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11.01.2017 11:39 | | zurück

Premiere auf der Spielwarenmesse in Nürnberg: Frankreich mit Gemeinschaftsstand


Die französischen Aussteller präsentieren innovative, praktische oder stylische Spielwaren, die strengste Sicherheitsnormen erfüllen

Mit einem französischen Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Spielwarenmesse vom 1. bis 6. Februar 2017 in Nürnberg vertreten zu sein, war ein Anliegen des Verbands der französischen Spielwarendesigner und -hersteller (ACFJF). Die französische Agentur für internationale Unternehmensentwicklung Business France ist diesem Wunsch nachgekommen und hat einen Pavillon für junge Start-ups der Branche organisiert, von denen einige zum ersten Mal an der Messe teilnehmen.

Der globale Spielwarenmarkt wird mit einem Anteil von 65 Prozent von China dominiert, während auf Europa 24 Prozent der Marktanteile entfallen. Der französische Spielwarenmarkt, der ein konstantes Wachstum von 3,4 Prozent jährlich zu verzeichnen hat, erreicht ein Volumen von 3,3 Milliarden Euro. Rund 540 Millionen Euro werden im Export erwirtschaftet. Während sich die Produktion hauptsächlich auf die beiden Regionen Franche-Comté und Rhône-Alpes konzentriert, kurbeln 490 Unternehmen in ganz Frankreich mit mehr als 210 Millionen Artikeln die Jahresumsätze an. In ihrem Umfeld hat sich ein Netzwerk von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Partnern und Zulieferern entwickelt, die mittel- oder unmittelbar in verschiedenen Bereichen tätig sind (Kunststoffverarbeitung, Nähen, Drehen, Holzzuschnitt, Lackieren, Gummibearbeitung, Herstellung von Kosmetika, Parfums und Lebensmittelaromen, Produktion von Farben, Plüsch oder Kartonagen für Gesellschaftsspiele).

In einer Zeit, in der flexible Lieferstrukturen und ein verantwortungsbewusstes Konsumverhalten zunehmend an Bedeutung gewinnen, bietet die Fertigung im eigenen Land große Vorteile. Angesichts der hohen Marktdominanz asiatischer Spielwaren stellt Frankreichs größter Spielzeughersteller Smoby mit seinen französischen Produktionsstandorten eine Ausnahme dar. Doch beim französischen Handel ist in Frankreich entwickeltes oder hergestelltes Spielzeug besonders beliebt. Mit einem Anteil von über 44 Prozent beherrscht der Fachhandel den Markt, gefolgt von großen Warenhäusern und Supermärkten mit 33 Prozent. Online-Händler und Pure Player konnten sich mit annähernd 14 Prozent inzwischen ebenfalls erfolgreich auf diesem Markt positionieren.

Jouéclub, La Grande Récré (Ludendo Gruppe), das Logistikunternehmen Clamageran und die Generaldirektion für Unternehmen des französischen Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen (DGE-Direction générale des entreprises) sind strategische Partner des französischen Pavillons. Die 14 französischen Aussteller des ACFJF präsentieren Gesellschaftsspiele, Kostüme und Festartikel, Kindermode, Kuscheltiere, Baby- und Kleinkindartikel, Holzspielzeug, Plüschtiere sowie ökologisches und kreatives Spielzeug. Um die Designer und Hersteller der „Made in France“-Produkte zu unterstützen und ihre Sichtbarkeit auf dieser internationalen Messe zu erhöhen, wird der französische Botschafter in Deutschland, Herr Philippe Étienne, den Gemeinschaftsstand am 1. Februar zwischen 11.00 und 12.30 Uhr besuchen.

Neben den Unternehmen des französischen Pavillons sind rund 150 weitere französische Aussteller auf der Messe vertreten - ein Zeichen für die Dynamik dieser Branche.

Die französische Ausstellungsfläche befindet sich zwischen der Trend Gallery in Halle 3A und dem Pressebüro in Halle 4A.

Weitere Informationen über die französischen Unternehmen auf der Spielwarenmesse im Ausstellerverzeichnis: http://export.businessfrance.fr/Galerie/Files/Divers/Catalogue-SPIELWARENMESSE-2017-NUREMBERG.PDF


Über Business France

Business France ist die französische Agentur für die internationale Entwicklung der französischen Wirtschaft. Aufgabe von Business France ist die internationale Unternehmensentwicklung, Exportförderung und Werbung, um Frankreich in das Interesse internationaler Investoren zu rücken. Die Agentur fördert die Attraktivität und das wirtschaftliche Image Frankreichs, seiner Unternehmen und seiner Regionen. Darüber hinaus verwaltet und entwickelt sie das internationale Freiwilligenprogramm in Unternehmen „VIE“ (Volontariat International en Entreprise). Business France entstand am 1. Januar 2015 aus der Fusion von Invest in France und Ubifrance. Das Unternehmen verfügt über 1.500 Mitarbeiter in Frankreich und 70 anderen Ländern und wird zudem von einem Netzwerk aus öffentlichen und privaten Partnern unterstützt. Weitere Informationen unter: www.businessfrance.fr


Business France
Rambaldini,Nadege
Martin-Luther-Platz 26
40212 Düsseldorf

nadege.rambaldini[at]businessfrance.fr




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