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14.10.2010 10:08 | Kultur | zurück

I remember nothing


Roger Wardin Solo Exhibition


"I remember nothing" ist der Titel der Einzelausstellung des Berliner Künstlers Roger Wardin, die ihm die Krefelder Galerie Börgmann ab dem 30.10. 2010 ausrichtet. Auch im vergangenen Jahr war Roger Wardin mit einer Ausstellung im Programm der Galerie vertreten und er nahm Anfang Oktober an Berlins erfolgreicher Kunstmesse Preview Berlin mit der Galerie Börgmann teil.

Roger Wardins Malerei kennzeichnet ein gegenständlicher Stil, bei dem sich abstrakte Flächen und Strukturen mit figurativen Elementen im Bild vereinen. Die Motive - zumeist entnommen aus Filmen, von Photos oder Vorlagen wie Tapetenmustern.
Er bindet sie ein in eine Szenerie, die geheimnisvoll und düster erscheint. Ein leerer Swimmingpool oder ein zerfallenes Haus sind Akteure in seiner Bildwelt, ausgesetzt der Zerstörung und dem Niedergang. Das Haus im Bild "interzone" ist unbewohnbar.
In dem Pool bei "night duty" schwamm schon lange keiner mehr. Nahezu gespenstisch wirkt die Atmosphäre. Verstärkt wird dieser Effekt durch die unnatürliche Lichtsituation, die sich in allen Werken von Roger Wardin findet. Nie lässt sich eine konkrete Lichtquelle bei ihm ausmachen, vielmehr strahlen die Gegenstände aus sich selbst heraus. Roger Wardin kehrt die gewohnte Stimmung der Beleuchtung in eine Negativkopie um. Er betont den Kontrast von hell und dunkel, von schwarz und weiß. Besonders kommt dieser Effekt bei seiner Serie "corrupt" zum Ausdruck: Klassische Stilleben. Mal leuchtet der Strauß, mal leuchtet die Vase. Umgeben ist er jeweils von zerfließenden Strukturen. Diese Strukturen stören das Bild und sorgen für eine gekonnte Brechung. Es sind die abstrakten Flächen, die wie nach einer Farbexplosion die Motive überlagern und sie in eine irreale Welt entrücken.

Unerklärlich und rätselhaft wirken die Bilder von Roger Wardin. Sie beinhalten Verunsicherungen und Verstörungen. Man möchte sie enträtseln, doch dies gelingt nicht. Vielmehr verliert man sich in einem geheimnisvollen Zwischenbereich.

Roger Wardin, Jahrgang 1971, war Schüler von Jörg Immendorff in Frankfurt am Main und Düsseldorf, er studierte an der Glasgow School of Art und schloss als Meisterschüler der Universität der Künste in Berlin ab. Roger Wardin erhielt diverse Stipendien, wie 2006 von der Columbus Art Foundation. Die Ausstellung "I remember nothing" wird eröffnet am 30.10.2010 um 20.00 h und läuft bis zum 27.11.2010.
Im Stadtkern von Krefeld befinden sich die neuen Räume der Galerie Börgmann.

Das Domizil ist eine Stadtvilla aus dem Jahr 1889, welche detailverliebt und behutsam restauriert wurde.

Das junge, frische Programm findet überregionale Beachtung in Sammlerkreisen, da es zukunftsweisende, mutige Positionen filtert, unterstützt und diese erfolgreich im Kunstmarkt positioniert.

Dieses geschieht durch dauerhafte Akzente, welche durch ein dichtes Ausstellungsprogramm befördert werden.

Regelmäßig erscheinende Publikationen, Kataloge und Messebeteiligungen bilden den fruchtbaren Boden für eine erfolgreiche Arbeit, gemeinsam mit unseren Künstlern.

Unsere Kooperationen mit Kunstvereinen, Museen und befreundeten Galerien dynamisieren und schärfen zugleich das Portfolio und die Arbeit der Galerie.



Pressekontakt:

Jochen Börgmann
Galerie Börgmann
Südwall 55
47798 Krefeld
Telefon: 0160-3600957
EMail: info@galerie-boergmann.com
Internet: http://www.galerie-boergmann.com





Suchbegriffe: roger wardin krefeld malerei figuration lynch preview berlin


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