der NVA ausgeschieden ist, blieb er der Militärgeschichte treu und ist heute renommierter Experte und Autor zur Geschichte der NVA. Buch: "Chronik der NVA, der Grenztruppen und der Zivilverteidigung der DDR 1956-1990" ( http://www.verlag-koester.de/buch.php?id707 ), Autor: Klaus Froh, Jahr: 2010, Seiten: 800, Hardcover, ISBN 978-3-89574-745-8 Über den Verlag Dr. Köster Der Verlag Dr. Köster wurde 1994 von Dr. Hans-Joachim Köster in Berlin gegründet und veröffentlicht wissenschaftliche Schriften. Verlagsschwerpunkte sind unter anderem die renommierten Buchreihen zur Sicherheitspolitik, Zeitgeschichte und zu Geheimen Nachrichtendiensten. Mit seinen viel beachteten Buchtiteln zur Militäraufklärung der NVA und weiteren militärhistorischen Publikationen hat sich der Verlag auf dem Gebiet der "Geschichte der NVA" profiliert.
Dr. Hans-Joachim Kster Verlag Dr. Kster Rungestr. 22-24 10179 Berlin Telefon: 03076403224 Fax: 03076403227 Internet: http://www.verlag-koester.de EMail: info@verlag-koester.de
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Balkonsystem und Vakuum-Dämmung im PraxistestRintheimer Feld: Forschungsprojekt für energieeffiziente Wohnraumgestaltung
Unterschiedliche Sanierungsansätze werden derzeit in der Großsiedlung Rintheimer Feld in Karlsruhe erprobt. Das bereits prämierte Konzept zielt langfristig auf eine städtebauliche Werterhöhung, Minimierung des Primärenergieeinsatzes und der CO2-Emissionen sowie eine nachhaltige Stadtentwicklung ab. Insgesamt umfasst die ...
Unterschiedliche Sanierungsansätze werden derzeit in der Großsiedlung Rintheimer Feld in Karlsruhe erprobt. Das bereits prämierte Konzept zielt langfristig auf eine städtebauliche Werterhöhung, Minimierung des Primärenergieeinsatzes und der CO2-Emissionen sowie eine nachhaltige Stadtentwicklung ab. Insgesamt umfasst die Siedlung 30 Wohnhäuser mit rund 1.000 Wohnungen, die in den Jahren 1954 bis 1974 erstellt wurden. Nach den Plänen der Volkswohnung GmbH, in deren Besitz ein Hauptteil der Anlage liegt, sollen in den nächsten Jahren die Gebäude je nach Dringlichkeit energieeffizient saniert und an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. Neue Balkone, die als Systemlösung von der Schöck Balkonsysteme GmbH speziell für die Bestandsmodernisierung entwickelt wurden, werten zudem die Fassade und den Wohnkomfort für die Siedlungsbewohner auf. Die Sanierung umfasst auch die Dämmung der Gebäudehülle. Hierbei kam erstmals auch eine neuartige Vakuum-Dämmung zum Einsatz. Die Schöck Balkonsysteme GmbH passte dazu das Balkonsystem an die Außendämmung an. Energetische Sanierung und Verbesserung des baulichen Erscheinungsbildes, Aufwertung der Grünflächen, familien- und altengerechtes Wohnen: Um aus der Großsiedlung Rintheimer Feld in Karlsruhe ein attraktives Quartier zu machen, wurde ein umfassendes Entwicklungskonzept erarbeitet. Bei dem Rintheimer Feld handelt es sich um eine in den 50er Jahren errichtete und in den 70er Jahren durch Punkthochhäuser ergänzte Siedlung mit rund 1.000 Wohneinheiten. Die Bestände liegen fast ausschließlich in der Hand der städtischen Wohnungsgesellschaft Volkswohnung und entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard. Neben einem umfassenden wohnungswirtschaftlichen Konzept wurde für die Siedlung auch ein integrales Energiekonzept erarbeitet, bei dem die innovative, teilweise experimentelle energetische Sanierung einzelner Gebäude erprobt werden soll. Es soll klären, welche technischen Maßnahmen am Gebäude und an der Versorgungsinfrastruktur zu einem optimalen Verhältnis zwischen Einsparung und eingesetztem Kapital führen. Hierzu bedarf es also nicht nur einer Planung des Potentials für mehr Energieeffizienz, sondern auch der Einschätzung der Auswirkungen von Sanierungsmaßnahmen auf das gesamte Quartier. Das energetische Konzept sieht vor, durch Kombination unterschiedlicher Maßnahmen den Primärenergiebedarf deutlich zu reduzieren. Entsiegelungen, Stärkung des Parkcharakters und die Errichtung von Mieter- und Gemeinschaftsgärten sollen zu einer Attraktivitätssteigerung des Quartiers führen. Experimentelle Sanierung Im ersten Schritt wurden zwei Gebäude aus den 50er Jahren mit je 30 Wohneinheiten analysiert und auf die technische Machbarkeit der energetischen Sanierung geprüft. Ziel dabei: Die verschiedenen Technologien aus dem Bereich der Gebäudetechnik, der technischen Gebäudeausrüstung und der Regelungstechnik sind so einzusetzen, dass eines der beiden Gebäude nach der Sanierung dem energetischen Standard eines 3-Liter-Hauses entspricht und im anderen Gebäude in der Mannheimer Straße - als Experimentierprojekt - weitergehende Maßnahmen wie passive und aktive Kühlung erprobt werden können. Die Messergebnisse sollen dann als Grundlage für weitere Sanierungsmaßnahmen dienen. Neue Balkonanlagen für die Mannheimer Straße Zu den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in der Mannheimer Straße zählte auch der Ersatz der alten Balkone, die sowohl in Hinblick auf ihre Größe als auch in ihrer Anschlussausführung nicht mehr zeitgemäß waren. Da die Stahlbeton-Balkone mit nur zwei Stützen an den Bestand angebracht werden sollten, entschied man sich bei der Planung für das "Schöck Balkonsystem". Es ermöglicht mit einem speziellen Verbindungsmodul, das die Balkone kraftschlüssig mit der Altsubstanz verbindet, das statisch sichere Anbringen der Balkone. Die Balkonplatten werden dabei in das Verbindungsmodul eingehängt und seitlich von zwei Stützen getragen. Durch die Integration der bewährten Isokorb-Technologie gewährleistet es zudem die thermische Entkoppelung der Bauteile vom Altbestand und reduziert damit den Wärmeabfluss aus dem warmen Innenraum nach außen. Die Energiebilanz des Gebäudes und der Wohnkomfort der Bewohner werden somit deutlich verbessert. Ein zusätzlicher Vorteil: Das Verbindungselement schaut nach Fertigstellung der Dämmmaßnahmen nur noch dezent aus der Fassade heraus. Bei der Sanierung des Gebäudes in der Mannheimer Straße ergab sich jedoch eine Besonderheit. Denn bei der eingesetzten Dämmung handelt es sich nicht um eine klassische Dämmschicht - beispielsweise aus Mineralwolle - sondern um eine Vakuum-Dämmung. Sie verfügt im Vergleich zu herkömmlichen Dämmstoffen über eine deutlich verbesserte Wärmedämmeigenschaft - und das bereits bei geringster Dämmstoffdicke, so dass schlanke Konstruktionen möglich sind. Dämmung mit Vakuum-Isolations-Paneelen Die neu entwickelte Vakuumdämmung mit Vakuum-Isolations-Paneelen ( VIP ) vom Energiesparspezialisten Variotec ( Neumarkt ) besteht aus einem unter Vakuum stehenden Stützkern aus pyrogener Kieselsäure. Dieser wird von einer mehrlagigen, metallisierten Hochbarrierefolie diffusions- und luftdicht abgeschlossen. Die kleinen kugelförmigen Bestandteile der pyrogenen Kieselsäure reduzieren die Wärmeübertragung der Festkörperleitung, da sich die einzelnen Teilchen nur punktuell berühren. Zudem ist die Wärmeübertragung durch Strahlung vermindert, da Siliciumcarbit als Infrarot-Trübungsmittel zum Einsatz kommt. Die entscheidende Reduktion des Wärmetransports wird jedoch durch das Evakuieren erreicht: Die verbleibenden Luftmoleküle stoßen seltener zusammen, so dass die wärmeübertragende Teilchenbewegung minimiert wird. Die Vakuum-Isolations-Paneele werden als elementierte Bauteile mit hohem Vorfertigungsgrad geliefert. Um großflächige Wände zu bestücken, werden mehrere Platten nebeneinander platziert. Bei der Sanierung des Gebäudes im Rintheimer Feld wurden Paneele in vier unterschiedlichen Formaten ( 80 mal 40 Zentimeter, 40 mal 40 Zentimeter, 30 mal 40 Zentimeter und 20 mal 40 Zentimeter ) eingesetzt. Die Paneele werden in einem Schienensystem verlegt und annähernd wärmebrückenfrei aneinander gereiht. Zum Ende der Reihe wird aus der Kombination der unterschiedlichen Elemente die maximal verlegbare Fläche abgedeckt. Die Lücken von maximal 9 Zentimetern Breite, die nicht mit der Kombination aus den unterschiedlichen Plattenformaten abgedeckt werden können, werden dann mit extrudiertem Polystyrol ( EPS ) gefüllt. Das eingesetzte Vakuum-Isolations-Paneel sorgt für eine geringe Dämmstoffdicke: Sein VIP-Dämmkern umfasst 40 Millimeter und wird mit 4 Millimeter starken Schutzdeckschichten beplankt. Die gesamte Dicke der Paneele liegt somit bei 48 Millimetern. Eine gedoppelte EPS-Deckschicht von 5 Zentimetern wird als Schutzschicht eingesetzt, so dass die gesamte Dämmstoffstärke des Systems rund 10 Zentimeter beträgt. Dabei wird ein U-Wert von 0,13 W/m²K aus VIP und EPS erreicht. Das neuwertige VIP-integrierte WDV-System wurde von den Unternehmen Variotec und Brillux ( Münster ) entwickelt. Die komplette Entwicklungsarbeit des Systems, die Baustellenlogistik sowie die Betreuung auf der Baustelle übernahm Brillux. Individualisiertes Verbindungsmodul Da es sich bei der Dämmung nicht um eine klassische Dämmschicht handelte, wurde das Verbindungsmodul für den Balkonschluss von den Ingenieuren der Schöck Balkonsysteme GmbH auf die Vakuum-Dämmung abgestimmt. Die Wärmedämmeigenschaften wurden dabei nicht beeinflusst und auch die statische Tragfähigkeit der gesamten Konstruktion aus Stützen und Verbindungsmodul ist gewährleistet. Lediglich die Dicke des Elementes wurde angepasst. "Bei der nachträglichen Montage von Balkonen handelt es sich immer um eine passgenaue Lösung: Neben der reinen Zustandsanalyse des Gebäudes müssen alle Faktoren der Statik und Wärmedämmung berücksichtigt werden. Das war auch beim Mehrfamilienhaus in der Mannheimer Straße der Fall. Wir haben das Verbindungsmodul an den Gebäudevorgaben und der Dämmstoffdicke von 10 Zentimetern ausgerichtet", erläutert Dr. Peter Kaiser, Leiter Marketing und Systemmanagement der Schöck Balkonsysteme GmbH. Mit dem Balkonsystem bietet Schöck somit kein Einzelbauteil, sondern ein Gesamtkonzept an, das einen hohen Anteil an Ingenieursleistung beinhaltet. Prämiertes Projekt Für das umfassende Sanierungskonzept wurde das Projekt "Rintheimer Feld" bereits im Juli 2009 vom damaligen Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee prämiert: Als eines von fünf "Gold"-Preisträgern beim Wettbewerb "Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen auf der Grundlage von integrierten Stadtteilentwicklungskonzepten" wurde es mit einem Preisgeld von 100.000 Euro ausgezeichnet. Eine Fertigstellung des Objektes in der Mannheimer Straße ist im Herbst 2010 anvisiert. Der Abschluss des gesamten Projektes "Rintheimer Feld" ist bis zum Jahr 2017 geplant. Bautafel Objekt: Mehrfamilienhaus Karlsruhe-Rintheim, Mannheimer Straße Planung, Projektleitung: Volkswohnung GmbH, Karlsruhe Planung, Technische Gebäudeausrüstung: KW2-Ingenieure, Ettlingen Vakuum-Isolations-Paneele: VARIOTEC GmbH & Co. KG, Neumarkt Planung und Ausführung der Dämm-Maßnahmen: Brillux GmbH & Co. KG, Münster Balkonanlage: Balkonsysteme von der Schöck Balkonsysteme GmbH, Baden-Baden Als Bauzulieferer entwickelt, produziert und vertreibt die Schöck Bauteile GmbH innovative Baukomponenten und -systeme für den Beton- und Mauerwerksbau. Ziel ist es, stets qualitätsverbessernde und vereinfachende Bauteile zu entwickeln. Schöck konzentriert sich dabei auf bauphysikalische, statische und konstruktive Zwecke. Die Kernkompetenzen liegen in Lösungen zur Wärmedämmung und Schallschutz für den Neubau. Mit den Produktgruppen Isokorb®, Novomur® und Tronsole® bietet Schöck hierfür ausgereifte Lösungen an, die den Stand der Technik definieren und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Im Bereich der Bewehrungstechnik ist Schöck mit der Durchstanzbewehrung Bole®, dem glasfaserverstärkten Kunststoff ComBAR® und den Dornsystemen ( ESD/SLD ) auf dem Wege eine neue Kernkompetenz aufzubauen. Kontakt: Schöck Bauteile GmbH Wolfgang Ackenheil Vimbucher Straße 2 76534 Baden-Baden 07223 967-471 presse@schoeck.de www.schoeck.de
Pressekontakt: Mareike Quassowski dako pr corporate communications Am Alten Schafstall 3-5 51373 Leverkusen Telefon: 02 14 ? 20 69 1-0 EMail: m.quassowski@dako-pr.de Internet: http://www.dako-pr.de
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